Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!S-Bahn-Stammstrecke Krefeld-Linn ↔ Duisburg ↔ Oberhausen ↔ Essen-Dellwig
Legende zur Karte
Braun = neue Gleise und neue Stationen für die S-Bahn sowie verlegte Güter- und Fernbahngleise
Grau = bestehende Gleise, die für die S-Bahn genutzt werden sollen, und bestehende Stationen
Motivation
In diesem Vorschlag stelle ich eine neue S-Bahn-Stammstrecke für den Raum Duisburg/Oberhausen vor. Das Potential dieser Strecke ergibt sich aus folgenden Punkten:
- Um Duisburg und Oberhausen herum gibt es viele bestehende Bahnstrecken, auf denen bereits ein S-Bahn-ähnlicher Betrieb besteht oder geplant ist. Dort sind heute die Linien RB32, RB33, RB35, RB36 und RE44 unterwegs.
- In seinem Zielnetz 2040 plant der VRR auf allen diesen Strecken mindestens einen S-Bahn-würdigen 30-Minuten-Takt. Zusätzlich wird die Reaktivierung weiterer Strecken geplant, die geeignet für S-Bahn-Linien wären:
- Eine Zweigstrecke von Moers nach Neukirchen-Vluyn
- Die Güterstrecke über die Haus-Knipp-Brücke zwischen Moers und Duisburg-Meiderich Süd
- Die Walsumbahn zwischen Oberhausen und Wesel
- Die Emschertalbahn zwischen Oberhausen und Herne-Wanne-Eickel
- Durch all diese zusätzlichen Verbindungen wird es auf der Hauptstrecke zwischen Duisburg Hbf und Oberhausen Hbf eng. Hier sind im Zielnetz 2040 aber bis zu 12 Fahrten im Regionalverkehr plus 2 Fahrten im Fernverkehr pro Stunde und Richtung geplant. Die Strecke ist aber zur zweigleisig und an mehreren Stellen sind höhengleiche Kreuzungen nötig. Sie würde extrem davon profitieren, wenn man alle "kleineren/langsameren" Regionalverkehrslinien von der Strecke runternehmen würde, sodass sie nur noch dem RE/RRX und Fernverkehr nach Düsseldorf dienen würde.
- Weitere Linien, wie eine Reaktivierung der westlichen Strecke durch Bottrop oder eine Verbindung von Essen-Borbeck nach Oberhausen hätten zwar großes Potential, lassen sich aber auf der bestehenden Infrastruktur nicht mehr sinnvoll in den Knoten Oberhausen/Duisburg einbinden.
- Die Oberhausener Neue Mitte ist ein großer Anziehungspunkt für Fahrgäste aus der ganzen Region. Hier befinden sich unter anderem das Einkaufszentrum Centro, die Rudolf-Weber-Arena, die Ausstellungshalle Gasometer, ein Sea Life und das Legoland Discovery Center. Die Parkplätze sind insbesondere samstags sehr gut gefüllt und es gibt Stau, um wieder auf die Autobahn zu kommen. Das liegt auch daran, dass die Neue Mitte im ÖPNV aber nur mit dem Bus oder der Straßenbahn zu erreichen ist, obwohl eine bestehende Bahnstrecke (Strecke 2280) einmal nördlich in einem Halbkreis um die Neue Mitte herum führt. Diese Strecke wird nur im Güterverkehr befahren, sie hätte aber Potential, Teil einer neuen S-Bahn-Stammstrecke zu werden.
All diese Punkte sollen mit einer neuen S-Bahn-Stammstrecke zwischen Krefeld-Linn über Duisburg Hbf, Oberhausen Hbf, und Oberhausen Neue Mitte nach Essen-Borbeck adressiert werden. Die neue Stammstrecke kann viele bereits bestehende Gleise, Brücken und Bahnsteige nutzen nutzen. Es sind keine Tunnel erforderlich, was für eine neue Stammstrecke in einem solchen Ballungsraum eine fast einmalige Chance ist. Die teuersten Bauwerke sind folgende:
- Zweite Hochfelder Brücke zum Ausbau der bestehenden Strecke auf 4 Gleise
- Neues Gleispaar zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Obermeiderich (der Ausbau zwischen Obermeiderich und Oberhausen Hbf ist für das Zielnetz 2040 ohnehin nötig)
- Überwerfungsbauwerk in Ebene +2 nördlich von Oberhausen Hbf
- Umbau von Essen-Dellwig Ost zum Turmbahnhof (im Zielnetz 2040 ohnehin vorgesehen)
Die weiteren Maßnahmen beinhalten den Ausbau von Gleisverbindungen und den Bau neuer Stationen. Diese halten sich kostenmäßig in Grenzen. Insgesamt ergibt sich eine gemessen am Nutzen wahrscheinlich sehr günstige neue Stammstrecke.
Liniennetz
Die neue Stammstrecke soll von folgenden Linien befahren werden:
- S3 (*): Essen-Steele ↔ Essen Hbf ↔ Oberhausen Hbf ↔ DU-Overbruch ↔ Wesel
- S30 (**): Oberhausen Hbf ↔ Essen-Dellwig (oben) ↔ Essen Hbf ↔ Essen-Steele ↔ Wuppertal-Oberbarmen
- S31: Krefeld Hbf ↔ Moers ↔ Oberhausen Hbf ↔ Essen-Dellwig (unten) ↔ Gelsenkirchen Hbf ↔ Herne-Wanne-Eickel Hbf ↔ Bochum Hbf
- S32: Duisburg-Ruhrort ↔ Oberhausen Hbf ↔ Essen-Dellwig (unten) ↔ Gelsenkirchen Hbf ↔ Herne-Wanne-Eickel Hbf ↔ Recklinghausen-Hillerheide ↔ Datteln Süd ↔ Lünen Hbf
- S33 (***): Krefeld Hbf ↔ DU-Rheinhausen ↔ Duisburg Hbf ↔ Oberhausen Hbf ↔ DU-Overbruch
- S34: Kamp-Lintfort ↔ Moers ↔ DU-Rheinhausen ↔ Duisburg Hbf ↔ Oberhausen Hbf ↔ Bottrop Hbf ↔ Dorsten
- S35: Neukirchen-Vluyn ↔ Moers ↔ DU-Rheinhausen ↔ Duisburg Hbf ↔ Oberhausen Hbf ↔ Bottrop Nord
- S43 (****): Duisburg Hbf ↔ Oberhausen Hbf ↔ Essen-Dellwig (unten) ↔ Essen-Karnap ↔ Herne-Wanne-Eickel Hbf ↔ Herne ↔ Herne-Börnig ↔ Dortmund Hbf
Alle Linien im 30-Minuten-Takt. Die Linien S3+S33, S30+S43, S31+S32 und S34+S35 sollen dabei jeweils im Abstand von exakt 15 Minuten verkehren, sodass auf den sich überlagernden Linienabschnitten ein 15-Minuten-Takt entsteht.
Die Linien RB32, RB36 und RE44 aus dem Zielnetz 2040 entfallen. Die Linie RB31 endet wie im Status Quo in Duisburg und wird nicht wie im Zielnetz 2040 nach Bochum verlängert. Diesen Abschnitt übernimmt die neue Linie S31.
(*) Die parallel zur S3 verkehrende RB40 soll in Oberhausen die selben Gleise wie der RE19 nutzen. Sie hat also nichts mit der neuen Stammstrecke zu tun.
(**) Diese Linie hat im Zielnetz 2040 die Nummer S33.
(***) Kommt als Linie RB33 oder RB35 aus Aachen/Mönchengladbach. In Krefeld Hbf erfolgt dann ein Liniennummernwechsel und die Züge fahren als S33 weiter.
(****) Die Fahrten der Linie S43 aus dem Zielnetz 2040 nach Dorsten werden zur besseren Unterscheidung zur S44.
Streckenbeschreibung und nötige Baumaßnahmen
Krefeld-Linn bis Duisburg Hbf:
Diese Strecke ist zwischen Krefeld-Linn und Rheinhausen bereits fast überall viergleisig, nur östlich von Krefeld-Hohenbudberg Chempark muss auf ca. 1,5km ein viertes Gleis ergänzt werden. So können kurz vor Krefeld-Linn die Regionalzüge (Linien RE37 und RE42, jeweils stündlich) auf die bisherigen Gütergleise übergeleitet werden, damit sie vom deutlich ausgeweiteten S-Bahn-Verkehr auf dieser Strecke nicht ausgebremst werden. Damit werden die beiden nördlichen Gleise exklusiv zu S-Bahn-Gleisen.
Am Knoten Rheinhausen werden zwei historische Gleiskurven in abgewandelter Form wieder aufgebaut, um den Knoten an die neuen Verkehrsbedürfnisse anzupassen. Die Linie RB31 soll in Rheinhausen noch den Bahnsteig der S-Bahn-Gleise benutzen, sie wechselt dann östlich des Bahnhofs höhengleich auf die Fernbahn-Gleise.
Parallel zur Hochfelder Eisenbahnbrücke wird eine zweite zweigleisige Rheinbrücke errichtet. Dazu können potentiell die Fundamente und ein Brückenpfeiler der historischen Brücke verwendet werden.
Zwischen Krefeld-Linn und Duisburg-Hochfeld Süd sollen alle vier Gleise für 140-160 km/h freigegeben werden. Die Kurvenradien geben das her.
In Duisburg-Hochfeld Süd muss der Bahnsteig versetzt neu gebaut werden. Im Anschluss wird die bestehende eingleisige Verbindungskurve nach Duisburg Hbf zweigleisig ausgebaut. Südlich des Hauptbahnhofs entsteht eine Wendeanlage für aus Richtung Norden am Hauptbahnhof endende S-Bahnen (Linie S43). Am Hauptbahnhof entsteht ein neuer Bahnsteig mit den Gleisen 14/15 für die neue S-Bahn-Stammstrecke. Dieser Bahnsteig sollte sich relativ einfach einfügen lassen.
Duisburg Hbf bis Oberhausen Hbf:
Im Nordkopf des Duisburger Hauptbahnhofs gibt es heute 7 Gleise. Hier übertrage ich die zwei nördlichen Gleise an die neue S-Bahn-Stammstrecke. Dafür ergänze ich ein neues Gleis entlang der Blumenthalstraße, sodass in Zukunft 6 Gleise für den restlichen Verkehr zur Verfügung stehen (vereinfacht 2 Gleise RRX, 2 Gleise Fernverkehr, 2 Gleise S-Bahn/RE42 als Fortsetzung der in Zukunft 6-gleisigen Strecke aus Düsseldorf). Die 6 Gleise werden auch deswegen ausreichen, weil die Linien RB31 und RE44 hier nicht mehr unterwegs sind.
In Duisburg-Duissern entsteht ein neuer Haltepunkt an der neuen Stammstrecke. Im Anschluss verläuft die Stammstrecke zwischen der A3 und der bestehenden Güterstrecke. Theoretisch könnten auch zwei Gleise der bisher viergleisigen Güterstrecke für die S-Bahn umgenutzt werden. Die Güterstrecke ist allerdings Teil eines wichtigen EU-Güterverkehrskorridors, daher bin ich hier auf Nummer Sicher gegangen und habe zwei neue Gleise geplant. Bei Duisburg-Obermeiderich wird eine bestehende Gleiskurve zweigleisig ausgebaut. Diese Gleiskurve ermöglicht auch bereits eine höhenfreie Einfädelung in die bisherige RB36-Strecke ("Ruhrort-Bahn"), die Teil der neuen Stammstrecke wird.
Auf der Ruhrort-Bahn soll nach offiziellen Planungen auch eine weitere Linie über die Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke nach Moers/Krefeld unterwegs sein. Dazu sollte die bisher eingleisige Strecke ohnehin zweigleisig ausgebaut werden. Diesen Ausbau sehe ich logischerweise auch für die nochmal deutlich stärker belastete S-Bahn-Stammstrecke vor. Am Bahnhof Duisburg-Obermeiderich wird im Zuge dessen auch der letzte Bahnübergang an der Strecke beseitigt.
Südlich von Oberhausen Hbf fädelt die S3 aus Richtung Essen ein. Die höhengleiche Einfädelung sollte kein Problem sein, da die S3 nur im 30-Minuten-Takt verkehrt. Südlich des Hauptbahnhofs entsteht eine Wendeanlage für aus Richtung Norden am Hauptbahnhof endende S-Bahnen (Linie S30). Am Hauptbahnhof nutzt die Stammstrecke zwei bestehende Bahnsteige: Gleis 13/14 (wird aktuell nicht fahrplanmäßig genutzt) und Gleis 15/16 (aktuell Ruhrort-Bahn).
Oberhausen Hbf zur Walsumbahn und zur Neuen Mitte:
Nördlich des Hauptbahnhofs teilt sich die Strecke auf:
- Von Gleis 13 und 16 geht es in Richtung Walsumbahn. Die Strecke bleibt zunächst auf Ebene 0 und unterquert die Gütergleise an der Duisburger Straße. Dann werden mit einem neuen Überwerfungsbauwerk in Ebene +1 eine Güter-Verbindungskurve und der Rhein-Herne-Kanal überquert, bevor die Walsumbahn erreicht wird.
- Von Gleis 14 und 15 geht es in die Neue Mitte. Dazu geht es zunächst in ein neues Überwerfungsbauwerk auf Ebene +2, die dann die Hauptstrecke nach Emmerich überquert und in die bisherige Gütertrasse durch die Neue Mitte einfädelt. Am Gasometer und am Centro entstehen zwei neue S-Bahn-Haltepunkte, die die Neue Mitte erschließen sollen.
Hinter dem Haltepunkt Oberhausen-Gasometer zweigen die S-Bahnen der Linie S35 über die reaktivierte Strecke nach Bottrop-Nord sowie die Linie S34 nach Osterfeld Süd und Dorsten (RE44-Ersatz) ab. Die bisherige Verbindungskurve der RE44 durch den Grafenbusch kann als Umwelt-Kompensationsmaßnahme abgebaut und renaturiert werden.
Der Güterverkehr soll die Strecke 2280 entlang des neuen Haltepunkts Oberhausen Centro nicht mehr nutzen. Diese Strecke dient heute ausschließlich dem Güterverkehr aus Richtung Güterbahnhof Oberhausen West in Richtung Güterbahnhof Bottrop Süd und umgekehrt. Dieser Verkehr soll in Zukunft die nördlichen Gleise nutzen (Strecke 2320), die bereits westlich des Gasometers den Rhein-Herne-Kanal queren. Über den Güterbahnhof Oberhausen West geht es dann über ein kurzes bestehendes Verbindungsgleis, das bei Bedarf relativ problemlos zweigleisig ausgebaut werden könnte, zum Güterbahnhof Bottrop Süd. Alternativ kann der Güterverkehr am Oberhausen West auch die Strecken 2278, 2277 und 2243 nutzen. So entstehen für den Güterverkehr durch den Wegfall der Strecke 2280 keine Nachteile.
Turmbahnhof Essen-Dellwig:
Die Stammstrecke endet in Essen-Dellwig. Dort entsteht ein neuer Turmbahnhof, um die Umsteigemöglichkeit zwischen den beiden bisher getrennten Bahnhöfen Essen-Dellwig und Essen-Dellwig Ost zu verbessern. Diese Maßnahme ist bereits offiziell im Zielnetz 2040 hinterlegt. In meiner Planung soll die neue Stammstrecke sowohl in die obere als auch in die untere Ebene einfädeln: So werden von der oberen Ebene Fahrten in Richtung Essen Hbf (Linie S30) und von der unteren Ebene Fahrten in Richtung Essen-Karnap über die zu reaktivierende Emschertalbahn (Linie S43) in Richtung Gelsenkirchen Hbf (Linien S31 und S32) möglich.
Das S-Bahn-Gleis in Richtung Gelsenkirchen Hbf erhält ein Überwerfungsbauwerk auf Höhe des alten Bahnhofs Essen-Dellwig und einen eigenen Bahnsteig auf der unteren Ebene des neuen Bahnhofs, um nicht die komplette Hauptstrecke höhengleich kreuzen zu müssen. Östlich des Bahnhofs fädeln die S-Bahnen dann in die Fernbahn ein. Bis Essen-Altenessen kann das bestehende dritte Gleis für einen dreigleisigen Mischbetrieb nutzbar gemacht werden. Ein späterer viergleisiger Ausbau in Richtung Gelsenkirchen im Richtungsbetrieb wäre denkbar.
Verwandte Vorschläge
- b_hoepfner hat hier ebenfalls eine Nutzung der Strecke entlang der Neuen Mitte für den SPNV vorgesehen. Allerdings möchte er auch den RRX hier entlang führen. Ich halte die Strecke für den RRX/RE-Verkehr aber für zu langsam. Auch eine klare Trennung zwischen S-Bahn und Regionalverkehr wäre aus meiner Sicht wichtig, um Konflikte zu vermeiden.
- Der Vorschlag von ocin99 führt ebenfalls über die Strecke entlang der Neuen Mitte, kommt aber nicht ohne Tunnel aus.
- aposke hat hier eine Reaktivierung der Strecke nach Bottrop Nord. Diese Strecke beinhaltet einen Halt am Gasometer, aber am Oberhausener Hauptbahnhof vorbei.
- Mein Vorschlag für einen Ausbau der Fernbahn zwischen Oberhausen und Duisburg sorgt ebenfalls für eine Entlastung der Fernbahn. Der Vorschlag wäre aber auch mit der hier vorgeschlagenen S-Bahn-Stammstrecke kompatibel, wenn man die dunkelgrünen Gleise im nördlichen Vorfeld von Duisburg Hbf weglässt.
- Den Ausbau der Strecke zwischen Krefeld-Linn und Duisburg hat auch Tramfreund94 schon vorgeschlagen.
Es gibt hier auf der Plattform viele Vorschläge für neue S-Bahn-Linien, die auch Teil meines Liniennetzes sind, aber im Bereich Duisburg/Oberhausen die bestehende Infrastruktur nutzen:
- Eine S-Bahn über die Haus-Knipp-Brücke hat auch Tobias Dumpe und baum vorgeschlagen.
- Eine Umwandlung der Linie RE44 zur S-Bahn (bei mir S34/S35) hat auch Tramfreund94 vorgeschlagen.
- Eine S-Bahn zwischen Krefeld und Duisburg schlägt Tramfreund94 hier vor.
- Eine ähnliche Linie zu meiner S43 haben auch ape, bt01, Jijzee und Dack.06 vorgeschlagen. Diese Linie ist ja in ähnlicher Form als S43b auch Teil des offiziellen VRR-Zielnetzes.
- Der Vorschlag von Bahn4Future führt ebenfalls über die Haus-Knipp-Brücke und die S43-Strecke. Sie hat auch einen Haltepunkt entlang der Hauptstrecke südlich der Neuen Mitte, den ich allerdings nicht für gut genug gelegen halte.
- Vorschläge zur Reaktivierung der Walsumbahn (auch mittlerweile offiziell geplant) gibt es von ape, NGTD12DD, Duisburger und Dowe.
- Eine Station in Duisburg-Duissern möchte auch MarcelNarloch errichten, allerdings an der S1-Strecke.
AB: Güter- und Nahverkehrsspange über Ebertbrücke
Aschaffenburg hat fast einen Eisenbahnring. Die 880m (Luftlinie) kurze Lücke sollte aus folgenden Gründen geschlossen werden:
1. Güterverkehr
Ein Güterzug ist vom Hafenbecken 1 bis zur Überquerung der Aschaff (Stadtgrenze) 13,5 km und bis zur Grenze nach Goldbach 15,0 km im Stadtgebiet von Aschaffenburg unterwegs. Liegt sein Ziel in Bayern, so nutzt er meist die Main-Spessart Bahn und muss dafür ganze zweimal wenden. Diese Wendevorgänge sind einerseits ein logistischer Aufwand und andererseits nervt regt der umwegige Güterverkehr viele Anwohner auf.
Die Zahl der Beschäftigten im Hafengebiet ist seit der letzten Erhebung im Jahr 2014 um 46,2 % auf rund 3.700 Arbeitsplätze angewachsen - bayernhafen.de
Zudem ist die mit der Bahn transportierte Frachtmenge von 113.000 Tonnen im Jahr 2005 innerhalb von zwanzig Jahren auf 534.000 Tonnen angestiegen. Das ist ein Anstieg der Schienenfracht von 473 %. Dennoch ist die Infrastruktur genau dieselbe.
2. Nahverkehr
Aschaffenburg selbst hat 73.000 Einwohner. Die Summe aller Einwohner der Vororte ist aber genauso groß.
- Großostheim (16.400)
- Hösbach (13.300 Einwohner)
- Goldbach (10.300 Einwohner)
- Mainaschaff (9.100 Einwohner)
- Kleinostheim (8.400 Einwohner)
- Stockstadt (8.200 Einwohner)
- Haibach (8.000 Einwohner)
- Glattbach (3.200 Einwohner)
Summe: Die oben genannten Nachbargemeinden haben 76.900 Einwohner. Zusammen mit Aschaffenburg sind das dann 151.900 Einwohner. Dies erfordert einen besseren SPNV.
Hst. für Goldbach und Hösbach
Die Gemeinden Goldbach und Hösbach sollten je eine neue Haltestelle bekommen. Goldbach ist derzeit noch gar nicht angebunden und mit über 10.000 Ew. bestimmt einen halt wert und in Hösbach erschließt der jetzige bahnhof nur die Siedlung am Bahnhof, nicht Hösbach selbst.
Angebotserweiterung für Stockstadt und Mainaschaff
Stockstadt und Mainaschaff sind im D-Takt nur im T30 mit dem Hbf. und im T60 mit der Hochschule und AB-Süd und gar nicht mit Hösbach verbunden. Hier sollte ein neues Angebot entstehen.
Hst. Schulzentrum
Die Linde MH Arena bietet maximal 6.000 Zuschauern Platz. Bei Spielen oder Veranstaltungen würden mit einem SPNV Anschluss deutlich mehr den ÖPNV nutzen. Zudem gibt es dort noch die Eissporthalle.

Von Kuebi = Armin Kübelbeck - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link
Das Aschaffenburger Schulzentrum umfasst das größte Gymnasium der Stadt (1.258 SuS + 101 LK), die Berufsschulen I - III (1619 + 2010 + 398 = 4027 SuS & 125 LK) und die Ruth Weiss Realschule (879 SuS + 65 LK). Insgesamt sind dort also 6.455 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.
Der Stadtteil Leider mit 3.400 Einwohner wird zudem auch angeschlossen.
Hst. Nilkheim
Der Stadtteil Nilkheim mit 5.400 Einwohner ist besonders weit von den aktuell existierenden Bahnhöfen entfernt. Damit werden die Wege zum SPNV mit der neuen Hst. deutlich kürzer.
3. Aschaffenburger Stadtexpress
Die neue Linie sollte das Angebot in der Agglomeration Aschaffenburg erweitern. Von S-bahn zu sprechen, wäre vielleicht etwas übertrieben, aber die neue RB Linie verfolgt dieselbe Strategie.
Fahrplan:
Die neue Linie soll im T30 verkehren.
00 Stockstadt (Main)
01,5 - 02 Mainaschaff
05,5-06,5 Aschaffenburg Hbf.
08-08,5 AB Hochschule
09,5-10 AB Süd
14,5 - 15 AB Nilkheim
17 - 17,5 AB Schulzentrum
19 -20 Aschaffenburg Hbf.
23,5 - 24 Goldbach
25,5 - 30 Höbach
Die Züge aus Stockstadt und Hösbach treffen sich zeitgleich am Hauptbahnhof am Mittelbahnsteig 3/4. Damit sind ideale Umstiegsbedingungen vorhanden. Die weitere Begegnung erfolgt bei der Umspannanlage Schweinheim sowie wieder am Hauptbahnhof.
Gerne kommentieren! VG
Eurostar Termin Köln Bahnsteig 1
Ich möchte hier eine Lösung skizzieren, wie man den relativ wenig genutzen Bahnsteig 1 in Köln in einen Eurostar-Terminal umbauen könnte. Zum baulichen Machbarkeit für den ganzen Sicherheitszirkus möchte ich hie rgar nichts sagen, das ist an anderer Stelle schon mehr als genug geschehen. Dass in den Obergeschossen an Gleis 1 aber durchaus Platz für eine Termin wäre, ist aber glaube ich allen klar.
Der Fokus meiner Ausarbietung liegt auf der betrieblichen Umsetzbarkeit von Gleis 1. Hätten wir Linksfahrbetrieb in D, wäre das alles kein Problem. Wäre der Bahnhof Köln ein mittel ausgelasteter Kleinstadtbahnhof, könnte man durch den Bahnhof im Gegengleis über Gleis 1 fahren. Das trifft aber alles nicht zu.
Deswegen zeige ich einen relativ konfliktarmen Laufweg von Frankfurt kommend über Glies 1 im Hbf im Rechtsfahrbetrieb und weiter Richtung Aachen.
- An der Steinstraße biegt man ab Richtung Südbrücke. Dazu muss man dort das Gegengleis kreuzen.
- Über die Kölner Südbrück und den Westring erreicht man kreuzungsfrei in Köln Hbf das Gleis mit seinem Eurostar Terminal- Der Umweg über die Südbrücke verlängert die Fahrzeit um ca 10 Minuten.
- Den Kölner Hbf verlässt man Richtung Osten über die Hohenzollenbrücke.
- In Deutz kann man über das bahnsteiglose Gleis 3 auf die Siegstrecke fahren.
- Im Breiech Köln Kalk ist die einzige zusätzliche bauliche Infrastruktur erforderlich. Mittels einer neuen Weichenverbindung zwischen der Siegstrecke und der Güterzugstrecke 2641 gelangt man in den Güterbahnhof Kalk Nord.
- Über das Güterzuggleis 2669, welches kreuzungsfrei in den Bahnhof Deutz führt gelangt man wieder zum Deutzer Bahnhof.
- Deutz kann man über das bahnsteiglose Gleis 6 durchfahrenfahren.
- der Kölner Hbf wird jetzt ohne Halt durchfahren (vorzugsweise über Glies 8 der Strecke 2600, hier wäre aber jedes andere freie Gleis möglich).
- Ab Köln Hbf fährt man dann auf der Hauptstrecke Rchtung Aachen wieder den ganz normalen Regellaufweg.
Insgesamt würde ich für die Strecke Frankfurt - Köln mit 10 Minuten Fahrzeitverlängerung kalkulieren. Die Stadtrundfahrt durch Kalk verlängert die Fahrzeit Köln - Brüssel um ca 15 Minuten. Auf der anderen Seite verkürzt sich die Gesamtfahrzeit Frankfurt - Brüssel durch den Entfall der Halte Fraport, Aachen, Liege und Brüssel Nord beim Eurostar etwas gegenüber dem ICE heute. Der Entfall der Halte bringt 14 Minuten, die man für die Stadtrundfahrt in Köln zur Verfügung hätte. Insgesamt wäre die Fahrzeit eines Eurostar Frankfurt - Brüssel mit ca. 3:30 nur 10 Minuten länger als mit dem ICE und damit immer noch sehr attraktiv und vorteilhaft gegenüber dem Umstieg in Brüssel.
Andere Ideen bei Linieplus
https://linieplus.de/proposal/koeln-hbf-eurostar-statt-postbahnsteige/ Hier wird ein Bahnsteig im Bahnhof Köln umgebaut. Wenn das ginge, wäre das natürlich zu bevorzugen. Ich glaube allerdings, dass die Einschränkungen im Bahnhof Köln zu groß wären und im Vergleich dazu die Stadtrundfahrt zu bevorzugen ist.
S-Bahn Horrem Elsdorf-See über Trasse der ehemaligen Bergheimer Kreisbahn
Diese Verbindung würde den Bahnhof Horrem direkt mit dem zukünftigen Hafenquartier am geplanten Hambacher See verbinden.
Takt: alle 20 Minuten
Dadurch gäbe es eine gute Verbindung für Pendler aus Elsdorf in Richtung Köln und Aachen und gleichzeitig auch eine attraktive Anbindung des Sees für Touristen aus dem Rheinland.
Zwischen Zieverich und Elsdorf Mitte würde weitgehend die Trasse der ehemaligen Bergheimer Kreisbahn genutzt, teilweise muss davon abgewichen werden. Dieser Abschnitt soll Mitte der 2030er bereits in Betrieb gehen mit einem einzelnen Pendelzug. Details wurden in einer Machbarkeitsstudie der Stadt Elsdorf untersucht, die zeitnah erscheinen wird.
Ab dort würde eine kurze Neubaustrecke zu einem weiteren Bahnhof am Seeufer entstehen. Dies ist bereits in diesem Masterplan vorgesehen: https://www.elsdorf.de/fileadmin/Dateien/Dateien_Wirtschaftsfoerderung/Strukturwandel/Bericht_Masterplan_Tagebaukante_Elsdorf_MUST__komprimiert.pdf
Wahrscheinlich würde diese Trasse zunächst nur freigehalten und erst mit der Entwicklung des Seeufers realisiert, was erst ca. ab 2070 geschehen wird. Im Masterplan ist der Seebahnhof etwas weiter nördlich eingezeichnet (das ist aber sowieso nur sehr grob), in meinem Vorschlag würde der Seebahnhof so nah wie möglich am See liegen, um kurze Wege zum zukünftigen Hafenquartier zu ermöglichen.
Bisher ist aber nur ein Pendelzug bis Zieverich vorgesehen. Das halte ich nicht für ausreichend: Eine Durchbindung bis Horrem hätte den großen Vorteil, dass man dort direkten Anschluss an die schnellen Regionalverbindungen hätte und auch an viele Busverbindungen. Dafür müsste die Strecke zwischen Zieverich und Horrem vollständig zweigleisig ausgebaut werden. Es könnten BEMUs eingesetzt werden, besser wäre aber eine vollständige Elektrifizierung per Oberleitung bis zum Endbahnhof Elsdorf-See. So wäre man flexibler bei der Fahrzeugauswahl.
Denkbar wäre auch eine Verlängerung bis Erftstadt-Liblar, so wie hier in dem südlichen Abschnitt dargestellt: https://linieplus.de/proposal/reaktivierung-horrem-liblar-juelich-elsdorf-als-rb/
Regiotram Roth – Hilpoltstein – Freystadt – Neumarkt
Das Regional Stadtbahn Projekt ist ein zusammenschluss aus 6 Verkehrsbetrieben, die ein Fahrzeug in Auftrag gegeben haben welches sowohl nach BoStrab im Straßenbahnbetrieb, als auch nach EBO im Eisenbahnbetrieb fahren kann. Im Raum Tübingen soll ein größeres S-Bahn Netz entstehen mit mehreren Reaktivierungen. Stadler ist der Hersteller, und nennt das Fahrzeug CityLink TramTrain. Es hat eine Höchstgeschwindigkeit von 100km/h, und ist innen ziemlich geräumig für eine Stadtbahn.
So ein Fahrzeug könnte sich recht gut für Reaktivierungen eignen. Vor allem in Bayern, da Bayern das einzige Bundesland ist, mit dem viel zu restriktiven 1000er Kriterium für Reaktivierungen. Da Strecken nach BoStrab und nicht nach EBO reaktiviert werden würden, würde man das Kriterium umgehen und stattdessen nach dem Kosten-Nutzen-Faktor Förderung beantragen.
Dieser Vorschlag verbindet Roth, Hilpoltstein, Freystadt und Neumarkt i.d.Obpf mit der SFS Nürnberg-Ingolstadt, Nürnberg-Regensburg und Nürnberg-Donauwörth-Augsburg. Dabei wäre eine neue Station Hilpoltstein an der SFS gut, und eine Verlängerung der S5 nach Hilpoltstein. Reisen von diesen Orten nach Ingolstadt wären dadurch deutlich direkter.
Denkbar wären aber auch andere Linienführungen, durch Neumarkt z.B.
Berlin: zweite Nord-Süd-Fernbahn
Laut DB InfraGo sind sowohl die Berliner Stadtbahn, sowie die Nord-Süd-Fernbahn überlastete Schienenwege. Eigentlich heißt das ganz klar dass Berlin gezielte Entlastungen braucht. Gehen wir drei Möglichkeiten durch;
tangentiale Routen
Tangentiale Routen sind, sofern sie nicht weit vom Stadtzentrum entfernt sind, zwar gute Ergänzungen, sind aufgrund deren Lage aber nicht in der Lage zentrale Hauptstrecken signifikant zu entlasten, da wichtige Ziele und Knoten oft nicht angebunden werden.
Geplantes Beispiel wäre hier eine Tangente aus Lichtenberg/Ostkreuz via Treptow, Neukölln, Südkreuz, Stammbahn/Zehlendorf. Nur zu! Aber diese Tangente entspricht nicht den Anforderungen einer Stadtbahn, weswegen sie nicht in der Lage ist viel Verkehr aufzunehmen. (Nicht wegen Kapazität, eher erschließungstechnisch)
Bestandsausbau
Sowohl auf der Stadtbahn, als auch auf der Nord-Süd-Fernbahn sind keine Erweiterungen möglich. Bei der Nord-Süd-Fernbahn ist der Raum um den Hauptbahnhof das Problem. Es ist schlichtweg kein Platz für 2 weitere Gleise. Um einen Ausbau der Stadtbahn zu realisieren, müssten entlang der gesamten Strecke massenhaft Gebäude abgerissen werden. Deswegen ist hier in der Praxis ein Ausbau auch keine so gute Option.
Neubau
Die beste Option wäre aus meiner Sicht ein Neubau einer Ost-West-Achse oder einer Nord-Süd-Achse. Ich bevorzuge den Neubau einer zweiten Nord-Süd-Achse, da man zuerst feststellen muss dass alle Fernverkehrsströme fast ausschließlich aus folgenden Richtungen kommen:
- Lankwitz/Lichterfelde (Züge aus Dresden, Halle/Leipzig) [Nordwest]
- Spandau (Züge aus Hamburg, Hannover) [Süd]
Das heißt dass mit einer zweiten Ost-West-Achse lediglich ein kleinerer Teil des Fernverkehrs abgewickelt werden kann (nämlich der aus Nordwesten der größenteils in Berlin endet), und um diese Kapazitäten wett zu machen, mehr Regionalverkehr über eine zweite Ost-West-Achse geführt werden müsste, was mit einer aufwendigen Umstrukturierung des gesamten Netzes um Berlin einherginge.
Besser wäre also eine zweite Nord-Süd-Achse, da hiermit Regionalverkehr gut abgewickelt kann, sowie auch der Fernverkehr, da durchgebunde Linien immer in Nord-Süd-Richtung verlaufen.
Verlaufsoptionen
Aus meiner Sicht nicht so gut, da A) keine neue Verbindungen entstehen, und B) schlichtweg wenig Platz ist. Der Tunnel müsste auf voller Länge unter -20 Meter tief liegen, sowie sollen unter Gebäuden gigantische viergleisige Stationen entstehen, wobei ich mich frage, Wie soll das baulich funktionieren!?
Auch ansonsten ist ein Ausbau der Nord-Süd-S-Bahn-Fernbahn wegen der Platzverhältnisse am und um den Hauptbahnhof nicht möglich.
westlich der Nord-Süd-Fernbahn
Im Westen gibt es bereits Nord-Süd-Achsen, wie die U7 oder die U9. Außerdem sind die einzigen möglichen Knotenpunkte Charlottenburg und Zoologischer Garten, welche aber nur für den Berliner Westen relevant sind. Will man in den Osten, dann wäre diese Achse sehr ungünstig.
östlich der Nord-Süd-Fernbahn
Nach der Logik aus dem vorherigen Absatz wären hier mögliche anfahrbare Knotenpunkte Ostbahnhof und Alexanderplatz. Wird der Alexanderplatz angefahren, so kommt noch gut sowohl in den Berliner Westen als auch in den Osten. Hier ist Umstieg zu Regionalverkehr, S- und U-Bahn zu Straßenbahn möglich. In diesem Vorschlag entscheide ich mich also um die Variante Alexanderplatz.
Infrastruktur
Bei Wedding fädeln zwei Gleise höhenfrei aus. Im Grünstreifen entsteht ein Tunnelportal. Aus Gesundbrunnen fädeln zwei Gleise höhengleich parallel zur Nord-Süd-S-Bahn aus. Bei Humboldthain entsteht ein Tunnelportal. Im Tunnel geschieht die Zusammenfädelung höhenfrei.
Der Tunnel verläuft unter der Gartenstraße und später unter der Sophienstraße. Auf Höhe der Weinmeisterstraße muss der Tunnel leider unter Gebäuden führen, weswegen der Tunnel tiefer liegen müsste.
Halt am Alexanderplatz
Durch die drei U-Bahn-Linien welche hier verkehren, ist der Alex für ein unterirdischen Halt die denkbar schwierigste Wahl. Aber möglich ist es. Ich konzipiere den Halt dreigleisig, welche die U5, die Alea 101 und die Rathauspassagen unterqueren. Klar, der Halt wird nicht günstig, da er 20-30 Meter unter der Erde liegen müsste, und der Halt sollte am Besten in offener Bauweise errichtet werden.
Aber zahlt sich das Aus?, wäre nun meine Frage.
Weiter führt die Strecke unter dem Mühlendamm, unterquert die U2 und weiter unter der Axel-Springer-Straße.
Am Halleschen Tor/Mehringdamm soll ein neuer Halt entstehen, da sich hier beste Umsteigebeziehungen in andere Teile Berlins bieten, nämlich U1/U3, U6 und U7.
Weiter nach Südkreuz, lässt sich der Verlauf an der Karte ablesen. Am Südkreuz werden die Gleise 5 und 6 für die neue Achse besetzt. Um dies auszugleichen, kann ein neues Gleis 9 entstehen. Selbstverständlich entsteht auch ein Abzweig für die Stammbahn, welche unter das Kiez "Rote Insel" führt, und bei Schöneberg wieder auftaucht.
S-Bahn
Im Zuge dessen bietet sich eine interessante neue S-Bahn-Achse. Diese sollte allerdings nicht als Nord-Süd-Achse konzipiert sein, sondern als Ost-Süd-Achse. Auch als Ost-West-Achse wäre sie tauglich, denn eine Strecke ab dem Alex via Schöneberg und Ringbahn zum Westkreuz wäre in etwa 2 Kilometer länger als die heutige Strecke über die Stadtbahn. Als "Massenlösung" eignet sie sich nicht, da auf der Ringbahn keine Konflikte mit den bereits 12× stündlich verkehrenden Linien S41 und S42 entstehen sollen. Eine weitere Tunnelachse ab Schöneberg durch Wilmersdorf Richtung Charlottenburg wäre ebenfalls überflüssig, da es bereits vergleichbare Achsen mit der S41/S42 sowie der U7 gibt. Sollte es langfristig gravierende Kapazitätsprobleme geben, könnte ich mir eine Strecke ab Kreuzberg entlang der heutigen U2 vorstellen, welche die S-Bahn auf der Stadtbahn wirklich zielgenau entlastet.
Ausfädeln soll sie am bereits viergleisigen Bahnhof Ostbahnhof. Danach folgt eine kurze Führung durch die Stralauer Vorstadt, welche ich auswähle damit am Alex der Platz unter der Erde optimal genutzt werden kann, denn hier soll zwischen U5 und Rathauspassagen ein Mittelbahnsteig entstehen.
Danach führt der S-Bahn-Tunnel parallel zur Fernbahn, mit Abstecher auf Höhe der Spreeinsel, ähnlich wie am "Anhalter Bahnhof".
Zwischen Mehringdamm und Spreeinsel entstehen 2 Halte mit den Namen "Bundesdruckerei" und "Franz-Klühs-Park".
Unter dem Mehringdamm führen die Tunnel jeweils links und rechts der U6, bis sich beide Tunnel vollständig trennen, und der S-Bahn-Tunnel durch das Bergmannkiez führt. Hier entsteht ein Halt am Kreuzberg (nicht mit dem Bezirk zu verwechseln).
Der Halt Julius-Leber-Brücke wird mit dem Treffen dieser Achse mit der zweiten Nord-Süd-Achse nun ein wichtiger Knotenpunkt. Dieser soll viergleisig ausgebaut werden. An den Gleisen 1+2 halten Linien der Nord-Süd-Achse, an den Gleisen 3+4 die der Ost-Süd-Achse.
Neben der geplanten Cheruskurve, soll auch eine Kurve aus Nord-Richtung Richtung Westring entstehen.
Betriebskonzept
Fernbahn
Ich möchte alle Linien aus Jungfernheide durch den Tunnel führen, da wenn man den RE3 sowie den RE5 aus Gesundbrunnen via Alex führt, sich die Umsteigebeziehungen Richtung Westen verschlechtern würden, ebenfalls würde ich auch 3 von 5 stündlichen Fahrten aus Flughafen via Hauptbahnhof führen. Fernverkehr soll hier regulär nicht verkehren.
Im Zuge dessen möchte ich die Gelegenheit nutzen, um lange Linien wie die RE8 oder im D-Takt dann RE3 (Stralsund - Cottbus) und RE5 (Rostock - Falkenberg) zu splitten. 350 Kilometer für eine Regionalverkehrslinie mit vergleichsweise vielen Halten ist aus meiner Sicht einfach zu viel. Auch den RB21 aus Lichtenberg via Südring - Stammbahn - Außenring - Spandau - Nord-Süd-Fernbahn - Ludwigsfelde zu führen ist aus meiner Sicht Schwachsinn. Die RB21 sollte aus Berlin-Nord eine Verbindung via den Außenring stellen, und das geht am besten wenn man ihn bis Gesundbrunnen führt. Die Verbindung nach Ludwigsfelde sollen andere Züge übernehmen.
Folgendes Netz:
RE3: Stralsund Hbf/Schwedt - Angermünde - Gesundbrunnen - Berlin Hbf tief - Südkreuz - Flughafen BER
RE4: Stendal Hbf - Rathenow - Spandau - Alexanderplatz - Südkreuz - Ludwigsfelde - Jüterbog - Lutherstadt Wittenberg Hbf
RE5: Stralsund Hbf/Rostock Hbf - Neustrelitz Hbf - Oranienburg - Gesundbrunnen - Berlin Hbf tief - Südkreuz - Flughafen BER
RE6: Wittenberge - Pritzwalk - Neuruppin - Kremmen - Hennigsdorf - Tegel - Gesundbrunnen - Alexanderplatz - Südkreuz
RE8: Wismar - Schwerin Hbf - Wittenberge - Nauen - Spandau - Alexanderplatz - Südkreuz - Flughafen BER
RE9/FEX: Flughafen BER - Südkreuz - Berlin Hbf tief - Gesundbrunnen
RE13: Nauen - Spandau - Alexanderplatz - Südkreuz - Flughafen BER - Lübbenau - Cottbus Hbf
RE16: Falkenberg - Jüterbog - Ludwigsfelde - Südkreuz - Alexanderplatz - Gesundbrunnen
RE17: Elsterwerda/Finsterwalde - Wünstorf-Waldstadt - Blankenfelde - Südkreuz - Berlin Hbf tief - Gesundbrunnen - Lichtenberg
RB20: Oranienburg - Hennigsdorf - Golm - Potsdam Hbf - Wannsee - Zehlendorf - Südkreuz - Alexanderplatz - Gesundbrunnen
RB51: Rathenow - Spandau - Alexanderplatz - Südkreuz - Blankenfelde - Wünstorf-Waldstadt
RB55: Neuruppin - Kremmen - Hennigsdorf - Tegel - Gesundbrunnen - Alexanderplatz - Südkreuz - Ludwigsfelde
RB56: Beelitz - Wannsee - Zehlendorf - Südkreuz - Alexanderplatz - Spandau - Falkensee - Hennigsdorf - Oranienburg
--------
Insgesamt ist die zweite Nord-Süd-Fernbahn mit 10 Fahrten/Stunde belastet, und entlastet die erste Nord-Süd-Fernbahn um 6 Fahrten/Stunde, da diese Fernbahn auch nur zweigleisig bleibt.
S-Bahn
Im S-Bahn-Verkehr plane ich auch Umstrukturierungen. Linien via Ost-Süd-Achse: ^, Linien via S21: *
Linie S1
- Zwischentakte zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz entfallen
- tagsüber durchgängig T10 bis Oranienburg
Linie S2
- tagsüber durchgängig T10 bis Bernau
Linie S25
- verkehrt tagsüber durchgängig bis Gesundbrunnen im T10, Mo-Fr auch bis Tegel
- S25-Zwischentakte ersetzen S26 vollständig
Linie S3^
Erkner - Friedrichshagen - Ostkreuz - Warschauer Straße - Alexanderplatz - Mehringdamm - Schöneberg - Halensee - Westkreuz - Westend
- tagsüber durchgängig T10, HVZ zwischen Warschauer Straße und Friedrichshagen T5
- verkehrt Samstag/Sonntag nur bis Schöneberg
- Ersetzt S46 vollständig
Linie S5
- ab Charlottenburg abweichend nach Halensee
- Zwischentakte zwischen Mahlsdorf und Ostbahnhof entfallen
Linie S6^
Karower Kreuz - Wartenberg - Lichtenberg - Ostkreuz - Warschauer Straße - Alexanderplatz - Mehringdamm - Südkreuz
- tagsüber durchgängig T10
- Ersetzt S75 vollständig
Linie S8/S85
- S8 verkehrt Flughafen BER - Birkenwerder
- S85 verkehrt Grünau - Frohnau, und Sa/So Grünau - Pankow
Linie S9
- verkehrt tagsüber durchgängig zwischen Spandau und Adlershof im T10, zur HVZ auch bis Flughafen BER
Linie S10^
Mahlsdorf - Wuhletal - Lichtenberg - Ostkreuz - Warschauer Straße - Alexanderplatz - Mehringdamm - Schöneberg - Friedenau - Zehlendorf
- nur Mo-Fr zur HVZ im T10
- Ersetzt S1- und S5-Zwischentakte
Linie S11*
Waidmannslust - Gesundbrunnen - Wedding - Hauptbahnhof - Gleisdreieck - Schöneberg
- täglich durchgängig bis Gesundbrunnen im T20, Mo-Fr auch bis Waidmannslust
Linie S14*
Spindlerfeld - Schöneweide - Neukölln - Südkreuz - Gleisdreieck - Hauptbahnhof - Wedding - Gesundbrunnen - Pankow - Blankenburg
- täglich durchgängig im T10, nach Blankenburg nur Mo-Fr im T20
- Ersetzt S47 vollständig
Linie S15*
Königs Wusterhausen - Grünau - Schöneweide - Neukölln - Südkreuz - Gleisdreieck - Hauptbahnhof - Jungfernheide - Siemensstadt - Gartenfeld
- täglich durchgängig im T100
- Ersetzt S46 vollständig
___________________________________
Schreibt mir ansonsten gerne Feedback!
GT: Wiederafbau Rheda – Paderborn
Hiermit schlage ich die Regionallinie 85 auf der inzwischen abgebauten Trasse Rheda – Paderborn vor und damit einhergehender Wiederaufbau und Neubaustrecken um möglichst viele Orte anzubinden.
1. Vorschlag
Die Strecke Rheda – Paderborn soll bis Delbrück vollständig wieder errichtet werden. Anstatt Bahnübergänge sollen Bahndämme gebaut werden. Ab Delbrück soll die Strecke über Bentfeld errichtet werden, um für den Güterverkehr einen potientiellen Nutzen zu bieten. Rietberg soll mit zwei Gleisen zum Bahnhof befördert werden, um der geplanten RB 83 (Warstein – Detmold/Gütersloh) eine Möglichkeit zum Umsteigen zu bieten. Mit der RB 86 teilt die RB 85 bis zum Halt „Wiedenbrück“ die gleiche Trasse. Da die Strecke vollständig eingleisig ist soll in Rietberg, Delbrück und Wiedenbrück ein pot. Kreuzungspunkt und in Schöning und Lintel ein Überholpunkt für den Güterverkehr geschafft werden.
2. Linienverlauf
RB 85 : Rheda Bf – Rheda Ost – Rheda Schloßpark – Wiedenbrück – Wiedenbrück Schulzentrum – Wiedenbrück Ost – Lintel* - Druffel - Rietberg - Westerwiehe - Schöning* - Delbrück - Delbrück-Ost* - Sande(Kr Paderborn) - Nesthausen - Elsen - Paderborn Hbf
3. Bisherige Vorschläge
Vorschlag von Deca : Prinzipiell bin ich ja für moderne und schnelle Bahnen, dennoch finde ich mit Ausschluss des ganzen Rhedaer Stadtgebiets das etwas viel potential weggeht. Natürlich positiv wäre dass der Güterverkehr nicht durch die Stadt rollen muss. Doch Wiedenbrück sollte wenn man schon eine alte Trasse zentrumsnah hat nicht nur mit dem Halt im Osten abgefertigt werden. Eine Straßenbahn ist meines Erachtens nicht wirklich realistisch, wenn bis jetzt nur die 79 und 78 jeweils stündlich dort verkehren.
Vorschlag von Ulrich Conrad : Auch wenn dies nicht direkt den Nahverkehr betrifft würde bei diesem Vorschlag eine Trasse für den NV sehr unwahscheinlich werden. Generell wäre eine SFS eher Trassennäher zu halten.
Vorschlag von jonas.borg : Mehr Halte sollten wie in Lintel oder Schöning schon drinne sein ums rentabel zu machen. Kein Vorteil von Güterverkehrsanbindung, überlastung Strecke Sennelager - Paderborn. Die Halte in Rietberg sind gut, könnten von der RB 83 übernommen werden.
Vorschlag von tramfreund94 : Umwegige Trasse um Rheda zu wenige Halte um die Trasse rentabel zu machen. Positiv ist die Anbindung Elsen und möglicher Güterverkehr.
Dies ist Teil des erweiterten Streckennetzes Kreis Gütersloh
- RB 83 Gütersloh - Rietberg - Mastholte - Lippstadt
- RB 84 Rietberg - Verl - Schloß Holte - Augustdorf - Detmold
- RB 85 Rheda - Rietberg - Delbrück - Elsen - Paderborn
- RB 86 Rheda - Wiedenbrück - Langenberg - Lippstadt
- RB 88 Münster - Sendenhorst - Beckum - Wadersloh - Lippstadt - Warstein
Radolfzell-Möggingen: Bushaltestelle Wasserschloss/Vogelwarte
Das Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie unterhält im Radolfzeller Stadtteil Möggingen eine Vogelwarte und ein Informations- und Kommunikationszentrum (MaxCine). Die nächste Bushaltestelle ist Möggingen Rathaus. Es existiert zwar ein asphaltierter Fuß- und Radweg, dieser ist aber nicht von der Straße abgetrennt und sehr gefährlich.
Ich schlage daher eine Haltestelle für die Linie 6 vor, von der u. A. Wissenschaftler, Schülergruppen und Touristen sowie die Anwohner vom Wasserschloss und vom Tennhof profitieren.
S-Bahn-Dreieck Essen / Recklinghausen / Herne
Legende:
- Braun: Neue S-Bahn-Gleise oder Ferngleise, die verlegt werden, damit die S-Bahn die Bestandsgleise nutzen kann
- Grau: Bestehende Gleise, die Teil der neuen S-Bahn-Strecke werden
Motivation
Die Bahnstrecke Essen-Gelsenkirchen-Recklinghausen-Münster ist Teil der schnellsten Fernverkehrsverbindung zwischen der westlichen Rhein-Ruhr-Region und Hamburg. Sie ist allerdings nur zweigleisig ausgebaut, daher wird die Streckenkapazität maßgeblich durch die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem schnellsten Zug (IC/ICE, ca. 0:51h, 2 Zwischenhalte) und dem langsamsten Zug (RE42, ca. 1:06h, 11 Zwischenhalte) beeinflusst.
Die Zweigleisigkeit steht daher sowohl dem Fernverkehr als auch dem Regionalverkehr im Weg:
- Mehr als die 2-3 Trassen pro Stunde, die im Deutschlandtakt vorgesehen sind, werden auf einer zweigleisigen Strecke kaum möglich sein. Das Potential der Strecke sollte aber deutlich höher sein: Das hat auch Flixtrain erkannt, daher war das eine der ersten Strecken auf denen Flixtrain aktiv war.
- Eine S-Bahn zwischen zwei Großstädten wie Essen und Gelsenkirchen müsste eigentlich mindestens im 15-Minuten-Takt fahren. Heute werden die Halte Essen-Kray Nord und Gelsenkirchen-Rotthausen aber nur im Stundentakt von der S2 bedient. Im Zielnetz 2040 ist zwar immerhin ein 30-Minuten-Takt vorgesehen, mehr kann es aufgrund des Fernverkehrs aber nicht werden. Eine Einrichtung von zusätzlichen Stationen ist auch so gut wie ausgeschlossen, da der Fahrzeitunterschied zwischen Regional- und Fernverkehr sonst noch größer werden würde.
- Zwischen Gelsenkirchen und Herne ist die Strecke zwar bereits viergleisig, die südlichen Gleise können wegen fehlender Gleisverbindungen aber noch nicht für einen unabhängigen S-Bahn-Betrieb genutzt werden.
- Der Abschnitt zwischen Recklinghausen Süd und Recklinghausen Hbf ist ebenfalls bereits heute stark ausgelastet, hier sollen in Zukunft durch den geplanten RE45 (Recklinghausen <-> Dortmund) noch weitere Leistungen dazukommen. Im bestehenden dreigleisigen Abschnitt ist das östliche Gleis bisher nicht für den Personenverkehr nutzbar.
Lösungsvorschlag
Ich schlage vor, entlang der Strecke zwischen Essen und Recklinghausen eigene S-Bahn-Gleise einzurichten und die Strecke dazu überall viergleisig auszubauen, wo sie es bisher noch nicht ist. Damit steht dem langsamen Verkehr (S-Bahn, S-Bahn-artiger Regionalverkehr) sowie dem schnellen Verkehr (Fernverkehr/RRX) jeweils ein eigenes Gleispaar zur Verfügung.
Auch im Abschnitt zwischen Herne-Wanne-Eickel und dem Abzweig bei Herne-Börnig sollen eigene S-Bahn-Gleise entstehen, da die Strecke hier bereits größtenteils viergleisig ist und nur ein paar Gleisverbindungen errichtet werden müssen, damit die südlichen Gleise für die S-Bahn genutzt werden können. So entsteht ein "S-Bahn-Dreieck".
Das S-Bahn-Dreieck soll außerdem diverse Anschlussstrecken in Richtung Oberhausen, Bottrop-Süd, Dorsten, Bochum, Lünen und Dortmund erhalten.
Liniennetz
Das S-Bahn-Dreieck soll von folgenden Linien befahren werden:
- S2 (30-Minuten-Takt, HVZ: 15-Minuten-Takt): Essen Hbf ↔ Gelsenkirchen Hbf ↔ Herne-Wanne-Eickel Hbf ↔ Herne ↔ Dortmund-Mengede ↔ Dortmund-Dorstfeld ↔ Dortmund Hbf
- S62 (30-Minuten-Takt, ersetzt RE42, wie ursprünglich bei der S-Bahn Münsterland geplant): Essen Hbf ↔ Gelsenkirchen Hbf ↔ Herne-Wanne-Eickel Hbf ↔ Recklinghausen Hbf ↔ Haltern am See ↔ Münster Hbf
- RB31 (30-Minuten-Takt): Xanten ↔ Moers ↔ Duisburg Hbf ↔ Oberhausen Hbf ↔ Gelsenkirchen Hbf ↔ Herne-Wanne-Eickel Hbf ↔ Bochum Hbf
- RE41 (30-Minuten-Takt): Haltern am See (nur 60-Minuten-Takt) ↔ Recklinghausen Hbf ↔ Bochum Hbf
- S43 (15-Minuten-Takt): Bottrop-Süd/Dorsten (im Wechsel) ↔ Herne-Wanne-Eickel Hbf ↔ Herne ↔ Herne-Börnig ↔ Dortmund Hbf
- RE45 (30-Minuten-Takt): Recklinghausen Hbf ↔ Herne ↔ Dortmund-Mengede ↔ Dortmund Hbf
Bei Reaktivierung der Strecke nach Lünen zusätzlich:
- S32 (30-Minuten-Takt): (nur HVZ: Oberhausen Hbf ↔ Gelsenkirchen Hbf ↔ ) Herne-Wanne-Eickel Hbf ↔ Recklinghausen-Hillerheide ↔ Datteln Süd ↔ Lünen Hbf
Eine Umdeklarierung der RB/RE-Linien in S-Bahnen oder Express-S-Bahnen wäre aus meiner Sicht sinnvoll, das kann aber später entschieden werden.
Auf der Fernbahnstrecke wird die heutige Linie RE2 (zukünftiger RRX7) zwischen Essen Hbf und Münster Hbf auf einen 30-Minuten-Takt verstärkt. Mit einem Ausbau zwischen Duisburg und Essen wäre auch ein 30-Minuten-Takt bis Düsseldorf möglich.
Baumaßnahmen
Essen ↔ Gelsenkirchen:
- Dieser Abschnitt muss durchgängig viergleisig ausgebaut werden. Dabei gibt es keine signifikanten Hindernisse, sodass die neuen Gleise überall direkt angrenzend an die Bestandstrasse gebaut werden können. Zwischen Essen-Frillendorf und Essen-Kray Nord hatte die Strecke historisch schonmal mehr als zwei Gleise, sodass ein Ausbau hier absolut unproblematisch sein sollte. Die Strecke soll im Linienbetrieb mit den S-Bahn-Gleisen auf der Nordseite und der Fernbahn auf der Südseite betrieben werden.
- Die Begradigung von Kurvenradien zur Geschwindigkeitserhöhung im Fernverkehr kann im Einzelfall geprüft werden. Das ist allerdings nicht unbedingt notwendig, da die Fahrzeit im Fernverkehr zwischen Essen und Gelsenkirchen bereits heute nur 9 Minuten beträgt.
- In Essen Hbf werden die Gleise 25 und 26 reaktiviert, damit hier zusätzliche S-Bahnen enden können, ohne den Betrieb im Rest des Bahnhofs zu beeinträchtigen.
- In Essen-Frillendorf entsteht eine neue S-Bahn-Station.
- Vor Gelsenkirchen Hbf nutzen die Ferngleise die bestehende höhenfreie Einfädelung in die aus Oberhausen kommenden Ferngleise. Die S-Bahn erhält ein neues Y-förmiges Überwerfungsbauwerk zu Gleis 25 und einem neuen Bahnsteig an Gleis 26/27 in Gelsenkirchen Hbf (sollte in Gleis 9/10/11 umnummeriert werden). Über das Y-förmige Überwerfungsbauwerk fädelt auch die RB32 (zukünftig RB31) nach Oberhausen aus der S-Bahn-Strecke aus. Die Gegenrichtung unterquert sowohl das S-Bahn-Gleis als auch das Fernbahngleis aus Essen.
Gelsenkirchen ↔ Herne-Börnig:
- Hier ist die Strecke bereits überall mindestens viergleisig. Es fehlen nur ein paar Weichenverbindungen, um die südlichen Gleise für einen unabhängigen S-Bahn-Betrieb nutzbar zu machen (siehe Karte).
- Vor Herne-Wanne-Eickel Hbf teilen sich die S-Bahn-Gleise auf, sodass die Strecken aus Bottrop-Süd und Dorsten (zukünftige S43) komplett höhenfrei in der Mitte der Strecke einfädeln können.
- Östlich von Herne-Wanne-Eickel Hbf werden die bestehenden Abzweige in Richtung Recklinghausen und Bochum genutzt.
- Bei Herne-Börnig wird das Kreuzungsbauwerk umgebaut, sodass die Züge der S2 und der zukünftigen RE45 komplett höhenfrei aus der S-Bahn in die Fernbahn ausfädeln können.
- Um den auf der Linie S43 geplanten 15-Minuten-Takt stabil fahren zu können, wird die S-Bahn-Strecke bei Herne-Börnig zweigleisig ausgebaut. Ein zweigleisiger Ausbau im weiteren Verlauf bis Dortmund wäre wünschenswert, damit diese Strecke zukünftig auch im Baustellen- und Störungsfall als Umleitungsstrecke für den RRX dienen kann.
- In Herne-Röhlinghausen und Herne-Horsthausen entsteht ein neue S-Bahn-Stationen.
Herne-Wanne-Eickel ↔ Recklinghausen:
- Die bisher zwei- bis dreigleisige Strecke wird durchgängig viergleisig ausgebaut. Dabei ist ein Linienbetrieb mit der Fernbahn auf der Westseite und der S-Bahn auf der Ostseite vorgesehen.
- In Recklinghausen Süd wird der Bahnsteig an Gleis 1 nicht mehr benötigt. Er wird mit einem neuen Durchgangsgleis für die Fernbahn überbaut.
- Bei einer Reaktivierung des östlichen Teils der Hamm-Osterfelder-Bahn könnte eine neue S-Bahn-Linie zwischen Herne-Wanne-Eickel Hbf und Lünen Hbf eingerichtet werden. Diese würde die bestehende Verbindungskurve nutzen und in Recklinghausen-Hillerheide eine Umsteigemöglichkeit zur S9 (zukünftige S22) erhalten.
- Am Recklinghausener Paulusviertel entsteht ein neuer S-Bahn-Haltepunkt.
- In Recklinghausen Hbf entsteht ein neuer Bahnsteig für die S-Bahn-Strecke sowie eine Wendeanlage für die S9 (zukünftig S22) nördlich des Bahnsteigs. Außerdem wird nördlich des Bahnhofs ein Überwerfungsbauwerk errichtet, um aus Richtung Haltern kommende S-Bahnen höhenfrei aus der Fernbahn auszufädeln.
Verwandte Vorschläge
- Um die zusätzliche Kapazität auf der Fernbahn zwischen Essen und Recklinghausen nutzen zu können, wäre auch ein Ausbau zwischen Duisburg und Essen wichtig, den ich hier vorgeschlagen habe.
- Den Halt in Herne-Horsthausen habe ich aus Tramfreund94s Vorschlag übernommen. Sein Vorschlag hat auf dem Abschnitt Gelsenkirchen ↔ Herne-Börnig einiges mit diesem Vorschlag gemeinsam.
- Auch dieser Vorschlag von Tramfreund94 hat einige Übereinstimmungen mit meinem Vorschlag, berücksichtigt aber die Anschlussstrecken nicht.
RE 82: Bielefeld – Kassel-Wilhemshöhe
Hiermit schlage ich die Verlängerung der RE 82 von Altenbeken nach Kassel. Diese Verlängerung gibt der Strecke Altenbeken - Kassel nicht nur eine verdopplung des Taktes auf einen glatten Halbstundentakt, sondern bindet Ostwestfalen-Lippe an den zentralen Knotenpunkt in Kassel an.
1. Aktuelle Lage
Die RE 11 gilt als notoriös Verspätungsanfällig, vor allem dem langen Linienlauf durch das ganze Ruhrgebiet bis nach Duisburg geschuldet. Oftmals ist dieser besonders auf der Relation Paderborn - Kassel hoffnungslos überfüllt. Umstiege von der RE 11 in Altenbeken nach Bielefeld habe ich öfters verpasst und vice-verca. Die RE 82 zeigt für einen Regionalexpress mit etwa 50 Kilometern nicht wirklich den Charakter eines Expresszuges und der Umstiegszwang macht die Relation für Umstiege eher unattraktiv.
2. Infrastrukturelle Voraussetzungen
NBS Langeland - Himmighausen
- Langfristig sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden um den RE 82 beschleunigen zu können und dabei laut Thorben "wichtig für den Güterverkehr ist , stellt Altenbeken doch eine mögliche Alternative zur vollen alten Nord-Süd-Strecke zwischen Elze und Bebra sowie zur hochbelasteten Bahnstrecke Hamm–Minden dar"
Zweigleisiger Ausbau Bielefeld - Lage
- Hat aufgrund der Linie nach Lemgo und hohen Verkehrsaufkommen hohe Priorität umgesetzt zu werden, wie im "Zugausbau Bielefeld" vorgeschlagen. Dazu soll am Bielefelder Hbf die Gleise 21 und 22 mit einem extra Mittelbahnsteig ausgerüstet sein für die Begatalbahn. Der Bahnhalt "Bielefeld - Hillegossen" würde in Betrieb gehen.
Zweigleisiger Ausbau Lage - Altenbeken
- Langfristig möglich, hat aber vorerst keine Priorität. Könnte besser für die Taktgestaltung sein.
3. Vorschlag
Während viele Strecken recht überlastet sind mit Mischverkehr, ist die Strecke ab Altenbeken nach Kassel mit Außnahme des RegioTram ab Hofgeismar nur von der RE 11 und Güterverkehr belegt. Der Fernverkehr ist sehr sporadisch vorhanden, soll doch im D-Takt auf ein Stundentakt erweitert werden. Mit der Verlängerung der RE 82 soll der Umsteigezwang aus Bielefeld und Detmold entfallen.
Dabei soll in Altenbeken kopf gemacht werden um Anschlusse nach Paderborn zu gewährleisten und somit ein T30 zwischen Paderborn - Kassel zu etablieren.
Doch stellt sich die Frage wieso keine Weiterführung der RE 82 nach Paderborn und von dort aus nach Kassel? Die Strecke Altenbeken - Paderborn ist bereits heute ein Nadelöhr, mit Strecken nach Hameln/Hannover, Detmold, Kassel, Kreiensen und Göttingen und Güterverkehr stapeln sich die Züge und kaum Platz für Erweiterung bleibt übrig.
Zudem ist Bielefeld über die Senne Bahn auf (theoretisch) schnelleren Weg erreichbar. Dazu schlage ich im "Zugausbau Bielefeld" 4 Abfahrten die Stunde inklusive eines Regionalexpresses, der Bielefeld und Paderborn schnell verbindet.
4. Betrieb
Wie hier angezeigt würde die RE 82 direkt im T30 mit dem RE 11 verkehren. Aus Bielefeld / OWL könnte man von nun deutlich schneller nach Göttingen, Halle(Saale), Gießen, Frankfurt und Erfurt. In Altenbeken soll am Gleis 21 bei beiden Fahrten gewendet werden, der Durchgangsverkehr der Güterverkehr passieren im am Gleis 22/23. Beim Kurs nach Bielefeld, der um 7:52 aus Altenbeken abfahren soll, soll die RE 11 die etwa 10 Minuten später fährt ebenfalls beim Gleis 22 halten um mögliche Trassenkonflikte zu vermeiden.
Bielefeld – Kassel-Wilhemshöhe: bisher 2:07h -> neu 1:24 h (-0:43 h)
|
Haltestelle |
-> KS | -> BI |
| Bielefeld Hbf | 6:45 | 8:37 |
| Oerlinghausen | 6:54 | 8:28 |
| Lage(Lippe) | 7:02 | 8:20 |
| Detmold | 7:08 | 8:14 |
| Horn | 7:16 | 8:06 |
| Altenbeken | 7:30 | 7:52 |
| Kassel-Wilhemshöhe | 8:09 | 7:13 |
5. Andere Vorschläge
Vorschlag von lorwo : Zu viel neue, langsame Trasse, Umweg über Bad Driburg, Anschluß nach Paderborn geht verloren, nimmt Trasse von der RB 85/84 weg.
Vorschlag von tramfreund94 : Nach Osnabrück verlängerung möglich, machts aber Verspätungsanfälliger und die neuen Gleise in Bielefeld, die den Hbf entlasten sollen können nicht genutzt werden. Und wenn dann ohne diese NBS bei Osnabrück.
Vorschlag von Lorwo : Sollte Selbsterklärend sein, sehr viel neue Trasse für sehr wenig Anschluss, Kassel wird komplett verfehlt, obwohl dies der Knotenpunkt für viele Trassen ist.
Briesen – Falkenhagen
Falkenhagen, Petershagen und Petersdorf sind schlecht mit dem ÖPNV erreichbar. Sowohl 967 in Seelow, als auch 970 in Müncheberg verpassen jeweils den Bahnhof. Am nächstgelegenen in Briesen treffen sich seit Fahrplanwechsel die RE1-Züge mit 7min Versatz.
Dorthin soll die vorgeschlagene neue Linie 965 verkehren, mit einzelnen Fahrten Mo-Fr nordwärts bis Falkenhagen. Zudem soll 965 Kersdorf neu erschließen. Der eingesetzte Bus könnte außer 965 noch den 434-Kurs nach Madlitz und Sieversdorf übernehmen, im zweistündlichen Wechsel.
965 schafft attraktive Reisezeiten nach Frankfurt, Fürstenwalde, Berlin und Tesla-Werk.
Fahrplan 965:
Briesen Schule ab06 (RE1 aus Berlin 01, aus Frankfurt 54)
Kersdorf 09
Briesen Schule 12
Petersdorf Gaststätte 17
Petershagen Dorfmitte 22
Falkenhagen Dorf 32
Petershagen Dorfmitte 40
Petersdorf Gaststätte 45
Briesen Schule an50 (RE1 nach Berlin 54, nach Frankfurt 01)
VIE: (H) Dülken Bf/Friedrichstraße
Der Bahnhof Viersen-Dülken war lange nicht mit dem Busverkehr verknüpft; erst 2018 wurde auf der Nordseite des Bahnhofs ein P+R-Platz mit Busverknüpfung fertiggestellt; allerdings ist ermöglicht er die Verknüpfung nur per Stichfahrt. Die Kernstadt Dülkens liegt südlich vom Bahnhof und tatsächlich fahren drei Buslinien von Dülken-Mitte über die Haltestelle "Albertstraße" in Bahnhofsnähe in Richtung Norden und kreuzen dort die Eisenbahnlinie. Zur Verbesserung möchte ich vorschlagen, die Busse über die Heinz-Luhnen-Straße (bzw. in FR: Dülken Busbahnhof über die Martin-Luther-Straße, da die Heinz-Luhnen-Straße eine Einbahnstraße ist) möglichst nahe an den Bahnhof heranführen. Im Prinzip entsteht an der Straßenecke Heinz-Luhnen-Straße/Friedrichstraße, die neue Bushaltestelle "Dülken Bf/Friedrichstraße" über die der Bahnhof über einen etwa 80-m-langen Fußweg entlang der Heinz-Luhnen-Straße erreichbar ist.
So wird er kostengünstig mit drei Linien direkt erreichbar gemacht, die auch nur leicht ausgebremst werden. Nebenbei wird das Wohngebiet südlich des Bahnhofs besser erschlossen.
Stadtbahn Hannover: Osttangente unter Berücksichtigung aktueller Planungen
In Hannover gibt es seit langen Debatten zu einer Osttangente in Hannover. Zum einen soll das Stadtzentrum und die bisherigen Stadtbahnlinien entlastet werden, zum anderen sollen neue Gebiete wie die MHH oder die Gartenstadt geschaffen werden. Außerdem können die Umsteigezeiten verkürzt werden (Laatzen/Kronsberg, Bothfeld/Langenhagen, Anderten/Kronsberg). Dadurch wird auch der Busverkehr entlastet. Langfristig wäre auch eine Erweiterung nach Garbsen (wie hier) möglich, zur Zeit jedoch unwirtschaftlich.
In meinem Vorschlag werden aktuelle Planungen integriert, die laut Region auf dem Tisch liegen:
- Verbindung Bf. Langenhagen Mitte - Langenforther Platz
- Langenhagen-Bothfeld
- MHH-Anbindung über den Stadtfelddamm
- Verbindung zwischen Ostfeldstraße und Feldbuschwende (besonders relevant wenn Kronsberg-Nord erweitert wird
- Verbindung Messe-Ost/Laatzen-Mitte über Expopark.
Bereits vorhandene Infrastruktur sowie eventuelle alternative Streckenführungen sind grau markiert.
Ähnliche Vorschläge
- https://linieplus.de/proposal/h-stadtbhan-osttangente/
- https://linieplus.de/proposal/hannover-suedosttangente/
Informationen zu geplanten Streckenverlängerungen:
Linz/Österreich Linie 6 Hessenplatz – Bahnhof Wegscheid
Linie 6: Hessenplatz <--> Bahnhof Wegscheid
Erschließung Bahnhof Wegscheid, Ersatz der OBUS-Linie 41 (Doppelgelenkbusse)
Zweck: Ersatz der OBUSLinie 41 aufgrund hohem Verkehrsaufkommens und besserer Aufteilung des Straßenraumes zwischen MIV und ÖPNV durch Rasengleise. Teil eines umfassenden Straßenbahnnetzes für den Linzer Südwesten und möglicher umsteigefreier Verbindung bis Urfahr.
Umsetzung:
750VDC Elektrifizierung, Spurweite 900mm, Einrichtungsbetrieb, Intervall 7,5 Minuten; Eventuell teilweise Führung im Straßenraum nötig, Getrennte Führung der Richtungsgleise im Bereich der Einbahnstraßen;
Verknüpfung mit den Buslinien 12,17 und 19 in den Haltestellen Dinghoferstraße & Humboldtstraße
Verknüpfung mit der Linie 27 im Bereich Hamerlingstraße
Verknüpfung mit der Linie 25 zwischen Bindermichl und Landwiedstraße
S-Bahn Verknüpfung im Bahnhof Wegscheid
Streckenbeschreibung:
Schleife Hessenplatz - Gleis Stadtauswärts Humboldtstraße/Gleis Stadteinwärts Dinghoferstraße - Friedhofstraße
Rilkestraße - Hamerlingstraße - Unionstraße - Hanuschstraße - Hatschekstraße - Bindermichl - Stadlerstraße - Landwiedstraße - Salzburgerstraße (Abzweigung Linie 7) - Laskahofstraße - Haidgattern - Flötzerweg - Bahnhof Wegscheid
Linienlänge: 8,8km
Streckenlänge: 2,14km
Gleislänge: ca. 4,3km
Schwierige Trassierungsbereiche:
- Kreuzung Landwiedstraße/Salzburgerstraße wegen hohem Verkehrsaufkommen und schwieriger Kreuzungsgestaltung;
- Laskahofstraße wegen geringer Durchfahrtsbreite
- Bereich Bindermichl wegen geringer Straßenbreite
- Stadlerstraße wegen geringer Fahrbahnbreite
- Bereich Haidgattern bis Bahnhof Wegscheid wegen geringer Straßenbreite und kleiner Bogenradien
S-Bahn Erfurt-Gotha
Vorschlag: S-Bahn-Linie Gotha – Erfurt
Mit diesem Vorschlag möchte ich eine neue S-Bahn-Linie zwischen Gotha und Erfurt anregen.
Ziel ist es, die bestehenden Bahnstrecken besser miteinander zu verknüpfen, den Pendelverkehr im Großraum Erfurt-Gotha zu entlasten und gleichzeitig eine moderne, regelmäßige und verlässliche Verbindung zwischen den beiden Mittelzentren zu schaffen.
1. Ausgangssituation
Der Abschnitt zwischen Erfurt, Neudietendorf und Gotha zählt zu den wichtigsten und meistgenutzten Pendelkorridoren Thüringens. Täglich nutzen tausende Berufspendler, Schüler und Studierende diese Strecke, um zur Arbeit, zur Schule oder zur Universität zu gelangen.
Besonders die RE1- und RB20-Verbindungen sind stark ausgelastet:
In der Hauptverkehrszeit (6–9 Uhr / 15–18 Uhr) fahren die Züge zwar etwa im Halbstundentakt, sind jedoch häufig überfüllt.
Außerhalb dieser Zeiten gibt es teils große Lücken – etwa mittags oder spät abends, wenn nur stündlich oder seltener gefahren wird.
Beispiel: Nach 21:30 Uhr verkehrt Richtung Gotha teilweise erst wieder gegen 23 Uhr ein Zug.
Gerade für Schüler mit Nachmittagsunterricht, Spätschicht-Pendler oder Freizeitfahrten ist das wenig attraktiv.
Gleichzeitig wächst die Region stetig: Der Flughafen Erfurt-Weimar, die Gewerbegebiete rund um Arnstadt und Wandersleben sowie neue Wohngebiete in der Erfurter Südstadt sorgen für steigende Fahrgastzahlen.
Eine S-Bahn-Linie im durchgehenden 30-Minuten-Takt könnte dieses Verkehrsaufkommen effizient und klimafreundlich bewältigen.
2. Linienverlauf und Stationen
Die Linie nutzt die bestehende, elektrifizierte Bahnstrecke Erfurt – Gotha. Vorgeschlagene Halte:
Gotha Hbf
→ Anschluss an RE 1 Richtung Eisenach/Halle und zur Stadtbahn.
Seebergen
→ Bestehender Halt mit Potenzial für Park-&-Ride.
Wandersleben
Apfelstädt
→ Nahe Wohngebiete und beliebte Naherholungsregion.
Neudietendorf
→ Knotenpunkt mit Umstieg zur Bahn nach Arnstadt/Ilmenau/Meiningen/Würzburg/Saalfeld usw.
Ingersleben (neu)
→ Bessere Erschließung des Ortsteils.
Erfurt-Möbisburg (neu)
→ Erschließt den südwestlichen Teil Erfurts.
Erfurt-Bischleben-Stedt (neu)
→ Nähe zu Wohn- und Gewerbegebieten, gute Busanbindung.
Erfurt-Hochheim (neu)
→ Verbindung zur Erfurter Südstadt und zum Campus-Bereich.
Erfurt-Kressepark (neu)
→ Erschließt neues Wohn- und Freizeitgebiet.
Erfurt-Löbervorstadt (neu)
→ Stadtnah, Anschluss an die Stadtbahnlinie 5.
Erfurt Hbf
→ Zentrale Umstiegsstelle mit ICE-, RE-, RB- und Straßenbahnanschluss.
3. Betriebs- und Angebotskonzept
Taktfrequenz:
Durchgehender 30-Minuten-Takt über den ganzen Tag hinweg in beide Richtungen.
Betriebszeiten:
Von etwa 4:30 Uhr bis 23:00 Uhr, um Pendler-, Schüler- und Freizeitverkehr abzudecken.
Fahrzeit:
35 Minuten zwischen Gotha und Erfurt Hbf.
Tarifintegration:
Eingebunden in den Verkehrsverbund Mittelthüringen, vollständig nutzbar mit Zeitkarten, Thüringen-Ticket und Deutschlandticket.
4. Fahrzeuge: Siemens Mireo
Als Fahrzeugtyp wird der Siemens Mireo vorgeschlagen.
Er ist ein moderner Elektrotriebzug mit folgenden Vorteilen:
Hohe Beschleunigung und Energieeffizienz
Barrierefreier, niveaugleicher Einstieg (55 cm-Plattformen)
Klimatisierte Fahrgasträume, WLAN, Steckdosen
Flexible Zuglängen (2–4 Wagen je nach Kapazitätsbedarf)
Geringer Wartungsaufwand und erprobte Zuverlässigkeit
Damit ist der Mireo ideal geeignet für den geplanten 30-Minuten-S-Bahn-Takt auf einer mittellangen Strecke wie Gotha–Erfurt.
5. Fahrzeugbedarf und Umlauf
Fahrzeiten:
Einfache Fahrt: 35 Minuten
Wendezeit: 10 Minuten (je 5 Minuten pro Endbahnhof)
→ Gesamtzyklus: 80 Minuten
Berechnung Fahrzeugbedarf:
Zykluszeit (80 min) = aufgerundet ca. 3 Fahrzeuge
1 Reservefahrzeug = 4 Fahrzeuge gesamt.
Das bedeutet:
Drei Mireo-Züge verkehren dauerhaft,
Ein vierter steht als betriebliche Reserve für Wartung, Störungen oder Verstärkung bereit.
Beispiel-Umlauf
Zug A: Abfahrt Gotha 06:00 → Erfurt 06:35 → Rückfahrt 06:40 → Gotha 07:15 → weiter 07:30 …
Zug B: Abfahrt Gotha 06:30 …
Zug C: Abfahrt Gotha 07:00 …
→ Somit ergibt sich ein klarer 30-Minuten-Takt (Abfahrten xx:00 / xx:30).
6. Warum 30 Minuten-Takt ausreicht
Ein dichterer 15-Minuten-Takt wäre betrieblich aufwendiger und wirtschaftlich kaum gerechtfertigt, solange die Nachfrage im Tagesverlauf gleichmäßig bleibt.
Der regelmäßige 30-Minuten-Takt deckt Pendler- und Schülerverkehre optimal ab und sorgt für ein verlässliches Grundangebot – genau das, was im Alltag zählt.
Durch klare Fahrzeiten (immer xx:00 / xx:30) und den Einsatz moderner Fahrzeuge entsteht ein stabiler, attraktiver Taktfahrplan.
7. Infrastrukturbedarf
Da die Strecke bereits elektrifiziert und zweigleisig ist, sind nur wenige Ausbaumaßnahmen nötig:
Neubau der geplanten Haltepunkte (z. B. Hochheim, Kressepark, Möbisburg)
Barrierefreie Bahnsteige (55 cm, 140 m Länge)
Modernes Fahrgastinformationssystem
Park-&-Ride- sowie Bike-&-Ride-Anlagen
Evtl. ein kleines Depot bei Gotha
8. Nutzen und Potenziale
Entlastung der überfüllten RE1- und RB20-Züge
Zuverlässiger Takt mit festen Abfahrtszeiten (xx:00 / xx:30)
Schneller Umstieg in Erfurt Hbf zu ICE, Stadtbahn und Regionalverkehr
Mehr Erreichbarkeit für Orte wie Wandersleben oder Ingersleben
Nachhaltiger Beitrag zur Verkehrswende im Großraum Erfurt
Einheitliche, moderne Fahrzeugflotte für wartungsarmen Betrieb
9. Fazit
Die vorgeschlagene S-Bahn Gotha – Erfurt ist ein zukunftsorientiertes, realistisch umsetzbares Projekt.
Mit nur vier Siemens Mireo-Zügen im 30-Minuten-Takt entsteht ein verlässliches, umweltfreundliches und alltagstaugliches Angebot, das den Pendelverkehr deutlich verbessert und die Region stärkt.
Kurz gesagt:
Eine moderne, klimafreundliche S-Bahn, die regelmäßig fährt und den Alltag in Thüringen wirklich einfacher macht.
Circa 100.000 Einwohner im Einzugsgebiet dieser Strecke.
Wiederinbetriebnahme Euro-Tunnel Terminal am Bahnhof Calais-Frethun
Das Eurostar-Terminal am Bahnhof Calais-Frethun ist aus wirtschaftlichen Gründen außer Betrieb.
Vorgeschlagen wird, das Terminal so umzubauen, dass es auf die zeitgleiche parallele Abfertigung von Passagieren und Gepäck eines kompletten Zubringerzuges von Bahnhöfen im Schengenraum, die nicht über vorgezogene Grenzkontrollen verfügen, ausgelegt ist, um mit minimaler Wartezeit einen Anschluss zu garantieren. Die vorgezogenen Ausweiskontrollen sollen dabei vorab in den Zügen durchgeführt werden. In Calais-Frethun erfolgt dann nur noch die Sicherheitskontrolle (Gepäck und Personen) und das Personal was für die Ausweiskontrolle mitgefahren ist, kann noch die wenigen in Calais zusteigenden Fahrgäste kontrollieren, die schon vor Ankunft des Zubringerzuges die Sicherheitskontrolle durchlaufen haben. Beides würde zur Wirtschaftlichkeit der Kontrollen und Beschleunigung der Abläufe beitragen.
Eurotunnel-Terminal Frankfurt Flughafen Fernbahnhof „EuroTerminal“
Solange die Regeln für den Eurotunnel nicht entsprechend gelockert werden, besteht für direkte Züge aus Deutschland ins Vereinigte Königreich ein Bedarf an Terminals für die Gepäckkontrolle (und Ausweiskontrolle, wobei diese auch problemlos während der Fahrt in den Zügen durchgeführt werden kann). Als relevante Halte wurden in der Vergangenheit insbesondere Köln und Frankfurt benannt.
Der Vorschlag sieht vor, dass für die Fahrtrichtung nach London ein neues Gleis mit Terminal nordwestlich des vorhandenen Fernbahnhofs gebaut wird. Für die Einrichtung eines Terminals werden ein oder mehrere Stockwerk(e) des vorhandenen Parkhauses umgebaut. Es kann zudem die vorhandene MiniMetro zum Fernbahnhof mitgenutzt werden.
Für die Gegenrichtung aus London nach Frankfurt sind Halte am vorhandenen Fernbahnhof und Frankfurt Hbf nur zum Ausstieg vorgesehen. Außerdem können Service- und Wartungsarbeiten am Hauptbahnhof erfolgen, wo entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Der Zug fährt dann, solange noch kein entsprechendes Terminal am Hbf existiert, leer zum vorgeschlagenen Terminal am Flughafen. Während dieser Leerfahrt könnten auch weitere Service-Arbeiten vorgenommen werden.
Siehe auch: https://linieplus.de/proposal/eurotunnel-terminal-frankfurt-flughafen-regionalbahnhof/
Stadbus Weißenburg: Linie 690 für die Bedienung des südlichen Industriegebiet
Moin,
ich plane gerade einen Vorschlag zur Neuausrichtung des Weißenburger Stadtbusnetzes. Dieser wird hier nach Fertigstellung veröffentlicht.
Im Rahmen der Linienplus-Richtlinie erfolgt eine separate Vorstellung der Linien.
Ein Teil dieses Vorschlag ist die neue Linie 690, welche primär den Süden der Stadt und größere Industrieansiedlungen anbinden soll. Jedoch hat diese Linie eine Doppelrolle. Sie soll Potenzial für einen möglichen späteren Berufspendlerhalt Weißenburg Süd an der Strecke Nürnberg - Treuchtlingen akquirieren und ausloten, ob ein Halt hier sinnvoll wäre.
Streckenverlauf Weißenburg Bf. - Altstadt - Dettenheimer Str. - Weißenburg Bf
Verkehrsangebot: Stundentakt mit Taktlücke am Vormittag 5:20-18:20 ab Weißenburg Bf. Keine Fahrt 9;00 Stunde + Abweichende Fahrt ab 10:30 von Weißenburg Bf.
Zielgruppe: Berufspendler
Verbesserungen zum Ist Zustand:
Zuverlässiges Angebot zu den Arbeitszeiten von 5- 18:25 (letzte Abfahrt)
Aktuell stark abhängig von Schultagen
Direkte Fahrmöglichkeiten von Bahnhof zur Arbeit ohne Abends durch die halbe Stadt fahren zu müssen.
Schnellbus Brake – Lemgo
Die kürzeste Verbindung von Lemgo nach Brake mit Umstieg in Bielefeld (RB73 auf RB61) dauert über eine Stunde.
Ich schlage daher eine Schnellbuslinie über die neu gebaute L712 vor, mit der die Strecke in ca. 35 Minuten schaffbar ist. Hierzu werden zwei Fahrzeuge eingesetzt, das im Stundenverkehr zwischen Brake und Lemgo pendeln. In Milse besteht Anschluss an die Bielefelder Stadtbahn.
Wiesbaden: S-Bahn City-Tunnel
Ich denke dieser Vorschlag von RichardVogler bildet eine gute Basis.
Die Einschätzung dass ein City-Tunnel unmöglich zu bauen ist teile ich nur sehr bedingt. Die unterirdischen Quellen samt ihren Zuläufen befinden sich ab nördliche Altstadt, die südliche Altstadt sowie das Westend bleiben unberührt, weswegen ich eine Trasse via Dernsches Gelände zum Westend vorschlage.
Ja, Wiesbaden braucht einen City-Tunnel, denn es ist eigentlich so dass zur HVZ ein voller Langzug hält, und das ganze Passagieraufkommen raus zu den Bushaltestellen eilt, um noch irgendwie in die Stadt zu kommen. Das Busnetz ist teilweise überlastet, Abhilfe soll die City-Bahn schaffen. Nichtsdestotrotz wäre eine S-Bahn-Verlängerung mindestens in die Altstadt, noch besser zum superdicht besiedelten Westend sehr sinnvoll, da dies für die S-Bahn-Fahrgäste eine große Verbesserung wäre, da man aus Mitte und Westend sehr viel besser in weitere Stadtteile kommt als ab Hauptbahnhof.
Eigentlich bezieht sich dieser Vorschlag auf mein geplantes S-Bahn-Netz Mainz/Wiesbaden, deswegen auch die Kategorie. Nichtsdestotrotz habe ich eine Verlängerung aus Mitte über Michelsberg zum Westend mit eingezeichnet.
Diese wäre sehr sinnvoll, da zum einen Westend sehr einwohnerstark und nah an der Innenstadt liegt, sowie in Westend selbst ein Knotenpunkt entstehen kann, welcher Verbindungen in andere Stadtteile bietet.
Aber er ist optional, da ich schlechter abschätzen kann, wie sich das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen gestaltet, da auch der Tunnel zwischen Westend und Michelsberg tief liegen muss, da Gebäude untergraben werden.
Besonderheit an meinem Tunnel ist dass es Bahnsteige für 98-cm-Fahrzeuge und 76-cm-Fahrzeuge gibt, da es sich sehr anbietet aus bspw. Niedernhausen und Eltville in den Tunnel durchzubinden.
In Südost soll zur Erschließung der Arbeitsplätze ein neuer Halt entstehen.
Betriebskonzept City-Tunnel
- S1 aus Frankfurt via F-Höchst, Kastel
- S11 aus Frankfurt via F-Höchst als Express
- S5/S6 aus Mannheim via Worms, Wiesbaden
- S8 aus Frankfurt via F-Flughafen, Mainz
- S13 aus Frankfurt via F-Flughafen, Kastel
- S21 aus Limburg via Niedernhausen
- S22 aus F-Höchst via Wallau
- S24 aus Alzey via Mainz
- S25 aus Mainz-Hechtsheim via Mainz
- S27 aus Eltville via Biebrich
Alle Linien(paare) fahren jeweils im T30, sodass sich bis Dernsches Gelände ein ungefährer T3 ergibt.
Nach jeder Station gibt es eine Weiche, da sie Linien wie folgt enden:
- Westend: S1, S8, S22, S25
- Michelsberg: S5/S6, S13, S21, S27
- Dernsches Gelände: S11, S24
Diese Aufteilung stellt sicher, dass auf jeweils jedem Wendegleis maximal 4 mal stündlich gewendet wird.
Referenzen
RegioTram Wiesbaden
Ergänzungen 17. April 2026: Einzeichnen alternativer Linienführung in der Innenstadt, Hinzufügen eines Haltepunkts am Ostfeld
weiterer Kontext: Ich präferiere mittlerweile die Linienführung mit der Umfahrung des Bahnhofsplatz. Und ja, 3 Haltepunkte für Auringen und Medenbach sind eventuell wirklich etwas übertrieben 🙂
***
Im Rahmen der Reaktivierung der Aartalbahn gilt es meiner Meinung nach so viele Varianten wie möglich zu überprüfen. Dazu gehört unter anderem auch die Bedienung der Strecke mit Straßenbahn-ähnlichen Fahrzeugen. In dieser Variante sehe ich auch eine Durchbindung auf die Ländchesbahn nach Niedernhausen/Idstein als erstrebenswert an.
Konkret beinhaltet mein Vorschlag:
- Bedienung der Strecke mit Tram-Train-Fahrzeugen
- Neubau einiger kleiner Stationen im Straßenbahn-Stil auf der Strecke statt größerer Bahnhöfe im Regioverkehr-Stil
- Neubau Strecke Kohlheck/Klarenthal — Wiesbaden Hauptbahnhof
- Verbindung Bahnhofstraße — Hauptbahnhof Gleis 10: realistischerweise unterirdisch oder Umfahrung Bahnhofsplatz über Biebricher Allee und Klingholzstraße
- Durchbindung und Bedienung auf der Strecke Bad Schwalbach — Idstein
- Elektrifizierung der Aartal- und Ländchesbahn
Voraussetzungen:
- (Reaktivierung Aartalbahn)
- Elektrifizierung der Aartal- und Ländchesbahn
- Strecke Kohlheck/Klarenthal — Wiesbaden Hauptbahnhof + Tunnelstrecke am Hauptbahnhof
- Überholgleis an mindestens 90% der Bahnhöfe auf Ländches- und Aartalbahn, besser großflächiger zweigleisiger Ausbau: notwendig für attraktive Taktungen
Vorteile:
- Entlastung entscheidender Regionalbusse auf einigen der bedeutendsten Pendelstrecken im Wiesbadener Umland
- Schienengebundener Nahverkehr zwischen Kohlheck/Klarenthal und Wiesbaden-Mitte, zwei der bedeutendsten Stadtteile und auch als Relation stark nachgefragt
- Grundstein für SPNV in Wiesbaden mit relativ wenig komplett neuen Strecken
Nachteile:
- Inkompatibilität mit Mainzer Netz, da sowohl Aartal- als auch Ländchesbahn regelspurig sind.
- Konflikt mit schnelleren Regionalbahnen zwischen Niedernhausen — Idstein
- Untertunnelung Bahnhofsplatz mit ziemlich hohem Aufwand verbunden, alternativ Umfahrung Bahnhofsplatz über Biebricher Allee + Klingholzstraße
Ausbaumöglichkeiten:
- Lückenschluss Hahn — Idstein über Wehen, Neuhof und Eschenhahn/Engenhahn
- Anbindung nach Mainz und auf Bahnstrecke Alzey–Mainz bis Mainzer Umland (Nieder-Olm etc.)
Abschließend lässt sich festhalten, dass eine solche Verbindung auch ein schönes Symbol bildet: Sie wäre der Lückenschluss zwischen Wiesbadens zwei großen Bahnprojekten, der Reaktivierung der Aartalbahn und der Wallauer Spange. Und auch im Hinblick auf den geplanten neuen Stadtteil "Ostfeld" wäre eine solche Verbindung sicherlich nicht unattraktiv. Darüber hinaus würde sie mit relativ wenig Aufwand und als Teil bestehender Projekte einen Grundstein für schienengebundenen Stadtverkehr in Wiesbaden legen. Denn Fakt bleibt: Eine Stadt von der Größe und Bedeutung Wiesbadens kann darauf eigentlich nicht verzichten.
Beschleunigung / Verdichtung Aachen <-> Mönchengladbach
Die Linien RE4 und RB33 verbinden Aachen (AC) entlang der deutsch-niederländischen Grenze mit dem Ruhrgebiet. Die RB33 wird über Mönchengladbach (MG) weiter nach Krefeld (KR), Duisburg (DU) bis nach Essen (E) geführt. Der RE4 weicht ab MG von der gemeinsamen Route ab und fährt über Neuss (NE), Düsseldorf (D), Wuppertal (W) und Hagen (HA) bis nach Dortmund (DO). Den Streckenabschnitt zwischen AC HBF und MG HBF teilen sich die beiden Linien.
Der RE4 benötigt für diesen Streckenabschnitt 50 Minuten (AC HBF ab :21, MG HBF an :11) und die RB33 benötigt genau eine Stunde (AC HBF ab :37, MG HBF an :37). Ziel ist es, den RE4 durch auslassen von Haltepunkten um etwa 10 Minuten zu beschleunigen. Um das Angebot an den ausgewählten Haltepunkten aufrechtzuerhalten bzw. an weiteren Stationen aufzuwerten soll die RB33 auf einen 30'-Takt verdichtet werden. Dabei hält die RB33 weiterhin an jedem Haltepunkt und hat eine Fahrtzeit von einer Stunde. Der RE4 wird beschleunigt und schafft ein höherwertiges Angebot, dass dem RegionalEXPRESS gerecht wird. Der RE4 soll folgende Haltepunkte bedienen: AC HBF - AC West - Herzogenrath - Linder - Erkelenz - MG HBF.
Vorgehen
Die Veränderungen betreffen ausschließlich den Abschnitt AC HBF - MG HBF. Um die Auswirkungen auf weitere Netzabschnitte (Niederrhein, Düsseldorf, Sauerland, ...) möglichst gering zu halten, werden die Abfahrten, bzw. die Ankunft in MG HBF als Fixpunkt gewählt. Dann wird für die zusätzliche Leistung der RB33 ein symmetrischer 30'-Takt nach aktuellem Fahrplan gebildet. Für den RE4 wurde ein Zeitersparnis von 90 - 120 sec pro ausgelassenem Halt angenommen.
Kosten
Es sind zwei Ausführungen denkbar:
- RB33 mit vollständigem Laufweg verdichten
- Pendelbetrieb AC - MG
In erster Ausführung werden vier zusätzliche Fahrzeuge benötigt (plus Reserve). Hauptkostenpunkt wäre dabei der Infrastrukturausbau in Heinsberg-Randerath. Um die Stichstrecke von Lindern nach Heinsberg im T30 zu bedienen wird ein Kreuzungsgleis in Randerath benötigt. Außerdem wäre diese Stichstrecke Anfällig für Verspätungen und überträgt diese direkt auf die Folgezüge.
In zweiter Ausführung wird keine zusätzliche Infrastruktur benötigt, und nur ein bis zwei Fahrzeuge (plus Reserve).
Betrieb
Die zusätzliche RB33 verkehrt um 30 Minuten verschoben zur aktuellen Linie. Dabei werden alle Unterwegshalte bedient. Ein Kuppeln/Flügeln in Lindern ist Optional und geht mit dem Infrastrukturausbau einher. Die Blockabstände auf der Strecke lassen eine Verdichtung Problemlos zu. Die hoch belasteten Streckenabschnitte AC - Herzogenrath und Rheydt - MG bieten ausreichend Kapazität. (Ausschließlich oberflächliche Berücksichtigung des GV, da keine Daten vorliegen). Der RE4 fährt zwischen den beiden RB33 sodass zu keinem Zeitpunkt ein Überholen notwendig ist. Bei Verspätungen des RE4 Richtung AC >5 Minuten ist ein Überholen in Rheydt erforderlich (Infrastruktur vorhanden).
Edit: Über die Art und Weise der Beschleunigung lässt sich sicher viel diskutieren. Meine Grundsätzliche Frage an alle Leser: Findet ihr eine Beschleunigung des RE4 denn Grundsätzlich notwendig?
Stuttgart – Entlastung Linie 40 + 42 / Neue Verbindung: Möhringen – Sonnenberg – S-Süd – S-West – Kräherwald
Ausgangslage
Die innerstädtischen Buslinien 40 und 42 übernehmen wichtige Quer- und Tangentialverbindungen innerhalb der Stadt Stuttgart. Insbesondere die Linie 42 ist (unter anderem) auf den Abschnitten zwischen Erwin-Schöttle-Platz, Schwabstraße und Hölderlinplatz deutlich überlastet. Auch die Linie 40 ist stark ausgelastet.
Gleichzeitig besteht keine direkte Verbindung zwischen Möhringen und Stuttgart-Süd sowie Stuttgart-West. Fahrgäste aus Möhringen müssen heute entweder über die Innenstadt fahren oder Vaihingen. Beide Optionen sind unnötig lang und erfordern Umstiege, und sind damit unattraktiv.
Lösungsvorschlag
Eine neue durchgehende Buslinie von Möhringen BF zum Kräherwald würde beide Probleme beheben oder zumindest verbessern.
Linienverlauf:
Folgender Linienverlauf wäre vorgesehen:
Möhringen Bahnhof – Sonnenberg – Erwin-Schöttle-Platz – Schwabstraße – Schwab-/Bebelstraße – Hölderlinplatz – Kräherwald
Von Möhringen BF aus bedient sie eine neue Haltestelle "Rembrandtstraße". Anschließend führt sie durchs tagsüber bisher überhaupt nicht angebundene Sonnenberger Zentrum (Laustraße) und über eine weitere neue Haltestelle "Heinestraße" zur Lerchenrainschule und dann weiter zum Erwin-Schöttle-Platz. Zwischen Erwin-Schöttle-Platz und Rosenbergplatz folgt der Linienverlauf dem der überlasteten und stark frequentierten Linie 42 und würde so zu einer deutlichen Entlastung ebendieser führen. Anschließend führt sie zum Hölderlinplatz und folgt anschließend dem Linienverlauf der Linie 40 bis zum Kräherwald, wodurch auch die Linie 40 spürbar entlastet wird.
Anschlüsse nach ganz Stuttgart und darüber hinaus:
Von Möhringen BF und Sonnenberg aus erreicht man viele Talquer- und Tangential-U-Bahnlinien und kommt in alle umliegenden Stadtteile und Ortschaften. Sonnenberg selbst und der Waldfriedhof und somit auch die Touristenattraktion Standseilbahn 20 werden durch die Linie deutlich besser erschlossen.
Für Schüler von den Fildern wäre die Lerchenrainschule deutlich einfacher zu erreichen und somit deutlich attraktiver. Zudem besteht Übergang zur Linie 40.
In S-Süd und S-West besteht am Erwin-Schöttle-Platz Anschluss an die U1 und U14 sowie an der Schwab-/Bebelstraße an die U2 und U9. Am Hölderlinplatz wird auch noch die U4 erreicht und somit alle Tallängslinien. An der Haltestelle Schwabstraße besteht Anschluss an alle S-Bahn Linien Stuttgarts. Zudem besteht Übergang zu diversen Buslinien in alle möglichen Richtungen.
Uicons by Flaticon

