Linien- und Streckenvorschläge

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Straßenbahn Wolfsburg: Wendschott/Vorsfelde-Süd/Neuhaus–Fallersleben/Ehmen/Detmerode

Dies ist ein Vorschlag für ein Straßenbahnnetz in Wolfsburg. Es sollen im 30-Minuten-Takt (mit Verstärkern) folgende Linien verkehren:
  • Linie A: Wendschott–Vorsfelde–Vorsfelde-Süd–Reislingen–Reislingen-West–Hellwinkel–Rothenfelde–Bahnhof–VW-Werk-Tunnel–Hohenstein–Laagberg–Westhagen–Detmerode
  • Linie B: Vorsfelde-Süd–Reislingen–Reislingen-West–Hellwinkel–Rothenfelde–Bahnhof–VW-Werk-Tunnel–Hohenstein–Laagberg–Westhagen–Mörse–Ehmen
  • Line C: Neuhaus–Reislingen-Süd–Reislingen-West–Hellwinkel–Rothenfelde–Bahnhof–VW-Werk-Tunnel–Hohenstein–Laagberg–Fallersleben–Sülfeld
In Grünanlagen sollen sich die Gleise als Rasengleise ins Stadtbild einfügen. Durch neue Fuß- und Radwege sollen die Haltestellen besser an ausgelassene Stadtteile, vor allem aber an Schulen angebunden werden. In Vorsfelde-Süd, am VW-Parkplatz und in Sülfeld kann auch an das Netz der Deutschen Bahn angeschlossen werden. Durch das hohe Fernverkehrsaufkommen auf diesen Strecken macht das allerdings keinen so großen Sinn.

Coburg – Meiningen

Nachdem ich hier einen Vorschlag für eine Verbindung Bad Rodach - Hildburghausen machte, möchte ich sie hiermit nun auch vorstellen. Diese Linie würde eine deutlich verkürzte Verbindung von Coburg nach Meiningen, bis hin nach Eisenach ermöglichen und könnte daher auch von überregionaler Bedeutung sein. Glücklicherweise ist es möglich die Strecke ab Bad Rodach zu verlängern ohne mit dem Ort in Konflikt zu kommen. Ob man unterwegs noch Stationen einrichten sollte, etwa in Lempertshausen, Adelhausen oder zwischen Massenhausen und Eishausen, lasse ich mal offen. Nötig sind sie wohl nicht, da die genannten Orte alle sehr klein sind und nicht immer direkt an der Bahn liegen, aber möglich wären sie. Für die Steigung habe ich eine Rampe von 20 Promille vorgesehen, immerhin liegt Hildburghausen etwa 100 m höher als Bad Rodach. Ein kurzer, ca. 400 m langer Tunnel bei Birkenfeld ist erforderlich, da der Teileingang dort komplett mit Häusern bebaut ist. Als Alternative habe ich jetzt noch eine andere Strecke vorgeschlagen: Diese soll die Schnellstraecke über den Thüringer Wald mit nutzen, die bereits über eine Verbindungskurve nach Coburg angeschlossen wird. Neu wäre nur die Verbindung zur Werratalbahn. Der Aufwand wäre wesentlich geringer, vermutlich auch geringer als der Wiederaufbau der ehemaligen Strecke Coburg - Eisfeld, wo man inzwischen bebaute Bereiche umgehen müsste, die Strecke wäre nur etwas weiter. Wie wäre das?

Straßenbahn Hildesheim: Linie A nach Drispenstedt

Die Straßenbahn Hildesheim soll am Ende aus vier Radiallinien bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien verbunden werden können: Dieser Vorschlag behandelt die Linie A. An der Endhaltestelle und am Berliner Kreisel entstehen P+R-Parkplätze. Anmerkung: In einer älteren Version dieses Vorschlages führte die Linie A vom Bahnhof über die Nordstadt, Lerchenkamp und  Drispenstedt nach Bavenstedt.

Straßenbahn Hildesheim: Strecke B nach Itzum

Die Straßenbahn Hildesheim soll am Ende aus vier Radialstrecken bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien verbunden werden können: Dieser Vorschlag behandelt die Linie B.

Straßenbahn Hildesheim: Linie C nach Ochtersum

Die Straßenbahn Hildesheim soll am Ende aus vier Radialstrecken bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien verbunden werden können: Dieser Vorschlag behandelt die Strecke C.

Straßenbahn Hildesheim: Linie D nach Himmelsthür

Die Straßenbahn Hildesheim soll am Ende aus vier Radialstrecken bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien verbunden werden können: Dieser Vorschlag behandelt die Strecke D. Die Züge fahren weiter auf die Strecke B.

Straßenbahn Osnabrück: Strecke A nach Haste und Dodesheide

Die Straßenbahn Osnabrück soll am Ende aus fünf sechs Radialstrecken bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien (z.B: Linie AD) verbunden werden sollten: Dieser Vorschlag behandelt die Strecke A. Die Strecken werden eingleisig mit Ausweichen, um Kosten zu sparen und Engstellen zu vermeiden. Lediglich folgende Abschnitte werden zweigleisig gebaut:
  1. Hauptbahnhof – Streckenteilung Süsterstraße
  2. Seminarstraße – Bushaltestelle Kamppromenade
  3. Angersbrücke – Roopstraße
  4. Verther Landstraße – Bramstraße
  5. Am Tannenkamp – Bassumer Straße
Zusätzlich sollte ein neuer Fußweg vom Nettebad zum Schulzentrum Haste gebaut werden, um die Schulen auch gut anzubinden. Anmerkung: Eine frühere Version des Vorschlags führte statt über Große und Johannisstraße über Kamp, Lyra- und Kolpingstraße.

Straßenbahn Osnabrück: Strecke B nach Belm

Die Straßenbahn Osnabrück soll am Ende aus fünf sechs Radialstrecken bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien (z.B: Linie AD oder Linie BE) verbunden werden sollen: Dieser Vorschlag behandelt die Strecke B.

Straßenbahn Osnabrück: Strecke C nach Voxtrup

Die Straßenbahn Osnabrück soll am Ende aus fünf Radialstrecken bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien (z.B: Linie BE oder Linie CF) verbunden werden: Dieser Vorschlag behandelt die Strecke C.

Die Strecken werden teils eingleisig gebaut, um Kosten zu sparen und Engstellen zu vermeiden. Folgender Abschnitt wird zweigleisig gebaut:

  1. Hauptbahnhof – An der Huxmühle

Straßenbahn Osnabrück: Strecke D nach Holzhausen

Die Straßenbahn Osnabrück soll am Ende aus fünf Radialstrcken bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien (z.B: Linie BE oder Linie AD) verbunden werden: Dieser Vorschlag behandelt die Strecke D.

Die Strecken werden teils eingleisig gebaut, um Kosten zu sparen und Engstellen zu vermeiden. Folgende Abschnitte werden zweigleisig gebaut:

  1. Hauptbahnhof – Streckenteilung Willy-Brandt-Platz
  2. Bödekerstraße – Eduard-Pestel-Straße
  3. Am Wulfter Turm – Riesenallee
  4. Hasberger Straße – Kreuzstraße
Der Parkplatz am Wulfter Turm soll ein P+R-Parkplatz werden. Für den Abschnitt ab Am Kniebusch nach Süden sollte die Notwendigkeit geprüft werden. Falls in Holzhausen kein Interesse an einem Bahnanschluss besteht, sollte in Sutthausen die Schleife vor dem Bahnübergang errichtet werden.

Straßenbahn Osnabrück: Strecke E nach Wüste

Die Straßenbahn Osnabrück soll am Ende aus fünf sechs Radialstrecken bestehen, welche je nach Bedarf zu Durchmesserlinien (z.B: Linie BE) verbunden werden können: Dieser Vorschlag behandelt die Strecke E. Das Gymnasium in der Wüste liegt infür Schüler volllkommen akzeptabler Fußwegnähe. Selbiges gilt für das Sportzentrum und „die alte Fabrik“ (u. a. Studentenwohnheim). Anmerkung: In einer älteren Version des Vorschlags führt diese Linie von der Johannesfreiheit über Willy-Braandt-Platz, Schloßstraße, Schröderstraße, Augustenburger Straße, Rheiner Landstraße, An der Blankenburg und in einer großen Wendeschleife durch Hellern.

Düsseldorf: Ausbau der Schnelllinien

Durch die Geschichte der Rheinbahn besitzt Düsseldorf zwei Überlandlinien, die über Meerbusch nach Krefeld und nach Duisburg führen. Die entsprechenden Vollbahnzüge (RE 10, sowie die Stammstrecke Düsseldorf–Duisburg) sind oft überfüllt, sodass es sich anböte, Schnellverkehr auf den Stadtbahnen durchzuführen. Zur Hauptverkehrszeiten verkehrt bereits eine U 70 von Düsseldorf nach Krefeld. Diese könnte jedoch auch öfter fahren, also morgens auch in Richtung Krefeld und nachmittags auch in Richtung Düsseldorf. Desweiteren wird eine Schnelllinie auf der U 79 eingerichtet, diese könnte man U 80 nennen. Um auch die Duisburger Universität anzubinden, fährt diese ab Duisburg Hbf über die Strecke der Linie 901 bis Zoo/Uni, wo jedoch Hochbahnsteige eingerichtet werden müssten. Auch könnte die Linie, oder die U 70, ab Düsseldorf mit Halt in Oberbilk Bf, Werstener Dorfstr., Südpark zur Düsseldorf Uni führen. Außerdem kann man durch spezielle Angebote Fahrgäste anlocken, so gab es bis 2014 auf den Linien U 70 und U 76 Bistrofahrten. Laut aktuellsten Zeitungsmeldungen sollen die Bistros zwar ausgebaut werden, allerdings finde ich, ist das schon eine sehr gute Idee.

Straßenbahn Wilhelmshaven: Voslapp–Aldenburg/Heppens–Zentrum–Hafen (kostengünstige Variante)

Vorschlag für eine möglichst kostengünstige und trotzdem viel erschließende Straßenbahn in Wilhelmshaven. (Eine andere Version befindet sich in Planung. Dazu später mehr.) Sie besteht aus einem Ring um den Rüstringer Park mit zwei Abzweigen nach Norden und Süden. Letzterer führt ins Zentrum, zum Bahnhof und zum (alten) Hafen. Meine Routenführung erschließt fast alle wichtigen Orte in Wilhelmshaven und verläuft möglichst mittig durch alle Stadtteile. Die Fahrpläne könnten nach folgenden Schema erstellt werden:
  • Linie W fährt vom Hafen über Aldenburg nach Rüstersiel.
  • Linie O fährt vom Hafen über Heppens nach Rüstersiel.
  • Abwechselnd fährt eine der beiden Linien weiter nach Voslapp.
Daraus resultiert, dass der südliche Abschnitt wird doppelt so stark befahren wie das restliche Netz. Von Voslapp und Fedderwardergroden erreicht man mit jeder Fahrt das Zentrum und mit jeder zweiten Fahrt alle anderen Stadtteile. Durch einen Anschluss an das Netz der Deutschen Bahn ergeben sich weitere Möglichkeiten (optional).

Straßenbahn Bamberg: Bischberg–Zentrum–Memmelsdorf

In einer Stadt mit momentan über 73.000 Einwohnern, Tendenz steigend, macht aus meiner Sicht (nach bald 100 Jahren Pause) eine Straßenbahn Sinn. Bei meiner gewählten Routenführung wollte ich folgende Aspekte besonders berücksichtigen:
  • Anbindung des Bahnhofs
  • Anbindung des Zentrums…
  • …aber Umgehung der engen Fußgängerzonen und der historischen Brücken
  • Anbindung zentraler Plätze als Orientierungspunkte
  • Anbindung des Doms als größere Sehenswürdigkeit sowie viele weitere Kirchen
  • Anbindung des Klinikums
  • Anbindung von (größeren) Vororten
  • Anbindung der Seen und des Schlosses als Naherholungsgebiet bzw. Sehenswürdigkeit
  • Anbindung der Kasernenanlagen als (künftiges) Wohngebiet
  • Keine Parallelität zur Eisenbahn
  • Ersatz (bzw. Entlastung) möglichst vieler Buslinien
Der nördliche Abschnitt außerhalb der eigentlichen Stadt ist optional zu verstehen. Trotz dem tourischen Faktor (Schloss) ist zu bezweifeln, ob er sich rechnen würde. Zwischen Schloss Seehof und der Greiff-Fabrik ist ein eingleisiger Verlauf mit Ausweichen vorgesehen. Zwischen Schillerplatz und Domplatz sowie zwischen Jakobsplatz und Michelsberg kann ebenfalls nur ein Gleis liegen. Sonst soll außer in den Wendeschleifen durchgehend Zweigleisigkeit bestehen. Zur Finanzierung wäre meine Idee ein Bürgerticket, welches alle Bürger mit weniger als einem halben Kilometer Fußweg erhalten. Das treibt auch die Nutzerzahlen in die Höhe und entlastet die Straßen.

RB Sangerhausen-Sondershausen/Naumburg Ost

Diese Regionalbahnlinie soll stündlich verkehren. Sie startet in Sangerhausen, wo Anschluss nach Kassel und Halle besteht und führt nach Süden, wobei im Stadtgebiet noch zwei neue Haltepunkte bedient werden. Diese werden wie alle Halte bis Artern nur von dieser Linie und nicht von dem RE nach Erfurt, der dadurch beschleunigt werden kann. Edersleben mit über 1.000 Einwohnern rechtfertigt auch einen Haltepunkt. In Artern werden die Zugteile dann geflügelt/vereinigt. Nach nicht einmal vier Kilometern zweigt auch schon die Strecke nach Naumburg ab. Reinsdorf erhält einen ortsnäheren Haltepunkt, der über einen Weg erschlossen werden müsste. Der Zug hält dann in Gehofen, Donndorf und Roßleben, bis der bisherige Endpunkt der Burgenlandbahn in Wangen(Unstrut) erreicht wird. Am Naumburger Hauptbahnhof besteht Anschluss nach Leipzig, Erfurt, Halle und Jena sowie zur Straßenbahn. Ein neuer Haltepunkt erschließt dann das Naumburger Krankenhaus, bis der Ostbahnhof von Naumburg erreicht wird. In Bretleben zweigt dann die Strecke nach Sondershausen ab. Nach Esperstadt wird die zweitgrößte Stadt im Kyffhäuserkreis, Bad Frankenhausen, erreicht. Bis Sondershausen hält man dann in kleineren Orten (Rottleben, Hachelbich, Berka). Möglicherweise wären dort Bedarfshaltepunkte angemessen. In Sondershausen erschließt ein Haltepunkt den Osten (Jecha) und ein weiterer das Zentrum. Am Bahnhof können Anschlüsse nach Nordhausen und Erfurt angeboten werden. Prioritär sollte man die Reaktivierung der Kyffhäuserbahn verfolgen. Die Verbindung von Sondershausen, Bad Frankenhausen, Artern und Sangerhausen ist von hoher Wichtigkeit. Die Inbetriebnahme zwischen Wangen(Unstrut) und Reinsdorf für den SPNV wäre einfacher zu realisieren, allerdings ist das Potenzial dabei geringer. Außer Roßleben liegt kein großer Ort an der Bahnstrecke. Allerdings ist der bisherige Endpunkt auch nicht sinnvoll und eher der Ländergrenze geschuldet. Auch die überregionale Verbindung Sangerhausen-Naumburg dürfte kaum nachgefragt werden. Daher wäre ein Flügeln mit einer RB Sangerhausen-Sondershausen ein zweiter Schritt. Andernfalls könnte man die RB aus Naumburg in Artern enden lassen.

Fulda – Suhl

Ja, ich weiß, das fällt wieder in die Kategorie "Utopie". Dennoch fände ich es sinnvoll, eine Linie von Fulda (67.000 Einwohner) über Meiningen (21.000 Einwohner) nach Suhl (37.000 Einwohner) und Zella-Mehlis (11.000 Einwohner) zu haben. Als Verbindung zwischen der hessischen Region um Fulda und dem thüringischen Raum Suhl-Zella-Mehlis würde diese Strecke eine erhebliche Abkürzung gegenüber heute vorhandener Eisenbahnstrecken bieten. Vielleicht würde sich sogar eine RE-Verbindung von Frankfurt nach Erfurt anbieten. Die ersten 5 km verlaufen gemeinsam mit der Strecke nach Bebra. Ab Götzenhof geht es dann über ca. 26 km weiter auf der stillgelegten Strecke nach Wüstensachsen, die kurz vor Hilders verlassen wird. Da die Strecke durch einen Radweg von Bebauung frei gehalten wurde, sollte es hier keine besonderen Probleme geben. Ab Hilders geht es dann bei abwärts führendem Talverlauf, auf gleicher Höhe bleibend, an Lahrbach und Dippach vorbei, bis kurz vor Unterweid die Talseite in etwa 10 m Höhe gewechselt wird und der Anstieg beginnt. Eine Steigung von 20 Promille wird nirgends überschritten. Hinter Unterweid beginnt ein etwa 3 km langer Tunnel, mit 20 Promille Steigung, der etwa 60 m höher, am höchsten Punikt der Strecke endet. Von dort geht es mit 20 Promille Gefälle am Hang nördlich von Kaltenwestheim und Mittelsdorf vorbei, hinunter zur Talsohle des Lottetals. Die Lotte wird kurz vor Kaltensundheim gekreuzt, um näher an den Ort heran zu kommen, und um die Felda so kreuzen zu können, dass man mit möglichst wenig Erdbewegungen an den Südhang des Grimmelbachtals kommt. Auch die Straße muss auf einer Brücke überquert werden, um am Stausee im Grimmelbachtal hoch genug sein zu können. Mit gleichbleibender 20-Promille-Steigung kann der Stausee umfahren werden, dann geht es weiter bergauf bis Aschenhausen. Der hier vorhandene Sattel muss in einem Einschnitt durchfahren werden. Ab Aschhausen geht es mit leichterem Gefälle, hoch oben am Hang entlang, an Wohlmuthausen vorbei, bis zu einem kleinen Sattel zwischen Wohlmutshausen und dem Hörbachtal. Ab hier folgt ein 20-Promille-Gefälle am Nordhang des Herpftals, bis hinter den Ort Rhönblick. In ca. 10 m Höhe wird das Herpftal gequert, bevor die Strecke den Talgrund erreicht und der Landstraße nach Herpf folgt. Dieser Ort kann zentral durchfahren werden. Die Strecke folgt weiter dem Ufer der Herpf, bis kurz vor Walldorf ein kaum erwähnenswerter Anstieg zur Umgehung des Ortes nötig wird. In Höhe der Straße "Kniebreche" wird ein kurzer Einschnitt erforderlich, bevor um Schloss Landsebrg nördlich herum fahrend, das Werratal erreicht wird. Auf einem Bahndamm mit Werrabrücke wird das Tal gequert und in die Eisenbahnstrecke nach Meiningen eingeschwenkt. Nach Suhl geht es dann auf vorhandenen Strecken weiter. Eine auf der Gesamtstrecke sogar noch etwas kürzere Variante, die südlich an Bettenhausen vorbei, und über Stedtlingen und Sülzfeld durch das Sülzetal führt, wäre ebenfalls denkbar, würde aber an Meiningen vorbei führen. Wegen der Bedeutung Meiningens habe ich mich daher für diesen Weg entschieden.

F: SL 17 nach Neu Isenburg – Sprendlingen – Langen

Mit dieser Verlängerung könnten Neu Isenburg (37.000 Einwohner), Sprendlingen (20.000 Einwohner) und Langen (37.000 Einwohner) weitgehend erschlossen werden. Sie soll nicht der Verbindung von Langen nach Frankfurt dienen, sondern in Langen als innerörtlicher Zubringer zur S-Bahn, sowohl am Bahnhof Langen, als auch zum Bahnhof Sprendlingen, der an diese Straßenbahn heran verlegt werden müsste. Eine S-Bahnstrecke auf der Dreieichbahn wurde bereits von Jonas Borg empfohlen, diesem Vorschlag schließe ich mich an. Dadurch würde allerdings Langen nur noch alle halbe Stunde von der S-Bahn bedient werden, ein Nachteil, den diese Straßenbahn auch ein wenig kompensieren soll. Um einen Anschluss zur Bahn in Sprendlingen zu ermöglichen, sollte die Strecke so bald wie möglich an die Bahnstrecke heran schwenken. Dazu müsste eine Tankstelle umgesiedelt werden. Der verlegte Bahnhof wäre nicht weiter vom Zentrum entfernt, als er es am jetzigen Standort ist. Im Bereich der Hst. An der Trift wäre die Straße zu verlegen, um zwischen den Kleingärten und der Straße genügend Platz für die Straßenbahn zu erhalten. Einen S-Bahnabzweig ins Zentrum von Neu Isenburg lehne ich jedoch ab, da die Straßenbahn die Stadt weitaus besser erschließen würde. Ein Umstieg zur S-Bahn ist am Bahnhof Louisa möglich. In den drei erreichten Städtgebieten leben etwa 95.000 Einwohner. Da sollte eine Straßenbahn durchaus wirtschaftlich sein können.

F: S4 nach Dieburg

Die Dreieichbahn erschließt die Stadt Dreieich mit allen Stadtteilen und auch die Stadt Rödermark sowie Münster und Dieburg. Die Linie S4, die bisher nach Langen(Hess) fährt, wird bis Dreieich-Buchschlag zurückgezogen. Die RB61 wird hierdurch ersetzt, wofür eine Elektrifizierung der Strecke notwendig wäre. Diese Linie verkehrt zur HVZ im 15min-Takt und zur NVZ im 30min-Takt. In Dreieich-Buchschlag hat man Anschluss an die S3. Ab Neu-Isenburg Bhf. ergibt sich ein 5min- bzw. 10min-Takt durch die hinzukommende S5.

F: S8 nach Gelnhausen

Die S8 verkehrt bisher südmainisch über Offenbach am Main nach Hanau. Stattdessen sollte sie mit der S6 nach Aschaffenburg (von Ulrich Conrad) nordmainisch verkehren. Dazu wird ein Abzweig vom Frankfurter S-Bahn-Tunnel zum Ostbahnhof errichtet. Ich schlage jedoch eine zusätzliche Station zum Ersatz der Straßenbahnlinie 11 an der Zobelstr. vor. Ab Ostbahnhof werden neben der zweigleisigen Bahnstrecke zwei weitere Gleise für die S-Bahn errichtet.Der Bahnhof Mainkur wird an die Casellastraße verlegt, um den Stadtteil Fechenheim besser zu erschließen. Man verlässt, um Maintal-Bischofsheim besser zu erschließen die Bestandsstrecke. Es werden zwei Haltpunkte errichtet. Vor dem Bahnhof Maintal-Ost kehrt man auf jene zurück. In Hanau errichtet man an der Frankfurter Landstr. einen Haltepunkt und lässt den stadtfernen Hp. Wilhelmsbad. Nach dem Westbahnhof erreicht man einen neuen stadtnäheren Hanauer Hauptbahnhof. Über Rothenbergen, wo eine kleine Unterführung errichtet werden muss, geht es zur Bahnstrecke Gelnhausen-Gießen, die ab Lieblos elektrifiziert werden muss. Weiter geht es über einen neuen Halt in Roth, zum Bahnhof Gelnhausen, wo Anschluss an RB60 (könnte man möglicherweise in den RE60 integrieren), RB61 und RE60 besteht.

Straßenbahn Gießen: Wieseck–Kleinlinden

Dieser und der andere Vorschlag stellen ein Straßenbahnnetz für die seit 1953 straßenbahnlose Stadt Gießen dar. Bei der Routenführung habe ich auf die größte mögliche Erschließung geachtet. Sollte man die Straßenbahn in Normalspur bauen, fände ich Gleisverbindungen zum Netz der Deutschen Bahn sinnvoll, hier am Hauptbahnhof und an der Frankfurter Straße. Damit müssten Betriebsfahrten (z.B. Verstärkerzüge) oder Sonderzüge zum Hauptbahnhof nicht über das Straßenbahnnetz zum Startpunkt Kleinlinden fahren bzw. von dort zurückkehren zum Hauptbahnhof. Am Hauptbahnhof entstände auch ein Abstellbahnhof direkt nördlich der Straßenbahnhaltestelle. Danke auch an Ulrich Conrad für die „Nachbesserungen“. Eine Verlängerung über Allendorf, Dutenhofen und Münchholzhausen nach Wetzlar wäre denkbar.

Straßenbahn Gießen: Kinzenbach–Anneröder Siedlung

Dieser und der andere Vorschlag stellen ein Straßenbahnnetz für die seit 1953 straßenbahnlose Stadt Gießen dar. Bei der Routenführung habe ich auf die größte mögliche Erschließung geachtet. Sollte man die Straßenbahn in Normalspur bauen, fände ich Gleisverbindungen zum Netz der Deutschen Bahn sinnvoll, hier am Haltepunkt Lichter Straße. Damit müssten Betriebs- (z.B. Verstärkerzüge) oder Sonderfahrten zum Hauptbahnhof nicht über das Straßenbahnnetz zum Startpunkt Ostschule fahren bzw. von dort zurückkehren zum Hauptbahnhof. Das ist insbesondere im Schülerverkehr sinnvoll. Folgende Abschnitte dieser Strecke wären zweigleisig:
  • Wendeschleife Kinzenbach – Atzbacher Straße
  • Grüner Weg – Falkenstraße (dort Aufspaltung)
  • (nach Aufspaltung) Am Friedhof – Wendeschleife Hardtallee
  • Hardtallee – Teilung Am Brennofen
  • Teilung Am Brennofen –Rathenausraße
  • Ernst-Toller-Weg – Wichernweg
  • August-Messer-Weg – Teilung Am Brennofen
Eine Verlängerung über Atzbach, Dorlar, Waldgirmes und Naunheim nach Wetzlar wäre denkbar. Vielen Dank an Ulrich Conrad für die vielen Denkanstöße.

F: S5 nach Neu-Isenburg Stadt

Der Bahnhof von der Stadt Neu-Isenburg mit 35.000 Einwohnern liegt sehr dezentral. Auch die Straßenbahn bis kurz vor die Stadtgrenze entspricht nicht den Verkehrsbedürfnissen. Es gab früher einmal eine kurze Stichstrecke, die verändert wiederaufgebaut werden soll. Die Strecke endet dabei an einem Bahnsteig im Trog östlich der Hugenottenallee in der Nähe des Isenburgzentrums. Das gesamte Stadtgebiet liegt im Umkreis von ungefähr 1,5km um die zentrale Station. Dort kann man als Bahnhofsgebäude einen alte Halle benutzen. Zwischen Südbahnhof und Neu-Isenburg Bhf. hat man einen 5min-Takt in der HVZ und sonst einen 10min-Takt mit den drei Linien S3, S4 und S5.

GÖ: Überlandstraßenbahn Rosdorf–Göttingen–Northeim 2.0

Dieser Vorschlag ist eine kostengünstigere Version meines vorherigen Vorschlags.

Vorab: Als Grundlage hierfür sollte man die bisherigen Straßenbahnplanungen für Göttingen kennen:

Holtensen – Geismar

Groß Ellershausen – Klausberg

Rosdorf – Leineberg – Uni / Weende

Da mein vorheriger Vorschlag (s. oben) komplett neugebaut würde, ist er natürlich nicht ganz kostengünstig zu realisieren. Angenommen, die Göttinger Straßenbahn würde in Normalspur gebaut werden, könnte man sie mit diesem Vorschlag ergänzen, welcher auf Überlandstrecken die vorhandene Infrastruktur nutzt. Natürlich ersetzt er meinen vorherigen Vorschalg sowie evtl. Teile der Strecke Rosdorf–Leineberg–Weende (s. o.). Im Detail: In Northeim fahren die Züge von Göttingen kommend wie die RB 80 erst in Richtung Nordhuasen. Dann fadelt die Strecke aus der Südharzstrecke aus und führt die Innenstadt Northeims zum Busbahnhof. Dort führt die Strecke wieder zurück auf die Hannöversche Südbahn nach Göttingen. In Sudheim fädelt die Strecke aus der Hann. Südbahn aus, zum neuen Haltepunkt an der großen Kreuzung, ein Stück parallel zur B 3 und wieder zurück auf die Südbahn. Während die Bahn Sudheim bedient, können Güter- und andere Züge auf der Südbahn überholen. In Nörten-Hardenberg fädelt die Strecke aus der Hann. Südbahn aus und bedient einen Haltepunkt vor dem Bahnhofsgebäude. Währenddessen können Güterzüge überholen. Die Strecke überquert die B 446 und führt auf das Gleis parallel zur Südbahn. Daran wird der Haltepunkt Angerstein bedient, dann wechselt die Bahn zurück auf die Südbahn. In Bovenden wechselt die neue Bahn von der Hann. Südbahn auf die parallele Industriestraße und weiter auf den Bovender Deckel. Hier zweigt in einem Gleisdreieck eine Strecke nach Eddgiehausen ab, um Bovenden besser zu erschließen. Nachdem die Hann. Südbahn, welche zugleich eine Überholmöglichkeit für Güter- und andere Züge bietet, aus dem Tunnel emporsteigt, fädelt sich die neue Strecke ein. In Göttingen-Weende verlässt die Bahn die Hann. Südbahn endgültig und wechselt auf ein heute ungenutztes Gleis parallel zum Güterbahnhof. Zu Beginn fädelt noch ein Industriegleis ein, welches eine Straßenbahnlinie von der Universität beherbergt. Hier können die Studenten aus Nörten-Hardenberg, Bovenden und Eddgiehausen direkt nach Weende und zur Uni umsteigen, statt über das Zentrum zu fahren. Die „Unilinie“ schließt an die Strecke Rosdorf–Leineberg–Weende (s.o.) an, sofern diese überhaupt noch gebaut werden muss. Hinter der ehemaligen A-388-Brücke wechselt die Strecke vom oben genannten ungenutzten Gleis auf die Straße Am Güterverkehrszentrum  und folgt dieser. Über den Maschmühlenweg geht es zum Heinz-Erhard-Platz. Eine neue Straßenbahntrasse zum Theaterplatz bietet Anschluss an die Innenstadttrasse der drei oben verlinkten Straßenbahnstrecken. Vom Bahnhof aus wird möglichst direkt an das Gütergleis angeschlossen, welches später in die Bahnstrecke Göttingen–Bebra einmündet. (Dies könnte alternativ auch über Berliner Straße, Schiefer Weg und Am Gailgraben geschehen.) Bei den Gartenkolonien am Sieberweg kann auch eine Verbindung zur Haltestelle Elmweg der oben verlinkten Linie Groß Ellershausen–Klausberg überlegt werden. In Rosdorf besteht wieder Anschluss an die oben verlinkte Strecke von Ulrich Conrad, welche dafür gekürzt werden oder entfallen kann. Die Hauptvorteil an dieser Streckenführung sind die deutlich schnellere Verbindung der angeschlossenen Ortschaften und die vergleichsweise geringeren Kosten. Der Hauptnachteil liegt in der vergleichsweise schlechten Erschließung. Vorraussetzung wären Hybridtriebwagen, welche hohe Geschwindigkeiten erreichen können.   Dieser Vorschlag bezieht sich ausschließlich auf die Straßenbahnplanungen und nicht auf die des Tram-Train-Systems!
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