Gleich mal vorne weg: Für mich ist das ein Maximalvorschlag. Es wäre also möglich, nur einzelne Teile umzusetzen oder nicht in dieser Ausbaustärke zu bauen.
Nur kurz zum Aufbau meiner Beschreibung. Ich werde erstmal etwas allgemeines zu dem Hintergrund der Idee sagen und dann auf die einzelnen Abschnitte zwischen den großen Städten eingehen. Auch werde ich mich in den Abschnitten zu möglichen Linien äußern (Endbahnhöfe werden dick dargestellt). Dies stellt aber nur meine Wunschvorstellung dar, weshalb hier leider wahrscheinlich auch Wunschdenken dabei ist. Bitte beachtet das bei eurer Kritik. Auch werden nur Linien die maximal im 2h Takt fahren betrachtet und keine die nur vereinzelt fahren.
Die einzelnen Bahnhöfe werden meistens nur mit einen Symbol gekennzeichnet, außer dort, wo ein neuer Mittelbahnsteig entehen muss. Ansonsten sind es immer Außenbahnsteige oder vorhandene. Auch werden viele Bahnhöfe mit einem oder zwei Überholgleise ausgebaut. Die Bahnstrecke selber soll möglichst ohne Schranken sein, weshalb auch hier Unterführungen oder Brücken gebaut werden müssen.
Allgemein
Im Rahmen der Verkehrswende ist es wichtig, dass möglichst viel auf erneuerbare Energie umgestellt wird. Das heißt also, nicht nur der Personenverkehr muss mehr auf die Schiene, sondern auch der Güterverkehr. Leider ist es an der Ostsee aber so, dass hier die Infrastruktur häufig nicht ausreicht, weshalb ich einen massiven Ausbau haben möchte. So werden alle Ostseehäfen an eine 2 gleisige Schnellfahrstrecke angeschlossen. Angestrebte Vmax ist für die gesamte Strecke 200 km/h. An einigen Stellen wird dies nicht umsetzbar sein. Darauf gehe ich dann in den Abschnitten ein. Ansonsten gilt immer ein Ausbau auf 200 km/h ist mein Ziel (also auch Strecken wo derzeit 160 km/h gefahren werden darf). Zudem erhält man so eine Fernverkehrstrecke von Dänemark nach Polen. Der Raum Stettin ist eine der Regionen in Polen, die weiter wachsen. Zudem kann von dort weiter verbunden werden in Richtung Posen und Warschau. Die gesamte Strecke muss aber nicht von einem FV-Zug bedient werden, sondern wird einige mehr enthalten (nach meinen Vorstellungen eben).
Stettin - Pasewalk
Diese Abschnitt ist Teil der Strecke Bützow-Stettin (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_B%C3%BCtzow%E2%80%93Szczecin). Hier liegt fast durchgängig nur ein Gleis und hier kann maximal 100 km/h gefahren werden (häufig noch weniger). Daher würde die reine Fahrzeit zwischen den Städten halbiert werden können. Derzeit wird die Strecke von einem RE bedient, der das in 39 min schafft. Für gerade mal 42 km ist das jedoch sehr langsam (ca. 65 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit). Damit hier auch sinnvoll mehr Verkehr, insbesondere Güterverkehr, stattfinden kann, wird auch ein 2. Gleis benötigt. Durch die so verringerte Fahrzeit, würde ich eine weitere Station einrichten (Stobno Szczecinskie). Die Fahrzeit des RE wird trotzdem deutlich unter 30 min sinken. Ohne es genau berechnet zu haben, gehe ich von 25 min aus. Zu diesem RE, der nur alle 2h fährt, würde ich einen EC/IC einrichten, der dann zusammen mit dem RE einen Stundentakt bildet. Zusätzlich wird ein RB verkehren, der den stündlichen Anschluss der Stationen sicherstellt. Am Bahnhof Pasewalk muss evtl. ein weiterer Bahnsteig gebaut werden. Das wäre aber genau zu prüfen. Auch wäre zu prüfen, ob in Stettin nochmal gehalten wird. Hier würde sich Pomorzany anbieten, weil hier mehre Straßenbahnlinien halten und eine Wendeschleife besteht. Auch halten dort mehrere Buslinien.
Linien:
RE 4:
Lübeck - ... - Pasewalk - Pasewalk Ost - Zerrenthin - Löcknitz - Grambow - Stobno Szcecinskie - Szczecin Gumience -
Szczecin Glowny (2h Takt)
RB:
Uckermünde - ... - Pasewalk - Pasewalk Ost - Zerrenthin - Löcknitz - Grambow - Stobno Szcecinskie - Szczecin Gumience -
Szczecin Glowny (2h Takt)
EC/IC:
Hamburg - ... - Pasewalk -
Szcecin Glowny (2h Takt)
Pasewalk - Stralsund
Diese Abschnitt ist Teil der Strecke Angemünde-Stralsund (
https://de.wikipedia.org/wiki/Angerm%C3%BCnde-Stralsunder_Eisenbahn). Diese Strecke ist rund 107,5 km lang, hat durchgängig 2 Gleise und kann mit 120 km/h befahren werden. Auch hier ist eine Anhebung der Streckengeschwindigkeit fast eine Halbierung der Fahrzeit zwischen Pasewalk und Stralsund. Der RE 3 brauch für diese Strecke 1:25 h. Selbst der IC brauch 1:15 h. Das ist viel zu lang in meinen Augen. Daher der Ausbau auf Tempo 200. Zudem kann diese Strecke als Alternative für den direkten Weg von Berlin genutzt werden, weshalb dort dann nur eine Geschwindigkeitsanhebung benötigt wird. Alle Aus- und Einfädelungen von den Strecken werden 2 gleisig ausgebaut. Dies hat einen entscheidenen Vorteil für den schnellen Fernverkehr, da so einfädelnde Züge warten können, ohne das Gegengleis zu blockieren. Auch werden einige Zwischenhalte so ausgebaut, dass dort überholt werden kann. Auch kommen einige Verkehrshalte hinzu. So wird Wackerow und Stralsund Süd neu gebaut. In Wackerow selber leben über 1300 Menschen. Hinzu kommen die Menschen aus Neuenkirchen, die entweder mit dem Rad, Auto oder einer neuen Buslinie zum Bahnhof kommen. Dort leben nochmal 2400 Menschen. In Stralsund Süd wird einfach nur eine schnelle Anbindung an das Stralsunder Zentrum und an die anderen Städte in MV sichergestellt. Auch hier plane ich ein anderes Regionalbahnkonzept als bisher. Momentan ist es so, dass der RE fast alle Stationen anfährt. Das ist aber nicht der Sinn eines RE. Daher mein Konzept:
Linien:
RE 3:
Stralsund - Greifswald - Anklam - Pasewalk - ... -
Falkenberg (Elster) (2h Takt)
RE 4:
Lübeck - ... - Pasewalk - Sandförde - Jatznick - ... -
Uckermünde (2h Takt)
RB 23:
Swinemünde - ... - Züssow - Groß Kiesow - Greifswald Süd - Greifswald - Wackerow - Jeeser - Miltzow - Wüstenfelde - Stralsund Süd - Stralsund - ... -
Barth (1h Takt)
RB:
Stettin - ... - Pasewalk - Sandförder - Jatznick - ... -
Uckermünde (2h Takt)
Bildet mit dem RE 4 einen Stundentakt nach Uckermünde.
RB:
Pasewalk - Jatznick - Ferdinadshof - Duckerow - Anklam - Klein Bünzow - Züssow - Greifswald Süd - Greifswald - Wackerow - Mitzow - Stralsund Süd -
Stralsund HBF (1h Takt)
EC/IC:
Stettin - Pasewalk - Greifswald - Stralsund - ... -
Hamburg (2h Takt)
RE 3 und der EC/IC bilden zusammen einen Stundentakt zwischen Pasewalk und Stralsund.
Ich glaube ich habe eine FV-Linie vergessen (derzeit bestehende). Die soll natürlich weiter betrieben werden.
Stralsund - Rostock
Diese Abschnitt ist Teil der Strecke Stralsund-Rostock (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Stralsund%E2%80%93Rostock). Die alte Bahnstrecke ist 72,6 km lang und über weite Teile eingleisig. Auch ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 160 km/h. Dadurch werden nur geringere Fahrzeitgewinne erzielt, jedoch durch den Ausbau auf 2 Gleise deutlich stabiler und auch schneller, weil nirgends mehr gewartet werden muss. Die Station Buchenhorst wird zum Bus zwischen Langenhanshagen und Trinwillershagen verlegt. 2 Bahnhöfe werden zudem neugebaut. Einmal ist das Altheide. Hier wird das Dorf und die anderen Dörfer entlang des Busses besser angebunden, als über die Stadt Ribnitz-Damgarten. Zudem wird im Osten von Rostock ein weiterer Bahnhof gebaut, um auch diese Gebiete besser anzubinden (vor allem nach Rostock selber, aber auch in Richtung Hafen für die anderen Orte). Alle Zu- und Ablaufstrecken werden wieder 2 gleisig eingefädelt, damit wieder gewartet werden kann und so eine zusätzliche Begnungstelle geschaffen wird.
Linien:
IRE:
Lübeck - ... - Rostock - Ribnitz-Damgarten West - Ribnitz Damgarten Ost - Stralsund - ... -
Sassnitz (2h Takt)
RB 12:
Bad Doberdan - ... - Rostock - Rostock-Kassebohm - Rostock-Brinckmansdorf - Bentwisch - Mönchhagen - Rövershagen - ... -
Graal-Müritz (1h Takt)
RB 23:
Swinemünde - ... - Stralsund - Stralsund Grünhufe - Martensdorf - Kummerow - Velgast - ... -
Barth (1h Takt)
RB:
Rostock - Rostock-Kasselbohm - Rostock-Brinckmansdorf - Rövershagen - Gelbensande - Altheide - Ribnitz-Damgarten West - Ribnitz-Damgarten Ost - Altenwillershagen - Langenhanshagen - Velgast - Martensdorf - Stralsund Grünhufe - Stralsund - ... -
Bergen (1h Takt)
EC/IC:
Stettin - ... - Stralsund - Ribnitz-Damgarten West - Rostock - ... -
Hamburg (2h Takt)
Zusammen mit dem RE 9 entsteht ein Stundentakt.
Rostock - Wismar
Dieser Abschnitt ist Teil der Strecke Wismar-Rostock (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Wismar%E2%80%93Rostock). Die alte Strecke ist 56,6 km lang und kann nur mit Tempo 80 befahren werden. Zudem liegt hier überwiegend nur ein Gleis. Somit kann die Fahrzeit zwischen beiden Städten mehr als halbiert werden. Derzeit brauch der RB 11 1:09 h für die gesamte Strecke. Die Strecke wird auch auf 2 Gleise erweitert und für Tempo 200 fit gemacht. Außerdem gibt es hier zwischen Sandhagen und Parkentin ein Neubauabschnitt, da die Strecke über Bad Doberan nur schwierig auf 2 Gleise erweitert werden kann und vermutlich nicht auf Tempo 200 gebracht werden kann. Der Neubauabschnitt ist ca. 13,7 km lang. So wird die Strecke um ca. 3,2 km gekürzt. Zudem entstehen am Neubauabschnitt 2 neue Bahnhöfe. Einmal in Hohenfelde und einmal in Kröpelin Süd. Zudem wird Wismar Ost durch einen neuen Bahnhof angebunden. Auch hier gilt wieder, alles Zu- und Ablaufstrecken werden 2 gleisig ein- bzw. ausgefädelt.
Linien:
IRE:
Lübeck - ... - Wismar - Neubukow - Kröpelin Süd - Hohenfelde - Rostock - ... -
Sassnitz (2h Takt)
RB 11:
Wismar - Wismar Ost - Homstorf - Kalsow - Steinhausen-Neuburg - Hagebök - Teschow - Neubukow - Sandhagen - ... - Parkentin - Groß Schwaß - Rostock Thierfelder Straße - Rostock - ... -
Tessin (1h Takt)
RB 12:
Bad Doberdan - ... - Parkentin - Groß Schwaß - Rostock Thierfelder Straße - Rostock - ... -
Graal-Müritz (1h Takt)
EC/IC:
Hamburg - ... - Wismar - Rostock - ... -
Stettin (2h Takt)
Zusammen mit dem RE 9 ergibt sich ein Stundentakt.
Lübeck - Wismar
Dieser Abschnitt ist Teil von 2 Strecken. Einmal die Strecke Ludwigslust-Wismar (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Ludwigslust%E2%80%93Wismar) und einmal Lübeck-Bad Kleinen (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_L%C3%BCbeck%E2%80%93Bad_Kleinen). Zusammen ist die Strecke 74,9 km lang und größtenteils eingleisig. Die Streckenabschnitte sind mit 100-120 km/h befahrbar, weshalb eine Anhebung auf Tempo 200 fast eine Halbierung der Fahrzeit bedeuten würde. Derzeit ist eine Fahrzeit von 1:18 h möglich, man muss jedoch einmal umsteigen. Zudem schlage ich einen Neubauabschnit direkt von Wismar nach Grevesmühlen vor. Diese Strecke ist ca. 16,7 km lang und erhält 2 neue Bahnhöfe bei Karow und bei Gressow. Dadurch wird die Strecke auch auf 55,4 km gekürzt. Zusätzlich werden vier Bahnhöfe in Wismar Süd, Börzow und zwei in Lübeck gebaut. Wismar Süd dient nur zur besseren Erschließung der dortigen Wohngebiete. Börzow ist nur optional, da das Dorf mit den umliegenden Dörfern nicht besonders viele Einwohner hat und dies nur zur besseren Erschließung gut wäre. In Lübeck selber werden die beiden Bahnhöfe für eine Art Mini-S-Bahn gebaut, welche durch die Regionalbahnen sichergestellt wird.
Der Abschnitt Wismar - Bad Kleinen wird ebenso auf 2 Gleise ausgebaut und mind. auf Tempo 160 erhöht. Tempo 200 wäre hier aber auch wünschenswert, weil so die Fernzüge aus Richtung Schwerin dann auch den kleinen Umweg über Wismar nehmen können, damit sie nach Rostock kommen. Dafür habe ich aber kein gesondertes Konzept, sondern nur einen verstärkten Regionalverkehr.
Der Abschnitt Schönberg - Schwerin wird ebenso 2 gleisig ausgebaut und auf Tempo 200 gebracht. Damit können Fernzüge aus Richtung Schwerin den direkten Weg nach Lübeck nehmen. Auch die Regionalbahn kann die beiden Städte miteinander verbinden. Somit müssen auch die Fernzüge aus Berlin kommend nicht mehr riesige Umwege in Kauf nehmen, damit sie nach Dänemark fahren können.
Linien:
IRE:
Lübeck - Lübeck-St. Jürgen - Schönberg - Grevesmühlen - Wismar - ... -
Sassnitz (2h Takt)
RE:
Wismar - Bad Kleinen - ... -
Hamburg (über Hagenow Land) (2h Takt)
RB 13:
Parchim - ... - Schwerin - Schwerin-Lankow - Schwerin-Magaretenhof - Schwerin-Warnitz - Groß Brütz - Lütow - Gadebusch - Holdorf - Rehna - Gletzow - Roduchelstorf - Schönberg - Lüdersdorf - Hernburg - Lübeck-St. Jürgen - Lübeck-Genin - Lübeck-Roter Löwe -
Lübeck (1h Takt)
RB 17:
Wismar - Wismar Süd - Dorf Mecklenburg - Moindentin - Bad Kleinen - ... -
Ludwigslust (1h Takt)
RB 84:
Kiel - ... - Lübeck - Lübeck-Roter Löwe - Lübeck-Genin - Lübeck-St. Jürgen - Hernburg - Lüdersdorf - Schönberg - Grieben - Börzow - Grevesmühlen - Gressow - Karow - Wismar Süd -
Wismar (1h Takt)
IC/EC:
Stettin - ... - Wismar - Lübeck - ... -
Hamburg (2h Takt)
Zusammen mit dem RE 9 ergibt sich ein Stundentakt.
IC:
Görlitz - ... - Schwerin - Lübeck - ... -
Flensburg (2h Takt)
EC:
Wroclaw - ... - Schwerin - Lübeck - ... -
Aarhus (2h Takt)
Beide ergeben zusammen einen Stundentakt.
Lübeck - Kiel
Dieser Abschnitt ist teil der Strecke Kiel-Lübeck (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kiel%E2%80%93L%C3%BCbeck#cite_note-ECK-1). Die Strecke ist 80,7 km lang, überwiegend eingleisig und kann nur mit maximal 140 km/h befahren werden. Es gibt jedoch viele Abschnitte mit deutlich geringerer Vmax. Somit wäre mit einer Anhebung auf Tempo 200 eine deutliche Fahrzeitverkürzung möglich. Derzeit ist eine Fahrzeit von 1:10 h mit dem RE möglich. Zudem möchte ich hier einen weiteren Abschnitt neu bauen, da hier eine deutliche Reduktion der Fahrstrecke entstehen würde. Die Neubaustrecke ist ca. 39,6 km lang und reduziert die gesamte Strecke auf 71,7 km. Hier werden auch vier Bahnhöfe neu gebaut: Groß Parin, Ahrensbök, Stadtbek und Dersau. Zusätzlich werden in Lübeck-Vorwerk, Preetz Süd, Raisdorf-Ostseepark und Kiel-Alte Siedlung Bahnhöfe gebaut. In Preetz Nord wäre auch noch ein Bahnhof möglich, so wie er derzeit dort geplant wird. Ich habe ihn aber mal weggelassen, da die Busse es zu genüge erschließen. Preetz Süd ist vor allem für das Standbad interessant und weil dort die Buserschließung nicht mehr ganz so gut ist.
Linien:
RE 83:
Kiel - Raisdorf - Preetz - ... - Bad Schwartau - Lübeck - ... -
Lüneburg (2h Takt)
RE 84:
Kiel - Raisdorf - Preetz - Dersau - Stadtbek - Ahrensbök - Groß Parin - Bad Schwartau -
Lübeck (2h Takt)
RB 83:
Kiel - Kiel-Alte Siedlung - Kiel-Elmschenhagen - Raisdorf-Ostseepark - Raisdorf - Preetz - Preetz Süd - ... - Bad Schwartau - Lübeck-Vorwerk - Lübeck - ... -
Lüneburg (2h Takt)
RE 83 und RB 83 überlagern sich zu einem Stundentakt, wobei zwischen Preetz und Bad Schwartau jeweils alle Haltestellen bedient werden.
RB 84:
Kiel - Kiel-Alte Siedlung - Kiel-Elmschenhagen - Raisdorf-ostseepark - Raisdorf - Preetz - Preetz Süd - Dersau - Stadtbek - Ahrensbök - Groß Parin - Bad Schwartau - Lübeck-Vorwerk -
Lübeck (2h Takt)
RE 84 und RB 84 überlagern sich zu einem Stundentakt. Desweiteren sollen die beiden RE&RB Kombinationen in einem ca. 30 min versatz fahren, so dass zwischen Preetz und Kiel ein 30 min Takt entsteht.
IC:
Görlitz - ... - Lübeck - Kiel - ... -
Flensburg (2h Takt)
EC:
Wroclaw - ... - Lübeck - Kiel - ... -
Aarhus (2h Takt)
Kiel - Flensburg
Dieser Abschnitt weicht von den anderen Abschnitten ab, weil hier nicht der kürzeste Weg gewählt wird, sondern ein kleiner Umweg. Der kürzeste Weg wäre über die Strecke Kiel-Flensburg (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kiel%E2%80%93Flensburg) und wäre 80,7 km lang. Meine Routeführung führt aber über die Strecken Husum-Kiel (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Husum%E2%80%93Kiel) und die Strecke Neumünster-Flensburg (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Neum%C3%BCnster%E2%80%93Flensburg) und wäre somit 105,5 km lang. Das hat 3 Gründe. Zum einen muss auf der Strecke Rendsburg bis Flensburg kein 2. Gleis mehr gelegt werden, weshalb die Kosten für den Ausbau geringer wären. Auch ist diese Strecke aus Richtung Hamburg nach Dänemark schon für den Fernverkehr gut genutzt, weshalb hier keine 2 parallele Strecke notwendig wären. Als letzter Grund wäre das fehlen von größeren Häfen entlang der direkten Strecke. Zwar ist in Eckernförder der größte Marine Stützpunkt, jedoch ist das kein wirklicher Handelshafen. Daher würde ich die Strecke wie vorgeschlagen auf Tempo 200 erhöhen, damit die Fahrzeit trotzdem niedriger sein wird, als das heute der Fall ist. Natürlich wird der Teilabschnitt Kiel-Rendsburg auch auf 2 Gleise ausgebaut. Es werden auch ein paar neue Stationen gebaut: Osterrönfeld, Büdelsdorf, Alt Duvenstedt, Jagel, Busdorf, Schuby, Eggebek und Flensburg Weiche. Da dies doch einige neue Bahnhöfe sind, wäre zu überlegen, ob man ein 3. Gleis baut. Ich habe mich jedenfalls für ausreichend Überholmöglichkeiten entschieden, weil das billiger ist und so viele Züge hier dann doch nicht fahren werden.
Linien:
RE:
Flensburg - ... -
Kiel (über Eckernförde) (1 h Takt)
RE 7:
Flensburg - Schleswig- Owschlag - Rendsburg - ... -
Hamburg (1h Takt)
RE:
Flensburg - Jübek - Schleswig - Rendsburg - Kiel-Russee -
Kiel (1h Takt)
RB:
Flensburg - ... - Kiel-Hasee Citti Park -
Kiel (über Eckernförde) (1h Takt)
Mit dem 1. RE wird zusammen ein ungefährer 30 min Takt angeboten.
RB:
Flensburg - Flensburg-Weiche - Tarp - Eggebek - Jübek - Schuby - Schleswig - Busdorf - Jagel - Owschlag - Alt Duvenstedt - Büdelsdorf - Rendsburg - Osterrönfeld - ... -
Neumünster (1h Takt)
Mit dem 2. RE wird zusammen ein ungefährer 30 min Takt angeboten.
RB:
Husum - ... - Jübek - Schuby - Schleswig - Busdorf - Jagel - Owschlag - Alt Duvenstedt - Büdelsdorf - Rendsburg - Osterrönfeld - Schülldorf - Bredenbek - Felde - Achterwehr - Melsdorf - Kiel-Russee - Kiel-Hasee Citti Park -
Kiel (1h Takt)
Mit dem 3. RE wird zusammen ein ungefährer 30 min Takt angeboten.
IC:
Görlitz - ... - Kiel - Rendsburg -
Flensburg (2h Takt)
EC:
Wroclaw - ... - Kiel - Rendsburg - ... -
Aarhus (2h Takt)
Alle anderen FV-Züge bleiben auch bestehen und könnten verdichtet oder erweitert werden.
Gesamtstrecke
Die gesamte Strecke ist ca. 508 km lang und soll durchgängig für Tempo 200 ertüchtigt werden. Auch soll es überall 2 Gleise geben und in vielen Bahnhöfen Überholmöglichkeiten. Alle Einfädelungen sollen ebenso 2 gleisig ausgebaut werden, damit dort einfädelnde Züge warten können, falls ein Güterzug oder FV-Zug so zügig vorbeikommen kann und der Gegnuzug aber trotzdem noch vorbei kommt. Die meisten Einfädelungen erfolgen jedoch mittels einfacher Kreuzungen. Wo nötig kann das noch ausgebaut werden. Auch sollte geprüft werden, inwiefern RE-Züge auch Tempo 200 fahren dürfen, da diese in meinem Konzept durchaus als Expresszüge unterwegs sind. Wie bereits erwähnt möchte ich so nicht nur den Nahverkehr massiv ausbauen (wie man ja an meinen Linienvorschlägen sieht), sondern möchte auch den Güterverkehr hier deutlich mehr Möglichkeiten einräumen. So werden die deutschen Ostseehäfen mit denen der Nordsee schnell verbunden. Zudem wird so aus Westdeutschland und Westeuropa eine Verbindung geschaffen. Auch die Verbindung in Richtung Berlin wird insbeosndere von Stralsund und Wismar bis Flensburg verbessert. Durch die Zulaufstrecke von Schwerin nach Lübeck wird Schlewsig-Holstein auch deutlich besser an Ostdeutschland und somit auch an Berlin angebunden. Wie schon erwähnt, ist das ein Maximalvorschlag. Es können also auch nur Teile davon umgesetzt werden oder abgeschwächt werden, wie bei der Geschwindigkeit oder dewn Überholgleisen. Ein IC/EC Stettin-Flensburg würde diese Strecke in gut 3h schaffen. Derzeit brauch man im günstigsten Fall 6:19 h. Dier Fahrzeiten für die anderen Abschnitte reduzieren sich auch deutlich. Rostock-Lübeck würde so auf gut 45 min Fahrzeit mit dem IC reduziert werden, wo man heute noch 1:45 h brauch und selbst das nur alle 2h, weil es ansonsten 2:45h dauert. Die Distanz zwischen den Städten ist nur rund 100 km.
FV-Linien die durch den Vorschlag möglich sind:
IRE:
Lübeck - Lübeck-St. Jürgen - Schönberg - Grevesmühlen - Wismar - Neubukow - Kröpelin Süd - Hohenfelde - Rostock - Ribnitz-Damgarten West - Ribnitz Damgarten Ost - Stralsund - ... -
Sassnitz (2h Takt)
IC/EC:
Stettin - Pasewalk - Greifswald - Stralsund - Ribnitz-Damgarten West - Rostock - Wismar - Lübeck - ... -
Hamburg (2h Takt)
IC:
Görlitz - ... - Lübeck - Kiel - Rendsburg -
Flensburg (2h Takt)
EC:
Wroclaw - ...- Lübeck - Kiel - Rendsburg - ... -
Aarhus (2h Takt)