4 Kommentare zu “RegioTram Wiesbaden

  1. Soweit ich weiß gab es in Wiesbaden einen Bürgerentscheid gegen die Straßenbahn, warum soll dieses Modell da besser funktionieren? In welchen Bereichen der Strecke soll mit welchem Takt gefahren werden?

    1. Ja, gab es. Der ist allerdings mittlerweile nicht mehr rechtlich bindend. Ob man bei einem zweiten Anlauf Menschen von einem schienengebundenen Stadtverkehr überzeugen kann ist natürlich ein anderes Thema. Allerdings hat dieses Modell den Vorteil das der Anteil komplett neuer Strecke ziemlich gering ist (nur Kohlheck/Klarenthal — Hauptbahnhof). So hätte man mit vergleichsweise wenig Aufwand einen „Fuß in der Tür“ für eine Straßenbahn-Situation in Wiesbaden. Vom Takt her braucht man wahrscheinlich mindestens alle 30 Minuten auf der Relation Bad Schwalbach — Idstein. Dann macht es wahrscheinlich Sinn hinter der Haltestelle am Kohlhecker Waldviertel und hinter Medenbach eine Kehrmöglichkeit einzurichten so das man auf dieser  Relation auf 15 bzw. 7 Minuten in der HVZ verstärken könnte 🙂

  2. Bin selber großer Befürworter eines genau solchen Konzepts in Wiesbaden, auch weitaus besser als die angedachte Meterspur-Straßenbahn aus 2020. Aber was ich nicht verstehe, warum hast du im Zentrum so verhältnismäßig wenige Haltestellen angedacht, dafür aber in Richtung Niedernhausen so viele mitten auf der grünen Wiese? Da kommt bei aller Liebe kein einziger Fahrgast lang. Allerdings solltest du definitiv einen Hp am geplanten Ostfeld inkludieren. Das ist ohnehin schon in Planung und ein großer neuer BKA-Standort wird sich da auch ansiedeln.

    1. Die wenigen Haltestellen im Innenstadtbereich sind dem Fakt geschuldet, das ich mich dort grob an bereits bestehenden Haltestellen orientiert habe und ich da vielleicht auch etwas zu sparsam war 🙂 Grundsätzlich hat man ja in der Innenstadt am meisten Spiel mit der Linienführung da wir hier über eine Neubaustrecke sprechen.

      Im Wiesbadener Osten ging es mir darum, alle Orte anzubinden, auch wenn ein entsprechender Haltepunkt einige hundert Meter außerhalb des Ortes liegen würden. Den Nutzen dieser Haltepunkten gilt aus auf jeden Fall zu überpfüfen. Darüber hinaus würde ich sie als Bedarfshalte zu bedienen. Und ob es in Auringen und Medenbach drei Haltepunkt braucht, ist tatsächlich etwas fraglich 🙂 Die Anbindung des Ostfelds ist auf jeden Fall ein guter Punkt und wäre im Hinblick auf Netzausbau auch mit diesem Vorschlag kompatibel.

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