Entlastung des Kölner Hauptbahnhofs

 

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Beschreibung des Vorschlags

Einige Tage vor diesem erschien ein Vorschlag, einen Tiefbahnhof unter dem heutigen Hauptbahnhof von Köln zu bauen und alle Strecken daran anzuschließen. Die Idee eines Tiefbahnhofs finde ich gar nicht mal schlecht, allerdings erfordern Anschlüsse an alle Strecken sehr viel Tunnelstrecke, die auch noch im Schildvortrieb gebaut werden muss und daher extrem teuer werden dürfte. Daher habe ich mich für eine stark abgespeckte Variante entschieden, welche jedoch aus meiner Sicht viel ausrichten dürfte.

Die Bahnstrecke Gruiten–Köln-Deutz, welche momentan den Bahnhof Köln-Messe/Deutz (tief) bedient, wird dafür zwischen Buchforst und Deutz stillgelegt, ihre Anschlüsse künftig für eine neue Schleife unter dem Rhein genutzt. Diese Schleife hat einen viergleisigen Bahnhof unter dem heutigen Hauptbahnhof sowie einen viergleisigen Bahnhof unter dem Deutzer Bahnhof, damit in Deutz nicht haltende Fern- die in Deutz haltenden Nahverkehrszüge überholen können. Alle Züge, welche die Bahnstrecke Gruiten–Köln-Deutz zwischen Buchforst und Deutz bisher nutzten, konnten nicht in den Hauptbahnhof einfahren, was durch die neue Streckenführung möglich wird. Weiterhin müssen Fernzüge der Relation Leverkusen–Frankfurt fortan nicht mehr die Hohenzollernbrücke zweimal überqueren und wertvolle Gleise im Hauptbahnhof für ihre Wendemanöver blockieren.

Weiterhin wird parallel zum Südabschnitt der neuen Schleife eine neue Tunnelstrecke für die S-Bahn gebaut, wodurch die oberirdische S-Bahn-Strecke entfällt und für andere Züge genutzt werden kann.

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4 Kommentare zu “Entlastung des Kölner Hauptbahnhofs

  1. Ich finde deine Idee den Kölner Hauptbahnhof zu entlasten nicht schlecht. Vor allem ist dein Vorschlag um einiges einfacher zu realisieren. Du wirst allerdings am Bahnhof Köln-Deutz das Problem haben, das der Tiefbahnhof ein zu hohes Gefälle hat, da die Tunnel irgendwie unter den Rhein und die U-Bahn Gleise unter dem bestehenden Bahnhof gelangen müssen. Aus diesem Grund habe ich in Deutz den bestehenden Tief Bahnsteig genutzt, um dann in einer kleinen Kurve auf die benötigte Tiefe zu gelangen. Aus Richtung Hansaring dürfte das kein so großes Problem darstellen.

    ( Nur als kleines Beispiel, in Stuttgart haben wir ein ähnliches Problem mit Stuttgart 21. Das Gefälle in deinem Deutzer Tiefbahnhof wäre sogar noch steiler. )

  2. Die S-Bahnsteige werden übrigens nach derzeitiger Planung verkürzt um die enge Kurve ein wenig aufzuweiten. Viel längere als 210m Züge wirst du da nicht unterbringen können.

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