Köln: Verlängerung Linie RE22 nach Leverkusen Mitte

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Beschreibung des Vorschlags

Die Linie RE22 endet in Köln Messe/Deutz und hat dort eine Wendezeit von 30 Minuten.

Aufgrund von Bauarbeiten fährt die S11 zurzeit nicht bis Bergisch Gladbach, sondern ab Köln-Mülheim über den Linienweg der S6 bis Leverkusen Mitte. Die Verdichtung der S-Bahn zwischen Mülheim und Leverkusen-Mitte wurde gut angenommen, da sich die S6 und S11 dort zu einem 10-Minuten-Takt ergänzen.

Sobald die S11 wieder normal fährt, würde sich eine der Taktlagen (xx:50 ab Messe/Deutz) auch für eine Verlängerung der Linie RE22 eignen, ich schlage vor, von Deutz ab Minute xx:50 weiter über die S-Bahn-Gleise bis Leverkusen Mitte zu fahren. Somit werden hier mehr Fahrten angeboten.

Das würde auch kompensieren, dass der RE1 nach dem RRX-Konzept voraussichtlich nicht mehr in Köln-Mülheim halten wird.

Alternativvorschlag: Über die Güterbahn nach Flittard (wofür diese von 60 auf 90 km/h ausgebaut werden sollte)

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9 Kommentare zu “Köln: Verlängerung Linie RE22 nach Leverkusen Mitte

  1. Der RE 22 ist dafür ungeeignet!

    1. Der RE 22 ist Teil des Kölner Dieselnetzes – schon heute fahren Dieseltriebzüge unter Fahrdraht von Hürth bis Deutz, Abhilfe könnten nur (neue) Hybridtriebzüge schaffen.
    2. Der RE 22 wird ab Kall als RB 22 bis Trier durchgebunden und ist damit fahrplanmäßig drei Stunden zwölf Minuten unterwegs, Verzögerungen im Betriebsablauf ™ können jetzt schon kaum kompensiert werden.
    3. Die Eifelstrecke wurde 2021 durch Übeschwemmungen stark beschädigt, angeblich ist zwar alles repariert, aber bei der Deutschen Bahn AG kann man sich ja leider nie sicher sein …
    4. *Nach* Abschluss der Reparaturen kam man bei der Deutschen Bahn AG auf die Idee, die Eifelstrecke zu elektrifizieren, soll angeblich 2026 fertig gestellt werden … zum einen kann man sich auch hier nicht wirklich sicher sein, zum anderen: warum hat man das nicht gleich mit den Reparaturen zusammen in Angriff genommen? #seufz#

    Grundsätzlich halte ich die Durchbindung von Regionalzügen durch den Kölner Knoten hindurch für durchaus sinnvoll, andererseits müssen alle Kölner Regionalzüge mindestens einmal täglich sowieso ins Deutzerfeld …

    Analyse der Situation in Leverkusen Mitte:

    Die Personenzugangsstelle „Leverkusen Mitte“ wurde zwar gerade erst um ein zweites S-Bahn-Gleis erweitert, dies geschah aber zum Zwecke der Ertüchtigung der Gesamtstrecke zur zusätzlichen Aufnahme des Rhein-Ruhr-Expresses … um Platz für genügend Fahrplantrassen auf der Fernverkehrsstrecke (VzG-Strecke 2650) zu schaffen, sollen alle dann noch verkehrenden Regionalzüge über die S-Bahnstrecke (VzG-Strecke 2670) geführt werden.

    Damit führe der RE 22 tatsächlich da, wo Spixi ihn gern sähe, allerdings wäre die Wende in Leverkusen Mitte schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, dazu muss man sich die Struktur der Betriebsstellen ansehen:

    1. Die Betriebsstelle „Leverkusen Mitte Haltepunkt“ (KLMIH) an der VzG-Strecke 2670 ist Bahnhofsteil der Betriebsstelle „Leverkusen Mitte“ (KLMI), …
    2. …, welche wiederum Bahnhofsteil des Bahnhofs „Leverkusen Küppersteg“ (KLK) ist, …
    3. …, der für Reisende überhaupt nicht mehr als „Bahnhof“ erkennbar ist, da Empfangsgebäude und Hausbahnsteig dem nach Osten versetzten Richtungsgleis Nord der VzG-Strecke 2650 weichen mussten.
    4. Kurioserweise sind die Betriebsstellen „Leverkusen-Küppersteg Haltepunkt“ (KLKH) und „Leverkusen-Küppersteg Üst“ (KLKS) an der VzG-Strecke 2670 indes #keine# Bahnhofsteile des Bahnhofs „Leverkusen Küppersteg“ (KLK)!
    5. Dazu kommt noch, dass es an der VzG-Strecke 2670 zwischen dem Ausfahrtssignal Köln-Mülheim und dem Einfahrtssignal Langenfeld (Rheinl) nur noch Blocksignale gibt!

    Fazit: Eine Wende am S-Bahn-Bahnsteig in Leverkusen Mitte mag in Ausnahmefällen möglich sein, eine fahrplanmäßige Wende hingegen ist nicht ohne weiteres möglich!

    1. Deine beiden Bedenken sind IMO unbegründet.

      (a) Die Eifelstrecke soll ab Ende 2028 elektrifiziert sein. Der Bau läuft.
      (b) Die S6 in Leverkusen wurde vor ein paar Jahren in Vorbereitung für den RRX zweigleisig ausgebaut. Die Infrastruktur für einen T10 ist da. Dass eine Wende von zusätzlichen S-Bahnzügen, die den T20 der S6 auf einen T10 verdichten, in LEV-Mitte möglich ist, haben die letzten Wochen mit der Umleitung der S11 gezeigt. Wenn das dreimal pro Stunde  für die S11 klapp, sollte es auch einmal pro Stunde für den RE22 klappen.

      Allerdings habe ich andere Bedenken:

      • Wie soll die RE22 in Deutz auf die S-Bahngleise kommen? Aktuell endet sie auf Gleis 2.
      • Es wird ein zusätzlicher Umlauf benötigt. Die 30-Min.-Wendezeit in Deutz reichen nicht, um als S-Bahn nach Leverkusen und wieder zurück zu kommen.
      • Wie sieht es mit den Bahnsteighöhen aus?
      1. a) Die RB25 gehört zum Kölner S-Bahn-Netz, aber wird mit Dieseltriebwagen befahren, da nur der Streckenabschnitt zwischen Köln-Hansaring und Köln Frankfurter Straße elektrifiziert wird. Diesel unter Fahrdraht ist in Köln also nichts Ungewöhnliches

        b) Die Wendezeit ist wirklich etwas knapp kalkuliert. Alternativvorschlag: Über die Güterbahn bis Flittard. Diese Strecke sollte man dann von 60 auf 90 km/h ausbauen und passende Bahnsteige errichten.

        Die Bahnsteige in Köln-Mülheim und Leverkusen Mitte werden – so weit ich weiß – auf Kombibahnsteige 96+76 cm umgebaut.

        1. Die RB25 gehört zum Kölner S-Bahn-Netz

          Nein, sie gehört zum VAREO-Netz, also dem Kölner Dieselnetz.

          Diesel unter Fahrdraht ist in Köln also nichts Ungewöhnliches

          Was aber nicht heißt, dass es pauschal sinnvoll ist.
          Ja, es macht keinen Sinn, die RB25 an der Frankfurter Straße oder Eifel-Linien in Hürth enden zu lassen, die Verlängerung bis Köln rein ist schon sinnvoll.

          Aber eine Diesellinie noch über Köln hinaus weiter unter Fahrdraht zu verlängern, ist nicht sinnvoll.

          Die Bahnsteige in Köln-Mülheim und Leverkusen Mitte werden – so weit ich weiß – auf Kombibahnsteige 96+76 cm umgebaut.

          Hast du dafür eine Quelle?
          Meines Wissens nach soll die S6-Strecke auf 76 cm bleiben, da mit dem zweigleisigen Ausbau auch Güterzüge über die S-Bahngleise fahren sollen.

          1. Die Bahnsteige in Köln-Mülheim und Leverkusen Mitte werden – so weit ich weiß – auf Kombibahnsteige 96+76 cm umgebaut.

            Hast du dafür eine Quelle?
            Meines Wissens nach soll die S6-Strecke auf 76 cm bleiben, da mit dem zweigleisigen Ausbau auch Güterzüge über die S-Bahngleise fahren sollen.

            Fast alle Bahnsteige der S6 zwischen Köln und Düsseldorf sind aktuell auf 96cm. Der Bahnsteig in Leverkusen Mitte wurde erst vor kurzem im Rahmen des RRX-Ausbaus auf 96cm neu gebaut. Ich kann mir nur schwer vorstellen dass man ihn wieder bald wieder umbauen würde. Eine Bahnsteigverlängerung Richtung Süden wäre vielleicht auf einem kurzen Stück möglich, aber für einen Kombibahnsteig bräuchte man ja mindestens 2x 140m Länge, dafür hätte man das neue Gleis anders legen müssen.

            Wie man sich das mit dem Güterverkehr vorstellt, frage ich mich allerdings auch.

             

            Was die Dieselfrage angeht:

            Ich halte eine Umsetzung dieses Vorschlags vor März 2030 für unrealistisch:

            • 2027 ist die Eifelstrecke Strecke für 4 Monate ab Hürth-Kalscheuren zur Elektrifizierung gesperrt, dann wird die RE22 den Kölner Hauptbahnhof wohl nicht erreichen.
            • Für das erste Halbjahr 2028 während der Generalsanierung rechnet man bei go.Rheinland ebenfalls mit Teilsperrungen auf der Eifelstrecke.
            • Zwischen September 2028 und März 2030 ist die Strecke zwischen Köln Hbf und Köln Süd gesperrt. Dann wird der RE22 entweder an einem provisorischen Bahnsteig vor Köln Süd enden oder über die Südbrücke und die Hohenzollernbrücke von der anderen Seite in den Hauptbahnhof geführt.

            Für die paar Monate dazwischen wird man wohl kaum den Aufwand machen, diese Linienverlängerung zu bestellen. 2030 wird die Elektrifizierung aber wohl selbst in den pessimistischsten Szenarien fertig sein.

        2. zu a) Wieso schreibst Du (Spixi) „… , da nur der Streckenabschnitt zwischen Köln-Hansaring und Köln Frankfurter Straße elektrifiziert wird.“ – Der Streckenabschnitt ist doch bereits elektrifiziert seit Inbetriebnahme der Flughafenschleife am 12. Juni 2004?

          Dessen ungeachtet dieselt die RB 25 acht Kilometer unter Fahrdraht, während es von Hürth-Kalscheuren bis Leverkusen Mitte fast 25 Kilometer sind 🙁

          zu b) Flittard ist ’ne nette Idee, bringt aber zeitlich nur wenige Minuten. Zuden gehört die VzG-Strecke 9617 der „Eisenbahn des CHEMPARK Leverkusen“ … ob die damit wohl einverstanden wären?

           

          … und zum Thema „sollen umgebaut werden“ sach‘ ich ma (fast) gaanix!

      2. zu a) ab Ende 2028 elektrifiziert … ursprünglich sollte Stuttgart 21 im Dezember 2019 eröffnet werden 😉

        zu b) Die derzeitige Wende der S 11 ist doch eher als „Ausnahmefall“ zu betrachten denn als Regel.

        Zu cs‘ Bedenken:

        • Von Süden kommend kommt der RE 22 über das Gleis der VzG-Strecke 2630, das ist das südlichste im Westen des Hauptbahnhofs. Unter Kreuzung aller Gleise kommt man zwar bis Gleis 9, aber eben nicht bis Gleis 10 (S-Bahn). Unter weiterer Ignorierung des Gegenverkehrs kommt man dann in Messe/Deutz bis zu den Gleisen 5 bis 8, von wo man auf das Gleis der VzG-Strecke 2653 gelangen kann. Dieses überwirft die meisten Gleise, führt östlich am Haltepunkt Buchforst vorbei(!) und endet schließlich im S-Bahn-Gleis im Mülheimer Bahnhof! 🙂
          Kommando zurück, habe die Lösung:
          Zwischen Süd- und Westbahnhof kommt man nach Querung der Gütergleise auf das „Schlundgleis“ (VzG-Strecke 2617), von wo aus man nach Querung sämtlicher Betriebs- und Richtungsgleise der Gegenrichtung in Höhe der Plankgasse auf’s S-Bahn-Gleis kommt! :-O
          In der Gegenrichtung geht’s etwas einfacher: Über die gleiche Weiche (nachdem man ein Stück über’s Gegengleis gefahren ist) und nach Kreuzung des Streckengleises nach Aachen bzw. Neuss ist man dann schon wieder auf dem richtigen Gleis!
        • Die Fahrtzeit zwischen Köln Hbf und Leverkusen Mitte beträgt in beiden Richtungen 20 Minuten, plus Wende sind das mindestens 45 Minuten!
        • Alle speziellen Bahnsteige der S-Bahn haben derzeit eine Höhe von 96 cm üSOK …

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