8 Kommentare zu “Steigerwaldbahn reaktivieren!

  1. Ich hatte schon mal einen Vorschlag dazu gemacht:

    Reaktivierung der unteren Steigerwaldbahn

    Wenn das Vorhaben einen Sinn haben soll, dann nur mit einer Durchbindung der Züge nach Würzburg. Das stellt dann den nötigen Großstadtbezug her, ohne den Reaktivierungen keinen Erfolg haben. Denn die Landbevölkerung fährt zum Einkaufen, Arzt oder auf die Arbeit mit dem Auto, solange sie nicht in die Großstadt ohne Parkplätze muß.

    In diesem Fall kommt noch dazu, daß wenn schon, die östliche Seite von Kitzingen mit angebunden und nicht umfahren werden sollte.

    1. Könntest du bite noch begründen, warum die ölstliche Seite von Kitzingen mit angebunden werden sollte? Immerhin ist da kaum etwas los. Das Stadtzentrum liegt westlich des Mains und näher am Bahnhof, als an jedem Punkt der von dir vorgeschlagenen Umgehungsstrecke. Von daher halte ich den Vorschlag von „erfurterbahnfan“ für wesentlich realistischer. Ich gebe dir aber soweit Recht, dass die Zü+ge unbedingt nach Würzburg durchgebunden werden sollten, aber ein Richtungswechsel in Kitzingen solte kein Problem sein.

      1. Hallo, ich habe den Vorschlag von Flauschi mal gestrichelt mit eingezeichnet. Mir gefällt dieser insofern ganz gut, weil keine neue Brücke über den Main errichtet werden müsste und ein Kopf machen in Kitzingen erspart bliebe.
        Allerdings – diese Strecke wäre etwas länger und kreuzt einige Straßen. Auch eine Brücke über die B8 wäre notwendig. Insgesamt würde der Bau aus meiner Sicht daher nicht sehr viele Vorteile bringen. Und ich bezweifle auch, dass der Kitzinger Osten dafür so viel Potential hat.

  2. Wisst ihr, warum die Steigerwaldbahn überhaupt in der Form noch erhalten ist? Weil der Wiederaufbau der alten Mainbrücke zu aufwendig war und es für die Bundeswehrtransporte günstiger war statt einem Brückenneubau die restlichen 95% der Strecke zu erhalten. Und nun ist auch der Bundeswehrverkehr weggefallen. Daher wäre es sehr fraglich, inwiefern sich jetzt auf einmal die Reaktivierung + Neubau lohnen sollte – so wünschenswert es auch wäre.

    1. Auf jeden Fall wünschenswert und deutliche Priorität bei der Reaktivierung hat der Abschnitt Gerolzhofen-Schweinfurt. Hier werden etwa 22.000 Einwohner neu an das Bahnnetz angeschlossen (Zahl ergibt sich aus den Orten Sennfeld, Gochsheim, Grettstadt, Alitzheim und Gerolzhofen). Dieser Teil ließe sich auch am einfachsten reaktivieren.
      Aber auch der restliche Teil hat größere Orte wie Prichsenstadt, Etwashausen oder Wiesentheid. Hier kommt man bei zusammenzählen der Einwohner aller Bahnhalte auf etwa 10.500. Wenn man hier bis Würzburg durchbindet, spricht das sicherlich viele Pendler an, die Bahn zu nehmen.

      1. Die Zahl ist eher noch deutlich untertrieben. Auch Leute aus Frankenwinheim, Oberschwarzach oder Bischwind würden ggf. die Bahn nutzen. Mit dem http://www.callheinz.de Update seit Mai 2023 gibt auch dort jetzt einen Zubringer neben den kaum fahrenden Linienbussen. Außerdem fährt man in einer Stadt wie Schweinfurt oder Bayreuth teils sogar längere Strecken mit dem Rad zur Bahn an dann dort über Land zum Bahnhalt – auch entlang der Steigerwaldbahn könnten die Leute Bike+Ride nutzen, bzw. gar Pedelecs dort abstellen.

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