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Straßenbahn Marl: Oer-Erkenschwick – Sinsen – Hüls – Stadtzentrum – Alt-Marl – Brassert
Marl ist mit nahezu exakt 85.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Kreis Recklinghausen nach Recklinghausen selbst. Es liegt direkt südöstlich an der Lippe am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Vom zentralen Ruhrgebit aus stellt Marl das Ende des städtisch verdichteten Raums dar. Nördlich von Marl beginnt der ländliche Raum des Münsterlands.
Der Chemiepark Marl gilt mit 10.000 Beschäftigten als einer der größten Industriestandorte Deutschlands. Auf ungenutzten Rabndflächen des Chemieparks wurden zudem riesige Logistikzentren mit ebenfalls zahlreichen Beschäftigten errichtet.
Der Stadtverkehr in Marl wird zurzeit mit Bussen abgewickelt, was zum teil daran liegt, dass das Wachstum der Stadt erst spät eingesetzt hat, nämlich im 20. Jahrhundert um 1920 bis 1930, was bedeutet, dass die Ausbauzeit der Straßenbahn bereits beendet war. Zu dieser Zeit war es bedingt durch Wirtschaftskrisen und Kriegsfolgen nicht möglich, neue Straßenbahnnetze einzurichten. Nach dem Krieg wäre es zwar möglich gewesen, es war aber politisch nicht gewollt, denn die Politik konzentrierte sich auf den Autoverkehr und darauf, diesen möglichst störungsfrei abzuwickeln.
Mit der Größe der Stadt, der signifikanten Bedeutung als Mittelzentrum, sowie dem Arbeitsplatz-Hotspot Chemiepark wäre ein modernes, leistungsfähiges Verkehrssystem, in diesem Fall die Stadtbahn, durchaus zu rechtfertigen.
Das Ziel kann hier nicht ausschließlich sein, denn lokalen Verkehr innerhalb der Stadtgrenzen von Marl zu bedienen. Vielmehr muss ein attraktives, stadtübergreifendes Netz von schnellen Stadtbahnachsen etabliert werden. Ein ausschließlich städtisches System würde ein kleines Inselnetz ohne regionale Einbindung darstellen. Die bedienten Achsen wären vergleichsweise kurz und würden im Vergleich zum Bus kaum zusätzliche Potenziale ausschöpfen.
Ganz konkret würde ich das Netz auf drei Hauptachsen aufbauen, die weit in das Umland reichen und Marl schnell mit seinen Nachbarstädten verbinden können. Im Westen ist eine Trasse nach Dorsten vorgesehen, die auf dem Weg dorthin auch den Industripark Dorsten/Marl anbinden kann. Im Osten wird die Trasse Stadtzentrum - Sinsen bis Oer-Erckenschwick verlängert. Damit erhält die große Mittelstadt eine direkte Verbindung zum Bahnhof Marl-Sinsen und in das Stadtzentrum von Marl. Im Süden wird eine Achse nach Herten geschaffen, die dort ebenfalls den Bahnhof und das Stadtzentrum mit Marl verbinden kann. Zusätzlich werden weitere Abzweige geschaffen. Ein Abzweig vom Stadtzentrum nach Drewer und jeweils ein weiterer Abzweig vom Stadtzentrum über Brassert zum Chemiepark und über Hüls zum Chemiepark.
Das ergibt insgesamt das folgende Netz, bestehend aus drei einzelnen Linien:
Herten - Langenbochum - Alt-Marl - Stadtzentrum - Bereitschaftssiedlung - Chemiepark
Dorsten - Industriepark - Alt-Marl - Stadtzentrum - Hüls - Sinsen
Chemiepark - Brassert - Alt-Marl - Stadtzentrum - Hüls - Sinsen - Oer-Erckenschwick
Die nachfragestärkste Hauptachse dieses Stadtbahnnetzes ist der Teil Stadtzentrum - Hüls - Sinsen. Hier wird der dicht bebaute Stadtteil Hüls, welcher in der Mitte der Strecke liegt, mit beiden Bahnhöfen der Stadt und mit dem Stadtzentrum verbunden. Zudem werden die Bahnhöfe untereinander verbunden und vor allem der abgelegene Bahnhof in Sinsen mit dem Stadtzentrum.
Die nachfragestarke Achse nach Recklinghausen wird nicht vond er Stadtbahn bedient, ebenso wenig die Achse über Marl Polsum nach Gelsenkirchen. Das Ziel des Stadtbahnnetzes ist es die bestehenden Eisenbahnstrecken durch zusätzliche Verbindungen zu ergänzen. Eine langsamere Verbindung auf der selben Relation wie die Eisenbahn ist nicht in der Lage in ausreichendem Umfang neue Fahrgäste anzuziehen.
Das gesamte Stadtbahnnetz wird in Meterspur ausgeführt und mit Niederflurfahrzeugen bedient. Das ist notwendig, damit das System mit den angrenzenden Stadtbahnnetzen in Bochum, Essen und Gelsenkirchen kompatibel ist. Realistisch ist vor allem ein Lückenschluß in Herten, der durch eine Verlängerung der Linie 306 stattfinden könnte. Die notwendige Strecke wäre etwa 8 Kilometer lang.
Ein zweiter Lückenschluß könnte zwischen Oer-Erckenschwick und Bochum-Gerthe entstehen. Realistisch ist bis jetzt nur die Verlängerung von Gerthe bis Castrop Münsterplatz. Diese kann mittelfristig bis Henrichenburg fortgeführt werden, erst in weiterer Zukunft wäre ein Lückenschluß zwischen Henrichenburg und Oer-Erckenschwick realistisch. Die gesamte Strecke wäre mehr als 17 Kilometer lang, was einen erheblichen Aufwand bedeuten würde.
Insgesamt soll auf allen Achsen mindestens ein 15-Minuten-Takt angeboten werden, bei starker Nachfrage sind auch dichtere Takte realistisch. Vor allem auf der nachfragestarken Hauptachse soll durch die Überlagerung zweier Linien ein 7/8-Minuten-Takt geboten werden.
Linie 222 soll auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet werden
bis 2009 SB26 Marl - Sinsen - Oer-Erckenschwick im T30, heute 226 im T60
München-ÖPNV-Plan – Tramlinie 20 nach Neuperlach
TEE 2.0?
Stadtbahn Marl: Chemiepark – Stadtzentrum – Alt-Marl – Herten
Linie 1: Chemiepark - Mitte - Herten
Linie 2: Oer-Erckenschwick - Sinsen - Mitte - Brassert
Linie 3: Drewer - Mitte - Dorsten
Ich denke Marl wäre mit seinen knapp 85.000 Enwohnern durchaus straßenbahnwürdig. Daher würde ich ein neues Niederflur-Straßenbahnnetz empfehlen. Die Fahrzeuge sollten am Besten etwa 35 bis 40 Meter lang sein, um das Fahrgastaufkommen optimal zu bewältigen. Im Norden würde die Linie 1 am Chemiepark beginnen, welcher mit über 10.000 Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber der Region ist. Von dort geht es entlang der Rappaportstraße in die Innenstadt. Nachdem man das Stadtzentrum mit dem Busbahnhof und der S-Bahn-Station verlassen hat, geht es Richtung Osten in den Stadteil Drewer. Ich denke aufgrund des Chemieparks, der großen Wohngebiete und Schulen, die hier angefahren werden, wäre die Linie gut ausgelastet. Daher würde ich erstmal einen 10-Minuten-Takt empfehlen. Grundsätzlich habe ich an den größten Krezungen ein paar Unterführungen vorgesehen, damit man nicht durch den MIV beeinträchtigt wird.
Herten hat etwa 62.000 Einwohner
Einführung X-Bus Marl - Herten - Herne (X57)
Schnellbus Velbert – Essen-Kupferdreh
Bochum: U34 zwischen Ruhr-Universität, Mark 51°7, Bochum-Werne, Innenstadt
München Buslinien G1 und G2
Kölner Fernbahnhof unterirdisch neben HBF
Der neue Fernbahnhof in Köln
Vorteile durch den neuen unterirdischen Fernbahnhof:
- Mehr Züge pro Stunde und schneller Anbindung an das Fernverkehrsnetz
- einfaches Umsteigen durch zahlreiche und barrierefreie Wege, Querverbindungen zu den unterirdischen Haltestellen Dom/Hbf und Breslauer Platz/Hbf
- Bahnhofshalle vom Hauptbahnhof bleibt erhalten
- Mehr Regionalverkehr durch die freiwerdenden Gleise im Hauptbahnhof
- Der Fernbahnhof ist ein Durchgangsbahnhof, da einige Linien den Hauptbahnhof als Kopfbahnhof nutzen, können diese jetzt in die gleiche Richtung weiter fahren
- Die Stadt Köln und auch ihre umliegenden Städte wachsen, daher muss ein zukunftssichere Lösung her
- Die Engstellen im Kölner Schienennetz werden mit dieser Lösung dezimierte und vorhandene Strecken werden entlastet

Technische Informationen zum neuen Fernbahnhof:
Bahnsteiglänge: 400 Meter
Bahnhofsbreite: 54 Meter (3,5m pro Gleis, 5,5m pro Bahnsteig)
Bahnsteige: 6
Verteilerebenen: 3
Strecken: 4 Zulaufstrecken in den Fernbahnhof mit insgesamt 8 Zulaufarmen
Tunnelanzahl: 9
Neue Strecken bis zum neuen Fernbahnhof aus Richtung:
Aachen: 17700 Meter
Bonn: 9300 Meter
Dortmund: 7000 Meter
Ehrenfeld: 2000 Meter
Frankfurt: 5200 Meter
Leverkusen: 7000 Meter
Neuss: 2600 Meter
Ringbahn: 2400 Meter

Durch den neuen Fernbahnhof Köln, der sich unterhalb dem Kölner Hauptbahnhof befindet wird das Stadtzentrum noch schneller ans Schienennetz angeschlossen und es ergeben sich dadurch auch neue Verbindungen. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass kein Zug Rückwährts aus dem Bahnhof fahren muss, sondern nur einen der anderen Tunneläste zurück zum Ursprungsort zurückführt. Die neue Strecke zwischen Aachen nach Eifeltor soll die Strecke durch Ehrenfeld endlasten, da hier der Güterverkehr bereits zum Eifeltor oder ohne die Ringbahn zur Südbrücke geführt werden kann.
Der Bau des neuen Fernbahnhof erfolgt durch zwei große Baustellen, die größere nördliche Baustelle ist auch gleichzeitig der Startpunkt für den Schildvortrieb, der den unterirdische Teil zwischen den beiden Baustellen, sowie die Tunnel in Richtung Nord vorantreibt. Die Schwierigkeit bei diesem Bau stellt das oberirdische Gleisfeld zur Brücke dar. Das Gewicht muss durch die Decke des Bahnhofs getragen werden, ebenso befindet sich die Philharmonie direkt neben an, welche auch beim Bau berücksichtigt werden.
Bei dem Bahnhof wird es kein großes Gleisvorfeld geben, die drei westlichen Gleise führen in Richtung Süden und die drei östlichen Gleise führen in Richtung Norden. Die beiden ankommenden Gleise führen jeweils in das außenliegende Gleise der drei Gleis, sodass das mittlere Gleis (Gleis 2 und 5) nur durch Gleiswechsel erreichbar ist. Bei den abfahrenden Geleisen sieht das umgekehrt aus. Das mittlere Gleis von den drei Gleisen führt auf beide äußernde Gleise. Fluchtrouten sind über alle Verteilerebenen gegeben. Eine Besonderheit hat der neue Fernbahnhof noch, da er näher an die Altstadt heranrückt, wäre auch ein 200m langer Fußgängertunnel zur der Haltestelle Rathaus möglich.
Zeitersparnis:
| Stand Jetzt | Tunnellösung | ||||
| Richtung | Zeit | Strecke | Zeit | Strecke | Zeitersparnis |
| Frankfurt nach Dortmund | 00:10:43 | 13700 | 00:04:23 | 12200 | 00:06:21 |
| Bonn nach Leverkusen | 00:11:54 | 20840 | 00:06:27 | 16300 | 00:05:27 |
| Frankfurt nach Neuss | 00:05:42 | 7000 | 00:03:56 | 7800 | 00:01:46 |
| Dortmund nach Frankfurt | 00:10:43 | 13700 | 00:04:23 | 12200 | 00:06:21 |
| Aachen nach Bonn | 00:14:46 | 26440 | 00:09:08 | 27000 | 00:05:38 |
| Leverkusen nach Frankfurt | 00:11:15 | 14400 | 00:04:23 | 12200 | 00:06:52 |
| Aachen nach Dortmund | 00:12:43 | 23700 | 00:07:23 | 24700 | 00:05:20 |
Hier wird nochmal deutlich, dass man durch den neuen unterirdischen Fernbahnhof zum Teil mehr als 50% Zeitersparnis hat. Die Fahrzeiten habe ich durch die mögliche Geschwindigkeit auf der Strecke + Bremsweg oder Anfahrtsweg berechnet. Ich habe das mit verschieden ICE Modellen durchgespielt. Ich habe mir dazu eine Tabelle erstellt um die derzeitigen Strecken und die neuen Strecken ausführlich berechnen und vergleichen zu können.
Taktknoten Hauptbahnhof Kassel
München-ÖPNV-Plan – Expressbus-Linien X10 und X20
Reaktivierung BLE Bad Nauheim – Ober-Hörgern
Berlin: U Tierpark – S Betr. Rummelsburg
Der S Betriebsbahnhof Rummelsburg wird z.Z. wenig genutzt, obwohl er am Rande einer Hochhaussiedlung liegt. Doch mangels Straßen führt keine Buslinie hierhin. Da bietet sich die Straßenbahn an. Entlang des Kraatz-Tränke-Grabens erschließt die neue Linie 29 das Sewanviertel, und erreicht dabei beide Einkaufspassagen (Volkradpassage und Dathepromenade). Am Ortsteilzentrum U Tierpark fädelt sie in die Bestandsstrecke der M17 ein. Die Linienfahrten enden aber auf dem H.-Dathe-Platz. Die Trasse ist normalspurig und eingleisig, bis auf eine Ausweiche in Höhe Volkradstr, sowie die Wendeschleife und die zweigleisige Stumpfendstelle. Für Zweirichter erbaut, reichen jeweils einseitige Haltestellen. Für einen 10'-Takt der neuen Linie 29, der auf die S3 von/nach Berlin abgestimmt ist, genügen 2 Züge. Für Ersatzpflanzungen, könnte man einen Teil der Parkplatzflächen nutzen, und zu deren Ersatz ein Parkhaus im Bereich U Tierpark bauen.
F: SL11 – Höchst Indupark
F: Schwanheim – Kelsterbach – Flughafen (Aeropuerto)
München-ÖPNV-Plan – U5 nach Freiham
München-ÖPNV-Plan – U6 nach Martinsried
Die U6 von Garching-Forschungszentrum wird von ihrer Endstation am Klinikum Großhadern nach Martinsried verlängert. Somit wird eine umsteigefreie Verbindung zwischen dem Campus Nord in Garching, der Universität in der Innenstadt und dem Campus Süd in Martinsried geschaffen, was vor allem für Studenten sehr attraktiv ist. Der Martinsrieder Campus war vorher nur mit einem Regionalbus von Großhadern aus erreichbar. Vom sogenannten Forschungszentrum rund um den Campus ist eine Verlängerung in den Martinsrieder Dorfkern ebenfalls sinnvoll, da viele Studenten dort wohnen und auch in die Stadt wollen. Im ÖPNV-Plan hat diese Maßnahme die Priorität B (Wichtig).
München-ÖPNV-Plan – Tram 28 nach Kieferngarten
Die Tramlinie 28 vom Sendlinger Tor wird vom Scheidplatz über die ehemalige Trasse der Tram 8 zur Siedlung am Hart geführt. Von dort aus geht es über die Heidemannstraße und die Bayernkaserne nach Kieferngarten. Damit wird das Neubaugebiet an der Bayernkaserne besser an die Innenstadt angebunden, mehrere Buslinien entlastet und eine fast komplette Querverbindung zwischen U2 und U6 geschaffen. Diese Verlängerung hat im ÖPNV-Plan die Priorität B (Wichtig).
München-ÖPNV-Plan – Tramlinie 12 nach Sendling
Köln Messe/Deutz S-Bahn Bypass
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