Linien- und Streckenvorschläge

Suchoptionen Suchen:

Filtern:

Sortierphasenstatus:

Sortieren: Anzahl:

Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag

Ausbau Ottbergen – Bodenfelde – Göttingen

Ich habe mich im Beitrag Sollingbahn – „Hardegser Kurve“ nach Göttingen zu der Bahnstrecke geäußert:

"Höchste Priorität an der Strecke hat erstmal der jahrzehntelang überfällige Ausbau des Abschnitts Bodenfelde-Göttingen über das Niveau einer todgeweihten Bimmelbahn der Nachkriegszeit hinaus. 60 km/h (längere Reisezeit) und Pfeiftafeln (weitere Geschwindigkeitsdrosselung + Belästigung der Bevölkerung) waren in der Vergangenheit vermutlich ein nettes Alibi, um die Stilllegung von Strecken zu rechtfertigen. Alle Bahnübergänge in dem Abschnitt müssen mit Schranken versehen und die Gleisanlage für 100 km/h vMax ausgelegt werden.

Zwischen Ottbergen und Bodenfelde muss die Zweigleisigkeit wiederhergestellt werden. 100 km/h vMax sind hier bereits Standard. Eine Anhebung auf 120-140 km/h, wo möglich, ist wünschenswert.

Ich denke, mit diesen Maßnahmen ist viel mehr Menschen gedient und die Verbindung Paderborn – Göttingen steigt deutlich in ihrer Attraktivität. In Uslar kann man ja sowohl von Bodenfelde als auch in Northeim umsteigen, selbiges gilt für Hardegsen."

Ich schlage also primär vor, die Bahnstrecke zwischen Bodenfelde und Göttingen zu ertüchtigen. Der Bahnkörper ist durchgehend für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auszulegen. Alle nicht-technisch gesicherten Bahnübergänge (ich kann nicht garantieren, dass in der Karte alle eingetragen sind) müssen zudem entweder aufgegeben oder technisch mit Schlagbäumen gesichert werden. 

Zwischen ca. Ottbergen und Lauenförde-Beverungen ist zudem die Erhöhung auf 120 km/h erwägenswert, um die Streckenbelegungszeit zu reduzieren und zugleich die Reisegeschwindigkeit zu steigern.

Optional, da auch mit anderen Fahrkonzepten verbesserbar, aber aus betrieblichen Gründen erwägbar: Zwischen Ottbergen und Bodenfelde abgebaute 2. Gleis mitsamt der nötigen Bahnsteige und Weichenanlagen in Höxter-Ottbergen, Bad Karlshafen (von Hp zu Bahnhof), Lauenförde-Beverungen und Bodenfelde neu zu errichten. Der Grund ist, dass der Streckenabschnitt aufgrund der stündlich fahrenden RB 85 Paderborn – Göttingen  verspätungsanfällig ist und eventuelle Verstärkerfahrten in Bodenfelde teils über mehr als 30 Minuten warten müssen. Zudem erlaubt die Zweigleisigkeit die Errichtung eines durchgehenden RE Paderborn – Bodenfelde – Nordhausen. 

Im Rahmen eines zweigleisigen Ausbaus ist die Nutzung im Gleiswechselbetrieb über Anschluss an ein DSTW denkbar zur weiteren Kapazitätssteigerung, insbesondere im Güterverkehrskontext. 

Die Strecke Paderborn – Göttingen bietet sich ferner für eine Elektrifizierung an. 

S-Bahn Köln – Bonn-Mehlem

Angeregt durch den Vorschlag von Alex8055, (https://linieplus.de/proposal/s-bahn-ausbau-koeln-sued-bonn-hbf/) habe ich meine eigenen Ideen dazu zu Papier gebracht: Ich gehe bei der Infrastruktur deutlich weiter, da ich 2 komplett eigene Gleise von Köln bis Bonn-Mehlem Süd vorsehe. In Köln habe ich den neuen Westring nicht extra eingezeichnet sondern lediglich die Stationen und die neue Überwerfung in Köln West, die die 2 S-Bahngleise mittig aus der Stammstrecke ausfädelt und dann wiederum Mittig in den Westring einfädelt. Der Westring wir dann 4gleisig im Richtungsbetrieb bis Köln Klettenberg betrieben. Hinter Köln Klettenberg fädelt dann die S-Bahn aus und wechselt höhenfrei auf die Westseite. Der Knoten Kalscheuren wird umgebaut. Die S-Bahn auf der Westseite fährt weiter bis Fischeln, wo ein Verknüpfungsbahnhof mit der Stadtbahn ensteht. Die Fernbahn schwenkt in Kalscheuren ab und fährt auf einer Neubautrasse entlang der A553 an Brühl vorbei. gleischezitig wird die Güterzugstrecke von Köln Eifeltor in diese Umfahrung höhenfrei eigefädelt. So kann der gesamte Fern- und Güterverkehr an Brühl vorbei fahren und in der Stadt muss nicht 4gleisig ausgebaut werden (was auch baulich kaum geht). Ebenfalls höhenfrei fädeln in Kalscheuen die Regionalbahngleise nach Brühl aus. Südlich von Brühl wird die Umfahrungstrasse wieder höhenfrei in Mittellage der rechten Rheinstrecke eingefädelt. Die rechte Reinstrecke wird dann im weiteren Verlauf bis Bonn 4gleisg ausgebaut (nicht dargestellt). In Tannenbusch Süd entsteht ein zusätzlicher Haltepunkt. Im Bereich des Güterbahnhofs Bonn West wird die Voreifelbahn höhenfrei in die rechte Rheinstrecke eingefädelt. Bonn Hbf könnte dann fast ein reiner Haltepunkt mit 4 Kanten werden. in der Mitte halten die Fern- und Regionalzüge an einem langen Bahnsteig, während außen jeweils ein S-Bahnsteig für die Voreifel-S-Bahn und die S-bahn von Köln wären. Gleis 5 in Bonn könnte am Tagesrand genutz werden, wenn die Voreifel Bahn im Hbf endet. Südlich des Bonner Hbf muss das "Zentrum für Hochschullehre" der Uni abgerissen werden, da sonst die Durchfahrtsbreite nicht für 4 Gleise ausreichen würde. Kurz hinter dem Bonner Hbf nach Querung des Kaiserplatzes begänne ein 4gleisiger und 1,5km langer Tunnel bis zur Reuterbrücke. Ab dort könnte die Strecke 4gleisig in Troglage bis zur Olaf-Palme-Allee weiterführen und dort in Dammlage weiterführen. Die Annaberger Straße würde auf einer neuen Brücke überquert. An der Hochkreuzallee könnte ein zusätzlicher S-Bahnhof zur besseren regionalen Erschließung entstehen. Entlang der Roonstraße würde es sehr eng werden und ein paar Häuser/Garagen westlich der Bahn müssten für den 4gleisigen Ausbau weichen. Die Plitterdorfer Straße würde auf einer neuen Brücke gequert. Nördlich des Bahnhofs Godesberg ist ebenfalls wenig Platz und die Parkhäuser an der Bahn sowie das Kino müssten entfallen. Der Bahnhof Bad Godesberg selber hat bereits 4 Gleise und ist ausreichend. Südlich des Bahnhofs Godesberg würde die 4gleisige Strecke wieder für 800m bis zur Mainzer Straße in einen Lärmschutztunnel übergehen. Am Tunnelende zwsischen Mainzer Straße und im Bereich der Gbf Mehlem wechseln die außen liegenden S-Bahngleise auf die Innenseite zwischen die Fernbahngleise. Dazu werden die außen leigende Gleise etwas länger im Tunnel geführt während die innenliegende Gleise darüber liegend nach außen schwenken. Der Bahnhof Mehlem erhält 4 Bahnsteige und wird in Hochlage auf einen Damm verlegt. Die direkt südlich des Bahnhofs kreuzende Drachenburger Straße wird mittels einer neuen Überführung gequert. Südlich des Bahnhofs Mehlem wird die B9 in einen neuen Tunnel verlegt. So entsteht Platz um die Bahnstrecke 4gleisig auszubauen. An der Kreuzung mit der Hagenstraße entsteht ein neuer Bahnhof "Bonn-Mehlem Süd". Die mittigen S-Bahngleise dieses Bahnhofs dienen dann für die Wende der S-bahn von köln und Euskirchen. Daran schließt sich noch der bereits bestehende 4gleisige Überholbahnhof Neuer Weg an. Betrieblich entstünde so von Köln bis in den Bonner Süden eine durchgehend separate S-Bahn Infrastruktur. Im Stadtbereich von Bonn liegen die S-Bahngleise außen und werden je nach Taktung der Linien nach Köln und Euskirchen (3x20 oder 4x15) alle 10 bzw. alle 7,5 Minuten befahren. Im Stadtgebiet Bonn können fast alle Bü's beseitigt werden und es wird eine massive Lärmentlastung erreicht. Leider ist eine Tieferlegung der Bahn in Bad Godesberg aufgrund der Tieflagen von Bundestraße 8 und der U-Bahn dort nicht möglich.

S-Bahn Ausbau: Köln Süd – Bonn HBF

S-Bahn Ausbau: Köln Süd - Bonn HBF

Hier stelle ich den notwendigen Ausbau für die neue S-Bahnverbindung zwischen Köln Süd und Bonn HBF dar. Der Ausbau erfolgt auf der gesamten Strecke zweigleisig und befindet sich westlich von der vorhandene Strecke zwischen Köln Süd und Bonn HBF. Der Ausbau kommt, soll jedoch zum Teil nur eingleisig sein. Ich sehe hier Optimierungspotenzial. Mehr zum S-Bahn Ausbau in und um Köln findet man auf der Projektwebseite. In einer Präsentation vom NVR (Seite 25f) werden die einzeln Baumaßnahmen zur Westspange und der S-Bahn Trasse nach Hürth Kalscheuren genauer beschrieben. Dort wird auch erklärt, dass die S-Bahn im Westring mittig zwischen den Ferngleisen liegen wird.

Der Ausbau beinhaltet eine Stations-Offensive, beim S-Bahn Ausbau entstehen 5 neue S-Bahn Haltepunkte.

  • Köln-Weißhausstraße
  • Köln-Klettenberg (Zukünftige Verknüpfung mit der KVB Linie 13, Gürtellinie)
  • Hürth-Fischenich (Verknüpfung mit der KVB Linie 18)
  • Bonn-Tannenbusch (Verknüpfung mit der KVB Linie 16 & 63)
  • Bonn-West (Verknüpfung mit der KVB Linie 16, 18, 63 & 68 und S23)

Vorhandene Bahnhöfe müssen auf mindestens vier Bahnsteige ausgebaut werden, wenn die vorhandene Bahnsteige erhalten werden sollen.

  • Köln Süd & Hürth-Kalscheuren
    • Bahnhöfe sind bereits dafür ausgelegt
  • Brühl 
    • Neues Gleis westlich von Gleis 1
    • Neuer Bahnsteige westlich vom neuen Gleis
    • Neues Gleis für Bahnsteig 5 für mehr Kapazität und Überholungsfahrten
  • Sechtem
    • Neues Gleis westlich von Gleis 1
    • Neuer Mittelbahnsteig zwischen Gleis 1 & 2
  • Roisdorf
    • Neues Gleis westlich von Gleis 1
    • Zwei neue Außenbahnsteige westlich und östlich im Bahnhof
  • Bonn HBF
    • Unterführung Herwarthstraße bis zur Gluckstraße verlängern, damit die Strecke zweigleisig ausgebaut werden kann.

Alle Bahnsteige sollen auf 215m Länge und 96cm Höhe ausgebaut werden, damit diese für eine zukünftigen Dreifachtraktion nichts im Weg steht und auch Barrierefrei sind.

Eine Besonderheit ist, dass zwischen Hürth-Kalscheuren und Brühl, die Gleise nicht Parallel zur vorhandene Strecke verlaufen, sondern der Trasse in Richtung Erftstadt folgen. In Fischenich entsteht ein wichtiger Umsteigepunkt zwischen der KVB Linie 18 und der S-Bahn. Danach läuft die Trasse wieder auf die vorhandene Trasse zurück.

Die Pfeile in der Karte stelle weitere zukünftige S-Bahnstrecke dar, die mit dieser Strecke in Verbindung stehen. Wenn nun die Strecke bis nach Bonn Bad Godesberg plant, würde eine Stammstrecke zwischen Bonn West und Bad Godesberg entstehen.

Zwischen Köln-Süd und Hürth-Fischenich wird künftig die S-Bahn S15 nach Euskirchen fahren. Außerdem wird die S23 die Strecke zwischen Bonn West und Bon HBF mit nutzen. In den Planungen wird die Linie zwischen Köln HBF und Bonn HBF S17 genannt. Alle S-Bahnlinien fahren im 20 Minutentakt, daher ist auf dem Strecke Abschnitt Hürth nach Köln ein 10 Minutentakt vorhanden und ebenfalls ab Bonn West zum Bonn HBf. Bei einer Takterhöhung der Linie 17 oder einer neuen S-Bahnlinie von Bonn in Richtung Köln über die Südbrücke wären noch genug Kapazitäten frei. Bei einer eingleisigen Strecke wäre das nicht der Fall.

Bielefeld-Sennestadt: Haltestelle am Stadion

Nachdem der Streckenverlauf für die Verlängerung der Bielefelder Linie 1 nach Sennestadt feststeht, möchte ich meinen Vorschlag für die Endhaltestelle „Am Stadion“ einbringen. Die genaue Position von dieser steht nämlich noch nicht fest. Ich schlage vor die Station zwischen der Elbeallee und der Busspur an dem Spielplatz zu platzieren. Die Station selbst soll einen Mittelbahnsteig mit zwei Stumpfgleisen bekommen. Um für einen späteren Einsatz der GTZ8-B (VAMOS) vorbereitet zu sein sollen diese auf eine Länge ausgelegt werden, damit eine VAMOS-Traktion (knapp 75m!) auch in die Station passt. Der Station sollen zwei Weichen vorgelagert werden mit einem kurzen eingleisigen Stück, um sich eine doppelte Kreuzweiche zu sparen. Die Zeichnung wird meinen Vorschlag in Bezug auf die Weichen besser erklären, als mein Vokabular 😉 Aufgrund dessen, dass der erste Versuch des Vorschlags durch einen Bug fehlschlug, probiere ich es nochmal. Hier mit bestätige ich, dass der Vorschlag eine Beschreibung sowie die dazugehörige Zeichnung besitzt.

Köln – Ausbau Gütergleise für Personenverkehr [Longerich – Nippes] mit neuer Überleitstelle

Zwischen Longerich und Nippes ist die Strecke viergleisig. Zwei der Gleise werden aber aktuell nur vom Güterverkehr benutzt, während die anderen zwei Gleise zwischen Regionalverkehr (RE6, RE7) und S-Bahn (S6, S11) geteilt werden müssen. Mit dem Ausbau der Gütergleise auf Tempo 160 und dem Bau einer neuen Überleitstelle könnte der Regionalverkehr nach Bedarf auch die Gütergleise nutzen und käme so der S-Bahn nicht mehr in die Quere.

Gütersloh Tram 1

Gütersloh Tram 1

Aufgrund seiner wachsenden Größe hätte sich Gütersloh auf jeden fall eine Straßenbahn verdient. Diese Linie soll sich darauf fokosieren den Osten der Stadt schnell über die Innenstadt mit dem Westen anzubinden und umgekehrt. Die Linie fährt von Mo-Fr im 10-min.-Takt und von Sa-So im 30-min.-Takt. Morgens und Nachmittags sollen sich die Kurse auf die Wendeschleife Grundschule Pavenstädt konzentrieren und sonst werden die Endstellen im Westen je aller 20 min. erreicht.

Entflechtung U-Bahn/Straßenbahn Essen Hbf

Zur Darstellung: 

Die eingezeichneten Linien sollen explizit die Gleisführung abbilden und dienen nicht der Darstellung der Linien. Die Linienverläufe bleiben bei diesem Vorschlag unangetastet. Der Vorschlag bezieht sich rein auf die Fahrtrichtung Süden, daher wurde auf die Abbildung der Gleise in nördliche Richtung verzichtet.

Zum Problem:

Das Problem, dass die Gleisführung im südlichen Kopf des U-Bahnhofs Essen Hbf mit sich bringt, wird bei Betrachtung des vorhandenen Gleisplans schnell ersichtlich. Kurzgesagt: Es gibt eine Kreuzung, die von jedem in Richtung Süden fahrenden Zug (abgesehen von der U11) überquert wird.  Diese Kreuzung kann als Schwachstelle des gesamten Essener U-Bahnsystems bezeichnet werden. Sogar der Neubau der Oberirdischen Bahnhofstangente wird teilweise mit dieser Schwachstelle begründet.

(Es lohnt sich ein Blick Besuch von Gleisplanweb.eu)

Neben der teilweisen Anpassung von Spurweiten auf bestimmten Tunnelabschnitten, dreht sich der Vorschlag vor Allem um zwei neue Verbindungstunnel:

Tunnel 1: Dieser Tunnel stellt den neuen Fahrweg für U17 und U18 dar. Der Tunnel soll unterhalb der beschriebenen (noch!-) Brachfläche und der Baedekerstraße verlaufen. Umsetzbar scheint mir ein Radius von mindestens 70 Metern, was dem Kurvenradius des bestehenden Fahrwegs entspricht. Die Strecke zwischen Beginn und Ende des Tunnelabschnitts ist etwa 100m lang, sodass sich ggfs. ein Höhenunterschied der Anschlusspunkt realisieren lassen sollte. Mithilfe dieses Bauwerks können deutlich mehr Parallelausfahrten realisiert werden, da die Kreuzung der U-Bahnlinien U17 und U18 mit den Straßenbahnlinien 105 und 101 entfällt. 

Tunnel 2: Mithilfe dieses Tunnels soll eine weitere Entflechtungswirkung erzielt werden. Die Errichtung von Tunnel 1 wie in der Abbildung gezeigt, führt dazu, dass ein kurzer Gleisabschnitt von den drei U-Bahnlinien sowie von 108 und 107 benutzt wird. Dieses Problem ließe sich auch lösen, in dem man die Ausfädelung in den Tunnel 1 weiter nach Norden vor den Gleiswechsel (in der Abbildung rot) verlegt, allerdings bin Ich mir hier nicht sicher, inwiefern die anliegende Bebauung in dem Bereich einer Umsetzung im Wege stehen würde. Daher habe Ich mir für diesen Fall eine weitere Lösung in Form von Tunnel 2 überlegt. Dieser verbindet das Streckengleis von 101/105 mit einem Tunnel, in dem sich zur Zeit ein Abstellgleis (Regelspur) befindet, in das lediglich aus Richtung Süden eingefahren werden kann. Die Distanz zwischen der Streckengleis und dem Prellbock ist relativ gering, daher fällt auch die Tunnellänge eher kurz aus. Die Höhe der Anknüpfungspunkte dürfte vergleichbar sein, sodass keine (oder wenig) Höhe ausgeglichen werden muss. Zwischen Tunnel 2 und der Erdoberfläche befindet sich eine Tiefgarage. Hier kann Ich tatsächlich nicht abschätzen, inwiefern sich das positiv oder negativ auf die Umsetzbarkeit des Projekts auswirkt. 

S-Bahn Köln: Ausfädelung S17 nach Solingen – Variante 2

Die S17 ist aktuell geplant zwischen Bonn Hbf und Köln Deutz. Im Konzept des Deutschlandtakts würde diese Linie bis Solingen führen, was ich sehr sinnvoll finde, denn dadurch kann die RB48 hier ersetzt werden.

 

Vor dem S-Bahnhofs Stammheim würde die Strecke mittig auf eine zweigleisige Rampe ausgefädelt. Das westliche Streckengleis der S6 muss dafür nach Westen verschwenkt werden. Daran schließt eine zweigleisige Brücke an, die die anderen Bahngleise, den Höhenhauser Ring, den Dünnwalder Kommunalweg und die A3 überquert. Der Kurvenradius entspricht dem der südlich gelegenen Ausfädelung der S11, dort gilt 70km/h, was ich hier auch ansetzen würde.

Diese Alternative wäre direkter, würde aber einen größeren Eingriff erfordern.

S-Bahn Köln: Ausfädelung S17 nach Solingen – Variante 1

Die S17 ist aktuell geplant zwischen Bonn Hbf und Köln Deutz. Im Konzept des Deutschlandtakts würde diese Linie bis Solingen führen, was ich sehr sinnvoll finde, denn dadurch kann die RB48 hier ersetzt werden.

 

Direkt nördlich des geplanten S-Bahnhofs Berliner Straße würde die Strecke mittig auf eine zweigleisige Rampe (250m Länge, 25‰ Steigung) ausgefädelt. Das westliche Streckengleis der S6 muss dafür nach Westen verschwenkt werden. Daran schließt eine zweigleisige Brücke an. Der Kurvenradius entspricht dem der südlich gelegenen Ausfädelung der S11, dort gilt 70km/h, was ich hier auch ansetzen würde.

Eingriffe in Bausubstanz: Ein Wohnhaus müsste abgerissen werden. Außderdem müssten mehrere Bäume gefällt werden.

Diese Alternative wäre ein geringerer Eingriff, wäre aber auch länger.

Bielefeld: Linie 25 o. 26 über Schloßhofstraße

Mein Vorschlag sieht vor die Linie 25 oder 26 hinter der (H) Schneiderstraße über die Schloßhofstraße auf zur (H) Jakob-Kaiser-Straße zu führen. Auf der Schloßhofstraße soll noch eine neue Haltestelle entstehen. Ziel ist es die dort angesiedelten Häuser ebenfalls an das Busnetz anzuschließen, ohne dass man zur nächsten Haltestelle (Flehmannshof, Am Rehwinkel,...) laufen muss. Um den Linienweg über den Flehmannshof zu behalten, soll nur eine der beiden Linien über die Schloßhofstraße fahren. Was haltet Ihr davon?

Direktverbindung Unna-Hörde-Bochum erhalten

Wegen Umbauarbeiten an einigen Bahnsteigen am Dortmunder Hbf fährt der RE11 aktuell über Dortmund Hörde und Bochum. Es wird sicher einige Fahrgäste geben, die sich an diese Direktverbindung gewöhnen werden, daher halte ich es für inakzeptabel sie wieder abzuschaffen, wenn der RE zurück muss. Ansonsten würden nach der Umleitung wieder alle Züge, die von Unna oder Hörde nach Westen über diese Bahnstrecke fahren ausnahmslos zum Dortmunder Hauptbahnhof fahren. Die bestehenden Linien bleiben selbstverständlich bestehen, sodass die Erreichbarkeit des Dortmunder Hauptbahnhofes nicht verschlechtert wird. Da die Strecke Dortmund-Bochum mit dem RRX und dem Fernverkehr voll ist, muss diese Linie über Langendreer geführt werden und kann in Bochum Hbf nur auf Gleis 2 ankommen. Die Linie soll dabei zunächst bestehende Haltepunkte bedienen, aktuell nicht existierende Bahnsteige oder Weichenverbindungen, die einen Halt in Langendreer und Dorstfeld ermöglichen sollen langfristig hinzu kommen. Da Bochum-Essen auch voll sein dürfte, wäre eine Verknüpfung mit der angekündigten Linie Haltern-Recklinghausen-Bochum sinnvoll. Inspiriert zu diesem Vorschlag hat mich dieser Vorschlag, wobei meiner den Vorteil hat, dass jetzt schon überall Oberleitung vorhanden ist: https://linieplus.de/proposal/s41-bochum-dorstfeld-hoerde-schwerte/

Linie 12 nach D-Dorf (SÜDFRIEDHOF)

Linie 12 nach D-Dorf Linienführung: 12= Zollstock - Langel Fähre 12= Zollstock - D- Südfriedhof (12= Zollstock - Neuss- Stadthalle) WOZU SOLL DIE DIENEN? Es soll die Stadtbahn "KVB" an die "Rheinbahn" angeschlossen werden. Zudem soll es die DB Strecke entlasten und ein paar kleine Ortschaften an die Stadtbahn anschließen.

RE Bielefeld – Marburg

Ich schlage hiermit einen Regionalexpress Bielefeld – Marburg vor. Zugegeben, dieser Vorschlag ist ambitioniert und erfordert eine Reihe von Maßnahmen:

  • Reaktivierung der Reaktivierung der Almetalbahn: politisch konkret erwünscht und mittelfristig erwartbar
  • Nach Möglichkeit: Elektrifizierung des kompletten Streckenzugs von Bielefeld nach Marburg
  • Zweigleisiger Ausbau mindestens der Bahnstrecke Hövelhof – Paderborn, besser Brackwede – Paderborn zur Einplanbarkeit parallel laufenden S-Bahn-Verkehrs
  • Einführung einer parallelen RB Marburg – Frankenberg zur Reduktion nötiger Unterwegshalte
  • Ertüchtigung der Bahnstrecke Paderborn – Cölbe für min. 100 km/h vMax
Dieser Regionalexpress ist nur langfristig im Rahmen eines großen Infrastrukturprojekts umsetzbar. Ich sehe hier aber einen sinnvollen Beitrag zur Schließung einer Versorgungslücke, da die Verbindung OWLs in Richtung Süden aktuell nur indirekt über Kassel (via Altenbeken, Warburg) erfolgt und die bislang tangential liegende Rothaarregion komplett abgehängt. Durch die realistischer werdende Reaktivierung der Almetalbahn bietet sich hingegen die Möglichkeit zur Umsetzung eines durchgehenden Streckenzuges.

NRW: VRR 2022: Bochum-Haltern am See Angepasst

Da im Fahrplanwechsel 2022 eine neue Verbindung von Bochum Hbf nach Haltern am See eingerichtet werden soll, habe ich überlegt die Linie zu ergänzen. Erstmal habe ich keine Verlängerungsvorschläge gemacht da der VRR-Pressesprecher ausdrücklich gesagt hat das so etwas erstmal nicht stattfinden werde. Jedoch habe ich Haltepunktvorschläge die ich auch schonmal vorgeschlagen habe, die sich jedoch mit dieser Linie perfekt einrichten ließen könnten.   Von Süden nach Norden:   BO-West bleibt BO-Hamme bleibt BO-Riemke soll entfallen HER-Holsterhausen: Ich Zitiere von dem Bericht der WAZ:  

FDP-Politiker Thomas Nückel hat sich für die Einrichtung eines neuen Haltepunktes des VRR in Herne-Rottbruch ausgesprochen. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 plane der VRR eine Personen-Bahnverbindung von Haltern über Marl und Recklinghausen nach Bochum Hbf zu betreiben. Diese sei Anlass, über den Neubau eines Bahnsteigs für einen Haltepunkt in Herne-Rottbruch nachzudenken, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Für die wichtige Nord-Südverbindung im Ruhrgebiet können vorhandene Gleise genutzt werden“, sagt Nückel. Bislang fahren über die durch die Mitte des Herner Stadtgebietes führende Trasse nur Güterzüge. Der von ihm vorgeschlagene neue Haltepunkt hätte viele Vorteile: „Damit könnte den Einwohnern von Herne-Holsterhausen sowie den Besuchern und Arbeitnehmern des Shamrockparks auf dem Gelände des ehemaligen Firmensitzes der RAG eine attraktive Schienenverbindung geschaffen werden“, so Nückel. Der Haltepunkt wäre eine sinnvolle Ergänzung zwischen den Haltepunkten Recklinghausen-Süd und Bochum-Riemke, meint der Politiker.

  HER-Baukau RE-Süd RE-Grullbad RE-Hillerheide RE-Hbf Marl-Sinsen Haltern am See    

[AC] Zweisystembahn Aachen-Eschweiler-Düren

Durch eine Zweisystembahn von Vaals nach Düren werden viele Städte/ Kleinstädte umsteigefrei auf direktem Wege mit Aachen verbunden. Zudem entstehen zur besseren Anbindung auf bestehender Strecke neue Haltepunkte und der gemeinsame Verlauf mit der RB20 bekommt einen zweigleisigen Ausbau. Damit Düren gut durchgebunden wird, entsteht eine Trasse in den Norden, sowie in den Süden der Stadt um eine gute Anbindung zu ermöglichen. Damit entstehen 2 Linien (Nummern können abgeändert werden):
10: Vaals-Bf Schanz-Hauptbahnhof-Stolberg (Rhein)-Eschweiler-Düren, Kapelle

11: Bf Schanz-Hauptbahnhof-Stolberg (Rhein)-Eschweiler-Düren, Birkesdorf

Takt:

10 (Ergänzt sich dichter mit Linie 11) 

Mo-Fr (T): 40-min.-Takt

Mo-Fr (N): 60-min.-Takt

WE (T): 30-min.-Takt

WE (N): 60-min.-Takt

11 (Ergänzt sich dichter mit Linie 10)

Mo-Fr (T): 40-min.-Takt

Mo-Fr (N): 60-min.-Takt

WE (T): 40-min.-Takt

WE (N): 120-min.-Takt

Straßenbahn Mülheim Raadt

Straßenbahn nach Mülheim Raadt wegen Wandelenus Wahnsinn in Zeiten des Klimawandels stillgelegt. Gleise liegen noch es wird Zeit da wieder Straßenbahnen drauf fahren zu lassen.

[AC] Zweisystembahn Aachen-Herzogenrath

Zweisystembahn Aachen - Kohlscheid - Herzogenrath

Eine Straßenbahn für Aachen wurde schon öfters diskutiert. Jedoch habe ich eine andere Idee - Eine Zweisystembahn, die bestehendes Zuggleis nutzt und die wichtigsten Teile von Aachen und Herzogenrath miteinander verbindet. Bei dem bestehenden Abschnitt werden zur besseren Erschließung auch neue Haltepunkte hinzugefügt. 

Takt:

Mo-Fr (T): 20-min.-Takt

Mo-Fr (N). 30-min.-Takt

WE (T): 30-min.-Takt

WE (N): 60-min.-Takt

Zudem wird eine weitere Linie innerhalb von Aachen zwischen Siegel und Westbahnhof errichtet werden. Dadurch wird der ÖPNV in Aachen sowie Herzogenrath für alle, gerade für Schüler verbessert.

 

UPDATE: Die Möglichkeit für eine Fahrt über den Grabenring habe ich nun auch mit eingebaut. Dadurch könnten einige neue Schulen sowie das Theater an die Linie mit angebunden werden. Statt Aachen, Laurensberg-Rosenhügel soll die Haltestelle Laurensberg-Nord entstehen. Der Haltepunkt Straß entfällt und der Haltepunkt Herzogenrath-Süd wurde verschoben. Des weiteren erfolgt zwischen Aaren-West und Aachen-Laurensberg sowie Aachen-Nord und Herzogenrath-Süd die Strecke aufgrund des Regionalverkehrs ein 3-4gleisiger Ausbau.

Dortmund: Stadtbahn nach (Neu)Asseln

Ich schlage vor die Funkturmsiedlung in Dortmund Neuasseln über eine ehemalige Bahntrasse anzubinden, die ich schon benutzt hatte um eine Vorschlag zur Anbindung des Flughafens zu erstellen. https://linieplus.de/proposal/dortmund-u40-flughafen-asseln/ Da der Tunnel der Stammstrecke 1 nur noch eine weitere Linie zulässt, könnte beim Bau beider Abzweige ab Trapphofstraße nur noch ein 20 Minuten Takt gefahren werden, das sollte für den Flughafen jedoch reichen. Sollte dieser geschlossen werden, kann man sich umgekehrt auch auf diesen Vorschlag konzentrieren und den Flughafenast als optional betrachten, je nachdem ob die Nachnutzung des Geländes das rechtfertigt. Je nachdem wie weit es sich lohnt bzw wenn man das ganze nicht auf einmal umsetzen möchte könnte die Endhaltestelle auf einer noch bestehenden Bahnbrücke in der fußläufiger Reichweite der Großwohnsiedlung liegen, die mit diesem Vorschlag erschlossen werden soll. Dies ist als Endhaltestelle Abschnitt 1 eingezeichnet. Mit über 17 Metern Breite bietet diese Brücke ausreichend Platz für 2 Gleis und Bahnsteige. Sollte es sich lohnen kann man eine Tangentialverbindung zur U43 herstellen und hätte dann die Möglichkeit das 20 Minuten Takt Problem zu lösen, indem man zusätzlich noch einige der Haltestellen von Süden aus über die U43 anfährt. Dabei würden die Kurse verlängert, die aktuell in Brackel enden, es würde also keine Zusatzlast auf dem Abschnitt Innenstadt-Brackel entstehen. Theoretisch bestünde die Möglichkeit die Niederflurlinie beliebig weit mit den Hochflurlinien überlappen zu lassen, indem man die Haltestellen auf dem Weg mit Kombibahnsteigen ausstattet, da müsste man dann schauen für welchen Abschnitt eine Bedienung durch mehrere Linien sinnvoll ist. Je nachdem wo man die Hochflurlinie enden lässt könnte man die Verbindung westlich von Asseln herstellen, wo Platz für eine Endhaltestelle mit Hochbahnsteigen wäre oder im Zentrum von Asseln, was eine Umsteigemöglichkeit zur S4 bieten würde, aber wo kein Platz für Hochbahnsteige wäre.

Dortmund: Stadtbahn zum Flughafen Sparvariante

Die Stadt Dortmund plant nach wie vor einen Abzweig zum Flughafen,da dieser für die Kommunalpolitik durchaus einen hohen Stellenwert hat. Er liegt zwar in seiner Bedeutung weiter hinter den Flughäfen von Düsseldorf und Köln zurück, ist jedoch der einzige nennenswerte Flughafen im Ruhrgebiet.

Die offizielle Trassenvorhaltung sieht eine Trasse nördlich der B1 vor. Dafür wäre vermutlich eine teure Ausfädelung aus der B1 mit Brücke oder Tunnel nötig. Im Falle eines Tunnels vermutlich sogar ein Anschluss an den bestehenden Tunnel mit teuren Umbaumaßnahmen.

Eine Strecke im maximalen Ausbauzustand würde Gelder verschlingen, die dann für andere Strecken in Dortmund fehlen.

Ich sehe jedoch die Möglichkeit mit einer eingleisigen Trasse auf einer ehemaligen Bahnstrecke die Kosten zu senken. Diese verfügt nach wie vor über eine Unterführung unter der B1 und würde somit die teure Ausfädelung einsparen.

Dabei würde die Strecke hinter der Haltestelle Allerstraße abzweigen und bis zur Haltestelle Trapphofstraße dieser Bahnstrecke folgen. Diese würde das aktuell nur durch Busse erschlossene Großwohngebiet Neuasseln zu erschließen.

Im weiteren Verlauf folgt die Sparvariante dann weitgehend den offiziellen Planungen, mit dem Unterschied, dass ich auch hier auf Eingleisigkeit setzen würde und darauf verzichten würde teure Umbauten an den B1 Auffahrt Dortmund Sölde durchzuführen. Deswegen wird diese in einem Bogen umfahren. Zwischen Aplerbecker Straße und Emschertalstraße soll die Trasse von einem Radweg begleitet werden, damit der Flughafen auch besser mit dem Fahrrad erreichbar ist.

Dabei halte ich es für sinnvoll in diesem Bereich eine Haltestelle für das Aplerbecker Gewerbegebiet anzulegen, was eine Brücke über die B1 erforderlich macht. In diesem Bereich liegen mehrere Firmen mit vielen Mitarbeitern, die mit der Bahn anreisen könnten und auch Einkaufsmöglichkeiten. In Kombination mit dem Radweg würde sich diese Brücke noch mehr lohnen weil das Gewerbegebiet so auch mit dem Fahrrad besser erreichbar wäre und die Kosten für die Brücke nicht komplett an der Stadtbahn hängen bleiben.

Zwischen Gewerbegebiet und Flughafen würde ich noch einmal im Bereich der Emschertalstraße halten um die Bushaltestelle am Hilger zu ersetzen und dann am Flughafen eine Haltestelle für die Parkplätze und eine Haltestelle für das Terminal vorsehen.

Die Endhaltestelle soll als zweigleisige Stumpfendstelle angelegt werden und eine weitere Verlängerung bis zum Bahnhof Holzwickede nicht behindern. Diese ist jedoch nicht Teil meines Vorschlages, da das eine Absprache mit dem Kreis Unna erfordert. Alle anderen Haltestellen sollen wenn möglich eingleisig angelegt werden, wenn nötig kann eine Haltestelle als zweigleisige Ausweiche realisiert werden.

Betrieblich sehe ich vor, dass die Strecke zum Flughafen von einer neuen Linie im 20 Minuten Takt bedient werden soll. Diese Linie soll zusätzlich zur U47 fahren, damit der 10 Minuten Takt bis Aplerbeck erhalten bleibt.

Hauptgrund für den 20 Minuten Takt auf der neuen Linie ist die Kapazität im Tunnel der Stammstrecke 1. Aktuell ist bereits geplant die U41 auf einen 5 Minuten Takt zu verdichten womit 5 Züge alle 10 Minuten da durch müssen. Die Zugsicherung ermöglicht maximal einen 90 Sekunden Takt, mehr als 6 Züge pro 10 Minuten geht also nicht. Die neue Linie soll sich dabei jeweils alle 20 Minuten mit einem freien Slot für Betriebsfahrten abwechseln. Damit gäbe es einen 100 Sekunden Takt mit einer Taktlücke alle 20 Minuten.

Dementsprechend habe ich auch die Idee eines weiteren Abzweigs nach Neuasseln aus dem Vorschlag gestrichen.

 

RE: Rheine – Osnabrück – Bielefeld Südbahnhof – Paderborn

Dieser Gedanke ist non manchen Vorschlägen abgeleitet, sie führten von Osnabrück über Bünde und Herford nach Bielefeld und dann nach Paderborn. Ich habe mir mal eine kürzere Variante überlegt wie am sie als RE günstig ohne Umweg Osnabrück mit Paderborn verbindet. Das sie ab Osnabrück über Dissen nach Bielefeld verkehrt. Ab den Unterwegs Bahnhof Quelle Kupferheide würde sie dann durch einen neuen Tunnel führen. Dort am Schnittpunkt der Eisenbahnstrecke, wäre dann der neue Zentrale Südbahnhof von Bielefeld um dort günstig umzusteigen in allen Richtungen. Zwar wäre der Bahnh entfernt vom Zentrum aber so gäbe es dann gute Anschlüsse in Richtung Zentrum. Die neue RE würde dann im Tiefbahnhof halten. Ich hoffe das es so gehen würde. Ich habe die Linie am Rheine starten lassen (Der Ursprung hatte ich so von Enschede über Ochtrup, dann über die ehemalige Bahnstrecke nach Rheine, dann wie jetzt geführt.) Aber ich dachte, da wäre sie zu lang. Drum startete ich sie in Rheine, dann Osnabrück zum neuen Bielefelder Südbahnhof dann nach Paderborn.

Alternative zum Projekt 57: Direktverbindung Erndtebrück – Netphen – Siegen

Ein Hauptargument für das größte Straßenbauprojekt, das im Kreis Siegen-Wittgenstein momentan vorangetrieben wird (Projekt 57) ist, dass man aus dem Gebiet Wittgenstein (Erndtebrück, Bad Laasphe, Bad Berleburg) nicht schnell genug mit dem ÖPNV oder mit dem Auto nach Kreuztal oder Siegen kommt. Tatsächlich ist hier der ÖPNV, insbesondere der schienengebundene, in keiner Weise mit dem Auto konkurrenzfähig: So braucht man wie bspw. hier schön beschrieben von Erndtebrück nach Siegen Hbf selbst mit dem Bus ganze 15 Minuten(!) weniger als mit dem Zug. Dies liegt vor allem an dem serpentinenartigen Verlauf der Strecke Kreuztal-Cölbe zwischen den Halten Lützel und Hilchenbach. Während man also mit dem Auto zirka 30 Minuten und mit dem Bus 45 Minuten für die Strecke braucht, fährt man mit dem Zug genau eine Stunde. Da Siegen und der umgebende Landkreis momentan weiter wachsen, werden Strecken wie diese für Pendler nur noch relevanter.

Ein weiterer Punkt für das Projekt 57 ist, dass davon Firmen im Kreis Wittgenstein profitieren würden, die ihre Güter momentan mit Lastwägen durch die Innenstädte im Ferndorf-Tal schicken müssten. Um diese Firmen zum Umstieg auf die Schiene zu bewegen, braucht es ebenfalls eine leistungsfähigere Verbindung zum Hauptverkehrspunkt Siegen.

Beide diese Probleme der Region möchte ich mit diesem Vorschlag aus einer Perspektive angehen, die sie nicht durch Neubau von Bundesstraßen, sondern von Schienenwegen löst. Das für das Projekt 57 geplante Budget bewegt sich im Bereich 250 - 300 Millionen Euro. Können wir für das gleiche Geld das Pendler- und Gewerbeproblem des Kreises Wittgenstein genausogut (oder sogar besser) über den Schienenweg lösen?

Dieser Vorschlag ist in gewissem Maße eine Alternative zu den Vorschlägen zur Beschleunigung der Strecke von jonas.borg und Ulrich Conrad, die sich auf eine Tunnellösung in der Nähe von Hilchenbach konzentrieren. Anders als die beiden Vorschläge möchte ich die Umgehung der kurvenreichen Strecke bei Hilchenbach jedoch durch eine NBS und teilweise Reaktivierung realisieren, die zugleich Deuz, Netphen und Dreis-Tiefenbach (mit zusammen immerhin fast 25.000 Einwohnern) wieder an die Schiene anschließt.

Streckenverlauf

Von Erndtebrück aus kommend ist der erste Teil eine Neubaustrecke. Wir biegen vom Haltepunkt Lützel aus südlich ab und folgen der größtenteils eben verlaufenden Eisenstraße bis kurz vor dem Forsthaus Hohenroth, wo die Strecke in den ersten Tunnel führt. Dieser führt über ca. 2km unter das Forsthaus Hohenroth und ins obere Nautal. Im Tunnel steigen wir von 600m auf 550m ab, die restlichen Höhenmeter bis zur Nautalsperre (auf 450m) werden dann über 2km am relativ gerade verlaufenden Südhang des Tals abgebaut. Die maximale Steigung auf diesem Abschnitt (Forsthaus - Obere Nautalsperre) sollte um die 20 Promille betragen, was soweit ich weiß an der Grenze des machbaren für Güterzüge liegt.

Südlich der Nautalsperre führt die Strecke dann in ihren zweiten und letzten Tunnel, der nur 1km lang ist und süd-östlich von Beienbach endet. Von dort aus geht es weitere 2km am Berg entlang von 380 auf 320 Höhenmeter herunter. Dort, wo die Strecke auf die L729 trifft, könnte ein Haltepunkt für den Netphener Stadtteil Deuz eingerichtet werden.

Im weiteren Verlauf folgt die Strecke der Landesstraße 729 und fädelt bei Netphen in die ehemalige Strecke der Kleinbahn Weidenau-Deuz ein, wo auch ein Haltepunkt für Netphen errichtet werden kann. Von hier aus ist die Innenstadt von Netphen fußläufig zu erreichen und es bestehen Anschlussmöglichkeiten an die Buslinien L165 und R16.

Von Netphen aus folgen wir im Prinzip der historischen Strecke nach Siegen, mit der Ausnahme des Gewerbegebiets, das südlich am Hang umfahren wird (da die Strecke hier teilweise schon überbaut wurde). Kurz hinter der Autobrücke über die Sieg ist ein Halt für Dreis-Tiefenbach eingeplant - hierfür müssen die Austraße und die von ihr abzweigenden Straßen umgebaut werden, aber dies plant die Stadt sowieso. Nach dem BÜ Siegstraße treffen wir auf die Bestandsstrecke, die momentan nur als Gleisanschluss für das Bombardier-Werk genutzt wird. Nach weiteren ca. 3km treffen wir auf den bereits existierenden Bahnhof Siegen-Weidenau.

Fahrzeiten

Die momentane Fahrzeit von 1 Stunde zwischen Erndtebrück und Siegen Hbf schlagen wir locker. Da sich die Gesamtlänge der Strecke auf zirka 20km beläuft können wir bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80km/h mit einer reinen Fahrzeit von 15 Minuten rechnen. Mit den drei eingezeichneten Halten würde sich die Fahrzeit dann auf zirka 20 Minuten erhöhen - immer noch wesentlich schneller als die Alternativen Bus und Auto.

Bedienung

Die momentan von Marburg nach Erndtebrück verkehrende RB94 könnte über diese Strecke bis nach Siegen Hbf verlängert werden. Damit wäre auch das erste Mal seit langem eine umsteigefreie Verbindung (wenn auch etwas langsamer als über Gießen) zwischen den beiden Städten geschaffen.

Baukosten

Google sagt 1km Tunnel kosten zwischen 15 und 25 Millionen Euro. Gehen wir mal vom Mittelwert aus, kosten die 3km eingezeichneten Tunnel zusammen schon einmal 60 Millionen. Zu den Kosten von Eisenbahnbrücken habe ich keine gute Quelle gefunden, aber Straßenbrücken scheinen zwischen 8 und 15 Millionen pro km zu kosten, und wenn wir davon den Mittelwert nehmen, kommen wir bei den zwei eingezeichneten Brücken auf zirka 700m Brückenlänge, also zwischen 16 und 30 Millionen.

Dazu kommen natürlich noch Kosten für den Landschaftsbau und den Gleisbau. Mit dem ersten kenne ich mich gar nicht aus, aber Gleisbau an sich ist pro Kilometer vergleichsweise billig (zwischen 500.000 und 800.000€). Ich rechne den Landschaftsbau einfach mal in die Kosten für den Gleisbau mit ein und nehme dafür den Worst-Case Fall, also die 800.000/km. Damit wären die Kosten für den Gleisbau bei zirka 16 Millionen (vermutlich ohne Oberleitung).

Für den "Rohbau", ohne Stationen und Gleisanschlüssen für die Unternehmen, wären wir dann bei insgesamt 92 - 106 Millionen Euro. Wenn wir für weitere 20 Millionen noch Stationen und Anschlüsse bauen können, hätten wir für die Strecke ungefähr die Hälfte dessen ausgegeben, was für das Projekt 57 minimal einkalkuliert ist, und erzielen damit sehr ähnliche Effekte: Die Durchgangsstraße durch das Ferndorf-Tal wird entlastet, weil viele Pendler eher den Zug nehmen werden, der sie schneller nach Siegen bringt als das Auto, und auch Firmen (gerade entlang der Sieg) können ihre Logistik leichter auf die Schiene verlagern.

Ich freue mich auf eure Meinungen zu dem Thema und euer Feedback zu dem Vorschlag!

EN: SB38 über Ennepetal Bf

Der SB38 verbindet Gevelsberg und Ennepetal Busbahnhof fährt aber über die im Tal liegende Kölner Straße und erreicht so den Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) nicht. Als Schnellbus hat er jedoch die Aufgabe Städte schnell zu verbinden, ähnlich wie ein Nahverkehrszug auch Städte schnell verbindet. Am Hauptbahnhof Gevelsberg erreicht der SB38 nur die langsame S8 nach Wuppertal und Hagen, am Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) kann sie auch schnelle RE-Züge nach Wuppertal und Hagen und darüber hinaus auch nach Münster und Köln erreichen. 

Über die Kölner Straße fährt dann künftig eine neue normale Buslinie Gevelsberg Hbf - Ennepetal.

Alternativ wird der Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) per Stichfahrt ab Friedrichstraße erreicht. 

 

Verkehrsknoten Herbede mit Dreischienengleis U35+310

Ich schlage vor Herbede über eine Dreischienengleisstrecke sowohl an Witten als auch an Bochum und insbesondere die Ruhr Universität anzuschließen. Die Anbindung Herbedes an Witten über die 309 und die 310 ist auch für sich genommen sinnvoll, die Anbindung an Bochum ist ausschließlich in Kombination mit einer Reaktivierung der Ruhrtalbahn sinnvoll, da sie hauptsächlich der Erreichbarkeit der Ruhr Universität von Süden aus dient und den Bahnhof Herbede zum Umsteigeknoten für Studenten machen soll. Ein großer Vorteil wäre, dass damit das Problem der Überlasung der U35 zwischen Bochum Hbf und der Ruhr Universität gelöst würde, weil Studenten aus dem EN Kreis, Hagen, dem Sauerland und dem Bergischen Land nicht mehr über Bochum Hbf fahren müssten und dabei sogar noch Zeit sparen würden. Dieses Problem dürfe dadurch entstanden sein, dass die U35 als Verbindung zwischen Bochum Hbf und Witten Hbf geplant war, der Abschnitt nach Witten jedoch nie gebaut wurde und die Möglichkeit die Ruhr Universität von Süden zu erreichen somit fehlt. Da im Zielnetz für 2040 nun eine S-Bahn im 15 Minuten Takt in Herbede vorgesehen ist, kann Herbede diese Funktion anstelle von Witten Hbf auch erfüllen. Ein großer Nachteil ist die Schwierigkeit von Hustadt ins Ruhrtal runter zu kommen. Sowas kann mit einer Mischung aus Tunnel und Einschnitt überquert werden, wobei ein knapp 500m langes Stück der Straße auf dem Kalwes entfallen und durch 200m Straßenneubau zwischen der Kollegstraße und der Hevener Straße ersetzt werden müsste, damit das Studentenwohnheim noch per Auto erreichbar bleibt. Die Nutzung dieser Straße kann gerne Anliegern vorbehalten werden. Die untersten 150m der Straße wären als Sackgasse weiterhin per Auto nutzbar, vergleichbar mit dem Krückenweg in Dortmund Barop der direkt von Straßenbahn im Straßenraum in unabhängigen Bahnkörper im Einschnitt über geht. Da für die Anbindung der U35 längere Planungszeiten und Bauzeiten wegen der Kunstbauten nötig wären, schlage ich vor die Verlängerung der Linien 309 und 310 zuerst zu bauen, auf dem gemeinsam genutzten Streckenabschnitt aber schon mal Dreisschienengleise zu verlegen. So können 309 und 310 bereits fahren, während die Kunstbauten der U35 noch in Bau sind. Da die Zweisystembahn in Tramtrain umbenannt wurde, verwende ich nun das Stadtbahnsymbol für diesen Abschnitt.
Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

Vollbildansicht Vollbildansicht schließen

Uicons by Flaticon



NEUESTE KOMMENTARE