Beschreibung des Vorschlags
Während über eine schnellere Verbindung zwischen Coburg und Eisfeld beziehungsweise Hildburghausen diskutiert wird, könnte man auch ohne Neubau etwas tun, um die Verbindung zwischen dem Großraum Nürnberg/Bamberg und Eisenach sowie dem Henneberger Land zu verbessern. Der Lückenschluss zwischen Coburg und Eisfeld oder Hildburghausen könnte auch per Schnellbus erfolgen.
Ich schlage einen „geteilten“ IC oder Franken-Thüringen-Express vor, der teilweise über die Autobahn verläuft.
Zug A kommt ganz normal aus Richtung Bamberg/Nürnberg und hält in Coburg. Fahrgäste, die in Richtung Eisenach wollen, steigen aus und werden in einen Bus gesetzt. Dieser fährt zum Bahnhof Eisfeld, wo bereits der über die Werrabahn fahrende Zug B wartet. Die Fahrpläne des Zugs A, Buses und Zugs B sollten abgestimmt sein; Zug B sollte warten, wenn der Bus sich verspätet, damit alle Fahrgäste pünktlich in Eisfeld ankommen. Die Fahrzeit mit dem Bus sollte nicht sehr lange sein – der Coburger Bahnhof liegt unweit des Autobahnzubringers B4, und Eisfeld liegt ja auch direkt an der A71.
Zug A würde trotzdem ganz normal in Sonneberg enden. Der Schnellbus könnte, nachdem er die Fahrgäste der Werrabahn entlassen hat, nach Suhl weiterfahren, was den zahlreichen anderen Bus-Vorschlägen zu diesem Thema entsprechen würde.
Der Bus könnte, da er ja dann als Teil des Fernverkehrs gehandhabt wird, auch einen separaten 1. Klasse-Bereich enthalten. Selbstverständlich stünde er auch ICE-Fahrgästen um, die ansonsten über Erfurt nach Eisenach fahren würden.
Folgende Halte könnte ich mir zwischen Bamberg und Eisenach vorstellen:
Bamberg – Coburg (weiter nach Sonneberg) – BUS – Eisfeld – (Hildburghausen) – Grimmenthal – (Meiningen) – (Bad Salzungen) – Eisenach
Die Halte in Klammern würden nur von einem RE bedient, der IC würde nur an den notwendigsten Bahnhöfen (etwa im Grimmental, zum Umstieg in den RE 7) halten.
