Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!Rostock: Ringschluss Toitenwinkel – Bus 45 bis Baumschulenweg
Moin!
Hier ein Vorschlag zur Verlängerung der Linie 45 in Rostock-Toitenwinkel.
Aktuell streift die 45 von Gehlsdorf kommend den südlichen Rand von Toitenwinkel, um auf direktem Weg zum Umsteigepunkt Dierkower Kreuz zu kommen. Wer direkt nach Toitenwinkel möchte, steigt entweder in die Straßenbahn oder bleibt im Bus sitzen und fährt in Hufeisenform bis zum nördlichen Rand des Stadtviertels.
Ich beabsichtige nun, die Linie 45 vom nördlichen Endpunkt "Weidendamm" bis zum Baumschulenweg zu verlängern. Dort treffen die Busse auf die Gegenrichtung nach Gehlsdorf bzw. Lütten Klein.
Dies hätte den immanenten Vorteil, dass zeitsparende Verbindungen vom Nordrand Toitenwinkels bis Gehlsdorf und darüber hinaus ermöglicht werden. Zwar wäre dazu ein Umstieg erforderlich, jedoch entfällt der ca. 15 minütige Umweg über das Dierkower Kreuz ohne die schnelle Verbindung von dort in Richtung Gehlsdorf zu verlieren.
Darüber hinaus würde ich bei der Gelegenheit gerne Toitenwinkel-Dorf einen besseren Busanschluss spendieren. Dieses Gebiet wird aktuell über die Station "Am Schäferteich" bedient, zu welchem es jedoch (insbesondere aus dem nördlicheren Einzugsgebiet) ein Fußweg von knapp 10 Minuten bedarf. Auf Grund der Einbahnstraßen-Situation wäre es leider hinzunehmen, dass eine neue Haltestelle im Dorf nur in eine Richtung bedient werden kann. Die Gegenrichtung müsste nach wie vor über die alte Station abgewickelt werden.
Ich beabsichtige eine möglichst gute Umsteigeverbindung am Baumschulenweg zu schaffen. Aus Toitenwinkel in Richtung Gehlsdorf wird das durch einen aufeinander abgestimmten Umstieg am selben Bussteig ermöglicht. Ich würde dabei jedoch dazu raten, die Bushaltestelle so umzubauen, dass es eine längere Haltebucht gäbe, in welcher die Busse nachdem die dort enden auf ihre Weiterfahrt bzw. den Anschlussbus warten können.
Die ganze Verlängerung nähme nicht mal fünf Minuten Fahrzeit für jede Richtung in Anspruch und bindet ebenfalls die Joliot-Curie-Allee an, welche aktuell nur vom Nachtbus bedient wird.
In der Vergangenheit gab es einmal die Linie 14, welche vom Dierkower Kreuz bis Gehlsdorf auf der nördlichen Route über Toitenwinkel verkehrte. Die Verlängerung würde die hinterbliebene Lücke schließen.
Während der kürzlichen Bauarbeiten auf dem Dierkower Damm, fuhr die Linie 45 umgeleitet ebenfalls über die nördliche Strecke bis zum Dierkower Kreuz. Es war zu beobachten, dass eine schnellere Verbindung zwischen Gehlsdorf und Toitenwinkel durchaus angenommen wurde. Zwar erfolgte diese Relation ohne zusätzlichen Umstieg, jedoch wäre eine dauerhafte Verlegung mit erheblichen Fahrzeitverlängerungen von über 10 Minuten zwischen Gehlsdorf und dem Dierkower Kreuz verbunden.
Problematisch könnte es jedoch mit den Pausenzeiten werden. Ich weiß zwar ehrlicherweise nicht, wie genau das auf der Strecke gehandhabt wird (am Dierkower Kreuz finden stets Fahrerwechsel statt), jedoch hält der Bus aktuell ca. 10 Minuten in einer Wendeschleife am Weidendamm. Diese Pausenzeit würde die Verlängerung komplett auffressen, was entweder häufigere Fahrerwechsel oder einen weiteren Umlauf erfordern würde. Es wäre also zu evaluieren, ob die Standzeit tatsächlich Pausenqualität hat, oder ob sie lediglich eine fahrplantechnische Notwendigkeit zur Abpassung von Anschlüssen am Dierkower Kreuz ist.
Sofern Ihr Anmerkungen haben solltet, zögert nicht, etwas zu kommentieren! 🙂
NRW: Bahnhof Leichlingen verlegen
Die Ausgangslage
Leichlingen im Rheinland ist eine Kleinstadt mit knapp 30.000 Einwohnern, und verfügt über einen Bahnhof am nördlichen Ortsrand, den die RB48 im T30 bedient und somit ein gutes Angebot in die Oberzentren Köln und Wuppertal darstellt.
Das Problem
Obwohl die Bahnstrecke einmal durch den Ort führt, so ist der Halt am Ortsrand. Mit einer Verlegung um ca. 500m südwärts kann nicht nur der Weg Richtung Altstadt ein wenig verkürzt werden (600m statt 700m), sondern vor allem profitieren die dichter besiedelten Wohngebiete im Süden deutlich (z. B. „Am Goldberg“ 1000m vs. 600m).
Das Bauliche
Da östlich der Gleise direkt Bebauung grenzt, westlich aber etwas Grünfläche vorhanden ist, macht ein Mittelbahnsteig Sinn, wo das Gleis Richtung Leverkusen ausschwenkt. Betrieblich soll es sich um einen Haltepunkt handeln, entsprechend braucht es kein Empfangsgebäude. Am Bahnsteig kann man in der Mitte aber eine (digitale) DB Info und einen Bäcker o. ä. unterbringen, wenn man möchte.
Um den Zugang aus Richtung Süden zu vereinfachen, wäre eine Unterführung der Wohnhäuser an der Bahntrasse wünschenswert.
Ergänzung:
Im Zuge der im Raum stehenden S17-Verlängerung nach Wuppertal bräuchte es im Raum Leverkusen ein drittes Gleis, was ich zunächst nicht bedacht hatte. Auf Biegen und Brechen konnte ich einen 160 Meter langen 3. Bahnsteig einfügen. Da die RB48 nach meinen Recherchen mit 3-5 teiligen Talent 2 fährt, sind die auf jeden Fall zu lang für den Bahnsteig, weshalb dieser ein reiner S-Bahnsteig sein werden muss. Weiter unten werde ich die Bahnsteigbelegung auflisten, damit meine Isee deutlicher wird
Der aktuelle Bahnhof wird aktuell auch durch mehrere Buslinien erschlossen. Auch am neuen Standort ist Platz für einen kleinen Busbahnhof. Dazu muss lediglich das Gewerbegebäude „Moltkestraße 22“ abgerissen und neu gebaut werden, da wo das Viereck mit dem ‚X‘ ist.
Auf dem Dach des Busbahnhofs ließen sich auch Parkplätze unterbringen.
Zusätzlicher Haltepunkt am Ziegwebersberg
Dass der aktuelle Bahnhof ungünstig liegt, hat der liebe Tramfreund auch schon erkannt. Er schlug aber zwei neue Haltepunkte vor. Drei Halte für eine Kleinstadt halte ich aber für zu viel. Daher kann man den mittleren und südlichen zusammenfassen, wie ich es getan habe. Der nördliche Bahnhof kann aber gerne ebenfalls kommen, wobei ich ihn gerne weiter südlich platzieren würde. Hier wäre dann eine Verknüpfung mit den Linien 278 und 694 (letztere würde nicht am „Haupt“-Bahnhof halten, s. unten) stattfinden. Zudem würden dann die nördlichen Gebiete am Stockberg weiterhin einen Haltepunkt in vertretbarer Nähe haben.
Betrieb
Am verlegten Halt sollen die RB48 sowie die geplante S17 halten, am Haltepunkt Ziegwebersberg nur die S17.
Hier die Gleisbelegung:
Gleis 1 (nur 160m lang, 96 cm)
S-Bahn Ri. Köln
RE & FV Ri. Köln*
Gleis 2** (76 cm)
RB48 beide Ri.
Gleis 3 (96 cm)
S-Bahn Ri. Solingen
RE & FV Ri. Wuppertal
*=ohne Halt
**=bei Trassenkonflikten einiger Züge mit der S-Bahn können sie auch Gleis 2 nutzen.
Das Busnetz
Die Linie 255 muss keinen zeitraubenden Umweg mehr über den Ziegwebersberg machen, sondern kann direkt durch die Moltkestraße fahren und ist ca. 5 min schneller am zentralen Busbahnhof im Ortskern.
Die 694 bleibt unverändert, wird also zukünftig den Bahnhof verpassen. Macht aber nichts, weil die eh vom Solinger Hbf kommt.
Die SB25 muss nicht den Busbahnhof einsparen, um den Bahnhof zu bedienen, sondern kann nun beide anfahren.
Die aktuellen Durchbindungen vom Busbf zum Bahnhof können beibehalten werden, die 278 wird aber weiter durchgebunden Richtung Stockberg. Am Ziegwebersberg müsste eine Wendemöglichkeit eingerichtet werden.
Der Nachtbus N28 fährt durch die Moltke- statt Bahnhofstraße und macht für Stockberg eine Stichfahrt über die Wendeschleife der 278.
EN/BO: Sprockhövel – Bochum Hbf
Einleitung:
Die Stadtzentren von Bochum und Hattingen / Sprockhövel sind derzeit nur durch den SB37 direkt miteinander verbunden (zwischen Hattingen und Bochum fährt zusätzlich die 308, die hinsichtlich der Fahrzeit aber etwas länger braucht als der SB37). Zwar fährt der SB37 seit dem Fahrplanwechsel Ende 2019 in der HVZ halbstündlich bis Bochum (ansonsten geht der T30 bis Hattingen), allerdings wird in Bochum insgesamt nur siebenmal gehalten, davon dreimal zwischen Kosterstraße und Hauptbahnhof.
So werden für alle Haltestellen, die vom SB37 ausgelassen werden, die Fahrzeiten auch auf kurzen Strecken sowie bei Fahrten von/nach Hattingen in die Länge gezogen, da die Linie 350 (vor 2020 fuhr sie als CE31, welcher an fast jeder Milchkanne hielt) alle Haltestellen entlang der Königsallee mitnimmt, und in Blankenstein und Welper jeweils große Umwege macht - dadurch werden Fahrgäste aus dem Bochumer Süden dazu gedrängt, an der Königsallee in den deutlich schnelleren SB37 umsteigen, was angesichts des Pendleraufkommens (v.a. zwischen Bochum und Hattingen) eher kontraproduktiv ist.
Zwischen den Busbahnhöfen Sprockhövels (Haßlinghausen, Niedersprockhövel) ist der SB37/SB67 außerdem die einzige, regelmäßige Verbindung (T30 Mo-Fr, T60 WE). Da der SB aber nur am Kaninchenweg hält, werden diejenigen, die weder in der Nähe von einem der Busbahnhöfe noch am Kaninchenweg wohnen, zum Umsteigen gezwungen.
Um Bochum besser an Hattingen / Sprockhövel anzubinden (und umgekehrt) und somit den Bus auf dieser Relation attraktiver zu machen, schlage ich die Einführung einer (Regional-)Buslinie zwischen Bochum und Sprockhövel vor.
Betriebskonzept:
Linienverlauf:
Die Buslinie soll auf ihrem gesamten Linienweg dem SB37 folgen und somit ebenfalls direkte Wege befahren. Die einzige Abweichung vom SB37 ist, dass auf dem Weg alle Haltestellen bedient werden sollen. Zusätzlich sollen (wenn möglich) noch drei weitere Haltestellen bedient werden:
- P+R Querspange (wenn der P+R-Parkplatz irgendwann mal kommen sollte)
- Welper Bahnhof (im Falle einer Reaktivierung der Ruhrtalbahn, welche bereits im NRW-Zielnetz verankert ist)
- Haarstraße (westlich vom Kreisverkehr, das Wenden an den jetzigen Haltebuchten würde Zeit kosten)
Fahrplan:
Es soll montags bis freitags ein T30 angeboten werden, an Wochenenden ein T60. Da die Buslinie im Süden am Haßlinghauser Busbahnhof endet, soll entweder mit Durchbindungen auf andere Linien oder mit Anschlussbeziehungen gearbeitet werden. Derzeit enden folgende vom Süden kommende Linien in Haßlinghausen (Ankunftszeiten sind aus dem Werktagsfahrplan entnommen):
- 551 von Ennepetal (an :29/32 :59) : T30 (täglich), T120-60 (bis Hiddinghausen Wendeschleife); mit der Verlängerung wären es etwa 41-42km.
- 557 von Schwelm (an :33) : T60 (täglich) mit Durchbindung an den SB37; mit der Verlängerung wären es etwa 35-39km.
- 602 von Wuppertal (an :03 :23 :43) : T20 (Mo-Fr), T30 (Sa), T60 (So); mit der Verlängerung wären es etwa 38-40km. Im Falle einer Durchbindung auf die 602 müsste z.T. mit längeren Standzeiten gearbeitet werden, da ein T20 ein Überangebot darstellen würde.
Ob und welche Linie durchgebunden werden soll, ist mir grundsätzlich egal. Ein guter Anschluss würde auch reichen.
Wenn man die Fahrzeiten der heutigen Fahrpläne auch auf diese Linie übertragen kann (332, 551, SB37, 350) und für die Restabschnitte die durchschnittlichen Fahrzeiten während der HVZ übernimmt, die Google Maps angibt, ergeben sich folgende Fahrzeiten:
- Haßlinghausen Busbahnhof - Kaninchenweg: 4 Minuten
- Kaninchenweg - Niedersprockhövel Kirche: 9 Minuten
- Niedersprockhövel Kirche - Hattingen Mitte: 16 Minuten
- Hattingen Mitte - Haarstraße: 10 Minuten
- Haarstraße - Bochum Hbf: 18 Minuten
Somit beläuft sich die Gesamtfahrzeit auf etwa eine Stunde, womit diese Buslinie langsamer wäre als der SB37 (ca. 50 Min.). Der Fahrzeitunterschied ist auf kurzen Distanzen gering, während der Fahrzeitunterschied bei längeren Strecken immer weiter zunimmt. Der Fahrplan würde dann ungefähr so aussehen (nicht alle Zwischenhalte dargestellt):
- Haßlinghausen Busbahnhof ab :35 :05
- Kaninchenweg ab :39 :09
- Niedersprockhövel Kirche ab :49 :19
- Hattingen Mitte ab :05 :35
- Haarstraße ab :15 :45
- Bochum Hbf an :33 :03
Vor- und Nachteile:
Diese Linie hat mehrere Vorteile:
- Bochum und Hattingen / Sprockhövel, aber auch die beiden Busbahnhöfe in Sprockhövel werden besser miteinander verbunden.
- Es werden sämtliche Haltestellen angebunden, die vom SB37 ausgelassen werden, sodass sich für diese neue Direktverbindungen ergeben und auch die Erschließung der primär ländlichen Gebiete verbessert wird.
- Am Haßlinghauser Busbahnhof können gute Anschlüsse von/nach Süden hergestellt werden.
- Es werden vier Knotenpunkte angeschlossen (Haßlinghausen Busbahnhof, Niedersprockhövel Kirche, Hattingen Mitte und Bochum Hbf), wodurch auch viele Umsteigeverbindungen verkürzt werden können.
Es gibt jedoch einige Nachteile:
- Der Bus ist nicht auf ganzer Linie attraktiv, weshalb für manche Fälle ein Umstieg auf den SB37 immer noch attraktiver wäre.
- Bei einer Durchbindung in Haßlinghausen würde die Linie verspätungsanfälliger werden, da sie mindestens 35km Fahrtweg hätte. Andererseits werden so neue Direktverbindungen angeboten und es werden neue Bahnhöfe angeschlossen.
Umleitung der OEG in Mannheim-Ost
Dieser Vorschlag bezieht sich auf alle Linien, die aktuell durch die Station Tattersall fahren. Ich sehe die aktuelle Konfiguration als langsam und zu verschlungen an. Alle Linien in der Oststadt müssen durch einen Flaschenhals und decken die Oststadt auch nicht gut ab. Zudem fahren sie auf schmalen Straßen (Schwetzinger und Seckenheimer Straße) und teilen sich die Fahrbahn mit dem Verkehr (bedeutet ein Tempolimit von 50, Ampeln, potenzielle Unfälle, Verspätungen und co). Stattdessen würde ich die deutlich breiteren Straßen Augustanlage und Reichskanzler Müller Straße nehmen. Da diese relativ weit voneinander entfernt sind, decken sie die Oststadt besser ab und sie ermöglichen beide eine seperate Bahnstrecke nach Eisenbahnverkehrsordnung in der Mitte (Reichskanzler-Müller Straße muss teilweise umgebaut werden, dafür ist aber mehr als genug Platz da). Die Linien auf der Seckenheimer Straße würden die südliche Verbindung nehmen. Der kontroverse Teil der Forderung sind die Tunnelbauten, die eventuell gebraucht werden. Ich halte eine Tunnelung unter dem Wasserturm für sinnvoll. Dieser Tunnel würde dann an der B38 Tunnelportale aufweisen und sich weiter über die Planken erstrecken, eine ohnehin sinnvolle Maßnahme für die Haupteinkaufsstraße Mannheims. Ob der Tunnel vor dem Paradeplatz endet oder sich noch weiter erstreckt ist hier egal.
Die Station Wasserturm kombiniert Kunsthalle, Rosengarten und Wasserturm. Sie beinhaltet zwei Haltegleise oben für die Züge in Nord-Süd Richtung und einen schnellen Fußweg nach unten für die Gleise kurz vor der Abzweigung zu den verschiedenen Portalen.
Hamburg: Straßenbahn Linie 3
Hamburg: Straßenbahn Linie 3 Rathausmarkt - Trabrennbahn (Bahrenfeld)
Generelle Idee:
Inzwischen sind wir uns wohl alle einig, dass Hamburg zwingend wieder eine Straßenbahn benötigt. Die Frage ist eigentlich nur wie.
Meine Idee orientiert sich an den Hauptbuslinien, verknüpft deren Relationen neu und wie ich finde besser miteinander und sorgt auf diesen wichtigen Strecken für mehr, komfortablere und umweltfreundlichere Kapazität.
Das komplette Liniennetz (es wird stets erweitert):
Linie 2: Rathausmarkt – Altona
Linie 3: Rathausmarkt – Bahrenfeld
Linie 4: Rathausmarkt – Farmsen
Linie 5: Rathausmarkt - Niendorf
Linie 6: Hamm - Stellingen
Linie 7: Hamm - Bahrenfeld
Linie 8: Altona - Jenfeld
Linie 9: Winterhude - Farmsen
Linie 10: Hauptbahnhof - Stellingen
Linie 11: Winterhude - Ottensen
Streckenverlauf:
Wie auch Linie 2 startet die 3 am Rathausmarkt und biegt dann auf dem bereits vorbereiteten Stück in Richtung Jungfernstieg ab. Von dort aus folgt sie der jetzigen Buslinie 3 über den Gänsemarkt und Johannes-Brahms-Platz bis zur Sternbrücke. Hier biegt die Strecke allerdings in Richtung Altona ab und verkehrt weiter wie die Linie 1. Jedoch fährt sie von Altona noch weiter der Elbe entgegen und biegt nach dem Rathaus Altona in die Elbchaussee ein, wodurch sie von da an wieder einen eigenständigen Linienweg befährt. Dieser führt über den Hohenzollernring in die Behringstraße, wobei die Kreuzkirche umfahren wird, hier könnten Züge auch bereits wenden. Weiter geht es allerdings auch über die Behringstraße zum S-Bahnhof Othmarschen und schließlich über die Ebertallee zur Endhaltestelle Trabrennbahn am Volkspark. Diese Endhaltestelle wird bereits größer errichtet für eventuell spätere Linien.
Umsteigeknoten:
– Am Rathausmarkt kann man in die U3 umsteigen
– Und am Jungfernstieg in die S-Bahn und die U1, sowie die U2 und U4
– Der Gänsemarkt bietet erneut einen Umstieg zur U2, wie auch die Haltestelle am Sievekingplatz
– Die Haltestelle Feldstraße bietet den Umstieg zur U3
– Noch kann man in Altona in den Fern- und Regionalverkehr, aber vor allem in die S-Bahn umsteigen
– In Othmarschen besteht dann noch Anschluss an die S-Bahn
Schienenverbindungen zu weiteren Linien:
Auch bei dieser Linie habe ich wieder einige Verknüpfungen zu zukünftigen oder dann bereits bestehenden Straßenbahnlinien eingezeichnet, die am Besten bereits mitgebaut werden sollten, um zukünftige Unterbrechungen im Netz zu vermeiden.
— An der Endhaltestelle Rathausmarkt, ist ja bereits alles beim Bau der Linie 2 für die Linien 4 und 5 präpariert worden.
— Neu gebaut für die Linie 5 ist die Verbindung vom Gänsemarkt in die Dammtorstraße.
— Für die Linie 8 ist die Verbindung am Sievekingplatz und dem Platz der Republik vorbereitet
— Für die Linie 7 ist deine Umgebung des Neuen Pferdemarkts entsprechend vorbereitet.
— Ebenso ist für Linie 7 die Sternbrücke bereits beim Bau der Linie 1 mitbedacht worden.
— Genauso wurde in Altona bereits beim Bau der Linien 1 und 2 an die Linie 3 gedacht.
- In Ottensen wird bereits die Endhaltestelle für die Linie 11 vorbereitet, die auch bereits als Endhaltestelle der Linie 3 für Verstärkerfahrten genutzt werden kann
— Und schließlich wird die Endhaltestelle Trabrennbahn für die Linie 7 mitgebaut.
Ähnliche Vorschläge:
– If32s Vorschlag hat wahrscheinlich die meiste Ähnlichkeit zu meinen. Allerdings führt er durch die Nutzung der Elbchaussee nur an Ottensen vorbei und nicht durch den Stadtteil, weshalb ich meinen Vorschlag bevorzuge.
– Zerus Pläne zu den Tramstrecken D und E haben zusammengenommen Ähnlichkeiten mit meinem Vorschlag, jedoch endet die Linie bereits in Othmarschen und verknüpft so nicht den Volkspark und die ganzen weiteren Buslinien mit dem S-Bahnhalt und irgendwann vielleicht mit der S6.
LOS Storkow Ost neuer Halt RB36
Der Bahnhof Storkow (Mark) liegt am südwestlichen Rand der Kleinstadt im Landkreis Oder-Spree. Daher empfehle ich den Bau eines neuen Haltepunkts Storkow (Mark) Ost. RB36 hält dort auf Bedarf. Von dort liegen die Plattenbausiedlungen Karlslust und T.-Storm-Viertel in fußläufiger Entfernung. Jene sind nur mit Schülerfahrten an Ortskern und Bahnhof verbunden, die einzige Taktbuslinie 435 (Storkow - Fürstenwalde) hält nur an der Burg ~800m entfernt.
Das verbesserte die Verbindung nach Berlin und in die Kreisstadt Beeskow. Am neuen Haltpunkt könnte Wohnungsbau die erhöhte Wohnraumnachfrage lindern. Für Storkow rechnet man mit Bevölkerungswachstum.
Zwei mögliche Standorte schlage ich zur Auswahl vor. Bei A gäbe es eine Zuwegung zur Bundesstraße. Bei B nicht, dafür wäre am Standort Wohnungsbau möglich. Da die Fahrzeit im eingleisigen Abschnitt Beeskow - Storkow mit 26/27min knapp bemessen ist, sollte man eine partielle Ertüchtigung auf 120km/h erwägen.
Alternativ könnte man auch die Plusbuslinie 435 einen Umweg fahren lassen, siehe Vorschlag.
B: neue Linie X44
Der M44 fährt momentan von Alt-Buckow bis Hermannstraße im 5 min Takt (Mo-Sa). Dabei endet jeder 2. Bus in Alt-Buckow und nur ein 10 min Takt wird fortgeführt. Mit der Bebauung der der Buckower Felder soll hier auch ein weiterer Zweig implementiert werden, sodass dann der 5 min Takt bis Mollnerweg besteht. Ich möchte hier aber eine Änderung vorschlagen:
Ich möchte diesen 2. Ast (habe ihn hier einfach irgendwie eingezeichnet) als X-Bus führen. So würde von Mo-Sa in der HVZ und NVZ dieser Ast durch die neue Linie und in allen anderen Zeiten durch den M44 bedient werden, welcher dafür aber in Richtung Stuthirtenweg ausgedünnt wird (beide zusammen ergeben dann ab Mollnerweg wieder den 10 min Takt). Wie für einen X-Bus üblich, hält dieser natürlich nur an wichtigen Stationen. Dazu habe ich einfach alle kreuzenden Linien erklärt, sodass dort automatisch gehalten wird. Es gibt unterwegs nur 3 Besonderheiten:
Mollnerweg: Weil hier der X-Bus hier und in Alt-Buckow einen 5 min Takt darstellen soll. Daher muss er hier dichter halten.
Britzer Garten: Aufgrund der großen Attraktivität des Britzer Gartens, ist eine schnelle Verbindung vom Ring hier eine große Verbesserung. Man könnte diesen Halt aber auch als reinen Sommerhalt nehmen, wenn dadurch ein Bus gespart werden könnte.
Germaniapromenade: Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte an dieser Stelle und der doch weiter weg gelegenen Haltestellen wo andere Linien kreuzen, habe ich hier eine Zwischenstelle eingefügt.
Die Linie soll zudem noch 2 neue Sachen ermöglichen. So sollen alle Fahrgäste auch direkt in die U7 steigen können, was gerade ab Hermannplatz von großen Interesse sein könnte. Zudem ist die Region um den Richardplatz nicht gut mit dem ÖPNV erschlossen. Von dort sind es 700m zur U-Bahn und 400 m zum Bus. Das ist ziemlich wenig und gerade für Menschen mit Einschränkungen oder Familien mit Kinderwagen alles andere als toll. Daher soll der Bus hier enden, um eine Verbindung zur U- und S-Bahn zu schaffen.
Um es einordnen zu können: Alt-Buckow - Hermannstraße bisher 20 min ... mit meiner Idee 15 min
Köln Tiefbahnhof zwischen Hbf und Ebertplatz
Auch wenn noch unklar ist ob ein unterirdischer Fernbahnhof in Köln wirklich gebraucht wird, da viele andere Planungen die Kapazität im Knoten Köln schon deutlich erhöhen können, möchte ich hier mal meinen eigenen Vorschlag machen wie so ein Tiefbahnhof aussehen könnte.
Klar ist dabei, dass das neue Bahnhofsgebäude sehr nah am bestehenden Hauptbahnhof liegen sollte weil der Hauptbahnhof linksrheinisch (wo mehr als 60% der Kölner wohnen) deutlich besser angebunden ist und schon jetzt der zentrale Fernverkehrsbahnhof ist. Ein unterirdischer Ausbau vom Bf. Messe/Deutz wäre auch möglich, meiner Meinung nach aber nicht ganz so sinnvoll.
Eine unterirdische S-Bahn-Stammstrecke wäre durch mehrere unterirdische Stationen wahrscheinlich teurer, würde auf den meistgenutzten Relationen keine (großen) Fahrtzeitvorteile erreichen, müsste bei bisherigen L+ Vorschlägen viergleisig ausgebaut werden und würde dafür aber die Innenstadt leicht besser erschließen.
Durch die hohe Dichte an anderen unterirdischen und oberirdischen Bauwerken rund um den Hauptbahnhof ergeben sich allerdings erhebliche Probleme beim Finden eines geeigneten Standortes für so einen Tiefbahnhof. Bisher gab es hier auf L+ die folgenden Ideen für Positionen:
- Quer zum Hauptbahnhof direkt unter diesem und den anliegenden Gebäuden
- Längs unter Hauptbahnhof und Breslauer Platz
- Unter dem Rheinufer
Besonders die ersten beiden halte ich für ungeeignet, da dafür sehr wahrscheinlich die alten Fundamente des Hauptbahnhofes verändert werden müssen, was wohl große Auswirkungen auf den Bahnbetrieb nach sich zieht. Eine Bahnhofshalle unter dem Rheinufer ist auch unwahrscheinlich, da diese direkt neben der Philharmonie liegen würde, unter dem Tunnel der Rheinuferstraße liegen müsste und direkt neben dem Rhein gebaut würde.
Den Standort zwischen Hauptbahnhof und Ebertplatz halte ich deshalb für am besten, da hier "nur" der U-Bahntunnel ein Problem darstellt. Gleichzeitig wird durch die Nähe zum Ebertplatz auch eine Umsteigemöglichkeit zu den Ringe-Linien 12 und 15 erreicht, wodurch dieser Tiefbahnhof sogar noch besser erreichbar ist als Hauptbahnhof oder Bf. Messe/Deutz.
Zum Bahnhof:
Der neue Bahnhof soll hauptsächlich den Fernverkehr aufnehmen und durch die direkteren Wege diesen auch gleichzeitig beschleunigen. Auch Regionalexpress-Linien könnten den Tunnel benutzen, da diese aber meistens mehrmals auf Kölner Stadtgebiet halten (Bf. Messe/Deutz, Mülheim, Ehrenfeld, Süd/West, Flughafen, ...) sollte der FV bevorzugt werden. Mit den vier Bahnsteigen können definitiv nicht alle Fernverkehrszüge in den Tiefbahnhof geleitet werden, daher sollten Sprinter-Verbindungen priorisiert werden, da diese von den kürzeren Fahrtzeiten am meisten profitieren.
Der Bahnhof soll an beiden Enden mit den KVB-Stationen Breslauer Platz/Hbf bzw. Ebertplatz unterirdisch direkt verbunden werden. Außerdem sollen vom nördlichen Ende der Bahnsteige des Hbf. aus Abgänge (Treppe+Aufzug) zu einem Tunnel zum Tiefbahnhof errichtet werden. Auch von der Straßenebene aus sollten großzügige Abgänge errichtet werden, z.B. auch von der Eigelstein-Torburg aus.
Der ganze Bahnhof soll deutlich unter den U-Bahntunneln errichtet werden, diese müssen während der Bauzeit natürlich gesperrt werden. Dabei sollen die Fahrten aus Richtung Süden in den Haltestellen Dom/Hbf. bzw. Breslauer Platz/Hbf. wenden, die Fahrten aus Norden können die Wendeschleife der Haltestelle Ebertplatz nutzen. Die Haltestelle Ebertplatz muss wahrscheinlich auch zeitweise gesperrt werden, hierbei erwarte ich aber deutlich kürzere Sperrungen da unter der eigentlichen Haltestelle schon mit Tunnelbohrmaschinen vorgetrieben werden soll.
Beim Bau des Bahnhofes sollen auch Bauvorleistungen für einen viergleisigen U-Bahntunnel (Hbf - Ebertplatz) entstehen (die Erde muss dort ja so oder so ausgehoben werden, außerdem könnte der Tunnel wenn andere Ausbauten umgesetzt werden seine Kapazitätsgrenze erreichen), indem dieser direkt mit den nötigen Brandschutzeinrichtungen ausgestattet wird kann er zwischenzeitlich auch dem Bahnhof selbst, oder ganz anderen Zwecken wie Kunstausstellungen, dienen.
Die Zulaufstrecken:
Die Tunnel zum/vom Bahnhof sollen höhenfrei auf die Fernbahngleise aller relevanten Strecken rund um Köln eingefädelt werden. Alle Abzweige untereinander sind ebenfalls höhenfrei.
Die Strecke nach Wuppertal ist deshalb wichtig, weil hier zum Beispiel der Sprinter nach Berlin fährt. Sollte eine SFS Köln-Dortmund gebaut werden, würde auch diese wahrscheinlich hier angebunden werden.
Zu beachten ist hier natürlich, dass:
- Die Westspange (linke Rheinstrecke) für die S-Bahn ausgebaut wird
- Durch den Ausbau südlich Gummersbacher Straße die SFS KRM auf eigenen Gleisen bis zum Bf. Messe/Deutz geführt wird
- Die deutsche Bahn und dieser Vorschlag von mir erwägen die Strecke nach Düsseldorf sechsgleisig auszubauen
Andere Vorschläge:
- Köln Hbf (Tiefbahnhof) von DerGalaktische mit 8 Gleisen quer unter dem Hbf. und vielen neuen S-Bahnstrecken
- Entlastung des Kölner Hauptbahnhofs von Thorben mit einer unterirdischen S-Bahn-Stammstrecke und einem viergleisigen Tiefbahnhof der den Bf. Messe/Deutz (tief) quasi ersetzt
- Fernbahntunnel Köln von Robert R ersetzt den Bf. Messe/Deutz (tief) durch einen Fernbahntunnel
- Kölner Fernbahnhof unterirdisch neben HBF von alex8055 ein sechsgleisiger unterirdischer Bahnhof mit sehr vielen, teilweise unrealistischen oder unmöglichen (Steigung), Zulaufstrecken
- Knoten Köln - V2: Fernverkehrstunnel von G36K mit unmöglichen Zulaufstrecken (Steigung)
- Köln Hbf (tief) von Fabian95 mit zwei Gleisen und keinen Strecken zur linken Rheinstrecke oder nach Düsseldorf/Wuppertal
LU: L10 (City West Innenstadtstrecke)
Mit dem Bau der Stadtstraße entsteht nördlich der Innenstadt von Ludwigshafen auch der neue Stadtteil "City West". Dieser umfasst (Wohn-)Bebauung auf heute brachliegenden Flächen sowie deren städtische Erschließung. Die Anbindung dieses Gebietes an den schienengebunden ÖPNV wurde bislang seitens der Stadt aus zweierlei Gründen abgelehnt.
Einerseits wünscht man aus Platzgründen keine Stadtbahntrasse in Mittellage der Stadtstraße, andererseits fürchtet man eine Nord-Süd Querung der Stadtstraße als Verkehrshindernis für den Autoverkehr, da der Verkehrsfluss für die Dauer der kreuzenden Bahnen durch Ampelanlagen unterbrochen würde.
Dennoch erachte ich die Errichtung einer Stadtbahnstrecke in einem neuen Bereich der Innenstadt als unverzichtbar, nicht zuletzt im Hinblick auf die Themen Umweltschutz und Verkehrswende
Trassenverlauf
Die Strecke zweigt an der neuen Haltestelle Ludwigshafen Rathaus (bzw. dessen neuer Name) ab, welche sich westlich des sich im Abriss befindlichen Rathaus-Centers befinden wird. Die Trasse verläuft südlich der Stadtstraße direkt an der Bebauung entlang, ähnlich zur Strecke in der Bleichstraße an der Haltestelle Schützenstraße.
Auf Höhe des heutigen Meßplatzes wird der Boden zum stillgelegten Stadtbahntunnel "C-Ebene" geöffnet und eine Rampe aufgeschüttet. Die frühere Haltestelle Danziger Platz wird reaktiviert und genutzt. Die Stadtstraße wird in diesem Bereich unterirdisch gequert, in dem man den existierenden Stadtbahntunnel befährt.
Nördlich der Stadtstraße taucht die Stadtbahn wieder an die Oberfläche auf, durchquert den Friedenspark und erreicht die Bürgermeister-Grünzweig-Straße, welcher sie bis zur Haltestelle Marienkirche folgt.
Es wird kein neuer Tunnel errichtet, der bereits bestehende Tunnel wird in diesem Teilabschnitt weitergenutzt. Die Pläne der Stadt, den Tunnel als Versorgungsschacht zu nutzen, können bis auf diesen Bereich weiter verfolgt werden.
Bedienung
Zwischen den Haltestellen Marienkirche und Berliner Platz nutzt die Linie 10 den neuen Streckenabschnitt. Eine Verdichtung auf einen 10-Minuten-Takt ist anzustreben.
Des Weiteren wird eine neue Stadtbahnlinie, welche ab der Haltestelle Rohrlachstraße in südlicher Richtung nach Gartenstadt/Mallau verlaufen wird, die neue Innenstadtstrecke mitbenutzen.
Es ergeben sich folgende Stammstrecken:
Linie 4 / 4A / 9: Rohrlachstraße - LU Hbf - Pfalzbau - Berliner Platz
Linie 10 / Neu: Rohrlachstraße/Marienkirche - Danziger Platz - Rathaus - Berliner Platz
Ausbau Rheintalbahn Buggingen-Scherzingen für 250kmh
Derzeit geplant sind für die ABS nur 200kmh ohne extra Überholgleise in den Bahnhöfen. Dieser Vorschlag nutzt die bereits im Süden erreichte Geschwindigkeit von 250kmh länger aus als es die derzeitigen Planungen tun.
Grobe Skizze zur Visualisierung nötiger Eingriffe in Bebauung etc. bei Bau von Zusatzgleisen in den drei betroffenen Haltepunkten.
Ausbaulänge ca. 10km
Überall wäre die Verlegung von Parkplätzen nötig, in Bad Krozingen auch des Busbahnhofes.
Amsterdam-Sauerland VaX = VakantieExpress
Vakantie heisst auf NL Urlaub, folglich habe ich den Namen Amsterdam-Sauerland-VakantieExpress (VaX) für den Zug gewählt.
Das Sauerland ist nach Berlin das zweitstärkste Tourismusziel der Niederländer in D. Winterberg ist für NL ein Mekka und hat in NL einen Bekanntheitsgrad wie Mallorca. Bis in die 90er Jahre gab es mal tägliche Schnellzüge von Amsterdam nach Bad Harzburg sowie ins Sauerland/Bad Wildungen. Insbesondere nach Winterberg könnte sich heutzutage und in Bezug auf Klimawandel/Verkehrswende ein saisonaler Direkt-Urlaubszug lohnen.
Die hiesige Idee greift einen Vorschlag von Bahnschalker auf, welcher in der Praxis unbrauchbar ist. Intertrain hat in einem dortigen Kommentar angeregt, dass ein sinnvoller/erfolgversprechender Zug die Ballungsräume in NL mitnehmen muss, was mein Vorschlag berücksichtigt. Die zweite Anregung kam durch den Vorschlag von chris1561 über die Urlaubsbahn NRW-Sauerland.
Fakten für diesen Zug: Das Sauerland verzeichnet jährlich ca. 1,7 Millionen Übernachtungen (inkl. Kleinbetriebe) aus NL bei ca. 550.000 Ankünften/Personen (davon ca. 230.000 in den Wintermonaten und sowie 120.000 in den Sommerferien). Winterberg hat ca. 750.000 Übernachtungen aus NL jährlich, zudem gehören ca. 1/3 der Ferienwohnungen in Winterberg Niederländern. Der Centerparc Medebach hat weitere 300.000 Ü aus NL und Willingen 180.000 Ü. Auch im übrigen Sauerland urlauben unsere Nachbarn gern und kaufen auch auf den Dörfern viele Ferienobjekte. An den Ski-Winterwochenenden werden zudem unzählige Ski-Tagesgäste aus NL per Bus angekarrt, die ab ca. 4 Uhr Nachts in den NL-Großstädten losfahren. Auch jene könnte man per Zug transportieren.
Ein Direktzug aus NL ins Sauerland würde demnach ein großes Interesse und gute Frequentierung in Aussicht stellen, ähnlich wie die täglich verkehrenden Urlaubs-ICs: HH-H-KS-WÜ-A-Oberstdorf/Berchtesgaden oder DO-E-D-K-MZ-MA-S-U-Oberstdorf. Wie jene Züge zeigen, sind Urlaubsgäste mit Gepäck bereit, etwas längere Fahrzeiten in Kauf zu nehmen für umstiegsfreie Direktverbindungen.
Sinnvoll wäre folglich ein Urlaubs-Schnellzug (Sauerland VakantieExpress), der den Ballungsraum NL abfährt und mit IC/ICE-Charakter nur in Städten >100.000 Einwohnern hält mit folgendem Zuglauf/Halteorten und ca. Fahrzeitdauer:
Winterberg (0.00h), Bigge, Meschede, Arnsberg, Neheim-Hüsten, Hagen (1.27h), Wuppertal, Düsseldorf (2.03h), Neuss, Mönchengladbach, Venlo (2.40h), Helmont, Eindhoven (3.11h), Tilburg, Breda, Dordrecht, Rotterdam (4.18h), Delft, Den Haag HS (4.36h), Leiden, Haarlem, Amsterdam (5.16h).
Derzeit dauert die schnellste Zugverbindung Winterberg-Amsterdam über Oberhausen/Utrecht 4.57h mit 2xU - und nach Rotterdam 5.24h mit 3xU. Mit dem Auto braucht man zum zentralsten Punkt in NL, dem Autobahnkreuz Utrecht mind. 3.30h, Rotterdam 3.55h, Den Haag 4h, Amsterdam 3.45h (alle ohne Stau). So gesehen wäre dieser Zug auch zeitlich durchaus eine streßfreie Alternative zum Auto.
Fahrtage: im Winter (Weihnachten bis Anf. März) sowie im Juli-August an Wochenenden (Fr/Sa/So). Ab Amsterdam ca. 8.00 Uhr (Winterberg an ca. 13.16h) und zurück um ca. 15 Uhr.
Als Wagenmaterial bietet sich der Triebwagen mit zus. Akkumodul Stadler FLIRT an, da jener Fernzugtauglich ist. Die Akkuleistung für nicht elektrifizierte Streckenabschnitte wird mit 185km angegeben. Der Abschnitt Schwerte-Winterberg ohne Fahrdraht hin/rück sind 200km. Mit einer stationären Ladepause in Winterberg von knapp 2 Std. sollte das kein Problem sein.
Im Ski-Winter könnte man Sa/So ggf. sogar zwei Zugpaare fahren lassen mit Skipass-Kombitickets. Dann gäbe es abweichende Fahrzeiten wie folgt: Der Frühzug fährt um 4.00h in Amsterdam mit Ski-Tagesgästen los (Winterberg an 9.16h) und mit den abreisenden Übenachtungsgästen geht es zurück um ca. 11 Uhr. Der zweite Zug fährt in Amsterdam mit neuen Übernachtungsgästen ab ca. 10 Uhr (Winterberg an 15.16 Uhr) und nimmt die Ski-Tagesgäste ab ca. 18 Uhr wieder mit nach NL.
Der Zug verspricht auch aus dem Rheinland eine gute Frequentierung, da von dort bislang das Sauerland je nach Ort nur mit 1-3 Umstiegen erreichbar ist und teilweise langen-U-Übergangszeiten. Derzeit schnellste Fahrzeit von Winterberg nach Düsseldorf ist 2.57h mit U in DO. (mit dem VaX wären es nur 2.03h)
Potenzial: Der Zuglauf aus NL kann auch ein tägliches Potenzial bis Düsseldorf aufweisen, da es nur wenige Direktverbindungen im Fv nach NL gibt, nämlich der ICE Frankfurt-Amsterdam sowie der IC Berlin-H-OS-Hengelo-Amsterdam. Mein Zug bindet hingegen die südwestlichen NL mit vielen großen Städten (Einzugsgebiet der Haltepunkte in NL ca. 7 Mio Einwohner) per Direktverbindung nach Düsseldorf an, die es bislang nicht gibt. Beispielsweise fahren ja die ICs nach Binz/Rügen auch nur im Sommer, in anderen Jahreszeiten enden die ICs in Rostock oder Stralsund. Außerhalb der Sauerland-Saison kann man den VaX demnach auch in Düsseldorf enden lassen. Der VaX ist ab Düsseldorf schneller in Rotterdam oder Den Haag als die ICE-Verbindung mit U in über Utrecht/Amsterdam.
BY: Steigerwaldexpress (Bamberg – Volkach)
Die Verbindung von der Stadt Bamberg in den Landkreis ist momentan katastrophal schlecht. Selbst die größten und bedeutendsten Orte haben keinen durchgängigen Stundentakt nach Bamberg, oftmals nicht mal einen Zweistundentakt.
Entlang der B22, welche eine der wichtigsten Verkehrsachsen im Landkreis ist, liegen mehrere bedeutende Orte, die zum Teil lokale Knotenpunkte im Busverkehr darstellen. Dazu zählen meiner Ansicht nach Burgebrach, Burgwindheim und Ebrach.
Nach Ebrach im Steigerwald fahren nur knapp 8 Busse pro Tag mit einer 3 bis 5 stündigen Taktlücke am Vormittag.
Nach Burgebrach fahren mehr Busse, es gibt in den Hauptverkehrszeiten sogar einen ungefähren Stundentakt.
Jedoch ist der Fahrplan unübersichtlich. Die Busse fahren quasi jede Stunde zu anderen Zeiten und auf anderen Wegen. Dazu kommen Probleme wie zum Beispiel der frühe Betriebsschluss und das noch deutlich schlechtere Angebot am Wochenende. Samstag fahren 3 Busse nach Ebrach und 5 Burgebrach, Sonntags fährt überhaupt nichts.
Über Ebrach hinaus gibt es quasi überhaupt keine Verbindung Gerolzhofen und Volkach sind von Bamberg nur über Schweinfurt erreichbar. Von Ebrach muss man über Bamberg und Schweinfurt fahren. Das dauert ungefähr 3 Stunden, zu Fuß braucht man für die 13 Kilometer von Ebrach nach Gerolzhofen ungefähr 2,5 Stunden.
Mein Vorschlag ist einen Expressbus einzuführen, der mit möglichst wenigen Zwischenhalten von Bamberg über Ebrach und Gerolzhofen nach Volkach verkehrt.
Darüber hinaus schlage ich vor, die Linie in einem ganztägigen Stundentakt zu bedienen. Auch an Wochenenden, Feiertagen und am Abend.
Für die insgesamt 62 Kilometer lange Strecke würde der Bus etwa 70 Minuten brauchen.
Wenn man das mit ähnlich schnellen Buslinien in der Region (Linie 800 Coburg - Bad Neustadt) vergleicht, wäre eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 52 km/h durchaus realistisch.
Damit würde sich nach Deutschlandtakt folgender Fahrplan mit Anschlüssen ergeben:
Bamberg 0:19 + Anschluss von: Nürnberg (an :14), Coburg (an :02 und :13) und Hof/Bayreuth (an :11)
Volkach 1:29 + Anschluss nach: Würzburg (ab :39)
Volkach 1:31 + Anschluss von: Würzburg (an :26)
Bamberg 2:41 + Anschluss nach: Nürnberg (ab :46), Coburg (ab :47 und :58) und Hof/Bayreuth (ab :49)
Um die Anschlüsse zu sichern, müsste die Fahrplanlage der RB Würzburg - Volkach um 7 Minuten verschoben werden Ankunft Volkach um 26 statt 33).
Um zu verhindern, dass ein zusätzlicher Zug benötigt wird, schlage ich eine Durchbindung auf die Regionalbahn nach Frankfurt vor. Als Puffer hätte man dann in Richtung Frankfurt 3 Minuten Standzeit in Würzburg und in Richtung Volkach 8 Minuten. Dazu kommen 13 Minuten Wendezeit in Volkach. Mit insgesamt 24 Minuten Puffer, hätte man dann 7 Minuten mehr Wendezeit als ohne die Durchbindung.
Die Fahrzeit würde sich auf allen Relationen drastisch verkürzen. Hier ein paar Beispiele:
Bamberg - Ebrach = 40 Minuten (bisher: etwa 54 bis 60 Minuten)
Bamberg - Gerolzhofen = 57 Minuten (bisher: etwa 77 bis 98 Minuten)
Bamberg - Volkach-Astheim = 70 Minuten (bisher: etwa 100 bis 134 Minuten)
Ebrach - Würzburg = 66 Minuten (bisher: etwa 128 bis 146 Minuten)
Die Anbindung des Steigerwaldzentrums in Handthal wäre ebenfalls eine Überlegung wert, gestaltet sich aber schwierig, wenn man die Anschlüsse in Volkach und Bamberg nicht gefährden will.
Lediglich in Fahrtrichtung Volkach ließe sich die Schleife ohne größere Anpassungen des Fahrplans bedienen. Das hätte allerdings den Nachteil, dass ein zusätzlicher Bus benötigt würde und die Fahrgäste aus Gerolzhofen und Volkach eine Wartezeit von 14 Minuten in Oberschwarzach hätten. Noch schwieriger wäre dann die Verbindung in Richtung Bamberg mit 40 Minuten Wartezeit.
Ebrach 0:59
Oberschwarzach 1:07 + Anschluss von Volkach (an :53)
Handthal 1:10
Oberschwarzach 1:13 + Anschluss nach Bamberg (ab :53)
Volkach 1:35
Daher würde ich eine andere Lösung bevorzugen, welche in alle Richtungen gute Verbindungen anbieten könnte. Ich werde dazu definitiv noch einen weiteren Vorschlag erstellen, der sich genauer mit der Problematik auseinandersetzt.
Berlin: 197 begradigen
Probleme:
197 ist sowohl Tangentiallinie, als auch Zubringer zur S7. So fährt 197 umwegig durch Marzahn, was zu elend langen Fahrzeiten führt (z.B. Radieschenpfad - Schleusinger Str. 17min für 1,2km Luftlinie). 197 ist lang und verspätungsanfällig, als Zubringerfunktion unzuverlässig.
Maßnahmen:
- 197 fährt geradlinig Blumberger Damm - Kemberger Str., mit neuem Halt.
- Die Straßenbahnschleife Wuhletalstr. wird abgebaut, eine Haltestelle dort eingefügt. Der Bestandshalt weiter südlich wird in Trusetaler Str. umbenannt.
- X69 hält überall nördlich der Landsberger Allee. X69 wird samstags 11-19 Uhr auf 10'-Takt verdichtet.
Vorteile:
Beschleunigung der Routen Hohenschönhausen - Marzahn und Marzahn-Nord - Hellersdorf. 197 wird von 61 auf 55min verkürzt und etwas zuverlässiger. 197 wird entlastet zu Gunsten von M8, 16 und X69. X69 wird verdichtet.
Berlin: Neue Bus Ringlinie 335 in Staaken
Die Buslinie 335 soll den Weinmeisterhornweg sowie das Gebiet um die Sandstraße mit den in Zukunft möglichen U-Bahnhöfen U Sandstraße und U Magistratsweg verbinden. Voraussetzung für diese Linie ist die Verlängerung der U-Bahnlinie U7 vom Rathaus Spandau bis zum Magistratsweg.
In diesem Vorschlag soll es sich nicht um die U7 Verlängerung sondern um die Buslinie 335 handeln.
335 U Magistratsweg - U Sandstraße - U Magistratsweg
Einführung der neuen Ringbuslinie 335.
Die Endhaltestelle/Pause der Linie 335 soll sich nördlich und die Anfangshaltestelle südlich der Kreuzung Magistratsweg ecke Heerstraße befinden.
Die Buslinie 335 verkehrt von Montag bis Sonntag im 20 Minutentakt mit Solobussen (EN). Für den Umlauf wird nur ein Bus benötigt.
MG/VRR: Viergleisiger Ausbau Strecke Mönchengladbach-Rheydt Hbf
Wie man aus meinen vorherigen Vorschlägen erkennen kann bin ich persönlich unzufrieden mit dem Bahnverkehr zwischen dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof und dem Rheydter Hauptbahnhof. Bereits heute führt die Zweigleisigkeit zwischen Rheydt und Gladbach zu Verspätungen. Diese Strecke zwischen Rheydt und dem Hbf stellt sowohl für den Personen als auch für den Güterverkehr einen wichtigen Knoten und Flaschenhals dar. Da die Güterumgehungsbahn nur in der Relation Viersen-Aachen befahrbar ist, fährt der Güterverkehr von/aus Köln, Neuss und Duisburg durch die vielbefahrende Hauptstrecke. Gerade der Güterverkehr nach Venlo (und weiter nach Antwerpen) belastet die Strecke sehr. Die Strecke wird auch als Ausweichstrecke benutzt um die Strecken durch Düsseldorf zu entlasten. Als folge dessen kommt es bei den Zügen heute bereits zu Verspätungen und in Zukunft soll es noch schlimmer werden. Heute fahren bereits regulär 5 Züge pro Stunde pro Fahrtrichtung zwischen den beiden Hauptbahnhöfen. Im Zielnetz 2040 sollen es mind. 9 Züge werden. Zusätzlich soll ein Halt an der Hochschule Niederrhein entstehen an dem 3 Züge pro Fahrrichtung in der Stunde halten sollen. Der Güterverkehr in der Stadt soll dabei sogar wachsen. Deshalb sehe ich es als Notwendig die Strecke zwischen Gladbach und Rheydt zu verbessern. In einem vorherigen Vorschlag habe ich bereits einen S-Bahntunnel vorgeschlagen der berechtigterweise auf Kritik stieß. Deshalb möchte ich hier nach der Kritik von Jan_Lukas, einen viergleisigen Ausbau der Strecke Mönchengladbach-Rheydt und dazugehörigen S-Bahn Halten vorstellen.
Die Strecke zwischen Rheydt und dem MG Hauptbahnhof soll nach meinen Vorschlag vollständig viergleisig ausgebaut werden. Historisch war die Strecke vor ihrer Elektrifizierung dreigleisig ausgebaut. Das dritte Gleis musste dann den Strommasten weichen. Bei einem Ausbau der Strecke müssten sämtliche Bahn- und Straßenbrücken an und über der Strecke erneuert werden. Zusätzlich sollen zwei neue Halte zwischen Rheydt und Gladbach entstehen. Der nördliche Haltepunkt ist hier der Vorgesehene Halt nach dem Gutachten für den Halt an der Fachhochschule. Dieser liegt über der Brunnenstraße und ist etwa 1,4 km vom MG Hauptbahnhof entfernt. Dieser Haltepunkt liegt nördlich der Hochschule Niederrhein. Trotzdem sind wichtige Gebäude wie die Mensa oder die Bibliothek etwa 800m von diesem Haltepunkt entfernt. Deshalb schlage ich vor zusätzlich 800m südlich einen zweiten Halt einzurichten. Dieser soll dann MG-Fachhochschule heißen. Dieser soll an einem Feld westlich der Hochschule entstehen. Der nördliche Halt wird dann zu MG-Hermges. Vom Halt Hermges gibt es Umsteigemöglichkeiten auf viele Buslinien. Zusätzlich ist der Stadtteil Dahl zentral durch einen S-Bahn Halt besser an die Gladbacher und Rheydter Innenstadt angeschlossen. Der Haltepunkt MG-Fachhochschule bindet wie gesagt die Fachhochschule besser an. Dadurch verbessert sich in der Gesamten Stadt die Anbindung an die einzige Fachhochschule Mönchengladbachs.
Da der Mönchengladbach Hbf bereits heute Überkapazitäten besitzt, ist hier kein Ausbau nötig.
Anders ist es am Rheydt Hbf. Hier wird heute nur Gleis 2 bis 4 regulär genutzt. Für den Betrieb für Regionalbahnen und S-Bahnen sind hier 4 benutzbare Bahnsteige wünschenswert. Man kann hier entweder Bahnsteig 1 modernisieren oder ein fünftes Gleis auf der Dauner Str. bauen wie es früher der Fall war.
Alle anderen Halte die ich hier eingezeichnet habe sind hier optional und kommen auf das Betriebskonzept der Strecke an. Besonders die Halte die ich hier in Klammern gesetzt habe sind hier sehr Situationsabhängig (Bedarf und Machbarkeit)
Wichtig ist aber hier erstmal wie die Strecke betrieben werden soll. Auf jeden Fall soll die S8 bis nach Rheydt verlängert werden. Durch die jetzt entstandene Überkapazität kann hier im mind. im T30 gefahren werden. Ich sehe hier aber einen T15 in der HVZ vor. Für die Streckenführung südlich von Rheydt gibt es bereits andere Vorschläge wie eine solche Verlängerung aussehen könnte. Ich würde erstmal eine Verlängerung Richtung Rheindahlen in T30 vorschlagen bis mind. Dalheim. Über eine potenzielle Verlängerung nach Roermond oder Erkelenz kann man auch Streiten.
https://linieplus.de/proposal/s8-vrr-mg-verlaengerung-der-s8-von-moenchengladbach-nach-heinsberg/
https://linieplus.de/proposal/s8-vrr-mg-verlaengerung-der-s8-von-moenchengladbach-nach-dalheim/
https://linieplus.de/proposal/s8-aachen-west-wuppertal-oberbarmen/
Weiter geht es mit der S6 aus Köln (-Essen). Momentan sieht man es vor Rheydt im 20/40 Takt anzubinden und Mönchengladbach Hbf in T60. Das liegt vor allem daran das die Strecke Odenkirchen-MG Hbf keinen T20 zulässt. Auch mit dem Ausbau vom Abschnitt Rheydt-Odenkirchen ist bis Gladbach nur ein T60 vorgesehen, weil die Strecke Rheydt-Mönchengladbach immer noch keinen T20 zulässt. Mit dem Ausbau der Strecke ist auch hier jetzt der volle T20 möglich. Dadurch verbessert sich die Anbindung aus Odenkirchen, Jüchen und Grevenbroich an das Mönchengladbacher Stadtzentrum.
Als letztes möchte ich eine Art S33 vorschlagen. Dazu gibt es bereits haufenweise Vorschläge wie man eine solche S-Bahn betreiben kann. Wichtig hier für den Vorschlag ist das es eine S-Bahn ist die von Viersen kommend über die Hauptstrecke Richtung MG-Wickrath verkehrt. Diese soll mind. im T30 fahren und mind. einen neuen Haltepunkt in Norden bekommen. Sie soll auch die Linien RB33 und 35 ersetzen und auf den S-Bahngleisen verkehren.
https://linieplus.de/proposal/vrrnrw-rb35-emscher-niederrhein-bahn-zur-s-bahn-machen/
https://linieplus.de/proposal/s33-essen-heinsberg/
https://linieplus.de/proposal/s33-aachen-moenchengladbach/
Somit fahren hier jetzt 3 S-Bahnlinien (mind.9 Züge pro Stunde je Richtung=etwa T7 im Abschnitt Rheydt-MG), eine Regionalbahn (neue RB41 Düsseldorf-Aachen) und 3 Regionalexpresse (RE4 ,RE8 ,RE37/FR9). Das machen 9 Züge auf den S-Bahngleisen und 4 Züge auf den normalen Gleisen pro Stunde. (Nach Zielnetz 2040 und kleinen Veränderungen)
S-Bahnen:
S6 T20 Mönchengladbach - Rheydt - Mülfort - Odenkirchen - Güdderath - (Köln - Essen)
S8 T15 (Hagen-Wuppertal-Düsseldorf) - Lürrip - Mönchengladbach - Rheydt - Rheydt Süd - Rheindahlen - (Wegberg - Roermond)
S33 T30 (Duisburg -Krefeld) - Bettrath-Hoven - Eicken - Mönchengladbach - Rheydt -Rheydt Süd - Wickrath -Wickrathhahn - Herrath - (Aachen)
Regionalbahnen/expresse:
RE4 T60 (Aachen) - Rheydt - Mönchengladbach - (Düsseldorf - Wuppertal - Hagen - Dortmund)
RE8 T60 Mönchengladbach - Rheydt - Odenkirchen - (Köln -Koblenz)
RE37 T60 (Duisburg - Krefeld) - Mönchengladbach - Rheydt - (Aachen)
RB41 T60 (Düsseldorf) - Mönchengladbach - Rheydt - Wickrath - (Aachen)
Zusätzlich verkehrt regulär der Güterverkehr durch Mönchengladbach.
Natürlich hat ein solches Vorhaben nicht nur Vorteile.
-Der Ausbau ist relativ teuer da Bahnbrücken verbreitert werden müssen und Bahngruben vermauert werden müssen.
-Die Strecke ist teilweise sehr nah an Häusern.
-Die Bäume die heute an der Strecke stehen müssen durch Schallschutzmauern ersetzt werden.
-Die Buslinien 001 und 002 müssen aufgrund der Forderungen der DB entweder im Takt reduziert oder verlegt werden
Trotzdem sehe ich ein solches Vorhaben als Notwendig für die Zukunft von Mönchengladbach an und ist vor allem günstiger als ein S-Bahntunnel. Hier überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile über den Nachteilen.
- Hierdurch werden die bevölkerungsstarken Gebiete zwischen Rheydt und Gladbach erstmals an Schienennetz direkt angebunden
-Ein höherer Takt ist an den Strecken Ästen möglich.
-Mehr Verkehr auf der Schiene
- S-Bahnanschluss für Krefeld und/oder Aachen
-jetzt mögliche Beschleunigungen bereits vorhandener Regional Expresse.
-Mögliche Kapazitäten für einen regelmäßigen Fernverkehr in Mönchengladbach
Der Standort Mönchengladbach wird dadurch deutlich verbessert, dadurch besser in der Region deutlich besser vernetzt und wird dem Status als Oberzentrum auf dem linken Niederrhein gerecht!
Tram-Train Königstein-Frankfurt
Die Bahnstrecke von Frankfurt Hbf nach Königstein im Taunus erreicht mindestens 50.000 Menschen und wird momentan Mitten im Metropolgebiet mit alten Dieselzügen befahren. Die Züge enden alle am Hbf obwohl das oft nicht das Ziel der Reise ist.
Die unterirdischen Strecken und der Hbf in Frankfurt sind voll ausgelastet und ich glaube nicht an die Maximallösung eines zweiten Fernbahntunnels o.ä.
Ich schlage vor, dass man die Bahnstrecke nach Königstein im Taunus elektrifiziert, aber dass die Züge vor dem Gleisfeld in Frankfurt schon abzweigen und auf das Straßenbahnnetz ausweichen. Das würde den Hauptbahnhof entlasten und die Fahrtzeit bleibt gleich. Die Tram-Train Linie kann dort die Linie 14 ersetzen. Die Linie 21 kann die Kurve dort nehmen. Die Linie 14 im Osten kann weiter zum Südbahnhof.
Vorteile wären eine moderne elektrische Strecke die Königstein und FF-Höchst direkt an die Innenstadt anschliessen.
Ich habe keinen vergleichbaren Vorschlag gefunden.
Tram-Train Bad Soden-Frankfurt-Dieburg
Bad Soden hat 23000 Einwohner. Neu-Isenburg und Sprendlingen haben zusammen 50000 Einwohner. Dieburg und Gross-Zimmern haben zusammen 30000 Einwohner. Es sind also mindestens 100.000 Leute direkt von der Strecke verbunden und das ist ziemlich viel.
Ich schlage vor, dass man die Bahnstrecke nach Dreieich/Dieburg elektrifiziert und den Betrieb dort auf Tram-Train umstellt. Und ich schlage vor, um die S-Bahn von Bad Soden ab dem Westbahnhof als Strassenbahn weiterfahren zu lassen. Ich habe keine vergleichbaren Vorschläge gefunden.
Vorteile wären dass der Hbf und der Tunnel entlastet wird, der Takt oder Kapazität erhöht werden kann (zB nur bis Niederöchstadt zu fahren aber das noch öfter), die Strassenbahnstrecken voll auszunutzen und den Umstieg innerhalb der Stadt zu erleichtern und neue Direktverbindungen zu schaffen (kürzere Wege). Und es werden viel mehr Menschen erreicht in Neu-Isenburg und Sprendlingen. Die Elektrifizierung von den Bahnstrecken rund um Frankfurt ist sowieso sinnvoll.
Die Regionalbahn nach Dieburg heute kann dann in Dreiech-Weibelfeld enden mit Anschluss. Die S3 nach Bad Soden kann man dann aufheben oder mit einem niedrigeren Takt weiterfahren lassen und dafür die S4 verlängern nach Darmstadt (und evtl. den Takt erhöhen, die fährt auch nur 2 Mal pro Stunde). Die S3 verbindet ja auch Neu-Isenburg und Dreieich, aber ohne Kurve durch ganz Frankfurt, also geht das schon falls die Leute tatsächlich durchfahren und es ist nicht langsamer.
Neuenhain bekommt eine Strassenbahn für 1,5 km die ohne Investitionen (ausser in die Strecke selber, man braucht schliesslich kaum weitere Fahrzeuge oder ein Depot oder extra Fahrer nur für den Abschnitt etc. also lohnt es sich eher) 7000 Menschen anschliesst. Dasselbe Für Dieburg und Gross-Zimmern. Eventuell können einzelne Buslinien gestrichen oder geändert werden, dann lohnt es sich noch mehr. In Frankfurt wird dann die Linie 17 ersetzt. Der Abschnitt westlich vom Westbahnhof kann zum Südbahnhof weiterfahren, dann sind Hbf und SüdBF besser angeschlossen (sinnvoll für evtl. Fernverkehr am Südbf). Für die Strassenbahn in Frankfurt Hbf erscheint es mir sinnvoll, um zwei weitere Gleise zu bauen, da mit 36 Strassenbahnen pro Richtung pro Stunde es sowieso schon unabhängig von neuen Linien viel zu voll ist.
B: Alternative Verlängerung des 179ers
Krake hat vor kurzem einen Vorschlag eingebracht, den 179er zu verlängern. Die Idee finde ich als solches ganz gut, bloß für mich endet er deutlich zu früh. Daher hatte ich dort schon die Idee angebracht, über den U Lipschitzallee diesen zu verlängern. Dort habe ich als Endpunkt dann die Zittauer Straße gewählt, damit der 170er mit dem 271er zusammen einen 10 min Takt formt. Beim erstellen der Idee, ist mir aber ein besserer Weg eingefallen. Mir fiel nämlich auf, dass dieser Bereich nur durch die U-Bahn erschlossen ist und es so zu längeren Wegen kommt. Außerdem gibt es ein kleines Einkaufszentrum am U Wutzkyallee, welches eben nur durch die U-Bahn erschlossen ist. Alleine nur von der Kita Wutzkyallee zum U-Bahnhof sind es 300m, weshalb eine bessere Feinerschließung schon sinnvoll erscheint. Da aber ebenso die EFH Siedlung südlich nicht so gut angeschlossen ist, habe ich mich für einen Weg dort durch entschieden und nicht entlang des Theodor-Loos-Wegs. Zudem wird so das Gebiet auch an Rudow und damit auch durch Umsteigen an Adlershof angebunden, bzw. an den BER mit seinen ganzen Arbeitsplätzen.
Der Bus soll die gesamte Verlängerung nur in einem 20 min Takt fahren. Der 10 min Takt soll Stuthirtenweg enden oder so wie bisher.
Schnellbus Bochum – Wuppertal
Wer von Bochum nach Wuppertal möchte, muss derzeit in Essen-Steele von der S1 in die S9 umsteigen, braucht dadurch trotz der sehr guten Taktung 1:05 h. Eine Reaktivierung der mittlerweile durch Radwege überbauten Kohlenbahn wäre mit sehr hohen Kosten verbunden und kaum schneller. Ich schlage eine Schnellbusverbindung vor, die diese Strecke in einer Planfahrzeit von 45 Minuten schafft und die S-Bahn entlastet. Dadurch verkürzt sich die Fahrtzeit um 20 Minuten. Anders als bei der SB37 (Schwelm – Bochum) sehe ich keine Zwischenhalte vor. Mit vier Fahrzeugen ist ein Halbstundentakt (versetzt zur S-Bahn) möglich.
Essen SB19: neuer Haltepunkt „An der Kluse“
S-Bahn Köln: Ost-West-Tangente über Südbrücke
Einleitung:
Die S-Bahn Köln soll weiter ausgebaut werden und ist auch im NRW-Zielnetz verankert - angesichts des wachsenden Pendleraufkommens im Zulauf auf Köln ein längst überfälliges Vorhaben.
Zweifelsohne ist es zwar gut, dass mehr Bahnen durch Köln fahren werden und eine deutliche Entlastung bringen sollen, allerdings sollen alle S-Bahnlinien über die Stammstrecke (Hansaring - Messe/Deutz) fahren, sodass viele der dortigen Umsteigezwänge weder verlagert noch beseitigt werden können. Wenn man bedenkt, dass der Hauptbahnhof schon heute von einem hohen Fahrgastaufkommen geprägt ist und die Züge häufig gut gefüllt bis überfüllt sind, dann kann man sich denken, dass das dortige Umsteigen eine Qual ist und bleiben wird. Außerdem wird auf einigen Strecken das Angebot etwas unregelmäßig oder im Verhältnis zum Fahrgastpotenzial zu dünn:
- Zwischen Köln und Horrem soll in der HVZ ein angenäherter T5 hergestellt werden, jedoch gibt es dort vereinzelt Taktlücken von bis zu 10 Minuten (S12/S13/S14). Der RRX entlastet die S-Bahnen aber auch nur bedingt, da die S-Bahn zwischen Köln Hbf und Horrem fünfmal öfter hält. Da die S-Bahn aber die Stadtbahn nicht nur in Ehrenfeld, sondern auch in Weiden West und Hansaring erreicht, hat sie deutlich mehr Anschlussmöglichkeiten.
- Auch auf dem Westring zwischen Köln Hbf und Köln Süd sollen die S-Bahnen einen angenäherten T5 (ebenfalls mit einzelnen Taktlücken von 10 Minuten) bilden, weiter bis Hürth-Kalscheuren einen T10 (S15, S16, S17). Die Außenäste nach Euskirchen, Bonn und Troisdorf werden dagegen jeweils im T20 bedient.
- Da die S16 auf ihrem Weg noch die Nord-Süd-Stadtbahn (Bonner Wall), die Technische Hochschule und den Flughafen umsteigefrei erreichen soll, wird auch der Kölner Süden besser an diese Ziele sowie die rechte Rheinseite angeschlossen, sodass ein gutes Fahrgastpotenzial besteht - daher halte ich den vorgesehenen T20 auf der Südbrücke für zu dünn.
Damit einerseits der Kölner Hauptbahnhof (zumindest im Hinblick auf Umsteigebeziehungen und Fahrgastaufkommen) entlastet wird, und zum anderen die Taktlücken auf den o.g. Zulaufstrecken geschlossen werden können, schlage ich eine Ost-West-Tangente für das Kölner S-Bahnnetz vor.
Ich hatte schon mal eine Tangente über die Südbrücke vorgeschlagen, wobei ich da mit einzelnen Regios zwischen Ehrenfeld und Leverkusen Mitte / Troisdorf gearbeitet hatte. Dies hätte dies dann mehrere Verschlechterungen für den Hauptbahnhof bedeutet, da durch die Umverlagerung der Linien mehrere (Umsteige-)Verbindungen wegfallen würden. Ebenfalls in diese Richtung ging Spixi mit der Verlagerung des RE9 auf die Südbrücke, jedoch bringt auch dieser Ansatz gravierende Verschlechterungen mit sich, da nur noch ein RE von Aachen aus den Kölner Hbf erreichen soll.
Betriebskonzept:
Die Ost-West-Tangente soll in Horrem beginnen und in Eitorf enden, und dabei alle Zwischenhalte bedienen. Im Gegensatz zu allen anderen Linien soll sie nicht über den Hauptbahnhof und Deutz fahren, sondern auf den Westring abbiegen und ab Köln Süd über die Südbrücke zur Siegstrecke fahren - da die Linie an gleich sieben Stationen Anschluss zur Kölner Stadtbahn hat, die im dichten Takt ins Stadtzentrum fährt, halte ich ein Auslassen der Fernbahnhöfe für vertretbar:
- Weiden West: 1 (T10 zum Neumarkt)
- Ehrenfeld: 3+4 (T5 zum Neumarkt)
- Köln West: 3, 4+5 (T5 zum Neumarkt, T10 zum Hbf)
- Aachener Straße: 1+7 Ost-West-Achse (T3,33 zum Neu- und Heumarkt)
- Köln Süd: 9, 18+19 (T2,5-3,3 zum Neumarkt, T5-10 zum Heumarkt, T5 zum Hbf)
- Bonner Wall: 5, 16 ,17 Nord-Süd-Stadtbahn (T3,33 zum Heumarkt + Hbf)
- Poll: 7 (T10 zum Neumarkt)
Sollte die Stadtbahn die zusätzlichen Fahrgäste nicht aufnehmen können, kann man noch eine Verstärkerlinie einführen, die zumindest einige der hier genannten Stationen bedient (siehe hier).
Ab der TH Köln soll ihr Linienweg von der S16 abweichen, sodass anstelle des Flughafens der Airport-Businesspark und Porz erreicht werden. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass die zusätzliche Linie sonst fast dieselbe Fahrplanlage einnehmen müsste wie die S13, welche die S16 zwischen Frankfurter Straße und Troisdorf zu einem (angenäherten) T10 verdichten soll. Außerdem würden beide Rheinseiten besser miteinander verbunden werden, sodass die neu angebotenen Direktverbindungen (z.B. Köln Süd - Troisdorf oder Horrem - Porz) den einen oder anderen Pendler entlasten können.
Damit die S-Bahn-Stationen entlang der Siegstrecke erreicht werden können, müssen am Güterbahnhof Gremberg alle Gegengleise gekreuzt werden, sofern keine infrastrukturellen Anpassungen vorgesehen sind.
Fahrplan:
Die Tangentiallinie soll alle 20 Minuten fahren und die in der Einleitung erwähnten Taktlücken schließen. Dadurch ergibt sich auf den Abschnitten Horrem - Ehrenfeld, Köln West - Köln Süd (Westring oder Westspange) und Porz-Wahn - Troisdorf jeweils ein angenäherter T5, während auf den Abschnitten Köln West - TH Köln und Airport-Businesspark - Troisdorf jeweils ein angenäherter T10 angeboten wird.
Laut Trassenfinder sollten diese Verdichtungen machbar sein: Zwischen Ehrenfeld und Köln Süd benötigt ein Zug 8 Minuten, wenn er zusätzlich in Köln West hält, während Köln Süd und Porz eine Fahrzeit von 19 Minuten, wenn mit Ausnahme von Vingst und der TH Köln alle zukünftigen Halte bedient werden - als Haltezeiten habe ich jeweils eine Minute angegeben.
Der Fahrplan würde dann in etwa so aussehen (nicht alle Zwischenhalte dargestellt):
- Horrem ab :13 :33 :53
- Köln-Müngersdorf/Technologiepark ab :25 :45 :05
- Köln-Ehrenfeld ab :27 :47 07
- Köln West ab :31 :51 :11
- Köln Süd ab :35 :55 :15
- Köln Bonner Wall ab :39 :59 :19
- Porz (Rhein) ab :55 :15 :35
- Porz-Wahn ab :58 :18 :38
- Troisdorf ab :05 :25 :45
- Siegburg/Bonn ab :09 :29 :49
- Hennef (Sieg) an :13 :33 :53
Im Hinblick auf die Liniennummern sollen alle Kölner S-Bahnlinien (außer die S6) eine 10er-Nummer tragen. Da lediglich die Bezeichnungen S11 - S17 und S23 vergeben sind, wären noch die Bezeichnungen S18 und S19 frei (die Bezeichnungen "S18" (mitterweile verworfen) und "S19" soll es laut Ausbauplanungen nicht mehr geben).
Infrastrukturmaßnahmen:
Die Infrastruktur ist zumindest teilweise schon vorhanden (z.B. eigene S-Bahngleise zwischen Horrem und Ehrenfeld) oder bereits fester Bestandteil des S-Bahn-Ausbaus (z.B. Ausbau der Westspange, aber auch neue Haltepunkte), lediglich zwischen Ehrenfeld und Köln West ist von den S-Bahngleisen keine Verbindung zur Westspange vorhanden. Zudem sollen - teilweise noch nicht offiziell geplant - niveaugleiche Kreuzungen beseitigt werden:
Zwischen Ehrenfeld und Köln West gibt es keine Verbindung von den S-Bahngleisen aus auf den Westring - die jetzige Verbindung kann lediglich von den Fern- und Gütergleisen aus direkt befahren werden, sodass die S-Bahn nicht nur Gegengleise kreuzen, sondern abschnittsweise auch eingleisig fahren muss. Daher sollen die S-Bahngleise mittels Überwerfungsbauwerken und Tunneln mit dem Westring verbunden werden, wie alex8055 vorgeschlagen hatte - so können Kreuzungen mit den Gegengleisen verhindert werden und die Tangentiallinie kann problemlos auf den Westring abbiegen.
Auf dem Südring muss der Güterverkehr von der S-Bahn getrennt werden, wofür es schon mehrere Ansätze gibt: Während auf der einen Seite gleich mehrere Nutzer (jannises, alex8055, capybara, joergm2706 und nicolas.blume) einen mindestens viergleisigen Ausbau der Südbrücke vorschlagen, schlägt Jan_Lukas eine südliche Güterumgehung vor, wodurch ggü. dem Status quo ebenfalls Güterverkehre auf der Südbrücke reduziert werden können.
Zwischen TH Köln und Airport-Businesspark müssen sämtliche Gegengleise gekreuzt werden, was die Zuverlässigkeit der Tangente sowie dem restlichen Verkehr massiv beeinträchtigen würde. Da bereits 2022 mehrere der über Porz verkehrenden Linien hohe Verspätungen und eine geringe Zuverlässigkeit aufwiesen (v.a. RE8, RE9, RB27) und die Regios ab Porz dieselben Gleise befahren wie die S-Bahn, ist ein zuverlässiger Betrieb mit der jetzigen Infrastruktur nahezu unmöglich.
Als Lösungsansatz bietet sich daher ein Ausbau der Siegstrecke zwischen Porz und Troisdorf an, welchen bereits alex8055 vorgeschlagen hatte - in den dortigen Kommentaren wurde aber auch die Idee geäußert, für die Regios abschnittsweise 1-2 Überholgleise zu bauen (Intertrain) oder sie über den Flughafen fahren zu lassen (Baum). Zum anderen sollen am Kalker Güterbahnhof Überwerfungsbauwerke sowie die S-Bahn-Station Vingst gebaut werden, welche die GUB niveaufrei mit den S-Bahngleisen verbinden, zumal auch die S16 einige Gegengleise zu kreuzen haben soll.
Vor- und Nachteile:
Die Ost-West-Tangente hat mehrere Vorteile:
- Durch den Verlauf über den Westring werden neue Direktverbindungen angeboten, wofür heute u.a. am Kölner Hauptbahnhof oder in Messe/Deutz umgestiegen werden muss. Beispiele hierfür wären Horrem - Köln Süd, Ehrenfeld - TH Köln oder Köln Süd - Troisdorf. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit z.T. deutlich, da die teils unübersichtlichen Umsteigesituationen (jeweils zwei Stadtbahnstationen am Hbf und in Deutz) auf solchen Relationen der Vergangenheit angehören.
- Sie hat an sieben Stationen Anschluss an die Stadtbahn, die im dichten Takt ins Stadtzentrum reinfährt, womit mögliche Umstiege von den Fernbahnhöfen auf die einzelnen S-Bahnstationen verlagert werden können. Dadurch werden sowohl die Fernbahnhöfe als auch die Zubringerlinien (S-Bahn, Regio, Stadtbahn) entlastet, da große Teile des Fahrgastaufkommens wegfallen.
- Durch diese Linie werden außerdem die jeweiligen Taktlücken zwischen Horrem und Ehrenfeld, Porz-Wahn und Troisdorf sowie auf der Westspange geschlossen, und es ergeben sich jeweils dichtere Takte. Zwischen Köln West und TH Köln sowie zwischen Airport-Businesspark und Troisdorf wird ein angenäherter T10 angeboten, welcher die S16 bzw. die S12 (jeweils T20) entlasten könnte.
- Durch die Bedienung der nahegelegenen Universität zu Köln (mit Umstieg in die 9 oder Fußweg), der TH Köln und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (hier mit Umstieg in die 66) kann diese Linie auch Teile des Ausbildungsverkehrs bewältigen, sodass sie mindestens in der Spitzenzeit eine hohe Nachfrage abdecken kann.
- Sie fährt überwiegend auf einem eigenen Gleispaar, wodurch eine hohe Zuverlässigkeit garantiert werden kann.
- Es müssen keine Verbindungen wegfallen, da diese Linie zusätzlich zum geplanten Angebot verkehrt.
Es gibt dennoch einige Nachteile:
- Durch das Verfehlen beider Fernbahnhöfe in Köln wird großes Fahrgastpotenzial verschenkt. Außerdem werden Fahrgäste auf der Ost-West-Tangente weiterhin zum Umsteigen gezwungen, wenn sie doch zu einem der beiden Fernbahnhöfe wollen - mit der Vielzahl an S-Bahn- und Stadtbahn-Anschlüssen und den jeweils dichten Takten ist dies allerdings noch vertretbar.
- Aus demselben Grund ist die Ost-West-Tangente für den Messeverkehr ungeeignet, wenngleich der restliche Verkehr so an Messe/Deutz vorbei fahren kann.
- Ohne Überwerfungsbauwerke (v.a. am Hansaring und in Kalk) wird ein zuverlässiger Betrieb trotz eigener Gleise nahezu unmöglich werden - dies ist aber Grundvoraussetzung für diese Linie, da die Verspätungen auch auf das restliche S-Bahnnetz übertragen werden.
- Ebenso muss der Güterverkehr auf dem Südring reduziert oder von der S-Bahn getrennt werden, wofür es jedoch mehrere Vorschläge gibt (siehe Infrastrukturmaßnahmen).
- Zwischen Müngersdorf/Technologiepark und Ehrenfeld würde die Ost-West-Tangente nur wenige Minuten vor/nach der S6 kommen, wodurch sich weitere Fahrplanzwänge ergeben.
RMV: Hanau – Baben- hausen – Groß-Umstadt (S-Bahn)
Kiki hat vorgeschlagen, die Odenwaldbahn zwischen Hanau und Babenhausen zweigleisig auszubauen und zu elektrifizieren. Diese Grundidee greife ich auf, um die Odenwaldbahn ins Netz der S-Bahn Rhein-Main zu integrieren.
Der Reihe nach:
Odenwaldbahn: heutiges Angebot
Auf der Odenwaldbahn verkehren die Regionallinien RE 85 und RB 86 zusammen alle 30 Minuten. Die RB 86 hat mehr Stationen als die Linie RE 85 und verkehrt nur zwischen Hanau und Groß-Umstadt-Wiebelsbach, der RE 85 fährt dagegen über Hanau stets weiter bis Frankfurt Hbf, sowie in der Gegenrichtung in der HVZ auch über Groß-Umstadt-Wiebelsbach weiter nach Erbach.
S-Bahn Rhein-Main: Aktuelle Planungen um Hanau herum (Nordmainische S-Bahn)
Die Nordmainische Bahnstrecke Frankfurt - Maintal - Hanau wird demnächst zur S-Bahnstrecke ausgebaut. In Hanau Hbf können die Züge ohne großen Umbau auf die Odenwaldbahn wechseln. Die Südmainische S-Bahn bräuchte dagegen einen kurzen Verbindungstunnel oder eine kurze Brücke zur Odenwaldbahn.
Zielidee:
Ich möchte vorschlagen, die Nordmainische S-Bahn auf die Odenwaldbahn zu verlängern. Natürlich nur unter der Bediungung, dass Kikis vorgeschlagener Ausbau der Strecke vorher geschieht. Damit sollen vor allem die Orte entlang der Strecke Klein-Auheim (7900 EW), Hainburg (14400 EW), Seligenstadt (21600 EW), Mainhausen (9900 EW) und Babenhausen (17400 EW) besser an Hanau und Frankfurt angeschlossen werden. Die S-Bahn wird im 30-Minuten-Takt fahren und die Linie RB86 ersetzen. Des Weiteren schlage ich vor, die Odenwaldbahn zwischen Babenhausen und Groß-Umstadt-Wiebelsbach zu elektrifizieren und die S-Bahn einmal stündlich (in der HVZ alle 30 Minuten) nach Groß-Umstadt-Wiebelsbach zu verlängern. Die Linie RB 86 nur zwischen Babenhausen und Groß-Umstadt-Wiebelsbach pendeln zu lassen, ist kontraproduktiv, weil Hanau das Oberzentrum ist. Die Linie RB 86 ganz abzubestellen und dafür die Linie RE 85 alle Stationen zwischen Babenhausen und Groß-Umstadt-Wiebelsbach pendeln zu lassen, ist ebenfalls kontraproduktiv, da der Regionalexpress erstens stark ausgebremst wird und zweitens die Orte, insbesondere Groß-Umstadt nur noch stündlich erschlossen würde. Daher die S-Bahn einmal stündlich weiter bis Groß-Umstadt.
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