Marl: Stadtbahn

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Beschreibung des Vorschlags

Die Stadt Marl dürfte vielen hier auf LP gar nicht bekannt sein. Bahntechnisch ist Marl-Mitte ja auch nur ein unscheinbarer Haltepunkt an einer eingleisigen Bahnstrecke.

Marl ist mit 87.000 Einwohnern gerade noch in den TOP 100 der größten Städte Deutschlands. Warum sollte hieralso eine Sadtbahn her?

  1. Die Stadt liegt auf einer Achse. Dies zeigt sich auch im aktuellen Busnetz. Zwischen Marl Mitte und Hüls (Paracelsusklinik) fahren 6 Stadtbuslinien (220, 222, 223, 225, 226 und 227) und bis zum Sinsener Bahnhof sind es dann immerhin noch 3 (220, 222 und 226)
  2. Der einzige Bahnhof der Stadt (Sonst nur Haltepunkte, mit weniger Zugangebot) liegt im Stadtteil Sinsen und damit 6 Kilometer vom Zentrum entfernt. Nur 3 Stadtbuslinien halten an diesem Bahnhof.
  3. Mit etwa 10.000 Beschäftigten besitzt die Stadt einen alle anderen überschattenden Arbeitgeber, den Chemiepark Marl. Damit sind große Pendlerströme auf einen Ort fokussiert.
  4. Durch diesen besteht eine Güterbahnstrecke, die gut für innerstädtischen SPNV genutzt werden kann. Zwischen Marl mitte und dem Bf. Sinsen kann man einfach Bestandsinfrastruktur nutzen, die jedoch teils noch zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden muss.

Im Nahverkehrsplan wurden folgende Probleme genannt:

• Schwache ÖPNV-Nutzungsquote von 8 %
• Schwache ÖPNV-Anbindung an die Gewerbegebiete
• Fahrtenangebot der Linie S9 an den Bahnhöfen Marl-
Mitte und Marl-Hamm
• Keine Verbesserung des Fahrtenangebots der S9 durch
Einführung des neuen Linienastes über Gelsenkirchen
und Herten nach Recklinghausen ab Dez. 2019
• Unzureichende Ausstattung des Bahnhofs Marl-Hamm
• Unzureichende Sicherheit und Sauberkeit an den Bahn-
höfen Marl-Sinsen und Marl-Hamm
• Lage des „Hauptbahnhofs“ Marl-Sinsen abseits des
zentralen Siedlungskörpers

vgl. Mobilitätskonzept, Seite 

Das Tramkonzept Marl sieht eine Verlängerung der Linie 302 im 20-Minuten-Takt ab Gelsenkir-
chen-Buer Rathaus entlang der De-la-Chevallerie-Straße, Königswiese und Polsumer Straße in
Richtung Gelsenkirchen-Hassel vor. Von dort aus wird der Stadtteil Marl-Polsum über die Buerer
Straße erreicht. Weitere Linienführungen im Stadtgebiet von Marl sind denkbar

• Führung über die Polsumer Straße, Breite Straße, Barkhausstraße und Hervester Straße und
Bahnhof Marl-Mitte
• Ab Bahnhof-Marl-Mitte über die Bergstraße und Rappaportstraße in Richtung Chemiepark
Marl

vgl. Mobilitätskonzept, Seite 86, 87

Ich halte die geplanten Überlandstraßenbahnen für unrentabel. Stadttdessen sollte es eine Stadtbahn geben, die die bestehenden Bahnstrecken mitnutzt. Diese wäre schneller in Gelsenkirchen bzw. Recklinghausen und deutlich günstiger.

Linie

Die Linie verkehrt von der Riegestraße bis am Pütt im 10 Minuten Takt. Ein Teil verkehrt dort im T20 nach Sinsen Süd, der andere zur Viktoriastraße.

Im Berufsverkehr fahren zusätzlich Sonderfahrten zum Industriepark.

Möglich wäre eine Velängerung von Sinsen Süd aus nach Recklinghausen und von Marl-Mitte nach Gelsenkirchen-Buer.

 

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