Linien- und Streckenvorschläge

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Bahnhof Grevenbroich-Kapellen

Der Bahnhof Kapellen-Wevelinghofen war einst der Bahnhof der selbstständigen Stadt Kapellen-Wevelinghoven, die heute nach Grevenbroich eingemeindet ist. Der Bahnhof liegt im Stadtteil Kapellen und Wevelinghoven liegt irgendwie zwischen Grevenbroich Mitte und Grevenbroich-Kapellen fernab der Bahnstrecke und wird je nach Richtung nur im Zubringerverkehr an die Bahnhöfe Grevenbroich und Kapellen-Wevelighoven erreicht werden, weil die Bahnstrecke nicht in fußläufiger Distanz zu Wevelinghoven liegt. Weil ich vorgeschlagen habe, den Bahnhof Grevenbroich zum Hauptbahnhof Grevenbroich zu machen, schlage ich gleichzeitig vor, den Bahnhof Kapellen-Wevelinghoven in Grevenbroich-Kapellen umzubenennen. Das passt besser zu den Örtlichkeiten.

Grevenbroich Hbf

Der Bahnhof Grevenbroich (gesprochen Grevenbroch bzw. Grevenbreusch bei Horst Schlämmer) ist ein Kreuzungsbahnhof zwischen zwei Eisenbahnhauptstrecken. Einerseits der Verbindung Düsseldorf-Bedburg-Horrem, andererseits der Verbindung Köln-Mönchengladbach. Des Weiteren ist er nicht der einzige Bahnhof auf Grevenbroicher Stadtgebiet. Daher schlage ich vor ihn zum Hauptbahnhof zu machen. Als Eisenbahnnebenknotenpunkt dürfte das sicherlich gerecht sein.

ICE Duisburg – München via Erfurt

Aktuell gibt es ein Zugpaar täglich welches zwischen München und dem Ruhrgebiet via Kassel verkehrt. Als Grund dafür darf neben einer eher mäßigen Nachfrage auf einer kaum ausgebauten Strecke nach FV der HGV-Fahrzeugmangel und die starke Belastung der Strecke Würzburg - Nürnberg sein. PendolinoFan hat im Rahmen seiner Entlastung durch die SFS eine Ausweitung des Angebots geplant oder auf Basis der aktuellen Infrastruktur einen IC via Ansbach. Dieser Vorschlag stellt eine alternative Führung von Zügen aus Kassel nach Nürnberg unter Berücksichtigung einer Morschener Kurve dar, wie sie hier von Richard Vogler oder hier von mir geplant wurden. Die Linienführung soll weder schneller oder kürzer als die Führung via Würzburg sein, noch soll sie einen geplanten Ausbau Würzburg - Nürnberg infrage stellen, sondern lediglich eine weitere Möglichkeit darstellen, die zum einen andere Orte anbindet und zum anderen Ausweichmöglichkeiten bietet.

Die Fahrzeiten zwischen München und Kassel im Vergleich:

  1. Kassel - Würzburg - Nürnberg - München (ICE aktuell): 3:15 - 3:20 h
  2. Kassel - Würzburg - Augsburg - München: 3:55 h zusammengesetzt aus:
    • Kassel - Würzburg (ICE): 1:06
    • + Aufenthalt Würzburg: 0:02
    • + Würzburg - Ansbach - Augsburg - München (IC) : 2:47
  3. Kassel - Erfurt - Nürnberg - München: 3:25 - 3:45 h zusammengesetzt aus:
    • Kassel - Erfurt: Laut Trassenfinder mit Neigetechnik und Halt in Eisenach 1:16 h, mit Spange reduzierbar auf ca. 1:00-1:05  h, je nach Halteschema
    • Aufenthalt/Kopfmachen Erfurt: 5 min
    • Erfurt - Nürnberg - München: 2:20 - 2:30 h, je nach Halteschema und Zugtyp
Die Fahrzeiten liegen zwar ca. 10 min unter der Strecke über Würzburg, stellen aber auf jeden Fall eine Alternative zu der Führung über Augsburg dar, ohne die überlastete Strecke Würzburg - Nürnberg weiter zu belasten. Im Ruhrgebiet gibt es diverse mögliche Linienführungen, wobei die Hauptachse Dortmund - Bochum - Duisburg schon sehr stark ausgelastet ist. Um der Linie dennoch eine gute Bedienung zu ermöglichen habe ich die Idee einer kurzen Reaktivierung/NBS Bochum - Gelsenkirchen mit einbezogen, grundsätzlich sind jedoch auch andere Linienführungen möglich. Ab Nürnberg ist auch eine Weiterführung nach Wien möglich, wie ich sie z.B. hier in einem anderen Vorschlag dargestellt habe. Vorteil wäre, dass man durch Einsatz von ICE-T-Triebzügen neigetechnikfähige Fahrzeuge hätte, die auf der Strecke Kassel - Paderborn höhere Geschwindigkeiten erreichen können. Als Alternative kann man eine ABS Dortmund - Kassel sehen, wobei auch einzelne Teilprojekte daraus realisiert werden könnten.   Zugangebot: Ich sehe grundsätzlich einen FV-Zweistundentakt Kassel - Ruhrgebiet vor, mehr dürfte sich auf dem Abschnitt (erstmal) nicht rentieren. Wie das Angebot dann genau gestaltet wird, lasse ich erstmal noch offen: Möglich wäre folgendes:
  • Alle 4h mit Flügelung in Kassel mit Zugteil ins Ruhrgebiet und Zugteil nach Hannover (-...), alternierend zu IC aus Gera und IC nach Hannover
  • Alle 2h mit Flügelung in Erfurt mit Zugteil nach Gera und München
  • Alle 4h mit Flügelung in Erfurt mit Zugteil ins Ruhrgebiet und Berlin, alternierend zu IC aus Gera

Essen: Versetzung Ⓢ-Bahnhof Essen-Stadtwald (offener Mittelbahnsteig)

Ähnlich wie in Essen-Kettwig besteht in Essen-Stadtwald die Situation, dass der Bahnhof da sehr ungünstig liegt und gleichzeitig mit einer Versetzung eine deutlich bessere Verkehrsituation erreicht wird. Da ich bereits einen Vorschlag zur Versetzung des S-Bahnhofs Essen-Kettwig eingereicht habe, ist es nun wenig überraschend, dass ich nun auch eine Versetzung des S-Bahnhofs Essen-Stadtwald vorschlage.

Der S-Bahnhof Essen-Stadtwald soll um 500 m nach Süden zum Stadtwaldplatz hin versetzt werden, um dort mit dem Busverkehr verknüpft werden zu können. Momentan liegt der S-Bahnhof Essen-Stadtwald an einer Stelle, wo er nicht mit Bussen angesteuert werden kann, da die umliegenden Straßen für Linienbusse zu eng sind. Deswegen halte alle Busse (auch die Busse des Schienenersatzverkehrs) 500 m entfernt von der S-Bahn am Stadtwaldplatz. Der Stadtwaldplatz ist die zentrale Kreuzung in Essen-Stadtwald und als markantes Oval von der Luft aus zu erkennen. Um den Stadtwaldplatz herum liegen die Einkaufsmöglichkeiten des Stadtteils Stadtwald. Der Stadtwaldplatz bildet also das Stadtteilzentrum. Die S-Bahn-Strecke unterführt ihn, nur hat dort nicht ihren Bahnhof. Der liegt dagegen, wie schon gesagt, an einer Stelle, wo er von Bussen nicht angesteuert werden kann. Um die S-Bahn mit dem Busverkehr verknüpft werden zu können, muss also entweder eine neue Straße vom Stadtwaldplatz zum Bahnhof gebaut werden oder der Bahnhof muss zum Stadtwaldplatz verlegt werden. Eine Verlegung zum Stadtwaldplatz erweist sich aber als günstigere Lösung, da die Busse keine Stichfahrt fahren müssen, und gleichzeitig die S-Bahn im Zentrum des Stadtteils halten würde. Im Bereich der Zweigleisigkeit sollen zwei neue Seitenbahnsteige errichtet werden, welche für kürzere Umsteigewege zwischen S-Bahn und Bus sorgen.

Ein anderer Vorschlag zeigt die Lösung als Tunnelbahnhof.

Zum Aufbau möchte ich noch einige Dinge anmerken: Am Dienstag, den 10.04.18 bin ich da nochmal hingefahren und bin dann auch ausgestiegen und habe dann mal vom Stadtwaldplatz aus auf die Eisenbahnstrecke geblickt. Ich konnte folgendes feststellen. Die S-Bahn-Strecke liegt quasi trichterförmig zwischen zwei Hängen. Hier kann man das auch sehen. Allerdings liegt eine Art Trichtermund über dem Tunnelportal, sodass man ganz leicht eine Treppe vom Stadtwaldplatz zum Tunnelportal bauen kann. Parallel müsste man einen Aufzug bauen. Dieser könnte auch ein schräger Aufzug sein - so etwas gibt es im U-Bahnhof Herne Bahnhof zwischen dem Busbahnhof und der -1-Ebene, welche zwischen Ebene 0 mit ZOB und -2-Ebene mit U35 liegt. Östlich der Eisenbahnstrecke schließt direkt ein senkrechter Felsenhang an, der mit Netzen abgestützt wird. Westlich der Bahnstrecke (auf der Seite liegt die Zeisigstraße) liegt ein schräger Hang, der überwiegend Bäume trägt und den Eindruck erweckte, ein lockerer Boden zu sein. Außerdem ist zwischen diesem schrägen westlichen Hang und der Eisenbahnstrecke ein Streifen (etwa bestimmt 2-3 m breit, vielleicht aber auch breiter, wie das Bild so mir erscheint) frei, der kaum höher als die Eisenbahnstrecke liegt. Also im Prinzip ließe sich auf diesem Streifen gut ein Bahnsteig unterbringen, vorausgesetzt er ist 7,40 m, wenn nicht, dann sollte er mindestens 4,80 m (besser mindestens 5,30 m) breit sein. In diesem Fall wird ein Mittelbahnsteig gebaut. Jener soll dann an der heutigen Stelle des Richtungsgleise gen Düsseldorf errichtet werden und das Richtungsgleis in FR: Düsseldorf liegt dann etwas westlicher, nämlich dort, wo heute der schräge Hang an den geraden Grünstreifen neben dem westlichen Gleis grenzt, oder besser gesagt, auf dem geraden Grünstreifen westlich des heutigen Richtungsgleises in Richtung Düsseldorf. Bei einer möglichen Bahnsteigbreite von 4,80 m wird er über eine Rampe an den Stadtwaldplatz angebunden, bei einer möglichen Bahsteigbreite über 5,30 m werden zur Anbindung an den Stadtwaldplatz Treppen und Aufzüge gebaut. Der Aufzug befindet sich dabei auf dem Bahnsteig, während die Treppe sich am Bahnsteigende befindet. Sollte der Bahnsteig dabei zwischen 5,30 m und 7,40 m breit sein, dann wird dann neben dem Aufzug ein Warnschild mit der Aufschrift: "Verengter Bahnsteigbereich. Hier kein Aufenthalt" installiert und der Aufzug kann dann auch nur auf einer Seite überholt werden. Erst bei einer Breite von 5,80 m kann der Aufzug auf beiden Seiten überholt werden. Alternativ plant man (auch bei einer Breite von 4,80 m schon möglich) die Treppe an dem einem Bahnsteigende (Stadtwaldplatz) und den Aufzug am anderen Bahnsteigende.
Wenn der Streifen höchstens 4,80 m breit ist, müsste man die Eingleisigkeit nach Süden verlängern und die S6 eingleisig mit einem einzigen Bahnsteiggleis im Bahnhof Essen-Stadtwald halten lassen - natürlich nur, wenn es möglichst kostengünstig sein soll. Ein separater Bahnsteig in Richtung Essen ließe sich dagegen nur schwer unterbringen, weil östlich der Bahnstrecke die Wand direkt senkrecht an das Gleis grenzt, sodass eine eingleisige Lösung sicherlich die kostengünstigere Lösung ist. Der Bahnsteig (der sowohl nach Düsseldorf, als auch nach Essen genutzt wird) würde dann zum Teil auf dem heutigen Richtungsgleis in Richtung Düsseldorf liegen. Südlich des südlichen Bahnsteigendes kommt dann die Weiche, welche die Bahnstrecke wieder zweigleisig macht. Bei der eingleisigen Lösung wird das heutige Richtungsgleis in FR: Düsseldorf ab- und mit dem Bahnsteig überbaut und südlich des Bahnhofs wird die Strecke wieder zweigleisig.
Das nördliche Ende des Mittelbahnsteiges liegt übrigens 85 m südlich des südlichen Ende des Stadtwaldplatzes am südlichen Ende des Stadtwaldtunnels.  

 

Der neue S-Bahn-Halt am Stadtwaldplatz erlaubt es dann von Heisingen und Rellinghausen mit Umstieg in die S6 am Stadtwaldplatz schneller nach Düsseldorf zu kommen als mit dem Umstieg in Essen Hbf, ebenso kommt man mit dem Umstieg in die S6 in Essen-Stadtwald von Heisingen schneller zum Essener Hauptbahnhof als mit dem durchgehenden Bus, aber langsamer als mit dem Umstieg in Essen-Kupferdreh in die S9.

Von Essen-Rüttenscheid und Essen-Bredeney aus würde zwar auch eine Umsteigebeziehung in die S6 geschaffen werden, jedoch gibt es keine Reisevorteile, da die Rüttenscheider mit der U11, 107 und 108 schneller den Essener Hauptbahnhof erreichen, als mit dem Umstieg in Essen-Stadtwald in die S6 und auch nach Düsseldorf sind die mit Umstieg in Essen Hbf in den RE-Verkehr schneller als mit dem Umstieg in Essen-Stadtwald in die S6. Lediglich in Richtung Ratingen würde die Umsteigeverbindung attraktiv sein. Allerdings liegt der S-Bahnhof Essen-Süd auf derselben Höhe wie der Stadtteil Rüttenscheidt, sodass sich die Erreichbarkeit der S6 nach Ratingen und Düsseldorf aus Essen-Rüttenscheid auch durch Schaffung von Südausgängen am S-Bahnhof Essen Süd verbessern ließ. Auch Essen-Bredeney profitiert von einer 194-S6-Verknüpfung in Essen-Stadtwald nicht, da sie mit der Straßenbahn durch den Rüttenscheider Tunnel schneller und direkter den Essener Hbf und die Essener City erreichen als mit dem Umstieg in Essen-Stadtwald in die S6 und in Richtung Ratingen und Düsseldorf kommen die Bredeneyer jetzt schon schneller mit der 169 und dem Umstieg in Essen-Werden, da die Linie 169 den Bahnhof Essen-Werden in derselben (oder sogar weniger) Zeit erreicht, wie die 194 den Stadtwaldplatz und der Bahnhof Essen-Werden zudem auch noch zwei S-Bahn-Halte näher an Ratingen und Düsseldorf liegt als der Bahnhof Essen-Stadtwald, selbst wenn dieser zum Stadtwaldplatz versetzt würde. Gut, ist auch leicht nachzuvollziehen: Wenn ich nach Südwesten will, dann fahre ich nicht nach Osten.

Zu dem Vorschlag existiert auch ein E-Book. Dort kann man sich die ganze Planung auch noch detaillierter durchlesen.

Essen: Gleisverbindung Berliner Platz

Für Essen gibt es die glorreiche Idee, das Straßenbahn- und Stadtbahnnetz auf Meterspur zu setzen. Eine Spurweite für eine Stadt ist eine sehr sinnvolle Lösung. Nun gibt es da noch die Tatsache, dass der Straßenbahntunnel einen Kapazitätsmangel aufweist, der Stadtbahntunnel jedoch einen Kapazitätsüberschuss.

Deswegen schlage ich vor am U-Bahnhof Berliner Platz beide Tunnel zu verbinden. So können die Trams und Stadtbahnen künftig beide Tunnel benutzen und man könnte sie gleichmäßiger belegen, sodass es weniger Engpässe im Betrieb und damit geringere Verspätungsanfälligkeiten gibt.

NRW BO/HER Neue Linie

Sinn dieser Linie ist es eine schnellere Verbindung zwischen BO-Gerte und Herne-Süd sowie eine bessere Anbindung des gesamten Herner Südens an die U-Bahn und Straßenbahn zu ermöglichen. Duche die Verlängerung über Bo-Gerhte hinaus in das neue Industie gebiet soll für die Zukumpft schon ein aktraktiver ÖPNV gestellt werden.

NBS/Teilreaktivierung Bahnverbindung Bochum – Gelsenkirchen

Anlass dieses Vorschlags ist, eine schnelle und alternative Verbindung von Bochum nach Gelsenkirchen zu schaffen, um einerseits den Abschnitt Bochum - Essen - Duisburg zu entlasten und andererseits eine schnellere Verbindung der Städte zu ermöglichen einschließlich Fortführung nach Dortmund und Oberhausen. Die Verbindung von Bochum nach Gelsenkirchen erfordert mit der Bahn aktuell einen großen Umweg via Wanne-Eickel bzw. von Dortmund via Mengede, weswegen Gelsenkirchen aktuell vergleichsweise schlecht an das Fernverkehrsnetz angeschlossen ist. Dazu wird eine neue zweigleisige Strecke errichtet mit einer Länge von ca. 8 km zwischen dem Ostkopf von Gelsenkirchen und Bochum West errichtet. Die Trasse führt meist im Bereich alter Halden und renaturierter Gebiete auf Trassen ehemaliger Bahnstrecken (oder daneben wenn man die Radwege erhalten will) , sodass der bauliche Aufwand eher gering sein dürfte. Rechtlich dürfte lediglich die Trassierung auf renaturierten und mittlerweile unter Naturschutz stehenden Flächen ehemaliger Halden etwas schwierig werden (insb. östlich von Gelsenkirchen das "NSG Almagelände"), mit Gebietstauschen sollte das jedoch lösbar sein. Als Vmax ist ab/bis Bochum West durchgängig 160 km/h vorgesehen. Zwischen dem Abzweig der NBS und Bochum Hbf ist der (Wieder-) Aufbau des zweiten Gleises vorgesehen, wobei es im Bereich des Bermudadreiecks westlich des Hbfs eine Neuerrichtung in Form einer höhenfreien Einfädelung darstellt. Dazu muss der Bahnsteig für Gleis 5/6 Richtung Osten verschoben werden, was platzmäßig relativ unproblematisch aussieht. Es sollen Fernzüge und Regionalexpresszüge der Relation Dortmund - Bochum - Gelsenkirchen - Oberhausen - Duisburg verkehren, letztere können an einem neu zu errichtenden Halt in Günningfeld-Hordel halten. Güterzüge können den Bochumer Hbf nördlich umgehen. Die bisherige Strecke via Wanne-Eickel wird weiter durch die RB46 bedient. Vorteile im Vergleich zur Strecke zur bisherigen Strecke via Wanne-Eickel:
  • Verkürzung der Streckenlänge zwischen Bochum Hbf und Gelsenkirchen Hbf von 16,1 km auf 10,0 km
  • Durchgängig 160 km/h ab/bis Bochum West (Bestandsstrecke Bochum - Wanne-Eickel 80 km/h)
  • Verkürzung der Fahrzeit von aktuell 22 min (einschl. 4 Zwischenhalten) auf schätzungsweise 5-10 min (bei einer Durschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h wären es 6 min).
 

NRW GE/HER Verlängerung 328/329

Durch diese Verlängerung wir die Lücke zwischen Herne Unser Fritz und Gelsenkirchen Bismark geschlossen. So ist das Gewerbegebiet besser erreichbar von Gelsenkrichern seite.   Satt bisher wecheln die Linie 328 und 329 nicht an der Schloßstraße auf die jeweils andere Linie sonder erst an der ZOOM Erlebniswelt zur anderen Linie.

NRW: BO/HER verlängerung 395

Durch die Verlängerung der Linie 395 wird der Herner Süden besser an das U-Bahnnatz angebunden. Sowie Riemke an das Marienhospital und das Schwimmband "Südpool".   Duch diese Verbindung wird auch die lücke zwischen den Busnetzten in Herne und Bochum geschlossen und das Neubaugebiet an "Am Mühlenbach" und "Am Wiesenstück" erschlossen.   Edit: Linie verlängert über die Hst. HER/Hölkeskampring nach Herne Bf, wobei ich diesen Teil nicht so sinnvoll halte.

RB39: Verlängerung bis Jülich

Da der Nordast der RB38 aufgrund der geplanten Verlängerung der S12 bis Bedburg nun betrieblich getrennt als RB39 geführt wird, bietet sich nun die Möglichkeit, die RB39 von Bedburg nach Jülich zu verlängern. Hierdurch wird eine umsteigefreie Verbindung zwischen Jülich und Düsseldorf geschaffen, die Gemeinde Titz besser an die Bahn Richtung Jülich und Düsseldorf/Horrem angebunden und eine Alternativverbindung Jülich in Richtung Bergheim (derzeit knapp 1 Stunde Busfahrtzeit mit Umstieg Titz-Rödingen) ermöglicht. Sollte die Rurtalbahn dann später von Linnich bis Baal durchgebunden werden, ergibt sich zudem eine deutlich angenehmere Verbindungen zwischen Hückelhoven und Bedburg ohne Umstieg in Rheydt und Grevenbroich. Ggf. wäre auch noch ein Haltepunkt in Welldorf-Serrest möglich, allerdings aufgrund der ortsfernen Lage habe ich hier davon abgesehen. Ein Haltepunkt in Oberembt würde eine weitere Verschwenkung der Trasse gen Süden bedeuten und die Fahrtzeit um ca. 2–3 Minuten verlängern und hätte ebenfalls keine ideale Ortslage. Ich empfehle es hier, die bestehenden Buslinien nach Rödingen bzw. Niederembt zu nutzen.

Neubau der Bahnlinie (Düsseldorf)-Bocholt-Groenlo-Hengelo-Enschede-(Münster)

Neubau der Strecke Bocholt-Enschede, ergänzt durch die Städte Winterswijk , Groenlo und Hengelo. Im Zuge der Elektrifizierung könnte man auch einen neuen riesigen Streckenteil bis Enschede (von Bocholt aus) bauen.         So hätte man von Düsseldorf eine durchgehende Verbindung bis Enschede oder Hengelo und von dort aus Richtung Münster, Zwolle oder Osnabrück. Bestimmt könnte man die Verbindung auch durch den Güterverkehr nutzen. Auf der Linie müsste man (an größeren Bauprojekten ) nur eine Bahnbrücke in Bocholt (Aa) und bei Lochem (Nl) bauen. Ebenso zwei Überführungen über die Bahnstrecken bei Winterswijk.

Eiserne A43: Neuer Zugteil Münster-Bochum – RE 42 in Recklinghausen Hbf flügeln.

WAT schlug vor, eine Expressverbindung von Bochum nach Recklinghausen vor. https://extern.linieplus.de/proposal/bochum-recklinghausen-express/ Diese Idee finde ich sehr gut. Allerdings würde ich noch einen Schritt weiter gehen. Ich rege an, den RE 42, der bisher zwischen Mönchengladbach und Münster verkehrt, mit einem Zugteil nach Bochum zu ergänzen. Da die Nachfrage auf dem Abschnitt Mönchengladbach-Essen-Recklinghausen groß ist, und hier nur ein Zugteil zuwenig wäre, greift ein besonderes Zugkonzept. Der flotte Dreier von Recklinghausen Der Zugteil aus Bochum erreicht Recklinghausen zuerst. Hier wird er mit dem Zug aus Mönchengladbach vereinigt, der in Doppeltraktion verkehrt. Der hintere Zugteil aus Mönchengladbach bleibt in Recklinghausen Hbf und verstärkt die Gegenrichtung. Das sieht dann so aus: Der aus Münster kommende Zug verkehrt in Doppeltraktion bis Recklinghausen. Dort wird der vordere Zugteil mit dem in Recklinghausen stehenden Zugteil vereinigt und fährt nach Mönchengladbach. Der hintere Zugteil fährt nach Bochum.   Der Übersicht halber verzichte ich auf die Einzeichnung der Linie zwischen Mönchengladbach und Recklinghausen. Bitte die eingezeichneten Stationen abseits im Münsterland nicht beachten. Wo gibt es ein Radiergummi um diese zu löschen?      

Straßenbahn Osttangente Düsseldorf

Die Düsseldorfer Buslinie 730 fährt im 10-Minuten-Takt mit Gelenkern und ist Düsseldorfs Haupttangentiallinie im Osten und sehr gut ausgelastet. Inzwischen fährt sogar ein Metrobus entlang ihrer Strecke. Des Weiteren bedient sie schon viele Streckenabschnitte mit parallelem Straßenbahn oder Niederflur-Stadtbahn-Verkehr, wobei da auch Gebiete bei sind, die zwar noch nicht durch Straßenbahnen bedient werden, sich jedoch gut durch Verlängerung von den derzeit radialen Straßenbahnlinien aus der Innenstadt mit erschließen ließen, z. B ein Lückenschluss entlang der Vennhauser Allee zwischen den Endstationen Gerresheim Bahnhof der U73 und Eller Vennhauser Allee der Linien U75 und 705. Aus diesen beiden Gründen möchte ich vorschlagen, die Buslinie 730 durch eine Straßenbahn zu ersetzen. So können erstens mehr Gebiete durch eine Straßenbahn ins Stadtzentrum erschlossen werden, ohne dass die saubere Tram dieseldreckigen Busparallelverkehr hat, zweitens das Straßenbahnnetz mehr Umleitungsstrecken bekommt, und drittens würde das Straßenbahnnetz auch eine Querverbindung erhalten. Die bislang einzige tangentiale Straßenbahnlinie Düsseldorfs ist die Linie 706 auf dem Abschnitt Pempelfort - Zooviertel - Flingern - Oberbilk - Volksgarten S - Merowingerplatz, jedoch fährt die Linie 706 wieder von Pempelfort aus radial ins Stadtzentrum und von diesem aus radial weiter nach Hamm, sodass sie eher eine Mischung aus Durchmesser- und Tangentiallinie ist.

Düsseldorf: 709 neue Trasse Grafenberg

Die neue Trasse der Linie 709 entsteht als Nebenprodukt der hier vorgeschlagenen neuen Stadtbahnlinie U73B Mehr Information auch hier auf der Seite über die neue Linie 719. Diese neue Trasse entsteht durch den Abriss der Strassenbrücke über das Gütergleis zwischen Cranachstrasse und Hellweg. Hier ist keine direkte Umsteigmöglichkeit zur U73B vorgesehen, da dies nicht notwendig erscheint. Die Haltestelle an der Cranachstrasse erscheint schon fast zuviel des Guten, weil aber dort eine Kreuzung ist, an dem die meisten Bahnen der Linie 709 werden warten müssen, entsteht kaum Reisezeitverlust.  

Düsseldorf: Neue 719

Die neu Linie 719 ist als zusätzliche Linie zur hier vorgeschlagenen neuen Stadtbahnlinie U73B Entsprechende weitere Beschreibungen finden sich unter dem link zur U73B. Hier sei noch angemerkt das die Haltestelle Langstrasse ein Reaktivierung der ehemaligen Haltestelle der LInie 707 ist. Die ehemalige Haltestelle Hauptwerkstatt würde dann Capitol heissen, ist aber in erster Linie mit Blick auf das Neubauviertel auf dem Postgelände vorgesehen. Von daher auch Halt in beiden Fahrtrichtungen. Die Haltestelle Worringer Platz für die ehemalige 707 war nie so das Gelbe vom Ei, wird wohl nicht anders zu lösen sein. Im Bereich Bruchstrasse bieten sich zwei eingleisige Strecken an. Der Radius beim einbiegen auf die Güterbahn ist machbar, aber sehr wahrscheinlich nur mit einem kurzen eingleisigen Abschnitt. Alternativ müsste ein Haus abgerissen werden, besonders dann, wenn man über eine neue Trasse der 709 nachdenkt. Ab Hauptbahnhof kann die 719 natürlich noch weiter Richtung Westen verlängert werden, je nach dem was aus der Kombination der Linie 708, 709 und 719 die günstigste Lösung ergibt.  

Düsseldorf: U73B

Es gibt ähnliche Vorschläge:

Der Galaktische: Stadtbahn bis Gerresheim Krankenhaus

Diesem Vorschlag kann ich mich anschließen, aber der wird sich wegen der Etablierung ein ganz neuen Stadtbahnlinie in direkter Konkurrenz zur U73 kaum realisieren lassen. Das wirklich große Fahrgast aufkommen ohne Konkurrenz zur U73 entsteht erst ab der Torfbruchstrasse.

Tramfreund94: Siedlerweg - Gerresheim S

Der Trasse durch den Siedlerweg wird auf erheblichen Wiederstand stoßen, und zu weit höheren Kosten führen.  Die Bebauung mit Einfamilienhäusern wird weniger Fahrgäste generieren, als meine hier vorgeschlagene Trasse entlang der Kleingärten

Fabi: Mit Hochflurstadtbahn in das Glasmachviertel

Die Anbindung des Glasmachviertels mit einer Hochflurstadtbahn mit Umwegfahrt über Vennhausen und im Konflikt mit dem Individualverkehr ist eine wenig attraktive Verbindung in die Innenstadt.

Beschreibung

Die Strecke zweigt an der Cranachstraße von der Grafenberger Allee ab, und folgt der heutigen Trasse der Buslinie 737. In Straßenmittenlage und teilweise auf vom Individualverkehr getrennten Gleisköper folgt die Trasse der Cranachstraße, weiter über Hellweg und Dreherstrasse bis zu dem Neubaugebiet an der Bushaltestelle Bertastrasse. Die Trasse biegt nach Süden ab und erreicht auf einem eigenen Gleiskörper die Straße Nach den Mauersköthen. Die Trasse verbleibt auf der Westseite der Straße Nach den Mauersköthen, bis die Bahnstrecke Düsseldorf - Wuppertal erreicht wird.  Die Trasse biegt hier über eine Straßenbrücke nach Osten ab, und endet am Gerresheimer S-Bahnhof. Hier ist der Anschluss an die bestehende Stadtbahntrasse der U73 gegeben.

Herausforderungen

Cranachstrasse - der individuelle Durchgangsverkehr der L54 im westlichen Teil der Cranachstrasse muss günstiger weise über Lichtstrasse und Grafenberger Allee abgeleitet werden. Der verbleibende Anliegerverkehr dürfte dann keine Probleme für den Stadtbahnverkehr verursachen.

Cranachstraße / Hellweg - die Brücke über das noch vorhandene Gütergleis wird abgerissen und das Gütergleis entfernt bis einschließlich Bruchstraße entfernt. Die Trasse kann dann ebenerdigen Straßenraum auf eignen Gleiskörper verlegt werden. Wenn der Bedarf eines Güteranschlusses für einzelne Betrieb noch notwendig ist, bieten sich zwei Lösungen an: Umsiedeln der Betriebe in den Reisholzer Hafen oder Anschluss des Gütergleise im Osten an die Strecke 2420. Letzteres erfordert etwa 800 Meter Streckenneubau mit einem Tunnel unter die anderen Bahnstrecken. Die Lösung des Problems ist also eine Frage der Finanzierung, aber keine technische oder logistische Herausforderung.

Dreherstrasse - hier lässt sich aus Platzgründen nur eine Trasse im Mischverkehr realisieren. Für den lokalen Durchgangsverkehr auf der westlichen Dreherstrasse ist die U73B nur bedingt eine Alternativ, so lange nicht eine weitere Straßenbahnlinie die Buslinie 738 vollwertig bis zur Torfbruchstraße ersetzen kann. Diese dürfte sich dann aber relativ leicht als eine 719 Torfbruchstraße - Hauptbahnhof realisieren lassen, wenn die U73B erst gebaut ist.

Kleingartenanlage An der Bertastrasse - leider müssen hier ein paar Kleingärtner ihre Gärten opfern. Es dürfte aber durchaus möglich sein die Kleingartenanalage nach Süden zu erweitern, und damit Ersatzgärten zu schaffen

Industriebrache nordwestlich von Nach den Mauersköthen - mit der U73B kann dieses Gebiet für Neubausiedlungen erschlossen werden.

Glasmacherviertel - eine Trasse entlang des Bahndamms für die U73 ist schon ausgearbeitet. Von daher ist nur von der Endstellenanlage abzusehen. Auch eine der Haltstellen im Glasmachviertel kann dann entfallen, in dem eine neue Haltestell direkt an der Straße Nach den Mauersköthen platziert wird, um das Umsteigen von und zu den lokalen Buslinien zu erleichtern.

Gerresheim S - die Wendeschleife sollte nur noch für Sonderverkehr und bei Verkehrsstörungen benutzt werden. Die Haltestelle Gerresheim S aber einen dritten Bahnsteig erhalten, damit bei einfachen Verspätungen Züge passieren können.

Betriebsablauf

Die Linie U73 wird in eine U73A und eine U73B gesplittet. Zwischen Universität und Lindemannstrasse fahren beide Linien einen synchronisiert 10'-Takt. Ab Lindemannstrasse bedient die U73A den Ast über Grafenberg und Gerresheim Rathaus alle 20 Minuten. Ab Lindemann bedient die U73B den Ast über Flingern und Glasmacherviertel alle 20 Minuten. In Gerresheim S gehen beide Linien nahtlos ineinander über, so dass im Prinzip eine Rundlinie von/bis Lindemannstrasse entsteht. Selbst wenn der 20'-Takt erst mal eine Verschlechterung darstellt, so haben viel Haltestellen dann doch relativ gute Verbindung in die Düsseldorfer Innenstadt, da man von beiden Richtungshaltestellen in die Innenstadt gefahren wird.

Vorteile

- Ein Kurs auf der heutigen U73 kann eingespart werden, da die Strecke über Flingern kürzer und schneller ist.

- Es brauchen keine neuen zusätzlichen Fahrzeuge beschafft werden, was ansonsten nur durch eine kostenintensive Kleinserie realisierbar ist

- Gerresheim und Glasmacherviertel bleiben weiterhin durch eine Straßenbahn verknüpft; es entsteht kein Umsteigezwang in Gerresheim S

- Die Neubaugebiete südlich der Torfbruchstrasse und das Glasmachviertel erhalten eine wirklich gute Verbindung an die Innenstadt

- Bei unerwartet hoher Nachfrage kann der Takt verdichtet werden. Da ist noch reichlich Platz im Tunnel der Wehrhahnlinie. Dies sollte dann aber erst durch andere Lösungen erreicht werden, damit kein kostenintensive Kleinserie beschafft werden muss.

- Bei unerwartet hoher Nachfrage können auch die Fahrten der 709 die in der Schleife Grafenberg enden bis Gerresheim Mitte oder Gerresheim S verlängert werden. Die wenigen dafür notwendigen Fahrzeuge dürften in der Fahrzeugreserve vorhanden sein. Hier bieten sich auch die 8 NF6-Fahrzeuge an, welche zur Zeit noch nicht für die Generalüberholung vorgesehen sind, da diese nicht komplett von der 708 benötigt werden.

- Mit dem Bau der U73B ergeben sich auch Möglichkeiten für eine neue Straßenbahnlinie 719 als Ersatz für die Buslinie 738. Hier muss man dann allerdings wirklich über eine neue Straßenbahngeneration in Düsseldorf nachdenken. Ist ja wirklich nicht sicher, ob sich NF10 und NF8 für eine Generalüberholung mit Lebenszeitverlängerung eignen. Bei denen kann sich ab 2025 das Ausmustern als wirtschaftlich sinnvoller erweisen, wenn sich neue Risse in der tragenden Konstruktion zeigen sollten.

- Es ergibt sich die  Möglichkeit der Neutrassierung der 709 entlang der Güterbahnstrecke zwischen Bruch- und Schlüterstraße zur besseren Erschließung des Neubaugebietes am ehemaligen Grafenberger Gütebahnhof. Damit kann auch die Lichtstraße den umgeleiteten Verkehr der L54 besser aufnehmen.

- Erheblicher Busverkehr kann entfallen. Der 737 kann dann an der HVZ an Burgsmüllerstraße enden, und damit den 730 entlasten. Ansonsten enden die Fahrten in Gerresheim S. Der 738 endet an der Endstelle der neuen 719 an der Torfbruchstrasse. Damit ersetzt die neue 719 den 10'-Takt des 738 ab Torfbruchstrasse bis Hauptbahnhof komplett. Der 738 kann auf diesem Abschnitt ersatzlos entfallen, wenn die 719 über die Haltestelle Langerstrasse (ex 707) geführt wird. Der 734 kann den Abschnitt Höher Weg übernehmen. Der 725 kann ersatzlos entfallen. 738 kann in der HVZ mit 10'-Takt zwischen Torfbruchstrasse und Gerresheim Krankhaus verdichtet werden, wenn der 733 nicht ausreicht. Der 724 ist die einzige Buslinie, welche unverändert bleibt, da der 724 hier als Stadtteilbus eingesetzt ist.

 

Nachteile

- Die U73A/B ist verspätungsanfälliger, da die heute sehr geräumigen Wendezeit in Gerresheim entfällt. Hier kann man aber sicher Lösungen entwickeln, und aus der Erfahrungen mit der heutigen U73 lernen. Die neue U73B dürfte nur relativ wenige Verspätungen generieren, da große Teile der Strecke auf eigener Trasse realisiert werden kann.

- Die 719 sollte natürlich bis Gerresheim Krankenhaus verlängert werden, ist aber wegen den mangelnden Zuschüssen beim Straßenbahnbau erst mal nicht realistisch.

 

Kurz gesagt:

Mit relativ bescheidenen Kostenaufwand lässt sich eine erhebliche Verbesserung des Düsseldorfer Nahverkehrs erreichen. Der Wegfall von erheblichen Busleistung wird eine wesentliche Luftverbesserung nach sich ziehen. Durch den verbesserten Anschluss von etablierten und dicht bebauten Wohngebieten, sowie der verbesserte Anschluss von geplanten und möglichen Neubaugebieten, werden viele neue Fahrgäste gewonnen, und das Gesamtresultat des Düsseldorfer Nahverkehrs weiter verbessert. Die Neubaustrecke dürfte sich als Vorlaufstrecke mit Zuschüssen für den Stadtbahnbau kostengünstig realisieren lassen. Die reellen Kosten für die neue 719 sind dann auch noch für die Stadtkasse tragbar.

 

IC51 Nord MDV Köln-Leipzig mit Nahverkehr Hamm-Kassel

Dieser IC wird alternierend zum IC56 verkehren, dazu gehört auch die Bedienung über Duisburg. Dann aber zweigt er ab Hamm über die MDV ab und fährt über Kassel nach Leipzig weiter. Besonders damit soll Kassel besser an die Ost-West-Achse angebunden werden. Zudem bekommt Melsungen den FV-Halt. Zwischen Erfurt und Leipzig erhalten die Städte Weimar, Naumburg und Weißenfels den Fernverkehr wieder. Die Bedienung des IC wird zweistündlich erfolgen. Die Besonderheit dieser IC-Linie liegt darin, dass zwischen Hamm und Kassel das NV-Ticket benutzt werden darf. Damit wird der Nahverkehr auf Stundentakt ergänzt, der bisher nur zweistündlich durchfährt. Hierfür hält er zusätzlich in Hofgeismar. Hinzu kommen drei Neutrassierungen auf der Strecke Hamm-Kassel: 1. Ausfahrt aus Hamm erfolgt über Teile der ehemaligen Bahn nach Uentop 2. Benhausen wird südlich umfahren 3. Hofgeismar-Hümme wird westlich umgangen

Siegstrecke S-Bahn

Die S-Bahn benötigt von Köln nach Au(Sieg) über eine Stunde. Daher sollte sie bis Eitorf zurückgezogen werden. Bis dort soll sie im Halbstundentakt fahren (bis Hennef verstärkt von einer halbstündlichen S-Bahn über den Flughafen Köln/Bonn), in der NVZ nur im Stundentakt. Dazu kommt eine stündliche RB Köln-Siegen, die zwischen Eitorf und Siegen überall hält und im anderen Abschnitt wie der stündliche RE beschleunigt verkehrt. Die S-Bahn-Halte Köln Airport-Businesspark, Blankenberg(Sieg) und Merten(Sieg) werden geschlossen. Dafür werden die Haltepunkte Köln-Vingst, Troisdorf West, Troisdorf Ost, Siegburg West, Siegburg Ost, Hennef West und Hennef Ost neu errichtet. Außerdem wird der eingleisige Abschnitt Blankenberg-Merten beseitigt. Hierfür wird eine kurze Neubaustrecke mit drei Siegbrücken und einem fast 1km langen Tunnel gebaut, sodass die Höchstgeschwindigkeit bis Eitorf auf 160km/h ausgebaut werden kann. In Eitorf sollte man eine Wendeanlage errichten.

WES:/MO: Bahnhof Vluyn

Es gibt einen schönen Vorschlag die Bahnstrecke von Moers nach Neukirchen-Vluyn zu reaktivieren. Hier möchte als Detailplanung mal den Endbahnhof in Vluyn vorstellen. Er soll einen Bahnsteig besitzen, jedoch nicht westlich des Vluyner Südrings, wo sich heute der ehemalige Bahnhof Vluyn bestand, sondern östlich des Vluyner Südrings auf der anderen Straßenseite. Dann muss nämlich der Bahnübergang dort nicht reaktiviert werden. Eine Bushaltestelle Vluyn Bahnhof mit zwei Haltestellen wird im Bereich des Bahnhofs Vluyns untergebracht. Um ein Wenden der Buslinien am Bahnhof Vluyn zu ermöglichen, schlage ich vor, an der Straßenkreuzung an den Vluyner Stuben einen Kreisverkehrsplatz zu bauen.

VRR-S1 nach RRX-Ausbau

Die S1 verkehrt ab 2019 im 15-Minuten-Takt zwischen Essen und Dortmund, sowie zwischen Essen und Duisburg alle 30 Minuten und zwischen Duisburg und Solingen alle 20 Minuten. Hier schlage ich vor, sie im Zuge oder nach dem RRX-Ausbau von Dortmund nach Hamm (Westfalen) im 15-Minuten-Takt (dazu viergleisiger Ausbau der Strecke mit separaten S-Bahn-Gleispaar), sowie von Essen über Mülheim und Duisburg nach Moers im 15-Minuten-Takt zu verlängern. Den Abschnitt Duisburg - Düsseldorf - Solingen übernimmt eine verlängerte S7. Von Moers werden im 30-Minuten-Takt abwechselnd Kamp-Lintfort und Xanten angesteuert. Zwischen Moers und Rheinberg wird die alte Kreisbahn reaktiviert, sodass Duisburg-Baerl und Rheinberg-Orsoy ebenfalls durch die S-Bahn erschlossen werden. In allen Fälle bekommt die S-Bahn auch neue Haltepunkte, die es vorher noch nicht gegeben hat.

Arnsberg Stadtbahn n. Sundern

Diese Strecke soll als Abzweig von der von mir vorgeschlagenen Stadtbahn Arnsberg betrachtet werden. Ohne diese Stadtbahn käme der hier vorliegende Vorschlag nicht in Frage. Sundern ist mit 28.000 Einwohnern meiner Ansicht nach groß genug, um einen Schienenanschluss zu rechtfertigen. Der ist auch vorhanden, es fahren dort nur keine Züge mehr, weil der letzte Fahrplan allzu unattraktiv war, um ausreichend Fahrgäste anzulocken. Mit einer zusätzlichen Straßenbahnstrecke durch Hüsten kann jedoch dieses Stadtzentrum erreicht werden, bevor in die oben verlinkte Stadtbahn eingeschwenkt wird. Zwischen dem Endpunkt in Neheim und der südlichen Rand von Hüsten könnte ich mir einen 15-min-Takt vorstellen, darüber hinaus wäre ein 30-min-Takt wohl passend.

Arnsberg Stadtbahn

Nachdem mich der Vorschlag zur Nutzung der RLG-Strecke in Arnsberg von Florian P. inspiriert hat, möchte ich eine Stadtbahn für Arnsberg empfehlen. Arnsberg hat mit fast 74.000 Einwohnern zwar keine Größe, die unbedingt eine Straßenbahn rechtfertigt, aber angesichts der langgestreckten Siedlungsform entlang des Tals der Ruhr, die das Verkehrsaufkommen in dieser Realtion bündelt, sowie auf Grund der doch recht ansehnlichen Größe der Stadt, halte ich eine Straßenbahn für durchaus sinnvoll, insbesondere, da sie durch Einbeziehung der vorhandenen RLG-Strecke auch kostengünsdtig zu haben wäre. Nur an den Enden, in Neheim und Arnsberg, müsste diese Strecke durch Straßenbahnabschnitte ergänzt werden, um den vollen Nutzen erzielen zu können. Es sollte ein straßenbahnähnlicher Betrieb im 15-min-Takt denkbar sein. In Neheim wäre ein Endpunkt auch schon am Markt möglich, jedoch scheint mir eine Fortsetzung über Möhnestraße zum Moosfelder Ring ebenfalls sinnvoll, da dort größere Wohnblöcke und eine Schule ein ausreichendes Verkehrsaufkommen vermuten lassen. Die Straßenbahnstrecken wären in Arnsberg 2,7 km lang, in Neheim zum Markt 2,0 km und ihre Fortsetzung nach Moosfelde 2,5 km lang. Für eine Stadt mit 74.000 EW sollten 7,2 km neuer Straßenbahnstrecke machbar sein. Die Endstelle am Neheimer Markt könnte zudem einer zweiten Linie, die nach Sundern führt, als Endpunkt dienen.  

Arnsberg: Nutzung der RLG-Strecke für den ÖPNV

Meine Idee ist, die bestehende und ausschließlich durch Güterverkehr (eine Handvoll Zugfahrten täglich) bediente Strecke der RLG von Neheim-Hüsten nach Arnsberg-Süd wieder für den Personenverkehr nutzbar zu machen (Personenverkehr wurde 1964 eingestellt). Da man größtenteils parallel zur heutigen Buslinie C1 fahren würde, könnte man diese z.B. auf einen Stundentakt reduzieren oder alternativ den Expressbus S10, der über die Autobahn verkehrt, einstellen. Man hätte somit das Zentrum von Hüsten, das Sportzentrum Große Wiese mit dem Erlebnisbad "Nass" (ca. 5-10 Minuten Fußweg), das bbz (Berufsbildungszentrum, wird überregional frequentiert) sowie Arnsberg Süd an das Schienennetz angebunden. Eventuell könnte man diese Linie auch mit der Röhrtalbahn aus Sundern kommend verknüpfen und z.B. im Flügelzugkonzept mit einer RB 49 Unna–Hüsten–Sündern betreiben.
Neuen Namen setzen

 

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