Linien- und Streckenvorschläge

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München: Verlängerung Bus X35 bis Unterföhring

Die X50 ist eine relativ neue Linie. Von Moosach fährt sie über den Frankfurter Ring bis zur Studentenstadt (wendet bei Alte Heide). In 23 Min. verbindet der Expressbus die Linien S1, U3, U1, U2, Tram 23 und die U6 miteinander.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 wird der X50 in X35 unbenannt und um den X36 ergänzt.

X35: Moosach (U3, S1) – Olympia Einkaufszentrum (U1, U3) – Frankfurter Ring (U2)   – Studentenstadt (U6)
X36: Allach (S2) – Olympia Einkaufszentrum (U1, U3) – und dann die selbe Route bis Studentenstadt wie der X35

Den gesamten Linienverlauf gibt’s hier im neuen Netzplan.

Das sind sehr schöne Tangentialverbindungen im Münchner Norden, entlang des Frankfurter Rings.
Meine Idee verlängert diese Linie noch um ca. 5 Km bis zur S8 in Unterföhring. Denn im Gewerbegebiet der Gemeinde Unterföhring arbeiten etwa 23.000 Menschen, von denen wohl die wenigsten in Unterföhring wohnen und daher hierher pendeln müssen. Außerdem kommen 60% der 1.000 Schüler am neuen Schulcampus aus München. Um dem Stau rund um Unterföhring entgegenzuwirken ist es daher nötig, das ÖPNV-Angebot weiter zu verbessern.


Der Streckenverlauf:

Vom Frankfurter Ring kommend fährt der X35er zur Studentenstadt, wo Umstiege zur U6 und 7 Buslinien besteht.
Der Halt „Alte Heide“ wird ausgelassen. Aber die Station wird ohnehin nur angefahren, damit die Busse hier wenden und warten können, ohne die Studentenstadt „vollzuparken“.

Über den Föhringer Ring geht es dann nach Unterföhring, wo der erste Halt in der Mitterfeldallee, am neuen Schulcampus eingerichtet wird. Über die Dieselstraße und Medienallee geht es dann zum S-Bahnhof Unterföhring.

 

Auch wenn es ein Expressbus ist, würde ich im Gewerbegebiet Unterföhring auch an den Haltestellen Dieselstraße und Medienallee halten. Anders als der Bus 233 würde der X35 bis zum S-Bahnhof fahren, um die Umsteigebedingungen zur S8 besser zu machen.

Natürlich gibt es mit der Linie 233 schon eine Verbindung, die das Gewerbegebiet mit der Studentenstadt verbindet. Diese fährt allerdings einen Umweg über den Halt „Apianstraße“. Der 233er hat sicherlich auch seine Berechtigung, aber 90% der Fahrgäste fahren von und zu den Stationen Dieselstraße und Medienallee.
Mit dem neuen Schulcampus wird die Situation sicherlich nicht besser. Deswegen sollte noch eine weitere Linie über einen kürzeren Weg das Gebiet bedienen. Der X35 bietet sich dafür sehr gut an. Die Verlängerung wäre quasi sofort umsetzbar. Der Takt wäre wie beim bisherigen X35. Keine Fahrt sollte vorzeitig an der Studentenstadt enden.

Einfache Streckenlänge: ca 5,1 Km
Fahrtdauer: 10 Min.
Neue Haltestellen für den X35 (ab/exkl. Studentenstadt): 4

SFS München-Wels

Um die Fahrtzeit von München nach Linz und Wien drastisch zu verkürzen, wäre vielleicht eine Schnellfahrstrecke mit Vmax 260-300 im Innviertel angebracht. Diese würde dann hauptsächlich von Premium-Produkten wie ICE und RJ verwendet; auch Halte in Braunau wären aber möglich, sofern die Strecke in Altötting verlassen wird. Zunächst sind einige Kurven zwischen Markt Schwaben und Mühldorf zu ertüchtigen, um ICEs die Ausnutzung der Maximalgeschwindigkeit zu ermöglichen. Die eigentliche NBS würde in Eisenfelden bei Neuötting mit einer Innbrücke beginnen. Bei Burghausen würde die Salzach überquert werden; in Altheim bei Braunau würde der Anschluss an eine Verbindungskurve nach Passau bestehen. Brücken und ggf. einige Tunnel würden dann den letzten Teil der Strecke zwischen Ried und Wels prägen. Bei Wels würde die gerade Bestandsstrecke nach Linz erreicht. Eine zweite Verbindungskurve in Richtung Passau würde bei Ried erbaut.  

SFS Werratal: Meiningen als ICE-Halt

Mein Vorschlag würde die Verkehrsachse Westfalen/Kassel - Coburg/Franken erheblich modernisieren. Er besteht in einer umfangreichen, ICE-gerechten Neubaustrecke (mit Anschlüssen an die Lokalbahnen) durch das Werratal, welche dank Tunneln eine Vmax von 300 km/h aufweisen soll. Zunächst ist eine Verbindungskurve zwischen der SFS Kassel-Fulda und der Altbahn bei Altmorschen zu schaffen. Von Kassel kommende, nach Coburg fahrende ICEs würden dann in Bebra halten, wo der Anschluss an Eisenach bestünde (auch eine umsteigefreie Schnellverbindung Kassel-Eisenach wäre hier denkbar). Die eigentliche NBS würde an der Landesgrenze bei Hönebach beginnen: Eisenach, wo ein Fahrtrichtungswechsel für in Richtung Süden fahrende Züge notwendig wäre, wird so gemieden. Über einen Tunnel würde die Strecke ins Werratal gelangen. Meiningen würde dann wieder ICE-Halt; eine Verbindungskurve für den RE7 (oder alternativ ein Neubahnhof in der Nähe von Grimmenthal, der vom eigentlichen Umsteigepunkt in Grimmenthal zu Fuß erreichbar ist) würde den Anschluss nach Suhl ermöglichen. Nach Meiningen würde die NBS in einem weiteren Tunnel den Lindkogel unterqueren und langsam die Schichtstufe bei Bedheim hinunterfahren, bis sie bei Kösfeld in die Rodacher Bahn Richtung Coburg HBF mündet. Die Verbindung von Coburg nach Hildburghausen würde die ersten Kilometer der NBS und dann eine großzügige Verbindungskurze nutzen. Die alte Rodacher Bahn würde ggf. stillgelegt und dafür ein neuer Bahnhof am Südrand von Bad Rodach erbaut werden. ICE Sprinter würden nicht in Bebra und Meiningen halten, sondern nur in Kassel und danach in Coburg halten.   VORTEILE:
  • Verkehrsbündelung Kassel/Westfalen/Niedersachsen - Eisenach/Franken/München/Wien (statt über Fulda würde z.B. ein ICE Hamburg-Wien über die NBS fahren)
  • leichte Fahrtzeitverkürzung Kassel-Eisenach
  • erhebliche Fahrtzeitverkürzung Kassel-Coburg/Bamberg/Nürnberg
  • Lückenschluss Coburg-HBN (die Landräte in Hildburghausen würden dies sicherlich zur Bedingung für die Erlaubnis zum Streckenbau machen)
  • Bebra erlangt seine Bedeutung als Umstiegs- und Knotenpunkt des Fernverkehrs wieder
  • Meiningen/Grimmenthal wird zum ICE-Halt, was den Status des Henneberger Landes erheblich aufwertet
NACHTEILE:
  • Eisenach und Fulda verlieren teilweise an Bedeutung
  • Topographische Schwierigkeiten und lange Tunnel, die zu finanziellen Problemen führen könnten
  • Nähe zu Naturschutzgebieten in der Rhön und im Thüringer Wald
  • Komplizierter Anschluss an den RE7: einerseits sollte, wenn die Wahl notwendig ist, natürlich Meiningen und nicht Grimmenthal ICE-Halt werden, andererseits wäre dann ein Abzweig des RE7 oder eine Verbindungskurve, ggf. mit Tunnel, notwendig; falls der RE7 dann durch Meiningen fährt, würde sich seine Fahrtzeit verlängern
  ERWEITERUNGSMÖGLICHKEITEN:
  • Auch eine Erneuerung der Strecke Kassel-Bebra, sodass durchgängig bis zu 300 km/h möglich sind
  • In Meiningen Anschluss an einen IC/ICE über Schweinfurt nach Würzburg
  • Weiterführung der NBS in Richtung Hof, ggf. Anschluss an Prag (dann wäre eine leistungsfähige Verkehrsachse zwischen dem Ruhrgebiet und den Niederlanden sowie Tschechien und Wien geschaffen)

[NBS] Lückenschluss Sonneberg-Kronach und Kronach-Neuenmarkt

Der Vorschlag beinhaltet eine oberfränkische Magistrale, die sich am Südrand des Thüringisch-Fränkischen Mittelgebirges von Sonneberg bis nach Neuenmarkt-Wirsberg erstreckt. Die Neubaustrecke ist in einen Abschnitt Sonneberg-Kronach und einen Abschnitt Kronach-Ludwigschorgast unterteilt. Bauliche Herausforderungen sind bei der zu bauenden Nordumfahrung Kronachs zu erwarten; ansonsten verläuft die Strecke über Talgelände, womöglich sogar mit einer vMax von 160 im Südabschnitt. Die neue Strecke beginnt am Sonneberger Ostbahnhof und führt über Föritz, Neuhaus und Burggrub nach Gundelsdorf, wo sie sich mit der alten Frankenwaldstrecke vereinigt. Bei Knellendorf erfolgt wieder eine Gabelung, über einen Tunnel wird dann der neu zu erbauende Bahnhof Kronach-Nord erreicht. Bei Seibelsdorf erreicht die Strecke flaches Gelände und führt über Rugendorf, Stadtsteinach und Untersteinach nach Ludwigschorgast, wo sie sich mit der bestehenden Bahn nach Neuenmarkt-Wirsberg vereinigt. Die Strecke ist durch einen theoretischen Werra-RE, einen RE Coburg-Hof, eine erweiterte Südthüringenbahn, die Agilis und langfristig vielleicht sogar über einen IC Hof-Eisenach zu bedienen. Nicht nur Sonneberger und Hildburghäuser würden von der neuen Verbindung nach Kronach profitieren: auch die Fahrtzeit von Coburg nach Kronach würde sich stark verringern. Vielleicht ließe sich ja sogar ein Ring-RE Coburg-Rödental-Neustadt-Sonneberg-Neuhaus-Kronach-Lichtenfels-Ebersdorf-Coburg einrichten.

IC (Nürnberg-)Bamberg-Eisenach mit provisorischer Busverbindung Coburg-Eisfeld

Während über eine schnellere Verbindung zwischen Coburg und Eisfeld beziehungsweise Hildburghausen diskutiert wird, könnte man auch ohne Neubau etwas tun, um die Verbindung zwischen dem Großraum Nürnberg/Bamberg und Eisenach sowie dem Henneberger Land zu verbessern. Der Lückenschluss zwischen Coburg und Eisfeld oder Hildburghausen könnte auch per Schnellbus erfolgen. Ich schlage einen "geteilten" IC oder Franken-Thüringen-Express vor, der teilweise über die Autobahn verläuft. Zug A kommt ganz normal aus Richtung Bamberg/Nürnberg und hält in Coburg. Fahrgäste, die in Richtung Eisenach wollen, steigen aus und werden in einen Bus gesetzt. Dieser fährt zum Bahnhof Eisfeld, wo bereits der über die Werrabahn fahrende Zug B wartet. Die Fahrpläne des Zugs A, Buses und Zugs B sollten abgestimmt sein; Zug B sollte warten, wenn der Bus sich verspätet, damit alle Fahrgäste pünktlich in Eisfeld ankommen. Die Fahrzeit mit dem Bus sollte nicht sehr lange sein - der Coburger Bahnhof liegt unweit des Autobahnzubringers B4, und Eisfeld liegt ja auch direkt an der A71. Zug A würde trotzdem ganz normal in Sonneberg enden. Der Schnellbus könnte, nachdem er die Fahrgäste der Werrabahn entlassen hat, nach Suhl weiterfahren, was den zahlreichen anderen Bus-Vorschlägen zu diesem Thema entsprechen würde. Der Bus könnte, da er ja dann als Teil des Fernverkehrs gehandhabt wird, auch einen separaten 1. Klasse-Bereich enthalten. Selbstverständlich stünde er auch ICE-Fahrgästen um, die ansonsten über Erfurt nach Eisenach fahren würden. Folgende Halte könnte ich mir zwischen Bamberg und Eisenach vorstellen: Bamberg - Coburg (weiter nach Sonneberg) - BUS - Eisfeld - (Hildburghausen) - Grimmenthal - (Meiningen) - (Bad Salzungen) - Eisenach Die Halte in Klammern würden nur von einem RE bedient, der IC würde nur an den notwendigsten Bahnhöfen (etwa im Grimmental, zum Umstieg in den RE 7) halten.

[M] Nordtangente: Am Hart – Freimann – Unterföhring

Der Vorschlag sieht den Neubau einer Straßenbahnstrecke vor, welche nahe dem Kieferngarten an die geplante Strecke Kieferngarten - Am Hart anknüpft. Von dort soll es durch den Stadtteil Freimann, vorbei an der gleichnamigen U-Bahn-Station, vorbei am Bayerischen Rundfunk über eine neu zu bauende Isar-Brücke nach Unterföhring gehen. Mit dieser Strecke wird zum einen der Ort Unterföhring mit der Medienstadt besser erschlossen, zum anderen wird eine Querverbindung zwischen U2, U6 (künftig U9) und S8 geschaffen, welche allesamt in Nord-Süd-Richtung durch den Norden Münchens verlaufen und bisher schienengebunden erst in der Innenstadt miteinander verbunden sind.

Straßenbahn Nürnberg: HBF-Zabo-Frankenstadion/Tiergarten

Die Straßenbahn soll die stark ausgelasteten, jeweils im 10 Minutentakt verkehrenden Linien 43 und 44 nach Zerzabelshof ersetzen. Die Strecke zweigt an der Station Scharrerstraße von den bestehenden Gleisen ab. An der Station Gleißhammer besteht eine Umsteigemöglichkeit zur S1, S3 und der S4. An der nächsten Station kann man außerdem zur S6 umsteigen. In Zerzabelshof-Mitte besteht dann die erste Wendemöglichkeit. Die Südöstlich Linie soll neben dem Wohngebiet vor allem das FCN-Gelände sowie das Frankenstadion und die Arena erschließen. Am Valznerweiher würde eine Wendeschleife entstehen, wenn man nicht bis zum Stadion weiterfahren möchte. Langfristig könnte man die Strecke noch in Richtung Langwasser erweitern. Die Nordöstlich Linie soll ebenfalls einWohngebiet erreichen. Am Tiergarten werden ähnlich wie am Doku-Zentrum Linien gewechselt

München großer Schienen Ring

Es gibt viele Vorschläge für einen Inneren Münchner Ring, und auch im Koalitionsvertrag der derzeitigen Regierung steht er drinnen (was aber natürlich nichts heißt). Deshalb setzt mein Vorschlag die Ringbahn samt Flughafenanschluss voraus und wäre nur ein Erweiterungskonzept, was eine ungefähre Führung aufzeigen soll, mit Verknüpfungspunkten zum bestehenden Netz. Das Projekt hat viele Untertunnelungen, die wohl auch sehr teuer wären, allerdings wird München die nächsten Jahre noch weiter wachsen und mit ihm auch die Vorortgemeinden. Also lieber jetzt noch Vorbehaltsflächen einräumen, bevor in 50 Jahren die komplette Strecke im Tunnel verlaufen muss. Profitieren würden definitiv die über 500.000 Leute, die nicht direkt in München wohnen, sowie einige Münchner im Süden (Fürstenried) und Westen (Neuaubing). Aber auch die großen produzierenden Firmen, die ich versucht habe nahe anzuschließen, z.B. MAN und Infineon, aber auch andere größere Einrichtungen wie das MPI in Martinsried, die Bundeswehruniversität und das Isar-Amper Klinikum würden dadurch besser erschlossen werden. Im Westen sehe ich zwei Möglichkeiten, wobei mir die innere Lösung über Aubing und Freiham besser gefällt, da es zwei große Müncher Neubaugebiete miteinbezieht. Zusätzlich könnte durch entsprechende Verbindungskurven auf dem nördlichen Ring ein Flughafenexpress für Augsburg sowie ein ICE von Ingolstadt zum Flughafen umgelengt werden, ohne durch das Münchner Stadtzentrum zu müssen.

Hamburg – München in 4 Stunden

Sprinterfahrzeiten von unter 4 Stunden für Hamburg-München sind auch schon entlang des derzeit genutzten Korridors durchaus möglich. An Infrastruktur benötigt wird die NBS Nürnberg-Würzburg aus dem Deutschlandtakt, sowie zusätzlich die von mir vorgeschlagenenen NBS Hannover-Hamburg und Ingolstadt-München, die in ähnlicher Form ohnehin nötig sind um diese letzten verbliebenenen Schnellfahrlücken für auch viele anderen Linien anständig zu schließen. Mit dieser Infrastruktur sinkt die Fahrzeit für normale 250km/h schnelle Takt-ICEs Hamburg-Harburg-Hannover-Göttingen-Kassel-Fulda-Würzburg-Nürnberg-Ingolstadt-München auf unter 4:45 mit etwa folgenden Kantenzeiten: Hamburg - 1h - Hannover - 1h - Kassel - 1h - Würzburg - 45min - Nürnberg - 1h - München. Diese Züge sollten weiterhin stündlich als Grundangebot fahren. Hinzu kämen zweistündliche IC/ICEs mit weiteren Zwischenstops via Uelzen und Augsburg oder den Flughafen München. Beides ist in ähnlicher Form bereits im Deutschlandtakt enthalten, allerdings mangels Infrastruktur mit gemächlicheren Fahrzeiten. Zumindest zweistündlich sollten dann auch Sprinter Hamburg-Hannover-Nürnberg-München eingesetzt werden: mit 300km/h-Material ist Würzburg-Nürnberg laut Deutschlandtakt in 30 Minuten möglich. Die beiden von mir vorgeschlagenenen NBS ermöglichen zudem Hannover-Hamburg und Nürnberg-München ohne Zwischenstop in jeweils etwa 50 Minuten. Das Auslassen auch der übrigen Unterwegshalte mit Ausnahme von Hannover und Nürnberg spart weitere mindestens 10-15 Minuten, womit sich unter dem Strich eine Fahrzeit von genau oder knapp unter 4 Stunden ergibt. Zukünftige Taktverdichtungen natürlich nicht ausgeschlossen. Langfristig sind auch weitere Fahrzeitverkürzungen für die Sprinter möglich mittels Anhebung der vmax der SFS Hannover-Würzburg auf 300km/h und vor Allem Errichtung von Durch- oder Umfahrungen von Ingolstadt (mein 2.Bauabschnitt der NBS Ingolstadt-München), Würzburg, Fulda, Kassel und Göttingen. Bis zu 30 Minuten wären damit herausholbar, womit die Gesamtfahrzeit Hamburg-München bis in den Bereich von 3,5h sinkt - was über die Gesamtstrecke übrigens einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 210km/h entspricht.

NBS Ingolstadt – München direkt plus Anbindung MUC

Hier finden sich bereits andere Vorschläge für den Korridor, die aber oftmals entweder eine lange NBS komplett über den Flughafen oder nur eine kurze NBS bis Petershausen vorsehen. Beides halte ich nicht für zielführend da die Fahrzeitverkürzungen sich sehr in Grenzen hielten. Mein Vorschlag ist eine modifizierte und abgespeckte, zugleich aber auch deutlich unspezifischere Version des Vorschlags Neubaustrecke München – Ingolstadt/München Flughafen. Eingezeichnet habe ich nur eine der möglichen Streckenführungen. Wobei ich ohnehin wenig wert auf die exakte Trasse lege. Die beste, sämtliche Anforderungen erfüllende, Streckenführung sollte wie beim Dialogforum Hanau-Fulda erfolgreich vorexerziert von Umweltgutachtern unter Berücksichtigung auch von konstruktiven Detailwissen aus der Region ermittelt werden. Wichtig, und Kern meines Vorschlags sind für mich hierbei die folgenden Kernforderungen: 1.Bauabschnitt (NBS selbst):
  • neue separate Fernbahngleise von München bis Ingolstadt
  • trassiert für durchgehend 250 oder 300km/h (niedrigere vmax nur auf Ausbaustrecke im unmittelbaren Zulauf auf München Hbf akzeptabel)
  • Suchraum von durchschnittlich ca 10km Breite, begrenzt in etwa durch die direkte Luftlinie Dachau-Ingolstadt im Westen und der A9 im Osten
  • Fahrzeitziel: Ingolstadt-München in unter 30 Minuten (möglichst auch mit 250km/h-Material - die dargestellte Variante zB hätte 81km Streckenlänge, was auch ICE 4 in unter 30 Minuten schaffen können). Sprinterfahrzeit Nürnberg-München ohne Zwischenhalt in Ingolstadt damit bei etwa 50 Minuten (dies ist eine der nötigen Maßnahmen um die Fahrzeit Hamburg-München auf unter 4 Stunden zu bekommen).
  • Anbindung Flughafen München über Stichstrecke, zB entlang A92, bis zum bereits im Rohbau errichteten Schacht für neue Fernbahngleise am Flughafen. Der Flughafen wäre damit aus München und Ingolstadt jeweils in 20-25 Minuten zu erreichen.
  • bei einer Führung entlang der A9 wäre ein MüNüX-Halt zumindest in Allershausen (P+R) sehr sinnvoll
  • Verbindungskurven in München zum Güterring (für nächtlichen Güterverkehr und Flughafenexpresszüge aus Augsburg) sind ebenfalls zu prüfen
  • gegebenenfalls kann auch eine teilweise Mitnutzung durch Fernverkehr nach Regensburg geprüft werden
2.Bauabschnitt (Beschleunigung+Kapazitätserhöhung Ingolstadt):
  • zwischen Ingolstadt Nord und Hbf teilt sich derzeit sämtlicher Verkehr aus allen Richtungen gerade mal zwei Gleise, einzig dem Güterverkehr steht ein separates zusätzliches Gleis zur Verfügung
  • daher Errichtung separater Fernbahngleise vom Ende des 1.BA bis zur bestehenden SFS nach Nürnberg
  • a) als Durch- bzw Unterfahrung für mindestens 200km/h, besser 250km/h (benötigt wahrscheinlich einen ca 5km langen Tunnel vom Nordkopf Hauptbahnhof bis nördlich Audi-Werk, südlich vom Hbf kann aber recht problemlos der Bestand erweitert werden)
  • b) Alternativ zur bestandsnahen Durchfahrung ist auch eine Umfahrung, zB entlang der A9, denkbar. Bedeutet allerdings, 1. eine größere Streckenlänge und 2. dass sämtliche in Ingolstadt haltenden ICEs die Stadt weiterhin auf dem Altbestand durchfahren müssen.
Linienkonzept (basierend auf Deutschlandtakt):
  • je stündlich drei normale Takt-ICE: NRW-Frankfurt-Nürnberg-München, Berlin-Halle/Leipzig-Nürnberg-München und Hamburg-Kassel-Würzburg-München, jeweils mit den üblichen Zwischenhalten inklusive Ingolstadt
  • je zweistündlich ICs oder "Bummel"-ICEs Hamburg-Kassel-Würzburg-München und Berlin-Halle/Leipzig-Nürnberg-München mit allen Zwischenhalten, inklusive Halt mit Kopfmachen am Flughafen MUC (evtl Überlagerung der Hamburger und Berliner Linie zu Stundentakt)
  • je zweistündlich Sprinter Berlin-Halle-Nürnberg-München und Hamburg-Hannover-Nürnberg-München mit nur diesen Zwischenhalten und evtl noch Erfurt (Sprinter aus Köln und wohl auch Frankfurt hingegen werden längerfristig über Stuttgart schneller sein)
  • zusätzliche MüNüX-Linie oder schnelle REs aus (Nürnberg)-Ingolstadt und München zum Flughafen und eventuell darüber hinaus auf bereits offiziell geplanter Infrastruktur nach zB Mühldorf/Salzburg/Regensburg (zum Teil auch denkbar als Fernverkehr). Zumindest ein Airportexpress vom Münchner Hbf zum Flughafen sollte auf jeden Fall diese Strecke mitnutzen.
  • nachts Güterverkehr
Für die auf Fahrzeit getrimmten schnellen ICEs ist der zeitaufwändige Umweg über den Flughafen nicht sinnvoll. Einbindung des Flughafens in den Fernverkehr nach Nürnberg also nur durch die langsameren IC/ICEs die ohnehin an allen Fernverkehrsstationen halten. Denkbar ist aber zusätzlich zum Beispiel auch eine Flügelung der zweistündlichen ICE-Linie Berlin-Leipzig-Nürnberg-München (ein Zugteil wie im D-Takt vorgesehen via Augsburg, der andere via Flughafen, durch das Kopfmachen am Flughafen blieben beide Zugteile sogar immer richtig herum gereiht).   Update 31.05.2020: Ich hab das für die obige Trassierung spaßeshalber mal genauer nachgerechnet. Konservativ gerechnet wären folgende Fahrzeiten realistisch, jeweils mit mindestens 10, meistens sogar 15% Reserve: München Hbf - Flughafen mit 200km/h 20min (Flughafenexpress, FV mit 250 braucht 1 Minute weniger) Ingolstadt - Flughafen mit 200km/h 27min (MüNüX/UFEX), bzw für FV mit 250km/h in 24min München - Ingolstadt mit 250km/h 29min München - Ingolstadt mit 300km/h 28min München - Nürnberg Sprinter mit 300km/h in 53min Bei HGV-Trassierung nicht erst ab Reichertshofen sondern bereits ab Ingolstadt Hbf entsprechend jeweils 1-2 Minuten weniger. Für den weiteren Weg nach Nürnberg bringt die Unterfahrung Ingolstadt (2.BA) mit 200-250km/h 2-3 Minuten für in IN haltende und 3-4 Minuten für durchfahrende Züge. Alternativ die Umfahrung entlang der A9 bringt 4-5Minuten (aber eben nur für die Sprinter und nichts für den normalen Fernverkehr). Sprinterfahrzeiten München-Nürnberg im Endzustand somit bei 48-49 Minuten.

S-bahn Nürnberg: S6 Ringbahn

Dies ist die S6 des S-Bahn Netzes Nürnberg.
    N-Nordost (U2, S5, Bus) N-Nord Nürnberg Bucher Straße (Tram 4, Ringbus) N-Nordwest (S5, evtl. U3 oder Tram 6) N-Muggenhof (U1, S1, S4, S7, S8) N-Großmarkt N-Tiefes Feld (geplanter Stadtteil, U3 im Bau) N-Röthenbach (U2) N-Süd (S2 neuer Halt) N-Wederau (Tram nach Kornburg) N-Rangierbahnhof (Tram 5 evtl. Verlegung von "am Rangierbahnhof") N-Kettlersiedlung N-Märzfeld/Langwasser Mitte (U1, Bus) Langwasser Ost (Klinikum Süd) N-Frankenstadion (S2, S3, S4) N-Dutzendteich (S2, S3, S4, Tram 6, Tram 8, Ringbus) N-Zerzabelshof (Tram nach Zabo) N-Tullnau (Tram 5, S1 in 500m) N-Ost (S7, S8, Tram 8, R3, R4) N-Schafhof N-Nordost (U2, S5, Bus)
Die neue Ringlinie soll alle 15 Minuten verkehren und benötigt deshalb einen Ausbau des Südring, da dort bereits heute sehr viel Verkehr herrscht. Allerdings weiß ich nicht, welche Gleise man im Rangierbahnhof nutzen kann. Den Ostring müsste man wieder aufbauen. Auch der Nordring müsste ausgebaut werden, damit dort S5 und S6 zugleich fahren können. Insgesamt werden einige Stadtteile neu erschlossen und viele unterschiedliche Linien miteinander verbunden.

[M] S-Bahn Tangente Unterföhring-Haar

In diesem Vorschlag möchte ich eine Möglichkeit einbringen, den Münchner Flughafen an die Messe, sowie an die südlichen Landkreise Münchens anzubinden, sowie neue Verbindungen für den Güter- und sonstigen S-Bahn Verkehr zu schaffen. Dazu schlage ich vor, hinter Haar aus der Strecke Rosenheim-München auszufädeln und die Trasse bis kurz vor Salmdorf zu führen, wo der Ort im Tunnel unterquert wird, um kurz dahinter an der neuen Haltestelle Messestadt (X) wieder an die Oberfläche zu gelangen. Dahinter wird die A94, sowie westlich von Feldkirchen die Bahnstrecke München-Mühldorf überquert. Dort kann die Trasse dann auf dem alten Nordring Bahndamm bis kurz vor Unterföhring gebaut werden um dort in den Güternordring einzufädeln. Die Baumaßnahmen dort werden wohl die schwierigsten sein. Zusätzlich würde ich noch zwei Abzweige  von Riem bzw. Feldkirchen kommend auf diese Trasse bauen, sowie einen Abzweig Richtung Unterföhring bzw. Flughafen. Voraussetzung bei diesem Projekt ist natürlich auch ein etwaiger Ausbau des Nordrings und der Wille den alten Bahndamm zu reaktivieren. Dadurch entstehen folgende Möglichkeiten für zukünftige Linien: S-Bahn Flughafen-Messe-Grafing S-Bahn Grafing-Messe-Nordring-X Güterverkehr Mühldorf-Nordring, mit Entlastung der Strecke Johanneskirchen und Möglichkeit dort Express-S-Bahnen einzuführen. Gleichzeitig Umfahrung der Strecke Daglfing-Johanneskirchen bei Störungen und Baustellen und gesicherte Erreichbarkeit des Flughafens. Ich habe an der Strecke bewusst keinen Halt in Feldkirchen eingeplant, da durch den Erdinger Ringschluss ein direkter Anschluss an den Flughafen entsteht.  

München: U4 Verlängerung bis Aschheim und Kirchheim

Bisher gibt es nur Pläne, die U4 zur Messestadt zu verlängern (hier von Matze314 aber auch von der Stadt im Rahmen der SEM). Dabei bietet die U4 auch die Möglichkeit, das östliche Umland zu erschließen.

Die Messe soll aber nicht leer ausgehen. Ich habe einen Vorschlag erstellt, der den zukünftigen S-Bahn-Ring über die Messe fahren lässt. Durch die entstehende Neubaustrecke würden sogar Regionalzughalte an der Messe möglich werden. Im neuen Zentrum der SEM kreuzen sich U4 und S-Ring.

Der Siegerentwurf des SEM-Ideenwettbewerbs steht nun fest. Den Umriss des Zentrums habe ich zur besseren Verständlichkeit in den Entwurf mit eingezeichnet. Die Station entsteht etwa an selber Stelle, wie es im Siegerentwurf auch vorgesehen ist. Nur führt die Trasse dann nicht zur Messe, sondern Richtung Aschheim.
Dass die U4 möglichst bald bis Englschalking verlängert werden muss, sollte unabdingbar sein. Das sieht die Stadt mittlerweile auch so. Die U4 würde durch den Anschluss an die Flughafenlinie an Bedeutung gewinnen und gleichzeitig die Stammstrecke(n) entlasten. Darüber hinaus wird die Trasse im Osten dringend benötigt. Zunächst kommt hier das Neubaugebiet und geht man noch weiter, dann trifft man auf Aschheim und Kirchheim mit insgesamt 22.000 Einwohnern. Zudem sind auch in Kirchheim noch Entwicklungen vorgesehen. Von der Stadt München sollte die Erschließung dieser Gemeinden nicht kategorisch ausgeschlossen werden, nur weil sie nicht zu München gehören und es die Hauptaufgabe der U-Bahn ist, das Stadtgebiet zu bedienen. Dem Fahrgast ist es egal, ob "U" oder "S" drauf steht. Hauptsache es fährt was. Man sollte einfach auf die vorhandenen Trassen schauen und mit diesen weiter planen. Es gibt Überlegungen, diese Gebiete mit der S-Bahn zu erschließen, wovon ich aber nicht wirklich überzeugt bin.

  Der Streckenverlauf im Detail In offener Bauweise könnte die Strecke unter der Englschalkinger Straße bis zum S-Bahnhof Englschalking gebaut werden. Dabei sehe ich zur Reduzierung der Fahrtzeit nur einen Zwischenhalt an der Ostpreußenstraße vor. Die Gebäude am Ende der Englschalkinger Straße, auf der Strecke bis zur Bahntrasse, müssten weichen. In Englschalking muss man das Tunnelprojekt beachten, welches vorsieht, die S8-Trasse zwischen Johanneskirchen und Daglfing 4 Gleisig in einem Tunnel auszubauen. Die U4 müsste eine Ebene unter dieser Tunneltrasse verlaufen. Plant und baut man die Station Englschalking (U/S) aber gemeinsam in einem Projekt, ist das kein Problem. Verlegt man die S-Bahnstation etwas nach Süden, wäre es möglich, die U-Bahnstation mit Seitenbahnsteigen zu realisieren. So sind Zugänge von den U-Bahngleisen direkt auf den Mittelbahnsteig der S-Bahn möglich. Zum Schutz der Anwohner während der Bauzeit würde ich auch davon absehen, die Trasse in offener Bauweise unter der Brodersenstr. zu bauen. Dafür wäre sie aber wahrscheinlich ohnehin zu schmal. Stattdessen nimmt die Trassen einen kleinen Umweg über das bisher unbebaute Feld, vorbei am Schulcampus. Wenn die Trasse gebaut ist, kann oben drauf gebaut werden. Weiter geht es dann zum neuen Zentrum im Nordosten: "Am Hüllgraben" (Arbeitstitel; so heißt ein hier verlaufender Bach). Hier trifft die U4 auf den S-Bahn-Ring. Die Trassen treffen hier im 90° Winkel aufeinander, die U-Bahn unter der S-Bahn. Dadurch können direkte Verbindungen zwischen den Bahnsteigen hergestellt werden, ohne erst in ein Sperrengeschoss zu müssen. Da im Entwurf der SEM auch ein U-Bahn-Betriebshof vorgesehen ist, wollte ich auch einen Standort (auf Stadtgebiet) dafür angeben. Nördlich der Pferdetrainingsbahn ist platz hierfür (unterirdisch, ca. 100 x 500m). Ob der wirklich so groß sein muss, wie ich es eingezeichnet habe (Platz für etwa 42 Züge), ist fraglich, kleiner geht natürlich auch. Richtung Osten geht es unterirdisch weiter nach Dornach. Am Pointweg ist hier ein weiterer Halt möglich. Danach ist bis Aschheim auch ein oberirdischer Verlauf möglich. Hier habe ich mich nun für eine Trasse entschieden, die auf eine Untertunnelung der Gemeinte verzichtet. Stattdessen ensteht die Station am südlichen Rand. Die A99 würde ich untertunneln. Evtl. ist ein Bau in offener Bauweise möglich, wenn man die Fahrbahnen während dem Bau in mehreren Phasen verschwenkt. Vielleicht ist eine Brücke aber auch einfacher/günstiger. Zwischen Kirchheim und Heimstetten wird momentan auch ein Neubaugebiet geplant (Kirchheim 2030). Die Trasse fährt unterirdisch südlich am Bestand vorbei, sodass die Station den Bestand und das Entwicklungsgebiet gleichermaßen erschließen kann. Um vom Münchner "Stern-Netz" weg zu kommen, würde ich einen Ringschluss in Poing (16.000 Einwohner) vorschlagen. Hier entsteht noch ein zusätzlicher Halt an der Kirchheimer Allee. Nur das Endstück der Strecke müsste im Schildvortrieb realisiert werden, um den Bestand und die Bahngleise zu unterqueren. Alles zuvor wäre überwiegend in offener Bauweise möglich. Man könnte prüfen, ob sich der Regionalzughalt von Markt Schwaben (13.600 Einwohner) nach Poing verlegen lässt. Betrieb Bis zum SEM-Zentrum "Am Hüllgraben" würde ich den 10 Minuten Takt aufrecht erhalten. Danach könnte bis Poing auf einen S-Bahn üblichen Takt 20 ausgedünnt werden, der auf die S-Bahn abgestimmt ist. Das passt gut, denn die fahren hier in beide Richtungen fast gleichzeitig ab. Sollte man wirklich den Regio-Halt von Markt Schwaben nach Poing verlegen, ist zu prüfen, ob es Sinn macht, den Takt 10 der U4 bis hier fortzuführen, damit kürzere Umsteigezeiten entstehen. Einfache Streckenlänge von Arabellapark (Ende der vorhandenen Gleise) bis Poing: 14,29 km   Zur noch besseren Veranschaulichung des Vorschlags, insbesondere dem Zusammenspiel mit dem S-Bahn-Ring, habe ich den Gesamtvorschlag auch noch in Photoshop nachgebaut. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Dazu habe ich auch noch eine Detail-Ansicht (inkl. Schnitt-Ansichten) des Bahnhofs "Am Hüllgraben" auf Grundlage des Siegerentwurfs erstellt. Bei der "Recherche" habe ich sogar noch detailliertere Gleispläne erstellt. Die habe ich jetzt aber erstmal nicht hochgeladen.   EDIT Ich habe die Trasse und daraufhin auch den Text nochmal angepasst, nachdem nun das Ergebnis des SEM-Ideenwettbewerbs feststeht. Außerdem habe ich die Trasse von Markt Schwaben auf Poing verkürzt.

Neubau München Ostbahnhof

Nachdem ja im Sommer bekannt wurde, dass die Station "Ostbahnhof" der 2. Stammstrecke doch nicht unter dem Orleansplatz, sondern auf der anderen Seite des Bahnhofs in Parallellage zu den Fernbahngleisen gebaut werden soll, und in diesem Zusammenhang auch die West-Unterführung neu gebaut werden soll,  denke ich, sollte man dies zum Anlass nehmen, dem gesamten Bahnhof ein komplett neues Erscheinungsbild zu geben. Die aktuelle Station ist für einen Bahnhof der Kategorie 1 absolut unwürdig und völlig lächerlich. Mit einer Nutzfläche von unter 2.000 qm wird jeder etwas bessere Kleinstadtbahnhof unterboten, diese Nutzfläche befindet sich zum überwiegenden Teil im UG, und die "Empfangshalle" (in diesem Zusammenhang wirklich eine üble Verschmähung dieses Wortes) wirkt wie der Eingang zu einer U-Bahn-Station. Daher schlage ich vor, die Nordwestfront des Bürogebäudes, dass an der Stelle des Bahnhofsgebäudes steht, abzureißen, es bleibt aber ]-Förmig erhalten. Auf der Freiwerdenden Fläche und im Innenhof des heutigen Bürogebäudes wird ein 2-stöckiges Bahnhofsgebäude mit einer Grundfläche von 3.000 qm errichtet. Dabei soll sich eine etwa 1.000 qm große Eingangshalle über beide Stockwerke erstrecken, sodass die Nutzfläche des Gebäudes etwa 5.000 qm beträgt. Die Nutzfläche im UG soll dabei soweit wie möglich erhalten bleiben, aber grundlegen umgestaltet werden und zukünftig hauptsächlich als deutlich großzügigere Verteilerfläche und weniger als Verkaufs- und Servicefläche dienen.

Nürnberg: Nord-Süd-Strecke – Thon-Schopenhauerstraße-Marientor

Diese Strecke habe ich v.a. deswegen geplant, da die Buslinien 37, 46 und 47 bis zur Haltsetelle Langer Steig so gut wie gebündelt verkehren (etwa 9 Fahrten pro Stunde). Den Teilabschnitt Thon-Langer Steig habe ich angefügt, da auch hier noch zwei dieser Buslinien verkehren und eine Verbindung Thon-Hauptbahnhof noch nicht im Straßenbahnnetz vorhanden ist. An der Haltestelle Thon kann auch eine Wendeschleife nach Bedarf realisiert werden. Zwischen Thon und Schopenhauerstraße müsste ein besonderer Bahnkörper möglich sein. An der Haltestelle Rathaus besteht Anschluss zu meiner nördlichen Innenstadtquerung. Die Heubrücke müsste höchstwahrscheinlich neu errichtet werden. Die Nordäste der Buslinien 37 und 46 könnten dann verbunden werden. (ich habe die Strecke leicht angepasst)

Nürnberg: Nördliche Innenstadtquerung

Nürnberg hat aufgrund der drei U-Bahn-Linien ein ziemlich rudimentäres Straßenbahnnetz. Mit dieser nördlichen Innenenstadtquerung würde nicht nur die im 10min-Takt verkehrende Buslinie 36 ersetzt, sondern auch neue Straßenbahnlinienwege möglich, ich würde auf jeden Fall vorschlagen, die Linie 7 vom Hbf auf der Strecke weiter Ri. Norden fahren zu lassen. Genauso könnte die Linie 8 über diesen Ast verkehren - es wäre viel möglich. Laut diesem Artikel würde die Strecke in jedem Fall sinnvoll sein. Durch das Tor am Inneren Laufer Platz müsste eine Straßenbahn passen, notfalls eingleisig. Die Strecke durch die Pirckheimerstraße könnte dann ebenfalls abgebaut werden. An der Haltestelle Rathaus könnte zu meiner Strecke Thon-Schopenhauerstraße-Marientor umgestiegen werden. Ulrich Conrad hat auch schon einen ähnlichen Vorschlag gemacht.

München: S-Bahn-Ring über Messestadt

 

Ergänzende Idee für den S-Bahn Ring in München mit Erschließung der Messe - über das Neubaugebiet im Nordosten

 

Nach der zweiten Stammstrecke kann der nächste logische Schritt in Sachen ÖPNV-Ausbau in München nur der S-Bahn-Ring sein.

Für den möglichen Verlauf dieses Rings gibt es bisher verschiedene Varianten (Links zu Ring-Vorschlägen: Vorschlag 1, Vorschlag 2, Vorschlag 3). Immer gleich ist bis jetzt aber der Verlauf im Münchner Osten: der Ring teilt sich die Strecke von Johanneskirchen bis zum Ostbahnhof mit der S8. Der Nordosten bietet aber die Möglichkeit, den S-Bahn-Ring auch über die Messestadt fahren zu lassen. Bisher war diese Strecke mit der U4 vorgesehen (etwa so: Vorschlag).

Die U4 bietet stattdessen die Möglichkeit, Aschheim und das östliche Umland zu erschließen. Dort wurde sich ebenso ein Anschluss an München gewünscht (die Verlängerung der U4 könnte mit der Variante des Ringes verknüpft werden). Verlängert man die U4 zur Messe, hat man z.B. ab Hbf keinen zeitlichen Vorteil gegenüber der U2, die ebenfalls vom Hbf zur Messe fährt (U2: 21 Min., U4 ca. 23 Min.). Mit dem Ziel Messe würden also die wenigsten auf die U4 umsteigen. Eine zeitliche Verbesserung kann aber mit dem S-Ring erzielt werden: vom Hbf mit einer beliebigen S-Bahn über die Stammstrecke bis zum Ostbahnhof und dort in den S-Ring zur Messestadt umsteigen. Fahrtzeit ca. 16 Min. (mit der 2. Stammstrecke womöglich noch schneller).

 

Durch die Neubaustrecke werden aber noch mehr Verbindungen möglich: Flughafen - Messe in ca. 28 Minuten (über den Erdinger Ringschluss wird zwar auch eine Direktverbindung vom Flughafen zur Messe hergestellt, die Fahrzeit dauert aber ca. 42 Minuten). Außerdem könnten auch Regionalbahnen (von Markt Schwaben und Grafing kommend) über die Trasse zur Messe fahren (daher Bahnsteiglänge 320m). Außerdem würde diese neue S-Bahn-Tangente über Johanneskirchen sogar Direktverbindungen vom Flughafen zur Messe möglich machen.

Auf diese Ideen bin ich gekommen, als ich mich mit der SEM Nordosten beschäftigt habe. Der Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs steht nun fest und er sieht, wie erwartet, die U4-Verlängerung zur Messe vor. Warum ich davon nicht überzeugt bin, habe ich schon gesagt. Daher habe ich die Trasse und die Station "Am Hüllgraben" auf den Siegerentwurf angepasst. Auch habe ich zur besseren Orientierung den Umriss des SEM-Zentrums eingezeichnet, wie er im Siegerentwurf vorgesehen ist.

 

Streckenverlauf im Detail

Anbindung im Norden Im Norden werden im Moment 4 Gleise auf 2 Reduziert: die S8-Trasse und der Güterverkehr vom Nordring. Um das zu verhindern, soll die neue Trasse 4-Gleisig in einem Tunnel ausgebaut werden (Planungen dafür seitens der Stadt gibt es schon). Der Güterverkehr vom Nordring muss die S8-Gleise also nicht mehr kreuzen. Zusätzlich zum Güterverkehr wird auf dem Nordring künftig aber auch die Ring-S-Bahn fahren.

Diese 4 Gleise (Güter/Ring - S8 - S8 - Güter/Ring) fahren dann in den Tunnel ein. Der nun unterirdische S-Bahnhof Johanneskirchen wird mit 2 Mittelbahnsteigen und ohne Sperrengeschoss in einfacher Tieflage errichtet. In Johanneskirchen besteht nun Umsteigemöglichkeit von der Flughafenlinie S8 auf die neue S-Bahn-Ringlinie.

Am Bahnsteig liegen die Gleise wie folgt: Güter/Ring □ S8 - S8 □ Ring | Güter □ = Bahnsteig - = Gleise liegen direkt nebeneinander | = möglichst räumliche Abtrennung (Schallschutz) zu den Bahnsteigen

Das vom Norden kommende Gleis vom Nordring kreuzt nach dem Bahnhof die Gleise der S8 in einer zweiten unterirdischen Ebene. Hier fädelt der Güterverkehr aus und reiht sich zwischen den Gleisen der S8 und dem anderem Gütergleis wieder in der -1. Ebene ein. Der S-Ring verlässt diese Trasse auf Höhe der Stegmühlstraße in Richtung Osten zum Neubaugebiet. 4-Gleisig verläuft die S8 und der Güterverkehr nun weiter Richtung Süden, der Guterverkehr konnte die S8 höhenfrei kreuzen: (S8 - S8 - Güter - Güter). Der Güterverkehr in Richtung Norden fädelt erst nach den Bahnsteigen ein, passiert den Bahnhof also in einem 5. Gleis.

 

Der neue Bahnhof „Am Hüllgraben“ Unterirdisch verläuft die neue Ring-Trasse weiter. Im Zentrum des neuen Quartiers entsteht etwa da der S-Bahnsteig, wo ursprünglich die U-Bahn geplant war. Die U4 würde stattdessen aber die S-Bahn in einer 2. unterirdischen Ebene etwa im 90° Winkel kreuzen. Dadurch können direkte Verbindungen zwischen den Bahnsteigen erstellt werden, ohne erst in ein Sperrengeschoss zu müssen.

Die Trasse des Ringes führt weiter Richtung Süden bis zu den Reitanlagen Riem. Bis hier hin ist der Bau komplett in offener Bauweise möglich, was die Baukosten in Grenzen halten würde. Vorausgesetzt man baut die Strecke, bevor der Bau der Siedlungen losgeht. Damit der Pferdesportstützpunkt erhalten werden kann, ist hier evtl. ein Bau in geschlossener Bauweise im Schildvortrieb nötig.

 

Der neue Bahnhof Riem Der Bahnhof Riem würde, folgt man diesem Vorschlag, komplett in den Untergrund verlegt werden. Ähnlich wie der neue Bahnhof Johanneskirchen in geringer Tiefe, ohne Sperrengeschoss und mit 2 Mittelbahnsteigen. Der aktuelle Bahnhof Riem ist teilweise nur über Trampelpfade entlang der Gleise zu erreichen. Außerdem stellt er aktuell eine Barriere zwischen Riem und Daglfing dar. Eine Verlegung in den Untergrund wäre eine absolute Aufwertung für diese Gegend; außerdem bin ich Fan von kurzen Wegen und Umstiegemöglichkeiten am selben Gleis.

Zum Personenverkehr kommen noch 2 zusätzliche Gütergleise, die direkt von der Daglfinger Kurve zum Umschlagbahnhof Riem führen, ohne dass sich Gleise höhengleich kreuzen müssen. Auf Höhe der Bahnsteige sieht das so aus: Güter - Güter | S2 □ Ring - Ring □ S2 Der Ring fädelt zwischen den Gleisen der S2 ein. Die Gütergleise werden hier beide nördlich an den Bahnsteigen vorbei geleitet. Voraussetzung ist hier, dass die Strecke vom Bahnhof Riem bis zur Daglfinger Kurve 4-Gleisig ausgebaut wird (Planungen dazu gibt es von der Bahn). Östlich des Bahnhofs kommen als erstes die S2-Gleise wieder an die Oberfläche. Das gibt dem S-Bahn-Ring die Möglichkeit, diese Trasse unterirdisch in Richtung Süden zu verlassen. Außerdem kann so auch der Güterverkehr die S2 hier unterirdisch kreuzen und zum Umschlagbahnhof gelangen. Östlich der Bahnsteige sieht es so aus: S2 - S2 - Güter - Güter … Ring - Ring

Weiter zur Messe und Trudering Ein Teil der Kleingartenanlage müsste vorübergehend "weichen", um den Tunnel hier in offener Bauweise bauen zu können. Die A94 kann evtl. für den offenen Bau in mehreren Phasen verschwenkt werden. Bei der breiten Olof-Palme-Straße ist vermutlich auch die offene Bauweise möglich. Am Messesee und vor dem Willy-Brandt-Platz entsteht ein neuer unterirdischer Bahnhof. Hier besteht Umsteigemöglichkeit zur U2. Der Bahnhof läge in mindestens 20 Metern Tiefe, da er den U2 Bahnhof als auch die 3-Stöckige Tiefgarage der Riem Arcaden unterqueren muss. Nach passieren der Riem Arcaden, die wohl in Bergmännischer Bauweise zu unterqueren ist, geht es im Riemer Park wieder in offener Bauweise. Bis hin zur S4-Trasse bei Trudering. Um hier ideal einfädeln zu können, bin ich auf folgende Lösung gekommen: Zunächst kreuzt ein Gleis (Fahrtrichtung von Trudering zur Messe) das andere in einer Ebene darunter. Das Gleis mit Fahrtrichtung nach Trudering kommt hinter dem Rappenweg an die Oberfläche und fädelt dann auf das S-Bahn-Gleis der S4 ein. Für die andere Richtung ist es etwas komplizierter: westlich vom Kreuzungsbauwerk für die Gütergleise ist zwischen den Gütergleisen und dem S-Bahn-Gleis (Richtung Trudering) etwa 8 Meter Freiraum. Im Moment ist hier eine Böschung, die den Höhenunterschied ausgleicht. Diese müsste bis auf die Höhe der S-Bahn-Gleise aufgefüllt werden, sodass oben eine ebene Oberfläche entsteht. Hierhin wird nun das S4-Gleis verschwenkt. Der Freiraum entsteht nun dort, wo das Gleis vorher war. Auf diesem ca. 400m langem Freiraum zwischen den zwei S-Bahn-Gleisen entsteht nun eine Rampe, auf der der S-Ring (Richtung Messe) aus der S4 Trasse ausfädeln und in den Untergrund einfahren kann.

Vorteile dieser Strecke - Der S-Bahn-Ring erschließt auch die Messe, die dadurch von ganz München schneller zu erreichen ist - Das Neubaugebiet Nordosten wird direkt mit dem Einkaufscenter Riem Arcaden und dem Riemer Park verbunden - Es entsteht eine Tangente zwischen 5 Linien: S8 - U4 - S2 - U2 - S4/S6 - Durch diese Tangente werden auch Direktverbindungen vom Flughafen zur Messe möglich - Die U4 bleibt "frei" fürs Umland

Zeitliche Vorteile für die Erschließung der Messestadt mit dem S-Ring: - Nordring (Studentenstadt) zur Messe: Vorher (U6/U2) 32 Min. - Nachher (Ring) ca. 12 Min. - Ostbahnhof zur Messe: Vorher (S4/U2) 15 Min. - Nachher (Ring) ca. 8 Min. - Südring (Poccistraße) zur Messe: Vorher (U6/U2) 25 Min. - Nachher (Ring) ca. 14 Min. - Flughafen zur Messe: Vorher (S8/Bus183) 49 Min. - Nachher (S8/Ring[oder Direkverbindung]) ca. 28 Min.

Nachteile - Die Strecke von Trudering zur Messe wird natürlich doppelt erschlossen. Aber hierbei sollte man "das große Ganze" betrachten und nicht nur diese einzelne Passage. - Der Ring muss einen Umweg auf dem Weg zum Ostbahnhof hinnehmen und Fahrzeiten verlängern sich. Allerdings nur um ca. 4 Minuten gegenüber der S8 Trasse!  

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel langweiliger Text.. Ich wollte es aber möglichst detailliert erklären. Aber ich freue mich auf Eure Kommentare 🙂  

Trassenlänge (einfach, von Johanneskirchen bis zur S4-Trasse): 8,08 km Neue Bahnhöfe: 2 („Am Hüllgraben“ (Arbeitstitel; so heißt ein hier verlaufender Bach) und Messestadt (West)). In Johanneskirchen und Riem entsteht lediglich ein neuer Bahnsteig. Der Bahnhof Unterföhring Süd ist für den Ring nur ein Vorschlag am Rande.

    Zur noch besseren Veranschaulichung des Vorschlags, insbesondere dem Zusammenspiel mit der U4-Verlängerung, habe ich den Gesamtvorschlag auch noch in Photoshop nachgebaut. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Dazu habe ich auch noch eine Detail-Ansicht (inkl. Schnitt-Ansichten) des Bahnhofs "Am Hüllgraben" auf Grundlage des Siegerentwurfs erstellt. Bei der "Recherche" habe ich sogar noch detailliertere Gleispläne erstellt. Die habe ich jetzt aber erstmal nicht hochgeladen.

UPDATE

Ich habe gerade eine Studie gefunden, die sich mit einer ähnlichen Trasse befasst. Darin wird ab Seite 43 eine Trasse von Haar über Aschheim bis zum Nordring untersucht. Für die Verbindung Haar - Nordring gebe es generell Bedarf, nur die dort untersuchte Trasse ist für nicht ideal befunden worden. Auf Seite 70 der Studie werden sogar grobe alternativen genannt ("Umstieg in Johanneskirchen", "ringförmige S-Bahnlinien einbeziehen", "Entwicklung im Nordosten"), die meinem Vorschlag sehr sehr nahe kommen. Dafür habe ich nun eine weitere Kurve zum einfädeln zwischen Trudering und Gronsdorf eingezeichnet, die es auch den Zügen aus Haar kommend erlaubt, die Tangente des S-Ringes zu nutzen. In diesem Fall könnte die Tangente sogar von 2 Linien genutzt werden, was den Nutzenfaktor erhöhen würde. Für die zusätzliche Kurve müssten allerdings Teile des Gewerbegebietes (überwiegend Autowerkstätten) am Rappenweg weichen. Denkbar ist zudem noch eine zweite Kurve von der Tangente auf die S2-Trasse bei Riem. Darüber hinaus wird in der Studie noch eine zweite Trasse untersucht, die von Riem aus nach Aschheim, Kirchheim und Pliening führt (ab Seite 49). Das wäre dann etwa mein ergänzender Vorschlag für die U4 Verlängerung. Meine 2 Vorschläge sind also die Weiterentwicklung und Verknüpfung der Varianten aus der Studie, da die Trassenführung der Studienvariante bemängelt wurde. Außerdem sind die Varianten der Studie ohnehin nicht kompatibel, da beide über die Messe und beide über Aschheim führen.   EDIT Ich habe die Trasse und daraufhin auch den Text nochmal angepasst, nachdem nun das Ergebnis des SEM-Ideenwettbewerbs feststeht.

Ausbau Nürnberg-Neumarkt

Um einerseits Nürnberg-Regensburg ohne Neigetechnik in unter einer Stunde zu schaffen und andererseits ein verbessertes Nahverkehrsangebot zwischen Nürnberg und Neumarkt zu ermöglichen, müsste die Strecke ein wenig ausgebaut werden. Das soll mit einigen Linienverbesserungen und eingleisigen Neubauabschnitten realisiert werden. Außerdem soll die Bestandsstrecke dort dreigleisig ausgebaut werden, wo die ABS ihrem Verlauf folgt. An den Verknüpfungen zur Bestandsstrecke sollen jeweils Überleitstellen gebaut werden.   Fahrzeit und Geschwindigkeit Durch den Ausbau sollen auch Züge ohne Neigetechnik die Strecke Nürnberg - Regensburg in 54 Minuten schaffen. Die Entwurfsgeschwindigkeit liegt auf dem gesamten Abschnitt bei 230 km/h.

AB: Bahnhof Goldbach

Die Züge der Main-Spessart-Bahn durchqueren Goldbach ohne Halt. Der Name "Bahnhofstraße" einer Straße von der Stadtmitte Goldbachs über den Fluss und die A3-Autobahnbrücke zur Main-Spessart-Bahn weist aber darauf hin, dass sich dort mal ein Bahnhof befand. Diesen könnte man reaktivieren. Auf der Grünfläche an der Spessartstraße soll ein P+R mit Buswendeplatz gebaut werden, ähnlich der Situation am S-Bahnhof Velbert-Rosenhügel. Die Busse können so an einem Kombibahnsteig zu den Zügen Richtung Aschaffenburg, Frankfurt halten. Zwischen Spessartstraße und Bushaltestelle entsteht ein P+R. Aufgrund der JWD-Lage der Bahnstrecke bringt der Halt übrigens eher Pendlern von Goldbach nach Frankfurt oder von Goldbach nach Würzburg etwas. Für die Relation Goldbach - Aschaffenburg wäre eine Straßenbahn sicherlich das günstigere Schienenverkehrsmittel.

Ausbau Traunstein-Raubling (Nordvariante)

Karte ist hier abrufbar ggf als Fortsetzung hiervon gedacht, sollte diese Strecke in Kombination mit dem BNZL eine schnelle Verbindung zwischen Salzburg und Innsbruck ermöglichen. Zielgeschwindigkeit wäre 230-250 km/h, Zugsicherung wäre ETCS oder Nachfolgesysteme plus auf Ausbauabschnitten zusätzlich Indusi (PZB). Durch Bündelungen mit Bestandsstrecken entstehen so Fahrzeitgewinne auf der Strecke Traunstein-Matzing (-Traunreut) und Bad Endorf-Rosenheim. Mit einer NBS nach Grafing (Querspange, optional) könnte man auch den rjx-Verkehr München-Salzburg auf dieser Strecke abwickeln.   Was tun mit der Bestandsstrecke? Nun erstmal würde ich zuwarten. Sofern sich die Reisendenzahlen auf ein Niveau einpendeln, welches den (teilweisen) Rückbau eines der beiden Gleise erlaubt, kann das geschehen. Eine Kompletteinstellung würde ich jedoch nicht begrüssen.   Warum? Das GDE ist zusammen mit dem Abschnitt Attnang-Puchheim (Nang Pu) <-> Salzburg einer der Abschnitte, auf welchem weiter weniger als 200 (bzw weniger als 160) km/h gefahren werden kann. Mit einer solchen Schnellstrecke könnte in Kombination mit weiteren Ausbauten zwischen Neumarkt Köstendorf und Attnang Puchheim zwischen Wien und Innsbruck durchgehend mindestens 200 gefahren werden. Dieses Projekt ist als Alternative zu den A8-Trassen zu betrachten, welche kostspielige lange Basistunnel erfordern würden.   Tunnelbauwerke Die Gesamttunnellänge bei dieser Trasse würde sich auf ca. 8,1 Kilometer belaufen. Diese teilen sich wie gefolgt auf: Tunnel Traunstein Ost: 690 Meter Tunnel Traunstein Nord: 788 Meter Tunnel Eggstätt Nord: 2.2 Kilometer Tunnel Eggstätt West: 3,22 Kilometer - primär als Lärm-& Landschaftsschutztunnel gebaut, kann ggf teilweise auf Einschnitt angepasst werden Tunnel Krottenmühl: 1.17 Kilometer   Brücken Die Gesamtbrückenlänge der Strecke beträgt ca 5.27 Kilometer, welche sich wie gefolgt aufteilen Brücke Traunstein Nord: 747 Meter Alzbrücke Seebrugg: 676 Meter Brücke Jolling: 1.19 Kilometer Innbrücke Rosenheim Süd: 2.66 Kilometer   Bauabschnitte Solch ein komplexes Projekt wie dieses müsste natürlich in einzelne Abschnitte unterteilt werden. Dies wären (inklusive der oben genannten NBS Salzburg-Traunstein) folgende:
  1. Krottmühl-Raubling: Als quasi Verlängerung des BNZL würde ich hier höchste Priorität ansehen und diesen Abschnitt wohl zuallererst errichten.
  2. Salzburg-Traunstein: Für die Verlängerung der S-Bahn 2 von Freilassing wäre ein solcher Ausbau durchaus wünschenswert. Auch führt dieser durch gutes Terrain, einzig in Freilassing selbst müsste man schauen was man mit dem Lokschuppen macht (bitte keine Diskussionen diesbezüglich hierüber).
  3. Nicht in der Karte eingetragen, ein Ausbau der Bestandstrecke zwischen Bernau und Übersee.
  4. Ein Ausbau der Strecke Traunstein-Matzing-Traunreut für die Eingliederung in die S2 der Schnellbahn Salzburg
  5. Die Errichtung der 'Verbindungsspange' Matzing-Krottmühl sowie der Umfahrung Traunstein
  Wer zahlt? Verteilung der nicht von der EU übernommenen Beträge (A/D): Umfahrung Traunstein (100/0) Traunstein Nord-Matzing (85/15) Matzing-Krottenmühl (90/10) Krottenmühl-Rosenheim (80/20) Umfahrung Rosenheim (100/0) Bedienkonzept:
  • rjx ...-Salzburg-Wörgl-... bedient Gesamtstrecke
  • (rjx ...-Salzburg-München bei Errichtung der Querspange bedient Strecke zwischen Traunstein Ost und Abzw. Garchensolden, dann weiter auf der Querspange nach Grafing und München)
  • EC ...-München-Rosenheim-Salzburg-... bedient Strecke zwischen Eitzing und Traunstein
  • EC-Zusatzleistungen mit Halt in Rosenheim, Truchtlaching-Chiemsee Nord und Traunstein (fakultativ)
  • D-Zusatzleistungen mit Halt in Rosenheim, Truchtlaching-Chiemsee Nord und Traunstein (fakultativ, NE)
  • DPN/ RE -Einzelleistungen der Relation München-Rosenheim-Salzburg über die NBS mit Halt in Truchtlaching-Chiemsee Nord
  • RE/RB aus Rosenheim nach Traunstein verkehren sowohl über Altstrecke als auch NBS
  • S2 (SVV) wird aus Freilassing nach Traunstein und weiter nach Traunreut verlängert
Grafik zum Bedienkonzept folgt ggf. EDIT: Alzkurven entschärft, Anpassungen bei den Tunnellängen

IR Karlsruhe-Aalen-Graz

Eine Linie Karlsruhe-Graz wurde von Zeru in seinem Fernverkehrs-Zielnetz vorgeschlagen. Ein Linienvorschlag für die Zukunft nach der Inbetriebnahme von: -Stuttgart 21 -NBS Wendlingen-Ulm -ABS Augsburg-Donauwörth -ABS38 (München-Mühldorf-Freilassing) -Koralmbahn (Klagenfurt-Graz) -ggf. Tauern-Basistunnel Diese Linie besteht im Grunde aus einer Fortsetzung des Remstal-IRE (Karlsruhe-Aalen) bis München, sowie einer Durchbindung des EC62-Astes zwischen München und Graz. Der Vorschlag basiert auf folgenden Grundsätzen: ICE-Verkehr der Relation Augsburg-Nürnberg durchs Paartal anstelle über Donauwörth. Notwendigkeit eines ergänzenden B-Linien-Angebots zwischen Karlsruhe, bzw. Stuttgart, EC62 und IC60 sind ähnlich schnell wie der übrige ICE-Verkehr auf der Magistrale für Europa, und München und einer Verbindung Remstal-Donauries-München (Zeru, Pendolinofan, amadeo bis Donauwörth). EC62 soll zur Beschleunigung der internationalen Relationen Frankfurt-München-Tauern/Balkan haltlos über Mühldorf geführt und bis Graz über die Koralmbahn, bzw. Zagreb durchgebunden werden. Die sich ergebende Lücke im Chiemgau (Rosenheim, Prien, Traunstein, Freilassing) soll durch den IR geschlossen werden. Mit Inbetriebnahme der Koralmbahn wird der hochwertige Fernverkehr zwischen Salzburg und Graz über die Tauernbahn geführt. Ein Mitziel wären der Erhalt und die Verdichtung der Fernverbindungen auf der Relation Stuttgart-München-Ennstal-Nordsteiermark (Fokus auf Einpendler nach Graz und Salzburg sowie touristischer Verkehr). Nutzen: -Neue Direktverbindungen Pforzheim-/Remstal-Aalen-München, sowie Donauwörth-/Nördlingen-Stuttgart-Karlsruhe -Erhalt der Direktverbindungen zwischen Ennstal, Chiemgau und München-Stuttgart -Zusätzliches B-Angebot und Möglichkeit der Preisspreizung -Knotenzubringer Betrieb: Sofern nicht aus Fahrplangründen höhere Geschwindigkeiten vonnöten wären würden hier 160er-Dostos oder Triebwagen gut passen, andernfalls 200er/230er-Intercity-Wagen Vorgesehen wäre ein Zweistundentakt mit etwa acht Zugpaaren, wobei im Abschnitt Stuttgart-Aalen überlagert mit den Nürnberger REs ein Stundentakt entstünde. Denkbar wäre auch ein geeignetes Nahverkehr-Kombimodell NVBW-BEG-Österreich

Bahnknoten Regensburg

Der Bahnhof Regensburg ist vor etlichen Jahren umgebaut worden. Das ist schön. Dennoch hat er immer noch viel zu wenig Gleise. 5 Hauptgleise und 2-3 Stumpfgeleise sind einfach nicht ausreichend. Noch dazu, wenn man sich mal den Deutschlandtakt ansieht oder mal auf die Idee kommt, an diesem Ort, der sich dafür eigentlich perfekt eignen würde einen ITF einrichten mag. Dem soll dieser Vorschlag Abhilfe verschaffen. Wie üblich gibt's das ganze als PDF. Hier  (Zur verbesserten Dasrellung empfehle ich die Google Drive App auf dem Handy. Dadurch wirken diese Pläne gestochen scharf. Müsste aber auch so leserlich sein.) Maßnahmen:
  • Bahnhofumbau Hauptbahnhof
  • Bahnhofsumbau Prüfening
  • Bahnhofsumbau Burgweinting
  • Bahnhofsneubau Haslbach, Walhallastraße und Kupfmühl
  • 4-Gleisigkeit des PV zwischen Obertraubling und Regensburg Hbf
  • 4-Gleisigkeit des PV zwischen Prüfening und Regensburg Hbf
  • 3-Gleisigkeit des PV zwischen Haslbach und Regensburg Hbf
  • Donau-Moldau Bahn (mit Regionalverkehrsbahnhöfen zur Steigerung des KNF)
  • NBS Regensburg-München über Geisenfelder Kurve
  • Überwerfungsbauwerk Hbf Ost (Gleis 8-12 Verbindung zu Walhallastraße
  • Erreichbarkeit der Betriebswerke und Betriebsbahnhöfe von jedem Bahnsteig aus
  • Überwerfungsbauwerk Gleis 4+9 zum Beteiebsbahnhof (teilweise bleiben beim ITF endende RBs im Bahnhof nicht stehen, sondern wenden im Betreibsbahnhof) 

Regio S-Bahn Hohenlohe: S1/S2 Öhringen Hbf/Forchtenberg – Dinkelsbühl

Die neue S1 ersetzt die Regionalzüge von Heilbronn nach Crailsheim bzw. von Öhringen nach Hessental. Sie startet stündlich in Heilbronn, wo ein neuer Haltepunkt am Karlstor entsteht. Mit Unterwegshalten in Weinsberg, Willsbach und Bretzfeld erreicht die neue Linie Öhringen Hbf. Ab hier besteht ein 30-Minuten-Takt. Weiter führt die Linie über Öhringen-Cappel und Neuenstein nach Waldenburg (Württemberg), wo der Zugteil von der reaktivierten Kochertalbahn aus Forchtenberg angekoppelt wird (S2). Vereinigt fahren die Zugteile dann weiter über bereits bestehende und neue Haltepunkte (: Kupfer, SHA-Steinbach, SHA-Hessental-Hasenbühl, Sulzdorf, Vellberg-Talheim, Großaltdorf, Crailsheim Flügelau, Ellrichshausen) nach Dombühl. Ab hier nutzt die Linie die zu reaktivierte Bahnstrecke nach Dinkelsbühl mit einem neuen Haltepunkt in Dorfgütingen-Neidlingen. Hier noch einmal genauer wie ich mir das betrieblich vorstelle: -                                                                       S2 alle 30 Minuten (Forchtenberg) -                                                                                             | S1 alle 60 Minuten-----------S1 alle 60 Minuten------------o-------------------S1/S2 alle 30 Minuten (Heilbronn Hbf)                     (Öhringen Hbf)            (Waldenburg)                     (Dinkelsbühl)
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