Linien- und Streckenvorschläge

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Stuttgart: Stadtbahn Untertürkheim – Fellbach

In Stuttgart fehlen dezentrale Knotenpunkte. Der schnelle Regionalverkehr in Form der Regionalexpresse hält mit Aussnahme des RE90 ausschließlich am Hauptbahnhof. Selbst der langsame Regionalverkehr hält nur am Hauptbahnhof und in Bad Cannstatt. Dadurch werden unnötig viele Verkehrsströme über den Hauptbahnhof gelenkt. Dabei sehe ich vor allem in Feuerbach, Bad Cannstatt und Untertürkheim Potenzial für neue Knotenpunkte mit attraktiven Umsteigemöglichkeiten zwischen dem Regionalverkehr und dem Stadtverkehr. Hier geht es vor allem um Untertürkheim. Der Bahnhof in Untertürkheim hat schon an fast allen Gleisen Bahnsteige. Es ist also problemlos möglich den MEX dort halten zu lassen. Mittelfristig sollte man auch den Verkehr über die Schusterbahn verdichten. Untertürkheim ist nicht nur ein einwohnerreicher Stadtbezirk, sondern auch ein Knotenpunkt des Bus- und Stadtbahnverkehrs mit Verbindungen in fast alle Richtungen. Neben der U4 und der U13 gibt es unter anderem die Buslinie 60, welche im 10-Minuten-Takt Richtung Fellbach und Schmiden-Oeffingen verkehrt. Einzelne Verstärkerfahrten stellen in der Früh-HVZ sogar einen 5-Minuten-Takt her. Von den insgesamt fast 17.000 Einwohnern des Bezirks Untertürkheim, leben über 7000 Einwohner in den Stadtteilen Luginsland, Gehrenwald und Flohberg. Das sind mehr als 40% der gesamten Bevölkerung des Bezirks. Fellbach ist mit etwas weniger als 46.000 Einwohnern einer der größten Vororte Stuttgarts. Ludwigsburg ist zwar deutlich größer, kann aber mit 94.000 Einwohnern kaum noch als Vorort bezeichnet werden. Dasselbe gilt auch für Esslingen, welches fast 95.000 Einwohner hat. Mit Blick auf den Takt der Busverbindung und die Einwohnerzahlen der Orte wird deutlich, dass die Strecke Untertürkheim - Fellbach schon heute eine relativ wichtige Tangetialverbindung ist und mit einem Regionalhalt in Untertürkheim nochmal an Bedeutung gewinnen wird. Mein Vorschlag ist, in dieser Relation eine neue Stadtbahnverbindung zu etablieren, welche die Buslinie 60 ersetzen kann. Die Trasse würde direkt nach dem Bahnhof Untertürkheim aus der Bestandstrecke ausfädel und dann im Tunnel Richtung Nordwesten verlaufen. Am Barbarossaplatz wäre der Tunnel zu Ende und die Strecke würde nun am östlichen Rand der Grünfläche verlaufen. --- Option 1: Ab der Kreuzung mit der Kilianstraße läge die Trasse bis zum Danielweg eingleisig in westlicher Seitenlage. Die Barbarossastraße wird in diesem Abschnitt zur Einbahnstraße, damit die Straßenbahn einen eigenen Gleiskörper hat. Ab dem Danielweg würde ein weiterer Tunnel beginnen, welcher zunächst eingleisig, ab der ersten Haltestelle jedoch zweigleisig wäre. Option 2: Ab dem Ende des Grünstreifens könnte ein kurzer Verbindungstunnel zur Fellbacher Straße gebaut werden. Für die Rampe an der Fellbacher Straße und die folgende Haltestelle im Rampenbereich müssten einige Gärten entfallen. Die Strekce könnte dann straßenbündig entlang der Fellbacher Straße verlaufen. An der Goldbergstraße könnte eine weitere Zwischenstation entstehen. Option 3 (nicht eigezeichnet): Wenn der Tunnel von Untertürkheim kommend einen etwas größeren Bogen machen würde, könnte die Tunnelrampe direkt am Barbarossaplatz liegen und die Strecke würde vollständig straßenbündig durch die Fellbacher Straße verlaufen. --- Im Zuge der Untertürkheimer Straße bis zur Querung der B14 verläuft die Strecke überwiegend straßenbündig. Der letzte Abschnitt von dort bis Fellbachwürde wieder auf eigener Trasse verlaufen. Ein Endpunkt in Fellbach wäre meiner Ansicht nach wenig attraktiv, dennoch habe ich mich dagegen entschieden, hier eine Weiterführung gleich mit vorzuschlagen und sie lediglich mit Pfeilen angedeutet. Der Vorschlag von DerGalaktische geht da schon in die richtige Richtung, aber an einigen Stellen müsste man wohl die Trassierung anpassen. Ich werde da im Laufe des Sommers eigene Vorschläge nachreichen. Der Entfall der Linie 60 in Untertürkheim wird durch Zusatzfahrten der 61 zwischen Bahnhof und Kelterplatz/Alter Friedhof kompensiert. In Fellbach werden die entstehenden Erschließungsdefizite durch eine neue Ortslinie mit Kleinbussen abgedeckt. In Kombination mit diesem Vorschlag zu einer Querverbindung nach Heumaden oder sogar bis nach Plieningen und zum Flughafen, könnte hier eine wichtige Osttangente geschaffen werden. Schon alleine zwischen Untertürkheim und Fellbach Lutherkirche ließe sich die Fahrzeit von 15 Minuten mit dem Bus auf 9 (optimistisch) bis 10 (realistisch) Minuten verkürzen, was die Verbindung auch nochmal attraktiver macht.

Ausbau des Bahnhofs Marxgrün

Angeregt durch die intensive Diskussion hier und in er Öffentlichkeit habe ich mir Gedanken gemacht, mit welchen subtilen Maßnahmen man das Projekt einer Reaktivierung der Höllentalbahn voranbringen könnte. Es geht nichts voran, weil die Reaktivierung bestimmte Gebiete belasten würde denen aber kein Nutzen gegenübersteht. Dieses Verhältnis muß umgekehrt werden. Und zwar in dem Sinne, daß eine Reaktivierung für alle unmittelbar Beteiligten eine Entlastung bewirkt. Und zwar so: Grund für eine Reaktivierung ist fast ausschließlich der Holzverkehr zu dem Werk in Blankenstein aus Tschechien und Süddeutschland, der auf der Schiene einen Riesenumweg nehmen muß. Was natürlich nicht gemacht wird. Stattdessen wird das Holz in Tschechien oder Hof auf LKW umgeladen und wiederum mit größeren Umwegen nach Blankenstein verfrachtet. Daher ist diese Umladung so nah wie möglich nach Blankenstein zu verlegen, also nach Marxgrün. Wäre unter dem Siegel der Verkehrswende keine große Diskussion wert. Auf dem weitläufigen Bahngelände in Marxgrün ist genügend Lagerplatz. Die Sparvariante wäre, nachts einen Güterzug auf dem Streckengleis abzustellen und bis zur Aufnahme des Verkehrs am morgen zu entladen, die etwa in Kreßbronn, wo auch nachts bei Betriebsruhe auf dem Hauptgleis Kie entladen wird. Das Zeitfenster könnte allerdins etwas knapp sein, so daß es es nötig wäre ein beidseitig angeschlossenes Ladegleis in Marxgrün zu bauen, das in den abendlichen Taktlücken bedient wir. Allein das Entladen würde für eine eindrucksvolle Geräuschkulisse sorgen. Der LKW-Verkehr zu nächtlicher Stunde durch Bad Steben und Lichtenberg ein Umdenken in diesen Orten bewirken. Und übrigens, gegen neue Gleise in einem Bahnhof kann dorch wirklich niemand etwas haben. Und wenn dan die Reaktivierung doch kommen sollte wird das Gleis eh gebraucht und Bad Steben hat keinen Lärm mehr.

Stuttgart: Stadtbahn nach Schöckingen

Es gibt in Stuttgart konkrete Pläne für einen Abzweig der Stadtbahn von Weilimdorf nach Hausen. Das Hauptziel dieser Strecke ist die Erschließung der angrenzenden Freiflächen, um dort einen vierten Betriebshof für das wachsende Stadtbahnnetz errichten zu können. Nach aktueller Planung soll dieser Abzweig jedoch nicht in Hausen enden, sondern in mehreren Abschnitten erst zum Gewerbegebiet Ditzingen und dann zum Bahnhof Ditzingen verlängert werden.

Die Kosten-Nutzen-Untersuchung wurde abgeschlossen und hat ergeben, dass die Strecke auf voller Länge wirtschaftlich sinnvoll und umsetzbar ist. Das Projekt ist dringend notwendig, um rechtzeitig die zusätzlichen Abstellkapazitäten zu erhalten, die für andere Erweiterungen benötigt werden. Die Umsetzung ist also bereits sichergestellt und zeitnah in den nächsten 5 bis 10 Jahren zu erwarten.

An dieser Stelle möchte ich eine Verlängerung von Ditzingen aus in Richtung Norden vorschlagen. In der ersten Variante dieses Vorschlags hatte ich eine Führung von Hausen direkt zum Bahnhof Ditzingen und dann weiter über Hirschlanden nach Hemmingen vorgeschlagen. Die Planungen zur südlichen Umfahrung von Ditzingen entlang der Autobahn waren mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. 

Soweit ich das beurteilen kann, bietet der Streckenabschnitt nicht die Nachfrage, um eine zweite Linie nach Hausen und Ditzingen zu führen. Somit ist die Abkürzung von Hausen nach Ditzingen Bahnhof nicht sinnvoll umzusetzen, also müssen die Bahnen vom Gewerbegebiet kommend am Bahnhof Ditzingen Kopf machen.

Des weiteren habe ich den Vorschlag nach Schöckingen eingekürzt, denn eine Führung bis Hemmingen bietet wenig zusätzlichen Nutzen, bei einer vergleichsweise langen Überlandstrecke. Wäre Hemmingen überhaupt noch nicht angebunden, könnte man das sicherlich diskutieren, allerdings fährt dort schon die Strohgäubahn mit der man in akzeptabler Zeit nach Stuttgart kommt.

Sowohl der offiziell geplante Teil bis Ditzingen Bahnhof, als auch die von mir vorgeschlagene Verlängerung nach Schöckingen, verlaufen getrennt vom Straßenverkehr ohne dabei größere Bauwerke zu erfordern. Lediglich zwei kurze Unterführungen (unter dem Bahndamm bei Ditzingen, sowie westlich von Ditzingen an der L1177) und eine kurze Brücke (über die L1136 zwischen Hirschlanden und Schöckingen) werden gebraucht.

Wie in den offiziellen Planungen vorgesehen, wird diese Strecke von der U13 bedient, die zurzeit noch in Feuerbach an der Haltestelle Pfostenwäldle endet. Die Gesamtfahrzeit für die Neubaustrecke dürfte bei 18 bis 20 Minuten liegen, mit dem Fahrtrichtungswechsel kämen noch einmal 1 bis 2 Minuten hinzu, zumindest solange der Betrieb noch nicht automatisiert wurde.

Nach Umsetzung der Stadtbahnstrecke wären zudem einige kleinere Anpassungen im Busverkehr notwendig. Die Buslinie 620 wird von Heimerdingen nach Hirschlanden begradigt und lässt zukünftig Schöckingen aus, weil es bereits durch die Stadtbahn und die Buslinie 651 bedient wird. Zudem wird die Linie nach Hirschlanden eingekürzt, um den Parallelverkehr zur Stadtbahn zu vermeiden. Die Buslinie 623 Ditzingen - Schöckingen kann vollständig entfallen. Der Verlauf der Buslinie 651 wird angepasst, um in Schöckingen und Hirschlanden die komplette Ortslage zu bedienen. Zudem wird die Linie auf einen Halbstundentakt verdichtet. Die Hirschlander Straße in Ditzingen muss dann zukünftig von anderen Ortsbuslinien bedient werden, weil die Linien 620 und 623 entfallen.

Erweiterung / Ergänzung S75 – Berlin

Eine Verlegung der Strecke ab Ostkreuz ermöglicht sowohl eine Taktverdichtung nach Karlshost, sowie die Einbindung Biesenhorsts mit dem Neubaugebiet Gartenstadt Karlshorst durch zwei neue Haltepunkte - 'Biesenhorst' (unterhalb der noch zu bauenden Brücke Str. am Heizhaus) und 'Gartenstadt Karlshorst' (an der Dreieckskreuzung Lauchhammer, Klara Schabbel und Robert Siewert Str.) - bevor die Linie in die alte Bestandstrecke nördlich des Biesdorfer Kreuzes wieder einfädelt. Ein Haltepunkt 'Poelchaustrasse' oder 'Bürknersfelde' ist neu zu errichten. Ab Haltepunkt 'Wartenberg' wird die Strecke um mehrere Stationen erweitert, 'Malchow' and der Bundestrasse 2 und 'Karower Kreuz' mit Umsteigemöglichkeit zum RV und zur S-Bahn, 'Bucher Str.' oder 'Buchholz'. Da Berlin eine weitere Verdichtung von Wohngebieten im Nordosten plant, bietet sich ein 10 min Takt bis Buchholz an. Weiter geht es nach Mühlenbeck, dort verzweigt sich die Linie, ein 'neuer' Ast bedient über eine noch zu bauende Verzweigung/Kurve den neuen Haltepunkt 'Mühlenbeck' in der Nähe der Kastanienallee mit Umsteigemöglichkeit zur Heidekrautbahn, der andere Ast ersetzt die S 8 und führt weiter nach O'burg. Die Haltestelle 'Mühlenbeck - Mönchsmühle' wird jedoch aufgegeben, ebenso der Haltepunk 'Schönfliess' am 'alten' Ast der S 8. Der Haltepunkt 'Schönfliess' wird durch einen Neubau gleichen Namens näher am Dorf ersetzt und wird dann durch den neuen Ast bedient werden. Der neue Ast endet in Glienecke/Nordbahn in der Nähe des Stadions Bieselweide. Der 'alte' Ast wie gewohnt in Birkenwerder. Startbahnhof in meiner Skizze ist der Ostbahnhof, was jedoch nicht bedeuten soll, dass  die Strecke nicht in die Stadtbahn eingegliedert werden kann. P. S. Die Bahnhöfe 'Rummelsburg' und 'Betriebsbhf R.' werden von dieser Linie nicht bedient, da die S 3 an diesen ja bereits hält.

Abzweig Rust/Europapark

Die Inspiration habe ich von diesem Vorschlag.
Da sich in Rust seit der Eröffnung von Rulantica und dem Hotel Krønasår einiges getan hat, habe ich eine detailliertere Version des Vorschlags von Bahnschalker entworfen.

Verlauf:

An der bestehenden Trasse wird nach dem Halt Orschweier im Norden bzw. Herbolzheim im Süden abgezweigt, um vor der A5 zusammenzulaufen und anschließend diese zu unterqueren.

Daraufhin verläuft die Trasse entlang der Europa-Park-Straße und unterquert diese, um in den Halt bei Rulantica zu münden. Ich habe dabei versucht den Halt so nah wie möglich an der Anlage zu platzieren, daher die Unterquerung der Europa-Park-Straße.

Anschließend wechselt die Trasse wieder die Seite und verläuft weiterhin entlang der Europa-Park-Straße. Am Kreisverkehr am Hotelresort erfolgt ein weiteres Mal eine Straßenunterquerung, um daraufhin den Halt am Hotelresort zu ermöglichen.

Dann verläuft die Trasse weiter vorbei am Ausweichparkplatz, um kurz vor dem Haupt-Parkplatz in einem Tunnel zu verschwinden, in dem dann auch der Endhaltepunkt am Haupteingang erreicht wird.

Vorteile:

Ich denke mal die Vorteile sind recht ersichtlich:

Mit einer attraktiven Schienenverbindung direkt zum EP sollte der Autoverkehr entlang der A5 und der Europa-Park-Straße stark entlastet werden, da mehr Besucher mit der Bahn anreisen würden.

Die Gemeinden Rust würde dadurch stark profitieren, da man die entstehenden Staus zumindest verringern würde. Die Gemeinde Ringsheim noch einmal dadurch, dass sie nicht mehr als Umsteigebahnhof für den EP dient. 

Für die Gemeinde Rust mit immerhin ca. 4000 Einwohnern hätte man zudem einen Schienenanschluss.

Natürlich wäre eine entlastete A5 auch ein großer Vorteil. Zu Zeiten vor der Pandemie staute sich der Verkehr auf der A5 im Berich Rust an schönen Tagen nahezu täglich.

Mögliche Verbindung:

Ich stelle mir hier eine Art „Europapark-Express“ vor, der zwischen Karlsruhe und Freiburg (eventuell nach Basel) verkehrt. Unabhängig von der bestehenden Verbindung. Als weitere Halte, an denen dieser "Express" hält, schlage ich Offenburg und Lahr vor.
Für den Takt habe ich noch keinen konkreten Vorschlag, dieser sollte natürlich stark Tageszeiten-abhängig sein.

(Straßenbahn Potsdam) Linie 92 nach Golm

Golm ist ein etwas abgelegener Vorort Potsdams, der zwar klein ist, aber dafür einige wichtige Einrichtungen beherbergt. Zum einen befindet sich dort ein weitläufiger Campus der Universität, zum anderen der "Science Park" für Technologie und Wissenschaft. Außerdem liegt dort die Siedlung Eiche, welche ebenfalls abgelegen vom Stadtkern ist. Bisher wird die Verbindung zu eben diesem mit mehreren stündlichen Regionalzügen vom Golmer Bahnhof und einer Expressbuslinie gewährleistet. Es gibt noch ein paar weitere Buslinien, die in Richtung Potsdamer Stadtzentrum fahren, aber diese Verbindungen bestehen auch nur alle 15 bis 20 Minuten. An Sams-, Sonn- und Feiertagen herrscht oft sogar Betriebsruhe, was den PKW-freien Weg in die Innenstadt noch zusätzlich erschwert.

Deshalb schlage ich eine Verlängerung der STB 92 nach Golm vor!

Die Neubaustrecke startet am bisherigen Endpunkt der 92 an der Station "Kirschallee". Von dort aus geht es über die Potsdamer Straße und den Haltepunkt "Bornstedter Feld" in den Vorort Bornim. Hier profitieren die Bürger ebenfalls von der neu gewonnenen einfachen Anbindung an die Innenstadt. Von hier geht es auf der Mitschurinistraße bzw. der Golmer Chaussee gen Westen. Kurz bevor die Straße den Berliner Außenring überquert zweigt die STB-Trasse links ab und führt auf eigenem Weg parallel zum Bahndamm in Richtung Golm. Am dortigen Bahnhof hat die STB dann ihren Endpunkt erreicht. Hier wird neben dem Supermarkt eine Wendeschleife errichtet. Die STB fährt selbstverständlich alle 10 Minuten, um die Verbindungen zur Stadt perfekt auszunutzen. Somit profitieren Anwohner von Golm, Eiche und Bornim, Studenten am Golmer Uni-Campus und Beschäftigte im "Science Park" von einer leichten und unumständlichen Verbindung von Potsdam nach Golm.

Bremen: Anbindung an Osnabrück

SBahn Bremen - Osnabrück

  • Touristenfreundlicher Verkehr für z.B. Urlauber nach Osnabrück (Ankunftsort z.B. Bremer Flughafen)
  • Anschließen Mittelgroßer Ortschaften (Vehrte, Drohne, Dielingen, Marl-Dümmer, Lembruch, Sankt Hülfte, Drebber, Dreeke, Drentwede, Ridderrade, Borwede, )

-> optionale Halte = wird nur durch drücken von "Stop" bedient, oder wenn eine Person an der Haltestelle steht

  • 30-min.-Takt bis Diepholz, jede 2. Fahrt nach Osnabrück, WE: 60-min.-Takt nach Osnabrück, Feiertags / Nachts: 90-min.-Takt

Stuttgart: Verbindung Talquer- und Tallängslinie (Alternative)

Hier ist eine meiner Meinung nach sinnvollere Alternative zum gleichnamigen Vorschlag von 103612 dargestellt. Eine ausführlichere Beschreibung folgt demnächst. Der Grundgedanke dieser Verbindung wurde dort von Intertrain eingebracht.

Ich habe einen ausführlichen Vergleich der beiden Varianten durchgeführt.

Hier sind die Fakten:

  Variante 1 (103612) Variante 2 (Intertrain)
Länge 2100 Meter 3500 Meter
zu überwindende Höhenmeter 80 55
erforderliche Tunnellänge 900 Meter + 300 Meter 600 Meter
Fahrzeit (bei 25 km/h) 305 Sekunden 504 Sekunden
Fahrzeitersparnis 199 Sekunden i.V. zu V2  
Kosten (100 Mil. pro km) 120 Mil. + 6 Mil. 60 Mil. + 4 Mil.
Kosten (200 Mil. pro km) 240 Mil. + 6 Mil. 120 Mil. + 4 Mil.
Mehrkosten pro Sekunde Fahrzeitersparnis 311.558 bis 613.065 €  

Ich glaube nicht, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist, bis zu 600.000 € für eine einzige Sekunde Fahrzeitersparnis auszugeben.

Diese Variante hat gegenüber der von 103612 einen Fahrzeitnachteil von 3 Minuten und 19 Sekunden. Die Fahrzeit von Möhringen Bahnhof zum Charlottenplatz beträgt aktuell 14 Minuten und die von Waldeck zum Charlottenplatz 13 Minuten. Die Umsteigezeit in Möhringen beträgt aktuell 3 Minuten. Das heißt über die Talquerlinie braucht man momentan 17 Minuten von Möhringen bis Charlottenplatz.

Bei der Variante von 103612 wären es über die Tallängslinie 18 Minuten (auch langsamer als über die Talquerlinie) und bei der von Intertrain (Dieser Vorschlag) wären es 21 Minuten. Dieser Unterschied ist so gering, dass er die enormen Mehrkosten auf keinen Fall rechtfertigen kann.

Ich denke, dass trotz der um 4 Minuen längeren Fahrzeit eine Direktverbindung deutlich attraktiver wäre als ein unsicherer Umstieg. Durch eine Verschlechterung des Umstiegs ließe sich der Fahrzeitnachteil sogar nochmal verringern.

Zudem würden von dieser Strecke nochmal deutlich mehr Verbindungen profitieren.

Linienkonzept:

Diese Strecke würde mittels einer Durchbindung von U3 und U14 bedient werden, wäre aber auch für zahlreiche andere Verbindungen interessant (Dürrlewang, Leinfelden und Fasanenhof/Flughafen) und könnte eine sinnvolle Umleitungsstrecke bieten.

Zusammen mit meinem Vorschlag für Vaihingen ließe sich das Linienkonzept sehr flexibel gestalten.

 

S: Flughafen – Esslingen

Esslingen ist mit knapp 95000 Einwohnern nach Stuttgart die zweitgrößte Stadt im Ballungsraum Stuttgart. Sie befindet sich östlich Stuttgarts. Stuttgart selbst hat einen Flughafen südöstlich der Stadt, welcher der zwar nicht der wichtigste Flughafen in Bayern oder Hessen bzw. ganz Deutschlands ist, wohl aber der wichtigste Flughafen in Baden-Württemberg. Will man aber von diesem in die größte Stadt bei Stuttgart, sprich nach Esslingen muss man einen riesigen Umweg über Stuttgart nehmen, was sicherlich auch einen Schnellbus zwischen Esslingen und dem Flughafen in der Fahrzeit gegenüber der Eisenbahn rechtfertigt. Des Weiteren ist Stuttgart-Flughafen/Messebahnhof Endpunkt der S3, die bis dorthin die S2 verstärkt, deren Endpunkt sich erst in Filderstadt findet. Sie ist so zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Flughafen ein Verstärker der S2 und weniger eine eigene Linie. Hier möchte ich eine S-Bahn-Neubaustrecke vom Flughafen Stuttgart nach Esslingen als Verlängerung der S3 vorschlagen. Sie verläuft schnurgerade, was einen Tunnel unter Ruit und der Parksiedlung notwendig macht. Unter Ruit und der Parksiedlung soll aber unterhalb der Stadtbahnhaltestelle Ruit Zinsholz ein S-Bahnhof als Umsteigepunkt zur Stadtbahn entstehen. Neben der S-Bahn-Verbindung von Esslingen zum Flughafen erhalten auch der Stuttgarter Stadtteil Plieningen und das DHL-Paketzentrum in Scharnhausen einen Schienenanschluss in Form der S-Bahn.

S: S-Bahn Zuffenhausen – Gäubahn – Schwabstraße

Die Gäubahn bietet eine Westumfahrung von Stuttgart und könnte auch einige Punkte erreichbar machen. Deswegen möchte ich sie gerne für eine S-Bahn nutzen. Diese S-Bahn kann die Gesamtstrecke zwischen Feuerbach und dem Westbahnhof befahren. Den Westbahnhof würde ich aber gerne einen Stück verlegen, um die Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahn am Herderplatz zu bieten. Über einen Bogen wird die Gäubahn mit dem S-Bahn-Stammstreckentunnel Hauptbahnhof - Vaihingen verbinden. So führt die S-Bahn direkt in den Bahnhof Schwabstraße. Dort enden gleich 4 S-Bahn-Linien (S4-S6 + S60), sodass eine davon gut in Frage kommt, um die Westumfahrung zu bedienen. Allerdings fahren alle diese S-Bahn-Linien schon nach Feuerbach und Zuffenhausen, sodass die Bahnen schlecht beschildert werden können und eine Schleife an ihrem Ende hätten. Deswegen möchte ich vorschlagen, dass die S3 diese Strecke bedient und ihren Abschnitt Schwabstraße - Flughafen dafür an eine der Linien S4-S6 oder S60 abgibt. Endpunkt für die S3 wird dann Stuttgart-Zuffenhausen.

Regionalbahn Hof – Saalfeld

Zu meinem Vorschlag Lückenschluss Blankenstein-Bad Steben ergänzende Führung einer verlängerten Regionalbahn RB 32 zwischen Saalfeld und Hof (Saale). In Saalfeld bestehen Beziehungen nach Jena und Erfurt und in Hof in Richtung Plauen und Bayreuth, zudem ist diese Bahnlinie touristisch sehr attraktiv.

Die mit Sternchen markierten Stationen sind Bedarfshalte. 

Lückenschluss Blankenstein – Bad Steben: Alternative zur Reaktivierung der Höllentalbahn

Inspiriert durch den Vorschlag von erfurterbahnfan habe ich einen eigenen Vorschlag erstellt, wie die Trassenlücke auf der Bahnstrecke zwischen Saalfeld und Hof geschlossen werden kann.

Ich halte es dabei nicht für förderlich, die Alttrasse durch die Höllentalbahn zu reaktivieren, aus mehreren Gründen:

  • Durchschneidung eines Naturschutz- und Trinkwasserquellgebiets (Entlaubungsmittel)
  • Bad Steben wird zumindest teilweise abgehängt; unwirtschaftliches Flügelungskonzept in Höllenthal wäre nötig
  • Führung durch unbesiedeltes Gebiet

In meinem Vorschlag habe ich (basierend auf Google Earth) die Topographie berücksichtigt. Zwar ist besonders der Abschnitt zwischen Lichtenberg und Blankenstein steigungsreich, mit modernen Triebköpfen aber machbar. Das Ergebnis ist eine Neubaustrecke, die die lokalen Probleme sinnvoll berücksichtigt, bewusst Bad Steben mit einbindet und auch einen klaren touristischen Mehrwert hat. Die Maßnahmen sind im Detail in der Karte gelistet.

Zu den Passagierstationen:

  • Bahnhof Blankenstein. Der Anfangspunkt der Strecke, das kurz weiter im Süden endende Stumpfgleis wird hier verlängert.
  • Haltepunkt Lichtenberg (Franken)
  • Bedarfshaltepunkt Frankenwaldsee 
  • Bahnhof (Bedarfs-Hp) Bad Steben-Seniorenwohnpark. Der eigentliche Zweck ist die Funktion als Betriebsbahnhof für das abzweigende Gleis zum Bahnhof Bad Steben. Durch die unmittelbare Nähe eines Seniorenparks habe ich mich aber zur Auslegung als Bedarfshaltepunkt entschieden, um den Senioren eine schnelle Reise z.B. in die Bad Stebener Innenstadt oder die Region (Saalfeld, Hof, Bad Lobenstein) zu ermöglichen. Nebenbei wird die Fläche dann für eine Erweiterung interessant.
  • Bahnhof Bad Steben. Der westliche Endpunkt der Strecke. Die Regionalzüge sollen hier planmäßig kopfmachen.

Die östliche Kurve ist für den Güterverkehr vorgesehen und nicht zwingend notwendig.

Regiobahn Trier: Linie 4

Neben einer neuen Ost-West-Achse soll auch die historische Nord-Süd-Achse Teil des neuen Straßenbahnnetzes werden. Diese wird von einer Regiobahnlinie und einer ringförmigen Stadtbahnlinie befahren. Im Zentrum ergibt sich dabei ein Fünfminutentakt durch die Überlagerung der beiden Zehnminutentakte. Die Weiterführungen nach Konz und Schweich werden hingegen nur alle 20 Minuten befahren. Die Strecke kann aus Platzmangel nur teilweise zweigleisig ausgeführt werden. Auf dem Abschnitt zwischen der Konstantinstraße und St. Paulin ist nämlich größtenteils nur ein Gleis möglich. Dabei sollen die Zugkreuzungen planmäßig auf einem ca. 300 Meter langen zweigleisigen Abschnitt zwischen der Konrad-Adenauer-Allee und der Moselstraße erfolgen. Zusätzlich dazu ist auch am Hauptmarkt eine Kreuzungsmöglichkeit vorgesehen, die aber nur im Verspätungsfall genutzt wird. Außerdem ergibt sich noch die Einschränkung, dass die Paulinstraße südwestlich der Haltestelle St. Paulin zur Einbahn wird. Das ist deshalb notwendig, weil sonst kein eigenständiger Gleiskörper möglich wäre. Dies würde sich zur HVZ noch ungünstiger auf die Betriebsqualität auswirken als ein eingleisiger Abschnitt, weil die Paulinstraße für Autofahrer eine beliebte, aber dennoch leicht umfahrbare Verkehrsachse darstellt.

Regiobahn Trier: Linien 1-3

Mit 110.000 Einwohnern hat Trier genau die richtige Größe für eine Straßenbahn. Den ÖPNV mit Bussen abzuwickeln, ermöglicht nämlich keine allzu große Veränderung des Modal Split. Das liegt einerseits an den Fahrzeiten, die gleichermaßen unattraktiv bleiben und andererseits an der Kapazität. Deshalb ist ein innerstädtisches, schienengebundenes Verkehrsmittel notwendig. Dieses soll teilweise als Zweisystembahn ausgeführt werden, um die Anbindung ans Umland zu verbessern und Direktverbindungen ins Stadtzentrum zu schaffen. Das betrifft einerseits die hier vorgeschlagene Linie und andererseits eine weitere Nord-Süd-Linie von Schweich nach Luxemburg. Außerdem ist noch eine klassische Straßenbahnlinie zur Universität vorgesehen. Dabei sollen die BOStrab-Strecken mit 900 V DC elektrifiziert werden und die Fahrzeuge für die Regiotram-Linien zusätzlich noch für 15 kV 16,7 Hz AC ausgelegt sein. Diese verkehren dann innerhalb der Stadt auf den gleichen Strecken wie die klassischen Straßenbahn-Fahrzeuge und fahren über EBO-Strecken ins Umland. Konkret sind dabei Perl (T60), Luxemburg (T60) und Merzig (T30 bis Saarburg, danach T60), Wittlich (T30) und Bitburg (T30) als Ziele vorgesehen. Um diese Durchbindungen zu ermöglichen, muss der Bahnhof Kreuz Konz umgebaut werden und die Eifelbahn ist zu elektrifizieren. Konkret wird der Bahnhof dann um zwei Bahnsteige ergänzt und die Brücke wird zweigleisig ausgebaut. Außerdem ist die Reaktivierung und Elektrifizierung der Strecke nach Bitburg notwendig sowie der Bau einer Verbindungsschleife bei Metterich.

(Köln) 90m lange Zugverbände auf der Ost-West-Achse – Juristischer Hintergrund bezügl. Ausnahmeregelung

Hallo, bezüglich des geplanten Einsatzes von Langzügen auf der Ost-West-Achse in Köln und der Diskussion ob Tunnel oder nicht taucht auch immer wieder die Problematik auf, dass bei oberirdischer Führung Ausnahmeregelungen für die geplanten Langzüge nötig würden, wobei die Stadt Köln diese bislang bei der Bezirksregierung überhaupt noch nicht gestellt hat. Denn es gilt die Regel, dass nach BOStrab die maximale Länge von Zugverbänden 75 m nicht überschritten werden darf, wenn diese Fahrzeuge am Straßenverkehr teilnehmen. Die Diskussionen darüber gab es hier im Forum, oder auch z.B. dem von Drehscheibe online, selbst bei den (Möchtegern-)Experten vom VCD habe ich diese bereits erlebt. Alle diskutieren fleißig mit, bloß so richtige Ahnung scheint kaum jemand zu haben. Ich meine, ich bin natürlich auch kein Experte für Verkehrsrecht, aber da die Verordnung (BOStrab) im Internet frei verfügbar ist, möchte ich mit Euch einmal einen Blick hinein werfen. Der folgende Exkurs ist auch als Leitfaden zu verstehen, wie Schienentrassen ausgestaltet sein sollten. Denn oftmals reicht es für eine Streckenplanung nicht, einfach nur einen Strich in die Landschaft zu zeichnen. Ein Bisschen mehr Professionalität stünde vielen der hier veröffentlichten Streckenvorschläge auf jeden Fall gut zu Gesicht. Zumindest dann wenn vorgesehen ist, dass der eine oder andere Streckenvorschlag später so oder so ähnlich in die Realität umgesetzt werden sollte. Es geht im Grundsatz um diese Vorschrift:
Züge, die am Straßenverkehr teilnehmen, dürfen nicht länger als 75 m sein.
Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit, denn die eigentliche Verordnung sagt ja noch viel mehr aus:
Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung - BOStrab) § 55 Teilnahme am Straßenverkehr (1) Auf straßenbündigem Bahnkörper nehmen die Züge am Straßenverkehr teil. Dabei müssen die Fahrzeugführer die sie betreffenden Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung beachten. (2) Züge, die am Straßenverkehr teilnehmen, dürfen nicht länger als 75 m sein und müssen für andere Verkehrsteilnehmer in ausreichendem Maß erkennbar sein. (3) Auf besonderen und unabhängigen Bahnkörpern einschließlich der Bahnübergänge im Sinne des § 16 Absatz 4 Satz 4 und 6 nehmen die Züge nicht am Straßenverkehr teil.
Entscheidend ist dann ja wohl die Ausgestaltung des Bahnkörpers. Denn juristisch gesehen nehmen die Straßenbahnen nicht immer am Straßenverkehr teil:
§16 Bahnkörper (1) Bahnkörper umfassen den Oberbau und den ihn tragenden Unterbau, der aus Erd-, Stütz- oder Ingenieurbauwerken bestehen kann. (2) Der Unterbau muß unter Beachtung der geologischen und hydrologischen Verhältnisse standsicher sein. (3) Anfallende Wässer müssen ohne Beeinträchtigung des Bahnbetriebes vom Bahnkörper ableitbar sein. (4) Bahnkörper sind straßenbündige, besondere oder unabhängige Bahnkörper. Straßenbündige Bahnkörper sind mit ihren Gleisen in Fahrbahnen oder Gehwege eingebettet. Besondere Bahnkörper liegen im Verkehrsraum öffentlicher Straßen, sind jedoch vom übrigen Verkehrsraum mindestens durch Bordsteine oder Hecken oder Baumreihen oder andere ortsfeste körperliche Hindernisse getrennt. Zum besonderen Bahnkörper gehören auch Bahnübergänge nach § 20 Absatz 1 Satz 3 mit Vorrang für die Straßenbahn, wenn sie entsprechend § 20 Absatz 3 oder 4 gesichert sind. Unabhängige Bahnkörper befinden sich auf Grund ihrer Lage oder Bauart außerhalb des Verkehrsraums öffentlicher Straßen. Zum unabhängigen Bahnkörper gehören auch die Bahnübergänge nach § 20 Absatz 1 Satz 2. (5) An den für das Überqueren durch Fußgänger vorgesehenen Stellen über einen besonderen Bahnkörper müssen zwischen diesem und unmittelbar angrenzenden Fahrbahnen Aufstellflächen für Fußgänger vorhanden sein, wenn das durchgängige Überqueren von Bahnkörper und Straße nicht durch Lichtzeichen geregelt ist. Im Übrigen bleibt die Verantwortung des Straßenbaulastträgers unberührt. (6) Bei Fahrbetrieb ohne Fahrzeugführer muß durch Einfriedungen oder auf andere Weise das unbefugte Betreten, Befahren oder Benutzen des Bahnkörpers verhindert sein. Wenn es die Betriebssicherheit erfordert, kann die Technische Aufsichtsbehörde dies auf bestimmten Streckenabschnitten auch bei anderen Betriebsarten verlangen.
Die entscheidende Aussage steckt im Absatz (4). Es gibt 3 Arten von Gleiskörpern: Die straßenbündigen, die sich vollständig im Straßenraum befinden und die dann zusammen mit dem MIV benutzt werden. Charakteristisch trifft das auf alle Abschnitte mit "Rillengleis" zu. Dann gibt es die "Besonderen Bahnkörper". Diese sind zumindest baulich vom Straßenraum abgetrennt, Bordsteine z.B. reichen bereits. Zum Schluss gibt es noch die "Unabhängigen Baukörper", welche sich im Gegensatz zu den vorher beschriebenen nicht im Straßenraum befinden. Kreuzungsfrei müssen diese ausdrücklich nicht sein, denn was bei Überqueren z.B. von Straßen bzw. MIV-Fahrbahnen passiert, ist in § 20 beschrieben:
§ 20 Bahnübergänge (1) Die Straßenbahn hat an höhengleichen Kreuzungen von besonderen und unabhängigen Bahnkörpern mit Straßen, Wegen und Plätzen (Bahnübergängen) Vorrang, soweit die Straßenverkehrs-Ordnung dies bestimmt. Bahnübergänge über unabhängige Bahnkörper sind nach den nachfolgenden Vorschriften zu sichern. An anderen Bahnübergängen oder an Kreuzungen im Bereich straßenbündiger Bahnkörper ist darauf hinzuwirken, dass der Straßenbahnverkehr durch den übrigen Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird. (2) Bahnübergänge im Sinne des Absatzes 1 Satz 2 mit Vorrang für die Straßenbahn sind durch Übersicht auf die Bahnstrecke zu sichern. Diese ist vorhanden, wenn die übrigen Verkehrsteilnehmer die Bahnstrecke so weit und aus einem solchen Abstand einsehen können, dass sie bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt den Bahnübergang ungefährdet überqueren oder vor ihm anhalten können. Die Übersicht kann nur durch eine technische Sicherung im Sinne des Absatzes 5 ersetzt werden. Bei Bahnübergängen von Fuß- und Radwegen auf Streckenabschnitten mit Fahren auf Sicht genügt eine Lichtzeichenanlage. (3) Bahnübergänge im Sinne des Absatzes 1 Satz 2 mit Vorrang für die Straßenbahn müssen nach Absatz 5 technisch gesichert sein, wenn auf dem Bahnübergang Straßenbahnen auf Zugsicherung fahren, auf der kreuzenden Straße schneller als 50 km/h gefahren werden darf oder der Bahnübergang innerhalb eines Tages in der Regel von mehr als 100 Kraftfahrzeugen überquert wird. (4) Bahnübergänge im Sinne des Absatzes 1 Satz 2 von Fuß- oder Radwegen mit gegebener Übersicht müssen mit Umlaufsperren, ähnlich wirkenden Einrichtungen oder mit einer Lichtzeichenanlage ausgerüstet sein. Abweichend von Satz 1 kann auf Umlaufsperren, ähnlich wirkende Einrichtungen oder eine Lichtzeichenanlage verzichtet werden, wenn nach den örtlichen Verhältnissen dafür kein Erfordernis besteht und die Technische Aufsichtsbehörde zustimmt. Umlaufsperren sind so zu gestalten, dass die Wegebenutzer der Fahrtrichtung der Straßenbahn entgegen gehen müssen. (5) Eine technische Sicherung erfordert 1. Lichtzeichen mit der Farbfolge Gelb – Rot nach Anlage 1 Bild 2, die mit Halbschranken nach Anlage 1 Bild 3 verbunden sein können und 2. Überwachungssignale Bü 0 und Bü 1 nach Anlage 4 vor dem Bahnübergang oder eine in Zugsicherungsanlagen eingebundene Überwachung der Einrichtungen nach Nummer 1. Auf Streckenabschnitten mit Fahren auf Sicht dürfen anstelle der in Satz 1 bezeichneten Überwachungssignale auch Fahrsignale nach Anlage 4 unmittelbar vor dem Bahnübergang verwendet werden.
Hier kann man auch den entscheidenden Unterschied zwischen BOStrab und EBO erkennen. Die Bahnübergänge müssen nicht zwingend aufwändig mit Schranken und den damit verbundenen langen Schließzeiten gesichert werden - abhängig von der Geschwindigkeit der Stadtbahn. Bei über 50 km/h muss auch das gegeben sein. Das gilt vor allem bei Strecken außerhalb des Straßenraums (Besonderer Bahnkörper). Und was bedeutet das jetzt für die Kölner Ost-West-Achse? Ab der (H) Heumarkt Richtung Osten (Linien 1 und 9) liegt ein unabhängiger Gleiskörper vor. Die Bahnübergänge der ehemaligen Vorortbahnstrecken "B" (nach Bensberg) und "K" (zum Königsforst) sind dort deutlich erkennbar mit dem "Andreaskreuz", an den Straßenkreuzungen auch zusätzlich durch Schranken abgesichert. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Linie 7 ab Poll, Salmstraße Richtung Zündorf. Der restliche Abschnitt ab "Heumarkt" bis zur Endhaltestelle "Weiden West" ist ein besonderer Bahnkörper, auch dort wäre für längere Züge grundsätzlich keine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Mit Ausnahme des rund 250 m langen Abschnitts auf der Aachener- bzw. Richard-Wagner-Straße westlich des Habsburgerrings, dort wäre der Umbau wie von der Stadt Köln geplant nötig - bei mir oben auf der Karte grün eingezeichnet. Die Stadtbahn sollte in beiden Richtungen auf besonderem -vom Autoverkehr abgetrennten - Gleiskörper auf der Aachener Straße, der Autoverkehr in beiden Richtungen auf der Richard-Wagner-Straße geführt werden. Eine dann eventuell nötige kreuzungsfreie Überquerung der Stadtbahntrasse durch den Autoverkehr westlich der Eisenbahn wäre zumindest von der Vorschrift her nicht erforderlich, aber aufgrund des momentanen Verkehrsaufkommens wohl unumgänglich. Ab dem Heumarkt bis zum Rudolfplatz sollte die Bahntrasse auf die nördliche Straßenseite verlegt werden. Zur Vermeidung der Kreuzung mit der Stadtbahn sollte der Autoverkehr direkt hinter der Deutzer Brücke durch den Tunnel unterhalb des Maritim-Hotels und dann in beiden Richtungen durch die Pipinstraße geführt werden. Dieses sollte veranschaulichen, dass 90 m lange Zugverbände grundsätzlich auch ohne Innenstadttunnel und ohne Ausnahmegenehmigung quer durch die Kölner Innenstadt möglich wären. Kritsch würde das erst später mit der ebenfalls geplanten Umstellung der Linie 9 auf Langzüge. Diese wären ab dem Neumarkt Richtung Sülz nicht zulassungsfähig (kein eigener Gleiskörper), wobei dieses nicht das einzige Problem wäre. Denn eine nötige Verlängerung der Haltestellen auf 80 m im Zuge der Zülpicher Straße dürfte alleine schon aus Platzgründen scheitern. Ebenfalls nicht erlaubt wäre dann eine spätere Führung der Linie 9 nach Frechen, dort wäre ebenfalls auf der Dürener Straße in Lindenthal kein eigener ("Besonderer") Gleiskörper möglich.

Bielefeld: Linie 4 > Großdornberg/Schloßhofstraße

Dieser Vorschlag basiert auf diesem hier ,in dem ich vorschlage die Linie 4 nach Großdornberg (-Werther) zu verlängern, wobei es aus Werther schon positive Rückmeldung gibt. Gleichzeitig soll die Linie 4 bald über den Fachhochschul-Campus zur Schloßhofstraße verlängert werden. Mein Vor schlag sieht vor beide Ziele anzufahren, wobei hinter der Uni die Strecke zur Schloßhofstraße abzweigt. Der Abzweig findet vor der Station Wellensiek statt, da eine Kurve hinter der Station zu eng wäre. Deswegen soll die Haltestelle Wellensiek verschoben werden, um den Kurvenradius so groß wie möglich zu halten. Das verschieben der Station hat Ulrich Conrad vorgeschlagen.

[TÜ/FDS] Ausbau KBS 774 (Kulturbahn/Obere Neckarbahn) Tübingen – Horb

Hallo!
Es gibt schon seit Langem Überlegungen darum, ob man die Strecke Tübingen - Horb ausbauen kann. Hier ist mein Vorschlag.

Hier beginnt der Ausbau bereits unweit vom Tübinger Hauptbahnhof, wo gleich 3 neue Haltepunkte hinzukommen und gleichzeitig noch einer reaktiviert wird. Dies wird die Linie 19 im Abschnitt Bühl - Tübingen entlasten. Nach Verlassen von Rottenburg kommt dann ein Neubau, womit die Strecke nicht so enge Radien nehmen muss. Dies wird nochmals hinter Bad Niedernau wiederholt, wo dann auch ein zusätzlicher Haltepunkt bei Obernau eingerichtet werden kann.

Bei Bieringen wird der zweigleisige Abschnitt verlängert, um auch längere Güterzüge gegenseitig begegnen zu lassen.

In Eyach soll der Bahnhof komplett modernisiert werden, wo man dabei auch den Zwischenbahnsteig durch einen längeren Seitenbahnsteig ersetzt. Der kleine HzL-Teil soll in den DB-Teil eingebunden werden durch das neue Stumpfgleis 3. Der alte HzL-Bahnhof soll danach aufgelassen werden.

Bei Mühlen würde ich die Stracke durch einen Tunnel führen, wodurch die Strecke ebenfalls etwas verkürzt wird. In Mühlen soll der bestehende Halt um ca. 50 Meter Richtung Eyach verlegt werden, wo auch ein längerer Seitenbahnsteig geplant sein würde. In Horb würde es noch eine Ausfahrtsmöglichkeit vom Gleis 2 Richtung Tübingen geben.

Diese Strecke soll vollständig elektrifiziert werden und weitesgehend mit Vmax 110-140km/h befahrbar sein, im Bahnhofsbereich mit max. 50km/h.

Königstein: Zahnradbahn nach Papstdorf über Pfaffendorf und Gohrisch

Dieser Vorschlag wäre mehr eine Touristische Attraktion in der Sächsischen Schweiz. Eine Zahnradbahn die auch Höhen überwinden könnte. Die von Königstein am Hang hoch nach Pfaffendorf fahren würde um auch von Königstein direkt günstig zum Pfaffenstein zu gelangen. Zwar würde auch der Bus hoch fahren und sicher völlig ausreichen aber durch diese Verbindung wäre es direkter. Ich habe sie noch nach Gohrisch geführt um auch diesen Ort mit der Drahtseilbahn zu verbinden. 

(Ich habe sie noch bis Papstdorf verlängert um auch Touristen gut vom Königsteiner Bahnhof zum Parkplatz Papststein zu kommen)

MKK: Bruchköbel Westbahnhof

Bruchköbel besitzt einen Bahnhof nördlich der City, welcher aber ganz schön weit von dieser entfernt ist. An der Hauptstraße in Bruchköbel überführt die Bahnstrecke (RB49) den westlichen Beginn der City aber an der Haltestelle Viadukt. Ich denke mir mal, man könnte mit einem Bahnhof dort die City von Bruchköbel besser erreichen. Deswegen möchte ich dort einen Westbahnhof vorschlagen. Der bestehende Bahnhof in Bruchköbel wird in Bruchköbel Nordbahnhof umbenannt. Neben den kürzeren Wegen in die Innenstadt bietet der Bahnhof auch die Möglichkeit Mittelbuchen besser anzuschließen.

MKK: Bahnhof Nidderau-Heldenbergen

Heldenbergen ist ein 6000-EW-reicher Stadtteil von Nidderau. Dieser hat auch ein Gewerbegebiet nördlich einer Bahnstrecke von Friedberg nach Hanau (RB49). Südlich der Bahnstrecke liegt viel Wohnbebauung. Diese wird entlang der Büdinger Straße erreicht wird, welche im weiteren Verlauf auch Friedberger Straße und Konrad-Adenauer-Allee heißt. Über diese fahren auch viele Buslinien nach Heldenbergen. Genau an dieser Straße möchte ich deswegen auch einen Bahnhof vorschlagen. Dieser schließt dann an die RB49 Richtung Friedberg und Hanau an. Die Haltestelle \"Siemensstraße\" an der Bahnstrecke wird im Zuge dessen in Heldenbergen Bahnhof umbenannt.

FB: Bahnhof Friedberg-Fauerbach

Ein zusätzlicher Bahnhof soll den Friedberger Stadtteil Fauerbach erschließen. Dieser hat gut 1100 EW und liegt nahe von drei Eisenbahnstrecken. An jeder von diesen entsteht ein eigener Bahnhof und zwischen ihnen die Bushaltestelle. Das ist möglich, da sich die Bahnstrecken dort ja verzweigen. Aufgrund der geringen Einwohnergröße wird Fauerbach nur von dem jeweils langsamsten Zug der jeweiligen Strecke bedient. Auf der Hauptstrecke nach Frankfurt hält daher nur die S-Bahn in Fauerbach. Wenn man zusätzlich noch die Linie FB-72 anders führt oder für die Linien FB-01 und FB-03 zusätzlich eine Wendemöglichkeit im Bahnhof Fauerbach schafft, kann auch Ossenheim (ca. 1200 Einwohner) an die Bahnen im Bahnhof Fauerbach angeschlossen werden. So bekommt Fauerbach eine Zugverbindung nach Frankfurt, Friedrichsdorf und Nidderau - Hanau.

Bremen: Anbindung an Westerstede ü. Oldenburg (Zweisystembahn)

Bremen: Anbindung an Westerstede

Mit einer Einwohnerzahl von 163000 in Oldenburg, bzw. 21000 in Westerstede lohnt es sich eine bessere Verbindung herzustellen. Da auf dem Weg zwischen Oldenburg und Westerstede nichts mit dem Zug angebunden ist, soll das mit dieser am Karlsruher und Chemnitzer Modell  orientierten Verbindungsstrecke geändert werden. Bedarf wäre ziemlich sicher da.

Warum eine Zweisystembahn ?

In Wiefelstede verkehrt die Bahn kurzweilig an, bzw. auf der Straße.

Warum ausgerechnet nach Westerstede ?

Mit einer Verbindung nach Westerstede werden einige  neue Dörfer / Kleinstädte, wie z.B. Elmendorf und Wiefelstede angebunden. Eine Verbindung nur nach Oldenburg bringt nicht viel, da da schon genug Züge fahren, dessen Takt man auch evtl. zwischen Bremen und Oldenburg verkleinert werden könnte.

Aber genug drum herum erzählt, kommen wir zu den neuen Haltepunkten und Änderungen.

  • Hüchtling
  • Ströhen
  • Oldenburg-Neuer Friedhof
  • Oldenburg-Rauhehorst
  • Wiefelstede-Süd
  • Wiefelstede
  • Elmendorf
  • Gießelhorst
  • Westerstede-Ost
  • Westerstede-Finanzamt
  • Westerstede

Durch jeden Haltepunkt werden neue große-mittelgroße Ortschaften an die Bahn angeknüpft. Kommen wir nun zu den Änderungen an den Haltepunkten

  • Hüchtling

-Neuer P+R um den Nahverkehr zu fördern

-Neue Bushaltestelle für Übergangslose Weiterfahrt an Bahnhof Hüchtling (wird bedient von 57, 58, 201, N6), optionale Wendemöglichkeit

  • Ströhen

-Neuer P+R

  • Schierbock

-Neue Bushaltestelle: Bahnhof Schierbock

-Umgeänderte Linienführung der 221 (statt Mühlenweg nach Schule Schierbock über Bahnhof)

-Neuer P+R

  • Wüsting

-Neuer P+R

  • Oldenburg-Neuer Friedhof

-Neuer P+R

  • Oldenburg-Rauhehorst

-Umbenennung der Bushaltestelle in Bahnhof Rauhehorst -> Modernisierung

-Eventuelle Errichtung einer optionalen Buswendeschleife

  • Wiefelstede-Süd

-Umsetzung + Modernisierung der Bushaltestelle "Abzweig Ringsfelder Weg" sowie Umbenennung in Südbahnhof Wiefelstede

-Neuer P+R

  • Elmendorf

-Neuer P+R

  • Gießelhorst

-Neuer P+R 

-Umsetzung + Modernisierung der Bushaltestelle "Gießelhorst, Langer Weg" sowie Umbenennung in Gießelhorst, Bahnhof

  • Westerstede

-Neue Bushaltestelle Westerstede, Bahnhof

Steigerwaldbahn reaktivieren!

Steigerwaldbahn schnellstmöglich reaktivieren! RB Schweinfurt-Kitzingen-(Würzburg)

Manchmal ist es schon herrlich, wie sich die Union als die Klimaschutzpartei Deutschlands ausgibt. Kürzlich wurden aufgrund der Klage von FridaysForFuture wieder große Versprechen zu mehr schärferen Klimazielen gegeben. Wie es dann zusammenpasst, dass die CSU eine ganze  Nebenbahn mit vielerorts noch vorhandenen Gleisen entwidmen und abbauen will, kann man sich beim besten Willen nicht zusammendichten. Schon gar nicht, wenn sie darauf einen langsamen autonomen Bus fahren lassen will, der noch in Kinderkrankheiten steckt. Wobei - das Bekanntwerden vieler neuer Lobbyistenfälle spricht ja Bände...

Aber nun zur Sache: Mir ist aufgefallen, dass diese in den letzten Wochen öfters in den Schlagzeilen gewesene Steigerwaldbahn (Schweinfurt-Kitzingen) hier noch gar nicht wirklich vertreten ist, was ich schleunigst ändern möchte.

 

Mein Vorschlag

Linie Streckenverlauf Takt
RB Schweinfurt – Gerolzhofen – Wiesentheid - Kitzingen – Würzburg 60min

Die Linie soll mit modernen Akkufahrzeugen (z.B. dem Flirt Akku oder dem Mireo plus b) betrieben werden. Diese ermöglichen einen nahezu emmissionsfreien Betrieb. Die Fahrzeit würde sich bei einer Ertüchtigung der Steigerwaldbahn auf 80km/h auf insgesamt etwa 81 min belaufen. Um noch attraktivere Fahrzeiten anbieten zu können, wäre langfristig auch eine Ertüchtigung einiger Abschnitte auf 100km/h sinnvoll.

Folgende Haltepunkte entlang der Steigerwaldbahn erhalten Anschluss an diese Linie und müssten daher neu errichtet/ertüchtigt werden: Schweinfurt-Sennfeld, Gochsheim (Ufr), Grettstadt, Alitzheim, Gerolzhofen, Lülsfeld, Järkendorf, Stadelschwarzach, Prichsenstadt, Wiesentheid, Rüdenhausen-Feuerbach, Kleinlangheim, Großlangheim, Kitzingen-Etwashausen oder alternativ Kitzingen-Ost.

Betrieb im D-Takt: folgt noch demnächst

 

Warum sollte die Steigerwaldbahn reaktiviert werden?

  • Region wird deutlich besser an die Oberzentren Schweinfurt und Würzburg angeschlossen, davon profitieren insbesondere Pendler, die auf dem Land leben
  • Der Betrieb mit Akkuzügen schafft eine emissionsfreie Alternative der Personenbeförderung
  • Man ist nicht mehr nur auf das Auto angewiesen
  • Die Infrastruktur ist zu großen Teilen noch vorhanden
  • Die Bahn wäre gegenüber einem herkömmlichen Bus/autonomen Bus deutlich schneller und schafft attraktive Fahrzeiten
  • Der Komfort einer Bahnreise gegenüber einer Busfahrt oder Autofahrt ist deutlich höher, man kann währendessen arbeiten und die Fahrt ist deutlich ruckelfreier
  • Im Bahnticket soll unbedingt auch der ÖPNV der Städte Würzburg und Schweinfurt enthalten sein, was es ermöglicht mit Bus oder Straßenbahn ohne zweite Fahrkarte ins gesamte Stadtzentrum zu gelangen
  • Die Reaktivierung der Steigerwaldbahn ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende und dem damit verbundenen Klimaschutz
  • Es besteht ein kleiner Güterverkehrsnutzen insbesondere in Kitzingen-Etwashausen und Scheinfurt-Sennfeld

 

Bestehende Vorschläge:

 

Ich bedanke mich für eurer Interesse und freue mich auf eure Meinung zur Steigerwaldbahn!

Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

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