15 Kommentare zu “Ausbau Köln-Düsseldorf

  1. Wofür braucht es denn die ganzen Tunnel in diesem Vorschlag? Du verlinkst z. B. meinen Vorschlag der mit viel weniger Tunneln auskommt und ebenfalls zwei weitere Gleise für 250km/h schnellen Fernverkehr bereitstellt und dazu noch in Köln und Düsseldorf besser (wenn auch nicht perfekt bzw. sich auf die aktuellen RRX Planungen beziehend) ausgearbeitet ist. Der Sinn dass man andere Vorschläge verlinkt ist nicht nur die reine Verlinkung sondern auch ein Vergleich der Vor- und Nachteile. Das fehlt hier.

      1. Ab der Stelle wo die B 228 die Bahnstrecke kreuzt Richtung Norden ist bereits ein sechsgleisiger Ausbau vorgesehen, das solltest du berücksichtigen.

        Wofür braucht es den Berghausener Tunnel? Dort ist neben der Strecke noch genug Platz, im Zweifel muss die Bestandsstrecke hier leicht „verschwenkt“ werden, dafür ist genug Platz um es selbst mit Kurvenradien für 250+km/h umzusetzen. Ähnliches gilt für weitere eingezeichnete Tunnel.

        Wofür baust du bei Leverkusen Chempark eine Abstellanlage oder was auch immer das darstellen soll?

        Warum ist der Tunnel Leverkusen hier so viel länger als bspw. in meinem Vorschlag? Tunnel Kosten ein Vielfaches mehr Geld als oberirdische Strecken!

        Auch sonst sehe ich als einzigen Unterschied zwischen meinem und deinen Vorschlag, dass dieser deutlicher teurer umzusetzen ist, aber dafür eben geschätzt einen Kilometer weniger Strecke verursacht. Außerdem ist mein Vorschlag besser begründet und beinhaltet bereits eine Planung für den Knoten Köln (Düsseldorf wird ja wie bereits erwähnt bereits offiziell für den RRX geplant).

  2. Zunächst mal Herzlich Willkommen!

    Der Bedarf ist aus meiner Sicht auf jeden Fall vorhanden. Hier kommen ein paar Kommentare zu deinem Vorschlag:

    • Der Bereich nördlich von Düsseldorf-Hellerhof wird im Rahmen des RRX-Projekts bereits offiziell 6-gleisig ausgebaut, das ist für deinen Vorschlag also nicht mehr nötig. Übrigens erfolgt der Ausbau in diesem Abschnitt ohne Tunnel.
    • Dein Vorschlag sollte dann bei Düsseldorf-Hellerhof beginnen. Hier musst du dann die Anordnung der Gleise beachten: Der Fernverkehr soll hier nach dem RRX-Ausbau von Westen gezählt das 3. und 6. Gleis nutzen. Siehe hier. Eine Aufweitung der Unterführung unter der A59 sollte auch deutlich günstiger als der von dir geplante Hellerhofer Tunnel sein.
    • Der Berghausener Tunnel ist ebenfalls nicht nötig. Hier würde ich jeweils ein Gleis östlich und westlich der bestehenden Strecke ergänzen.
    • Auf den Langenfelder Tunnel kann man auch verzichten. Hier würde ich zwei Gleise westlich der bestehenden Strecke ergänzen. Das Gebäude nördlich der Katzbergstraße ist ein Parkhaus, das man zu einem Bruchteil der Kosten eines Tunnels an einer anderen Stelle neu bauen könnte. An der Straße „Auf der Kipp“ steht ein ESTW-Gebäude, was sich versetzen lässt. Im Bereich Hitdorfer Straße befinden sich noch ein paar landwirtschaftliche Gebäude, die sich verhältnismäßig günstig versetzt neu bauen lassen sollten. Insgesamt könnte man den Langenfeldern den oberirdischen Ausbau sicher auch schmackhaft machen, wenn man dann auch den dort lange geforderten RRX-Halt einrichtet.
    • Den Verbindungstunnel in Leverkusen braucht man nicht. Hier einzelne FV-Züge aus der Fernbahn aus- und wieder einzufädeln, bringt sowohl den Takt auf der Fernverkehrsstrecke als auch auf der RRX-Strecke durcheinander.
    • Der ganze Ausbau bringt nur etwas, wenn du dich auch um den Knoten Köln-Mülheim kümmerst. Dazu habe ich vor ein paar Monaten diesen Vorschlag gemacht.
    1. Der Bereich nördlich von Düsseldorf-Hellerhof wird im Rahmen des RRX-Projekts bereits offiziell 6-gleisig ausgebaut

      Dein Vorschlag sollte dann bei Düsseldorf-Hellerhof beginnen.

      Korrektur: An diesen beiden Stellen hätte ich Düsseldorf-Garath schreiben müssen.

  3. Dann möchte ich nochmal auf meine Variante für Dortmund – Köln hinweisen: https://linieplus.de/proposal/nbs-dortmund-koeln/

    Diese enthält auch eine 4-Gleisigkeit Düsseldorf – Köln, allerdings mit einer alternativen Linienführung:

    Ein weiterer Baustein ist eine schon oft diskutierte neue Rheinbrücke im Norden Kölns, um das Kopfamchen im Hbf zu erparen und die Hohenzollernbrücke damit deutlich zu entlasten.
    Hier ist aber eine Verbidnungskurve von Düsseldorf zwingend, um auch den ganzen Verkehr von der Ruhr und Holland linksrheinisch in den Kölner Hbf einführen zu können.
    Der Düsseldorfer Ast beginnt bereits in Benrath am bisher geplanten Ende der 6-Gleisigkeit. Damit stehen durchgängig 4 schnelle Fernbahngleise zum Kölner Hbf zur Verfügung, 2 via Deutz und 2 via neue Rheinbrücke.
    Die NBS Rheinbrücke führt parallel zur Autobahn 542.
    Der Rhein wird entweder mittels einer neuen Brücke einer mit einem Tunnel unterfahren.
    An Chorweiler vorbei schwenkt die Trasse in die bestehende Linie Köln-Neuss ein.
    Im Zulauf auf Köln ist ein weiteres Gleispaar hinzuzulegen, damit unabhängig voneinander je 2 Gleise für Fern-, S-Bahn und Güterverkehr zur Verfügung stehen. 

    Aus meiner Sicht immer noch eine allen anderen Ideen deutlich überlegene Lösung für mehr Kapazitäten., weil man gleichzeitig die Überlastung der Hohenzollernbrücke damit angeht, ohne gleich den Hbf mit einem riesigen neuen Fernbahnhof östlich des Rheins ersetzen zu müssen.

    1. Größeres Problem als die Überlastung der Brücke ist immer noch die Übernachtung des Bahnhofs selbst, eine gute Lösung ist also nur der Ausbau von Messe/Deutz (tief) und der Strecke über Mülheim.

      1. Durch meinen Vorschlg wir er ja genau entlastet!

        Von den wendenden ICE’s, die nur noch einmal über die Brücke müssen und die deutlich kürzer halten können.

        Die oben vorgestellte Lösung mit einem 4. Gleis bis Mülheim entlastet den Hbf hingegen gar nicht; das könnte erst passieren wenn konsequent alles im Fernverkehr durch Deutz(tief) liefe was Richtung NBS will. Das wäre dann aber ein ganz anderes Projekt.

        1. Dein Vorschlag adressiert nur die wendenden ICEs, während ein ausgebauter Bahnhof Köln Messe/Deutz alle Fernverkehrszüge bis auf diejenigen aus/nach Richtung Aachen aufnehmen kann.

          Ich habe aufbauend auf eurer Diskussion mal einen Vorschlag fertig gemacht, den ich schon länger halb fertig „in der Schublade“ liegen hatte und sich damit beschäftigt, wie ein ausgebauter Fernbahnhof Köln-Messe/Deutz inklusive geeigneter Anschlussstrecken aussehen könnte. Daran könnte dann der Ausbau nach Düsseldorf anknüpfen.

    1. Wo ist das Problem?

      S-Bahnen und  Regionalzüge halten eh an beiden Bahnhöfen, Ausnahme war ein frühmorgendliche RRX zum Flughafen über Deutz (tief) , aber der verkehrt wohl nicht mehr (konnte ihn zumindest in der Fahrplanauskunft nicht finden). Wenn Deutz (tief) viergleisig ausgebaut wird, gibt es vielleicht wieder mehr Regionalzüge, die nur in Deutz halten.

      Bleiben also nur die Umsteigebeziehungen FV – FV. Da sollten dann alle linksrheinischen Züge, die in Köln anfangen oder enden, bis Deuttz verlängert werden. Wenn beide Züge (auch) rechtsrheinisch fahren, muss man nicht unbedingt in Köln umsteigen. Düsseldorf, Wuppertal, Dortmund oder Frankfurt-Flughafen tun es auch.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.