Linien- und Streckenvorschläge

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DD: Nord-Süd-S-Bahn – Possendorf

Im Anschluss an die von mir vorgeschlagene Nord-Süd-S-Bahn für Dresden sollte auch ein Anschluss über Teile der Windbergbahn nach Possendorf möglich sein. Von dieser verlinkten Strecke sollte in Coschütz ein Abzweig, wie dargestellt nach Possendorf führen, um die bedienten Gegenden besser an Dresden anzubinden, um hier neue Siedlungsgebiete zu erschließen und um der S-Bahn ein ausreichendes Zulaufgebiet zu bescheren. Im Gegensatz zur alten Windbergbahn würde die Trasse auf deutlich kürzerem Weg nach Dresden führen und zudem die Stadt äußerst zentral über einen S-Bahntunnel unter anderem am HBF und am Altmarkt erschließen.

Von Coschütz aus würde der Abzweig nach einer Tunnelausfahrt zunächst im Freien am Hang verlaufen, bevor ein in offener Baugrube zu errichtender Tunnel unter der Kleinnaundorfer Straße erreicht werden würde. Es folgt ein Halt in Gittersee an der Friedhofstraße. Dieser müsste Seitenbahnsteige erhalten, da ein auseinanderziehen der Gleise eine im Bereich des Schlenkers zwischen Naundorfer und Emil-Rosenow-Straße zu breite Baugrube erfordern würde.

Hinter der Stuttgarter Straße müssen ein paar Gebäude unterfahren werden, weshalb dort auf einem kurzen Abschnitt eine tiefere Lage und ein Bau im Schildvortrieb nötig wird, bevor im Bereich des alten Bahnhofs Gittersee eine Rampe ans Tageslicht führt. Dabei kann die Rampe mit bis zu 4% deutlich steiler, als die Trasse der Windbergbahn sein.

Am alten Bahnhof Gittersee kann der Museumsbahnverein bleiben, die S-Bahn führt daneben vorbei und erhält eine Station vor der Cunnersdorfer Straße. Diese wird unterbrochen und erhält eine Brücke über die Bahn, wie dargestellt. Ebenso muss auch die Kleinnaundorfer Straße unterbrochen und neu an die Cunnersdorfer Straße angeschlossen werden. Dazu muss ein Teil einer Gewerbefläche in Anspruch genommen werden, das Gewerbe kann Ersatzflächen erhalten.

Über den Meßweg ist bereits eine Brücke vorhanden, ebenso über den Verbindungsweg von Kleinnaundorf zur Siedlung Am Segen und über die Friedensstraße. Andere Wege können ersatzlos unterbrochen werden.

Am alten Bahnhof von Kleinnaundorf sind ein Schuppen und elf Garagen abzureißen, die Straßen "Alter Bahndamm" und "Schulberg" werden unterbrochen und der Verkehr auf die Steiger- und die Friedensstraße verwiesen.

Für die Stein- und Thomas-Müntzer-Straße ist eine neue Brücke zu errichten.

Am Hp. Boderitz-Cunnersdorf werden 17 Garagen unbenutzbar. Sie sind zwar der Trasse nicht im Weg, aber da der Bahndamm als Zufahrt genutzt wird, muss hier etwas umgestaltet werden. Möglich wäre es einen andere Parkflächen zu schaffen oder auf die Nutzung der S-Bahn zu verweisen. Das gilt genauso für eine Reihe von Garagen am Marienschacht. An der Schachtstraße müsste eine längere Unterführung errichtet werden, um die Zufahrt der angrenzenden Grundstücke weiterhin ermöglichen zu können.

Da das alte Bahnhofsgelände von Bannewitz allzu überbaut ist, bleibt dort nur die Möglichkeit eines kurzen Tunnels, der eingleisig bis hinter die Horkenstraße führt. Im Anschluss sollte die Station Bannewitz entstehen, die wieder im Freien, gegebenenfalls in einem Trog liegen kann.

An der Welschhufer Straße wird ein neuer Straßenverlauf erforderlich, damit die alte Führung unterbrochen werden kann. Bei der Bahnhofstraße handelt es sich um die alte Bahntrasse, die wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zuzuführen ist. Am Marktsteig ist eine Brücke vorhanden, die aber einem breiteren Neubau zu weichen hat, um die Gewerbefläche westlich der Bahnhofstraße erschließen zu können. Garagen und ein Schuppen am alten Bahnhof von Hänichen müssen weichen, für den S-Bahnhof, sowie für eine Unterführung des Pulverwegs.

In Possendorf kann die Bahntrasse etwas tiefer gelegt werden, um die Hauptstraße zu unterqueren und in dieser Unterführung den bis zum Bahnhof Possendorf reichenden Endbahnhof einzurichten. Ein solcher Trog schützt auch die Bewohner der Umgebung vor Bahnlärm.

Der auf einigen Abschnitten dieser Trasse vorhandene Fahrradweg hat seinen Dienst als Trassenfreihalter getan und muss natürlich entfallen. Zum Ausgleich könnte man zwischen Gittersee und Possendorf eine kostenlose Fahrradmitnahme ermöglichen.

Als Takt halte ich einen 15-min-Takt bis Zschiedke für sinnvoll, weiter bis Possendorf könnte ein 30-min-Takt ausreichen, eine Verdichtung auf einen 15-min-Takt sollte aber, mit Blick auf eine von der S-Bahn geförderte wachsende Bevölkerungdichte, zumindest für die HVZ möglich bleiben.

Mit der genauen Lage von Ausweichgleisen für Zugkreuzungen zwischen Zschiedke und Possendorf bin ich mir nicht sicher, da ich die Fahrzeiten nicht exakt errechnen kann und so nicht weiß, wo Begegnungen erfolgen müssten. Prinzipiell sollte eine solche Anlage aber an allen Bahnhöfen möglich sein. Auch für zweigleisige Abschnitte ist meistens Platz vorhanden.

 

 

Berlin: Betriebshof Hansastr.

Das Gelände des ehemaligen Kinderkrankenhauses könnte für einen Straßenbahnbetriebshof herhalten. Dieser ist für zukünftige 60m-Züge konzipiert, da diese vor allem auf der benachbarten M4 dringend benötigt werden. Aber perspektivisch auch für M5, M6, M8, M10 und M17. Aktuell ist kein Betriebshof für 60m-Züge ausgestattet. Und da das Streckennetz künftig ausgebaut werden soll, werden auch neue Betriebshöfe gebraucht. 

Die Wendeschleife Sulzfelder Str. wird in diesen Betriebshof verlegt. Die freigewordene Fläche nördlich der Kreuzung Hansastr./Buschallee kann dann baulich genutzt werden.

Anbindung des Stiftlandes

Das Stiftland um Mitterteich ist spätestens seit der Stillegung der Bahn nach Waldsassen nur sehr umständlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es existiert zwar ein Busverkehr, der aber für weitere Reisen umständlich und unzuverlässig ist. Der Bahnverkehr streift die Gegend nur noch am Rande. Daher mein Vorschlag, die REs aus Nürnberg, die derzeit in Neustadt an der Waldnaab enden nach Mitterteich weiterzuführen. An Strecke fehlt nur das kurze Stück vom Atomendlager bis zum Ortsrand. Der frühere Bahnhof ist leider überbaut. Im Zuge sollte der Bahnhof von Windischeschenbach aufgegeben werden und ein ortsnaher Haltepunkt entstehen. Ebenso in Neustadt, was den zwar nostalgischen, aber letztlich unsinnigen Haltepunkt der ehemaligen Eslarner Bahn überflüssig machen würde.

Neue Buslinie Cite Foch – Hermsdorf

Die Linie bringt einmal Bewohner der Cite Foch direkt aus der Cite Foch zum S-Bahnhof Waidmannslust, wo Anschluss zur S-Bahn besteht. Auf dem weiteren Streckenverlauf werden mehrere Schulen angebunden und vor allem Gebiete, die aktuell nur schlecht angebunden sind. Der Abschnitt Schulzendorfer Str.-Heinsestr. ist besonderen Nutzen, da aktuell für den Umstieg in die S-Bahn ein Fußweg nötig ist. Durch die direkte Anbindung an den S-Bahnhof Hermsdorf fällt dieser weg. Die Linie soll von 6-18 Uhr alle 10 Minuten fahren und kurz vor- bzw. nach Schulbeginn/Schulschluss zwischen 7-8 und 13-15 Uhr zum 5 Minuten Takt verdichtet werden. Am Wochenende soll der 10 Minuten Takt erst ab 11 Uhr beginnen. Vor Beginn der 10 Minuten Taktung besteht ein 20 Minuten Takt. Eingesetzt werden sollen vor allem Eindecker, zu Stoßzeiten könnten auch Doppeldecker genutzt werden.

Expressstadtbahn Siegburg/Bonn — Bonn

Die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg Kreis plant eine Taktverdichtung der Stadtbahn in Richtung Siegburg: Ab 2023 sollen die Stadtbahnen im T5 anstatt wie bisher im T10 rollen.

Zweifelsohne ist es gut, dass die Politik die Bedeutung dichter Takte erkannt hat, dennoch bin ich mit einer bloßen Verdichtung nicht einverstanden: Es soll noch meiner Meinung nach noch zusätzlich eine Beschleunigung stattfinden. 
Man muss bedenken, dass die Stadtbahn den ICE-Bahnhof Siegburg/Bonn mit Bonn verbindet, sodass  auch die durchgehende Strecke sehr häufig befahren wird, weshalb es einen Bedarf für eine Expressverbindung gibt.

Durch das Auslassen von 5 Zwischenhalten reduziert sich die Fahrtzeit zwischen Siegburg und Bonn Hauptbahnhof um ~10%.

Die Lage des Haltes Bonn-Vilich soll im Zuge der rechtsrheinischen S-Bahn verlegt werden, um einen optimalen Umstieg zwischen S-Bahn und Stadtbahn zu schaffen. 

Straßenbahn Zwolle

Ich habe schon einen Vorschlag eingereicht, die Wuppertaler Schwebebahn in die niederländische Großstadt Zwolle (130000 EW) zu exportieren, um Zwolle so einen innerstädtischen Schienenverkehr zu ermöglich. Allerdings geriet dieser stark in Kritik und verträgt sich nicht so gut mit den vielen Klappbrücken. Auch erreicht er nicht wirklich den Hauptbahnhof.

Hier möchte ich einen Gegenvorschlag als Straßenbahn einreichen. Im Prinzip nutzt sie denselben Korridor, erreicht also auch  die größere Stadtteile wie Stadshagen, das Stadtzentrum und den bevölkerungsreichen Stadtteil Berkum. So werden viele Orte in Zwolle schön erschlossen. 

Gegenüber der Schwebebahn bietet sie die Vorteile einer besseren Erschließung und einen besseren Anschluss des Hauptbahnhofs. Nachteile sind die längeren Wege, die allesamt straßenbündig sind. Die Schwebebahn wäre tatsächlich schneller. 

B: U4 nach Alt-Treptow durch Kreuzberg

Es gibt bereits einige Vorschläge für eine Verlängerung der U4, meist zum Hauptbahnhof oder über Alexanderplatz weiter nach Weißensee. Diese Strecken haben mich aber noch nicht sehr überzeugt (zum Hauptbahnhof wahrscheinlich zu wenig Fahrgäste, wenn diese nur durch den Tiergarten fährt und zum Alex gibt es ja schon die U2 und bald auch noch  die Straßenbahn. Deshalb habe ich mir etwas anderes für die U4 überlegt.

Wie auch Daniel, möchte ich Vorschlagen die Ost-West-S-Bahn als U-Bahnstrecke zu bauen. Ich finde eine S-Bahn auf dieser Strecke genauso sinnvoll wie eine U-Bahn, damit es aber nicht nur eine Linie von Plänterwald über den Hauptbahnhof in den Norden gäbe, müsste man auch in der City West den Tunnel weiter bauen. Dann gäbe es zwar eine zweite Ost-West-S-Bahnstrecke, weil es in der City West aber schon so viele U-Bahn- und Buslinien gibt und dieses Gebiet besser erschlossen wird als Teile von Kreuzberg, finde ich dieses Bauvorhaben nicht so dringend.


Strecke
: Die Verlängerung der U-Bahnstrecke startet am Nollendorfplatz. Von dort aus geht es über zwei Stationen, eine am Magdeburger Platz und eine an der Philharmonie bis zum Potsdamer Platz. Dort kann die Bauvorleistung für die geplante U3/U10 genutzt werden, damit die wahrscheinlich zahlreichen Fahrgäste aus Schöneberg und Kreuzberg umstiegen können. Ab der nächsten Station mit Übergang zur U6 verläuft die Strecke lange wie der M29. Dieser muss dann wahrscheinlich größtenteils eingestellt werden. Nach fünf U-Bahnhöfen (mit Umsteigemöglichkeiten zur U8, U1 und U3) unterquert die U4 den Landwehrkanal um nach Alt-Treptow zu gelangen. Dort verläuft die Strecke zum Teil unter der alten Görlitzer Bahn, wodurch mitmögender Bauweise gebaut werden kann. Nach dem Halt an der Bouchéstraße geht es dann zum S-Bahnhof Treptower Park. Dieses Ziel würde vielen Menschen einen Umstieg zur S-Bahn ermöglichen (dadurch wird die Verlängerung der U-Bahn zum Ostkreuz nicht mehr so dringend sein) oder am Wochenende eine kurze Fahrt ins Grüne.

Takt: Der Takt der U4 kann erstmal so bleiben, ich könnte mir aber vorstellen, dass dieser noch verdichtet werden sollte.

Nordhausen: Tram-Anbindung nach Salza

Tram-Anbindung an Nordhausen-Salza

Eine Tram-Anbindung an Salza würde den ÖPNV im Norden von Nordhausen deutlich verbessern, da so 2 neue Bahnhöfe sowie ein neuer Stadtteil an  das Straßenbahnnetz angebunden werden. Dabei entsteht das neue Gleisdreieck "Am alten Tor". Auch für Schüler ist die Linie aufgrund der Anbindung an die Albert-Kuntz-Schule sehr wichtig. Am idealsten wäre es einzelne Kurse der Linie 2 nach Salza zu führen, aber eine neue Linie wäre denke ich auch nicht schlecht. 

Hier ist ein andere Vorschlag, der Salza ebenfalls anbindet: https://linieplus.de/proposal/ndh-sl-1-verl-bhf-salza/

B: Alternativvorschlag für eine U-Bahn nach Weißensee (Verlängerung der U1)

Weißensee ist mit der Innenstadt nur über die Tram verbunden und braucht eine U-Bahn. Damit die Straßenbahnlinie 4 nicht stillgelegt werden muss, gab es bereits Vorschläge für eine andere Strecke der U10 oder der M4, falls die U10 unter der Greifswalder Straße gebaut wird.
Ich möchte nun noch einen weiteren Vorschlag für eine U-Bahn nach Weißensee machen. Es soll die U1 nicht nur zum S Landsberger Allee oder nach Fennpfuhl verlängert werden, sondern noch weiter entlang der Indira-Gandhi-Strße bis zum Weißensee.

So verläuft die U1 ab der Warschauer Straße weiter zum Frankfurter Tor über den Forckenbergplatz und den S Storkower Straße durch Fennpfuhl (über 30k Einwohner) nach Weißensee. Dadurch werden viele wichtige Umsteigemöglichkeiten geschaffen (U5, S-Bahn, Straßenbahn) mehrere Stadtteile neu angeschlossen und eine schnelle Verbindung (geschätzt ca. 10-12 Minuten) zur Berliner Stadtbahn von Weißensee ermöglicht. Die Warschauer Straße liegt zwar nicht so zentral wie der Alexanderplatz es wird aber trotzdem die Stadtbahn und später U-Bahnlinien erreicht, zur Not gibt es ja aber immer noch die M4.

M: S-Bahn Haltepunkt S8 Berg am Laim

Anmerkung:

Leider erst zu spät bemerkt, dass es bereits einen Vorschlag zu diesem Haltepunkt gibt. Dieser stellte allerdings lediglich die Idee vor und gab keine Ausarbeitung an.

Der Krtitikpunkt bezüglich der eh schon langen Fahrzeit der S8 zum Flughafen würde mit der Einführung der S23X relativiert werden. Es müsste geprüft werden, ob diese dann in Berg am Laim halten soll, oder nicht.

 

Auf der S8 besteht zwischen dem Leuchtenbergring und Daglfing ein ziemlich großer Haltestellenabstand. Dies begründet sich dadurch, dass die S8, bedingt durch die Trasse dieser, welche entlang des Betriebshofs verläuft, nicht in Berg am Laim halten kann.

Daher würde ich gerne diesen Haltepunkt vorschlagen, der es der S8 ermöglichen soll, ebenfalls in Berg am Laim zu halten und somit den Haltestellenabstand zu verkürzen.

Die Baumaßnahmen wären vergleichsweise gering. Es müssten 2 Seitenbahnsteige errichtet werden, welche über die bestehende Fußgängerunterführung erreichbar wären.

An der westlichen Seite des nördlichen Bahnsteigs müsste der Höhenunterschied zwischen den Gleisen der S8 und denen, die in den Betriebshof münden, abgestuft werden, um den Bahnsteig realisieren zu können. Desweiteren könnte es zum Problem werden, dass der Abstand zwischen den S8 Gleisen und den Gleisen in den Betriebshof an der schmalsten Stelle nur ca. 3,5m beträgt. Also müsste geprüft werden, ob hier ein Seitenbahnsteig möglich ist, beziehungsweise welche Baumaßnahmen dafür getroffen werden müssten.

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, lediglich den Bahnsteig stadtauswärts zu realisieren. So wären die Baumaßnahmen am geringsten und die S8 würde immerhin in eine Richtung in Berg am Laim halten.

Zudem ist der nördliche Bahnsteig etwas nach Westen versetzt, da sich östlich von diesem eine Weiche in den Betriebshof befindet.

Der südliche Bahnsteig befindet sich zentral über der Unterführung, sodass diese vom Bahnsteig aus beidseitig zu erreichen ist.

Vorteile:

Der Stadtteil Berg am Laim erhält einen dichteren S-Bahn Takt mit neuen Verbindungen.

Wer aus Richtung Flughafen kommt und nach Erding oder Ebersberg will (oder andersherum), spart sich den Umweg über den Leuchtenbergring.

Da der Haltepunkt am nördlichen Ende der Unterführung liegt, bietet er attraktive Umsteigemöglichkeiten zur Tram und den dort haltenden Buslinien 185, 187, 190 und 191.

Berlin: 21 über Thaerstr.

Eine kleine Verbesserung in Friedrichshain: SL 21 soll über Thaerstr. in den Bersarinplatz einfädeln. Dadurch kann eine neue Haltestelle das dicht bebaute Gebiet erschließen. Und man spart einen Gleisbogen ein, produziert also weniger Lärm. Der Umsteigeweg von 21 zu M10 wird etwas verkürzt. Entlang der alten rückzubauenden Trasse werden Längs- zu Querparkplätzen, als Kompensation für die wegfallende Stellfläche in der Thaerstr., wo umgekehrt Quer- zu Längsparkplätzen mutieren müssen.

Krems – Pöchlarn

Die Donauuferbahn reicht von Krems bis Emmersdorf entlang des Donauufers. In Emmersdorf endet nach etwa 34 km die Eisenbahnstrecke, das aber direkt auf der anderen Donauseite Emmersdorf gegenüberliegende Melk liegt an der Westbahn, die Wien über St. Pölten mit Linz verbindet. 

Hier möchte ich die Bahnstrecke Krems - Emmersdorf reaktivieren, wobei die Bahnstationen zum Teil günstiger gelegt werden. Anschließend wird noch von Emmersdorf eine Eisenbahnbrücke über die Donau gebaut und die Bahnlinie fädelt bei Melk ein und kann in Pöchlarn enden mit Anschluss in Richtung Linz.

Ein Stundentakt wird die eingleisige Strecke bestimmt hergeben. Mehrere Ausweichstellen vielleicht sogar einen 30-Minuten-Takt. Der soll aus einer stündlichen langsamen RB Krems - Pöchlarn und einem stündlichen REX Krems - Pöchlarn - Linz bestehen, der nur an ausgewählten Stationen hält. 

[CH; ZG] Rotkreuzer Kurve

Der Fernverkehr auf der Verbindung zwischen Zürich und dem Gotthard-Basistunnel befährt planmäßig die eingleisige Strecke auf der Ostseite des Zuger Sees zwischen Zug und Arth-Goldau. Bei Betriebseinschränkungen, oder wenn ein nordwärts fahrender EC eine nennenswerte Verspätung aus Italien mitbringt, werden Züge über die Westseite des Zuger Sees umgeleitet, wo durchgehend zweigleisig gefahren werden kann, aber im Bahnhof Rotkreuz die Fahrtrichtung gewechselt werden muss. Um den Fahrtrichtungswechsel zu ersparen, kann eine Verbindungskurve zwischen den beiden Strecken gebaut werden. Dies würde dazu führen, dass beide Strecken entlang des Zuger Sees ungefähr in der gleichen Zeit befahren werden können, und die Züge können je nach Betriebslage entweder die eine oder die andere Strecke nutzen. Insbesondere für die vergleichsweise unzuverlässigen, aus Italien kommenden Züge ist die vorteilhaft. Auch der Betrieb der S-Bahn Zug auf der eingleisigen Strecke am Ostufer kann etwas uneingeschränkter laufen, wenn im Zweifelsfall der Fernverkehr bei gleichbleibender Fahrzeit umgeleitet werden kann.

Krems: Mautern – Neustift

Krems (25000 EW), Mautern (3500 EW) und Rohrendorf (2100 EW) haben zusammen etwa 30000 EW. Diese liegen wie an einer Perlenkette entlang der Donau. Ich möchte eine Straßenbahn vorschlagen, die diese Punkte verbinden soll. In der Nähe der Straßenbahn liegen die Donau-Universität Krems, die Ortszentren, sowie der Gewerbepark Krems. Die Straßenbahn ist auf einen Betrieb mit Zweirichtungsfahrzeugen ausgelegt. In Mautern endet sie am Kirchplatz. Die Busse werden entweder eine Wendeschleife an der Straßenbahnendstelle bekommen oder über die Kirchgasse die Haltestelle ansteuern. Wenn das nicht ganz funktioniert, verlängere ich die Straßenbahn zum Südtiroler Platz, damit an der Haltestelle Mautern Rathaus vernünftig umgestiegen werden kann. 

Buslinie Schaafheim – Dieburg

Viele Anwohner der Orte Schaafheim, Schlierbach, Langstadt, Harpertshausen und Altheim müssen täglich nach Dieburg zur Arbeit pendeln oder gehen dort zur Schule. Von Schaafheim aus muss man erst den Bus nach Babenhausen nehmen, um dann mit dem Zug nach Dieburg zu kommen. Von Langstadt aus ist der momentan schnellste Weg, mit der Odenwaldbahn nach Babenhausen zu fahren und dort umzusteigen. Die Umstiegszeit beträgt dort aber nur wenige Minuten und der Anschluss kann oftmals nicht erreicht werden. Am schwierigsten haben es aber die Orte Harpertshausen und Schlierbach, die erst mit der Linie K65 nach Hergershausen fahren müssen, um dann dort nach 20 min Wartezeit in den Zug einsteigen zu können. Es wird deutlich, dass alle diese Orte (zusammen 8.521 Einwohner) auf die Bahnlinie 75 angewiesen sind, wenn sie mit öffentlichen Verkersmitteln nach Dieburg (und Darmstadt) reisen wollen, wobei die Linie in allen Fällen erst mit einem anderen Verkehrsmittel erreicht werden muss. Die Linie 75 ist jedoch eine Problemstrecke mit unheimlich vielen Verspätungen und praktisch täglichen Ausfällen. So ist man gerne mal eine Stunde in Babenhausen oder Hergershausen gestrandet, wenn es hart kommt. Deshalb schlage ich die Buslinie SD (Schaafheim-Dieburg) vor, die all diese Probleme mit einem Schlag lösen würde. Sie würde von Schaafheim über Schlierbach, Langstadt und Harpertshausen aus nach Dieburg fahren, wobei auch ein Halt in Altheim an der B26 eingeführt werden könnte. In Dieburg durchläuft sie dann gängige Haltestellen wie Schießmauer, Schlossgarten, Landratsamt und Bahnhof, wodurch wichtige Ziele wie die Innenstadt, das Landratsamt, die Gesamtschule, Oberstufe und Berufsschule erreicht werden können und wodurch ein nahtloser Anschluss an die Busse und Züge nach Darmstadt und Richtung Frankfurt geschaffen wäre. Es würde bereits reichen, wenn die neue Buslinie nur ein paar Fahrten zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen, Nachmittag und Abend zur Verfügung stellen würde. Sie wäre damit immer noch nützlicher, als beispielsweise die seltsame Erweiterung der 671 von Babenhausen über Langstadt, Kleestadt usw. bis Groß-Umstadt, welche nur 2x am Tag verkehrt.

Optimierung FV Mitte-D und Franken-Sachsen-Magistrale

Ziel dieses Vorschlag ist eine bessere Anbindung der Region Gera-Zwickau-Chemnitz sowie Vogtland-Hof-Bayreuth an das Fernverkehrsnetz - sowohl auf der Ost-West-Achse als auch der Nord-Süd Achse mit einem IC-Knoten Zwickau.

Hierfür sind vier Baumaßnahmen erforderlich:

  1. Neubaustrecke Gera-Werdau-(Zwickau) für Fahrzeitverkürzung auf 20 Min.*
  2. Verbindungskurve Glauchau (Meerane nach Zwickau) für den Fv von Leipzig nach Zwickau.
  3. Neubau Tunnelstrecke Plauen-Weischlitz-Hof für Fahrzeitverkürzung**
  4. Elektrifizierung und Ausbau Hof-Bayreuth-Nürnberg***

*Die Neubaustrecke Gera-Werdau ist von mir nur ungefähr skizziert und ich habe dabei einen Abschnitt der alten stillgelegten Strecke mitverwendet. Die ideale Trassensuche überlasse ich Experten. Sie soll ohne Unterwegshalt möglichst gerade verlaufen. Mit 1-2 Überholkorridoren kann sie ggf. auch eingleisig sein.

** Ein Streckenausbau Hof-DD ist zwar im Deutschlandtakt fest vorgesehen, doch ohne den Tunnel.

***Ein Ausbau über Bayreuth ist im Deutschlandtakt auf erweiterten Bedarf zurückgestuft zugunsten des vordringlichen Bedarfs über Marktredwitz.

Ein IC auf der "Ur" Sachsen-Bayern-Strecke Leipzig-Chrimitschau-Hof-Bayern ist bislang uninteressant, weil unterwegs keine großen Städte/Knoten angefahren werden. Mit meiner Maßnahmen kann ein attraktiver IC Leipzig-Altenburg-Zwickau-Plauen-Hof-Bayreuth-Nürnerg-Stuttgart fahren - und damit würde endlich eine IC-Linie auch durch den Leipziger Stadttunnel fahren. Ein IC-Knoten Zwickau bindet den ganzen Ballungsraum Gera-Chemnitz an den Fv in alle Richtungen an - und bietet mit einer Schnellstrecke nach Gera auf der Ost-West-Achse vielfältige weitere Perspektiven. Auch der von der Bahn geplante Mitte-Deutschland IC  ...KS-EF-Gera-Chemnitz-DD wäre mit der Neubaustrecke Gera-Werdau-Zwickau schneller als über Gössnitz und hat mit Zwickau eine für Fahrgäste viel attraktivere Route, da alle wichtigen Städte optimiert miteinander verbunden sind.

Die DB plant derzeit Jena-Göschwitz als IC-Knoten auszubauen, an dessen Erfolg ich nicht glaube. Wer von Süden kommt, kann in Saalfeld schneller nach Gera oder EF umsteigen als über J-Göschwitz. Von Süden heisst genaugenommen nur Lichtenfels und Kronach (!), da Bamberg bereits schneller über die SFS nach EF/L gelangt. Von Norden ist J-Göschwitz als Knoten ebenso irrelevant - zudem sind im Norden Weißenfels und Naumburg keine "Bringer". Fazit: Die IC-Linie Leipzig-Jena-Nürnberg ist vom Einzugsgebiet/Fahrgastpotential folglich viel uninteressanter als eine Führung über Leipzig-Zwickau-Hof-Nürnberg, da hier eine komplett andere einwohnerstarke Region erschlossen wird.

Hintergrund: Die ehemaligen DDR-Bezirke Gera und Chemnitz hatten zusammen ca. 2,6 Mio Einwohner und waren die dichtbesiedeldste Region in Ostdeutschland. Heute leben hier immer noch ca. 1,8 Mio Menschen (vgl. Großraum Halle/Leipzig 1,5 Mio.). Während die Region Leipzig wieder wächst mit einer Top-Infrastruktur, verliert der Raum Gera/Zwickau/Chemnitz weiter an Bevölkerung. Die Ursachen sind zahlreich, u.a. eine straflich vernachlässigte- und katasthrophal schlechte Anbindung an das Fernverkehrsnetz. Die Bahn ist hier nicht konkurrenzfähig gegenüber der BAB A4 und A9, in deren Ausbau der Bund Milliarden gesteckt hat. Deshalb muss die Streckenführung optimiert werden und auch die Geschwindigkeit, wofür ein Streckenneubau G-Z und die Tunnelverkürzung Plauen-Hof unabdingbar sind.

Gera und Zwickau mit aktuell je knapp 100.000 Ew. liegen Luftline 33km auseinander. Mit dem Zug braucht man mind. 1 Std. (1xU). Der Pkw braucht von Hbf. zu Hbf. 37 Min. Eine Neubaustecke Gera-Zwickau für IC und RE verkürzt die Fahrzeit auf ca. 20 Min. Die RB fährt weiterhin über Gössnitz.

Gera-Chemnitz liegen 59 km Luftlinie auseinander. Der Zug braucht 1,5 Std. (1xU), mit dem PKW von Hbf. zu Hbf. dauert es 50 Min. Ein RE über die Schnellstrecke Gera-Werdau-Zwickau braucht ca. 52 Min.

Ähnlich schlecht sehen die Relationen Hof und Bayreuth aus.

Hof - Bayreuth/Marktredwitz - Nürnberg: Hier hat der Bund sich für Ausbau und Elektrifizierung der Strecke über Marktredwitz entschieden, wegen der Güterverkehrsanbindung nach Cheb. Der Sinn ist berechtigt, doch wird die Provinzmetropole Bayreuth (75.000 Ew) dadurch wohl endgültig vom Fv abgehängt, obwohl die Stadt Mittelpunkt der gesamten Region ist. Alle potentiellen Fv-Halte über Marktredwitz nach Hof haben nur 6.000-17.000 Ew. So wird die Chance für einen attraktiven Fv auf der Franken-Sachenmagistrale systematisch kaputt gemacht.

Im IC-Netz 2030 ist denn auch kein IC- Angebot Nürngerg-Hof-Sachsen vorgesehen, sondern nur ein "Hecken IC" Oberstdorf-München Regensburg-Hof-Sachsen. Diese Linie hat schon einmal als IR nicht funktioniert.

 

 

Le tronc commun RER Lyonnais Ouest-Est (Lyon West-Ost S-Bahn Stammstrecke)

Und hier schlage ich die zweite West-Ost RER (S-Bahn) Stammstrecke für Lyon vor. Hier ist ein Link zu der ersten: 

https://linieplus.de/proposal/le-tronc-commun-rer-lyonnais-nord-sud-lyon-nord-sued-s-bahn-stammstrecke/ 

Diese RER-Stammstrecke wird benötigt, um die westliche Radialen (Villefranche-sur-Saône, Mâcon) mit den südöstlichen Radialen (Vienne, Bourgain-Jaillieu, L'aéroport) durchzubinden. Während der ersten Stammstrecke eine völlig neue zentrale Tangente bildet, ist die zweite Stammstrecke auf das bestehende Infrastruktur basiert.

Die Stationen zusammengefasst:

1. Vaise

2. Gorge de Loup

3. Lyon-Perrache

4. Jean-Macé

5. Moulin-à-Vent

Die Stammstrecke beginnt in Lyon-Vaise. Hier soll der Bahnhof RER-tauglich umgebaut werden. Der Bahnhof soll künftig eine reine RER-Station werden. Der westliche Bahnsteig wird für weiterfahrende Züge in Richtung Villefranche-sur-Saône vorbehalten, der Mittelbahnsteig für beginnende/endende Züge nach/aus Bourgain-Jaillieu und Lyon Saint-Exupéry Flughafen und der östliche Bahnsteig für Züge aus dem Norden, die nach Givors/Vienne weiterfahren. 

Die Stammstrecke führt entlang der bestehenden Bahnstrecke und taucht hinter Rue du Bourbonnais unter die Erde in einen neuen Tunnel und biegt dann etwas östlich, um einen direkten Anschluss bei Gorge de Loup zu ermöglichen. Hier besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Metrolinie B und zu der Regionalstadtbahn (le tram-train l'ouest lyonnais). Der neue Tunnel wird mit dem alten Tunnel kurz hinter Gorge de Loup angeschlossen. Die Stammstrecke verläuft dann über die bestehende Strecke bis Lyon-Perrache. Dieser Teil der Stammstrecke, einschließlich der bestehende zweigleisige Tunnel wird künftig nur von RER-Zügen befahren. Auch alle Güterzüge, die heute durch diesen Tunnel verkehren, sollen künftig nur über die mit zwei zusätzlichen Gleisen ausgebauten Lyon Part-Dieu umfahren, hierzu ein Link: (https://noeud-ferroviaire-lyonnais.debatpublic.fr/images/DMO-synthese/NFL-synthese-presentation-projet.pdf).

Im Bahnhofsbereich Lyon-Perrache halten die RER-Züge auf die zwei nördlichste durchgehende Gleise. Die kleine Bahnsteige westlich und östlich des Bahnhofsgebäudes können so stehen bleiben und eignen sich gut für Betriebsstörungen. Sie werden allerdings nicht mehr für die TER-Züge gebraucht, da der Großteil der in Perrache beginnenden Regionalzügen durch die RER ersetzt werden. 

Die Stammstrecke verläuft weiter über die zwei nördlichste Gleise der bestehenden Strecke bis Jean-Macé. Am Bahnhof Jean-Macé wird der Mittelbahnsteig etwas nördlicher rücken, sodass die zwei Gleise südlich des Bahnsteigs für die durchfahrende TER und TGV vorbehalten werden können. Die Stammstrecke führt weiter so entlang der bestehenden aber umgebauten Strecke nach diesem Prinzip; die zwei östliche Gleise werden für RER vorbehalten, die andere für TER, TGV und den Güterverkehr. Alle Kreuzungen zwischen diesen Zügen bleiben höhenfrei. Weshalb der nördlichste  Perrache-Part-Dieu Verbindungsgleis etwas südlicher umgebaut werden muss. Dabei verläuft hier die RER mithilfe einer neuen Brücke über die Ferngleise. Weiter geht es bis zur neuen RER-Station Moulin-à-Vent. Hier gibt es einen Anschluss zur tangentialen Tramlinie 6. Ab dieser Station fädeln die RER in zwei verschieden Richtungen aus; nach Vienne und nach Bourgain-Jaillieu/L'aéroport Saint-Exupéry. Das höhenfreies Ausfädeln der RER südlich des Bahnhofs habe ich dementsprechend gezeichnet. Ich hoffe mit der Zoom-Funktion kann man erkennen wie es aussehen soll. 

 

Hamburg: U6 Osdorfer Born – Horner Rennbahn

Aktuell ist geplant den Osdorfer Born durch die S32 anzubinden.

Das hätte aber den großen Nachteil, dass laut aktuellen Planungen, dass der Bahnhof Diebsteich nicht bedient. Außerdem wäre die Taktung viel geringer und die letzten Kapaziätsreserven auf der Verbindungsbahn würden verbraucht.

Außerdem wären die unterirdischen S-Bahn Bahnsteige durch die große Länge recht teuer.

 

Besser wäre also den westlichen Abschnitt als eigenständige U-Bahn zu planen! In mehreren Schritten könnte sie dann nach Osten verlängert werden und so eine dringend nötige Entlastung des Hbfs bringen.

Im Zentrum würde an 7 Stationen ein Umstieg bestehen:

-  Diebsteich: S3, S21

- Emilienstraße: U2

- Hoheluftbrücke: U3, U5

- Hallerstraße: U1

- Beethovenstraße: U5

- Hamburger Straße: U3

- Wandsbeker Chaussee: U1, S1, S11

Optimierung Wesertal – RE Kassel-Hameln-Hannover

Mein hiesiger Vorschlag nimmt Bezug auf die Infrastrukturvorschläge von 103612 über eine Neubaustrecke Hümme-Lauenförde-Höxter und dem Vorschlag von Brownlaw einer Reaktivierung der Strecke Vorwohle-Emmerthal, sowie seiner Idee einer entsprechenden RB Hameln-Vorwohle-Ottbergen-Paderborn. mir dem Ziel, den SPNV Anbindung entsprechend der historischen Verkehrsströme des Weserbergland an die Oberzentren Kassel und Hameln/Hannover zu verbessern. NEU an meinem hiesigen Vorschlag ist ein Knotenbahnhof in Höxter.

Hintergrund: Im Wesertal zwischen Beverungen, HX, HOL und Bodenwerder (Luftlinie 36km) leben knapp 100.000 Menschen, die ungefähr gleichermaßen eine Orientierung zu den Oberzentren PB, GÖ, KS, und HM/H haben. Gut ist nur die Zuganbindung nach PB. Mäßig ist sie nach GÖ und H, eine Katastrophe nach KS und Hameln.

Warum ein RE KS-HX-HM-H: Ein solcher RE bedient fast alle Orte entlang des historisch gewachsenen Verkehrsstroms durch das Wesertal (B83) umstiegsfrei zwischen Hameln und Kassel. Die Fahrzeit HX-H über Kreiensen beträgt derzeit 1.40h. Der RE über Hameln nach H würde ca. 1.30h brauchen, wenn der 39km Abschnitt Vorwohle-Hamelen inkl. Kopfmachen in Vorwohle so ertüchtigt wird, das er in 40 Min. fahrbar ist - und zwischen HM und H nur in Bad Münder und Springe hält (spart 15 Min. gegnüber der S-Bahn). Auch für Hameln (50.000 Ew) wäre ein solcher RE von Vorteil, da es stündlich einen "Sprinter" nach H gibt.

Neuer Umstiegsbahnhof in Höxter: HX ist der zentrale Ort im südlichen Wesertal. Hier kreuzen sich B64 PB/BS und B83 KS/HM sowie B239 nach HF/BI. Wichtigster Umstiegsbahnhof ist jedoch bislang das 10km entfernte Dorf Ottbergen.

103612 hat in seiner Idee eine Neubauverbindung von (KS) Wehrden nach Höxter skizziert. Eine solche bedingt einen zentral gelegenen Umstiegsbahnhof in Höxter. Jener ist in HX-Rathaus platztechnisch nicht möglich. Der alte Bhf. ist zu weit draußen und auch straßentechnisch suboptimal gelegen.

Ein neuer Bahnhof für HX könnte jedoch am südlichen Stadtrand direkt an der B64/83 errichtet werden mit einer akzeptablen Entfernung von nur 700m zum Rathaus/Zentrum. Hier wäre in verkehrsgünstiger Lage genug Platz für 4 Bahnsteiggleise, Busbahnhof und P+R. Bei einem neuen Süd-Bhf. in HX anstelle am Rathaus könnte dann die Strecke von Ottbergen bis Holzminden wieder zweigleisig hergerichtet werden, was einen schnelleren Zuglauf ermöglicht.

Anfangs fand ich die Idee von 103612 der Neubaustrecke Wehrden-Höxter unnötig zugunsten einer Schleife in Ottbergen. Je länger ich jedoch darüber nachdenke, desto besser finde ich diese Idee, denn nur sie wird einer zukunftsträchtigen Verkehrsplanung im Wesertal gerecht, da die Fäden idealerweise am zentralen Ort der Region zusammenlaufen müssen.

Da ja der Abschnitt PB-HOL künftig von der NWB auf 30 Min. Takt gestellt werden soll, ergeben sich verschiedene neue Möglichkeiten einer ggf. veränderten Linienführung im Wesertal:

1. Züge von PB nach GÖ/Kreisensen würden nicht mehr in Ottbergen flügeln, sondern in HX und dort auf den RE Kassel-Lauenförde-HX-Vorwohle-Hameln-Hannover treffen. Vorteil: Die Fahrzeit von HX nach GÖ würde sich so umsteigsfrei um ca. 20 Min. verkürzen  - Nachteil: PB-GÖ verlängert sich um ca. 12 Min.

2. Alternativ man könnte man die Linien auch so abstimmen, dass die NWB zur vollen Stunde als RB84 PB-Kreisenen fährt und alle 30 Min. als RB85 PB-GÖ. Der RE KS-HX-HM-H wird dann so getaktet, dass er in Wehrden der RB85 begegnet - und für einen 30 Min. Takt von PB nach HX/HOL dort umgestiegen werden muss. In Verbindung mit der RB 84 wäre dann sogar ein 30 Min. Takt nicht nur bis HOL sondern bis Vorwohle gegeben.

3. Man könnte den RE von H/HM kommend auch 30 Min. zeitversetzt zur RB85 von PB laufen lassen und in Lauenförde flügeln - ein Teil fährt nach KS, der andere nach GÖ. Damit wäre auch nach GÖ ein 30 Min. Takt gegeben. Wenn man nämlich die Strecke nach GÖ fahrzeittechnisch optimieren täte, würde sich das Fahrgastaufkommen Richtung GÖ sicherlich ebenfalls deutlich erhöhen, so dass sich auch hier ein 30 Min. Takt rechnen könnte.

Mutmaßlich wird auch von HOL/HX nach KS eine sehr gute Fahrgastfrequentierung erzielt, die einen 30 Min. Takt erlaubt.

4. Diesbezüglich könnte eine neue RB-Linie (HOL)-HX-Hümme-Warburg im 60 Min. Takt. geschaffen werden. HX, Beverungen und WAR haben seit jeher einen guten Verkehrsstrom, jedoch keine adäquate Zugverbindung. Die alte Strecke nach Scherfede lief ja an WAR vorbei. Die RB hätte in Hümme Anschluss an die RT nach KS - und auf dem Weg nach WAR könnte die RB ggf. auch wieder den Hp. Liebenau bedienen.

Ich eröffne die Diskussion...

 

S-Bahn Mittelelbe – S2

Grund:

Die S-Bahn Mittelelbe ist umstritten. Die Frage ob man eine Linie, welche teilweise nur alle 120 Minuten fährt als S-Bahn bezeichnen kann ist durchaus berechtigt. 

Deshalb eine zweite Linie. Sie verbindet Magdeburg mit den Städten Brandenburg, Halberstadt, Blankenburg und Thale und dient zusätzlich zur Taktverdichtung innerhalb Magdeburgs.

 

Takt:

Zwischen Halberstadt und Brandenburg herrscht grundsetzlich ein 30-Minuten-Takt. Bis Thale und Blankenburg wird dann immer im Wechsel alle 60 Minuten gefahren. An Schultagen zur HvZ wird auch bis Thale und Blankenburg alle 30 Minten gefahren mit Zugteilung in Halberstadt. Die Linien RE 11, RE 31 und RB 43 entfallen, die Linie RB 40 fährt nur noch zwischen Braunschweig und Magdeburg. die Strecke zwischen Blankenburg/Thale und Magdeburg müsste zudem elektrifiziert werden.

 

Liebe Grüße Tschaki

RE: Remscheid-Köln (über Düsseldorf-Neuss)

Dieser Vorschlag behandelt die Verbindung Köln-Remscheid über Düsseldorf-Neuss. Die Strecken haben vieles gemeinsam, zum andern würde es kaum Probleme in der Durchbindung geben, insbesondere weil eine Direktverbindung auch eine attraktive Möglichkeit für Pendler schafft, die nicht direkt aus dem remscheider Stadtgebiert, sondern mehr aus dem Umland kommen. Dann hätte man für Remscheid-Düsseldorf einen T30 und mehrere betriebliche Vorteile (siehe die Unterkapitel) Inhaltsverzeichnis der Unterkapitel: 1.Nutzen 2.Betriebliche Vorteile 3.Betriebliche Nachteile 4. Bauliche Veränderungen 5. Fahrzeugeinsatz   1. Gibt es einen Nutzen für diese Verbindung? Ja gibt es, dieser Verbindung hat eine Nachfrage auf allen Seiten. Der Abschnitt Remscheid-Düsseldorf hat schon eine Nachfrage und aus Solingen entwickelt sich so langsam, die Relation Neuss-Solingen. Damit kann neues Pendlerpotential erschöpfen und Neuss im T10 RV (Regionalverkehr) an Düsseldorf anbinden. Wofür Nachfrage besteht aufgrund der verschiedenen Verflechtungen zwischen Neuss und Düsseldorf. Zudem könnte man überlegen in wie weit man das von Köln oder Remscheid verlängert.   2. Wie sieht es Betrieblich aus? In der betrieblichen Angelegenheit hat es mehrere betriebliche Stärken. Es findet auf einer betrieblich günstigeren Brücke statt, nämlich der Hammer-Eisenbahnbrücke und nicht Hohenzollernbrücke, das spart Zeit. Die RE-Verbindung ist hierbei keiner hohen Verspätungsgefahr ausgesetzt, auch die Strecke in Düsseldorf hätte vorerst keine Verspätungsgefahr an sich und hat dementsprechend Polster für Verspätungen. Es werden hier auch keine Trassenkapazitäten verschwendet durch einen Wechsel der Strecke Die Streckenbelegung wäre in Düsseldorf ungefähr Gleis 4 und 5 je nachdem welches Gleis betrieblich günstiger liegt.   3.Gibt es auch Schwachstellen? Es gibt ein paar zwar zu vernachlässigende Schwachstellen, nichts desto trotz sind sie da und könnten für Probleme sorgen. In Remscheid gibt es keine eigenständigen Gleise für den RV und dadurch müssen sich vorerst S-Bahn und RV sich das Gleis teilen. In NE-Holzheim müsste zudem endlich der BÜ weg, da dieser im Individualverkehr für Störungen verursacht und damit den Ort belastet, zudem ist dies auch eine Forderung von verschiedenen Lokalpolitikern in Neuss. Zudem muss beim Betrieb berücksichtigt werden, das die Erftstrecke eingleisig ist, daher ist vorerst nur ein T60 drin.   4.Was müsste gebaut werden um diese Linie zu verwirklichen? Wie angeschnitten müsste in Neuss ein Bahnübergang durch ein Straßentunnel bzw. Unterführung ersetzt werden. Die Bahn und ein Abzweig auf der Güterstrecke errichtet werden. Der Abzweig von der Güterstrecke wie ihn Baum auch mal in seinen Vorschläge gezeichnet (siehe hier) . Allerdings gibt es auch den Vorteil, bei diesem Abzweig, das die Relation Krefeld-Leverkusen darüber angebunden werden kann. Wenn es eine relativ hohe Nachfrage gibt, könnte man überlegen die Bahnsteige für den Betrieb auszubauen, das diese, einer solchen Belastung standhalten.   5.Welche Fahrzeuge sollen eingesetzt werden? Der Fahrzeugeinsatz wäre so etwas wieder Stadler Flirt Akku. Es sollten auf jeden Fall, alleine schon aus Umweltgründen, Fahrzeuge sein, die einen Akku haben. Den man unter Fahrdraht laden kann, zudem sollte man sehr auf die Kapazitäten achten und ungefähr einen 20%-Anteil an Reserve kalkulieren. Die Züge müssen über die Müngstener Brücke und dort kann es aufgrund von Witterung und höhe, zu etwas ungewöhnlicheren Belastungen kommen. Diese Faktoren sollten für den Betrieb berücksichtigt werden.    

NBS Hofgeismar – Bodenfelde

Diese etwa 17 km lange Neubaustrecke zwischen Hofgeismar-Hümme und Bodenfelde stellt als Nordost-Südwest-Diagonale mögliche neue Verbindungen in alle Himmelsrichtungen dar und löst einige Probleme in dieser Region, allerdings keins vollständig:

  • Beschleunigung der Verbindung zwischen Paderborn und Göttingen (falls die Strecke nach Göttingen elektrifiziert und beschleunigt wird)
  • Möglichkeit der Verbindung von Kassel Richtung Holzminden (allerdings umwegig)
  • Möglichkeit der Verbindung von Kassel nach Hannover, falls dies über Göttingen nicht möglich ist
  • Möglichkeit von Fernverkehr zwischen Göttingen und Paderborn, falls die Strecke von Erfurt nach Göttingen dahingehend ausgebaut wird

Ich würde die Sinnhaftigkeit des Vorschlags an die Entscheidung für den Ausbau Erfurt-Göttingen knüpfen, andernfalls wird diese Variante nicht besser sein als über Kassel und evtl. eine Morschener Kurve.

Nachteil sind notwendige Kunstbauwerke.

Leider finde ich keinen geeigneten Haltepunkt in Trendelburg.

Krefeld: Nord-West-Tangente

Problem:

In Krefelds Netzplan fällt der Parallelverkehr von Straßenbahn und Bus im Westteil der Stadt auf. Außerdem fehlt eine Tangentialverbindung im Norden und Westen, wie sie im Süden und Osten die 47 darstellt. Zwischen St. Tönis und Bockum gibt es auf 9km Stadtgebiet nur eine einzige (!) Nord-Süd-Verbindung im ÖPNV, den überlasteten Ostwall.

Vorschlag:

- Linie 58 wird im Nordwesten tangential geführt: Ab Am Flohbusch über den Ring und Nauenweg, ab Oberschlesienstr. wie gehabt zur J.-Blum-Str. (eingezeichnet).

- Linie 69 übernimmt von 58 den Abschnitt Hbf - Friedhöfe - Oberschlesienstr., und endet wie gehabt Im Benrader Feld.

- Linie 60 übernimmt von 58 den Abschnitt Am Flohbusch - Bismarckpl. - Hbf.

- Am Flohbusch soll es einen Anschluss von 58 Ost zu 52 Süd geben.

Vorteile:

58 wird zur Tangentialverbindung in Norden und Westen, welche auch als Alternative zum Ostwall dient. Erschließung des Bereichs Preußenring und Nauenweg. Mehr Verbindungen zum Hauptfriedhof. 69 fährt nicht mehr parallel zur Straßenbahnlinie 42.

Links: Netzplan, Fahrpläne

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