Beschreibung des Vorschlags
Aktuelle Situation
Die bestehende Straßenbahnstrecke in Richtung Frankfurt-Höchst ist bereits heute stark ausgelastet. Besonders in den Hauptverkehrszeiten werden die Kapazitätsgrenzen der Straßenbahn erreicht. Zusätzliche Taktverdichtungen sind nur noch eingeschränkt möglich, weshalb bereits jetzt nach Lösungen gesucht wird, um diese Relation langfristig leistungsfähiger zu gestalten.
Grundidee des Projekts
Der hier beschriebene Ansatz sieht keine parallel verlaufende Strecke und keine zusätzliche Verbindung von der Innenstadt in Richtung Westen vor. Die bestehende Strecke bleibt weiterhin die einzige Hauptachse.
Die Lösung besteht darin, diese bestehende Straßenbahnstrecke für den Betrieb einer U-Bahn auszubauen. Ziel ist eine Kapazitätserhöhung, ohne einen neuen Streckenkorridor zu schaffen. Die Strecke wird damit nicht ergänzt, sondern funktional aufgewertet.
Streckenführung
Die Linie U5 wird derzeit vom Frankfurter Hauptbahnhof in Richtung Römerhof verlängert. An diese Verlängerung schließt der hier beschriebene Entwurf an.
Hinter dem Römerhof entsteht zunächst ein etwa 900 Meter langes Neubaustück. Dieses verbindet die U5 mit der bestehenden Straßenbahnstrecke in Richtung Höchst. Auf diesem Abschnitt sind keine Stationen vorgesehen. Die Einfädelung erfolgt kurz vor der heutigen Straßenbahnhaltestelle Mönchhofstraße.
Ab diesem Punkt folgt die U-Bahn-Trasse im Wesentlichen exakt der bestehenden Straßenbahnstrecke. Diese wird bis einschließlich der Haltestelle Nied Tillystraße von einer Straßenbahnstrecke zu einer U-Bahn-Strecke umgebaut.
Umbau der bestehenden Haltestellen
Die vorhandenen Haltestellen bleiben grundsätzlich bestehen. Für den U-Bahn-Betrieb werden sie angepasst. Dies betrifft insbesondere die Bahnsteighöhe sowie die Bahnsteiglänge. Der bestehende Haltestellenabstand der Straßenbahntrasse ist bereits für den U-Bahn-Betrieb geeignet.
Tunnelabschnitt im Bereich Höchst
Ab der Haltestelle Tillystraße ist aufgrund der dichten Bebauung im Stadtteil Höchst eine weitere Umrüstung der oberirdischen Trasse nicht möglich. In diesem Bereich ist daher ein Tunnelabschnitt vorgesehen.
Der Tunnel hat eine Länge von etwa 1,5 Kilometern. In diesem Tunnel werden die Stationen Zuckschwertstraße, Hostatostraße sowie der Bahnhof Frankfurt-Höchst neu gebaut. Der Bahnhof Frankfurt-Höchst bildet den Endpunkt dieser Ausbaustufe.
Optionale Weiterführung
Vom Bahnhof Frankfurt-Höchst aus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Strecke später unterirdisch weiterzuführen, beispielsweise in Richtung Unterliederbach oder bis zum Main-Taunus-Zentrum.

Mir stellen sich da ein paar Fragen:
1. Als Begründung werden die „Kapazitätsgrenzen“ der Straßenbahn aufgeführt. Inwiefern kann die U-Bahn hier genau Abhilfe schaffen?
2. Wie soll die Straßenbahn dann in Zukunft fahren?
Wäre schön, wenn du das beides noch in die Beschreibung aufnehmen könntest.
Die U-Bahn kann insofern Abhilfe schaffen, da die Fahrzeuge bis zu 100m lang sind (Auf der U5 maximal 75m) und somit deutlich länger als die aktuell dort verkehrende Straßenbahn (ca. 30m). Außerdem sind diese auch etwas breiter. Der Takt bleibt jedoch fast gleich. Die U5 fährt auf ihrer aktuellen Strecke im 5 Minuten Takt. Den Takt sehe ich dann auch für die vollständige Erweiterung in Richtung Höchst vor. Also wird die U5 dann wie auch heute auf der gesamten Linie alle 5 Minuten verkehren. Die aktuell auf der Strecke verkehrenden Straßenbahnen würden dementsprechend vollständig durch die U5 ersetzt werden. Das würde die Linien 11 und 21 betreffen, die dann gekürzt werden oder zukünftig andere Strecken bedienen. Die Linie 14 verkehrt aktuell schon aus Richtung Innenstadt nur bis zur Haltestelle Mönchhofstraße. Diese Linie würde ich grundsätzlich bestehen lassen, sodass ein Anschluss zur U5 gewährt ist. Zudem bietet sie eine parallel führende Verbindung weiter in Richtung Hauptbahnhof/Innenstadt.
Und ja, ich kann die Beschreibung noch anpassen und mehr Details hinzufügen