Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!NDH: SL 2 Parkallee – Krimderode
Berlin: U5 und S-Bahn auf die Siemensbahn
NDH: Straßenbahn nach Niedersalza
B: Die neue SL 65
Nachdem in den 90er Jahren die Alte Trasse von Adlershof nach Am Falkenberg stillgelegt wurde, soll diese Verbindung auf neuer Wegführung wieder entstehen. Die neue Linie 65 wird zudem durch eine geringfügige Verlängerung die Anbindung in Adlershof verbessern. Das südliche Ende wird Grünau sein. Durch Einbau eines Kehrgleises am Strandbad Grünau könnte saisonal eine Verlängerung statt finden. Perspektivisch könnte die Strecke nach Bohnsdorf verlängert werden (habe ich auch mal eingezeichnet). Gegebenenfalls tauschen die 68 und die neue 65 ihre südlichen Endpunkte, um für den Umstieg zwischen den beiden Linien Fusswege zu vermeiden. An der heutigen S45 und S9 könnte ein S-Bahnhof Gartenstadtweg entstehen, deswegen heisst die Haltestelle so. Ersatz von Teilen der OL 163 und Erschließung neuer Gebiete. Grundtakt alle 20 Minuten mit GT6U oder GT6ZU, Verdichtung bei Bedarf möglich.
B: S45 (TEIL 12 VON S-BAHNEN INS UMLAND VERLÄNGERN)
Berlin und Brandenburg sollen weiter zusammenwachsen, hierfür müssen die Berliner S-Bahnen weiter ins Umland geführt werden und ein neues Tarifgebiet D rund um Berlin eingeführt werden. Vor einigen Jahren (2012 zuletzt bearbeitet) habe ich ein Gesamt-Berliner Verkehrskonzept geschrieben. Darin sind Regionalbahn-, S-Bahn-, U-Bahn, Straßenbahn-, Bus- und Fährlinien detailliert beschrieben mit Wegführung, Haltestellen, Fahrzeit , Takt und zum Teil Fahrzeugeinsatz. Daraus stammen die nun nach und nach erscheinenden Vorschläge.
Teil 12: Die S45 von Gesundbrunnen über den Nord-, West- und Südring nach Flughafen BER Terminal 1-2
Die S45 war in meinem Konzept nur bis Waßmannsdorf (direkt an der Dorfstraße gelegen) vorgesehen, da bei meinem Konzept der BER hinter Grünau abzweigend von der Görlitzer Bahn erreicht werden sollte, um diesen elendig langen Bogen zu vermeiden. In mindestens einem weiteren Vorschlag wird diese Abzweigung trotzdem enthalten sein, denn so bleibt der BER bei Baumaßnahmen oder hoffentlich allzu großen Störungen und/oder Havarien weiterhin erreichbar. Richtung Westen wird die S45 bis in den Norden nach Gesundbrunnen verlängert, um den morgendlich überlasteten Nordring zu entlasten. Da die Linie wieder nur vorhandene Strecken genutzt werden, sind erneut nur wieder die zusätzlichen Stationen eingezeichnet. Taktung alle 20 Minuten, zwischen Südkreuz und BER alle 10 Minuten.
Die zusätzlichen Halte auf dem Ring bitte hier kommentieren.
HH: Lückenschluss U1 / U5
B: S41/S42 (TEIL 11 VON S-BAHNEN INS UMLAND VERLÄNGERN)
Berlin und Brandenburg sollen weiter zusammenwachsen, hierfür müssen die Berliner S-Bahnen weiter ins Umland geführt werden und ein neues Tarifgebiet D rund um Berlin eingeführt werden. Vor einigen Jahren (2012 zuletzt bearbeitet) habe ich ein Gesamt-Berliner Verkehrskonzept geschrieben. Darin sind Regionalbahn-, S-Bahn-, U-Bahn, Straßenbahn-, Bus- und Fährlinien detailliert beschrieben mit Wegführung, Haltestellen, Fahrzeit , Takt und zum Teil Fahrzeugeinsatz. Daraus stammen die nun nach und nach erscheinenden Vorschläge.
Teil 11: Die Ringbahn S4 (alias S41 im Uhrzeigersinn und S42 gegen Uhrzeigersinn).
Sie fährt zwar nicht ins Umland, soll aber der Vollständigkeit halber (für das Gesamtkonzept) hier in einem kurzen Teil erwähnt werden: In meinem Konzept wird die Fahrzeit durch neue Bahnhöfe auf 70 Minuten erhöht, so ist sichergestellt, dass man Abends und gar Nachts einen Zehn-Minuten-Takt anbieten kann. Tagsüber sollte der 5-Minuten-Takt selbstverständlich sein. So entsteht auch ein kleiner Zeitpuffer für die Fahrzeiten und somit eine Stabilisierung des Angebotes auf dem Ring. Eine dritte Bahnsteigkante in Westend wird ihr Übriges dazu beitragen. Es ist davon auszugehen, dass der stabilere Fahrplan und die neuen vorgeschlagenen Stationen den S-Bahn-Ring trotz der Fahrzeitverlängerung attraktiver und leistungsfähiger machen. Da die Strecke die gleiche bleibt, sind nur zusätzliche Halte entlang des Ringes eingezeichnet. Die Halte Neues Ufer und Komturstraße tauchten ja schon im Teil 10 (Die neue S3) auf.
Dresden: Straßenbahn Wigardstraße & Gleisbogen Straßburger Platz
Das Netz der Straßenbahn im Innenstadtbereich Dresdens ist vergleichsweise dicht. Es gibt zahlreiche Umleitungsmöglichkeiten und die meisten nachfragestarken Verbindungen sind, zumindest in der Innenstadt, bereits abgedeckt. Innerhalb des Stadtrings verkehren im Busverkehr nur noch die Linien 62 und 68.
Kontext: In der Regel wird die ringförmige Strecke Hbf - Lennéplatz - Straßburger Platz - Sachsenallee - Albertplatz - Anton-/Leipziger Straße - Bahnhof Mitte - S Freiberger Straße - Hbf als Stadtring bezeichnet. Früher wurde diese Strecke von einer Ringlinie 26 bedient und wird daher auch als 26er-Ring bezeichnet.
Bei der Strecke der Linie 62 existieren bereits konkrete Planung für eine Straßenbahntrasse. Dabei sind diese für den Abschnitt in die Johannstadt tendeziell weiter als auf dem Südabschnitt. Geplant ist einerseits eine Trasse vom Rathenauplatz über Pillnitzer Straße und Striesener Straße zum Fetscherplatz. Des weiteren soll eine Trasse vom Sachsenplatz über Pfotenhauer Straße zur alten Gleisschleife entstehen. Sicher ist da noch lange nichts, aber das ist aktuell die bevorzugte Variante. Eine Realisierung vor 2030 ist jedoch nicht zu erwarten.
Im Südabschnitt ist grob eine Trasse über Budapester Straße und Chemnitzer Straße geplant. Wo der Endpunkt liegen wird, ist aber noch vollkommen unklar. Auch die kionkrete Ausführung ist noch nicht klar. Also wie beispielsweise der Straßenquerschnitt aussehen soll.
Bezüglich der Linie 68 sieht das anders aus. Es gab schon Überlegungen, die unter anderem Trassen nach Briesnitz bzw. Cossebaude, über Bürgerwiese/Parkstraße und nach Leubnitz umfassten. Diese Abschnitte sind auch in der Prioritätsliste für Neubaustrecken enthalten. Eine Realisierung ist jedoch im Moment absolut nicht absehbar.
Weitere Neubaustrecken sind im innerstädtischen Bereich bis auf zwei Ausnahmen nicht sinnvoll. Damit meine ich einerseits eine Trasse vom Postplatz über Marienstraße und Reitbahnstraße zum Hauptbahnhof, welche eine 2. Nord-Süd-Achse schaffen und umfangreiche Entlastungen ermöglichen würde. Der zweite Abschnitt ist hier dargestellt. Eine Strecke vom Rosa-Luxemburg-Platz über Wigardstraße zum Carolaplatz.
Diese Strecke hätte einerseits den erheblichen Vorteil, dass hier einer der unflexibelsten Bereiche des (innerstädtischen) Netzes liegt, welcher durch diese Strecke aufgelöst werden könnte, besonders in Kombination mit einem neuen Bogen am Straßburger Platz. Im aktuellen Linienetz würden Umleitungen für die Linien 1, 2, 4, 6, 9, 11, 12 und 13 deutlich verinfacht werden. Auch eine potentielle Linie 5 könnte über diese Strecke hervorragend umgeleitet werden.
Zudem ermöglicht diese Trasse eine effektive Umfahrung der Inneren Altstadt und tangentiale Verbindungen durch die Randbereiche der Innenstadt.
Abschließend möchte ich noch eine weitere Überlegung darstellen. Nämlich eine Führung der Linie 5 über Carolaplatz, Neustädter Markt und Postplatz, statt über St.-Benno-Gymnasium und Pirnaischer Platz. Dabei wäre dann zu überlegen, ob man die Trasse über Pillnitzer- und Striesener Straße trotzdem bauen sollte. Das wäre zumindest dahingehend sinnvoll, dass man den Busverkehr vollständig ersetzen könnte und wie vorgesehen weitere Straßenbahnlinien dort entlang führen könnte. Offiziell geplant war eine Zeit lang die Linien 4 und 10 entsprechend anzupassen. Andernfalls wäre auch eine Busverbindung Pirnaischer Platz - St.-Benno-Gymnasium - Fetscherplatz denkbar.
Carrefour – Port-au-Prince – Santo Domingo – La Romana
S-Bahn Strecke Wiesbaden – Niedernhausen
Radebeul/Coswig: Taktverdichtung der Linie 4
Dresden: Verlängerung der Linie 3 nach Reichenberg
Die Linie 3 endet aktuell am Wilden Mann. Das erscheint zunächst plausibel, weil die Bebauungsdichte danach erheblich abnimmt. Die Ortschaften Boxdorf und Reichenberg sind mit zusammen 3.500 Einwohnern nur von geringer bis mittlerer Bedeutung. Dennoch bin ich der Ansicht, dass eine Verlängerung der Straßenbahn zu den genannten Ortschaften unter Umständen Sinn ergeben kann und einen entscheidenden Anstoß für die Entwicklung dieser eher ländlichen Region darstellen könnte.
Bisher wird die Überlandstrecke nach Boxdorf und Reichenberg von der Buslinie 80 der Dresdner Verkehrsbetriebe im 20-Minuten-Takt und von der Buslinie +477 der Verkehrsgemeinschaft Meißen im 30-Minuten-Takt bedient.
Die Linie 80 wird in der Regel ausschließlich mit Gelenkbussen bedient, das erfordern vor allem die nachfragestarken Abschnitte der Linie zwischen Trachau und Altcotta bzw. Hebbelplatz. In der Hauptverkehrszeit reicht die starke Nachfrgae durchaus bis Boxdorf, sodass es dazu kommen kann, dass einige Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr finden.
Die Linie +477 wird mit verschiedenen Fahrzeugen bedient. Es verkehren sowohl Gelenkbusse, als auch etwas kürzere Solobusse, die in der Regel aber länger sind als übliche Stadtbusse. Die Linie ist ebenfalls gut ausgelastet, aber keineswegs überlastet. Lediglich in der Ausflugssaison kann es bei gutem Wetter zu erheblichen Nachfragespitzen kommen.
Zwischen Wilder Mann und Bahnhof Neustadt verkehrt die Linie +477 vollständig parallel zur Straßenbahn mit dem einzigen Unterschied, dass sie nicht alle Haltestellen bedient. Bei Betrachtung der Fahrzeiten entsteht dadurch jedoch keine relevante Ersparnis. Diese Direktverbindung von Boxdorf und Reichenberg nach Dresden-Pieschen und Dresden-Neustadt wird gut angenommen.
Die hauptsächliche Schwierigkeit bei einer potenziellen Verlängerung der Straßenbahn wären die großen Steigungen vom Wilden Mann bis zur Autobahnanschlussstelle, sowie kurz vor Boxdorf zwischen den Haltestellen Baumwiese und Am Grunde. Diese liegen mit geschätzten 8 bis 10% an der Grenze dessen, was die aktuellen Dresdner Straßenbahnfahrzeuge zulassen.
Ich konnte bei meinen Abmessungen und Berechnungen mittels topografischer Karten keine Steigungen über 9,4% ausmachen, das Hinweisschild für den Kfz-Verkehr gibt jedoch 10% als maximale Steigung an. Soweit ich weiß, sind die Dresdner Straßenbahnen für Steigungen bis 9% zugelassen, es wäre also eine kleine Differenz vorhanden, die entweder durch Anpassungen an den Fahrzeugen oder durch Anpassungen an der Straße mittels umfangreicheren Erdarbeiten ausgeglichen werden müsste.
Für den unmittelbar an der Autobahn liegenden Stadtbereich wäre diese Straßenbahnverlängerung ebenfalls ein wichtiger städtebaulicher Impuls. Der gesamte Bereich, vor allem entlang der Neuländer Straße und im Bereich der Plattenbauten ist unattraktiv gestaltet und bedürfte dringend einer Moderniesierung. Die Lage an der Autobahn macht das Stadtgebiet unattraktiv, daher sollten jetzt gezielte Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
In der Nähe der Autobahnanschlusstelle könnte zudem ein attraktiver Verknüpfungspunkt zwischen dem Autoverkehr und der Straßenbahn geschaffen werden. Die Autofahrer könnten direkt beim Abfahren von der Autobahn abgefangen werden und damit unnötige Autofahrten durch die lärmbelasteten Wohngebiete in Boxdorf, Reichenberg und Dresden vermieden werden.
Besonders Boxdorf und Reichenberg gelten entlang der Dresdner Straße als stark lärmbelastet. Der Verkehr durch Autos und LKW ist dort selbst nachts so stark, dass ein gesundheitsschädigendes Lärmniveau erreicht wird. Lärmschutzmaßnahmen sind kaum umsetzbar, da die Straße direkt durch die Wohngebiete verläuft.
Ein weiterer Aspekt wäre das mögliche Wachstum der Ortschaften, wenn die Lärmprobleme angegangen wurden und eine schnelle und attraktive Verkehrsverbindung bis ins Stadtzentrum von Dresden geschaffen wurde. Neben den 3.500 Einwohnern existieren umfangreiche Freiflächen für moderne Neubaugebiete. Besonders in Zusammenhang mit de, Ausbau der Mikrochip-Fabriken im Dresdner Norden wird weiterer Wohnraum für zugezogene Fachkräfte benötigt werden, vorzugsweise in der Nähe der Arbeitsplätze.
Als Folge dieser potenziellen Verlängerung würde eine umfangreiche Anpassung des Busangebots notwendig werden. Die Linien 80 und +477 müssten gekappt werden, um parallele Verkehre zur Straßenbahn zu vermeiden. Um die Umstiege zur Straßenbahn zu optimieren würde an der heutigen Bushaltestelle Feldschlößchen in Reichenberg ein kleiner regionaler Busbahnhof entstehen. Von der Dimension her wäre dieser vielleicht vergleichbar mit dem Wendeplatz in Possendorf. Umfangreichere Anlagen halte ich für nicht notwendig.
WI: Bahnhof Schierstein besser anbinden
NBS München Hbf / München Flughafen – Ingolstadt
- stündlich ICE München-Berlin mit Halt in Ingolstadt
- stündlich ICE München-Hamburg/Bremen mit Halt in Ingolstadt
- stündlich ICE München-Frankfurt Hbf ohne Halt in Ingolstadt
- zweistündlich ICE Sprinter München-Berlin ohne Halt in Ingolstadt
- stündlich ICE Stuttgart-München über München Hbf weiter bis München Flughafen Terminal
- halbstündlich FEX München Hbf - München-Feldmoching - München Flughafen Terminal
- stündlich FEX Nürnberg Hbf - Allersberg - Kinding - Ingolstadt Nord - Ingolstadt Hbf - München Flughafen Terminal
- stündlich RE München-Passau mit Halt in München-Feldmoching (optional, wenn die Streckenbelegung das zulässt)
B: 2. Ost-West Stammstrecke
SN: Straßenbahn Dresden – Kreischa
Die Linie 66 ist hinter den Linien 61 und 62 die Buslinie mit den drittmeisten Fahrgästen in Dresden. In der Hauptverkehrszeit gibt es bereits einzelne Verstärker, die abschnittsweise einen 5-Minuten-Takt schaffen. Seit 2020 wurden diese zwar etwas zurückgefahren, aber mittlerweile fahren sie wieder und werden, sobald es möglich ist, weiter ausgeweitet werden. Am vollsten ist der Bus zwischen Caspar-David-Friedrich-Straße und Südhöhe.
Darüber hinaus sehe ich noch ein großes Potenzial für eine schnelle Verbindung von der Innenstadt Richtung Bannewitz und Possendorf, potenziell auch bis Kreischa. Aktuell braucht man von Possendorf Richtung Innenstadt mit dem Bus bis zu 2 Mal so lange wie mit dem Auto (Auto: 14 bis 24 min je nach Verkehrslage Bus: 26 bis 30 min je nach Verkehrslage). Logischerweise gibt es dann noch ungenutztes Potenzial für eine neue, schnellere Verbindung Richtung Stadt.
Nach Kreischa braucht man zur Zeit 49 Minuten mit einem Umstieg von der Linie 86 auf die Linie 1 am S-Bahnhof Dobritz. mit dem Auto braucht man nur knapp 20 bis 30 Minuten für diese Strecke.
Ein weiteres Nachfragepotenzial lässt sich durch einen P+R-Platz in Nöthnitz erschließen. Die Dohnaer Straße ist eine sehr wichtige Verkehrsachse und damit könnte man Autofahrer aus Luga oder Heidenau zum Umsteigen bewegen.
Das Busangebot nach Bannewitz und Possendorf besteht zurzeit aus verschiedenen Teillinien, die alle als Plusbus 360 bezeichnet werden. Das Grundangebot besteht aus einem Halbstundentakt Dresden - Dippoldiswalde, der auf wechselnden Linienwegen nach Altenberg durchgebunden wird. Dazu kommt zweistündlich eine zusätzliche Fahrt, die in Dippoldiswalde auf die Linie 365 nach Frauenstein durchgebunden wird, statt nach Altenberg. Somit werden im Abschnitt Dresden - Dippoldiswalde zweistündlich wechselnd entweder zwei oder drei stündliche Busfahrten angeboten. Zur verbesserten Anbindung von Bannewitz werden stündlich zusätzliche Fahrten angeboten, die vom Pirnaischer Platz dorthin führen und auf die Linie 164 nach Freital durchgebunden werden. Des weiteren gibt es in der Hauptverkehrszeit weitere stündliche Verstärkerfahrten, die von Dresden über Bannewitz nach Possendorf geführt werden.
Zielkonzept:
Linie X:
Hauptbahnhof - Südhöhe - Altkaitz (- Bannewitz) - alle 7/8 Minuten
- Bannewitz - Possendorf - alle 15 Minuten
- Kreischa - alle 30 Minuten
Linie 360:
- alle Durchbindungen und Verstärker im Bereich Dresden bis Possendorf entfallen
- zukünftig nur noch beschleunigtes Grundangebot im 30-Minuten-Takt
- neue Verstärkerfahrten Possendorf - Dippoldiswalde in HVZ
Linie 66/166, 86/386
Linie 162, 164, 351, 352, 353, 365, 366
Linie 162:
kommt von Linie 86 aus Heidenau
Kreischa - Possendorf - FTL-Deuben - Zauckerode - Kesselsdorf - Gompitz
stündlich + Halbstundentakt Kreischa - Freital in der HVZ
Linie 164:
kommt von Linie 360 aus Dresden
Bannewitz - Kleinnaundorf - Burgk/Zschiedge - Birkigt - Potschappel - Deuben - Weißig - Kleinopitz
stündlich 6 bis 19 Uhr + einzelne Verstärkerfahrten und Abendfahrten
Linie 351:
Bannewitz Wendeplatz - Cunnersdorf - Boderitz - Einkaufszentrum - Nöthnitz - Kirchplatz - Eutschütz - Rippien - Goppeln - Gaustritz/Golberode und zurück
4-5 Fahrten täglich + Schülerfahrten mit abweichendem Linienweg
Linie 352:
Dresden - Nöthnitz - Einkaufszentrum - Boderitz - Cunnersdorf - Bannewitz und zurück
1-2 Fahrten täglich jeweils früh und nachmittags
Linie 353:
DD-Prohlis - Goppeln - Rippien - Hänichen - Possendorf
stündlich etwa 6 bis 18 Uhr + Schülerfahrten mit abweichendem Linienweg
Linie 365:
Dresden - Bannewitz - Possendorf - Dippoldiswalde - Frauenstein - Rechenberg-Bienenmühle
zweistündlich + 6-7 Fahrten täglich
Linie 366:
DD-Innenstadt - Südhöhe - Coschütz - Gittersee - Burgk/Zschiedge - Kleinnaundorf - Bannewitz - Possendorf
halbstündlich nur in der HVZ, morgens 6 Fahrten stadtauswärts, nachmittags 9 Fahrten stadteinwärts
Für eine Straßenbahn Richtung Südhöhe oder noch weiter Richtung Süden gibt es schon ein paar Vorschläge. Durchaus berechtigt, schließlich ist die Linie 66 eine der meistgenutzten Buslinien in Dresden und nicht selten auch überfüllt.
Straßenbahn bis zur A17/Nöthnitz
https://linieplus.de/pro posal/dresden-verlaengerung-8-alternativvorschlag/
https://linieplus.de/pro posal/oepnv-offensive-dresden-pendler-expresslinie-50-pr-kemnitz-suedhoehe/
https://linieplus.de/pro posal/strassenbahn-expresslinienkonzept-dresden-x4/
S-Bahn nach Bannewitz/Possendorf
https://linieplus.de/pro posal/dd-nord-sued-s-bahn-possendorf/
Busnetz Dresdner Umland – Sächsische Schweiz // Linie +226
Busnetz Dresdner Umland / Sächsische Schweiz
Das östliche, eher dörflich geprägte Umland von Dresden (1), welches zu großen Teilen sogar zur Stadt gehört, ist ziemlich schlecht erschlossen. Aktuell verkehren dort die Linien 61, 98A, 98B, 98C, 226, 228 und +261. Außer der 61 fährt keine Linie öfter als stündlich. Viele bieten nur einzelne Fahrten in der Hauptverkehrszeit. Für kurze Strecken braucht man oft über eine Stunde. An Wochenende gibt es meist gar kein Angebot. Dieses Angebot ist unzumutbar und führt zu stark erhöhtem Autoverkehr in dieser eher dörflich geprägten Region. In den weiter draußen gelegenen und noch dörflicheren Regionen ist es noch schlimmer. Das Angebot besteht häufig nur aus wenigen Fahrten am Tag. Um die Autofahrer in den ÖPNV zu kriegen, muss man das Angebot deutlich verbessern. Ich sehe hier erhebliche Taktverdichtungen, leicht merkbare Takte und neue Fahrzeuge vor. Das Netz von attraktiven Buslinien wird an Knotenpunkten verbunden, wo sichere Umstiege möglich sind. Zudem werden attraktive Expressverbindungen in die Dresdner und Pirnaer Innenstadt geschaffen. Mit Elektrobussen wird zudem auch der Umweltaspekt abgedeckt und CO2 eingespart. Teilweise sind durch die stärkere Beschleunigung der E-Busse sogar Fahrzeiterparnisse möglich.
Linienkonzept:
61 (vorher 61, 98C, 226, 228): Blasewitz - Bühlau - Gönnsdorf -
- - Pappritz - Fernsehturm
- - Cunnersdorf - Schönfeld - Malschendorf
alle 10 Minuten bis Bühlau - eine stündliche Fahrt endet in Bühlau - alle 20 Minuten zum Fernsehturm und alle 20/40 Minuten nach Malschendorf - Taktlücke zwischen Bühlau und Schönfeld wird durch +226 gefüllt.
83 (vorher 83, 234): Pillnitz - Graupa - Bonnewitz - Wünschendorf - Dürröhrsdorf
alle 30 Minuten bis Graupa - alle 60 Minuten bis Dürröhrsdorf
97 (vorher 98A, 98B): Pillnitz Fähre - Staffelsteinstraße - Pappritz - Weißig
alle 30 Minuten
98 (vorher 98B, 98C, 228): Pillnitz Fähre - Borsberg - Zaschendorf - Schönfeld - Weißig
alle 60 Minuten
99 (vorher 98B, 228): Weißig - Gönnsdorf - Cunnersdorf - Rockau - Schönfeld
alle 60 Minuten
+226 (vorher 226, 228, 236): Pirnaischer Platz - Waldschlößchen - Bühlau - Gönnsdorf - Schönfeld - Eschdorf - Dürröhrsdorf - Dobra - Heeselicht - Hohnstein
alle 60 Minuten
234 (vorher 234, 753): Pirna Bahnhof - Copitz - Bonnewitz - Wünschendorf - Eschdorf - Rossendorf - Großerkmannsdorf - Radeberg
alle 60 Minuten
Angebot:
Bühlau - Schönfeld wird zukünftig drei Mal pro Stunde, statt heute ein bis zwei Mal bedient, was einer Erhöhung des Angebots um 50 bis 200% entspricht.
Malschendorf wird zukünftig zwei Mal pro Stunde bedient. Das bedeutet das Angebot bleibt gleich. Die Direktverbindungen nach Borsberg und Rossendorf entfallen zwar, werden aber durch attraktive Umstiege in Schönefeld ersetzt. Die Zahl der Direktverbindungen nach Bühlau wird dagegen verdoppelt.
Rockau, Helfenberg und Eichbusch werden weiterhin stündlich bedient und erhalten attraktive Durchbindungen nach Bühlau und Weißig, wo die meisten relevanten Ziele erreicht werden können. Zudem gibt es in Gönnsdorf und Schönfeld gute Anschlüsse.
Pappritz wird weiterhin alle 20 Minuten von der Linie 61 bedient. Auch in Richtung Niederpoyritz und Weißig bleibt es bei 2 stündlichen Abfahrten. Doch anstatt der heute sehr umwegigen 98B wird die heutige 98A auf einen Halbstundentakt verdichtet. Zudem wird eine neue und sehr attraktive Direktverbindung nach Pillnitz geschaffen.
Reitzendorf, Zaschendorf und Borsberg werden ebenfalls weiter im Stundentakt bedient, wobei in der HVZ einzelne Verstärkerfahrten geboten werden. Neu sind attraktive Direktverbindungen nach Pillnitz und Weißig.
In Schullwitz bleibt der Stundentakt und es werden neue Direktverbindungen ins Dresdner Zentrum geschaffen. Allerdings entfallen die Fahrten der heutigen Linie 228, womit einige Direktverbindungen nicht mehr angeboten werden.
Eschdorf erhält neu die Nord-Süd-Linie 234 und wird dadurch nach Rossendorf, Wünschendorf, Pirna und Radeberg angebunden. In Ost-West-Richtung bleibt es beim bestehenden Takt, allerdings werden neue Fernziele angebunden, nämlich Hohnstein und das Dresdner Zentrum.
Im Abschnitt Pirna - Dürröhrsdorf findet weiter Busverkehr statt, aber nicht mehr als Teil der Linie 226. Die Verbindung nach Pirna wird mit Umsteig zum Zug in Dürröhrsdorf oder zum Bus in Dobra gesichert.
In Stürza erfolgt eine erhebliche Verbesserung. Statt eines unregelmäßigen Angebots, bei welchem jede Fahrt ein anderes Ziel und eine andere Abfahrtszeit hat, wird nun ein regelmäßiger Stundentakt angeboten. Besonders außerhalb der HVZ ist dies eine erhebliche Verbesserung, da bisher kaum Fahrten stattfinden. Zudem werden die Betriebszeiten deutlich ausgeweitet.
Auch Heeselicht und Hohnstein profitieren vor allem vom deutlich übersichtlicheren Betriebskonzept. Statt zig verschiedener Linien, die meist nur ein paar Mal täglich fahren, werden nun wenige Linien angeboten, dafür aber mit dichterem Takt und klaren Linienverläufen.
Knoten:
Um gute Umsteigebeziehungen zwischen den Linien und zu anderen Linien zu schaffen, sehe ich ein Konzept mit zentralen Umsteigeknoten vor. Damit sind fast alle denkbaren Verbindungen möglich. Wenn ich Zeit habe, werde ich auch noch einen Taktfahrplan erstellen.
Pirnaischer Platz (1,2,3,4,7,12,62,261,333,360) (5 Minuten) Albertplatz (3,6,7,8,11,261) (20 Minuten) Ullersdorfer Platz (11,61,84,261,521) (5 Minuten) Gönnsdorf (61,97,99) (5 Minuten) Schönfeld Markt (61,98,99) (10 Minuten) Eschdorf Gasthaus (234) (10 Minuten) Dürröhrsdorf Bahnhof (83) (5 Minuten) Dobra Teich (10 Minuten) Heeselicht (10 Minuten) Hohnstein Eiche
Die Innerstädtischen Knoten von Pirnaischer Platz bis Ullersdorfer Platz sind selbstverständlich. Dort gibt es Umsteigemöglichkeiten zu zahlreichen Straßenbahnlinien und teilweise auch Buslinien, wie zum Beispiel der Linie 62. Gönnsdorf bietet Umsteigemöglichkeiten in verschiedene Richtungen. Unter anderem nach Pappritz, Pillnitz, Weißig und in die kleineren Ortschaften des Schönfelder Hochlands. In Schönfeld gibt es Anschlüsse nach Malschendorf oder Borsberg, aber auch nach Pillnitz und Weißig. In Eschdorf können Anschlüsse zur Linie 234 geboten werden, die unter anderem nach Rossendorf, Wünschendorf, Radeberg und Pirna fährt. Dürröhrsdorf kann Anchlüsse zum Zug nach Stolpen, Neustadt und Pirna bieten, wobei die Zukunft der Strecke allerdings fraglich ist. Zudem werden Busanschlüsse nach Wilschdorf, Porschendorf und Elbersdorf gewährt. Vom Knotenpunkt Dobra würde man perspektivisch nach Lohmen, Pirna, Helmsdorf, Stolpen oder Langenwolmsdorf gelangen. Heeselicht kann ebenfalls Umstiege nach Stolpen oder Langewolmsdorf bieten, aber auch Neustadt und Bad Schandau können erreicht werden. Auch von Hohnstein besteht die Möglichkeit weiter in Richtung Neustadt oder Sebnitz zu fahren.
Quellen und Ergänzungen:
(1) Hier definiert als das Gebiet zwischen Elbe, Bühlau, Radeberg, Dürröhrsdorf und Pirna.
Berlin: Neue Wendestelle am Hermannplatz
171 und 194 fahren am Hermannplatz eine umständliche Blockumfahrung. Die Reuterstr. ist eng, stark befahren und oft zugestellt, für die letzte Station sind 5 Minuten im Fahrplan veranschlagt, gerne werden es auch mehr.
Stattdessen sollen sie wie M29 auf der Urbanstr. wenden. Dazu wird die Betriebshaltestelle in der Urbanstr. nach Westen erweitert, und weiter westlich gewendet.
Zusätzlich sollen sie in der Sonnenallee halten, weil sonst die Umsteiger zum M41 West an der Pannierstr. umstiegen, was jenen überfüllen würde. Dazu wird die Haltestelle nach Osten erweitert. Das war früher nicht möglich, weil da eine Tankstelle war, die ist aber bereits geräumt worden.
Diese Regelung soll gelten, bis die Busse in die Pflügerstr. verlegt werden, wie ich hier einst vorschlug.
Berlin: 2. Ost-West-S-Bahn, Alternative
Berlin: Idee einer 2. Ost-West-Stadtbahn (Citytunnel) zur Entlastung der Bestandstrasse
Zugegeben, dieser Vorschlag ist etwas utopisch, allerdings ließe er sich langfristig bei konstantem Bevölkerungswachstum, welches zu erwarten ist, rechtfertigen. Die Stadtbahnstrecke zwischen Westkreuz und Ostkreuz ist gerade im Berufsverkehr ziemlich überlastet.
Zurzeit verkehren dort folgende Linien: S-Bahn S3 Erkner Spandau (alle 20 Minuten) S5 Westkreuz Strausberg Nord (alle 10 Minuten) S7 Potsdam Hbf Ahrensfelde (alle 10 Minuten) S9 Flughafen BER Spandau (alle 20 Minuten) Hinzu kommen die Verstärker der S3, S5 und die S75, welche aufgrund der Kapazitätsengpässe spätestens am Ostbahnhof ihr Ende finden. Hier fährt also im 3/3/4-Minuten-Takt ein Zug. Regionalbahn RE 1 (soll künftig alle 20 Minuten verkehren) RE 2 RE 7 RB14 RB21/RB22 Auch diese Trasse ist exklusive Fernverkehr mit 8 Fahrten pro Stunde schon ausgelastet. Die U2 und die U5 (ab Ende des Jahres) verbinden zudem zwei oder mehr Punkte der Stadtbahn miteinander und sorgen so für Entlastung. Wie lange diese noch als Entlastung betitelt werden kann, lässt sich hinterfragen.
Darum schlage ich eine 2. Ost-West-Verbindung (Citytunnel) für S-Bahn und Regionalbahn vor, welcher sich am Westkreuz ausfädelt und von dort aus bis zum Treptower Kreuz führt. Am Potsdamer Platz könnte man zudem eine Verbindungskurve zur Nord-Süd-S-Bahn bauen, falls man das Projekt "S21" in diese Richtung weiterführen will. Die genaue Streckenführung ist der Skizze zu entnehmen. Über die genaue Ein- und Ausfädelung der Strecke lässt sich diskutieren, falls es Ideen zu einer alternativen Trassierung gibt, würde ich mich über Kommentare entsprechend freuen. Folgende Haltepunkte werden bedient:
- Adenauerplatz (Nur S-Bahn) -> Umsteigemöglichkeit zu U7
- Spichernstraße -> Umsteigemöglichkeit zu U3 und U9
- Viktoria-Luise-Platz (Nur S-Bahn) -> Umsteigemöglichkeit zu U4 und M46
- Nollendorfplatz -> Umsteigemöglichkeit zu U1 bis U4
- Kulturforum (Nur S-Bahn) -> Umsteigemöglichkeit zur M4/M48, M85
- Potsdamer Platz -> Umsteigemöglichkeit zu S1, S2, S25, S26, U2, M4/M48, M85 und M9/M41
- Checkpoint Charlie (Nur S-Bahn) -> Umsteigemöglichkeit zu U6
- Moritzplatz -> Umsteigemöglichkeit zu U8
- Görlitzer Bahnhof (Nur S-Bahn) -> Umsteigemöglichkeit zur U1
- Görlitzer Park (optional) (Nur S-Bahn) -> Umsteigemöglichkeit zur M10 später
- Treptower Kreuz (Nur S-Bahn)
Die Strecke könnte folgendermaßen bedient werden: S-Bahn
- S6 Königs Wusterhausen Citytunnel Spandau Falkenhagener Feld (alle 10 Minuten)
- S9 Flughafen BER Citytunnel Westkreuz (alle 10 Minuten) Spandau Falkensee/Nauen (alle 20 Minuten)
> Die Linie S75 wird im 20-Minuten-Takt bis Charlottenburg verlängert und bildet mir der S3 zusammen einen 10-Minuten-Takt, sodass der bestehende Gesamttakt von 3/3/4' bestehen bleibt.
> Daraus resultiert eine Taktverdichtung zwischen Spandau und Westkreuz. Alternativ, wenn diese nicht benötigt würde, könnte man auch über einer Verlegung der S6 nach Grunewald/Wannsee/Potsdam nachdenken.
Regionalbahn
- RE2 Wismar Citytunnel Cottbus (alle 30 Minuten nach Taktverdichtung Nauen Cottbus) > Durch die Verlegung verkürzt sich die Reisezeit um ca. 10 Minuten > Hält nicht Spichernstraße
- RB10 Nauen Spandau Citytunnel Moritzplatz Schöneweide
- RE13 Rathenow Spandau Citytunnel Moritzplatz (alle 60 Minuten)
- RB65 Frankfurt (Oder) Beeskow Schöneweide Citytunnel Wannsee Beelitz Stadt (alle 60 Minuten) > Neue Durchmesserlinie
Insgesamt also ein 10-Minuten-Takt der Regionalzüge. Hier ist noch Kapazität für die Zukunft.
> Die Linie RE7 könnte auf einen 30-Minuten-Takt auf der Stadtbahn verdichtet werden.
> Die Linie RE1 könnte auf einen 15-Minuten-Takt auf der Stadtbahn verdichtet werden bzw. die RB 23 mit integrieren in den Takt.
> Die Linie RB14 könnte bei Bedarf ebenfalls alle 30 Minuten verkehren.
Ich würde mich sehr über eine ausgiebige Diskussion freuen. Besonders über alternative Vorschläge zum Linienkonzept! 🙂
Nachtrag: Ähnlicher Vorschlag von nicolas.blume
https://https://linieplus.de/proposal/berlin-s-bahn-ost-west-tunnel-mit-abzweig-warschauer-strasse/
Busnetz Dresdner Umland – Sächsische Schweiz // Linie 98
Busnetz Dresdner Umland / Sächsische Schweiz
Das östliche, eher dörflich geprägte Umland von Dresden (1), welches zu großen Teilen sogar zur Stadt gehört, ist ziemlich schlecht erschlossen. Aktuell verkehren dort die Linien 61, 98A, 98B, 98C, 226, 228 und +261. Außer der 61 fährt keine Linie öfter als stündlich. Viele bieten nur einzelne Fahrten in der Hauptverkehrszeit. Für kurze Strecken braucht man oft über eine Stunde. An Wochenende gibt es meist gar kein Angebot. Dieses Angebot ist unzumutbar und führt zu stark erhöhtem Autoverkehr in dieser eher dörflich geprägten Region. In den weiter draußen gelegenen und noch dörflicheren Regionen ist es noch schlimmer. Das Angebot besteht häufig nur aus wenigen Fahrten am Tag. Um die Autofahrer in den ÖPNV zu kriegen, muss man das Angebot deutlich verbessern. Ich sehe hier erhebliche Taktverdichtungen, leicht merkbare Takte und neue Fahrzeuge vor. Das Netz von attraktiven Buslinien wird an Knotenpunkten verbunden, wo sichere Umstiege möglich sind. Zudem werden attraktive Expressverbindungen in die Dresdner und Pirnaer Innenstadt geschaffen. Mit Elektrobussen wird zudem auch der Umweltaspekt abgedeckt und CO2 eingespart. Teilweise sind durch die stärkere Beschleunigung der E-Busse sogar Fahrzeiterparnisse möglich.
Linienkonzept:
61 (vorher 61, 98C, 226, 228): Blasewitz – Bühlau – Gönnsdorf –
- – Pappritz – Fernsehturm
- – Cunnersdorf – Schönfeld – Malschendorf
alle 10 Minuten bis Bühlau – eine stündliche Fahrt endet in Bühlau – alle 20 Minuten zum Fernsehturm und alle 20/40 Minuten nach Malschendorf – Taktlücke zwischen Bühlau und Schönfeld wird durch +226 gefüllt.
83 (vorher 83, 234): Pillnitz – Graupa – Bonnewitz – Wünschendorf – Dürröhrsdorf
alle 30 Minuten bis Graupa – alle 60 Minuten bis Dürröhrsdorf
97 (vorher 98A, 98B): Pillnitz Fähre – Staffelsteinstraße – Pappritz – Weißig
alle 30 Minuten
98 (vorher 98B, 98C, 228): Pillnitz Fähre – Borsberg – Zaschendorf – Schönfeld – Weißig
alle 60 Minuten
99 (vorher 98B, 228): Weißig – Gönnsdorf – Cunnersdorf – Rockau – Schönfeld
alle 60 Minuten
+226 (vorher 226, 228, 236): Pirnaischer Platz – Waldschlößchen – Bühlau – Gönnsdorf – Schönfeld – Eschdorf – Dürröhrsdorf – Dobra – Heeselicht – Hohnstein
alle 60 Minuten
234 (vorher 234, 753): Pirna Bahnhof – Copitz – Bonnewitz – Wünschendorf – Eschdorf – Rossendorf – Großerkmannsdorf – Radeberg
alle 60 Minuten
Angebot:
Bühlau – Schönfeld wird zukünftig drei Mal pro Stunde, statt heute ein bis zwei Mal bedient, was einer Erhöhung des Angebots um 50 bis 200% entspricht.
Malschendorf wird zukünftig zwei Mal pro Stunde bedient. Das bedeutet das Angebot bleibt gleich. Die Direktverbindungen nach Borsberg und Rossendorf entfallen zwar, werden aber durch attraktive Umstiege in Schönefeld ersetzt. Die Zahl der Direktverbindungen nach Bühlau wird dagegen verdoppelt.
Rockau, Helfenberg und Eichbusch werden weiterhin stündlich bedient und erhalten attraktive Durchbindungen nach Bühlau und Weißig, wo die meisten relevanten Ziele erreicht werden können. Zudem gibt es in Gönnsdorf und Schönfeld gute Anschlüsse.
Pappritz wird weiterhin alle 20 Minuten von der Linie 61 bedient. Auch in Richtung Niederpoyritz und Weißig bleibt es bei 2 stündlichen Abfahrten. Doch anstatt der heute sehr umwegigen 98B wird die heutige 98A auf einen Halbstundentakt verdichtet. Zudem wird eine neue und sehr attraktive Direktverbindung nach Pillnitz geschaffen.
Reitzendorf, Zaschendorf und Borsberg werden ebenfalls weiter im Stundentakt bedient, wobei in der HVZ einzelne Verstärkerfahrten geboten werden. Neu sind attraktive Direktverbindungen nach Pillnitz und Weißig.
In Schullwitz bleibt der Stundentakt und es werden neue Direktverbindungen ins Dresdner Zentrum geschaffen. Allerdings entfallen die Fahrten der heutigen Linie 228, womit einige Direktverbindungen nicht mehr angeboten werden.
Eschdorf erhält neu die Nord-Süd-Linie 234 und wird dadurch nach Rossendorf, Wünschendorf, Pirna und Radeberg angebunden. In Ost-West-Richtung bleibt es beim bestehenden Takt, allerdings werden neue Fernziele angebunden, nämlich Hohnstein und das Dresdner Zentrum.
Im Abschnitt Pirna – Dürröhrsdorf findet weiter Busverkehr statt, aber nicht mehr als Teil der Linie 226. Die Verbindung nach Pirna wird mit Umsteig zum Zug in Dürröhrsdorf oder zum Bus in Dobra gesichert.
In Stürza erfolgt eine erhebliche Verbesserung. Statt eines unregelmäßigen Angebots, bei welchem jede Fahrt ein anderes Ziel und eine andere Abfahrtszeit hat, wird nun ein regelmäßiger Stundentakt angeboten. Besonders außerhalb der HVZ ist dies eine erhebliche Verbesserung, da bisher kaum Fahrten stattfinden. Zudem werden die Betriebszeiten deutlich ausgeweitet.
Auch Heeselicht und Hohnstein profitieren vor allem vom deutlich übersichtlicheren Betriebskonzept. Statt zig verschiedener Linien, die meist nur ein paar Mal täglich fahren, werden nun wenige Linien angeboten, dafür aber mit dichterem Takt und klaren Linienverläufen.
Knoten:
Um gute Umsteigebeziehungen zwischen den Linien und zu anderen Linien zu schaffen, sehe ich ein Konzept mit zentralen Umsteigeknoten vor. Damit sind fast alle denkbaren Verbindungen möglich. Wenn ich Zeit habe, werde ich auch noch einen Taktfahrplan erstellen.
Pillnitz (15 Minuten) Schönfeld Markt (15 Minuten) Am Weißiger Bach
Die Innerstädtischen Knoten von Pirnaischer Platz bis Ullersdorfer Platz sind selbstverständlich. Dort gibt es Umsteigemöglichkeiten zu zahlreichen Straßenbahnlinien und teilweise auch Buslinien, wie zum Beispiel der Linie 62. Gönnsdorf bietet Umsteigemöglichkeiten in verschiedene Richtungen. Unter anderem nach Pappritz, Pillnitz, Weißig und in die kleineren Ortschaften des Schönfelder Hochlands. In Schönfeld gibt es Anschlüsse nach Malschendorf oder Borsberg, aber auch nach Pillnitz und Weißig. In Eschdorf können Anschlüsse zur Linie 234 geboten werden, die unter anderem nach Rossendorf, Wünschendorf, Radeberg und Pirna fährt. Dürröhrsdorf kann Anchlüsse zum Zug nach Stolpen, Neustadt und Pirna bieten, wobei die Zukunft der Strecke allerdings fraglich ist. Zudem werden Busanschlüsse nach Wilschdorf, Porschendorf und Elbersdorf gewährt. Vom Knotenpunkt Dobra würde man perspektivisch nach Lohmen, Pirna, Helmsdorf, Stolpen oder Langenwolmsdorf gelangen. Heeselicht kann ebenfalls Umstiege nach Stolpen oder Langewolmsdorf bieten, aber auch Neustadt und Bad Schandau können erreicht werden. Auch von Hohnstein besteht die Möglichkeit weiter in Richtung Neustadt oder Sebnitz zu fahren.
Quellen und Ergänzungen:
(1) Hier definiert als das Gebiet zwischen Elbe, Bühlau, Radeberg, Dürröhrsdorf und Pirna.
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