Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!Regionalverkehr auf der Arlbergbahn
Augsburg (SWA): Straßenbahn – Linie 6 in die Kernstadt Friedberg
Änderungen im Düsseldorfer Raum
Die langlaufende und verspätungsanfällige Linie S1 ist mir seid langem ein Dorn im Auge. Daher möchte ich vorschlagen, dass die Linien in Düsseldorf zu verändern, um diese einkürzen zu können. Zudem soll die S6 gesplittet werden. Dazu muss die Strecke von Wuppertal-Oberbarmen bis Solingen elektrizifiert werden und es muss eine neue Strecke von Langenfeld nach Monheim gebaut werden.
So soll das Betriebskonzept aussehen:
S1: Dortmund-Essen (15 Min) - Duisburg (30 Min)
S6: Essen-Monheim (15 Min)
S7: D- Flughafen Terminal - Solingen (15 Min) - Wuppertal (30 Min)
S16: Duisburg-Köln Nippes (20 Min) (S-Bahn Köln)
RB33 über Willich
Mönchengladbach – Knickelsdorf – Willich/Schiefbahn
Mein Vorschlag für eine meterspurige und niederflurige Überlandstraßenbahnverbindung von Mönchengladbach nach Knickelsdorf, Willich und Schiefbahn, wobei sie ab Willich-Wekeln bzw. Willich-Markt als zweite Verlängerung der Linie 042 aus Krefeld-Stahldorf nach Willich (oder so) dient. Zwischen Willich-Knickelsdorf und Mönchenglabdbach-Neuwerk nutzt die Straßenbahn Teile der stillgelegten Bahnstrecke Krefeld–Rheydt.
Am S-Bahnhof Knickelsdorf besteht eine Umsteigemöglichkeit zur S28-Verlängerung von Kaarst nach Viersen. Betriebskonzept:
- 001 (nicht zu verwechseln mit der heutigen Buslinie 001): Alter Markt - Mönchengladbach Hbf - Eicken - Neuwerk - Knickelsdorf - Schiefbahn Kirche
- 042: Krefeld-Elfrath - Bockum - Zoo - Rheinstraße - Krefeld Hbf - Krefeld-Stahldorf - Willich - Wekeln - Knickelsdorf - MG-Neuwerk - Eicken - Mönchengladbach Hbf - Alter Markt
- 043: Krefeld-Uerdingen Bahnhof - Bockum - Zoo - Rheinstraße - Krefeld Hbf - Krefeld-Stahldorf - Willich - Wekeln - Schiefbahn Kirche
Die Haltestellen Blumenstraße befindet sich Richtungsgetrennt an allen drei Zuläufen.
(Altenbeken – Nordhausen) Ost-West-Elektrifizierung & weitere Ideen
Idee
Die Idee zu diesem Vorschlag kam mir, als ich einen Zeitungsartikel zur Vollendung der hundertprozentigen Elektrifizierung des schweizerischen Bahnnetzes las. E-Loks und -Triebwagen sind auch im Personenverkehr einfach effizienter als Dieselloks und -triebwagen, weshalb auch die für den Güterverkehr unbedeutenden Strecken elektrifiziert wurden. In dem Artikel wurde dasselbe für Deutschland gefordert. Natürlich ist es nicht ganz so einfach, einfach mal das gesamte deutsche Bahnnetz zu elektrifizieren. Dennoch halte ich für sinnvoll, zentrale Strecken zu elektrifizieren, wovon nicht nur der öffentliche Personennahverkehr, sondern auch der Güterverkehr und eventuelle Ausweichverkehre profitieren können. Schnell kam mir die Strecke in den Sinn, welche quasi vor meiner Haustür liegt: Die Südharzstrecke. Sie ist zwischen Walkenried und Northeim zweigleisig ausgebaut, was bei der bisherigen Bahnpolitik eigentlich ein Wunder ist: Die Personenzüge begegnen sich ausschließlich in den Bahnhöfen Northeim, Herzberg und Ellrich; der einzige nennenswerte Güterverkehr (einmal täglich) läuft auf dem eingleisigen Stück zwischen Woffleben und Nordhausen, sonst im Sommer zweimal wöchentlich nach Scharzfeld und selten mal zur Holzverladung nach Herzberg, wie die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ in ihrem Newsletter berichtet. Wozu also noch die Zweigleisigkeit? Sie wäre auf jeden Fall super für den Güterdurchgangsverkehr geeignet, wie einst früher: Die Strecke und die angrenzenden bildeten bis mindestens 1945 die zentrale Ost-West-Strecke im deutschen Güterverkehr, da zur kürzesten Verbindung zwischen Ruhrgebiet und Halle, Leipzig und Dresden gehören. Daher befand sich nach der deutschen Teilung einer der wenigen Grenzübergange bei Ellrich. Mit der Wende änderte sich das, die Strecke durch das Karstgebiet war sehr heruntergekommen und ließ dank der Karstaktivitäten keine hohen Geschwindigkeiten mehr zu und so wurden andere, längere Relationen für die Elektrifizierung auserwählt, welche heute quasi die Grundvorraussetzung für Güterdurchgangsverkehr ist. Das führte auch dazu, dass die Sollingbahn in den 1990er-Jahren ihr zweites Gleis verlor – ein Schicksal, das der Südharzstrecke im Westen (bisher!) erspart blieb.Konkrete Maßnahmen
Folgende Maßnahmen habe ich angedacht:- Elektrifizierung der Bahnstrecke 2974 („Egge-Bahn“) von Langeland bis Ottbergen
- Elektrifizierung der Bahnstrecke 2975 („Sollingbahn“) von Ottbergen bis Northeim
- Elektrifizierung der Bahnstrecke 1810 („Südharzstrecke“) von Northeim bis Nordhausen
- Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit auf 120 Kilometer pro Stunde, mit folgenden Ausnahmen mit 110 km/h: Ertinghäuser Tunnel, Northeimer Einfahrtskurven, nördliche Herzberger Einfahrtskurve, Kurve an der „Dreymanns Mühle“ bei Barbis, Kurven zw. Osterhagen und Tettenborn-Kolonie
Vorteile
Sie hätte im Wesentlichen folgende Vorteile:- Die kürzeste Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und dem Industrieraum Halle/Leipzig wäre wieder für den Güterverkehr nutzbar. Zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin bestände eine neue Umleitungsstrecke. Auch zwischen Hannover und Halle/Leipzig bestände eine neue, gute Umleitung für Güter- und notfalls auch Personenfernverkehr.
- Die Regionalbahnen der Linien 80 (Göttingen–Nordhausen) und 81 (Bodenfelde–Nordhausen) würden deutlich energieeffizienter fahren (ein Vorteil jeder Elektrifizierung). Die Regionalbahnen der Linien 84 (Paderborn–Altenbeken) und 85 (Paderborn–Göttingen) könnten eventuell mit Akku- oder Hybridantrieb (auch Brennstoffzelle) verkehren und so auf einem großen Teil ihrer Strecken Energie sparen und ggf. beim Bremsen zurückspeisen.
- Durch die schnellere Beschleunigung des Rollmaterials (1,1 Meter pro Quadratsekunde (BR 442) statt 0,6 Meter pro Quadratsekunde (BR 648)) können mehr Haltepunkte bedient und/oder die Fahrzeiten verkürzt werden.
- Die Züge der RB-Linien 80 und 82 können in Göttingen evtl. verbesserte bzw. sichere Fernverkehrsanschlüsse erhalten.
- Die Fernanbindung der neu erschlossenen und angrenzenden Regionen könnte neu überdacht werden (von überdenken, nicht überdachen). Besonders Kurztrips von z.B. Leipzig in den Oberharz sind heute nur mit dem Auto möglich. Dazu weiter unten mehr.
- Die aufgegebenen Rangier- und Güterbahnhöfe, z.B. in Herzberg am Harz, können evtl. wiederaufgebaut werden. Die Anliegergemeinden könnten einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren.
Ergänzende Maßnahmen
Nun habe ich folgende weitere Maßnahmen optional angedacht.- Alle Halte werden zu Bedarfshalten umfunktioniert, das heißt, das zwei Minuten vor Ankunft des Zuges ein Schalter am Bahnhof oder im Zug betätigt werden muss, ähnlich wie aktull beim Bus. In Verbindung mit dem durch die Elektrifizierung effizienteren Bremsen und schnelleren Starten machen so auch Halte mit weniger Fahrgastwechsel, wie zum Beispiel Woffleben, Sinn. Damit könnten sogar kleinere Orte entlang der Strecke angebunden und somit der parallele Busverkehr teilweise entfernt werden, wie zum Beispiel in Hammenstedt oder Cleysingen. (Übrigens, in den auf der Südharzstrecke verkehrenden Triebwagen sind solche Schalter schon eingebaut, nur machen sie keinen Sinn, solange der Zug eh überall hält.) Diese Maßnahme kann auch problemlos nach und nach nach der Elektrifizierung erfolgen.
- In Northeim werden die drei Gleise zwischen den Strecken so umgebaut, dass die Güterzüge, wenn nötig, einfahren, umsetzen und gleich wieder rausfahren können. Das ist für die Anbindung Göttingens, Hildesheims und Hannovers wichtig.
- Die Sollingbahn muss zumindest in Teilen wieder zweigleisig werden. Das dürfte kein Problem sein, da das zweite Gleis erst in den 1990er-Jahren entfernt wurde und das Gleisbett dafür unangetastet durchgehend vorhanden ist. Diese Maßnahme kann auch noch später erfolgen, wenn man die Elektrifizierungsmasten clever platziert.
- Auch einen Wiederaufbau des zweiten Gleises der Südharzstrecke zwischen Walkenried und Nordhausen sollte man überlegen, wobei hier bereits viele Begegnungsmöglichkeiten bestehen. Diese Maßnahme kann ebenfalls noch später erfolgen.
- Die Güterkurve in Nordhausen wird (natürlich elektrifiziert) reaktiviert. Sie ist bis auf die Überführungen und Gleise noch vollständig zweigleisig erhalten, sogar noch die Brückenwiderlager!
Verschnellerung des Personenverkehrs
Als nächstes schlage ich, nach einiger Inspirationen, eine neue IRE-Linie vor. Die Fernanbindung des Südharzes ist in den letzten Jahrzehnten massiv zurückgegangen und könnte besonders Richtung Ruhr und Leipzig wieder viel besser sein. Mit dem Auto kann man problemlos einen Kurztrip von Leipzig in den Harz machen, mit der Bahn allenfalls ein langes Wochenende! Dasselbe gilt für den Solling und für's Weserbergland. Beispiel: Von und nach Leipzig braucht man mit dem Auto von z.B. Herzberg am Harz eine Stunde und 50 Minuten; mit dem Zug meist drei Stunden und 16 Minuten, den innerstädtische Verkehr gar nicht mit eingerechnet. Das finde ich nicht gut. Das kann sich mit folgender IRE-Linie ändern:- Leipzig–Flughafen–Halle–Sangerhausen–Nordhausen–Walkenried–Herzberg–Northeim–Uslar–Brakel–Bad Driburg–Altenbeken–Paderborn–Soest–Unna–Dortmund
- In Leipzig: Gute Anschlüsse von Dortmund in Richtung Dresden.
- In Sangerhausen: Gute Anschlüsse von Dortmund in Richtung Sandersleben & Magdeburg (RE 10).
- In Herzberg: Gute Anschlüsse von Leipzig (und Dortmund) in Richtung Osterode, Seesen & Braunschweig (RB46).
- In Northeim: Gute Anschlüsse von Leipzig und Dortmund in Richtung Göttingen (RE2 oder RB80 oder RB82) sowie Seesen, Goslar & Bad Harzburg (RB82, evtl. über RE2) sowie Alfeld und Hannover (RE2).
- Bestenfalls auch Anschluss in Northeim an IC-Züge.
- In Brakel: Gute Anschlüsse Richtung Höxter Holzminden & Stadtoldendorf (RB84).
- In Altenbeken: Gute Anschlüsse Richtung Warburg & Kassel (RE11 oder RB 89) sowie Hameln & Hannover (S5).
- In Herford & Paderborn: Gute Anschlüsse Richtung Bielefeld.
- In Soest: Gute Anschlüsse Richtung Hamm.
- Ruhrgebiet: Gute Anschlüsse Richtung Düsseldorf, Köln & Bonn.
Verworfene Möglichkeiten
Zu Anfang hatte ich überlegt, die alte Helmetalbahn einzubinden, da sie für den Fernverkehr und den Güterverkehr eine interessante Möglichkeit darstellt. (Mehr zu ihrer Geschichte gibt es auf dieser Seite des Karstwanderwegs.) Was meint ihr? Dazu gibt es ein interessantes Konzept von Diplomingeneur Dankwart August, in welchem er auch die Probleme der Südharzstrecke zwischen Tettenborn und Niedersachswerfen erkärt. Ich glaube aber, für meine Zwecke würde die Südharzstrecke völlig ausreichen.Anmerkungen zur Karte
- N: neuer oder reaktivierter Bedarfshaltepunkt
- F: Halte der oben genannten IRE-Linie
NBS Suhl-Coburg
Ludwigshafen|Verlängerung Linie 6 nach Mutterstadt
Ludwigshafen am Rhein ist mit 165.000 EW die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz. Die BASF sorgt tagtäglich für Massen an Pendlern. Leider hat man in der Nachkriegszeit auf die damals topmoderne und heiße, autofreundlliche Stadt gesetzt – zu Lasten der Stadtbahn. Die verschwand nämlich unter die Erde – aber auch nur zur hälfte. Hinzukommt die Randlage des Hbf inklusive schlechter Stadtbahnanbindung. Weiter hat man wenig bis gar nicht in den Ausbau investiert – obwohl dieser dringend nötig ist. Busse wickeln in den Stadtteilen Pfingstweide, Melm, Edigheim, Oppau Nord, Gartenstadt und Maudach, sowie den angrenzenden Ortschaften Mutterstadt, Neuhofen und Altrip den ÖPNV ab. Eine Fehlentwicklung, denn diese Busse stehen, besonders zu HVZ, sehr gerne im Stau. Daher ein paar Überlegungen zur Expansion des Stadtbahnnetzes.
- Verlängerung SL 6 Neuhofen
- Verlängerung SL 6 Gartenstadt Süd – Maudach – Mutterstadt
- Verlängerung SL 7 Oppau – Ostring – Edigheim/Oppau West
- Verlängerung SL 7 Oppau – Edigheim – Pfingstweide
- Verlängerung SL 7 Oppau – Edigheim -Pfingstweide Süd – Frankenthal
- Neue Linie nach LU Gartenstadt
- Neue Linie nach Notwende/Melm ü. Friesenheim
- Verlängerung der Linie 6 am Rheingönheim, kein zusätzlicher Ast
- Überwiegend eigener Gleiskörper -> enorme Fahrtzeitverkürzung
- Anbindung an den S-Bahnhof Rheingönheim -> Umsteigeknoten (ähnlich HD Weststadt/Südstadt)
- Umfahrung von Maudach, eine zusätzliche Buslinie wäre auch bei einer Streckenführung über die Bergstraße nötig -> eigener Gleiskörper
- Die Gartenstadt wird nur tangiert, die Buslinien entfallen also nicht
- Durch die Umfahrung von Maudach fährt man etwas am Bedarf vorbei
- Man fährt sehr umständlich in die Gartenstadt -> die meisten Fahrgäste würden weiterhin den Bus nutzen
Ludwigshafen|Verlängerung der Linie 6 nach Neuhofen
Ludwigshafen am Rhein ist mit 165.000 EW die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz. Die BASF sorgt tagtäglich für Massen an Pendlern. Leider hat man in der Nachkriegszeit auf die damals topmoderne und heiße, autofreundlliche Stadt gesetzt – zu Lasten der Stadtbahn. Die verschwand nämlich unter die Erde – aber auch nur zur hälfte. Hinzukommt die Randlage des Hbf inklusive schlechter Stadtbahnanbindung. Weiter hat man wenig bis gar nicht in den Ausbau investiert – obwohl dieser dringend nötig ist. Busse wickeln in den Stadtteilen Pfingstweide, Melm, Edigheim, Oppau Nord, Gartenstadt und Maudach, sowie den angrenzenden Ortschaften Mutterstadt, Neuhofen und Altrip den ÖPNV ab. Eine Fehlentwicklung, denn diese Busse stehen, besonders zu HVZ, sehr gerne im Stau. Daher ein paar Überlegungen zur Expansion des Stadtbahnnetzes.
- Verlängerung SL 6 Neuhofen
- Verlängerung SL 6 Gartenstadt Süd – Maudach – Mutterstadt
- Verlängerung SL 7 Oppau – Ostring – Edigheim/Oppau West
- Verlängerung SL 7 Oppau – Edigheim – Pfingstweide
- Verlängerung SL 7 Oppau – Edigheim -Pfingstweide Süd – Frankenthal
- Neue Linie nach LU Gartenstadt
- Neue Linie nach Notwende/Melm ü. Friesenheim
- Fast eigener Gleiskörper -> kurze Fahrzeit
- Genügend Platz für die sicher notwendige Wendeschleife
- Optionale Verlängerung nach Waldsee möglich
- Optimalste Anbindung durch Neuhofen hindurch
- Anbindung der wichtigsten Punkte in Neuhofen
- Kostendeckung?
Meerbusch: Modifizierung Linie 832 im Bereich des Bahnhofs Osterath
NRW: VRR/VRS: S6 über Monheim am Rhein
Stadtbahn Düsseldorf: U74-Verlängerung von Meerbusch nach Willich
[NRW:] RB54: Verlängerung von Neuenrade nach Werdohl
Düsseldorf:/Ratingen: Begradigung Linie 751
Ratingen: Linie 752 auf Lintorf beschränken.
SB55 Düsseldorf Hbf – Lintorf – Mülheim Hbf
Mein Vorschlag für eine Verlängerung des Schnellbusses Nr. SB 55 von Ratingen-Lintorf nach Mülheim Hbf. Dieser soll die Buslinie 752 zwischen Ratingen-Lintorf und Mülheim Hbf komplett ersetzen. Die Linie 752 wird entweder auf den Abschnitt Düsseldorf Hbf - Ratingen-West - Tiefenbroich - Lintorf - Krummenweg beschränkt oder dort komplett durch die Linie 754 ersetzt.
Im Moment fährt die Linie 752 von Mülheim Hbf über Ratingen-Lintorf nach Düsseldorf. Sie fährt stets im Stundentakt. Dabei fährt sie zwischen Ratingen-Lintorf und Düsseldorf-Mörsenbroich Heinrichstraße zur HVZ über die A52 und sonst über Ratingen-Tiefenbroich und Ratingen-West. Dort fährt sie auf derselben Strecke wie die Linie 754. Die Linie 754 fährt im 20-Minuten-Takt, in der SVZ oder NVZ im Stundentakt, wobei dann die Linie 752 sie auf einen 30-Minuten-Takt verstärkt. Auf der Autobahn BAB52 schließt die Linie 752 auch eine Taktlücke der Linie SB55, sodass die Linien SB55 und 752 zusammen alle 20 Minuten fahren, wobei die Linie SB55 alle 20/40 Minuten und die Linie 752 alle 60 Minuten. Die Fahrzeit Ratingen-Lintorf - Düsseldorf ist aber über die Autobahn um 20 Minuten schneller als über Ratingen-West und Tiefenbroich. Entsprechend ist ersichtlich, dass die Linie 752 keinen einheitlichen Fahrplan fahren kann. Wenn man die stündlichen Abfahrten zwischen Mülheim Hbf und Ratingen-Lintorf fixieren möchte, kann sie zwischen Düsseldorf-Heinrichstraße und Düsseldorf Hbf nur unterschiedliche Abfahrtszeiten haben.
Hier möchte ich die Linie 752 grundlegend überarbeiten. Im Prinzip soll sie zwischen Mülheim Hbf und Ratingen-Lintorf durch den SB55 ersetzt werden.
Folgendes ergab die Fahrplanrechnung:
- 752: Mülheim Hbf - Ratingen-Lintorf - Autobahn - Düsseldorf: 1:11 h
- 752: Mülheim Hbf - Ratingen-Lintorf - Tiefenbroich - Düsseldorf: 1:30 h
- SB55: Ratingen-Lintorf - Düsseldorf Hbf: 37 Minuten, davon 34 Minuten Ratingen-Rehhecke - Düsseldorf Hbf.
- Rehhecke ist die nördlichste gemeinsame Haltestelle der Linien SB55 und 752. Zwischen Rehhecke und Düsseldorf Hbf ist der Linienweg der 752 über Autobahn identisch mit dem Linienweg des SB55
- Die Linie O16 verkehrt zwischen Ratingen-Lintorf und Ratingen-Breitscheid über das Motor Hotel, statt wie die Linie 752 über Krummenweg. Die Linie O16 ist zwischen Ratingen-Lintorf, Rehhecke und Ratingen-Breitscheid, Kahlenbergsweg (Ecke Flurstraße) 7 bis 8 Minuten schneller als die Linie 752 zwischen Ratingen-Lintorf, Rehhecke und Ratingen-Breitscheid, Flurstraße (Ecke Kahlenbergsweg).
- Daraus ergibt sich, dass die Linie SB55 Mülheim Hbf - Ratingen-Motor Hotel - Ratingen-Lintorf - Autobahn - Düsseldorf von Mülheim Hbf bis Düsseldorf Hbf 1:04 h benötigt. Die Fahrzeit kann durch Auflassen weiterer Haltestellen gedrosselt werden.
Weil 1:03 h als Umlauf nicht optimal ist, soll die Linie SB55 zwischen Ratingen-Lintorf und Düsseldorf alle 20 Minuten (HVZ und NVZ) bzw. alle 30 Minuten (SVZ) verkehren. Die in Lintorf endenden Kurse verkehren weiterhin zur Siemensstraße, sodass sich dann dort in der HVZ bzw. NVZ ein 20/40-Minuten-Takt ergibt.
Momentan fährt die Linie 752 in Mülheim Hbf zur Minute '54 ab. Da über Motor-Hotel aber 8 Minuten Fahrzeit gespart werden können, kann sie dort auch 8 Minuten später abfahren. Somit ändere ich die Abfahrt in Mülheim Hbf auf die volle Stunde ab. Die Linie 752 fährt nicht zur Geisterstunde, aber zum besseren Verständnis rechne ich mit einer Abfahrtszeit in Mülheim um 0:00 h. Dieses "0:00 h" ist einfach als 0 Stunden 0 Minuten zu verstehen und soll die Fahrzeit ab Mülheim Hbf angeben, die das Fahrzeug seitdem gefahren ist.
Der Umlaufplan ist dieser:
- 20-Minuten-Takt:
- Abfahrt in Mülheim Hbf: 0:00 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Düsseldorf Hbf) 0:30 h
- Ankunft Düsseldorf Hbf: 1:04 h.
- Abfahrt Düsseldorf Hbf (FR: Ratingen-Siemenstraße): 1:07 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Ratingen-Siemensstraße): 1:41 h
- Ankunft Ratingen-Siemensstraße: 1:44 h
- Abfahrt Ratingen-Siemensstraße: 1:47 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Düsseldorf Hbf) 1:50 h
- Ankunft Düsseldorf Hbf: 2:24 h
- Abfahrt Düsseldorf Hbf (FR: Ratingen-Siemensstraße): 2:27 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Ratingen-Siemensstraße): 3:01 h
- Ankunft Ratingen-Siemensstraße: 3:04 h
- Abfahrt Ratingen-Siemensstraße: 3:07 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Düsseldorf Hbf) 3:10 h
- Ankunft Düsseldorf Hbf: 3:44 h
- Abfahrt Düsseldorf Hbf (FR: Mülheim Hbf): 3:47 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Mülheim Hbf): 4:21 h
- Ankunft Mülheim Hbf: 4:51 h
- 30-Minuten-Takt:
- Abfahrt in Mülheim Hbf: 0:00 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Düsseldorf Hbf) 0:30 h
- Ankunft Düsseldorf Hbf: 1:04 h.
- Abfahrt Düsseldorf Hbf (FR: Ratingen-Siemenstraße): 1:17 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Ratingen-Siemensstraße): 1:51 h
- Ankunft Ratingen-Siemensstraße: 1:54 h
- Abfahrt Ratingen-Siemensstraße: 1:57 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Düsseldorf Hbf) 2:00 h
- Ankunft Düsseldorf Hbf: 2:34 h
- Abfahrt Düsseldorf Hbf (FR: Mülheim Hbf): 2:47 h
- Ankunft/Abfahrt Ratingen-Rehhecke (FR: Mülheim Hbf): 3:21 h
- Ankunft Mülheim Hbf: 3:51 h
Im 20-Minuten-Takt werden 5 Fahrzeuge/Umläufe benötigt, im 30-Minuten-Takt genügen 4 Fahrzeuge/Umläufe. Die Standzeiten an der Siemensstraße lassen auch ein Wenden am ehemaligen Endpunkt der Linie SB55, dem Motor-Hotel zu - im 20-Minuten-Takt aber nur 1 Minute. Das Motor-Hotel kann gerne als alternative Zwischenendstelle gewählt werden, weil das übersichtlicher ist, als zwei alternierende Endstellen, von denen eine vom normalen Linienweg abweicht.
Eine ständige Führung der heutigen Linie 752 über die Autobahn nach Düsseldorf würde entweder zu einem 20-Minuten-Takt auf dem SB55 + einer zusätzlichen stündlichen Fahrt der Linie 752 über die A52 führen oder aber zu einem 20-Minuten-Takt durch Überlagerung (SB55 im 20/40-Minuten-Takt + 752 im Stundentakt), der aber sowohl mit als auch ohne Umlaufverbindung in Düsseldorf Hbf zu einer Standzeit von 40 Minuten in Lintorf führt. Deswegen ist es schon sinniger, den Linienweg über Motor-Hotel abzukürzen.
Ein gewisser Nachteil, der hier entsteht, ist dass einige Haltestellen auf der Rehhecke (Zechenweg, Fohlenweg, Am Kämpchen und Schumannsdieken) die Direktverbindung nach Düsseldorf verlieren. Zumindest die Haltestellen Zechenweg, Fohlenweg und Am Kämpchen können sie behalten, wenn man den SB55 Düsseldorf - Mülheim (geschickterweise nun SB52B) genannt über die Speestraße und die Straße Rehhecke führt. Dann verliert nur noch Schumannsdieken den direkten Bus nach Düsseldorf. Die heutige Linie 752 kann hier vollständig durch die Linie 754 und SB55 ersetzt werden. Die Linie 754 kann zwar über die Rehhecke Richtung Krummenweg verlängert werden, muss dann aber eine Stichfahrt über die Siemensstraße fahren und kann am Bahnhof Hösel enden. Einen stündlichen Kurs der Linie 754 durch die Linie 752 (meint die heutige Linie 752 Düsseldorf Hbf - Ratingen-West - Tiefenbroich - Lintorf - Krummenweg - Mülheim) zu ersetzen, ist nur bis zum Krummenweg möglich, weil eine Führung bis Hösel S-Bahnhof dann ein zusätzliches Fahrzeug benötigt. Der Bus muss dann im Kreisverkehr Krummenweg wenden und würde eine Haltestelle am Eingang des Minigolfplatzes bedienen, welche Start- und Endstelle ohne Standzeit wird. Die Linie 754 benötigt von Düsseldorf Hbf nach Ratingen-Siemensstraße hin und zurück jeweils 56 Minuten, bis zur Rehhecke braucht sie 53 Minuten und die Linie 752 braucht von der Rehhecke bis zum Krummenweg 6 Minuten. So können sowohl im 20- als auch im 30-Minuten-Takt die Linie 752 Düsseldorf Hbf - Ratingen-Tiefenbroich - Ratingen-Lintorf - Krummenweg in 59 Minuten gefahren werden, was mit 0 Minuten Wendezeit am Krummenweg und 2 Minuten in Düsseldorf Hbf möglich ist. Die Linie 754 wendet dann in Düsseldorf Hbf ebenfalls 2 Minuten und an der Siemensstraße wendet sie 6 Minuten. Falls der Fahrplan mit 2 Minuten Wendezeit in Düsseldorf zu knapp ist und dort besser 4 oder mehr Minuten Wendezeit sein sollen, soll die Linie 770 oder 774 von Ratingen-Hösel S über Krummenweg, Schumannsdieken, Rehhecke und Am Löken nach Lintorf Rathaus verlängert werden. (Die Endstelle ist eine Haltestelle hinter dem Lintorfer Rathaus: Lintorf Kirche. Die Busse fahren dann zum Wenden über die Straße Ulenbroich.) Dabei ist ein 20-Minuten-Takt (SVZ: 30-Minuten-Takt) oder ein 60-Minuten-Takt möglich, aber der Stundentakt führt am Lintorfer Rathaus und Bahnhof Hösel zu sehr langen Standzeiten. Im 30- bzw. 60-Minuten-Takt wird dann auf der Linie 770 bzw. 773 ein zusätzlicher Umlauf benötigt, im 20-Minuten-Takt werden zwei zusätzliche Umläufe benötigt. Eine Verlängerung der Linie 770 bietet den Vorteil, dass Lintorf umsteigefrei mit Heiligenhaus und Velbert verbunden würde.
Die Linie 752 entfällt. Die Linie 754 fährt in Lintorf über Schumannsdieken und ihr Fahrplanangebot wird so umgebaut, dass die Linie 754 die Fahrten der Linie 752 im Abschnitt Lintorf - Tiefenbroich - Ratingen-West - Düsseldorf übernimmt.
Stadtbahn Stuttgart: Neues Liniennetz + Verbesserungen ( Teil 2 )
Das Stadtbahnnetz ist so konzipiert, dass es jederzeit zur U-Bahn umgebaut werden könnte, wenn die finanziellen Mittel vorhanden wären.
Stadtbahn Ludwigshafen Notwende/Melm, Variante A (über Friesenheim)
Ludwigshafen am Rhein ist mit 165.000 EW die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz. Die BASF sorgt tagtäglich für Massen an Pendlern. Leider hat man in der Nachkriegszeit auf die damals topmoderne und heiße, autofreundlliche Stadt gesetzt – zu Lasten der Stadtbahn. Die verschwand nämlich unter die Erde – aber auch nur zur hälfte. Hinzukommt die Randlage des Hbf inklusive schlechter Stadtbahnanbindung. Weiter hat man wenig bis gar nicht in den Ausbau investiert – obwohl dieser dringend nötig ist. Busse wickeln in den Stadtteilen Pfingstweide, Melm, Edigheim, Oppau Nord, Gartenstadt und Maudach, sowie den angrenzenden Ortschaften Mutterstadt, Neuhofen und Altrip den ÖPNV ab. Eine Fehlentwicklung, denn diese Busse stehen, besonders zu HVZ, sehr gerne im Stau. Daher ein paar Überlegungen zur Expansion des Stadtbahnnetzes.
- Verlängerung SL 6 Neuhofen
- Verlängerung SL 6 Gartenstadt Süd – Maudach – Mutterstadt
- Verlängerung SL 7 Oppau – Ostring – Edigheim/Oppau West
- Verlängerung SL 7 Oppau – Edigheim – Pfingstweide
- Verlängerung SL 7 Oppau – Edigheim -Pfingstweide Süd – Frankenthal
- Neue Linie nach LU Gartenstadt
- Neue Linie nach Notwende/Melm ü. Friesenheim
Ludwigshafen | Neue SL LU Gartenstadt
Ludwigshafen am Rhein ist mit 165.000 EW die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz. Die BASF sorgt tagtäglich für Massen an Pendlern. Leider hat man in der Nachkriegszeit auf die damals topmoderne und heiße, autofreundlliche Stadt gesetzt – zu Lasten der Stadtbahn. Die verschwand nämlich unter die Erde – aber auch nur zur hälfte. Hinzukommt die Randlage des Hbf inklusive schlechter Stadtbahnanbindung. Weiter hat man wenig bis gar nicht in den Ausbau investiert – obwohl dieser dringend nötig ist. Busse wickeln in den Stadtteilen Pfingstweide, Melm, Edigheim, Oppau Nord, Gartenstadt und Maudach, sowie den angrenzenden Ortschaften Mutterstadt, Neuhofen und Altrip den ÖPNV ab. Eine Fehlentwicklung, denn diese Busse stehen, besonders zu HVZ, sehr gerne im Stau. Daher ein paar Überlegungen zur Expansion des Stadtbahnnetzes.
- Verlängerung SL 6 Neuhofen
- Verlängerung SL 6 Gartenstadt Süd – Maudach – Mutterstadt
- Verlängerung SL 7 Oppau – Ostring – Edigheim/Oppau West
- Verlängerung SL 7 Oppau – Edigheim – Pfingstweide
- Verlängerung SL 7 Oppau – Edigheim -Pfingstweide Süd – Frankenthal
- Neue Linie nach LU Gartenstadt
- Neue Linie nach Notwende/Melm ü. Friesenheim
Düsseldorf: Straßenbahntrasse über den Südring
Wenig Straßenbahnneubausstrecke mit großer Wirkung:
Im Moment gibt es von Düsseldorf aus eine Straßenbahnstrecke über den Grad-Adolf-Platz und das Regierungsviertel nach Neuss. Sie wird von der Linie 709 befahren und stößt am Südfriedhof auf den Südring. Der Südring wird an der Volmerswerther Straße von der Stadtbahnlinie U72 gekreuzt und endet in Bilk an der Kopernikusstraße, wo selbst ein großer Straßenbahnknotenpunkt liegt. Düsseldorf-Bilk ist mit 40000 EW der bevölkerungsreichste Stadtteil Düsseldorfs und ist ein riesiger Straßenbahnknotenpunkt mit Verbindungen in alle Richtungen (außer Neuss). In Bilk beginnt auch die einzige tangentiale Düsseldorfer Straßenbahnverbindung, die Linie 706, welche von Bilk über Oberbilk nach Flingern und Düsseltal verkehrt. Des Weiteren fahren Straßenbahnen oder besser gesagt Niederflur-Stadtbahnlinien der Wehrhahnlinien (das sind de facto Düsseldorfer Straßenbahnen, werden aber als Stadtbahnlinien vermarktet) auch von Bilk nach Wersten, wo dann die große Straßenbahnachse nach Holthausen und Benrath beginnt. Des Weiteren liegen in Bilk mit der Heinrich-Heine-Universität (HHU) und dem Uniklinikum Düsseldorf wichtige Pendlerziele.
Wie viele Einwohner erschließt derzeit die Straßenbahn?
Derzeit erschließt die Straßenbahnlinie 709 in Neuss die Stadtteile Hammfeld und Innenstadt etwa 14700 EW. Darüber hinaus bietet sie für viele Umsteiger an der Neusser Stadthalle eine zügige Straßenbahnlinie nach Düsseldorf. Aber eben nur zum Südfriedhof, nach Unterbilk, ins Regierungsviertel und zum Graf-Adolf-Platz, jedoch nicht nach Bilk.
Düsseldorf-Bilk hat wie gesagt 40000 EW und ist ein riesiger Straßenbahnknotenpunkt. Die beiden großen hier relevanten Langläufer sind die Linie 706 nach Düsseltal und die Stadtbahnlinien U71/U83 nach Benrath. Die Linie 706 erschließt im Korridor Bilk - Düsseltal 132000 EW und die Linien U71/U83 im Korridor Bilk - Benrath etwa 97000 EW. In beiden Fällen sind die 40000 EW Bilks mit eingerechnet, sodass man diese beim addieren einmal subtrahieren muss, um sie nicht versehentlich doppelt zu zählten. 132000 EW + 97000 EW - 40000 EW = 189000 EW, also rd. 190000 EW.
Lücke auf dem Südring verschenkt Fahrgastpotential:
Wie man auf der Karte gut feststellen kann, besteht im Düsseldorfer Straßenbahnnetz eine Lücke zwischen dem Südfriedhof (und mit ihm Neuss) und dem Straßenbahnknoten Bilk entlang des Südrings. Das sind aber nur 2,5 km Straßenbahnstrecke, die man neu errichten müsste, um die Lücke zu schließen. Wie man aber bereits feststellen kann, erschließt die Straßenbahn von Neuss zum Südfriedhof 14700 EW und die beiden Langläufer ab Bilk (SL 706 nach Düsseltal + U71/U83) zusammen 189000 EW, und damit die Straßenbahn Neuss - Südfriedhof + die beiden Bilker Langläufer 204000 EW. Das bietet definitiv Potential für zwei Straßenbahnlinien von Bilk nach Neuss, die zum einen als Verlängerung der SL 706 und zum anderen als neue Tangentiallinie Neuss - D-Bilk - D-Benrath entwickelt werden. Derzeit kommt man aber vom Südfriedhof nach Bilk nur mit der selten fahrenden Buslinie oder man muss in der Düsseldorfer Innenstadt umsteigen, was einen erheblichen großräumigen, zeitraubenden Umweg ergibt. Immerhin ist die Lücke zwischen dem Südfriehof und Bilk über den Südring nur 2,5 km lang. Damit liegt Bilk (Kopernikusstraße) viel näher am Südfriedhof als am Graf-Adolf-Platz - und auch der Südfriedhof liegt Bilk (Kopernikusstraße) viel näher als dem Grad-Adolf-Platz. Man kann also sehr gut erkennen, dass es sich hier ein recht kleiner Lückenschluss von bloß 2,5 km entlang des Südrings zwischen der Neusser Straßenbahn (14700 EW im direkten Einzugsgebiet) und der Bilker Straßenbahn (204000 EW im Einzugsgebiet Bilk - Düsseltal + Bilk - Benrath) lohnt. Schließlich trägt er erheblich dazu bei, Neuss viel besser mit dem Düsseldorfer Süden und dem Düsseldorfer Osten zu verbinden.
Deswegen:
Mein Vorschlag für eine Straßenbahntrasse entlang des Südrings mit Gleisverbindung auf die U71/U83 Richtung Altstadt.
Mit dieser vorgeschlagenen Trasse lässt sich die SL 706 aus Flingern kommend nach Neuss verlängern, aber vor allem sehr interessant: Die Wehrhahn-Linie erhält eine neue Zulaufstrecke nach Neuss, sodass man Neuss prima in kurzer Zeit mit der Düsseldorfer City verbinden kann. Des Weiteren kann auf der Straßenbahnneubaustrecke auch eine neue Straßenbahnlinie Neuss - D-Südfriedhof - D-Bilk - D-Holthausen - D-Benrath fahren und einen großen Korridor von Neuss in den Düsseldorfer Süden mit einer Direktverbindung verbinden. Mit anderen Worten: Neuss und der Düsseldorfer Süden werden besser vernetzt und das können umsteigefreie Straßenbahnen im 10-Minuten-Takt oder kürzer besser als die Buslinie 723, die bloß im Halbstundentakt die SL709 am Südfriedhof mit den vielen Straßenbahnen und Stadtbahnen in Bilk verbindet.
Wie soll die Trasse aussehen?
Der Südring hat zwischen dem Südfriedhof und der Einmündung Münchener Straße einen besonders breiten grünen Mittelstreifen, der oft 8 m Breite misst. Er eignet sich hervorragend für eine Straßenbahn auf Rasengleis. Im Bereich der Einmündung Münchener Straße ist so viel Platz allerdings nicht vorhanden und bei der wichtigen Verkehrsbedeutung der Münchener Straße als Autostraße nach Benrath erscheint es auch schwer durchsetzbar zu sein, in der Straßenmitte den Autos Fahrspuren zugunsten einer Straßenbahn zurückzunehmen. Südlich ist aber eine sehr große Grünfläche vorhanden, über die die Straßenbahn gut südlich bzw. östlich des Südrings trassiert werden kann. Weil eine Verschwenkung der Straßenbahn von der Mittellage in die Seitenlage und dann zurück in die Mittellage aber schlecht für die gesamte LSA-Schaltung des gesamten komplexen Knotenpunkts ist, fährt die Straßenbahn vollständig in Mittellage oder vollständig in Seitenlage. Schließlich ist es bei einem Wechsel Mittellage - Seitenlage - Mittellage nicht möglich, gleichzeitig der Straßenbahn und geradeausfahredem MIV "Freie Fahrt" zu schalten, sodass die Straßenbahn hier immer ihre separate "Freie Fahrt"-Phase benötigt. Dagegen ist bei einer durchgehenden Seiten- oder Mittellage auch gleichzeitig "Freie Fahrt" für Straßenbahnen und den MIV möglich.
Naheliegend ist, dass die Straßenbahn vollständig in Mittellage trassiert wird, da die Straßenbahnanschlussstrecken an beiden Enden in Mittellage verlaufen. Jedoch möchte ich vorschlagen, die Straßenbahn dort in nördlicher Seitenlage zu trassieren, da die nördliche Seitenlage die vollständige Unabhängigkeit vom MIV im Bereich der A46-AS Düsseldorf-Bilk bietet. Eine Straßenbahn in nördlicher Seitenlage kreuzt keinen einzigen MIV-Strom im Bereich der A46-AS Düsseldorf-Bilk und führt deswegen auch nicht zu weiteren oder verlängerten Ampelphasen; dagegen kreuzt dort eine Straßenbahn in Mittellage die Linksab- und -einbieger von und zur A46 und eine Straßenbahn in südlicher Seitenlage sogar sämtliche Ab- und Einbieger zur A46, sodass die Straßenbahn in Mittel- oder Seitenlage defintiv zu weiteren oder verlängerten Ampelphasen und damit einer verringerten Leistungsfähigkeit des Ampel-Knotenpunkts führt. Jedoch ist die A46-AS Düsseldorf-Bilk nicht nur der Autobahnanschluss für Bilk, sondern auch für Düsseldorf-Zentrum, den Medienhafen, das Regierungsviertel und das LKA-Viertel und damit entsprechend verkehrsreich, sodass die Straßenbahn dort am besten so trassiert werden muss, dass sie die Ampelschaltung nicht beeinflusst; daher nördliche Seitenlage. Die Straßenbahntrasse führt dabei über die heutigen MIV-Fahrstreifen des Südrings FR: Südfriedhof. Der MIV in FR: Südfriedhof fährt dafür über die heutigen MIV-Fahrstreifen in FR: Kopernikusstraße. Der MIV in FR: Kopernikusstraße bekommt dafür südlich auf der heutigen Grünfläche neue Fahrstreifen. Die veränderte Streckenführung für den MIV in FR: Kopernikusstraße habe ich mit eingezeichnet. Ein Gleisbogen zur Linie U72 mit R = 25 m ist auch bei nördlicher Seitenlage möglich. Die Kreuzung Südring/Fleher Straße muss zu einer normalen Kreuzung umgebaut werden, sprich man überquert die Kreuzung geradeaus nicht mehr, indem erst rechts abbiegt, dann auf dem Südring wendet und erneut rechts abbiegt, sondern in dem geradewegs geradeaus über die Kreuzungsmitte fährt.
Auf dem Südring fährt die Straßenbahn bis zum Südfriedhof in nördlicher Seitenlage. Dazu werden die beiden nördlichsten MIV-Spuren durch ein Rasengleis ersetzt und auf dem heutigen Grünstreifen in Mittellage des Südrings der Platz für die beiden weggefallenen MIV-Spuren geschaffen. Erst am Südfriedhof wechselt die Straßenbahn in die Mittellage, damit die Überquerungsstrecke für den MIV am Südfriedhof in alle Richtungen möglichst kurz ist. Im Prinzip kann sich der MIV vor dem Straßenbahn-Bahnübergang korrekt einordnen, und nach dem Überqueren der Straßenbahn selbst auf kürzestem Weg Richtung Südfriedhof, Neuss bzw. Völklinger Straße abbiegen.
Alternativ kann die Straßenbahn auch aufgrund der geringeren Bauaufwandes in Mittellage trassiert werden. Schließlich muss dafür nur der 8-m-breite Grünstreifen mit einem Rasengleis bebaut werden. Im Bereich der Autobahnauffahrt Düsseldorf-Bilk muss aber auch hier die MIV-Fahrstreifen in FR: Kopernikusstraße nach Süden verschoben werden, um Platz für die Straßenbahn auf besonderem Bahnkörper in Mittellage zu schaffen.
Die Mittellage hat gegenüber der nördlichen Seitenlage den Vorteil, dass sie weiterhin westlich der Autobahnauffahrt Düsseldorf-Bilk das dort übliche indirekte Linksabbiegen erlaubt, jedoch den Nachteil, dass sie im Bereich der Autobahnauffahrt Düsseldorf-Bilk eine zusätzliche Ampelphase für die Straßenbahn notwendig macht. Im Vorschlag ist die nördliche Seitenlage eingezeichnet, jedoch gilt letztendlich, dass diejenige der beiden Lagen (nördliche Seitenlage oder Mittellage) gewählt wird, die verkehrstechnisch sinnvoller auf dem Südring ist.
Einen Anschluss an den Merowingerplatz über die Haltestelle "Merowingerstraße" und den Betriebshof "Am Steinberg" wird ebenfalls vorgesehen. Die Haltestelle "Merowingerstraße" (FR: Merowingerplatz) wird allerdings nach Süden auf die Merowingerstraße verlegt. Die Betriebshof "Am Steinberg" erhält eine Gleisharfe für Einrücker aus Richtung Südring/Südfriedhof. Ausrücker Richtung Südring/Südfriedhof fahren über "Am Steinberg" und "Kopernikusstraße". Eine weitere Gleisabbiegemöglichkeit an der Haltestelle "Am Steinberg" wird ergänzt, damit Straßenbahnen auch vom Südring zum Merowingerplatz und dann weiter zur Universität gelangen können.
Insgesamt müssen etwa 2,5 km neue Gleise verlegt werden, davon 1,9 km auf dem Südring zwischen Südfriedhof und Kopernikusstraße.
Generell gilt, dass die Straßenbahnneubaustrecke auf dem Südring immer ein wenig zulasten des MIVs geschieht. Jedoch erlaubt dieser kleine Lückenschluss von 1,9 km eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 706 von Bilk bis nach Neuss. Die Straßenbahnlinie 706 würde dann durchgehend die Straßenbahnstrecke auf der aus B1 (Josef-Kardinal-Frings-Brücke), B326 (Südring/Kopernikusstraße) und B8 (Auf'm Hennekamp - Kruppstraße - Werdener Straße - Dorotheenstraße - Lindemannstraße) gebildeten Hauptverkehrsstraße Neuss - Düsseldorf-Bilk - Düsseldorf-Oberbilk - Düsseldorf-Flingern - Düsseldorf-Düsseltal - Mörsenbroicher Ei von Neuss bis Düsseltal befahren und vielerorts (wirklich in der Regel) auch auf eigenem Bahnkörper unabhängig vom MIV fahren. So schafft sie eine gegenüber dem MIV-konkurenzfähige Verbindung und ist schnell, wenn nicht gar schneller als das Auto, das nicht im Stau steht. So schafft die Verlängerung der Linie 706 über den Südring nach Neuss sicherlich dort auch den MIV zu reduzieren(, sofern er aus Neuss kommt bzw. nach Neuss will und nicht von der A46 kommt bzw. zur A46 will).
Die Idee wird sogar seitens der Stadt Düsseldorf als gut bewertet.
Düsseldorf: SL 707 nach Lichtenbroich
Düsseldorf/Ratingen: Verlängerung U71/U81 nach Ratingen-West
Stadtbahn Stuttgart: Neues Liniennetz + Verbesserungen ( Teil 1 )
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