Köln Hbf (Tiefbahnhof)

 

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Beschreibung des Vorschlags

Es mag zwar ein wenig größenwahnsinnig sein, aber hier ist meine Idee für eine Erweiterung des Kölner Hauptbahnhofs.

Dieser Plan sieht den Bau von 4 S-Bahn/RB Haltestellen ( Köln Messe-Deutz, Ebertplatz, Neumarkt, Heumarkt ), sowie den Bau eines 8-gleisigen Tiefbahnhofs in der Kölner Innenstadt vor. Durch diese Streckenführung ist es erstmals möglich, dass ein von Düsseldorf kommender ICE über den Kölner Hbf, ohne zu wenden, weiter nach Frankfurt (Main) fahren kann. Ausserdem können Züge nun eine Schleife fahren um in Köln zu wenden z.B. :

RB25 : Köln Messe-Deutz – Köln Hbf (Tief) – Heumarkt – Köln Frankfurter Straße

MRB : Köln West – Ebertplatz – Köln Hbf (Tief) – Köln West

S6 : Köln Messe-Deutz – Köln Hbf (Tief) – Ebertplatz – Köln Messe-Deutz

Die Hohenzollernbrücke und die restlichen Strecken rund um den Kölner Hauptbahnhof würden durch die Ergänzung eines Tiefbahnhofs deutlich entlastet werden. Der Dom würde durch den Tiefbahnhof ebenfalls besser geschützt werden, da durch die Entlastung der Hohenzollernbrücke weniger Züge in unmittelbarer nähe des Doms fahren würden.

Ein weiterer Vorteil dieser Lösung wäre, dass man die Zug Depots am Hansaring und in Köln Deutz an den Stadtrand verlegen könnte und somit viel Wohnraum in der Kölner Innenstadt geschaffen werden könnte.

Diese Idee ist und bleibt wahrscheinlich reine Fantasie, da die Realisierung sehr Zeit-/ und Kostenintensiv ist. Trotzdem wäre es eine geeignete Lösung den Kölner Hauptbahnhof zu erweitern, da dies überirdisch aufgrund der beengten Verhältnisse nur noch in geringem Maße möglich ist.

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3 Kommentare zu “Köln Hbf (Tiefbahnhof)

  1. Hier wurde vor ein paar Monaten schon einmal das Konzept einer S-Bahn-Stammstrecke diskutiert: (hier, hier und hier).

    Eine Schleifenwirkung kann durch die geplante Brücke in Godorf, oder alternativ in Monheim realisiert werden. Zumindest mit der Brücke in Monheim könnten die rechtsheinischen ICEs ebenfalls den bestehenden HBF nutzen, ohne zweimal über die Hohenzollernbrücke zu fahren. Die Hohenzollernbrücke selbst kann ebenfalls noch erweitert werden: früher hatte die Brücke noch einen vierten Bogen für eine Straße, den man wieder aufbauen könnte.

     

    Soll heißen: der Hauptbahnhof kann entlastet werden, ohne die gesamte Kölner Innenstadt umzugraben. Dein Tiefbahnhof müsste aufgrund der Stadtbahn und des bestehenden HBFs im Schildvortrieb gebaut werden, und eine Domschutzfunktion entstünde dabei nur mit einem hohen baulichem Aufwand zur geologischen Dämpfung. Ob das Depot am Hansaring als Wohnraum eingepfercht in mehrere Gleisstränge attraktiv wäre, weiß ich auch nicht.

    Kurz: So richtig überzeugt bin ich nicht.

     

    1. Den Bahnhof durch einen vierten Bogen der Hohenzollernbrücke zu entlasten ist zwar eine einfachere Möglichkeit als die gesamte Innenstadt zu untertunneln, hat aber den Nachteil, dass noch mehr Züge überirdisch durch Köln fahren, was dazu führt dass noch mehr Zuglärm in der Innenstadt zu hören ist. Dies wäre mit dem Tiefbahnhof nicht der Fall. Ausserdem würde durch die geologische Dämpfung eine bessere Domschutzfunktion erreicht werden, als mit einem neuen Bogen über die Hohenzollernbrücke.

      Die Tunnelröhren hätte ich generell in Schildvortrieb gebaut, da man so die Bauzeit verkürzen kann. Im Vergleich zu Stuttgart 21 mit ca. 60 Kilometern Tunnel, hätte dieses Projekt nur etwa 20 Kilometer Tunnel und wäre dementsprechend schneller Fertig.

      Da die Tunnel aus der Innenstadt am Hansaring wieder an die Oberfläche kommen würden, wäre ein Umbau der dortigen Streckenführung möglich, welcher dazu führen würde, dass ein mögliches Wohngebiet nicht mehr zwischen den Gleissträngen liegen würde.

       

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