Anbindung des Stiftlandes

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Beschreibung des Vorschlags

Das Stiftland um Mitterteich ist spätestens seit der Stillegung der Bahn nach Waldsassen nur sehr umständlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es existiert zwar ein Busverkehr, der aber für weitere Reisen umständlich und unzuverlässig ist. Der Bahnverkehr streift die Gegend nur noch am Rande. Daher mein Vorschlag, die REs aus Nürnberg, die derzeit in Neustadt an der Waldnaab enden nach Mitterteich weiterzuführen. An Strecke fehlt nur das kurze Stück vom Atomendlager bis zum Ortsrand. Der frühere Bahnhof ist leider überbaut. Im Zuge sollte der Bahnhof von Windischeschenbach aufgegeben werden und ein ortsnaher Haltepunkt entstehen. Ebenso in Neustadt, was den zwar nostalgischen, aber letztlich unsinnigen Haltepunkt der ehemaligen Eslarner Bahn überflüssig machen würde.

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6 Kommentare zu “Anbindung des Stiftlandes

  1. So ist dein Vorschlag formal gesehen nicht ganz korrekt. Am geeignetsten wäre ein Infrastrukturvorschlag, wo du die neue/reaktivierte Strecke genau einzeichnest einschließlich aller nötigen Bauwerke (Bahnübergänge darf es ja neu nicht mehr geben). Alternativ wäre es auch denkbar sich auf einen Linienvorschlag zu beschränken, dann müsste aber zumindest die komplette Linie ab Neustadt an der Waldnaab eingezeichnet werden. Und es sollte trotzdem erläutert werden, welche infrastrukturellen Voraussetzungen es braucht.

    Inhaltlich gefällt mir die Idee sehr gut. Es gibt ja schon ein paar Vorschläge, die sich mit der Reaktivierung der Bahn beschäftigen und auch offizielle Überlegungen dazu – eine separate Betrachtung des Abschnitt bis Mitterteich würde das Projekt vereinfachen und damit realistischer machen. Allerdings sollte man eine Verlängerung mindestens bis Waldsassen im Hinterkopf behalten und berücksichtigen. Ein nur in einer Richtung anfahrbarer Bahnhof in Mitterteich wäre dem hinderlich, weil man dann zukünftig Kopf machen müsste oder einen neuen Bahnhof bräuchte.

  2. Mal jenseits aller Formalitäten: Mein Gedanke war, daß eine kostenintensive Umstellung von Bus auf Bahn im Grunde gar nichts bringt. Die Anschlüsse in Wiesau werden dadurch nicht besser und die Fahrzeiten auch nicht. Daher die völlige Neuorientierung, das Gebiet bis nach Nürnberg anzubinden. Und im gleichen Aufwasch die ortsfernen Bahnhöfe näher an das Geschehen heranzurücken. Bis Mitterteich deshalb, weil bis zum ehemaligen Bahnübergang im Westen des Bahnhofs keine Bahnübergänge neu gebaut werden müssen. Die Autobahn muß sowieso unterquert werden. Sollten die Vorschriften bezüglich neuer Bahnübergänge keine Ausnahmen zulassen ist eine Weiterführung bis Waldsassen oder gar Eger nicht möglich, daß die Örtlichkeiten einen Bau von Brücken nicht zulassen.

    1. Ja, ich halte die Durchbindung nach Nürnberg durchaus auch für gelungen. Dennoch: Formalien gibt es nicht zum Spaß, also bitte daran halten. So ist deine Zeichnung viel zu unsauber und führt teilweise mitten durch Gebäude durch. Auch den Endhaltepunkt mit Bahnsteig usw. könntest du gut etwas genauer zeichnen, so viel Aufwand ist das bei der kurzen Strecke ja nicht.

        1. Dass das Verbot neuer Bahnübergänge manches unmöglich macht oder unnötig verteuert, weil Brücken gebaut werden müssten, ist nichts neues. Ich finde das auch nicht gut, aber an Gesetze muss man sich nunmal halten, ob sie einem gefallen oder nicht. Planungen zu entwerfen, die geltendes Recht ignorieren, ist nicht zweckmäßig.

          1. Dann ist in diesem Falle eine Weiterführung nach Waldsassen unmöglich ohne ganze Stadtviertel abzureißen. Diese Vorschrift ist ein Danaergeschenkt für den Bahnverkehr. Mit Sicherheit nicht ohne Absicht.

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