Beschreibung des Vorschlags
Östlich der Bahnsteige des Bahnhofs Düsseldorf-Gerresheim befindet sich das größte Nadelöhr der „Düsseldorf-Eleberfelder Eisenbahnstrecke“: der Abzweig der „Rheinischen Strecke“ (S 28)!
- Die VzG-Strecke 2423 fädelt höhengleich aus der VzG-Strecke 2525 aus.
- Die VzG-Strecke 2423 kreuzt höhengleich die VzG-Strecke 2550.
- Die VzG-Strecke 2550 wird bereits in Höhe der Bahnsteige nur noch eingleisig (wird erst wieder kurz vor den Bahnsteigen von Haan-Gruiten wieder zweigleisig).
Durch diesen Knoten fahren die Linien …
- RE 4 (60 min, Aachen – Düsseldorf – Wuppertal – Dortmund)
- RE 13 (60 min, Venlo – Düsseldorf – Wuppertal – Hamm)
- S 8 (20 min, Mönchengladbach – Düsseldorf – Wuppertal – Hagen, z.T. als S 5 weiter nach Dortmund!)
- S 28 (20 min, Kaarst – Düsseldorf – Düsseldorf-Gerresheim – Mettman – Wuppertal)
- S 68 (20 min, nur HVZ, Langenfeld – Düsseldorf – Wuppertal-Vohwinkel)
Damit ist die Kapazitätsgrenze bereits erreicht, Taktverdichtungen oder gewünschte zusätzliche Relationen wie z.B. Duisburg – Düseldorf – Wuppertal oder Dormagen – Düseldorf – Wuppertal sind leider nicht realisierbar.
Um Abhilfe zu schaffen schlage ich folgende Maßnahmen vor:
- Anheben aller Gleise inklusive Bahnsteige– zumindest so hoch, dass Glashüttenstr. und Heyestraße in direkter Linie durch eine Unterführung verbunden werden können (sinnvoller Nebeneffekt ;-) ).
- Viergleisiger Ausbau der Gesamtstrecke, i. e. zweigleisiger Ausbau der VzG-Strecke 2550 – zumindest bis kurz vor Erkrath.
- Streckengleis West der VzG-Strecke 2423 (Gleis 3 für S28 Richtung Düsseldorf, ggfs. Ausweichgleis für S8), östlich der Straßenüberführung auf altes Niveau abgesenkt, unterquert beide Gleise der VzG-Strecke 2550.
- Streckengleis Ost der VzG-Strecke 2423 (Ausfädelung aus Gleis 1), östlich der Straßenüberführung auf altes Niveau abgesenkt, unterquert beide Gleise der VzG-Strecke 2550 und dem Streckengleis West der VzG-Strecke 2525.

Zwischen der Straßenunterführung, wo die Gleise wohl auf etwa gleicher Höhe liegen werden, und der Stelle wo diese sich kreuzen sollen liegen etwa 150m. Wenn ich hier von nur 6m Höhenunterschied an der Kreuzungsstelle ausgehe, ergibt das auf beiden Gleisen jeweils 2% Steigung. Ist das mit dem gesamten Zugverkehr an dieser Stelle vereinbar? Könnte man die höhenfreie Ausfädelung nicht mit deutlichen unproblematischeren Steigungen westlich des (H) D-Gerresheim einrichten?