Linien- und Streckenvorschläge

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[M] Dreiviertelring

München ist – auch aus historischen Gründen als vergleichsweise junge Residenzstadt – stark monozentrisch geprägt. Die Überlastung von S- und U-Bahn ist weniger ein Kapazitätsproblem einzelner Linien als ein strukturelles Defizit des Netzes: Es fehlen leistungsfähige Tangentialverbindungen, sodass sich nahezu alle Verkehrsströme auf das Zentrum konzentrieren. Daraus entsteht ein Teufelskreis: Weil viele Stadtteile lange dörflich geprägt blieben, drängen sich Querverbindungen scheinbar nicht „von selbst“ auf und werden folglich meist nur mit Bus oder Tram realisiert. Diese Verkehrsmittel sind jedoch nicht in der Lage, die U-Bahn substantiell zu entlasten.

 

Dabei entwickelt insbesondere Haidhausen zunehmend Zentrumscharakter. Eine leistungsfähige Nord-Süd-Schnellbahnverbindung fehlt jedoch. Gleichzeitig stellt der Nordast der U3 bereits einen ersten Ansatz einer nördlichen Tangentialverbindung dar. Beide Aspekte greift der hier vorgeschlagene Linienentwurf auf.

 

Durch die neue Linie – im Folgenden U10 – entsteht ein funktionaler U-Bahn-Ring, der zwischen Moosach und Münchner Freiheit durch die bestehende U3 (Nordtangente) sowie die neue U10 (West-, Ost- und Südtangente) geschlossen wird. Vergleichbare Konzepte finden sich in zahlreichen Metropolen, etwa bei den Linien 2 und 6 in Paris und Brüssel, der Circle Line in London oder der U3 in Hamburg. 

 

Von der Münchner Freiheit aus wird die U10 weiter nach Neuherberg geführt und erschließt dort wachsende Wohn- und Arbeitsplatzschwerpunkte. Dadurch werden insbesondere die stark belasteten Linien U2 und U6 entlastet. Deutlich zielführender ist dieses Konzept gegenüber der völlig schwachsinnigen U26, die im Wesentlichen bestehende U-Bahntunnel weiter belastet, statt neue Relationen zu schaffen:

https://www.ubahnbau-muenchen.de/projekte/u26-verbindungsspange

 

Weder die bestehende Tram 25 noch die in Bau befindlichen oder geplanten Tramlinien 12 und 23 würden durch die U10 entbehrlich:

https://linieplus.de/proposal/m-sl-23-ingolstaedter-strasse/ 

 

Im Gegenteil, die Straßenbahn behält ihre wichtige Rolle für die Feinerschließung und den Kurzstreckenverkehr. Ein Kardinalfehler der Münchner Verkehrsplanung war es hingegen, wie auch in anderen deutschen Städten, der U-Bahn auch diese Aufgabe zuzuschreiben. Dies hat maßgeblich zu ihrer heutigen Überlastung beigetragen.

 

Andere vorgeschlagene Ring- oder Tangentiallinien bleiben aus meiner Sicht hinter ihrem Anspruch zurück, da sie entweder über ein zu kleines Einzugsgebiet verfügen, oder zu peripher und langsam sind - in beiden Fällen können kaum zusätzliche starke Relationen erzeugt werden:

https://linieplus.de/proposal/u-bahn-ring-muenchen/

https://linieplus.de/proposal/kleiner-u-bahnring-muenchen/

https://linieplus.de/proposal/u-bahn-ring-muenchen-2/

 

Der entscheidende Mehrwert der U10 liegt darin, dass sie über die Ringfunktion hinaus als leistungsfähige Nord-Süd-Achse durch Haidhausen wirkt. 

Vor diesem Hintergrund erscheinen Vorschläge, die zwar durch Moosach führen, die U3 aber nicht explizit als Teil eines Rings mitdenken, konzeptionell widersprüchlich:

https://linieplus.de/proposal/muenchen-oberirdischer-u3-ringschluss-ein-gedankenspiel/

 

Ein durchgehender Ringverkehr unter teilweiser Streckenteilung mit bestehenden Linien ist ohnehin wenig sinnvoll, da er das erklärte Ziel der Netz- und Kapazitätsentlastung konterkariert. In solchen Ansätzen bleibt letztlich unklar, welches verkehrliche Problem eigentlich gelöst werden soll.

Offenbach/M: Straßenbahn Teil 2

Allgemein

Auszug aus Teil 1

denen die Teil 1 noch nicht kennen, lege ich ans Herz sich ihn nochmal anzuschauen, einfach auf den Link klicken

Die Ausgangslage ist, dass in Offenbach, eine 150KEW Stadt, Straßenbahnen, wie in vielen westdeutschen Städten, Stück für Stück stillgelegt wurden. Eine Stadt wie Offenbach kann nur von einer Straßenbahn profitieren,  und hier wären wir wieder beim Thema Straßenbahn vs Bus in einer Großstadt, und der Gewinner ist immer eindeutig. Aus diesem Grund erarbeite ich gerade ein Netz, bestehend aus 5 Straßenbahnlinien, denn in anderen Vorschlägen wird die Straßenbahn als Verlängerung derer in Frankfurt gesehen, ich spreche hier von einem Netz, mit Schnittpunkten zur Frankfurter Straßenbahn. Die Straßenbahn sollte wieder das Rückgrat des ÖPNV in Offenbach werden. Da es schon so viele Vorschläge zum Thema Straßenbahn gab, denke ich dass ich dies nicht noch einmal superdetailreich erläutern muss, jedoch muss meine gewählte Streckenführung begründet werden, wass ich kurz, knapp und ausreichend tun werde.

Weitere essenzielle Informationen sind dem Vorschlag zu entnehmen.

Infrastruktur

Die Strecke startet im Herz Rumpenheims am Kurhessenplatz. Aus Platzgründen sehe ich, dass hier eine Wendeschleife die platzsparendste Lösung ist. Weiter führt die Strecke nach Bürgel via Bürgeler und Rumpenheimer Straße. Am oberen Ende an der Hans-Böckler-Siedlung sollen in Nebenverkehrszeiten ein Teil der Bahnen enden. Im Zentrum Bürgels teile ich die Richtungsgleise in die Rumpenheimer und in die Langstraße auf. Ich plane Kaphaltestellen, also Bahnsteige welche aus erhöhten Fahrbahnen besteht. 

Nach Bürgel führt die Strecke straßenbündig über Offenbacher Straße zum Mainuferpark. Hier enden auch Züge aus Ostbahnhof. Danach biegt die Strecke in die Friedhofstraße, und kurz darauf auf die Bieberer Straße. Straßenbündig führt die Strecke weiter zum zentralen Knotenpunkt Marktplatz. Hier enden Zwischentakte auf der Zentralen Nord-Süd-Achse zwischen Main und Buchhügel, quer durch Zentrum und Lindenfeld.  Der Marktplatz ist dann mit Abstand der wichtigste Umsteigepunkt in Offenbach. Hier treffen geplante Straßenbahnen aus Nordend, Buchhügel und Bürgel auf den Citytunnel. 

Die Innenstadtachse führt weiter über Waldstraße zum Hauptbahnhof. Der Hauptbahnhof Ost ist ein Knotenpunkt aus Bahnen aus Buchrain, Buchhügel und Ostbahnhof. Am Hauptbahnhof ist Umstieg zu vielen Buslinien und dem Regionalverkehr möglich. Die Strecke biegt in die Bismarckstraße. An der gleichnamigen Haltestelle ist Umstieg Richtung Dreieichring möglich. Danach biegt die Strecke in die Sprendlinger Landstraße. 

Die Strecke bindet das Klinikum Offenbach sowie den Odenwaldring an. Hier kann man Richtung Buchhügel umsteigen. An der Haltestelle Merianstraße biegen die Gleise in die gleichnamige Straße. Am Rand von Buchrain endet die Strecke.

Wieso diese Streckenführung?

Mit 20.000 EW zusammen, halte ich eine Straßenbahnverbindung nach Bürgel und Rumpenheim für angemessen, sowie auch die Wohngegend und das Gewerbegebiet um die Sprendlinger Landstraße, und als extra noch Buchrain für würdig genug eine Straßenbahn zu bekommen. Ich favorisiere eine Streckenführung via Innenstadt, da zum Ostbahnhof schon Busverkehr besteht. Die Strecke stellt eine Ergänzung zur Nord-Süd-Achse in Offenbach dar. Die Linie 16 kann dann auch zum Hauptbahnhof verlängert werden.

Betrieb

Klassisch lasse ich die Linie im Mo-Sa im T10, und Sonntags im T15 fahren. Außerhalb von Hauptverkehrszeiten kann man Zwischentakte am Odenwaldring sowie in Bürgel/Hans-Böckler-Siedling enden lassen. (¹Buchrain, ²Odenwaldring, ³Bürgel, ⁴Rumpemheim

Linie 32

Rumpenheim - Bürgel - Mainuferpark - Marktplatz - Hauptbahnhof - Klinikum - Odenwaldring - Buchrain, 7km lang

-> Die Linien 101 und 106 verkehren als Kombilinie Buchrain - Innenstadt - Waldhof

Taktgebung

Werktags

- 5.00 - 6.30: T20

- 6.30 - 9.00/14.30 - 17.30: T10

- 9.00 - 14.30: 1-2 und 3-4 T20

- 19.00 - 21.30: T15; 1-2 und 3-4 T30 (Freitags bis 22.00)

- 21.30 - 22.30: T30 (Freitags bis 1.00)

- 22.30 - 5.00: kein Verkehr (Freitags/F bis 6.30)

Samstags

- 6.30 - 8.00: T30

- 8.00 - 9.30: T20

- 9.30 - 18.30: T10; 1-2 und 3-4 T20

- 18.30 - 22.00: T15; 1-2 und 3-4 T30

- 22.00 - 1.00 : T30; 1-2 kein Verkehr

- 1.00 - 8.30/F: kein Verkehr

Sonntags/Feiertags

- 8.30 - 10.00: T30

- 10.00 - 21.00: T15; 1-2 und 3-4 T30

- 21.00 - 22.00: T30

- 22.00 - 6.30/F: kein Verkehr

* F = Folgetag

Vorschau

Der nächste Teil umfasst die Linien 33/34 welche von Nordend via Innenstadt bis Tempelsee und Bieber führt, mit Ableger im Odenwaldring.

Dessau: neuer Halt Westbahnhof

Dieser Vorschlag ist klassisch ein eher unscheinbarer, der einfach zu einer verbesserten Erscließung Dessaus dient, denn um aus dem südlichen Umland in den Westen zu gelangen, kann man nun bis Dessau-West fahren, und dann in die kapazitätsstarke Straßenbahnlinie 3 umsteigen. 

Der Bahnhof sollte lediglich aus einem Mittelbahnsteig bestehen, mit zuätzlichen Weichenverbindungen. Um die Umsteigewege zu verkürzen verlege ich die Haltestelle Altener Straße leicht nach Osten.

Im Regelfall strebe ich an, dass hier halbstündlich eine S-Bahn hält, sowie vereinzelt Züge des RE13.

ABS Duisburg ↔ Essen/Oberhausen

Motivation

Im Rahmen des Ausbauprojekts Rhein-Ruhr-Express wird die Strecke zwischen Düsseldorf-Benrath und Duisburg Hbf auf 6 Gleise ausgebaut. Damit erhalten der Fernverkehr, der Regionalverkehr (hier der RRX und der RE19) und die S-Bahn jeweils eigene Gleise (der Güterverkehr läuft über eine separate Strecke). Damit wird hier einer der größten Engpässe im deutschen Schiennetz aufgelöst.

Leider beschränkt sich der Ausbau auf den nord-östlichen Anschlussstrecken auf punktuelle Maßnahmen wie zusätzliche Weichen. Dadurch bleiben die Engpässe hier bestehen bzw. verschlimmern sich, wenn mehr Züge unterwegs sind.

  • Strecke Duisburg <-> Essen <-> Bochum <-> Dortmund: Diese Strecke ist bereits heute offiziell überlastet. Mit den punktuellen Ausbaumaßnahmen wird hier im Zielnetz 2040 eine zusätzliche RRX-Verbindung pro Stunde möglich, das grundlegende Überlastungsproblem wird aber nicht gelöst. Der eine zusätzliche RRX entspricht auch gerade mal einer Kapazitätssteigerung von 33% im Regionalverkehr auf dieser Achse. Hier wäre ein 10-Minuten-Takt wünschenswert, der aber auf der aktuell geplanten Infrastruktur nicht fahrbar ist.
  • Strecke Duisburg <-> Oberhausen: Ein Teil der aus Düsseldorf kommenden RRX- und Fernverkehrszüge fließt ab Duisburg über die Strecke nach Oberhausen ab. Diese Strecke ist aktuell nur zweigleisig. Hier sind im Zielnetz 2040 pro Stunde und Richtung bis zu 13 Züge unterschiedlichster Kategorien (S-Bahn, RRX, RB, RE, Fernverkehr) vorgesehen, damit wäre diese Strecke ebenfalls an der Überlastungsgrenze. Das Problem verstärken würde der angedachte Haltepunkt in Oberhausen Alstaden, mit dem die Züge dann unterschiedliche Fahrzeiten zwischen Duisburg und Oberhausen hätten.

 

Dieser Vorschlag

Daher schlage ich hier vor, die beiden Strecken in einem gemeinsamen Projekt auszubauen. Dabei wird folgendes realisiert:

  • Eine komplett getrennte Strecke für den Fernverkehr auf der Strecke (Düsseldorf-Benrath <->) Duisburg <-> Essen Hbf mit einem ca. 6km langem Tunnel als Herzstück
  • Eine komplett getrennte Strecke für den RRX auf der Strecke (Düsseldorf-Benrath <->) Duisburg <-> Essen Hbf
  • Viergleisiger Ausbau zwischen Duisburg und Oberhausen: Die aus Wesel bzw. Gelsenkirchen kommenden Strecken werden ab Oberhausen Hbf im Linienbetrieb auf eigenen Gleisen in den Knoten Duisburg-Kaiserberg geführt.
  • Ausbau des Knotens Duisburg-Kaiserberg, um die RRX-Züge und ICEs, die ab Duisburg in Richtung Wesel oder Gelsenkirchen fahren, konfliktfrei auszufädeln.
  • Ausbau der Hauptbahnhöfe Essen und Duisburg, um die zusätzlichen Verkehre aufnehmen zu können und genug Ausweichgleise zu haben
  • Optimierung der Gleisverbindungen an den Hauptbahnhöfen Essen, Dortmund und Oberhausen
  • Konfliktfreie Einfädelung der zu reaktivierenden Walsumbahn sowie der Strecke nach Oberhausen-Osterfeld in Oberhausen Hbf

 

Der Vorschlag im Detail

Duisburg Hbf

Hier endet der offiziell geplante RRX-Ausbau. Laut der offiziellen Planung erreichen die neuen Gleise den Duisburger Hauptbahnhof in folgender Reihenfolge von West nach Ost: RRX Ri. DUS, FV Ri DUS, S-Bahn Ri. DUS, Ri. Rheinhausen, aus Rheinhausen, S-Bahn aus DUS, RRX aus DUS, FV aus DUS.

Ich möchte dem Fernverkehr und dem RRX hier jeweils pro Richtung zwei Gleise am selben Bahnsteig geben, also insgesamt 8 Gleise. Um trotzdem genug Kapazitäten für die S1, die zukünftige S-Bahn von der Ratinger Weststrecke und die Züge aus Rheinhausen zu behalten, sehe ich auf dem Plenum des aktuellen Durchfahrtsgleises auf der Westseite einen neuen Bahnsteig vor. So wird folgende Gleisbelegung möglich:

  • Neuer Bahnsteig Gleise "-1" und "0": RRX Richtung Düsseldorf
  • Bahnsteig Gleise 1 und 2: FV Richtung Düsseldorf
  • Bahnsteig Gleise 3 und 4: S1, RB31, RB33/35, RE42, RE44 Richtung Rheinhausen
  • Bahnsteig Gleise 5, 6 und 7: wendende RE3 und RE37, wendende S-Bahnen aus/in Richtung Ratingen 
  • Bahnsteig Gleise 8 und 9: S1, RB31, RB33/35, RE42, RE44 aus Rheinhausen
  • Bahnsteig Gleise 10 und 11: RRX aus Düsseldorf
  • Bahnsteig Gleise 12 und 13: FV aus Düsseldorf

Im nördlichen Bahnhofskopf sollte entlang der Blumenthalstraße Platz für ein zusätzliches Gleis sein. Mit diesem zusätzlichen Gleis ist die gleichzeitige Ein- und Ausfahrt von bis zu 8 Zügen gleichzeitig möglich: 2x FV, 2x RRX, 2x S-Bahn von/nach Essen, 2x RB/RE Rheinhausen.

 

Knoten Duisburg-Kaiserberg

Hier sehe ich einen deutlichen Umbau vor, um die Züge auf den verschiedenen Relationen möglichst effizient und kreuzungsfrei sortieren zu können. Dazu werden drei neue Überwerfungsbauwerke errichtet (Dörnerhofstraße und 2x Am Deich) sowie ein Überwerfungsbauwerk erweitert (Kolkerhofweg). Der Knoten ist so konfiguriert, dass folgende vier Relationen gleichzeitig und kreuzungsfrei befahren werden können:

  • FV-Hauptachse Düsseldorf <-> Duisburg <-> Essen
  • RRX-Hauptachse Düsseldorf <-> Duisburg <-> Essen
  • S-Bahn Düsseldorf <-> Duisburg <-> Essen (S1)
  • Rheinhausen <-> Duisburg <-> Oberhausen (RE3, RB31, RB33/35, RE44)

Es können auch zwei Züge aus Duisburg gleichzeitig und kreuzungsfrei nach Oberhausen (und umgekehrt) fahren, sofern sie jeweils unterschiedliche Anschlussstrecken benutzen:

  • in Duisburg die Strecken nach Rheinhausen, FV-Strecke nach Düsseldorf oder RRX-Strecke nach Düsseldorf
  • in Oberhausen die Strecken nach Wesel oder Gelsenkirchen

knoten kaiserberg

 

ABS Duisburg <-> Oberhausen

Die Strecke wird auf 4 Gleise ausgebaut und wird im Linienbetrieb befahren: Die Züge von/nach Wesel auf der Westseite und die Züge von/nach Gelsenkirchen auf der Ostseite. So ist kein weiteres Überwerfungsbauwerk im engen Bereich zwischen Ruhr und Oberhausen Hbf nötig. Der ausgebaute Knoten Duisburg-Kaiserberg sorgt für die nötige Sortierung.

Die Ruhr enthält bereits Fundamente für eine verbreiterte Brücke. Im Bereich der Straße Rehmer kann der neue Haltepunkt Oberhausen-Alstaden realisiert werden. Aufgrund des Linienbetriebs sind hier leider 6 Bahnsteigkanten nötig. Zwischen dem neuen Haltepunkt und Oberhausen Hbf wird die Unterführung der S3-Gleise verlängert. Bis Oberhausen Hbf ist nur ein zusätzliches Gleis nötig, welches zwischen dem Bestand eingefügt werden kann.

 

Oberhausen Hbf

Dieser Bahnhof wird im Linienbetrieb betrieben. Für einen möglichst reibungslosen Betrieb möchte ich der Strecke von und nach Gelsenkirchen 4 Bahnsteigkanten geben. Dazu wird der Museumsbahnsteig mit den Gleisen 4 und 5 reaktiviert. Es ergibt sich folgende Gleisbelegung von West nach Ost:

  • Gleise 16 und 15: wendende RB32 und RB36 (Ruhrort-Bahn)
  • Gleise 14, 13 und 12: FV, RRX5, RE19, RB40 aus Richtung Wesel; RB33/RB35, S3 aus Richtung Walsumbahn
  • Gleise 11, 10 und 9: FV, RRX5, RE19, RB40 in Richtung Wesel; RB33/RB35, S3 in Richtung Walsumbahn, RE44 in Richtung Osterfeld
  • Gleise 7 und 6: FV, RRX3, RE3, RB31 aus Richtung Gelsenkirchen, RE44 aus Richtung Osterfeld
  • Gleise 5 und 4: FV, RRX3, RE3, RB31 in Richtung Gelsenkirchen

Im Nordkopf von Oberhausen Hbf habe ich ein neues Überwerfungsbauwerk geplant, um die Walsumbahn konfliktfrei in die Strecke aus Wesel einführen zu können. Die Strecke aus Oberhausen-Osterfeld wird eingleisig und unsymmetrisch zwischen den beiden Strecken eingeführt, um ein weiteres Überwerfungsbauwerk zu sparen.

 

ABS Duisburg <-> Essen

Hier entsteht ein neues Gleispaar für den Fernverkehr, sodass Fernverkehr, RRX/RE42 und S-Bahn/RB hier jeweils unabhängig betrieben werden können.

Von Duisburg-Kaiserberg kommend können die neuen Gleise bis zur Ruhrbrücke oberirdisch verlaufen. Anschließend sehe ich einen ca. 6km langen Tunnel zur Unterquerung von Mülheim für 200km/h vor. Mülheim (Ruhr) Hbf kann umgangen werden, da es hier auch im Status Quo keinen FV mehr gibt. Durch die direktere Streckenführung sollte sich für den FV Fahrzeit sparen lassen. Hinter der A40 kann die Strecke wieder oberirdisch verlaufen und taucht zwischen den RRX/RE42-Gleisen auf. Bis Essen Hbf ist größtenteils nur ein neues Gleis nötig. Hinter Essen (West) wird das S-Bahn-Gleis verschwenkt. Das Wohnhaus Reuterstr. 277 muss entweder versetzt neu gebaut werden (wie eingezeichnet), oder das neue Gleispaar wird verschwenkt, dadurch würde es aber eingekesselt werden.

 

Essen Hbf

In Essen Hbf sind die Gleise 7-12 für die S-Bahn sowie die RB40 und RE14 reserviert und dafür werden sie auch weiterhin benötigt. Die Kopfgleise 21 und 22 sind nur für wendende Züge aus Richtung Gelsenkirchen nutzbar. Ohne einen Ausbau würden damit nur 4 Bahnsteigkanten für die 4 Streckengleise von RRX/RE42 und FV zur Verfügung stehen. Das ist an einem zentralen Knotenpunkt zu wenig, vor allem da hier aktuell auch häufig FV-Züge beginnen und enden.

Einen Tiefbahnhof möchte ich aus Kostengründen und der nötigen Querung der U-Bahn möglichst vermeiden. Als deutlich realistischer sehe ich eine Erweiterung in Richtung Norden an: Mit einer Verlegung der Kopfgleise auf die stillgelegten Gleise 23, 24 und 25 wird Platz gewonnen. Westlich davon muss allerdings einiges abgerissen werden: Das erst vor wenigen Jahren neu errichtete Premier-Inn-Hotel, das Bahnhofsgebäude, sowie die Ladenlokale in der Hachestraße (die nicht so aussehen als wären sie in einem besonders guten Zustand). So gewinne ich Platz für drei neue Durchgangs-Bahnsteigkanten. Insgesamt stehen so 7 Bahnsteigkanten für RRX/RE42 und FV zur Verfügung. Der Bahnhof erhält ein neues Empfangsgebäude, das Hotel erhält einen neuen Standort am Parkplatz P4 (grau eingezeichnet) und die Ladenlokale entlang der Hachestraße werden unter den Gleisen neu gebaut.

Ich gebe zu, dass der ganze Abriss und Neubau sehr aufwendig ist, es wird aber um ein Vielfaches günstiger sein als ein Tiefbahnhof. Aber vielleicht hat hier ja jemand anders noch eine bessere Idee.

 

Ausbau über Essen Hbf hinaus

Mit dem Ausbau zwischen Duisburg und Essen halte ich den größten Engpass erstmal für ausgeräumt, da in Essen einige RRX/RE- sowie FV-Züge die Strecke in Richtung Gelsenkirchen verlassen. Da der RRX in Richtung Dortmund im Gegensatz zum FV nur einen zusätzlichen Halt hat (Wattenscheid), während der FV typischerweise längere Haltezeiten pro Bahnhof hat, sollten mit ETCS hier relativ entspannt 12 Züge pro Stunde und Richtung möglich sein. So wären z.B. ein 10-Minuten-Takt des RRX plus 6 Fernzüge pro Stunde und Richtung möglich. Zur möglichst reibungslosen Abwicklung der Verkehre sehe ich trotzdem noch Überholgleise in Wattenscheid vor. Auch auf der Strecke zwischen Essen und Gelsenkirchen sehe ich neue Überholgleise an den beiden Unterwegsbahnhöfen vor. 

Bevor man zwischen Essen und Dortmund ausbaut, würde ich dann zuerst die Wupperachse zwischen Köln und Dortmund angehen.

 

Verwandte Vorschläge:

  • Ich habe mich stark von den Vorschlägen von Fluorineer174, LM529 und ice528 inspirieren lassen, die ebenfalls einen Tunnel unter Mülheim (Ruhr) vorsehen. Ich habe die Vorschläge optimiert und die Konsequenzen für die angrenzenden Hauptbahnhöfe und den Knoten Kaiserberg berücksichtigt. Dadurch schneidet mein Vorschlag deutlich besser ab, was Kreuzungsfreiheit und Betriebsstabilität angeht. Ich komme auch ohne Tiefbahnhof in Essen Hbf aus.
  • Jan_Lukas hat hier und hier eigene Gleise für den RRX zwischen Duisburg und Dortmund vorgeschlagen. Eigentlich sind das gute Vorschläge, die ähnliche Effekte erzielen. Aber dadurch, dass er den RRX verlegt und nicht den FV, benötigt sein Vorschlag aber einen kostspieligen Tiefbahnhof in Mülheim (Ruhr) Hbf. In Essen Hbf sieht er keine Kapazitätserweiterung vor. 
  • Die Reaktivierung des Museumsbahnsteigs in Oberhausen Hbf hat Tramfreund94 bereits hier vorgeschlagen. Das wird durch meinen Vorschlag allerdings erst wirklich nützlich.
  • Mit einem Überwerfungsbauwerk im Nordkopf von Oberhausen Hbf wie in diesem Vorschlag von Tramfreund94 könnte man den Bahnhof auch im Richtungsbetrieb betreiben.
  • Den neuen Bahnhof Oberhausen-Alstaden, der mittlerweile auch offiziell diskutiert wird, hat Tramfreund94 vor ein paar Jahren auch hier vorgeschlagen.
  • Es gibt hier auf der Plattform diverse Vorschläge für eine komplett neue SFS zwischen Köln und Dortmund, die ich hier nicht alle auflisten kann. Diese Vorschläge decken ein anderes Verkehrsbedürfnis ab: Dort profitieren nur die Durchfahrer zwischen Köln und Dortmund. Eine SFS auf direktem Weg zwischen Köln und Dortmund sollte meiner Meinung nach zusätzlich zum Ausbau der Rhein-Ruhr-Achse umgesetzt werden.

Ein Liniennetz für den RRX im 10-Minuten-Takt habe ich in Arbeit und werde ich hier bald veröffentlichen.

RegionalExpress Eisenach-Leipzig Nr. 1

Wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann ist die RB 20 meistens sehr Voll oder sogar überfüllt, besonders beim Berufsverkehr. Außerdem wollen die meisten Leute auch nur zwischen den größeren Städten fahren und nicht, in die ganzen Dörfer die der RB20 mitnimmt. Dort setze ich an und möchte hiermit einen RE 20 vorschlagen der parallel zur RB20 fährt nur mit halten in: 

 

Eisenach Hbf 

Gotha 

Erfurt Hbf 

Weimar 

Apolda 

Naumburg(Saale) 

Weißenfels 

Markranstädt

(Leipzig-Leutzsch) 

Leipzig Hbf 

 

Man könnte den Takt auch so anpassen das sich mit dem RB20 ein halbstunden Takt zwischen Eisenach und Leipzig ergibt. 

 

Die Fahrzeit des RB20 beträgt jetzt gerade 2:26 diese könnte um über 20 Minuten gesenkt werden, auf 2:05. 

 

Die Fahrzeuge sollten  folgende Dinge aufweisen:

 

  • Mehr Kapazitäten 
  • WLAN, Steckdosen 
  • min. 160 km/h Höchstgeschwindigkeit 
  • Klimaanlage 

 

Dazu würden folgende Fahrzeuge in Frage kommen: 

 

  • Desiro HC 
  • Twindex Vario 
  • Alstom Coradia Max 

 

Für Fahrgäste gibt es dann folgende Verbesserungen: 

 

  • Mehr Sitzplätze 
  • Weniger verspätungsrisiko durch weniger Halte 
  • Weniger Fahrtzeit

 

Fazit: 

 

Durch den schnelleren und entspannteren Regio könnte man eventuell Pendler vom Auto auf die Schiene bewegen, und für die jetzigen Pendlerinnen würde sich die Fahrtzeit senken und der Komfort steigen. 

Hürth 717 nach Frechen Rathaus

Vorschlag zur Verlängerung der Buslinie 717 von Hürth nach Frechen Rathaus:

 

Eine Verlängerung der Linie 717 bis Frechen Rathaus würde mehrere Vorteile bringen. Sie würde eine direkte Verbindung zwischen Hürth und Frechen schaffen, wodurch Umstiege über Köln-Weiden z.B entfallen und die Erreichbarkeit beider Städte verbessert wird. Gleichzeitig würde sie die großen Industrie- und Gewerbegebiete in Knapsack und Frechen besser miteinander verknüpfen, was insbesondere für Berufspendler von Vorteil wäre. Am Knotenpunkt Frechen Rathaus bestünde zudem ein direkter Anschluss an die Stadtbahnlinie 7 und mehrere Regionalbuslinien, wodurch die Linie 717 optimal in das bestehende Verkehrsnetz integriert würde. Auch für neue Wohngebiete in Hürth, Berrenrath und Frechen-Süd wäre die Verlängerung eine deutliche Verbesserung der ÖPNV-Anbindung. Eine testweise Verlängerung während Bauphasen oder zur Bedarfsprüfung könnte zeigen, wie stark die Verbindung tatsächlich genutzt wird.

Günzburg: Legoland Bf

Der Vorschlag beinhaltet den Bau eines neuen Bahnhofs und den Bau einer 1,05-km-langen Einschienen-Hängebahn, wie dem Sky-Train am Flughafen Düsseldorf oder der H-Bahn an der TU Dortmund.

Was wird hier vorgeschlagen? Also das Legoland Deutschland ist das überregional bekannte Ausflugsziel der Stadt Günzburg. Es hat jährlich 2 Millionen Besucher und ist DER Freizeitpark in Bayern. Allerdings ist es besser über die A8 als mit dem ÖPNV erreichbar, da die A8 näher am Legoland als der Bahnhof Günzburg und dann muss man mit dem Shuttle-Bus erst einmal durch Günzburg durchfahren. In etwa 1,0 km Entfernung zum Legoland verläuft die Mittelschwabenbahn. Diese möchte ich mit einem neuen Bahnhof "Günzburg-Legoland" versehen. Dieser soll mit einer H-Bahn ähnlich dem Sky-Train am Flughafen Düsseldorf ans Legoland angeschlossen werden. So wird das Legoland viel schneller mit dem ÖPNV erreichbar.

[STMK] Begradigung Südbahn Wartbergkogel

Hier findet man alle meine Vorschläge für die ÖBB.
Geradlinigere Trasse für die Südbahn auf ca. 3km mit zwei neuen Brücken über die Mürz. Bis jetzt unterbricht dieser Abschnitt die sonstige Streckenhöchstgeschwindigkeit von 130km/h.
Für jede RJ, IC und RJX Verbindung wird eine Minute Fahrzeitersparnis geschaffen. Ganz ohne teure Tunnel.
Drei Rückbaumaßnahmen von weniger schützenswerten Betriebsanlagen sind notwendig. Diese können auf der z.B. alten Trasse neu errichtet werden.
Neuer Radius: 750m ≙ 140km/h statt bisher 90km/h.

Offenbach/M: Straßenbahn Teil 1

Allgemeines

Die Ausgangslage ist, dass in Offenbach, eine 150KEW Stadt, Straßenbahnen, wie in vielen westdeutschen Städten, Stück für Stück stillgelegt wurden. Eine Stadt wie Offenbach kann nur von einer Straßenbahn profitieren,  und hier wären wir wieder beim Thema Straßenbahn vs Bus in einer Großstadt, und der Gewinner ist immer eindeutig. Aus diesem Grund erarbeite ich gerade ein Netz, bestehend aus 5 Straßenbahnlinien, denn in anderen Vorschlägen wird die Straßenbahn als Verlängerung derer in Frankfurt gesehen, ich spreche hier von einem Netz, mit Schnittpunkten zur Frankfurter Straßenbahn. Die Straßenbahn sollte wieder das Rückgrat des ÖPNV in Offenbach werden. Da es schon so viele Vorschläge zum Thema Straßenbahn gab, denke ich dass ich dies nicht noch einmal superdetailreich erläutern muss, jedoch muss meine gewählte Streckenführung begründet werden, wass ich kurz, knapp und ausreichend tun werde.

zum Netz

- Spurweite 1435 mm

- Fahrzeuge 30m und 40m, niederflur

- Betriebshöfe: 2 (HW bei Stadtgrenze, und Abstellanlage Bürgel)

Infrastruktur

Zur Anbindung von Kaiserlei startet meine Strecke bei Mainufer, und führt zum S-Bahnhof, wo optimal ein Umstieg zwischen S-Bahn und Straßenbahn entsteht. An der Kreuzung Goethering/Berliner Straße biegt die Strecke Richtung Stadtgrenzen ab. Hier entsteht ein Verknüpfungspunkt zwischen dieser Linie und den Frankfurter Linien 15 und 19. Die Wendeanlage wird in den August-Bebel-Ring verschwenkt. 

 Betriebshof

 Ich schlage vor, die Hauptwerkstatt an der   Offenbacher Landstraße zu errichten, mit   einer überdachten Abstellanlage, 3gleisigen   Schwerpunktwerkstatt, sowie einer kurzen   Waschanlage vor. Die Fläche beträgt ungefähr   19.000 m². Es sollte idealer Weise ein   Wagentausch zwischen Netz Frankfurt und   Offenbach entstehen. Der Betriebshof liegt   relativ günstig unweit des Stadtzentrums. Zur   Dezentralisierung schlage ich eine weitere Abstellanlage vor, welche bei Ostbahnhof entsteht. Diese besteht aus 8 Abstellgleisen, und einer doppelgleisigen Kleinwerkstatt.

Da ich im Zuge des Dreieichrings keinerlei Erschließungsfunktion erkenne kann, ist aus meiner Sicht eine parallele Führung der Strecke in den Straßen Tulpenhofstraße und Körnerstraße von Vorteil. Die platzsparendste Möglichkeit barrierefreie Haltestellen anzulegen, ist die Kaphaltestelle, wo der Bahnsteig aus abgehobener Fahrbahn besteht. 

An der Haltestelle Bismarckstraße besteht Umstieg zur Straßenbahn nach Lauterborn. Entlang des Friedrichsrings geht es geradeaus weiter zum Hessenring, wo Umstieg Richtung Tempelsee möglich ist. Weiter führt die Strecke über Hessen und Landgrafenring zum Ostbahnhof. Hier ist Umstieg zu den Linien S1, S2, S8 (nur zur HVZ) und S9 möglich. Danach führt Sie weiter zur B43, wo in Straßenmitte ein Halt am alten Friedhof entsteht. Nach 300 Metern biegt die Strecke in die Friedhofstraße, wo sie nach weiteren 300 Metern am Mainuferpark endet. Hier ist Umstieg nach Bürgel möglich.

Wieso diese Strecke?

Ich sehe dass ein OWA Dreieichring - Innenstadt - Ostbahnhof wichtig ist, und diese wird auch kommen, denn das beste kommt ja immer zum Schluss😉. Noch wichtiger ist für mich eine Erschließung der Viertel Lindenfeld und Buchhügel. Diese Strecke stellt eine alternative Ost-West-Achse dar. 

Betrieb

Grundsätzlich halte ich einen Werktags einen T10 und Sonntags einen T15 für angemessen. Eine weitere Verdichtung in der Hauptverkehrszeit halte ich für nicht nötig. Zudem schlage ich ein Linienkonzept in den Nummern ab 30 vor, da diese dann mit dem Frankfurter Konzept in den 10er/20er Nummern im Einklang ist.

Linie 31

Kaiserlei - Dreieichring - Klinikum - Hessenring - Ostbahnhof - Mainuferpark, 6km lang

-> Linie 108 verkehrt nur Rumpenheim - Ostbahnhof zur HVZ im T15, sowie Samstags im T20

Taktgebung

Werktags

- 5.00 - 6.30: T20

- 6.30 - 19.00: T10

- 19.00 - 21.30: T15 (Freitags bis 22.00)

- 21.30 - 22.30: T30 (Freitags bis 1.00)

- 22.30 - 5.00: kein Verkehr (Freitags/F bis 6.30)

Samstags

- 6.30 - 8.00: T30

- 8.00 - 9.30: T20

- 9.30 - 18.30: T10

- 18.30 - 22.00: T15

- 22.00 - 1.00 : T30

- 1.00 - 7.30/F: kein Verkehr

Sonntags/Feiertags

- 7.30 - 10.00: T30

- 10.00 - 21.00: T15

- 21.00 - 22.00: T30

- 22.00 - 6.30/F: kein Verkehr

* F = Folgetag

Vorschau

Der nächste Teil besteht aus der Linie 32 von Rumpenheim über Bürgel, Zentrum und Hauptbahnhof nach Lauterborn und Buchrain

S4 DO-Lütgendortmund – DO-Bövinghausen

Seitdem die S4 nach Dortmund-Lütgendortmund fährt, war eine Verlängerung über Castrop-Rauxel nach Herne vorgesehen, doch die scheiterte bisher an der Finanzierung. Eine Schwierigkeit ist der eingleise Tunnel DO-Somborn - DO-Lütgendortmund, da die Eingleisigkeit DO-Somborn - CAS-Merklinde wohl zu Fahrplanschwierigkeiten bei der S4 geführt hätte.

 

Verlängerung S4 DO-Lütgendortmund - DO-Bövinghausen:
Die Linie S4 hat in Dortmund-Germania ITF-Knoten. Die Abfahrt in DO-Lütgendortmund erfolgt zu den Minuten ('11), '26, ('41) und '56, die Ankunft in Lütgendortmund erfolgt zu den Minuten  '04, (19'), '34, (49'), dabei finden die eingeklammerten Ankunft-/Abfahrtszeiten nur im 15-Minuten-Takt statt. Die Mitte der Minuten '04 und '11 ist die Minute '7,5, d. h. 3 Minuten nördlich von Lütgendortmund muss die S4 wieder eine Ausweichstelle bekommen. Eine eingleisige Verlängerung von DO-Lütgendortmund bis zur RB43-Strecke ist 1,87 km lang. Bei 80 km/h sind das 1:25 Minuten. Wenn Bremsen und Beschleunigen hinzuaddiert werden, sind es maximal 2 Minuten, sodass diese eingleisige Verlängerung des Tunnels ein Minimum darstellt. Dennoch muss dann die oberirdische Strecke definitiv ab hier zweigleisig augebaut werden. Von der Einfädelung bis zum Nordkopf des heutigen Haltepunktes DO-Bövinghausen sind es noch 410 m, also ist insgesamt die Strecke DO-Lütgendortmund - DO-Bövinghausen 2,3 km lang, was bei 80 km/h sicherlich 2 Minuten Fahrzeit bedeutet, zzgl. Zeitverlust durch Beschleunigen und Bremsen. Doch nun kommt das Problem mit dem Aufenthalt an den Bahnstationen dazu. Denn wenn die S4 1 Minute in DO-Lütgendortmund Aufenthalt hat, dann sind es bereits 3 Minuten bis DO-Bövinghausen, also '04 in DO-Lütgendortmund und Minute '07 in DO-Bövinghausen (FR: Castrop-Rauxel) bzw. '11 in DO-Lütgendortmund und Minute '08 in DO-Bövinghausen (FR: Dortmund), sprich Zugkreuzung in DO-Bövinghausen. 

Der Haltepunkt DO-Bövinghausen ist eingleisig, jedoch zeigt Openrailway-Map-Karte, dass dort früher Zweigleisigkeiten vorhanden waren und tatsächlich hatte DO-Bövinghausen als Bahnhof noch viel mehr Gleise. Tatsächlich wurden diese irgendwann zurückgebaut, entwidmet und die gesamte Nahversorgung des Stadtteils auf ihnen errichtet. Jedoch ist der Querschnitt im Bereich des heutigen Haltepunkts breit genug, um dort einen zweigleisigen Bahnhof mit Mittelbahnsteig zu ermöglichen. Der heutige Haltepunkt war mal Mittelbahnsteig, jedoch ist auch hier das zweite Bahnsteiggleis abgebaut und mit Häusergärten überbaut. Weil die Station dort gut mit einem Mittelbahnsteig möglich ist, wird auch ein Mittelbahnsteig vorgeschlagen. Jedoch schlage ich diesen zwischen dem heutigen Haltepunkt DO-Bövinghausen und der Bövinghauser Straße vor, da sich auf der Bövinghauser Straße die Bushaltestelle "Bövinghausen Bf" befindet, sodass man gleich die Busverknüpfung mit der S-Bahn verbessern kann. Aus Platzgründen kann der Mittelbahnsteig allerdings nur so breit ausgeführten, dass Treppen und Aufzüge nur hintereinander, jedoch nicht nebeneinander möglich sind. Daher wird am Nordzugang eines der Bahnsteiggleise abgedeckelt und über seinen Deckel erfolgt der barrierefreie Zugang zu einem Aufzug in der Bahnsteigmitte. Der Südzugang schließt sowohl die Merklinder Straße/Plutostraße an als auch das Nahversorgungszentrum. Auch hier muss an einer Seite der Unterführung der Aufzug und an der anderen die Treppe liegen. Da die Unterführung aber nicht direkt durch den REWE-Markt gebaut werden kann wird sie unter dem Bahnsteiggleis in FR Dortmund trassiert und schließt südlich des REWE-Marktes an den Nahversorgunszentrums-Parkplatz an.

Nördlich vom S-Bahnhof DO-Bövinghausen kann das S4-Richtungsgleis FR: Dortmund wieder auf seine alte Lage verzogen werden. Allerdings schlage ich hier doch vor die Strecke einige 100 m dreigleisig zu trassieren, genauer gesagt dreigleisig bis zur heutigen Weiche, die den Beginn der Zweigleisigkeit auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet markiert. Das heutige Bestandsgleis soll dabei zwischen der Bövinghauser Straße und dieser Weiche zu einem Kehrgleis umgebaut werden; die neuen Richtungsgleise werden links und rechts neben diesem Kehrgleis neugebaut. Das Kehrgleis dient dann als Zwischen-Enstelle für die S4. Man muss berücksichtigen, dass die RB43-Strecke nicht elektrifiziert ist, sodass für eine Weiterführung der S4 über DO-Bövinghausen die Strecke bis Herne (Abzw. S2 in HER-Sodingen) elektrifiziert werden muss. Je nachdem, was das kostet, ist es ratsam, gleich in DO-Bövinghausen eine Zwischenwendemöglichkeit zu bauen, denn wenn die billiger als die Elektrifizierung DO-Bövinghausen - Herne ist, kann die S4 schon einmal günstig etwas verlängert werden und würde dann statt in DO-Lütgendortmund einfach in DO-Bövinghausen enden. Die Tunnelverlängerung bis DO-Bövinghausen ist selbst eingleisig schon sehr kostspielig. Andererseits ist es aufgrung der Verkehrsbeziehungen schon sinnvoll, die Strecke DO-Bövinghausen - Herne gleich vollständig zu elektrifizieren, da der Verkehrswert der Verlängerung der S4 bis Castrop-Rauxel Süd sicherlich viel höher ist, als nur die Verlängerung bis DO-Bövinghausen, da Bövinghausen nur 5760 Einwohner, Castrop-Rauxel dagegen über 73000 Einwohner hat. 

Die S4 hätte in DO-Bövinghausen (Bestand) einen Umlaufrest von 1 Minute im 15-Minuten-Takt und von 16 Minuten im 30-Minuten-Takt. Da 1 Minute zum Wenden nicht ausreicht, hat sie natürlich sowohl beim 15-Minuten-Takt als auch beim 30-Minuten-Takt 16 Minuten Wendezeit in DO-Bövinghausen. Die RB43 benötigt 6 Minuten Fahrzeit von DO-Bövinghausen bis Castrop-Rauxel Süd, was 12 Minuten Umlaufzeit entspricht. Somit blieben nur 4 Minuten Umlaufrest zum Wenden, die notwendige Mindestwendezeit für einen Fahrtrichtungswechsel liegt aber bei 5 Minuten. Da die S-Bahn-Fahrzeuge der S4 aber sicherlich spurtstärker als die Dieseltriebwagen der RB43 sind kann die Fahrzeit hoffentlich auf max. 5 Minuten gedrosselt werden, sodass der S4 eine notwendige Wendezeit von 6 Minuten in Castrop-Rauxel Süd bleibt. Auch bei einer Verlängerung der S4 von DO-Lütgendortmund nach Castrop-Rauxel Süd ist das Abstellgleis für die S4 in DO-Bövinghausen eine obligatorische Pflicht-Infrastruktur. Für die Verlängerung der S4 bis Castrop-Rauxel Süd muss dann die Strecke allerdings auf den knapp 4 km zwischen DO-Bövinghausen und CAS-Süd elektrifiziert werden und die Linie S4 benötigt in CAS-Süd eine Weichenverbindung für den Gleiswechsel zum Wendegleis, welches das heutige Richtungsgleis der RB43 FR: Dortmund, das Bahnsteiggleis 2 ist. Sie kommt dann zu den Minuten '12, ('27), '42 und ('57) in CAS-Süd an und fährt dort zu den Minuten ('03), '18, ('33) und '48 ab, dabei finden die eingeklammerten Ankunft-/Abfahrtszeiten nur im 15-Minuten-Takt statt. Die RB43 hat in Castrop-Rauxel Süd einen ITF-Knoten zur Minute '57, sodass es bei einem 30-Minuten-Takt keine Trassenkonflikte zwischen S4 und RB43 gibt, die das eingleisige Wenden in CAS-Süd verhindern bzw. den Neubau eines dritten Gleises als Kehrgleis induzieren. Bei einem 15-Minuten-Takt hingegen müssten die S4 von Dortmund und die RB43 nach Dortmund aber gleichzeitig auf Bahnsteiggleis 2 einfahren, was nicht geht.
Das lässt wie folgt lösen:

  • Daher werden ein zusätzlicher Bahnsteig 1a und ein Wendegleis 2 für die S4 errichtet. Die S4 FR: CAS Süd fährt dann zeitglich mit der RB43 FR: Dorsten über Gleis 1 in CAS Süd ein, wobei die RB43 FR: Dorsten an Bahnsteig 1 hält und die S4 an Bahnsteig 1a terminiert. (höhere Infrastrukturkosten und gleichzeitig nicht alle Abfahrten nach Dortmund vom selben Gleis)
  • Alternativ muss die RB43 in FR: Dortmund früher in CAS-Süd losfahren, was aber aufgrund einer langen Aufenthaltszeit in Wanne-Eickel Hbf sowie der durchgehenden Zweigleisigkeit CAS-Westring - CAS-Süd ermöglicht werden kann, vorausgesetzt, es gibt keine Trassenkonflikte, oder
  • die S4 verkehrt nach Castrop-Rauxel Süd lediglich im 30-Minuten-Takt und ihr 15-Minuten-Takt wird in DO-Bövinghausen gebrochen. (Nachteilig für den Anschluss Castrop-Rauxels an Dortmund)
  • Betrieblich ist es auch möglich, den Fahrplan der S4 in beiden Richtungen um ein bis zwei Minuten vorzuverlegen, also die S4 in beiden Richtungen 1 bis 2 Minuten später fahren zu lassen. Dann kann die S4 ja auch trotz des ITFs der RB43 zur Minute '57 auf Gleis 2 in Castrop-Rauxel Süd wenden, da die S4 dort zur Minute '58 oder '59 ankommt, statt zur Minute '57, wenn die RB43 das Gleis blockiert. Und weil sich die S4 im Bestandnetz kein Gleis mit einer anderen Linie teilt, ist sie eine isolierte Linie, deren Fahrplan betrieblich nur durch ihre Eingleisigkeiten bestimmt wird, und sich somit nicht verändert, wenn er um dieselbe Zeit in beiden Richtungen nach vorne oder hinten verschoben wird. Allerdings kann sich der verschobene S4-Fahrplan negativ aufs Gesamtnetz auswirken, denn tatsächlich wird so der Anschluss von S2 und S4 in DO-Dorstfeld verschlechtert. Im Moment hat die S4 in beiden Richtungen 5 Minuten Aufenthalt in DO-Dorstfeld und kommt 2 Minuten vor der S2 an und fährt 2 Minuten nach der S2 ab. Wenn die S4 in beiden Richtungen um ein bis zwei Minuten später fahren würde, wird die Umsteigezeit zur S2 von 3 auf 1 bis 2 Minuten verkürzt, wodurch der Anschluss verpasst werden könnte, und in der Gegenrichtung wird die Umsteigezeit von 3 auf 4 bis 5 Minuten erhöht.

 

 

Offizielle VRR-Planung:
Die Verlängerung der S4 von DO-Lütgendortmund nach Herne wird vom VRR derzeit nicht weiter verfolgt, alternativ soll aber die RB43 zwischen Dortmund Hbf und Herne zu einer S-Bahn im 15-Minuten-Takt (S43) ausgebaut werden. Wenn die S43 zwischen Dortmund Hbf und Herne durchgehend zweigleisig gebaut und elektrifiziert wird, kann man auch die Verlängerung der S4 von DO-Lütgendortmund nach Herne nachholen, wofür natürlich nur das hier vorgeschlagene Infrastrukturprojekt (ohne Gleiswechsel CAS-Süd) benötigt wird. Die S4 und S43 würden sich dann zu 8 Fahrten pro Stunde überlagern.

DO: U45/U46 zum Bf. Signal-Iduna-Park

Die Dortmunder Stadtbahnlinien U45 und U46 haben eine gemeinsame Endstelle mit Umlaufverbindung an den Westfalenhallen. Diese Haltestelle liegt etwas mehr als 700 m nördlich des Regionalbahnhofs "Dortmund-Signal-Iduna-Park", der sogar früher "DO-Westfalenhalle Bf." heiß. Sein Namensgeber ist das als Signal-Iduna-Park bezeichnete Westfalenstadion, das Heimspielstätte des BVB 09 Borussia Dortmund ist. Die dem Bahnhof nächstgelegene Stadtbahnhaltestelle ist allerdings die Haltestelle "Stadion", welche nur von Einsatzfahrten bedient wird; sie liegt nur etwa 400 m nördlich des Regionalbahnhofs. 

Allerdings böte der Regionalbahnhof einiges an Umsteigemöglichkeiten von den Stadtbahnlinien U45 und U46 in die Regionalzüge ins Umland. Zwar kann man auch am Hauptbahnhof umsteigen, doch das geht dort nur in die U45, und das Gebiet dazwischen ist nur durch Umwegfahrten über den Hauptbahnhof erreichbar, die die Anreisezeit um mindestens 10 Minuten erhöhen könnten. Daher möchte ich vorschlagen, den Regionalbahnhof "Signal-Iduna-Park" zum Umsteigeknoten von U45 und U46 zu den Nahverkehrszügen zu entwickeln.

Bei dem Vorschlag des Umsteigebahnhofs sollte über den Tellerrand geschaut werden. Gerade der Busbahnhof Brünninghausen samt angrenzender Hochhaussiedlung, der 1,3 km südlich des Bahnhofs "Signal-Iduna-Park" liegt, bietet genügend Potential, die Stadtbahn noch um diese 1,3 km weiter nach Süden zu verlängern. Ulrich Conrad hat dies in seinen Vorschlag aufgenommen. Auch kann die RB52-Strecke bei Verlängerung der Stadtbahn in eine Stadtbahn nach dem Karlsruher Modell weiter entwickelt werden. Zudem ist beginnt bereits östlich der U49 die Entwicklungsfläche Phoenix-West, die sich gut durch eine Stadtbahn-Stichstrecke von der U49 erschließen könnte. Da in auf Stammstrecke I (U41, U45, U47, U49: DO-Leopoldstraße - DO-Hbf - DO-Stadthaus S - DO-Markgrafenstraße) nur schwer eine weitere U-Bahn-Linie passt, wäre eine solche Verlängerung als U46 vorzusehen, die dann über den Remydamm führe und per Gleisdreieck am Westfalenpark in die U49 mündete. Bei einem Umsteigebahnhof am Signal-Iduna-Park müsste die U46 parrallel zur Eisenbahn bis zur U49 trassiert werden. Solche Anschlussstrecken sind im Vorschlag grau eingezeichnet. 

Aufgrund der angedachten Anschlussstrecken bietet sich eine Strecke über den Parkplatz C2 gut an. Sie soll höhengleich auf die Ardeystraße anschließen können, jedoch höhenfrei an die RB52 und die U49 auf der B54 anschließen. Der Parkplatz C2 würde entsprechend verkleinert. Die Verlängerung der Stadtbahnen von der Haltestelle "Stadion" zum Bf Signal-Iduna-Park ist pro Richtung durchschnittlich 325 m lang. Die Stadtbahnhaltestelle liegt dann direkt neben dem Richtungsgleis der Nahverkehrszüge nach Dortmund Hbf.
Bei einer Verlängerung der Stadtbahn nach Brünninghausen muss allerdings der Bahnsteigzugang von der Ardeystraße zu den Zügen in FR: Dortmund Hbf umgebaut werden. Fahrgäste sollen dabei die Stadtbahn an einem Bahnübergang queren und dann den neuen Zugang erreichen, der über einen weiteren Bahnübergang die Stadtbahnen in Richtung Innenstadt erreicht; ein dritter Bahnübergang verbindet die Stadtbahnhaltestelle mit einem zusätzlichen Fußweg zur Ardeystraße, damit Fahrgäste die Stadtbahnen auch mit einfacher Stadtbahnquerung (also nur durchen einen Bahnübergang) erreichen können. Vom Stadtbahnzugang südlich des Stadtbahn-Bahnsteiges führen dann Treppen und Aufzüge neu zum DB-Bahnhofs-Bahnsteiggleis FR: Dortmund Hbf.

Man muss berücksichtigen, dass gerade bei Heimspielen von Borussia Dortmund eine solche Verlängerung von hohen Fußgängerströmen gekreuzt würde. Also müssen auch die Fußgängerwege im Bereich der Verlängerung umgebaut werden. Daher schlage ich einen neuen Fußweg zwischen dem Turnerweg und dem Bolmker Weg sowie eine neue Fußgängerbrücke "Bolmker Weg" über die Stadtbahngleise vor.

Die eben beschriebenen Infrastrukturmaßnahmen können auch eine Ebene höher als die Ardeystraße geplant werden, wobei die dann auch von einem Gleisdreieck überspannt würde und südlich am Max-Planck-Gymnasium eine Rampe bekommen würde. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichende Entwicklungslänge für Stadtbahnrampen an der Haltestelle Stadion, doch diese ist südlich der Haltestelle "Stadion" vorhanden: 100 m für 4 m Höhenunterschied, um Fußgänger durchzulassen und 150 m für 6 m Durchfahrtshöhe, was an der Ardeystraße sein muss. Zwischen den Bahnsteigen der Haltestellen "Stadion" und "DO-Signal-Iduna-Park Bf" liegen mindestens 200 m, allerdings führt der Bau der Rampen zur Stilllegung der Wendeschleife an der Haltestelle "Stadion". Die Stadtbahn eine ebene Höher als die Ardeystraße zu trassieren bietet die Vorteile, dass erstens weder der Bolmker Weg noch der Schwimmweg noch der Parkplatz C2 noch der DB-Bahnsteigzugang in FR: Dortmund Hbf noch die SÜ Ardeystraße (am Bahnhof DO-Signal-Iduna-Park) umgebaut werden müssen, zweitens die Stadtbahnen nicht höhengleich über Bahnübergänge, sondern höhenfrei über Treppen und Aufzüge von den Fahrgästen erreicht werden, und drittens auch die Ardeystraße höhenfrei queren und somit den MIV dort weniger stören; aber es bietet den großen Nachteil, dass diese kleine Verlängerung sehr kostspielig wird und somit nur einen geringen NKQ erzielt.
Weil bei einer Verlängerung eine Ebene höher die Wendeschleife am Stadion wegfällt, muss eine alternative Kehrmöglichkeit geschaffen werden. Auf der Ardeystraße ist diese aus Platzgründen nicht möglich. Deswegen wird eine Kehranlage an der möglichen Ostverlängerung nach Phoenix-West/RB52-Strecke errichtet. Diese ist provisorisch dreigleisig und nach der Verlängerung eingleisig, da die äußeren Gleise bei der Streckenverlängerung zu Durchfahrgleisen werden; das Kehrgleis in Mittellage wird daher auch beidseitig von zwei Weichen erschlossen, um auch einen Gleiswechsel zwischen den äußeren Gleisen zu ermöglichen. Die Errichtung der Kehranlage ist nötig, um Einsatzzüge weiterhin zum Stadion fahren zu lassen. Außerdem dient es bei Verlängerung der U45 und U46 in zunächst nur einer Richtung (Brünninghausen/Phoenix-West/RB52) der nicht zu verlängernde Linie als Endpunkt. 
Letzendlich müssen bei dieser Verlängerung eine Ebene höher, die dreigleisige Kehranlage östlich der Stadtbahnhaltestelle "Signal-Iduna-Park Bf" und der Gleisabzweig über der Ardeystraße östlich der Stadtbahnhaltestelle "Signal-Iduna-Park Bf" gebau und die Rampen zur Ardeystraße in Richtung Brünninghausen baulich vorbereitet werden, d. h. alle Gleise des Gleisabzweigs werden verlegt und die Weichanlage eingebaut, jedoch die Rampen nur als Rohbau ohne Schienen errichtet.

 

Man kann sich fragen, warum verlängere ich die Stadtbahn nicht wie Ulrich Conrad einfach in Hochlage ab "Westfalenhallen" über die Ardeystraße. Nun ja das hängt zum einen damit zusammen, dass das Gleisdreick südlich der Haltestelle "Westfalenhallen" betrieblich notwendig ist, da es die einzige Verbindung von der Stammstrecke I zur Stammstrecke II darstellt und damit die einzige Möglichkeit, die Linien U42 und U46 ins Depot zu bekommen. Prinzipiell kann es aber, wenn es nur klug teilgesperrt wird, auch beim Umbau weitergenutzt werden, jedoch müssen dann auf den Linien U46 und U45 ein bis zwei Umläufe mehr eingesetzt werden, da sie dann am Stadion enden und nicht umlaufverbunden werden können. Da ist eine Verlängerung der U45 und U46 ab Haltestelle "Stadion" betrieblich einfacher durchzuführen. Der zweite Grund, der für die Verlängerung der Stadtbahn ab Stadion spricht, ist die kürzere Neubaustrecke; sie ist nur 325 m lang, während die Strecke auf der Ardeystraße 550 m lang ist. Stadtbahnen aus Richtung Innenstadt kommend könnten auf der Ardeystraße selbst nicht die Endstelle haben, da sich die Straße nicht von 4 auf zwei Spuren im Bereich des Stadions verschmälern lässt, sodass auch sie eine Endstelle neben der Straße bekommen müssten, vorzugsweise in nördlicher Seitenlange zum Bahnhof. Doch wie bereits oben erwähnt, sollte man bei diesem Vorschlag über den Tellerrand schauen und nicht außer Acht lassen, dass die U45 und U46 auch über den Bf. Signal-Iduna-Park weiter nach Brünninghausen, RB52-Strecke oder Phoenix-West verlängert werden könnten. Und in diesem Fall wäre die einzig sinnvolle Lage einer Stadtbahn-Haltestelle auf der Ardeystraße keine Endstelle in nördlicher Seitenlage zum Bahnhof, sondern inmitten der Ardeystraße gegenüber der heutigen Parkplatzeinfahrt des Parkplatzes C2, da sonst die Stadtbahnen in Fahrtrichtung Dortmund-Innenstadt nicht am selben Steig halten können. Jedoch ist die Haltestelle in nördlicher Seitenlage zum Bahnhof fahrgastfreundlicher, da Fahrgäste sie mit kürzeren Fußwegen erreichen können und nicht den Individualverkehr auf der Ardeystraße kreuzen müssen, und auch für die Stadtbahn betrieblich vorteilhafter, weil sie so eine bessere Vorrangschaltung hätte.
Außerdem muss bei beiden Varianten eine neue Fußgängerbrücke gebaut werden, jedoch wäre diese am Gleisdreieck deutlich länger als die am Bolmker Weg. 
Somit ist die Verlängerung ab Haltestelle "Stadion" über den Bolmker Weg womöglich kostengünstiger und auch (baustellen-)betrieblicher besser als eine Verlängerung der U45 und U46 ab dem Gleisdreieck über die Ardeystraße.

P47 Pula – Lupoglav – Buzet – Divaca (- Pivka – Ljubljana)

Aktuell ist der Eisenbahnverkehr im kroatischen Landesteil Istrien nicht besonders attraktiv. Die touristisch sehr beliebte Region ist auf der Schiene nur unzureichend angebunden. Aus diesem Grund schlage ich vor die neue Regionalzuglinie Pula - Lupoglav - Buzet - Divaca (- Ljubljana) einzuführen.

Durch diese neue Eisenbahnlinie würde Istriens touristische Anbindung auf der Schiene stark verbessern, wovon sowohl die Bewohner: innen profitieren würden, als auch der touristische Verkehr. Durch die Vertaktung der Bahnlinie würden auch die Flexibilität und Berechenbarkeit gesteigert, sowie das Angebot insgesamt attraktiver. Zudem würde ich vorschlagen weitestgehend Bedarfshalte zu nutzen.

Als Betreiber würde entweder die SZ (Slowenische Staatsbahn) oder die HZPP (Kroatische Staatsbahn) in Frage kommen. Auf dieser neuen Eisenbahnlinie würden, nach Möglichkeit Neufahrzeuge der SZ eingesetzt werden. Der Betreiber der Linie wäre aus meiner Sicht besser die SZ und nicht die HZPP, da es für die HZPP unnötig komplex ist, einen separaten Betrieb zu führen, da diese Bahnstrecke nur durch Slowenien mit dem restlichen kroatischen Schienennetz verbunden ist. Ich würde hierfür die Anschaffung von zwölf Neufahrzeugen (davon drei als Reserve) vorschlagen und dafür den dreiteiligen Stadler Flirt Akku vorschlagen, da die SZ bereits jetzt fast ausschließlich Stadler-Triebwagen betreibt und somit die Wartung erleichtert werden würde. Dieser Zug würde ähnlich zu den aktuellen SZ-Zügen ausgestattet, ich würde allerdings noch eine kleine Bistrozone, mit Snack- und Sandwichautomat, sowie einem Getränkeautomat vorschlagen. 

Pula - Lupoglav - Buzet - Divaca (- Ljubljana)

  P4704 P4706 P4708 P4710 P4712 P4714 P4716 P4718 P4720 P4722
Pula   06:22 08:22 10:22 12:22 14:22 16:22 18:22 20:22 22:22
Sijana   06:25 08:25 10:25 12:25 14:25 16:25 18:25 20:25 22:25
Galizana   06:32 08:32 10:32 12:32 14:32 16:32 18:32 20:32 22:32
Vodnjan Mjesto   06:36 08:36 10:36 12:36 14:36 16:36 18:36 20:36 22:36
Vodnjan (an)   06:38 08:38 10:38 12:38 14:38 16:38 18:38 20:38 22:38
Vodnjan (ab)   06:41 08:41 10:41 12:41 14:41 16:41 18:41 20:41 22:41
Jursici   06:49 08:49 10:49 12:49 14:49 16:49 18:49 20:49 22:49
Cabrunici Selo   06:51 08:51 10:51 12:51 14:51 16:51 18:51 20:51 22:51
Cabrunici   06:53 08:53 10:53 12:53 14:53 16:53 18:53 20:53 22:53
Savicenta   06:57 08:57 10:57 12:57 14:57 16:57 18:57 20:57 22:57
Smoljanci   07:01 09:01 11:01 13:01 15:01 17:01 19:01 21:01 23:01
Kanfanar (an)   07:05 09:05 11:05 13:05 15:05 17:05 19:05 21:05 23:05
Kanfanar (ab)   07:07 09:07 11:07 13:07 15:07 17:07 19:07 21:07 23:07
Zmiinj   07:14 09:14 11:14 13:14 15:14 17:14 19:14 21:14 23:14
Krajcar Brijeg   07:18 09:18 11:18 13:18 15:18 17:18 19:18 21:18 23:18
Sventi Petar u Sumi (an)   07:22 09:22 11:22 13:22 15:22 17:22 19:22 21:22 23:22
Sventi Petar u Sumi (ab)   07:23 09:23 11:23 13:23 15:23 17:23 19:23 21:23 23:23
Hiki   07:29 09:29 11:29 13:29 15:29 17:29 19:29 21:29 23:29
Heki Tovariste   07:31 09:31 11:31 13:31 15:31 17:31 19:31 21:31 23:31
Pazin (an)   07:38 09:38 11:38 13:38 15:38 17:38 19:38 21:38 23:38
Pazin (ab)   07:41 09:41 11:41 13:41 15:41 17:41 19:41 21:41 23:41
Novaki   07:47 09:47 11:47 13:47 15:47 17:47 19:47 21:47 23:47
Cerovilje   07:51 09:51 11:51 13:51 15:51 17:51 19:51 21:51 23:51
Borut   07:57 09:57 11:57 13:57 15:57 17:57 19:57 21:57 23:57
Hum u Istri   08:06 10:06 12:06 14:06 16:06 18:06 20:06 22:06 00:06
Lupoglav (an)   08:14 10:14 12:14 14:14 16:14 18:14 20:14 22:14 00:14
Lupoglav (ab)   08:18 10:18 12:18 14:18 16:18 18:18 20:18 22:18 00:18
Rocko Polje   08:22 10:22 12:22 14:22 16:22 18:22 20:22 22:22 00:22
Roc   08:29 10:29 12:29 14:29 16:29 18:29 20:29 22:29 00:29
Nugla   08:36 10:36 12:36 14:36 16:36 18:36 20:36 22:36 00:36
Buzet (an)   08:42 10:42 12:42 14:42 16:42 18:42 20:42 22:42 00:42
Buzet (an) 06:52 08:52 10:52 12:52 14:52 16:52 18:52 20:52 22:52  
Raktiovec 07:00 09:00 11:00 13:00 15:00 17:00 19:00 21:00 23:00  
Podgorje 07:12 09:12 11:12 13:12 15:12 17:12 19:12 21:12 23:12  
Presnica 07:17 09:17 11:17 13:17 15:17 17:17 19:17 21:17 23:17  
Hrpelje-Kozina (an) 07:23 09:23 11:23 13:23 15:23 17:23 19:23 21:23 23:23  
Hrpelje-Kozina (ab) 07:23 09:23 11:23 13:23 15:23 17:23 19:23 21:23 23:23  
Rodik 06:08 08:18 10:28 12:38 14:48 16:58 19:08 21:18 23:28  
Divaca (an) 07:36 09:36 11:36 13:36 15:36 17:36 19:36 21:36 23:36  
Divaca (ab)     11:45       19:45      
Pivka (an)     12:05       20:05      
Pivka (ab)     12:06       20:06      
Postojna (an)     12:17       20:17      
Postojna (ab)     12:18       20:18      
Rakek (an)     12:28       20:28      
Rakek (ab)     12:29       20:29      
Logatec (an)     12:40       20:40      
Logatec (ab)     12:41       20:41      
Borovnica (an)     13:11       21:11      
Borovnica (ab)     13:12       21:12      
Ljubljana Tivoli (an)     13:28       21:28      
Ljubljana Tivoli (ab)     13:29       21:29      
Ljubljana     13:32       21:32      

(Ljubljana -) Divaca - Buzet - Lupoglav - Pula

  P4707 P4709 P4711 P4713 P4715 P4717 P4719 P4721 P4723
Pula 08:57 10:57 12:57 14:57 16:57 18:57 20:57 22:57 00:57
Sijana 08:54 10:54 12:54 14:54 16:54 18:54 20:54 22:54 00:54
Galizana 08:47 10:47 12:47 14:47 16:47 18:47 20:47 22:47 00:47
Vodnjan Mjesto 08:43 10:43 12:43 14:43 16:43 18:43 20:43 22:43 00:43
Vodnjan (ab) 08:41 10:41 12:41 14:41 16:41 18:41 20:41 22:41 00:41
Vodnjan (an) 08:38 10:38 12:38 14:38 16:38 18:38 20:38 22:38 00:38
Jursici 08:30 10:30 12:30 14:30 16:30 18:30 20:30 22:30 00:30
Cabrunici Selo 08:28 10:28 12:28 14:28 16:28 18:28 20:28 22:28 00:28
Cabrunici 08:26 10:26 12:26 14:26 16:26 18:26 20:26 22:26 00:26
Savicenta 08:22 10:22 12:22 14:22 16:22 18:22 20:22 22:22 00:22
Smoljanci 08:18 10:18 12:18 14:18 16:18 18:18 20:18 22:18 00:18
Kanfanar (ab) 08:14 10:14 12:14 14:14 16:14 18:14 20:14 22:14 00:14
Kanfanar (an) 08:12 10:12 12:12 14:12 16:12 18:12 20:12 22:12 00:12
Zmiinj 08:05 10:05 12:05 14:05 16:05 18:05 20:05 22:05 00:05
Krajcar Brijeg 08:01 10:01 12:01 14:01 16:01 18:01 20:01 22:01 00:01
Sventi Petar u Sumi (ab) 07:57 09:57 11:57 13:57 15:57 17:57 19:57 21:57 23:57
Sventi Petar u Sumi (an) 07:56 09:56 11:56 13:56 15:56 17:56 19:56 21:56 23:56
Hiki 07:50 09:50 11:50 13:50 15:50 17:50 19:50 21:50 23:50
Heki Tovariste 07:48 09:48 11:48 13:48 15:48 17:48 19:48 21:48 23:48
Pazin (ab) 07:41 09:41 11:41 13:41 15:41 17:41 19:41 21:41 23:41
Pazin (an) 07:38 09:38 11:38 13:38 15:38 17:38 19:38 21:38 23:38
Novaki 07:32 09:32 11:32 13:32 15:32 17:32 19:32 21:32 23:32
Cerovilje 07:28 09:28 11:28 13:28 15:28 17:28 19:28 21:28 23:28
Borut 07:22 09:22 11:22 13:22 15:22 17:22 19:22 21:22 23:22
Hum u Istri 07:13 09:13 11:13 13:13 15:13 17:13 19:13 21:13 23:13
Lupoglav (ab) 07:07 09:07 11:07 13:07 15:07 17:07 19:07 21:07 23:07
Lupoglav (an) 07:03 09:03 11:03 13:03 15:03 17:03 19:03 21:03 23:03
Rocko Polje 06:59 08:59 10:59 12:59 14:59 16:59 18:59 20:59 22:59
Roc 06:52 08:52 10:52 12:52 14:52 16:52 18:52 20:52 22:52
Nugla 06:49 08:49 10:49 12:49 14:49 16:49 18:49 20:49 22:49
Buzet (an) 06:43 08:43 10:43 12:43 14:43 16:43 18:43 20:43 22:43
Buzet (an) 06:33 08:33 10:33 12:33 14:33 16:33 18:33 20:33 22:33
Raktiovec 06:25 08:25 10:25 12:25 14:25 16:25 18:25 20:25 22:25
Podgorje 06:13 08:13 10:13 12:13 14:13 16:13 18:13 20:13 22:13
Presnica 06:08 08:08 10:08 12:08 14:08 16:08 18:08 20:08 22:08
Hrpelje-Kozina (ab) 06:02 08:02 10:02 12:02 14:02 16:02 18:02 20:02 22:02
Hrpelje-Kozina (an) 06:02 08:02 10:02 12:02 14:02 16:02 18:02 20:02 22:02
Rodik 05:57 07:57 09:57 11:57 13:57 15:57 17:57 19:57 21:57
Divaca (an) 05:49 07:49 09:49 11:49 13:49 15:49 17:49 19:49 21:49
Divaca (ab)     09:40       17:40    
Pivka (an)     09:20       17:20    
Pivka (ab)     09:19       17:19    
Postojna (ab)     09:08       17:08    
Postojna (an)     09:07       17:07    
Rakek (ab)     08:57       16:57    
Rakek (an)     08:56       16:56    
Logatec (ab)     08:44       16:44    
Logatec (an)     08:43       16:43    
Borovnica (ab)     08:13       16:13    
Borovnica (an)     08:12       16:12    
Ljubljana Tivoli (ab)     07:56       15:56    
Ljubljana Tivoli (an)     07:55       15:55    
Ljubljana     07:52       15:52    

Ergänzungsbus Lupoglav - Rijeka - Lupoglav

Lupoglav 08:21 10:21 12:21 14:21 16:21 18:21 20:21 22:21 00:21
Rijeka 09:01 11:01 13:01 15:01 17:01 19:01 21:01 23:01 01:01
                   
Lupoglav 07:00 09:00 11:00 13:00 15:00 17:00 19:00 21:00 23:00
Rijeka 06:20 08:20 10:20 12:20 14:20 16:20 18:20 20:20 22:20

Diese neue Eisenbahnlinie ist Teil eines umfassenden Vorschlags zur Neuordnung und Vertaktung des Bahnverkehrs im dortigen trinationalen Dreieck Trieste - Ljubljana - Rijeka. Hier finden sich die weiteren Vorschläge:

  • Angebotsausbau Rijeka - Pivka - Ljubljana
  • Koper - /Trieste - Divaca - Pivka - Ljubljana
  • Nachtzug Dortmund - Ljubljana - Pula/ - Rijeka

Verlängerung Straßenbahnlinie 105 nach Oberhausen

Die derzeitige Planung zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 105 sieht eine Haltestelle östlich des Neubaus von XXXLutz und der kleinen Golfanlage vor. Dieser „Umweg“ von mehreren hundert Metern bis zu einem Kilometer ist wohl der kleinen Golfanlage geschuldet, mögliche Abhilfen:

  1. Untertunneln: am teuersten, aber gleichzeitig am nachhaltigsten, da …
    1. geringster Platzverbrauch, insb. was den „Verbrauch“ von Grün- und Waldflächen angeht
    2. geringste Überschneidung mit dem Straßenverkehr
  2. Überbrücken: sicherlich auch recht teuer, aber auch hier weniger Platzverbrauch über Überschneidungen
  3. Golfanlage den Umzug finanziell vergüten: höchstwahrscheinlich am günstigsten … 😉

DO: Lütgendortmund – Hörde (City-Express: CE40 DO-Lütgendortmund S – DO-Germania S – DO-Universität S – Barop – Phoenix-West – DO-Hörde Bf)

Der S-Bahnhof in Dortmund-Lütgendortmund ist ein großer ÖPNV-Knotenpunkt im Dortmunder Westen. Er ist Endpunkt der S4 und Knotenpunkt zahlreicher Buslinien und selbst auch schon in vielen anderen Vorschlägen Zielpunkt von Straßenbahnen aus Bochum oder Ausgangspunkt einer S4-Verlängerung nach Castrop-Rauxel - Herne oder Bochum.

Was es allerdings noch nicht von Lütgendortmund S-Bahnhof aus gibt, ist eine attraktive Busverbindung in den Dortmunder Süden. Zwar beginnt am S-Bahnhof Lütgendortmund die Hauptsüdtangentiallinie Dortmunds, die 440, welche viele Ziele im Süden der Stadt querverbindet, jedoch fährt sie doch im Bereich Oespel viele zeitraubende Mäander, sodass auch sie nicht besonders schnell ist. Ebenso existiert mit der Buslinie 462 zwar eine Direktverbindung vom S-Bahnhof Lütgendortmund zur TU (Technischen Universität) Dortmund, doch auch sie fährt eher zeitraubende Umwege als vom S-Bahnhof Lütgendortmund direkt zur Technischen Universität. 

Deswegen möchte ich gerne diese geradlinie City-Express-Linie vorschlagen. Sie verbindet den nicht unbedeutenden ÖPNV-Knotenpunkt Dortmund-Lütgendortmund sehr geradlinig mit dem Indupark Oespel und der Technischen Universität Dortmund und schließt diese auch am S+U-Bahnhof Barop Parkhaus an die S5 und die U42 an - die S5 hält im Moment dort noch nicht, die Verlegung des S-Bahnhofs Barop zum Parkhaus Barop ist aber meines Wissens nach in Trockenen Tüchern. Dann geht es weiter über Brünninghausen, den Rombergpark und Phoenix-West nach Hörde, wo ein südliches Subzentrum und ein bedeutender Regionalbahnhof mit U-Bahn-Anschluss erreicht werden. Endpunkt soll Hörde Bf sein, wobei die City-Express-Linie dann an Bussteig 5 enden muss, damit sie im Kreiverkehr wenden kann. Alternativ kann sie auch die Standardbussteige weiter östlich in Nachbarschaft zu Bahnhof und U-Bahnhof und Innenstadt Hördes bedienen, benötigt dann aber zum Wenden eine andere Endstelle; daher wird dann die nahegelegene Haltestelle "Am Kai" am Ufer des Phoenix-Sees gewählt.

Ich habe die Bezeichnung City-Express gewählt, da es sich um einen innerstädtischen tangentialen Schnellbus handelt. Die Linie fährt ja geradlinig und bedient nur ausgewählte Haltestellen. 

 

Die Buslinie 440 benötigt von DO-Lütgendortmund S bis Dortmund-Hörde Bf mit ihren vielen Mäandern fast 50 Minuten. Dieser Schnellbus braucht mit Sicherheit maximal eine halbe Stunde. 

Rheine: Straßenbahn auf Bestandsstrecken

Rheine ist eine Stadt mit über 77.000 Einwohnern und damit unter der "magischen" 100.000 Einwohner Grenze, die sie zu einer Großstadt macht. Für einen vollständigen Neubau einer Straßenbahn wäre sie wohl zu klein, doch in Rheine kann man den Bestand ausnutzen. 

Ursprünglich gab es in Rheine neben dem jetzigen Bahnhof einen Endbahnhof in Stadtberg. Nach dem Weiterbau und der Umspurung wurde der Personenverkehr bis Rheine Hbf aufgenommen. Dafür mussten Züge einen Umweg auf sich nehmen und wenden. Dies macht auch heutzutage eine Reaktivierung für den Regionalverkehr unwirtschaftlich. Würde man die etwas über 1,2 km (Luftlinie) von der Tecklenburgischen Nordbahn zum Bahnhof Rheine im Straßenraum verlaufen lassen, hätte man gegenüber einer Reaktivierung für den Regionalverkehr:

  • kürzere Strecke und kürzere Fahrzeit
  • Entfall des Wendens in Altenrheine
  • Anbindung an Umstiegspunkte im Busnetz (Bus Treff, Hues-Eck, ...)
  • Innenstadtanbindung 
  • Geringere Kosten für den Bau von Bahnsteigen, etc. 
  • ...

 

 

In Rheine-Stadtbergen

Betriebsstelle Stadtberg

Zwischen Rheine und Spelle

Bahnstrecke Rheine-Quakenbrück1.JPG
Von Ramsch, CC BY-SA 3.0, Link

Abzweig in Altenrheine

Streckenverbindung zur Tecklenburger Nordbahn in Altenrheine
Von Lok82008 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Im Jahr 2023 fuhren in Rheine 3.700.000 Personen mit dem Stadtbus. Dies entspricht durchschnittlich 10.137 Fahrgästen pro Tag. Der ÖPNV Anteil entspricht 7,6 % und ist damit im Mittelfeld mit vergleichbaren Städten. Besonders hoch ist der Anteil des Radverkehrs. (Quelle)

Güterverkehr ? 

Der weiterhin nach Spelle betriebene Güterverkehr wird seit 2013 über den Bahnhof Rheine abgewickelt. Da das Einfahren der Züge aus Osnabrück in das Gleis nach Spelle nicht ohne großen Rangieraufwand möglich ist, müssen die Züge zunächst bis nach Salzbergen durchfahren und hier wenden. Nach dem erneuten Erreichen des Bahnhofs Rheine wird die Fahrtrichtung erneut geändert, um in das Gleis in Richtung Spelle zu gelangen. Ein Rangieren im Bahnhof Rheine wäre theoretisch auch möglich, jedoch würde die mehrmalige Sägezahnfahrt fast den gesamten Betrieb des Personenbahnhofs für die Zeit des Rangierens zum Erliegen bringen.[9]

Seit der Wiederinbetriebnahme des Gleises 8 für den Personenverkehr (RE 7 Rhein-Münsterland-Express) im Bahnhof Rheine ist der Nutzungszeitraum für den Güterverkehr in Richtung Spelle stark begrenzt und kann vorwiegend nur in den Tagesrandzeiten durchgeführt werden.   ---  Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Tecklenburger_Nordbahn Version vom 05.Oktober 2025

Der Güterverkehr auf der Tecklenburger Nordbahn steht vor großen Problemen. Um ihn und den Straßenbahnbetrieb zu gewährleisten kann man an Tram Hst. entweder auf Vierschienengleis oder ein seperates Tram Gleis greifen. Letzteres wäre wohl günstiger.

Linie & Fahrplan

1: Rodder Damm (T20) - ... - Stadtbergstr. (T20+T20)- ... - Bahnhof (T20+T20)- ... - Wietesch (T20+T20)- Walshagenpark (T20)- ... - Stadtbergstr. (T20+T20)- ... - Bahnhof (T20+T20)-  Neuenkirchener Str. (T20+T20) (Ende einiger Züge, da die Nachfrage nach Spelle zu gering ist)... - Wietesch (T20+T40)- Industriegebiet Altenrheine (T40)- Spelle Nord (T40)

kursive Taktangaben entstehen, da diese Hst, im Linienverlauf mehrmals bedient wird. 

Eingleisigkeit

Große Teile der Bestandsstrecke sind eingleisig und bleiben auch eingleisig. Die Infrastruktur (Ausweichen, ...) muss wohl an den Fahrplan angepasst werden. Ein komplett zweigleisiger Ausbau wäre für nur im T20 bediente Strecken wohl zu teuer, auch wenn der Flexibilität schaffen würde. 

Ähnliche Vorschläge:

Straßenbahnnetz Rheine (Vorschlag 1, Vorschlag 2)

Etwa 17-10 km Straßenbahnnetz ist für eine Stadt mit 77.000 Einwohnern überdimentioniert. 

Tram-Train Netz Rheine (Vorschlag 1, Vorschlag 2, Vorschlag 3)

10-15 km Straßenbahnnetz ist ebenfalls überdimentioniert.

[M] Linientausch Allach – Augustenfelder Straße (165 statt 164)

Um eine schnellere Anbindung an die U1 (Westfriedhof) zu gewährleisten, soll der Abschnitt Allach-Augustenfelder Straße von der Linie 165 statt von der Linie 164 bedient werden. Dadurch würde sich die Fahrzeit zwischen Augustenfelder Straße und Westfriedhof um ca. 10 Minuten verkürzen, zudem liegen am "Umweg", den der 164er nimmt, keine Zwischenziele, die diesen Umweg rechtfertigen würden. Die Bedienzeiten sollen gleich bleiben, es soll lediglich eine Neuverknüpfung am Bahnhof Allach geben.

Da die beiden Linien derzeit denselben Grundtakt (T20) haben und fast gleichzeitig vom Westfriedhof am Bahnhof Allach ankommen bzw. in die Gegenrichtung abfahren, sollte dieser Vorschlag sehr einfach umsetzbar sein.

Konkret bedeutet das:

  • Alle Fahrten der Linie 165 werden vom Bahnhof Allach verlängert und ersetzen die entsprechenden Fahrten der Linie 164 auf diesem Abschnitt.
  • Der Rundkurs im Abendverkehr der Linie 164 wird in den Fahrplan der Linie 165 verschoben.
  • Die übrigen Fahrten der Linie 164 werden als Linienwechsler betrieben. Das betrifft die Verstärker an Schultagen morgens und den Zeitraum zwischen 20:30 (Sonntags 18:00) und 21:30

Hannover s Bahn tangente West

Begründung der Hannoversche opnv hat meiner Meinung nach 2 große Probleme zum einen ist er sternförmig auf den hauptbahnhof  ausgerichtet und bietet kaum tangetiale Verbindungen. Zum anderen ist die s bahn in hannover eher eine Regionalbahn der wenig aufgaben im innerstädtischen verkehr zukommen.Die offiziellen Planungen verschlimmern das Problem meiner Meinung nach noch da durch die Trennung von nord-Süd und Ost  West- Achse der Verkehr noch weiter zentralisiert wird was zu einer noch stärkeren Auslastung des Hauptbahnhofs führt als ohnehin schon.Deshalb schlage ich hiermit eine westangente von Gerden über den Westen Hannovers und Langengenhagen nach celle vor. Diese S-bahn Linie würde 4 Stadtbahnlinien und außer der s3, s6, und s7, alle regulären S-bahn linien.

 

Änliche vorschläge 

  1. Dieser hier (:https://linieplus.de/proposal/s-bahn-hannover-s7-haste-hannover-burgwedel-celle/ )hat mit meinem die idee eines s bahn anschlusses von celle über langenhagen gemein. Führt danch dann aber über denn hbf, was denn hbf noch stärker belastet und meiner meinung keine entlastung bringt.
  2. Dieser hier von Georg für den Streckenteil   nach Gehrden. https://linieplus.de/proposal/s-bahn-hannover-neubaustrecke-ronnenberg-gehrden-barsinghausen/
  3. Diese hier von Georg für ein streckenweise nach gerden https://linieplus.de/proposal/s-bahn-hannover-neubaustrecke-ronnenberg-gehrden-barsinghausen
  4. Ansonsten gibt es zahlreiche Vorschläge welche die Güterumgehungsbahn benutzten welche sonst aber wenig mit meinem Vorschlag gemeinsam haben.

 

 

Bedinkonzept 

Die neue s Bahn Linie soll passend zum restlichen s-Bahn Netz Hannovers im 60 Minuten Grundtackt verkehren welcher in Hvz auf einen 30 Minuten Tackt verdichtet werden kann auch wenn ein dichterer Tackt wünschenswert wäre aber mit diesem Tackt ist die Linie besser kompatibel zu dem Rest des restlichen S-Bahn  netztes. 

Linienbezeichnung:

Hier würde ich s7 vorschlagen damit sich für die Einwohner in Celle weniger ändert da die Stadt wie bisher von s6 und s7 angefahren werden würde.Es gibt zwar schon eine s7 diese könnte man aber zur s6x werden da sie quasi nur eine Express Version der s 6 ist.

 

Nötiege Aus und Neubauten 

Kurve leinhausen 

    In leinhausen müste auf der zuFahrt zum Bahnbetriebshof-leinhausen  eine verbindungskurve angelegt werden.Dies könnte eventuell schwierig werden.

3 gleiseiger ausbau der güterumgehungsbahn evt. müsste für diesen  vorschlag tlw. 3  gleisig ausgebaut werden um überholstellen zu schaffen sollte es zu trassenkonflikten kommen. Auch wenn ich denke das es vlt. möglich ist die 1-2 züge pro stunde und richtung dazwischen zu Quetschen

Strecke nach gerden

Die strecke nach gerden wäre 1,6 kilometer lang und müste komplett neugebaut werden.Die (am besten zweigleisiege strecke zweigt am kaliberg in Ronnenberg von der bestantstrecke mach weetzen ab. Anschließend fürt die strecke in einer kurve nach gerden und endet am süd-westrand von gerden. Die stecke fürht größtenteil über felder es wären aber 4 bahnübergänge nötig.

Stationen: mein vorschlag nutzt größtenteils vorhandene stationen neugebaut müsten ledeglich volgende stationen werden 

Ahlem nord 

Mittelbahnsteig zwischen denn bestehenden gleisen. Dafür müssten die gleise etwas auseindergezogen werden hierfür dürfte aber genug platz vorhanden sein.

Ahlem 

An der strasse carlo schmid allee direckt an der kreuzung der Güterumgehungsbahn mit der stadtbahn auch hier sollte genug platz sein um die bahnsteige für einen mittelbahnsteig auseinanderzu ziehen. Von dieser  neuen station ist über ein kurzen auch die stadtbahn-station erhart straße zu ereichen.

Badenstedt 

Diese station soll an der kreuzung carlo schmidt allee mit der strasse auf den kirchenstücken enstehen in direckter nähe zur stadtbahnstation am soltekamp der linie 9.

 

Gehrden 

Die station in Gehrden liegte am süd-west rand der stadt auf einem feld. Hier könnte man bei bedarf auch einene neuen zob und/oder einen park and ride anlage enstehen.

 

Großburgwedel 

Die station großburgwedel würde südlich der bestehenden station neugebaut werden kurz vor der kreuzung der schinen mit der l 383. Dadurch rückt der bahnhof näher an den ortskern ran und wir können nördlich des bestehenden bahnhofes einen bahnhof erichten der kleinburgwedel anbindet. 

Kleinburgwedel

Der Bahnhof Kleinburgwedel (2400 ew) würde an der Kreuzung der Schienen mit der wallstrasse entstehen und denn Ortsteil Kleinburgwedel relativ zentral anbinden.

P.s  Ich gehe auf die für meinen Vorschlag

nötige s bahn stichstrecke nach Gehrden später noch mal in einem anderen Vorschlag detaillierter ein. Zudem kann  ich  mir auf der Strecke nach geraden auch direkte Linien zum HBF vor welche schon öfter hier vorgeschlagen wurden. Mir ging es aber vorallem um diese Relation weshalb ich dies nicht näher in diesem Vorschlag erläutert habe.

Saarbrücken (Mögliche S2 Burbacher Markt – HBF – Flughafen)

VORSCHLAG FÜR EINE S2 (BURBACHER MARKT - HBF - FLUGHAFEN) DER SAARBRÜCKER SAARBAHN

Eine solche Linie S2 würde einerseits die Saarbrücker Innenstadt mit dem Flughafen sowie mit dem Stadtteil Burbach anschließen. Während zwischen der Innenstadt und Burbach dabei schon viele Buslinien verkehren gibt es zum Flughafen nur eine einzige im stunden Takt verkehrende Buslinien (Die R10 vom HBF über den Flughafen nach Blieskastel). Durch eine S2 kann die anreise an den abseits gelegenen Flughafen durch einen möglichen 15 Minuten Takt der S2 deutlich vereinfacht werden. Das Hauptaugenmerk liegt bei diesem Vorschlag also deutlich bei der Verbindung vom HBF bis zum Flughafen. 

Wie oben erwähnt könnte die Linie im 15 Minutentakt verkehren. Die S1 (Lebach bis Saaregumines) könnte ebenfalls im 15 Minuten Takt verkehrten. So würden sich die beiden Linien zwischen der Haltestelle Trierer Straße und Römerkastel zu einem 7 1/2 Minutentakt ergänzen. 

Durch die Strecke zum Flughafen würde somit ebenfalls der Saarbasar, sowie einige Orte im Umland wie Fechingen an das Netz der Saarbahn angeschlossen

EC Zagreb – Vinkovci – Belgrad

Die Eisenbahnanbindung auf dem Westbalkan ist bekanntlich sehr schlecht, insbesondere Serbien ist aus Mittel- und Westeuropa mit der Eisenbahn fast gar nicht mehr zu erreichen. Um die Anbindung Serbiens massiv zu verbessern schlage ich, neben der bereits fast fertiggestellten ABS Budapest - Belgrad, vor zwei tägliche EuroCities von Zagreb nach Belgrad einzurichten.

Diese Züge haben jeweils Anschluss von beziehungsweise zum EuroNight von und nach Zürich und Stuttgart und verbinden somit Belgrad nicht nur mit Kroatien, sondern auch mit dem Rest von Europa. Es könnte auch angedacht werden, die beiden Züge mit Hilfe von Kurswagen zu verbinden.

Für diese neue EC-Strecke würden insgesamt drei Zuggarnituren benötigt, welche aus lokbespannten Zügen bestehen würden. Ich würde vorschlagen, drei Großraumwagen der zweiten Klasse, zwei Abteilwagen der zweiten Klasse, davon einen mit Fahrradstellplätzen, einen Speisewagen, sowie zwei Abteilwagen der ersten Klasse mit einer elektrischen Lokomotive bereitgestellt. Der Wagenpark würde vollständig durch die HZPP bereitgestellt werden, in Tovarnik würde ein Lokwechsel von einer kroatischen Elektrolokomotive auf eine serbische Lokomotive durchgeführt werden.

Von Zagreb nach Belgrad:

  Ankunft Abfahrt Ankunft Abfahrt
Zagreb Glavni Kolodvor   11:02   16:02
Sisak 11:42 11:43 16:42 16:43
Sunja 12:07 12:08 17:07 17:08
Novska 12:50 12:51 17:50 17:51
Nova Gradiska 13:18 13:19 18:18 18:19
Slavonski Brod 14:14 14:15 19:14 19:15
Vinkovci 15:00 15:05 20:00 20:05
Tovarnik 15:27 15:57 20:27 20:57
Sid 16:02 16:32 21:02 21:32
Sremska Mitrovica 17:02 17:03 22:02 22:03
Zemun 17:53 17:54 22:53 22:54
Belgrad Centar 18:04   23:04  

Von Belgrad nach Zagreb:

  Ankunft Abfahrt Ankunft Abfahrt
Belgrad Centar   07:02   12:02
Zemun 07:12 07:13 12:12 12:13
Sremska Mitrovica 08:02 08:03 13:02 13:03
Sid 08:33 09:03 13:33 14:03
Tovarnik 09:08 09:38 14:08 14:38
Vinkovci 10:00 10:05 15:00 15:05
Slavonski Brod 10:50 10:51 15:50 15:51
Nova Gradiska 11:46 11:47 16:46 16:47
Novska 12:14 12:15 17:14 17:15
Sunja 12:57 12:58 17:57 17:58
Sisak 13:22 13:23 18:22 18:23
Zagreb Glavni Kolodvor 14:04   19:04  

FV-Anbindung Freiburg i. Br. integriert mit ABS Karlsruhe-Basel

Kennzahlen:

Streckentyp: Neubaustrecke, zweigleisig

Streckenlänge: 6750m

Brücken: 2

Tunnel: 2 (1 optional), 1,9km + 1km + (750m)

Höchstgeschwindigkeit: 160km/h (200km/h machbar)

Hintergrund:

Dieser Vorschlag orientiert sich am Deutschlandtakt und am aktuellen (12/2025) Planungsstand der ABS/NBS Karlsruhe Basel.

Ziel ist die Entflechtung des Fern- und Nahverkehrs in den PfA 8.5 und 8.6.

Die ABS Karlsruhe-Basel sieht vor, zwischen Offenburg und Bad Krozingen entlang der BAB 5 eine durchgehend zweigleisige (mit viergleisigen Überholstellen) Neubaustrecke zu errichten, die auf 160km/h ertüchtigt und ausschließlich dem Güterverkehr vorbehalten ist. Diese soll auf Höhe Kenzingen / Riegel an die Rheintalbahn mit zwei Anschlüssen versehen werden, die nördliche davon provisorisch, mit jeweils 80km/h bzw. 100km/h Höchstgeschwindigkeit. Für die bestehende Rheintalbahn ist ein Ausbau auf 250km/h Höchstgeschwindigkeit von Offenburg bis Kenzingen inklusive teilweiser viergleisigkeit, ab Kenzingen bis Denzlingen ohne zusätzliche Schieneninfrastruktur auf 200km/h ausgebaut werden.

Nach aktuellem Stand soll also der Ausbau der bestehenden Rheintalbahn keine zusätzlichen Gleise, Überholbahnhöfe oder Überwerfungsbauwerke in den o.g. PfA beinhalten, auch nicht an den zweigleisigen Haltepunkten. Während die Verbindung Karlsruhe-Basel im PfA 7.4 (bis inkl. Kenzingen) effektiv noch sechs (an Überholstellen sogar acht-)gleisig ist, also 2 Gleise Regionalverkehr, 2 Fernverkehr und 2 Güterverkehr, wird in Riegel beginnend mit PfA 8.5 Fern- und Regionalverkehr auf zwei Gleise zusammengepfercht bis Freiburg Hbf, während die Neubaustrecke entlang der BAB 5 dem Güterverkehr vorbehalten ist.

Warum macht dieser Vorschlag Sinn? Der Deutschlandtakt sieht für den Abschnitt Freiburg Hbf - Denzlingen (2 Gleise, 3 Haltepunkte) folgende Nutzung vor:

  • 2 ICE pro Stunde und Richtung + 1 ICE zweistündlich pro Stunde und Richtung
  • 1 RE pro Stunde und Richtung
  • 1 S-Bahn nach Elzach pro Stunde und Richtung (3 Halte zwischen Freiburg Hbf und Denzlingen, Einfahrt Denzlingen mit 60km/h + doppelte Gleisquerung bei Fahrtrichtung Freiburg)
  • 1 S-Bahn nach Strasbourg pro Stunde und Richtung
  • 1 S-Bahn nach Breisach/Endingen über Riegel pro Stunde und Richtung (3 Halte zwischen Freiburg Hbf und Denzlingen)

Das bedeutet, dass pro Stunde und Richtung (2 Richtungen, also pro Stunde und Gleis) 6,5 Züge unterwegs sind, 3 davon halten drei mal und müssen langsam in Denzlingen einfahren, zusätzlich wird einmal pro Stunde das Gleis Richtung Karlsruhe durch die Zugquerung von der S-Bahn Elzach - Freiburg blockiert. Bei einem Fenster von ca. 9 Minuten pro Zug Richtung Freiburg und 8 Minuten Richtung Karlsruhe ist das mehr als sportlich. Was passiert wenn auch nur einer dieser Züge eine Verspätung hat, kann man sich auch mit wenig Fantasie denken. 

Bestandsnah ist ein drei- oder gar viergleisiger Ausbau aufgrund der dichten Bebauung unmöglich, daher auch nicht beim Ausbau geplant. Bleibt es bei der aktuellen Planung, gibt es keine zusätzlichen Nahverkehr-Kapazitäten (z.B. Halbstundentakt Elztalbahn) und Verspätungen im Fernverkehr werden drastische Auswirkungen auf den gesamten Knoten Freiburg haben.

Dieser Vorschlag soll diese Problematik auflösen und dem SPNV in und um Freiburg herum Kapazität und Flexibilität zurückgeben, sowie dem Fernverkehr mehr Fahrplanstabilität.

Beschreibung:

Zusammenfassend schlage ich vor, den Fernverkehr bei Riegel für 14km auf die Güterumgehung zu leiten und dann eine Neubaustrecke relativ direkt nach Freiburg Hbf auszufädeln. Folgend die Beschreibung im Detail.

Von Offenburg kommend ist ein Abschnitt bis nach Kenzingen viergleisig am Bestand auf 250km/h ausgebaut. Während der Bauzeit der parallel zur BAB 5 verlaufenden Güterzug-Neubaustrecke ist eine Provisorische Überleitung nach Kenzingen geplant. Diese soll in meinem Vorschlag für 200km/h trassiert werden und dauerhaft erhalten werden (das ist zumindest Geographisch kein Problem). Somit kann der Fernverkehr genau wie im aktuellen Planungsstand der ABS Karlsruhe Basel bis Kenzingen mit 250km/h verkehren und ab da mit 200km/h weiterfahren. Der weitere Verlauf erfolgt für ca 14km auf der bereits geplanten Güterumgehung. Diese für 200km/h statt wie aktuell geplanten 160km/h zu ertüchtigen wäre zwar nett, ist aber nicht zwingend notwendig für die im Deutschlandtakt vorgegebenen Fahrzeiten.

Auf Höhe Freiburg-Hochdorf wird die eigentliche Vorschlagstrasse von der Güterumgehung ausgefädelt und über die Bebelstraße geführt. Für weitere 1,7km bis zur Überführung Markwaldstraße verläuft die Trasse oberirdisch. Nach der Straßenüberführung schlage ich aus Umweltgründen einen flachen Tunnel für ca. 750m (offene Bauweise) vor, dieser ist nicht notwendig aber sorgt dafür, dass das Waldgebiet nicht noch weiter zerschnitten wird. Die letzten 250m vor der Granadaallee und dem Freiburger Flugplatz sind sowieso eine Schneise und daher oberirdisch. 

Ab der Granadaallee wird die Strecke nun in den ersten von zwei Notwendigen Tunneln abtauchen. Der Tunnel Flugplatz ist zweigleisig und verläuft relativ flach (offene Bauweise) parallel zur Suwonallee und der Start/Landebahn für 1,9km und endet in einem Trog + Rettungsplatz auf der heutigen Brachfläche neben dem Messeplatz 1. Bis hierhin gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 160km/h, aber auch eine Geschwindigkeit von 200km/h bis hierhin ist betrieblich möglich.

Nun taucht die Strecke in den zweiten Notwendigen Tunnel ab und beginnt für die Einfahrt in den Bahnhof abzubremsen. Der Tunnel Stühlinger ist zweigleisig und etwas tiefer und unterquert die (dann alte) Güterumgehungsbahn Freiburg, den Westzipfel des Freiburger Hauptfriedhofs bevor er sich an den Verlauf der Breisacher Bahn anschmiegt und direkt hinter der Heiliggeiststr/Friedhofsstr in einem Trog endet. Hier kommt das Gleis in Richtung Freiburg auf dem heutigen Gleis der Breisacher Bahn heraus und folgt diesem Verlauf bis Freiburg Hbf.

Die Einfahrt nach Freiburg Hbf wird weichentechnisch natürlich an die neue Anbindung angepasst. Hierfür wird die Breisacher Bahn das stillgelegte zweite Gleis nutzen, welches das westliche bzw. südliche ist, und das aktuell genutzte, östliche Gleis an die FV-Anbindung abgeben. Das ist möglich, da das zweite Gleis der Breisacher Bahn noch immer brach liegt.

In Freiburg Hbf wird der Betrieb geordnet: Der Fernverkehr von der neuen Anbindung kommend belegt Gleise 4 + 5 mit Ausweichmöglichkeit 3 + 6, Gleise 7 + 8 haben Breisacher- bzw. Höllentalbahn (nur S-Bahn) für sich. Gleise 1 + 2 + 3 werden hauptsächlich von Rhein und Elztalbahn belegt mit der Möglichkeit für den schnellen Regioverkehr über Gleis 6 etwaige Verspätungen aufzuholen, sollte die Güterumgehung im betroffenen Abschnitt doch für 200km/h ausgebaut werden.

Berlin: Seilbahn nach S+U Wuhletal verlängern

Seit 2017 existiert in Marzahn-Hellersdorf eine Seilbahn zwischen U Kienberg und Gärten der Welt. Der verkehrliche Nutzen ist laut BVG gering. Um aus dem Millionengrab ein sinnvolles ÖPNV-Angebot zu machen, ist eine Fahrgastzahlensteigerung durch Streckenverlängerung nötig. Die hier vorgeschlagene Route erreicht mit drei Zwischenhalten den wichtigen Umsteigebahnhof S+U Wuhletal. Für den Bau der Stationen müssen nur wenige Kleingärten und Stellflächen weichen.

Die Erschließung von Kaulsdorf-Nord und Ringelnatzsiedlung wird so verbessert. Der Krankenhauskomplex wird mit dem Bahnhof Wuhletal verbunden, 154 und X69 verpassen dagegen die S5. Besucher der Gärten der Welt erreichen die östlichen Vororte schneller. Eine Integration in den VBB-Tarif würde für weitere Nachfrage sorgen.

Umbau / Verlegung Triptis

Die Verkehrsstation Triptis liegt vom Stadtkern und den meisten Buslinien deutlich entfernt, ist immer noch nicht barrierefrei und bietet mit dieser Verlegung die Möglichkeit, eine durchgehende Linie oder mit schnellen Übergängen von Jena über Pößneck und Triptis nach Ziegenrück-Lobenstein zu (re-)aktivieren.

Der Zugang zur Verkehrsstation erfolgt über den Postberg, an deren Ende sich in der Geraer Straße die Bushaltestelle befindet, gleichzeitig aber eine Bogenfahrt Am Postberg-Jahnstraße der Busse direkt zum Eingang ermöglicht - über Poststraße und und Puschkinstraße-Untertunnelung-Postberg, um auch den Bereich des alten Bahnhofes gut anbinden zu können.

Der Radius der Oberlandbahn ist mit 90 Metern gering, aber möglich.

Köln: Bushaltestelle Roggendorf Elvira-Tuszik-Straße

Der Westen von Roggendorf ist nicht ausreichend an den ÖPNV angebunden. Ich schlage eine zusätzliche Haltestelle für die Linie 980 vor. Dadurch werden die Elvira-Tuszik-Straße (inklusive der Kita) und die Gottfried-Mock-Straße deutlich besser angebunden. Dafür wird der Grünstreifen zur Verengung der 30er Zone in eine Busspur mit Haltestelle umgebaut.

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