Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!Schnellfahrstrecke Aschaffenburg – Nantenbach
Als Reaktion auf die kürzlich hier aufgekommen Diskussion möchte ich hier meinen Vorschlag für die Beschleunigung des Fernverkehrs von Würzurg nach Frankfurt beitragen.
Kontext:
Von Würzburg bis Nantenbach bestehen über die SFS Hannover - Würzburg und die Nantenbacher Kurve bereits Strecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. Auch die Kurve gibt vom Radius her bis zu 250 km/h her. An die Nantenbacher Kurve soll sich dann eine weitere Schnellfahrstrecke anschließen, die bis zum Tunnel Schafberg für 300 km/h trassiert ist. Der Tunnel Schafberg selbst ist wie auch der Bahnhof von Aschaffenburg für 200 km/h angelegt. Der letzte Abschnitt bis nach Frankfurt soll nach den offiziellen Planungen für 230 km/h ausgebaut werden.
Streckenverlauf:
Von der ca. 35 km langen NBS werden etwa 22 km im Tunnel verlaufen, zwei Talbrücken werden eine Gesamtlänge von etwa 1750 m haben. Die Strecke wird ihren Scheitelpunkt auf etwa 470 m haben, diese Höhe wird vom westlichen Portal des Tunnels Rothenberg bis zum östlichen Portal des Hengstkopftunnels gehalten. Die Steigungen habe ich auf bis zu 3% ausgelegt, es ist aber gut möglich, dass das punktuell auch noch übertroffen wird. Mehr als 4% sollten es aber nicht sein. Durch die Steigungen kann vermieden werden, dass die Strecke komplett im Tunnel verlaufen muss.
Die Verknüpfung mit der Bestandsstrecke in Nantenbach soll zweigleisig und höhengleich erfolgen, während die Weichen auf dem Hauptgleis 280 km/h zulassen, sind es auf dem abzweigenden Gleis 130 km/h. Außerdem soll auch eine neue, eingleisige Verbindungskurve errichtet werden. Damit ist hier im Umleitungsfall ein Streckenwechsel möglich, sowohl von der SFS auf die Altstrecke als auch in Gegenrichtung.
In der Osteinfahrt des Bahnhofs Aschaffenburg sollen die Gleise aus dem Güterbahnhof bis hinter den Abzweig der SFS verlängert werden, sodass Konflikte vermieden werden und die Kapazität mit kleinem Aufwand steigt. Durch die Aufweitung des Kurvenradius in der Osteinfahrt wird eine Einfahrt mit 200 km/h ermöglicht, dafür muss der alte Lokschuppen weichen. Ein Ausbau des Bahnhofs Aschaffenburg ist vorzusehen, aber kein Bestandteil dieses Vorschlags.
Betrieb:
Die Betriebsgeschwindigkeit soll von Würzburg bis kurz vor Aschaffenburg bei 250 km/h liegen, im Bahnhof Aschaffenburg sollen Durchfahrten mit 200 km/h möglich sein. Die Strecke von Nantenbach bis Aschaffenburg wäre innerhalb von 9 bis 11 Minuten befahrbar, was zu einer Fahrzeit von 22 bis 24 Minuten von Würzburg nach Aschaffenburg führen würde (bei Durchfahrt in Aschaffenburg). Die Fahrzeit für den Abschnitt Aschaffenburg - Frankfurt liegt im D-Takt nach Halt bei 21 Minuten, scheinen aber großzügig kalkuliert zu sein, da auch mit Halt in Hanau nur 22 Minuten vorgesehen sind. Ohne Halte wären 19 Minuten realistisch, womit 41 Minuten Gesamtfahrzeit Würzburg - Frankfurt erreicht werden könnten.
Die Linien FV 14.a, FV 14.b und FR 90 sollen wie im D-Takt geplant in Aschaffenburg und Hanau halten. Die Linie FV 16 hält nur in Aschaffenburg. Es wäre denkbar, dass die Linie FV 16 alle zwei Stunden, wenn die Linie FR 90 verkehrt, in Aschaffenburg durchfährt oder ein zusätzlicher ICE-Sprinter auf der Strecke München - Nürnberg - Würuburg - Frankfurt - Frakfurt Flughafen - […] ohne weitere Zwischenhalte verkehrt. Als Argument für einen solchen Sprinter dient aus meiner Sicht vor allem, dass die Lufthansa nach wie vor im dichten Takt zwischen München und Frankfurt pendelt (14 tägliche Flüge). Weitere 5 Flüge gibt es täglich zwischen Nürnberg und Frankfurt.
Ähnliche Vorschläge:
Neben dem oben angesprochenen Vorschlag für eine SFS über die komplette Länge, den ich für zu aufwendig halte, gibt es auch zwei Vorschläge von Thorben, die in einem unterschiedlichen Umfang Aus- und Neubauten zwischen Heigenbrücken und Lohr vorsehen, einen ähnlichen Ansatz wie den Neubauvorschlag von Thorben verfolgt inzwischen auch die DB. Die Fahrzeitvorteile dieser Konzepte dürften aber ein gutes Stück geringer sein als in meinem Vorschlag, dafür ist der Aufwand natürlich geringer. Außerdem wird auch keine vollständige Trennung vom Güter- und Fernverkehr erreicht, da zwischen Heigenbrücken und Aschaffenburg weiterhin die Gleise geteilt werden müssen. Der Vorschlag von Texon dient primär dem Güterverkehr. Jener von BahnFFM wäre eine kostspieligere Alternative zum Ausbau Aschaffenburg - Hanau, die aber natürlich weitere Zeitvorteile bringen würde.
S-Bahn-Netz Tirana-Durres
Hinweis: Die mit * gekennzeichneten Haltepunkte beziehungsweise Bahnhöfe würden neu eingerichtet werden, existieren also noch nicht.
Dass der Schienenverkehr in Albanien nicht besonders attraktiv ist, ist kein Geheimnis, allerdings gibt es in der Metropolregion Durres - Tirana Bestrebungen, beziehungsweise Bauprojekte, um einen besseren Schienenverkehr zu ermöglichen. Aus diesem Grund schlage ich vor, ein umfassenden S-Bahn-Netz mit vier bis fünf S-Bahn-Linien einzuführen. Dieses neue S-Bahn-Netz würde viele Vorteile mit sich bringen, es würden sehr viele neue schnelle Direktverbindungen im Ballungsraum geschaffen, diese würden sowohl die beiden Großstädte miteinander verbinden und ebenfalls die kleineren Vororte mit den Ballungszentren verbinden. Zudem werden die touristischen Strände ebenfalls angebunden und es besteht eine direkte Verbindung zu einem neuen potentiellen Fernverkehr nach Montenegro (Vorschlag: https://linieplus.de/proposal/eurocity-bar-podgorica-shkoder-durres-tirana/) und anderen Regionalzügen, zudem würde ebenfalls der Flughafen attraktiv mit der Küste und Tirana verbunden. Im Gegensatz zum aktuellen Zustand des Schienenverkehrs in dieser Metropolregion würde diese sehr stark verbessert und die Städte würden endlich miteinander verbunden.
Dieses S-Bahn-Netz könnte unter der Marke "Treni Lokal Tirana - Durres" betrieben werden, ein S-Bahn-Netz ist sinnvoller, als lediglich nur verschiedene Regionalzuglinien. Da sich dieses Netz durch eine höhere Taktung als die Regionalzuglinien ins Umland von diesen abhebt, diese Regionalzuglinien verkehren nämlich lediglich mit einzelnen Zugpaaren und nicht annähernd im Stundentakt oder gar Halbstundentakt. Zudem kann dieses neue Zugangebot durch die einheitliche Marke besser beworben und auch in einem einheitlichen Design auftreten.
Die Schieneninfrastrukturssituation in dieser Region ist aktuell relativ kompliziert, bis vor einigen Jahren gab es lediglich die eingleisige Eisenbahnstrecke von Norden und Süden nach Durres Central, die in dem dortigen Kopfbahnhof endete, Tirana war nicht angebunden. Mittlerweile gibt es allerdings fortgeschritten Planungen neue Bahnstrecke nach Tirana und zum Flughafen von Tirana zu bauen. Diese neuen Bahnstrecken müssten vollständig errichtet werden um dieses neue S-Bahn-Netz umsetzen zu können.
Für den Betrieb der S1a, S1b und S2 sind zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen von Nöten. Zunächst müsste die Modernisierung der Bahnstrecke inklusive der Erhöhung des Streckenhöchstgeschwindigkeit auf 100 beziehungsweise 120 km/h abgeschlossen werden. Es müssten zudem alle Bahnhöfe und Haltepunkte umfassend modernisiert werden, sowie diverse neue Bahnhöfe und Haltepunkte, wie am Flughafen eingerichtet werden. Im Stadtzentrum von Tirana müssen teilweise Autospuren der modernisierten Bahnlinie weichen und umgebaut werden, zudem muss dort die Strecke ebenfalls modernisiert und neu abgesichert werden. Alle Bahnstrecken sollten gemeinsam über ein elektronisches Stellwerk, welches zum Beispiel in Vore seinen Standort haben könnte abgesichert werden. Die Bahnstrecke von Durres aus in südliche Richtung muss ebenfalls umfassend modernisiert werden und es sollte eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 80 km/h erreicht werden können, dafür wären Sicherungsmaßnahmen und eine Oberbausanierung von Nöten. Zudem müssten auch hier diverse Haltepunkte und Bahnhöfe modernisiert und neugebaut werden, wie auch auf der Strecke nach Fushe-Kruje, für welche grundsätzlich die selben Maßnahmen, also eine Vollsanierung notwendig wäre. Bei der Bahnstrecke nach Fushe-Kruje wird der ältere zentral gelegene Bahnhof aufgrund eines neuen Autobahnkreuzes nicht erreicht werden können und vor dem Autobahnkreuz muss ein neuer Haltepunkt errichtet werden. Es könnte zudem angedacht werden ob zumindest die Bahnstrecken der S1a, S1b und S2 elektrifiziert werden könnten um auf dieser Hauptstrecke elektrischen Betrieb anbieten zu können, auch hier könnte eine Zweigleisigkeit in Erwägung gezogen werden, um unter anderem auch einen 15-Minuten-Takt realisieren zu können.
Dieses neue S-Bahn-Netz würde wahrscheinlich zunächst mit einem Vorlaufbetrieb beginnen. Aktuell wird an der Bahnstrecke zwischen Tirana und Vlore und dem Flughafen Tirana und Vore sowie zwischen Vore und Durres gebaut, somit sind diese Strecken nicht befahrbar. Es verkehren aktuell lediglich nicht tägliche Verbindungen auf den verbliebenen Streckenabschnitten des albanischen Schienennetz. Ich schlage nun vor für das S-Bahn-Netz zunächst mit dem Betrieb der S3 und der S4 zu starten. Diese S1a würde im Stundentakt zwischen Vlore und Fushe-Kruje verkehren, aufgrund eine Fahrtzeit von nur 11 Minuten würde eine Zuggarnitur ausreichen, diese könnte aus einer Garnitur mit zwei Diesellokomotiven im Sandwich und dazwischen drei Personenwagen bestehen. Von Vlore aus müsste ein Schienenersatzverkehr in Form einer Linie Tirana - Vlore - Durres eingerichtet werden. Die S4 würde ihren Betrieb zunächst zwischen Durres Plazh und Kavaje aufnehmen, die Fahrtzeit würde bei 19 Minuten liegen, somit würde eine Garnituren benötigt. Diese Garnitur würde ebenfalls im Sandwich, wie auf der S3 verkehren. Es würden also für den Vorlaufbetrieb des S-Bahn-Netz vier Diesellokomotiven und sechs Personenwagen benötigt werden.
Der Vorlaufbetrieb verfügt selbstverständlich nur über eine begrenzte Verbesserungswirkung, der wirkliche Quantensprung im SPNV in der Metropolregion wird erst durch das fertige Netzangebot erreicht. In dem dann angestrebten Vollbetrieb wurde die Hauptlast durch die S-Bahn-Linien S1a, S1b und S2 getragen. Die S1a und S1b würden von Durres Central aus mit Zwischenhalten in Durres-Shkozet, Durres-Rrashbull, Sukth und Maminas nach Vore verkehren. Von dort aus würde diese S-Bahn-Linie dann geteilt und ein Zugteil würde dann mit Zwischenhalt in Picas zum Flughafen von Tirana verkehren und der andere Zugteil nach Tirana Central mit Zwischenhalten ebenfalls in Picas und in Tirana-Katundi i Ri verkehren. Diese S-Bahn-Linie würde im Stundentakt verkehren und teilweise zu einem Halbstundentakt verdichtet und hätte eine Fahrtzeit von circa 33 Minuten (S1a) beziehungsweise 25 Minuten (S1b) . Die S2 dagegen verbindet Tirana Central mit Tirana-Katundi i Ri, Picas und dem Flughafen von Tirana und verkehrt in einem durchgehenden Stundentakt, sie hätte eine Fahrtzeit von circa 10 Minuten. Die S3 wiederum verfügt über einen anderen Linienweg und beginnt in Fushke-Kruje und fährt Budull, Vore, Maminas, Sukth, Durres-Rrashbull, Durres-Shkozet und zuletzt Durres Central im Stundentakt an. Diese S-Bahn-Linie, mit einer Fahrtzeit von ebenfalls circa 31 Minuten würde zum erstenmal auch Fushke-Kruje anbinden und mit dem Ballungsraum anbinden und somit auch neue Möglichkeiten zum Pendeln ermöglichen. Ergänzt wird das S-Bahn-Netz auch noch durch die S4, welche von Durres aus an der Küste entlang bis nach Kavaje verkehrt, diese verkehrt grundsätzlich im Stundentakt wird aber am Wochenende, in Schulferien und an Feiertagen zu einem touristisch bedingten Halbstundentakt bis Golem verdichtet. Diese S-Bahn-Linie beginnt in Durres-Central und hat Zwischenhalte in Durres-Shkozet, Durres-Plazh, Shkallnur-Plazh, Golem, Qerret und Kavaje Nord und endet letztendlich in Kavaje.
Es ist bislang lediglich ein regelmäßiges Zugangebot auf den Bahnstrecken zwischen Durres, Vore, Tirana und dem Flughafen Tirana geplant. Dieses Angebot wird in diesem Netzvorschlag ergänzt dadurch, dass die zusätzlichen S-Bahn-Linien S3 und S4 ergänzt werden und insgesamt ein größeres Netz dargestellt wird.
Im Vollbetrieb wäre, insbesondere mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit, natürlich ein anderer Fahrzeugeinsatz sinnvoll. Es könnte zum Beispiel auf das DB Gebrauchtzug Angebot zurück gegriffen werden. Entweder könnten Triebwagen der BR 628 eingesetzt werden, welche teilweise (logischerweise immer auf der S1a und S1b) auch als Doppeltraktion verkehren könnten. Somit würde eine Kapazität von 146 Sitzplätzen pro Zug dargestellt werden können, die erste Klasse wäre allerdings ausgenommen, würde also als zweite Klasse verkehren. Andererseits könnten auch Triebwagen der BR 640 eingesetzt werden, diese sind allerdings deutlich kleiner und hätte lediglich eine Kapazität von 73 Sitzplätzen, hätte dafür allerdings einen Niederflureinstieg. Diese müssten wahrscheinlich also mindestens in Doppeltraktion, wenn nicht sogar in Drei- oder Vierfachtraktion verkehren.
Triebwagen der BR 628: https://www.db-gebrauchtzug.de/f?p=222:210:1386599754535::::P210_ID,G_APP_UNTERNEHMEN_ID:62,3&cs=1GN5x9WuR_4WAWOjl9KdCwa8hBf9rEqXU8IqoVjvAMcyS_TrU3O5K2hlNGzYjjqeiQPpIjTxj1-ZiLwJ3oZLmBg
Triebwagen der BR 640: https://www.db-gebrauchtzug.de/f?p=222:210:1386599754535::::P210_ID,G_APP_UNTERNEHMEN_ID:3824,3&cs=14Nuyi8EFLZxM9OnuJPkDUXr0smlAoiFZQ0QAiOzMPOQNJVTPsHS89SXNgybNUwig47KtXlf5gEjEKJ3SBGZdfA
Allerdings sind beide Lösungen nicht wirklich zufriedenstellend, denn es werden weiterhin sehr alte und unkomfortable Dieseltriebwagen eingesetzt werden. Es könnte auch der Einsatz von modernen Dieseltriebwagen des Typs LINT der BR 620 oder BR 622 angedacht werden. Diese hätten ebenfalls einen Niederflureinstieg und trotzdem eine sehr hohe Kapazität, insbesondere die BR 620. Diese könnten auch zu einer Doppeltraktion zusammengefügt werden und wären deutlich moderner und zeitgemäßer als die anderen Dieseltriebwagen.
Triebwagen der BR 620: https://de.wikipedia.org/wiki/Alstom_Coradia_LINT#LINT_81
Triebwagen der BR 622: https://de.wikipedia.org/wiki/Alstom_Coradia_LINT#LINT_54
Die beste Lösung wäre wahrscheinlich der Einsatz von hochmodernen Akkutriebwagen, ob diese finanzierbar wären wäre natürlich fragwürdig, es müssten zudem in Durres, Tirana, Tirana Flughafen, Kavaje, Fushe-Kruje (und Vlore) Oberleitungsinseln errichtet werden. Ich würde dafür plädieren, dass diese neuen Akkutriebwagen allerdings ebenfalls dreiteilig ausgeführt sind um eine hohe Kapazität zu gewährleisten, hierfür würde beispielsweise der Einsatz des dreiteiligen Stadler Flirt Akku Triebwagen in Frage kommen.
Dreiteiliger Stadler Flirt Akku Triebwagen: https://www.stadlerrail.com/api/docs/x/3724366b9c/fakku1222d.pdf
Im Falle einer Elektrifizierung des S-Bahn-Netzes könnten natürlich auch diverse Bauarten von elektrischen Triebwagen mit längen von drei bis fünf Wagons eingesetzt werden.
Dieses Konzept ist Teil des AlbanienTakts, hier sind weitere Vorschläge des AlbanienTakts:
- https://linieplus.de/proposal/eurocity-bar-podgorica-shkoder-durres-tirana/
- Regionalnetz für Albanien (befindet sich noch in Bearbeitung)
Bremen: Bahnstrecke nach Tenever
Bf. Soltau Ost (an der NBS Hamburg – Hannover)
Die Idee des Vorschlags ist es, die geplante Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover besser an bestehende Strecken anzuschließen, sodass im Fall einer Teilsperrung, Störung oder ähnlichem auf den Strecken Hamburg-Bremen, Hamburg-Hannover und Bremen-Hannover auf die anderen Strecken ausgewichen werden kann. Nach aktuellem Stand müsste bei jedem kleinen Problem, wie Personen im Gleis oder ein Buschbrand, die ganze Strecke zugemacht werden, da es kaum Ausweichmöglichkeiten gibt. Zudem werden in diesem Vorschlag die Verbindungskurven mit einem geplanten Regionalbahnhof an der Neubaustrecke verbunden, um die Schienenanbindung dieses Bahnhofs zu verbessern.
Der neue Bahnhof Soltau Ost
Ein Bahnhof bei Soltau ist keine neue Idee von mir. Die Bahn hat bereits zu einem möglichen Bahnhof "Soltauer Heide" Designs und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Dazu gibt es eine sehr anschauliche Seite mit diversen Visualisierungen. https://afry.com/de-de/projekt/verkehrsstation-soltauer-heide. Im Gegensatz zu der Studie, ist bei meinem Vorschlag der Bahnhof deutlich besser angebunden, da hier auch die Züge aus Uelzen und Soltau halten und somit das Stadtzentrum mit der Bahn an den neuen Bahnhof auf der grünen Wiese angeschlossen wird. Beide Bahnhöfe sind 6-gleisig und haben vorgesehene Güterzugüberholgleise. Bei meiner Variante gibt es allerdings zwei Bahnsteigkanten mehr, da hier logischerweise mehr Züge halten können. Die vier Bahnsteiggleise sind alle mehr als 740m lang, sodass hier zwei Güterzüge pro Richtung stehen können.
Haltende Züge in Soltau Ost:
- stündlicher RE Bremen-Uelzen (mit Halt in Soltau Stadt)
- stündlicher RB37 nach Uelzen (mit Halt in Soltau Stadt)
- stündlicher RE Hamburg-Hannover (über die NBS)
- ggf. ein IC Bremen-Berlin (über die Amerikalinie, Uelzen und Stendal)
Die Amerikalinie
Die Amerikalinie soll bereits ausgebaut und elektrifiziert werden. Dieser Vorschlag sieht eine Neutrassierung zwischen Munster und Soltau vor, sodass die Züge auf der Amerikalinie an dem neuen Bahnhof an der Neubaustrecke halten können und sodass die Amerikalinie mit der Neubaustrecke in alle Richtungen verknüpft wird. Dadurch dient die NBS in Kombination mit der Amerikalinie als Ersatzstrecke für die Relationen Hamburg-Bremen und Bremen-Hannover, jeweils in beide Richtungen. Nachts könnten die beiden Strecken regelmäßig vom Güterverkehr genutzt werden. Gegebenenfalls ist eine weitere Hochsetzung der Streckenhöchstgeschwindigkeit auf 160km/h eine Überlegung wert.
Ausbaustrecke Soltau Stadt - Soltau Ost
Der Streckenabschnitt der Amerikalinie von Soltau (Han) bis zum neuen Bahnhof soll durchgehend zweigleisig und für 160-200km/h ausgebaut werden. Die Verbindungskurve zum neuen Bahnhof ist allerdings nur für 120km/h zulässig. Die zweigleisige Kurve aus Richtung Hannover lässt 200km/h zu.
Verbindungskurve Uelzen Nord
Damit der Verkehr zwischen der Bestands- und Neubaustrecke Hamburg-Hannover in beide Richtungen wechseln kann, braucht es nördlich von Uelzen noch eine Verbindungskurve. Diese soll für 160km/h gebaut werden, aber für 200km/h trassiert werden, da es die vorhandene Schneise zulässt.
Alle Strecken sollen mit maximal 8 Promille Steigung gebaut werden, sodass diese güterzugtauglich sind.
S: Straßenbahn Linköping
Hiermit schlage ich ein Straßenbahnsystem in der schwedischen Stadt Linköping vor. Die Großstadt ist relativ langgezogen, bietet viel Platz, hat eine Universität mit verteilten Fakultäten und eignet sich daher hervorragend für ein Straßenbahnsystem.
Es handelt sich hier um das "Kernnetz", bestehend aus 2-3 Linien:
- Hjulsbro-Centralstation
- Tannefors-Universitetet
- evtl. Åleridsvägen-Universitetet
Der Ast nach Tannefors ist optional, würde aber ohne große Kosten einen gut bewohnten, historischen Stadtteil ohne großen Aufwand anbinden.
Überall dort wo sich Pfeile/Fragezeichen auf der Karte befinden, sehe ich eine sinnvolle Möglichkeit der Erweiterung des Netzes nach Errichtung des Kernnetzes.
Ein Problem was sich hier ergeben könnte ist die enge Straßenführung in der Innenstadt, besonders in Hinsicht auf die Kurven. Als Lösung könnte man hier ähnlich wie die benachbarte Stadt Norrköping auf besonders engen Abschnitten zur eingleisigen Streckenführung wechseln oder die Spurweite bspw. auf Meterspur verringern. Wenn es gar keine Lösung gibt könnte ich mir auch eine Streckenführung über die Hamngata/den C-Ring vorstellen.
Für Betriebshöfe bietet sich in direkt angrenzender Lage außer dem Berga Hage leider nur das Waldgebiet westlich der Universität an. Wenn man die Strecke zum Betriebshof verlängert gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten.
Das Netz könnte man entweder im T15/T7,5 oder im T10/T5 fahren lassen, je nach Nachfrage und Zeit ist das eigentlich relativ flexibel.
Als Zusatz: Die Unterführungen in Richtung Hjulsbro könnte man auch weglassen, die sind hier mMn optional.
Im Süden habe ich auch probiert, die Streckenführung so eigenständig wie möglich zu gestalten, würde aber auch verstehen wenn es zu viele Wechsel zwischen Eigenständigkeit und Straße gibt, sodass man lieber die Straßenbahn in der Mitte fahren lässt und die Autos zwischen dem Fahren auf den Gleisen und dem Fahren außerhalb der Gleise wechseln.
Ähnliche Vorschläge gibt es hier nicht.
Ich freue mich über Kritik/Anmerkungen 🙂
HH: Neuer Umstiegspunkt Jarrestraße/Herderstraße – Anbindung U5 – Umroutung 17
Wenn man sich den Linienverlauf der X22 anschaut kann man schnell stutzig werden. Zwischen der Haltestelle Flotowstraße und der Haltestelle Semperstraße klafft eine große Lücke wo der Bus nirgends hält und so weder einen Umstieg zur 172, noch zur neuen U5 ermöglicht.
Auszug aus dem aktuellen Busnetz (Quelle: NimmBus)
Ich schlage also vor, auf dem Barmbeker Weg eine Busspur einzurichten (er ist dafür in jedem Fall breit genug), die ab der Bachstraßenbrücke auch gerne wieder enden kann. Da die 172 in die Bachstraße gen Süden fährt und aus der Herderstraße gen Norden kommt, bietet sich hier eine mittige Platzierung auf der Barmbeker Straße auch an. Hier würden beide Linien einander kreuzen und die X22 würde gen Norden in Richtung Semperstraße und die 172 gen Nordosten in Richtung Jarrestraße fortfahren. Die alte Haltestelle Herderstraße der 172 würde damit wegfallen.
Weiter nördlich auf dem Barmbeker Weg (Ecke Jarrestraße) würde ich an den Bürgersteigen jeweils Bushaltestellen für die 17 und die 172, sowie die X22 einrichten.
Die neue Bürgersteig-/Straßenführung sowie die neue U-Bahn habe ich in grau markiert.
Im selben Moment schlage ich vor, die 17 ab der Jarrestraße gen Süden auf der Herderstraße fortzuführen um bspw. über die Zimmerstraße zurück auf ihren eigentlichen Linienweg zu gelangen, was außer einer besseren Anbindung Barmbek-Süds und einer Entlastung der Haltestelle Hans-Henny-Jahnn-Weg (durch einen neuen Umstieg zur 25 an der Hebbelstraße) deutlich Fahrtzeit ersparen würde.
So verläuft die neue U5 am Standort (Quelle: Hamburger Hochbahn AG).
Vorteile:
- Neuer Umsteigepunkt 172 & X22
- Bessere Anbindung Herderstraße
- Umstieg X22, 172, 17 zu U5
- Signifikant kürzere Fahrtzeit 17
- Entlastung Hans-Henny-Jahnn-Weg & Co.
Nachteile:
- Umstieg 6 & 17 erst spät (irrelevant, da 6 Borgweg endet)
- Keine Anbindung 17 an Hans-Henny-Jahnn-Weg & Co (marginal, siehe unten)
- Minimale Fahrzeitverlängerung X22 (Könnte man durch mögl. Wegfall Flotowstr. ausgleichen)
- Wegfall ehem. Haltestelle Herderstraße 172 (marginal da geringer Haltestellenabstand)
- Autoverkehr Bachstraße Ecke Herderstraße eingeschränkt (marginal, siehe induced demand, außerdem soll die Baustelle der U5 die Straße ohnehin auf 2 Spuren verkleinern)
So sähe das lokale Busnetz nach der Anwendung meines Vorschlages aus. Alle Linien fahren im T10. Die Herderstraße wäre ein neuer zentraler Umsteigepunkt, es würde Umstiegszeit zur und von der X22 sowie Fahrtzeit bei der Linie 17 eingespart werden. Die einzigen Verlierer wären die, die normal vom Hans-Henny-Jahnn-Weg & Co. mit der 17 nach Barmbek/Steilshoop/Bramfeld gefahren wären, da kann man aber auch mit der 6 zum Borgweg oder der 25 zur Mundsburg und dann jeweils mit der U3 (bzw. in Zukunft ab Borgweg U5) fahren, das geht sogar schneller:
Alles in allem halte ich diesen Vorschlag für eine gute Möglichkeit, den Stadtteil Barmbek-Süd ohne große Nachteile anderer deutlich besser und schneller an den Rest der Stadt anzubinden.
Genf: Flughafenspange statt Tiefbahnhof
Aktuell geplant: Tiefbahnhof Genf
Es wird ein neuer Tiefbahnhof mit zwei Untergeschossen gebaut. Auf Ebene –2 entsteht ein neues Mittelperron mit den beiden neuen Gleisen 11 und 12. Auf Ebene –1 gibt es ein Zwischengeschoss, das die Personenflüsse zwischen dem bestehenden oberirdischen Bahnhof, dem neuen unterirdischen Perron und der neuen zentralen Unterführung erleichtern soll.
...
Ausserdem werden zwei zweispurige Eisenbahntunnel gebaut – einer in Richtung Lausanne und einer in Richtung Flughafen –, um den Tiefbahnhof mit dem bestehenden oberirdischen Netz zu verbinden. Der Anschluss der beiden Tunnel ans Bahnnetz erfolgt im UNO-Quartier (Pregny-Chambésy) bzw. im Étang-Quartier (Vernier).
Warum plant man dieses Projekt?
Der Genfer Hauptbahnhof ist überlastet. Man will mehr Reisende befördern – mit vier zusätzlichen Zügen pro Stunde und Richtung.
Welche Kritikpunkte gibt es?
1. Für einen neuen unterirdischen Mittelbahnsteig mit Zulaufstrecken 2 Milliarden Schweizer Franken (2,14 Mrd. Euro) auszugeben wird wohl den teuersten Bahnsteig der Schweiz schaffen. -> Es ist sehr teuer.
2. Es werden (fast) keine Fahrzeiten verkürzt. Insgesamt nur eine Minute.
3. Es werden keine neuen Gebiete an den SPNV angebunden. Schließlich verläuft der Tunnel unter einer Bahnstrecke.
Alternativvorschlag: Flughafenspange
Wie schaut der aktuelle Bahnkoten Genf aus?
6 Züge pro Stunde enden am Genfer Hauptbahnhof. Dafür haben sie 3 Durchgangs- (2 davon haben wechselbare Stromversorgung) und ein kurzes Stumpfgleis.
6 Züge pro Stunde und Richtung durchfahren den Hauptbahnhof nach Annemasse bzw. entlang des Genfersees.
9 Züge pro Stunde und pro Richtung kommen von Norden und Durchfahren den Hauptbahnhof um am Flughafen zu enden.
2 Güterzüge fahren pro Stunde und pro Richtung durch den Hbf.
Baumaßnahmen
Es soll eine zweigleisige Strecke von Les Tuileries zum Flughafen entstehen. Auf dieser Strecke werden zwei Seitenbahnsteige den Bahnhof Le Grand-Saconnex bilden. Dieser wird im T30 von den Fernverkehrszügen nach St. Maurice angefahren. Er dient der Anbindung von Le Grand-Saconnex mit knapp 13.000 Einwohnern. Zudem besteht in Zukunft auch eine Verknüpfung mit der Tram. Mit dieser kommt man in die 11.500 Einwohner Stadt Ferney-Voltaire.
Vorteile
- Kürzere Fahrzeit zum Flughafen aus Richtung Lausanne, Bern, Zürich, ... ( -10 Minuten Fahrzeit)
- Entlastung des Hauptbahnhofs und der Zulaufstrecken
- Das Wenden der Züge am Flughafen entfällt. Dadurch kann Zeit eingesparrt oder Puffer vergrößert werden.
- Der Güterverkehr wird aus der Stadt genommen und fährt nun ausenherum. Dadurch verringert sich der Bahnlärm und die Kapazität im Hbf. vergrößert sich.
- Anbindung von Le Grand-Saconnex
- Deutlich günstiger als derzeit geplanter Tunnelbahnhof (Schätzung: 500 Mio. statt 2 Mrd. Franken)
Fahrplan
Insgesamt verkehren nun 9 Fernzüge pro Stunde über die neue Strecke. Zusätzlich kommen 2 Güterzüge pro Stunde und Richtung hinzu.
[F] Netzplanung Praunheim / Hausen / Frankfurt-Nordwest
Ganzheitliche Planung der Verknüpfung U7 / Regionaltangente West sowie der Schienenanbindung des Stadtentwicklungsgebietet Frankfurt Nordwest
--------------------
Im Frankfurter Westen entsteht aktuell die Regionaltangente West, die in einem zweiten Bauschritt vom vorläufigen Endpunkt Praunheim Gewerbegebiet bis zum Nordwestzentrum (Abschnitt Nord Stufe 2) verlängert werden soll. Sinn dieser Übung samt der gemeinsamen Verlängerung der C-Strecke der U-Bahn ist (siehe schematische Darstellung hier [1]) ist die Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets "Frankfurt Nordwest", offiziell "Stadtteil der Quartiere", im Volksmund nach dem aktuellen Frankfurter OB Josefstadt genannt. Hier sollen auf einem Areal östlich der Bundesautobahn 5 knapp 7000 neue Wohnungen und zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, deren drohender zehnspuriger Ausbau ebenfalls als Damoklesschwert durch die Raumplanungen geistert.
Eine zusätzliche Bebauung der Frankfurter Gemarkungen westlich der A6 ist, anders als ursprünglich geplant [2], allerdings nach Protest der Nachbargemeinden vorerst vom Tisch. Die U7 ist mit der RTW als primäre Anbindung an den SPNV vorgesehen.
-------------------
Ich möchte die Planungen in der Hinsicht optimieren, um mehrere langfristige Optionen zu ermöglichen.
- Neuer U-Bahn-Ast der C-Strecke bis Steinbach (wie in frühen Konzepten zum neuen Stadtquartier auch angedacht)
- Wiederanbindung Alt-Praunheim (bei Umstellung der Straßenbahn in der Praunheimer Landstraße zur heutigen U6 wurde die Strecke 1985 nördlich des heutigen Endpunkt Hausen aufgegeben, ursprünglich endete die Strecke an der nun vom Busverkehr genutzten Wendeschleife an der Praunheimer Brücke)
- Integration der geplanten Straßenbahnlinie 13 Gutleutviertel - Industriehof
Maßnahmen:
- Nutzung der aktuellen Straßenbahn-Betriebsstrecke Adalbert/Schloßstraße - Industriehof durch die Schloßstraße im Linienbetrieb (offizielle Planung, siehe Nahverkehrsplan 2025+ [3])
- Gemeinschaftsstation RTW / U7 Praunheim Gewerbegebiet (Teil Abschnitt Nord Stufe 2 RTW)
- Rückumwandlung der U-Bahnstrecke Industriehof - Hausen (U6) zur Straßenbahn, Rückbau der Hochbahnsteige an den Haltestellen Hausen und Große Nelkenstraße
- Neubau Straßenbahnstrecke Hausen - Wendeschleife Praunheimer Brücke, Nutzung durch neue Linie 13, Option zur weiteren Verlängerung nach Alt-Praunheim und weiter Nordweststadt, die Buslinien M72/M73 (Nordwestzentrum - Industriehof - Rödelheim Bf / Westbahnhof) können als wichtige Tangenten vorerst nicht eingekürzt werden)
- Umbau Knoten Industriehof mit zusätzlicher zweigleisiger Straßenbahn-Haltestelle (Spurweite und Oberleitungsspannung sind zwischen U-Bahn und Tram kompatibel, die Strecken schon jetzt dort verknüpft)
- Planerische Vorbereitung U-Bahn Heerstraße - Taunusblick- Steinbach
- Kehrgleise Heerstraße und Praunheim Gewerbegebiet
Für letzteren perspektivischen Schnitt kann dann die ehemalige U6 vorgehalten werden, die zunächst den Ast der U7 nutzt, da ihr Ast nach Hausen wieder Teil der Straßenbahn wird. Die Strecke in der Praunheimer Landstraße ist im Grunde eine Sackgasse, durch die Baumbepflanzung und Enge samt Hochbahnsteigen ließe sich die Strecke als U-Bahn hier nur noch im Tunnel verlängeren, was für diesen Außénast schwer zu rechtfertigen ist.
Der U-Bahn-Neubau westwärts erlaubt einerseits P+R-Effekte an der aktuellen Raststätte Taunusblick, sowie bei weiteren Siedlungsdruck zwischen Frankfurt und Steinbach einen hochwertigen SPV-Anschluss ebendieses Gebietes. Auch eine Taktverdichtung der perspektivischen Strecke zum Nordwestzentrum ist primär möglich, da auf diesem Abschnitt der RTW nur eine der beiden Linien verkehren wird und dieser Teil auch als BoStrab-Abschnitt geplant ist.
--------------
Quellen
[1] - https://gleisplanweb.eu/Map.php?Map=Frankfurt
[2] - https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/darf-frankfurt-einen-neuen-stadtteil-an-der-a5-bauen-110295312.html
[3] - Nahverkehrsplan Stadt Frankfurt am Main 2025+ (PDF-Link, Seite 93), siehe PARLIS Stadt Frankfurt am Main, Vorlage B 238 2021
Darmstadt – Pfungstadt: S-Bahn Verlängerung (S6 SBRM)
Wie auch in meinen vorherigen zwei Vorschlägen befasse ich mich hierbei erneut mit der S-Bahn Rhein-Main. Die Rede ist von einer S6 Verlängerung Darmstadt - Pfungstadt und ein entsprechender Ausbau um den Verkehr zuverlässig zu gewährleisten.
1. Notwendigkeit
Entlang des Streckenverlaufs sind mehrere Passagierquellen, für mich ist am wichtigsten die S-Bahn Station Ludwigshöhe.
Sie erschließt gleich zwei große Neubauprojekte, das Neubauquartier "Lincoln-Siedlung" und das Ludwigshöhviertel, sowie einen weiteren Teil der Heimstätten-Siedlung durch meine geplante Weiterführung der Buslinie K. Der Abstand zur Station Darmstadt Süd beträgt in etwa 750 Meter, demnach gut geeignet für eine S-Bahn. Im selben Zuge halte ich eine Tram-Verlängerung zur Station optimal. Die Erschließung des Hp Ludwigshöhe soll wie im Bild dargelegt aussehen:

Neben dem S-Bahnhof Ludwigshöhe sehe ich aber vor allem für Pfungstadt (25.000 EW) eine massive Verbesserung des ÖPNV. Die RB 66 (T60) wird durch eine halbstündlich verkehrende S-Bahn abgelöst. Der heutige Zustand sieht wie folgt aus: Die vias hat nicht genug Fahrpersonal, weshalb es eigentlich mehr SEV als Schienenverkehr gibt. Ein Ende dieser Umstände ist nicht absehbar. Im Deutschlandtakt ist zwar ein Halbstundentakt vorgesehen, allerdings ohne Durchbindung auf die RB der Odenwaldbahn, also muss jeder Fahrgast in Darmstadt umsteigen. Wo ist das sinnvoll? Eine Erschließung durch die S-Bahn als Direktverbindung nach Frankfurt ist für Pendler um Welten attraktiver, ganz abgesehen davon, dass mein Beitrag selbstverständlich getrennte S-Bahn Gleise vorsieht und somit auch wesentlich zuverlässiger sein wird als eine RB66 auf der Bestandstrecke.
Also fassen wir zusammen: gigantische Neuerschließung durch (S) Ludwigshöhe, Ablösung von der wackeligen vias GmbH, massive Steigerung der Attraktivität des ÖPNV in Pfungstadt
2. Umsetzung:
Wie bereits erwähnt sehe ich separate S-Bahn-Gleise auf der gesamten Verlängerung vor. Im Darmstädter Stadtgebiet könnte es etwas tricky werden, aber dennoch umsetzbar. Wir starten aus Richtung Norden im Hauptbahnhof.
Der Bahnsteig 3+4 wird auf 96cm erhöht und dient ausschließlich der S-Bahn. Die südliche Bahnhofsausfahrt und das Vorfeld muss natürlich etwas umgestaltet werden, ich habe versucht es gut verständlich einzuzeichnen, wenn etwas verwirrend ist, so lasse man es mich gern wissen. Die Strecke geht viergleisig weiter, nachdem die NBS nach Mannheim abgezweigt ist. Bis Darmstadt Süd ist genug Platz vorhanden, auch wenn man wahrscheinlich stellenweise den Hang mit Betonwänden absichern muss. Das ganze ist zwar nicht super schön, aber dennoch die beste Lösung.
Die Alternative wär die S-Bahn auf die Bestandstrecke zu legen und die Fernbahn durch einen Tunnel zu führen. Das würde vielleicht dem Bahnlärm Abhilfe schaffen, wäre aber um Welten teurer und vollkommen überdimensioniert, hier ein Bild wie das aussehen würde:
Meine in die Karte eingezeichnete Variante ist da deutlich besser als diese hier.
Hinter Darmstadt Süd ist ohnehin ausreichend Freiraum für eine Viergleisigkeit, so gehen wir weiter gen Süden mit der Fernbahn auf der westlichen Seite. Der Hp Ludwigshöhe soll eine Spitzkehre bekommen für außerplanmäßge Frühwenden.
Auch unter der A5 sollte genug Platz für zwei zusätzliche Gleise sein, falls nicht muss hier die Autobahnbrücke umgebaut werden. Hinter der A5 wird die S-Bahn durch ein Kreuzungsbauwerk auf die westliche Seite und die Fernbahn auf die östliche Seite verlegt. Nehmt die Einzeichnung nur als Skizze, die 160 km/h auf der Fernbahn sollen nicht beeinträchtigt werden.
Wir kommen in den Bereich Eberstadt. Hier muss die östliche Ausweiche zugunsten der S-Bahn-Gleise weichen, ich plane sie südlich des Bahnhofs zu verlegen, um dem Güterverkehr keine Kapazitäten zu stehlen. Nordwärts möchte ich die Ausweiche sogar um ein Gleis erweitern, dazu später mehr.
Ab Eberstadt wird es recht uninteressant, bis Pfungstadt ist es eingleisig (auch wenn Gleis 2 und 3 erreichbar sein sollten für die S-Bahn) und die Bahnsteige in Pfungstadt müssen auf 210 Meter ausgebaut werden.
Alle S-Bahnsteige werden auf 96cm angehoben. In Eberstadt wird nur Gleis 3 auf 96cm umgebaut, Gleis 1+2 bleiben bei den normalen Bahnsteighöhen.
3. Fahrplan: Züge kreuzen sich zwischen Darmstadt Hbf und Darmstadt Süd
S6 -> Pfungstadt:
22/52 Arheilgen
26-30/56-00 Hauptbahnhof (4min Standzeit wegen Taktknoten)
32/02 Süd
34/04 Ludwigshöhe
39/09 Eberstadt
42/12 Pfungstadt
S6 -> Friedberg:
51/21 Pfungstadt
53/23 Eberstadt
58/28 Ludwigshöhe
59/29 Süd
01-04/31-34 Hauptbahnhof (3min Standzeit wegen Taktknoten)
08/38 Arheilgen
S6 -> Wende in Darmstadt Hbf:
11/41 Ankunft aus FRA
(6-7min Wende)
18/48 Abfahrt nach FRA
4. Schwachstellen:
- Güterverkehr zum DA. Gbf muss S-Bahn südlich des Hbf kreuzen:
Der Darmstädter Güterbahnhof ist nur über die Durchfahrtsgleise 1+2 erreichbar, somit würden hier Konflikte entstehen, auch wenn ohnehin ca 70% der Güterzüge den Hbf auf den Regelgleisen durchfahren und nur 30% in den Gbf müssen. Um dem entgegenzuwirken habe ich vorhin über die Relevanz der Ausweichen gesprochen. Darmstadt Hbf ist ein Taktknoten zur vollen und halben Stunde. Meine Vision ist es, die Güterzüge bis kurz nach den Taktknoten in Eberstadt und Bickenbach an die Seite zu nehmen und danach, wenn alle Züge abgefahren sind, die Durchfahrt zu gewähren. So sollten diese Trassenkonflikte weitgehend vermieden werden. - T15 der S6 endet in Darmstadt Hbf: Nur T30 weiter Richtung Süden
Auch wenn ich lieber den T15 bis nach Ludwigshöhe (wo auch die Spitzkehre errichtet wird) weiterführen würde, halte ich es aus fahrplantechnischer Sicht und wie eben erwähnt bezogen auf die Güterverkehrs-Trassen für suboptimal. Der dargelegte Fahrplan sollte das ganze recht gut verständlich erklären. - Darmstadt Süd verliert RB67:
Das ist vollkommen richtig, aber ist mit meinem Fahrplan ohne große Probleme auch ersetzbar. Wer aus Darmstadt Süd in Richtung Bensheim muss, kann zwei Stationen nach Eberstadt fahren (Ankunft zu Minute 39) und die RB 67 zu Minute 41 am selben Bahnsteig (bloß von Gleis 2) nehmen. (Zeiten aus dem Deutschlandtakt)
Richtung Norden hat man sowieso eine Direktverbindung mit der S6, aber wer dann doch darauf besteht den Twindexx nehmen zu wollen fährt eben mit der S6 um :02 nach Eberstadt (Ankunft zu Minute 09) und kann um :19 in die RB67 nach Frankfurt steigen. - Akkuzüge sind günstiger:
Günstiger heißt nicht immer zwangsläufig besser. Das Problem mit der vias GmbH kann durch neue Ausschreibungen zwar vielleicht gelöst werden, nichtsdestotrotz halte ich die RB 66 für einen Witz. Viel attraktiver ist es eine Direktverbindung mit 210 Meter langen S-Bahnen im T30 nach Frankfurt zu haben, als einen T30 die paar Minuten nach Darmstadt Hbf mit zweiteiligen Akkutriebwagen, wo man dann in alle Richtungen erst noch umsteigen muss. Natürlich ist dieser Beitrag in einer ganz anderen Dimension als die bloße Beschaffung neuer Züge, aber ich plane gerne für die Zukunftstauglichkeit.
5. Schlusswort:
Die Neuerschließung der Neubauquartiere in Darmstadt sollte allein genug Passagierströme generieren. Die Pfungstädter werden sich besonders freuen, endlich nicht mehr auf SEV angewiesen zu sein und eine Direktverbindung nach Frankfurt zu haben. Nicht zu vergessen seien auch die Verkehrszeiten der S-Bahn. Wir reden hier von einem durchgehenden Nachtverkehr, die letzte RB 66 fährt um 23 Uhr. Es ist also eine Win-Win-Win Situation.
[B] U9-Süd
Zwischen Rathaus Steglitz und Lankwitz befindet sich der Busverkehr an seiner Leistungsgrenze. Eine U9-Verlängerung drängt sich seit Jahrzehnten auf, es handelt sich um eine klassische U-Bahn-Relation, mit dichter Bebauung und starken Verkehrsströmen. Durch einen Lückenschluss mit der S25/S26 in Lankwitz würde sich auch die Anbindung Teltows und Lichterfeldes an die Schlossstr und die City West deutlich verbessern.
Dazu gibt es auch zahlreiche Vorschläge:
https://linieplus.de/proposal/berlin-u9-pankow-steglitz-adlershof/
https://linieplus.de/proposal/b-u9-suedverlaengerung/
http://berlin.bahninfo.de/u9.htm
In der Gallwitzallee, Belß- oder Malteserstr halte ich eine U-Bahn jedoch für überdimensioniert und unnötig. In der Gallwitzallee reicht der Doppeldeckerbus völlig aus und die Malteserstr könnte in Zukunft durch die Tram-Südtangente erschlossen werden. Die geschäftige Kaiser-Wilhelm-Str, eine der Stiefkinder des Berliner ÖPNVs, ist deutlich wichtiger und dichter bebaut. So könnte die U9 auch zum Bahnhof Lichterfelde Ost fahren.
Das tut die U9 in Berlin-Planers Vorschlag (https://linieplus.de/proposal/u9-nach-lichterfelde-ost/ ) auch, auf dem Weg dahin erschließt sie aber schwächer nachgefragte Gebiete als Lankwitz und Albrechtstr. Was beispielsweise die Verbindung Lichterfelde Ost - Klinikum Steglitz angeht, ist die Bus-Umsteigeverbindung zwischen 11er- und 85-Busse in Goerzallee/Drakestr sehr gut, da man an besagter Haltestelle keine Ampeln überqueren muss. Auf dem Hindenburgdamm reichen Busse aus, vor allem, weil der 283 im 20-Minuten-Takt mit Eindeckerbussen durch den 181 im 10-Minuten-Takt mit Doppeldeckerbussen ersetzt wird, siehe angedachtes Busnetz unten. Zudem können Fahrgäste des M85-Süd und 285-Süd in Appenzeller Str in die U9 umsteigen, und da deren Takte sonst gleich bleiben sollen, werden die Kapazitäten erhöht.
Krakes Vorschlag, die S25-/S26-Trasse in die U9 übergehen zu lassen (Berlin: U9 nach Teltow Stadt verlängern), würde die Netzwirkung stark verschlechtern, da vom Einzugsgebiet der Anhalter Bahn (ausgenommen Lichterfelde Ost) kein Umstieg in die übrigen S-Bahnlinien in Priesterweg oder Südkreuz möglich wäre. Die Relation City Ost - Anhalter Bahn hat ohne Zweifel weniger Potential als City West - Steglitz - Anhalter Bahn. Aber während bei der U9-Verlängerung bei Beibehaltung der S-Bahn immer noch beide Relationen adäquat abgedeckt würden (aufgrund der Umsteigemöglichkeit in Lankwitz), würde der Ersatz der S-Bahn durch die U9 massive „Kollateralschäden“ erzeugen (zB Verbindungen wie Adlershof - Lankwitz, Lichterfelde Süd-Potsdamer Pl, Lankwitz - Friedrichshain), meiner Meinung nach zu viele.
Regio-Fahrgäste aus Richtung Süden mit Fahrtziel Steglitz oder City-West können in Lichterfelde Ost in die verlängerte U9 umsteigen und diese Ziele deutlich besser erreichen als über Südkreuz, Potsdamer Pl oder Hbf. Die U9 würde dadurch deutlich aufgewertet. Bus 284 stellt ein Grundangebot im 20-Minuten-Takt dar - weitere Busse sind zwischen Lankwitz und Rathaus Steglitz kaum noch sinnvoll zu bewerkstelligen.
Lichterfelde Ost sollte aber nicht das Ende sein, schließlich werden in Lichterfelde Süd viele neue Wohnungen gebaut, südlich der Degewo-Hochhäuser. Folgender Halt Giesensdorfer Str böte eine Umsteigemöglichkeit zum Bus 186, der Lichterfelde Süd noch besser erschließt als es S25/S26 tun, und heute bereits im 5-Minuten-Takt verkehrt. Insgesamt würden Thermometersiedlung und Neulichterfelde hervorragend an die U9 angebunden. Und durch diese Umsteigemöglichkeit würde der 186-Bus entlastet werden, was aufgrund der Neubaugebiete südlich der Thermometersiedlung zwingend notwendig sein wird. Auch 184, aus Richtung Teltow kommend, hält dort.
Den Endpunkt sehe ich, noch eine Station weiter, in Appenzeller Str vor. Dort können 112, M85, 285 und 188 die U9 mit Fahrgästen füttern. Von Appenzeller Str aus sind Zehlendorf und Lichterfelde quasi flächendeckend per Bus erreichbar, wodurch die U9 ein großes Einzugsgebiet hätte. Der mittelgroße Busknoten eignet sich gut als Endpunkt. Die Busse auf dem Hindenburgdamm würden, wie gesagt, entlastet.
An den Bussen würde ich nur folgendes ändern: (aufgrund von möglicherweise veränderten Verkehrsströmen bei der U9-Eröffnung ist ein solches Netz natürlich nicht in Stein gemeißelt. Eine grobe Tendenz, wie das Netz aussehen könnte, ist für mich trotzdem sinnvoll, da ja oft die Verträglichkeit von U-Bahnstrecken und parallelen Bussen als Argument gegen den U-Bahn-Bau herhalten muss)
N9 U Osloer Str - wie bisher - S+U Rathaus Steglitz - wie bisher - S+U Lankwitz - weiter als N81
143 Neu-Westend, Brixplatz - wie bisher - Insulaner - wie bisher 187 - Leonorenstr/Siemensstr - wie bisher 283 - Lichterfelde, Mozartstr
181 S+U Rathaus Steglitz - wie bisher 283 - Lankwitz Kirche - wie bisher 187 - Halbauer Weg - wie bisher - Britz, Kielingerstr
N81 Lichtenrade, Nahariyastr - wie bisher - S+U Lankwitz - an Nächten vor Wochenend-/Feiertagen weiter als N9
M82 U Walther-Schreiber-Pl - wie bisher 181 - S+U Lankwitz - wie bisher - Marienfelde, Waldsassener Str
183 Königin-Luise-Str/Clayallee - wie bisher X83 - S+U Rathaus Steglitz - wie bisher 282 - Steglitzer Damm/Halskestr - wie 181 - Malteserstr/Kamenzer Damm - wie bisher X83 - Marienfelde, Nahmitzer Damm
383 U Freie Universität - siehe Krakes Vorschlag: https://linieplus.de/proposal/berlin-fu-quartierbus/ - S+U Rathaus Steglitz
284 S Lichterfelde Ost - wie bisher - Lankwitz Kirche - wie bisher 283 - Marienfelde, Benzstr
187 S+U Innsbrucker Pl - wie bisher - Lankwitz, Kirche - wie bisher 283 - Am Gemeindepark - wie bisher X83 - Lichterfelde, Nahariyastr
Abgeschafft: 380, 283, X83
Weitere Anmerkungen:
Meiner Meinung nach kann auf Bus 380 verzichtet werden, da das übrige Busnetz kapazitätsmäßig nun ausreicht und die U9 die fast identische Relation bedient (bis auf den Ostpreußendamm, dessen regulärer Bus 186 durch den Umsteigebahnhof Giesensdorfer Str deutlich entlastet würde, bei sonst gleich bleibendem Takt). Um entfallenden 380 und (wegen Überlänge) gekürzten 187 zu kompensieren, verlängere ich 143 bis Lichterfelde, Mozartstr.
Bus 183 verkehrt nur während der FU-Vorlesungszeit zwischen S+U Rathaus Steglitz und Marienfelde, Nahmitzer Damm
Bus 383 verkehrt nur während der FU-Vorlesungszeit.
Was in Schöneberg mit den Bussen passiert (187-Nord), lasse ich bewusst offen. Das Busnetz dort ist sowieso reif für eine Neugestaltung, gerade wenn die Tram über Potsdamer Pl nach Rathaus Steglitz verlängert wird.
Straßenbahn Soltauer Heide – Soltau – Heide Park
Ich schlage eine als Straßenbahn betriebene Straßen-/Stadtbahn für Soltau vor. Diese soll vornehmlich den Heide-Park besser mit dem ÖPNV erreichbar machen. Derzeit muss man mit dem Zug aus Buchholz / Hannover kommend in Wolterdingen aussteigen und zu Fuß 25-30 min zum Heide Park gehen. Dies tun bereits viele Parkgäste, jedoch reist der vorwiegende Teil mit dem Auto an. Alternativ gibt es EINEN Bus, der etwa um 10 Uhr vom Soltauer Bahnhof zum Heide Park und gegen 16 Uhr etwa zurück fährt. Dieser ist gerne übervoll und extrem unpraktisch, da es nur eine einzige Verbindung pro Richtung am Tag gibt.
Um dieses Problem anzugehen, ist eine Straßenbahn meiner Meinung nach genau die richtige Lösung. Diese würde nicht nur die Parkgäste zum Park bringen, sondern wäre auch eine Transportmöglichkeit für die Mitarbeiter, die auch vorwiegend mit dem Auto aus Soltau anreisen.
Da sich Soltau mit seinen 22.000 Einwohnern (davon ca. 17.000 im Kernstadtteil und 5.000 in den zu Soltau dazugehörenden Orten) mit seiner Kernstadt nicht unerheblich nach Osten hin ausstreckt, ist ebenfalls die Anbindung dieser Stadtteile sinnvoll. Perspektivisch ist jedoch der Nahverkehrshalt "Soltauer-Heide" östlich der Stadt nahe der Autobahn 7 und dem Designer Outlet Soltau von Bedeutung. Beides sollte eng mit Soltaus Stadtzentrum und dem Heide Park verbunden sein. Ich würde einen 15-min-Takt anstreben, evtl auch seltener. In den Wintermonaten sollte eine Anpassung der Linienführung und -taktung durchgeführt werden, da dort der Heide Park geschlossen hat. (z.B. nur eine Verbindung zum Park pro Stunde)
Als Fahrzeuge würde ich beispielsweise Siemens Avenio Zweiteiler nehmen, die abhängig von Kapazitätsanforderungen in Doppeltraktionen fahren können. Nach Möglichkeit würde ich auch Expresszüge begrüßen, die von Soltau(Han) bzw. Soltauer Heide aus direkt und ohne Zwischenhalt verkehren. So könnte die ca. 40 minütige Fahrt von Soltauer Heide zum Heide Park eventuell etwas schneller geschehen. Vor allem der gesparte "Schlenker" beim Bahnhof Soltau(Han) dürfte einige Minuten einsparen. Man könnte also zu den Stoßzeiten (8:30 - 10:00 Uhr und 16:00 - 19:00 Uhr) einige Express-Bahnen fahren lassen, die immer kurz vor den regulären Bahnen abfahren und somit die Parkgäste zum Park hin und zurück zum Bahnhof bringen.
Einen Busverkehr halte ich auf diesen Strecken für extrem unattraktiv, da es auf den Straßen in Soltau häufig zu Staus kommt und eine Bahn generell angenehmer ist (meine Meinung). Diese müssten für eine Straßenbahn selbstverständlich auch bedacht werden. Auf den Überlandabschnitten soll die Bahn auf eigenem Gleiskörper und mit hohen Geschwindigkeiten (80 - 100 km/h) fahren. Im Stadtbereich ist eine Führung auf eigenen Strecken kaum möglich, deshalb ist dort vorwiegend eine Führung auf der Straße vorgesehen.
Besonderheit wäre potentiell die Fähigkeit der Fahrzeuge, abschnittsweise ohne Oberleitung fahren zu können, um bei den vielen gekreuzten Bahnstrecken keine Probleme mit eventuell später verbauten dortigen Oberleitungen zu haben. Ich sehe den Betrieb unter BOStrab als am sinnvollsten an, da so viele Kosten gespart werden könnten. Wie das dann aber mit den Höchstgeschwindigkeiten geregelt wird, ist fraglich. Evtl. ist eine gewisse Form der Zugsicherung auf den Überlandabschnitten sinnvoll.
Alternativ könnte man auf einen Neubau von Tramgleisen innerhalb von Soltau verzichten und stattdessen eine Tram-Train Verbindung aufbauen, die aus dem Soltauer Bahnhof heraus den Heide Park und den Bahnhof Soltauer Heide anfährt. Dies hätte jedoch weniger Vorteile für die Stadtbewohner in Soltau, da es keinen innerstädtischen ÖPNV in die Stadt brächte, sondern diesen an ihr vorbei führt. Diesen Vorschlag erstelle ich eventuell auch noch einmal.
Letztlich sei noch dazugesagt, dass der östliche Ast der Tram nur sinnvoll wäre, wenn der von der DB gewollte NBS-Regiohalt auch wirklich kommen würde. Andernfalls wäre die gesamte Linie aufgrund zu geringer Fahrgastzahlen garantiert unrentabel. Wenn das Konzept erfolgreich sein sollte, könnte über eine weitere Linie von Soltau(Han) über Neu-Tetendorf und Tetendorf zur Autobahn-AS Soltau-Süd führen, die das dortige Industriegebiet und Restaurant anschließt und dabei durch das südliche Soltau führt.
HB: Haltepunkt Bremen-Nachtweide/Grambker See
Der Bremer Ortsteil Burg-Grambke (6872 Ew) hat keinen eigenen Halt für die Regio-S-Bahn im Umkreis von 1 km (siehe eingezeichnete Kreise). Im Bereich Nachtweide verkehrt nicht einmal ein Bus, die nächste Bushaltestelle "Mittelsbürener Landstraße" ist ca. 700 m Fußweg entfernt, die Bushaltestellen am Bahnübergang Grambker Dorfstraße sind ohne Bedienung. Der Haltestellenabstand zwischen den Haltestellen Oslebshausen und Burg ist ungewöhnlich lang. Außerdem ist der Fußweg zwischen den Straßen Am Grambker See und Nachtweide sehr lang, weil eine Querung fehlt und die Brücke über den Grambker See seit 2021 immer noch gesperrt ist.
Ich schlage vor, alle diese Probleme mit einer Klappe zu schlagen. Der neue Haltepunkt "Bremen-Nachtweide/Grambker See" wird von den Linien RS1 und RS2 angefahren und bindet die Wohngebiete und das Freizeitgebiet am Grambker See ideal an den Bremer Hauptbahnhof an. Eine Treppe zum Bahnsteig verkürzt zudem die Wege deutlich.
DD: Streckenverlauf NBS Westtangente Trachenberger Platz – Altcotta
Basisdaten
- Hauptzweck : Steigerung der Kapazität auf einer Tangentialverbindung
- Planungen für eine parallele Strecke zum ElbePark
- Planungen für eine Linie 14
Streckenverlauf
Part 1 : Der Vorschlag sieht eine Neubaustrecke von Trachenberger Platz im Zuge der Buslinien 64 und 70/80 bis Altcotta. Dieser verläuft straßenbündig, jedoch auf Höhe Mickten, der Washingtonstraße und der Flügelwegbrücke auf Rasengleis. Kurz vor der Peschelstraße plane ich übrigens einen Gleiswechsel, sodass bei Baustellen der Elbe Park, ohne bspw. Durchbindung mit einer Linie 9 oder 13, angebunden werden kann, was eine Gleisverbindung von der Washingtonstraße Richtung Riegelplatz relativ obsolet macht. Die Gleisschleife Leisinger Platz würde für eine Erweiterung gen Norden wichtig sein, um ein Umstieg zu der Linie 3 zu ermöglichen. Im Zuge dessen entsteht eine zweigleisige Wendeschleife Mickten, sowie eine teilweise dreigleisige Schleife Wilder Mann.
Part 2 : Eine kurze Spange zwischen S Strehlen und Karcheralle sowie eine kurze eingleisige Strecke ab Zwinglistraße bis Tiergartenstraße als Gleisschleife.
Betrieb
Linie 15: Wilder Mann - Trachenberger Platz - S Pieschen - Mickten - ElbePark - Flügelweg - Altcotta - Tharandter Straße - Nürnberger Platz - Zellescher Weg - Wasaplatz - Zwinglistraße
Mo-Sa Takt 10, So Takt 15
Nachtverkehr: Trachenberger Platz - S Pieschen - Mickten - Elbe Park - Flügelweg - Tharandter Straße - Postplatz Webergasse
Wochenendfrühverkehr: Wilder Mann - Trachenberger Platz - S Pieschen - Mickten - Elbe Park - Flügelweg - Tharandter Straße - Linie 6
Fahrzeuge nach Stand 2025 Grundprinzip: 12 Umläufe (T10), Werktags 6× NGT6/D8DD, 4× NGTD12/8DD, 2× NGTDXDD, Samstags 8× NGT6/D8DD, 4× NGT8/D12/DXDD, 8 Umläufe (T15) Sonntags 5× NGT6/D8DD, 3× NGT8/D12DD
Umleitungsstrategien
Ø Mickten bis ElbePark (NGT6DD-ZR und NGTDXDD-ZR), ØTrachenberge ab ElbePark/Mickten weiter als Linie 13 ØChemnitzer Straße oder Zellescher Weg wie jetzige Linie 7 und (neu) Linie 4 ØTiergartenstraße ab Wasaplatz zur Hugo-Bürkner-Straße, andere Umleitungen erfolgen analog zu heutigen Umleitungsstrategien
daraus resultierende Angebotskürzngen
- Nach Umsetzung des Busnetzes Süd West verkehren die Linien 70/80 ab Flügelweg nach Cotta, Gottfried-Keller-Straße zur Anschlusssicherung für den Westen. Der Halt Overbeckstraße könnte für eine Beschleunigung entfallen.
- Die Linie 64 endet in Mickten Sternstraße und fährt vorerst alle 20 Minuten als Linie 79 bis Übigau bis diese ggf. mit der Linie 73 durchgebunden wird. Die Gelenkbusse können langfristig die Kapazität auf der Linie 79 erhöhen.
Ausblick
Mit einer Verlängerung nach Norden könnte die Linie 64 teilweise ersetzt werden, und wenn eine Linie 14 via TU kommt, geht die Linie 15 in die Linie 14 auf. Die Linie 12 würde anstatt der Linie 14 nach Leutewitz verkehren. Bei hoher Nachfrage strebe ich eine Verstärkerlinie 16 an die folgend verkehrt:
Linie 16: Mickten - ElbePark - Flügelweg - Tharandter Straße - S Freiberger Straße - Postplatz, weiter über Hauptbahnhof - S Freiberger Straße wieder nach Mickten
Nur HVZ Takt 20, NGT6/D8DD
Fazit
Insgesamt sollte die neue Linie 15 höhere Kapazitäten bringen, und somit eine kapazitätsstarke Westtangente entstehen, welche auch weiter in den Norden Richtung Albertstadt und Radeberger Vorstadt verlängert werden könnte, und somit Umwege über den Stadtring oder die Innenstadt vermeidbar macht. Zudem bringt die Tangentiaverbindung auch neue Routen für Umleitungen sodass Tramlinien bspw. nicht einem kapazitätsschwächeren Ersatzbus weichen müssen.
Das ist mein erster Vorschlag und erwarte deswegen auch vieles noch nicht richtig gemacht zu haben . Ich bin offen für Feedback 😇
DD: Zug als Strab.-Ersatzverkehr
Die Königsbrücker Straße soll voraussichtlich im Jahr 2026 in Dresden für längere Zeit auf dem Teilstück zwischen Albertplatz und Brücke über die Gleisanlage am Industriegelände ausgebaut werden. (Webseite der Stadt Dresden) Dadurch fällt die einzige große Verbindung in den Dresdener Norden für Autos und Straßenbahnen weg. Ein klassischer Ersatzverkehr per Bus ist auf dem Stück nicht besonders nützlich, da der Bus mit sehr vielen anderen Autos im Stau stehen wird. Deshalb möchte ich stattdessen die parallel verlaufende Eisenbahnstrecke nutzen und schlage ein Straßenbahnersatzverkehr per Zug vor.
Allgemeines Bedienkonzept
Die betroffenen Straßenbahnlinien 7 und 8 werden südlich der Sperrung zum Bahnhof Dresden-Neustadt geführt. Nördlich der Sperrung gibt es einen Ersatzbus bis zum Bahnhof Dresden-Industriegelände. Dazwischen wird der ohnehin schon dichte Zugverkehr weiter verstärkt. Zusätzlich werden Fahrpläne und Halte etwas angepasst, um teilweise bessere Direktverbindungen zu ermöglichen.
Änderungen im Straßenbahnverkehr
Präzise betroffen sind von der Sperrung die Straßenbahnlinien 7 und 8 zwischen den Haltestellen Albertplatz und S-Bahnhof Industriegelände. Von Südvorstadt/Pennrich kommend, werden die beiden Linien ab Albertplatz zur Gleisschleife am Bahnhof Neustadt geführt. Sollte in der Gleisschleife nicht genügend Platz für zwei Linien sein, so wird die Linie 8 vom Albertplatz über Bahnhof Neustadt zum Betriebshof Trachenberge geführt.
Von Weißdorf/Hellerau aus bis zur Haltestelle S-Bahnhof Industriegelände gibt es Ersatzverkehr mit Bus. Der Ersatzbus der Linie 7 hält zwischen den Haltestellen Zur Neuen Brücke und Käthe-Kollwitz-Platz zusätzlich am Bahnhof Klotzsche. Die Busse fahren abgestimmt auf die Züge am Bahnhof Dresden-Industriegelände.
Alternativ könnte man auf diesem Teilstück von Weißdorf/Hellerau aus bis zum Bahnhof Dresden-Industriegelände ein Straßenbahn-Inselkonzept einführen, falls ein solcher Betrieb möglich wäre. Das ist zweifelhaft, da beispielsweise der Verkehrsast mehrere Monate von der Werkstatt abgeschnitten ist. Dann enden beide Straßenbahnlinien an der Haltestelle S-Bahnhof Industriegelände. Dazu muss dort eine zusätzliche Weiche eingebaut werden, um das Umsetzen auf die andere Seite zu ermöglichen. Diese Linienäste werden für die Übersichtlichkeit in 47 und 48 umbenannt. Die Linien 47 und 48 verkehren zur Hauptverkehrszeit alle 15 Minuten, ansonsten alle 20 Minuten mit Anschluss an Züge in Dresden-Industriegelände. Zeitweise überflüssige Straßenbahnen können auf dem Stück Gleis zwischen Heeresbäckerei und Bahnhof Industriegelände abgestellt werden. Erst südlich der Heeresbäckerei liegen die Straßenbahngleise tatsächlich auf der Straße, sodass sie dort auch dem Autoverkehr nicht im Weg wären.
Zwischen Albertplatz und S-Bahnhof Industriegelände verkehrt soweit möglich ein Ersatzverkehr mit Bus, der die Baustelle gemäß Umleitung umfährt und die Haltestellen auf dem Weg bedient. Da auf dieser Strecke mit Stau und sehr hohen Fahrtzeiten zu rechnen ist, gibt es das parallele Eisenbahnkonzept für Durchreisende. In stadtauswärtiger Richtung ist an der Haltestelle S-Bahnhof Industriegelände ein kurzer Aufenthalt zur Verspätungsbegrenzung denkbar, bevor die Busse weiter nach Weißdorf/Hellerau fahren (falls es kein Inselkonzept per Straßenbahn gibt).
Änderungen im Eisenbahnverkehr
Die Linien S2, S8, RB 33, RE 1/2, RB 60/61 befahren aktuell die Strecke zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Industriegelände. Dadurch gibt es bereits eine hohe Zugzahl von bis zu 7 Zügen pro Stunde auf der Strecke. Eine Einführung eines zusätzlichen Pendelzuges ist deshalb technisch nur schwer umsetzbar und nur begrenzt nützlich. Stattdessen schlage ich vor, die bestehenden Linien zu nutzen, sie geringfügig anzupassen und einen zusätzlichen Zug Bedarfsweise auf den Linien RB 33 und S8 einzusetzen, um eine Taktlücke zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Industriegelände/Dresden-Klotzsche zu schließen.
Die Linie S2 fährt zwischen Hauptbahnhof und Flughafen weiterhin alle 30 Minuten, zukünftig auch an Wochenenden. Dafür wird am Wochenende ein zusätzlicher Zug benötigt.
Die Linie S8 fährt zur Hauptverkehrszeit weiterhin halbstündlich. Zur Nebenverkehrszeit wird sie zwischen Dresden-Hauptbahnhof und Langebrück auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet und fährt ansonsten stündlich. Der Verdichterzug nutzt den Gleiswechsel nähe des Bahnhofs Klotzsche und wendet in Langebrück am nördlichen Bahnsteig. Dafür wird ein zusätzlicher Dieseltriebzug zur Nebenverkehrszeit benötigt.
Auf den Linien RE 1 und RE 2 wird ein zusätzlicher Halt in Dresden-Industriegelände eingeführt. Dafür verkürzt sich die durch die Baustelle am Dresdener Hauptbahnhof entstandene Standzeit am Bahnhof Neustadt um etwa eine Minute.
Die Linien RB 60 und RB 61 halten zusätzlich am Haltepunkt Freiberger Straße.
Die Linie RB 33 wird zur Hauptverkehrszeit zwischen Ottendorf-Okrilla Süd und Dresden-Neustadt auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Zwischen Ottendorf-Okrilla Süd und Königsbrück fährt sie weiterhin stündlich. Zu Nebenverkehrszeiten fährt sie weiterhin stündlich zwischen Dresden-Neustadt und Königsbrück. Optional kann diese Linie zur Hauptverkehrszeit (alle 30 Minuten) zum Hauptbahnhof und zur Nebenverkehrszeit sogar (stündlich) nach Heidenau verlängert werden. Wahlweise kann sie in S7 umbenannt werden. (Das ist sowieso im Gespräch, siehe hier, und es hat keine großen Auswirkungen.) Für die Taktverdichtung wird ein zusätzlicher Dieseltriebzug zur Hauptverkehrszeit benötigt. Bei einer Verlängerung wird ein weiterer Dieseltriebzug benötigt.
Außerdem werden die Takte angepasst, sodass zur Hauptverkehrszeit zwischen Bahnhof Neustadt und Bahnhof Klotzsche annähernd ein 7,5-Minuten-Takt entsteht und zur Nebenverkehrszeit annähernd ein 10-Minuten-Takt mit einer zusätzlichen Fahrt der Linie RB 33.
Fahrplan Hauptverkehrszeit (Stündlich)
|
Bahnhof |
RE 1/2 |
S2 |
RB 33 |
S8 |
RB |
S2 |
RB 33 |
S8 |
|
Klotzsche (ab) |
15:18 |
15:24 |
15:30 |
15:38 |
15:47 |
15:54 |
16:00 |
16:09 |
|
Industriegelände |
15:21 |
15:27 |
15:33 |
15:41 |
15:50 |
15:57 |
16:03 |
16:12 |
|
Bf. Neustadt (an) |
15:25 |
15:30 |
15:37 |
15:45 |
15:54 |
16:00 |
16:07 |
16:16 |
|
Bf. Neustadt (ab) |
15:26 |
15:31 |
15:38* |
15:46 |
15:55 |
16:01 |
16:08* |
16:17 |
|
Bf. Mitte |
15:28 |
15:33 |
15:40* |
15:48 |
15:57 |
15:03 |
16:10* |
16:19 |
|
Freiberger Str. |
~ |
15:35 |
~ |
~ |
~ |
15:05 |
~ |
~ |
|
Hbf |
16:33 |
15:38 |
15:45* |
15:51 |
16:03 |
16:08 |
16:15* |
26:22 |
Fahrplan Nebenverkehrszeit (Stündlich)
|
Bahnhof |
RE 1/2 |
S2 |
RB 33 |
S8 (neu) |
RB 60/61 |
S2 |
|
S8 |
|
Klotzsche |
15:18 |
15:26 |
15:31 |
15:38 |
15:47 |
15:56 |
|
16:08 |
|
Industriegelände |
15:21 |
15:29 |
15:34 |
15:41 |
15:50 |
15:59 |
|
16:11 |
|
Bf. Neustadt (an) |
15:25 |
15:32 |
15:38 |
15:45 |
15:54 |
16:02 |
|
16:15 |
|
Bf. Neustadt (ab) |
15:26 |
15:33 |
15:40* |
15:46 |
15:55 |
16:03 |
|
16:16 |
|
Bf. Mitte |
15:28 |
15:35 |
15:42* |
15:48 |
15:57 |
15:05 |
|
16:18 |
|
Freiberger Str. |
~ |
15:37 |
~ |
~ |
~ |
15:07 |
|
~ |
|
Hbf |
16:33 |
15:40 |
15:47* |
15:51 |
16:03 |
16:10 |
|
26:21 |
* Nur bei Verlängerung der Linie RB 33.
Der Fahrplan in die Gegenrichtung ist ähnlich. Lediglich die RB 33 fährt in die Gegenrichtung (wie bisher auch schon) aus technischen Gründen um eine halbe Stunde versetzt.
Fahrzeugbedarf (Eisenbahn)
Es wird ein zusätzlicher Dieseltriebzug oder Akkuzug benötigt, der auf den Linien S8 und RB33 eingesetzt wird. Bei der optionalen Verlängerung der RB33 wird ein zweiter Dieseltriebzug oder Akkuzug benötigt. Für die Takt-Verdichtung der S2 werden vorhandene Züge zu zusätzlichen Zeiten genutzt.
Weitere Erläuterungen
Ein zusätzlicher Halt am Haltepunkt Freiberger Straße für die Linien S8 und RB 33 ist wünschenswert um dort einen Umstieg zur Linie 7 zu ermöglichen. Er ist aber technisch nicht umsetzbar, da aktuell von diesem Haltepunkt im Hauptbahnhof nur die Gleise 13 und 14 erreichbar sind. Diese sind aber bereits durch die Züge der Linien S1, S2, RB 60/61 und RE 1/2 blockiert.
Der zusätzliche Zug auf der Linie S8 nach Langebrück kann nicht stattdessen nach Weixdorf geführt werden, da die Strecke zwischen Weixdorf und Klotzsche eingleisig ist und zu diesem Zeitpunkt bereits von der Linie RB 33 nach Königsbrück blockiert wird. Eine Fahrt in der passenden Zeitlage nach Weixdorf ist mit einem Triebzug nur möglich, wenn der Zug am Bahnhof Neustadt endet und nicht bis zum Hauptbahnhof fährt. Eine Führung zum Flughafen halte ich für unnötig, da dieser bereits durch die S2 alle halben Stunden angeschlossen wird. Deshalb halte ich diese Variante für optimal.
Als Ersatz für die Haltestelle Bischofsweg kann der naheliegende Bahnhof Bischofsplatz an der Linie S1 genutzt werden. Diese Linie wird auch am Bahnhof Neustadt erreicht.
Genauere Details zur Baustelle hat NGTD12DD unten in den Kommentaren beschrieben. Vielen Dank dafür! Ich habe auf seinen Kommentar hin diese Beschreibung geringfügig angepasst, sodass das Inselkonzept der Straßenbahn zwar weiterhin erwähnt wird, aber nicht mehr als Standardfall beschrieben ist.
KN: Radolfszeller Spange Singen – Stahringen
Züge von Singen nach Stahringen nehmen aktuell einen kurvigen Umweg in Kauf. Einige Kurven sind nur mit max. 90km/h befahrbar.
Der Abschnitt zwischen Brandbühl West und Brandbühl Ost ist eingleisig. Für die laut D-Takt 7 Züge, die innerhalb einer Stunde über das Gleis verkehren sollen, ist die Strecke stark belastet. Eine Zweigleisigkeit sollte hergestellt werden.
Baumaßnahme
Um die fahrzeit zu Verkürzen wird eine 5,86 km lange eingleisige Strecke gebaut. Der Halt Radolfszell Nord soll ermöglichen, dass Radolfzell nachwievor angebunden ist. Hierfür wird auch eine Park&Ride Anlage gebaut. Schließlich ist Radolfszell nicht in fußläufiger Entfernung. Dies ist aber der Stadtteil Böhringen mit dem Naherholungsgebiet Böhringer See. Die Bahnstrecke soll über eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h verfügen.
Aktuelle Fahrzeit
Singen - Stahringen: 12 Minuten (Verbindung wird aktuell nicht direkt angeboten), mit Umstieg aktuell 17 Minuten.
Singen - Stockach: 29 Minuten (1* Umstieg in Radolfzell von 5 Minuten)
Stockach - Singen: 28 Minuten (1* Umstieg in Radolfzell von 5 Minuten)
Singen - Überlingen: 29 Minuten
Neue Fahrzeit
Singen - Stahringen: 7 Minuten (4 Minuten bis Radolfszell Nord)
Singen - Stockach: 17 Minuten (-11 Minuten)
Singen - Überlingen: 24 Minuten
Fahrplan
RE 3: /Ex. 11 a.
42 Singen
49 Stahringen
06-07 Überlingen
...
RB 31/ N 31
12 Radolfszell
Radolfszell Haselbrunn (Neu für RB 31, da S61 a. wegfällt)
18-09 Stahringen
...
S61 a. / N 48 a.
22 Singen
26 Radolfszell Nord
29-30 Stahringen
...
S61 b. /N48 b.
Wie im D-Takt vorgesehen
Bus 152 – Querverbindung Calden – Hbw – Niedenstein
Zur Zeit fehlt eine durchgängige Querverbindung zwischen Calden - Habichtswald - Breitenbach und Niedenstein. Leider besteht dort, wie so oft, das Problem, dass es sich um unterschiedliche Kreise handelt und sich die Verbindungen vorrangig auf die Verbindung des Umlandes in die Stadt Kassel fokussieren. Dadurch muss man, um ins nächste Dorf zu gelangen, immer erst nach Kassel und dann wieder rausfahren. Das ist sehr ineffizient und macht viele Routen quasi unmöglich (wer will über 1 Stunde fahren, um ins 6 min entfernte Nachbardorf zu kommen.
Daher schlage ich eine Linie 152 vom Flughafen Kassel (für die Anbindung von Calden und Umgebung, da Knotenpunkt)
nach
Zierenberg (Bahnhof mit Anbindung nach Ahnatal, Wolfhagen, Korbach und Umgebung)
nach
Habichtswald (Anbindung Burghasungen, Oelshausen, Wolfhagen)
nach Breitenbach (Anbindung Baunatal, Schauenburg, Bad Emstal)
nach
Niedenstein (Anbindung Baunatal, Gudensberg und Umgebung)
nach
Merxhausen (Anbindung Fritzlar, Bad Emstal, Naumburg)
Dabei habe ich schon eine grobe Richtung für einen Fahrplan erstellt, um mögliche Anschlüsse zu verdeutlichen. Die Verbindung von Habichtswald nach Schaumburg und Niedenstein hat bisher komplett gefehlt.
Mögliche Fahrzeiten (Mo-Fr; Ziwschenhalte ohne Anschluss fehlen):
Calden Flughafen :47 Zubringer 46+47 alle Richtungen, 100 aus Kassel
Zierenberg Bahnhof :08 Zubringer RB4 aus Kassel und Wolfhagen/Korbach, RT4 aus Kassel
Ehlen Mitte :18 110 aus Kassel und Burghasungen, eventuell knapper Umstieg auf 110 Ri Kassel wegen großzügiger Fahrzeit und 110 kann 1-2min warten bei Ausfall RT4/RB4
Breitenbach :25 Anschluss 153 nach Baunatal (14 min Umsteigezeit sicherer Umstieg, ca 30-45min schnellere Verbindung nach Baunatal) + 52 nach Martinhagen (ca 30 bis 45 min schnellere Verbindung nach Martinhagen + dort Umstieg auf 153 nach Balhorn + Naumburg mit Zeitersparnis von ca 30 - 45min)
Niedenstein :31 Anschluss mit 54 je nach Tageszeit (leider sind die Abfahrtszeiten nicht einheitlich und daher nicht optimal) wenn die 54 nachmittags um :50 fährt bequemer und sicherer Anschluss in Richtung Gudensberg und um :40 optimaler Anschluss in Richtung Baunatal, Zeitersparnis ab Habichtswald Ri. Gudensberg ca. 40 min; ab Breitenbach Ri. Gudensberg ca. 10-45 (151 nur alle 2h)
Merxhausen :38 Anschluss 151 nach Wolfhagen mit 3 min Umsteigezeit (Zeitersparnis ab Niedenstein 75-90min)
Rückfahrt
Merxhausen :40 (Zubringer 151 aus Fritzlar (5 min Umsteigezeit), 153 11-14 min Umsteigezeit je nach Richtung
Niedenstein :47 (Nachmittags Anschluss von Gudensberg wieder zurück, somit sinnvolle Hin und zurück Fahrten möglich, Anschluss nach Baunatal mit 20 min Wartezeit)
Breitenbach :54 Zubringer 153 aus Bad Emstal und Umstieg in Richtung Bad Emstal und Umstieg aus Kassel und Martinhagen zurück in Richtung Habichtswald und Zierenberg, sowie aus Baunatal mit Umstieg "Am Brand" 51 zu 52, trotzdem Zeitersparnis von ca 20-30min
Ehlen Mitte :02 Umstieg zur 110 Ri Kassel zur Weiterfahrt nach Habichtswald Dörnberg
Zierenberg Bahnhof :13 Umstieg zur RT4 nach Wolfhagen und Kassel sowie von RB4 von Korbach und Kassel mit jeweils ca. 15 min Umsteigezeit, somit sollten auch Verspätungen eingerechnet sein.
Flughafen :33 Anschluss zur 46 und 47 in alle Richtungen mit 12 min Wartezeit. Linie 100 (eigentlich kein Umstieg nötig mit 23 min)
Somit würden sich vor allem von und nach Habichtswald, Breitenbach, Baunatal und eingeschränkt auch Gudensberg die Reisezeiten deutlich verbessern. Zeitersparnisse von 30-45 min je Richtung machen sich gerade bei angenommen Hin- und Rückfahrten deutlich bemerkbar und würde durch eine zusätzliche Fahrtmöglichkeit ab Zierenberg ohne Notwendigkeit einer Buchung (bestehendes AST Angebot 118) die Resilienz erhöhen, da es auf der RB/RT4 Strecke zu häufigen Ausfällen kommt. Zudem muss man auch beachten, dass alle Unterwegshalte der neuen und bestehenden Verbindungen profitieren. So wäre es mit der neuen Verbindung möglich in 37min von Ehlen Mitte nach Großenritte Bahnhof zu gelangen, statt bisher 69-73 min. Zumal Baunatal als Stadt mit Kino und Einkaufsmöglichkeiten, Musikschule, Bibliothek, Schulen und Arbeitsplätzen definitiv ein wichtiges Ziel ist. Besonders für Jugendliche und Rentner die auf den Öpnv angewiesen sind. Auch bei den anderen Zielen, wären Öpnv Nutzer nicht mehr von bestimmten Zielen ausgeschlossen. Meiner Meinung nach ein echter Lückenschluss.
Als Takt würde sich hier der im NVV übliche Stundentakt anbieten, wobei anfangs sicher auch ein 2 Stunden Takt zur Evaluierung ausreichen würde. Das einzige Problem dürften eventuell die Lenkzeiten sein, da die Pause am Flughafen eigentlich länger sein müsste. Dafür könnte man aber zB ab 10 Uhr abwechselnd jeweils eine Fahrt bereits in Zierenberg Schwimmbad (Wendemöglichkeit) enden und starten lassen, wodurch ein mehr als ausreichende Pause entstehen würde, die andere Fahrt würde trotzdem bis Flughafen fahren und auf der nächsten Fahrt eine Pause in Zierenberg machen. Dadurch bleibt ein 2 Stunden Takt in der Zeit mit wenig Nachfrage bestehen. Zusätzlich wäre es auch möglich den Bus generell nur bis Ehrsten fahren zu lassen und dort einen Umstieg zur 46 zu erreichen, jedoch ist die Frage, ob das von den Fahrgästen angenommen wird. Oder die Fahrt ab Zierenberg ohne Halt bis Flughafen zu führen, wodurch Fahrgäste aus Ehesten oder Meimbressen jedoch erst zum Flughafen und dann wieder zurück fahren müssten, was auch nicht sonderlich nützlich ist.
Als Betriebszeiten (Mo-Fr) würden sich erste Abfahrt Flughafen 05:47; Erste Abfahrt Merxhausen 06:40 anbieten, da die Fahrt ab Merxhausen eher für den Rückweg gedacht ist. Bis 19:47 (Flughafen) bzw. 20:40 (Merxhausen) könnte man im Stundentakt fahren und danach die letzte Fahrt um 21:47 am Flughafen starten lassen, die dann die komplette Runde fährt und um 23.33 vom Flughafen einrückt.
Am Samstag kann diskutiert werden, ob eventuell sogar ein 2h Takt ausreicht, da es sich nur um eine Querverbindung handelt und Sonntags wären keine Fahrten notwendig, da nicht gearbeitet wird und viele Ziele geschlossen sind.
Ich hoffe diese Erklärung ist verständlich und sinnvoll, die Abfahrtszeit sind natürlich nicht 100% akkurat und eher mit Hilfe von Google Maps und einem großzügigem Aufschlag geschätzt, es geht ja nur um die Verdeutlichung, dass ein solches Angebot realistisch möglich ist und sich auch ohne Anpassungen am bestehenden Netz sinnvoll umsetzen lässt.
Zusätzlicher Hinweis:
Die Linie könnte von verschiedenen Unternehmen mit sehr kurzen Ausrückzeiten gefahren werden, Reisedienst Bonte verfügt in Niedenstein (direkt an der Linie) und in Vellmar (ca. 12 min zur Starthaltestelle Flughafen über Betriebshöfe. Sallwey und DB verfügen in Fuldatal / Ihringshausen über Betriebshöfe, ebenfalls in der Nähe vom Flughafen und die HLB in Naumburg.
Zudem sollte der Einsatz von Standard 12m Bussen auf der Strecke kein Problem darstellen, da alle Streckenabschnitte von Bussen genutzt werden oder wurden. Das wenden in Merxhausen ist über die Haltestelle Merxhausen Eichsmühle im Rahmen der Wendezeit (2 min) möglich, diese könnte sogar in die Linie aufgenommen werden. Am Flughafen und in Zierenberg Schwimmbad wenden bereits täglich Linienbusse.
Bus 119 (Zierenberg – Hbw – Merxhausen)
Zwischen Zierenberg (Tram RT4 + RB4), Habichtswald (Bus 110), Breitenbach (Bus 52/53, 153, 159), Niedenstein (Bus 54) und Merxhausen (Bus 151, 153) fehlt momentan eine \"Querverbindung. Es sind zwar alle Orte gut in Richtung Kassel verbunden (meistens Verbindungen alle 30 min), jedoch fehlt eine effiziente Verbindung zwischen den Gemeinden. So fehlt eine Verbindung zwischen Breitenbach - Habichtswald - Zierenberg und Breitenbach - Niedenstein komplett. Zusätzlich könnte man mit dieser Verbindung das bestehenden AST Angebote (118 Habichtswald - Zierenberg) ergänzen.
Möchte man aktuell von Habichtswald nach Breitenbach, muss man entweder via Kassel oder Wolfhagen fahren. Beides dauert über eine Stunde, obwohl die Strecke in ca 10min möglich ist. Zusätzlich könnte man sinnvolle Anschlüsse einrichten:
In Zierenberg kommen die RT4 Züge aus Wolfhagen und Kassel gleichzeitig an, wodurch ein Umstieg aus allen Richtungen möglich ist. Eine Bushaltestelle ist bereits vorhanden, wird aber nur vom AST benutzt.
In Ehlen Mitte kommen die Fahrten aus Wolfhagen und Kassel etwa 10min versetzt an, auch das wäre akzeptabel. Dort wäre ein Anschluss von Kassel/Wolfhagen nach Niedenstein sinnvoll, um auch Fahrgästen aus den umliegenden Gemeinden den Umstieg zu ermöglichen.
In Breitenbach wäre ein Umstieg in Richtung Baunatal (Bus 153) sinnvoll, um eine schnellere Verbindung nach Baunatal zu ermöglichen, da auch dort die Verbindung von Zierenberg/Habichtswald sehr schlecht ist.
In Merxhausen ist ein Umstieg auf die Linie 151 nach Fritzlar sinnvoll. Außerdem wäre ein Umstieg auf die Linie 153 sehr sinnvoll.
Die Fahrstrecke ist an manchen Stellen Recht eng, jedoch werden oder wurden alle Strecken entweder von Linien oder Leerfahrten befahren. Der Einsatz von entweder 8,5m Midibussen oder Standard 12m Solobussen ist also kein Problem. Etwas größeres wäre nicht notwendig. In Niedenstein (Reisedienst Bonte) und Naumburg (HLB Hessenbus) befinden sich zudem auch in unmittelbarer Nähe Depots von 2 großen Betrieben. Zusätzlich sind beinahe alle Haltestellen bereits vollständig und beidseitig vorhanden. An den Endhaltestellen (Zierenberg Schwimmbad und Merxhausen) ist das wenden bereits möglich: In Zierenberg benutzt bereits die Schullinie 117 den Parkplatz beim Schwimmbad morgens und ab Mittag zum wenden (12m Busse) und in Merxhausen fährt man \"einmal um den Block\" Die Strecke dafür wird bereits von der Linie 151/153 verwendet.
Der Fahrplan könnte wie folgt umgesetzt werden:
Abfahrt Zierenberg Bahnhof :39 (9-10min Umstiegszeit)
Abfahrt Ehlen Mitte :51 (5min Umstiegszeit)
Abfahrt Breitenbach :02 (kurze Umstiegszeit in Richtung Kassel (via Schaumburg, Altenritte, ...), Martinhagen und Bad Emstal
In Niedenstein ist theoretisch ein Anschluss in Richtung Gudensberg wünschenswert, aber nicht unbedingt möglich. Jedoch ist ein Umstieg von diesen Fahrten Richtung Merxhausen möglich.
Ankunft Merxhausen :19 Anschluss 153 beide Richtungen
Zusätzlich könnte man auch noch überlegen, die Linie (zu manchen Zeiten) bis Calden bzw. Calden Flughafen zu verlängern oder beispielsweise eine lange Fahrt (alle 2h) und dann eine kurze Fahrt nur bis Zierenberg (alle 2h) einzusetzen. Damit würde man im Bereich Zierenberg bis Merxhausen einen 60min Takt erreichen und bis Calden einen 120min Takt. Dabei würde sich aber der Anschluss an den Taktknoten um :45 am Flughafen als schwierig gestalten, bzw. müsste man die Abfahrt in Zierenberg Bahnhof auf ca :05 verschieben, wodurch der Anschluss schlechter wäre (da keine RT4 aus Wolfhagen. Jedoch würde man dann am Flughafen Calden noch deutlich mehr Ziele anbinden (47 Ri. Liebenau und Vellmar Nord und 46). Jedoch ist es dabei auch fraglich wie viele Fahrgäste diese Ziele überhaupt nachfragen.
MH: Hochschule – Hauptfriedhof (Straßenbahn)
In Mülheim an der Ruhr gibt es im U-Bahnhof Hauptbahnhof eine Bauvorleistung für eine mögliche Straßen-/Stadtbahnverbindung vom Hauptbahnhof auf die Kaiserstraße, über die der Hauptfriedhof erreicht werden kann. Diese Strecke sollte mal von Stadtbahnen befahren werden.
Ich möchte vorschlagen, diese Bauvorleistung für den Bau einer richtigen Straßenbahnlinie zu verwenden. Diese soll dann vom Hauptbahnhof zum Hauptfriedhof verkehren. Sicherlich kann man die Linie 901 über diese Strecke verlängern, doch die Linie 901 ist im Mülheimer Netz ein Fremdkörper, da sie im Gegensatz zu den anderen Mülheimer Straßenbahnlinien normal- statt meterspurig ist. Für Netzerweiterungen Mülheims ist es sinniger zum Hauptfriedhof die Meterspur beizubehalten, zumal die 901 viel zu lang ist, da sie in Duisburg-Obermarxloh beginnt. Die gesamte Neubaustrecke Hauptbahnhof - St. Marien-Hospital erfolgt in Meterspur. Die Meterspurlinie würde somit mindesten Mülheim Hbf - Hauptfriedfhof fahren. Weil der Knoten Mülheim-Stadtmitte aber wichtiger als der Hauptbahnhof ist und der Mülheimer Straßenbahntunnel unterdurchschnittlich ausgelastet ist, ist eine Weiterführung der Straßenbahn bis MH-Stadtmitte und Schloss Broich möglich. Im Prinzip kann sie hinter Schloss Broich leer ins Depot fahren und stets im Betriebshof terminieren, doch kurz hinter dem Betriebshof liegt die Hochschule Ruhr-West. Diese möchte ich ebenfalls über eine kurze Neubaustrecke erreichen. Dazu ist es notwendig das Vierschienengleis des Straßenbahntunnels entlang der Duisburger Straße zu verlängern.
Sicherlich ist die Tunnelverlängerung auf den ersten Blick teuer, aber vorausschauend, wenn man eines Tages die Linien 104 und 112 auch unter die Erde legen will.
- 104 Tunneleinfädelung Aktienstraße
- 112 Innenstadttunnel, Linie 112 nutzt dann die in hiesigem Vorschlag vorgeschlagene Tunnelstrecke Hbf - St. Marienhospital
Außerdem kann man mit der Tunnelstrecke Hauptbahnhof - Marienhospital die Straßenbahnlinien 104 und 112 oberirdisch zum Hauptbahnhof führen. Die oberirdische Strecke Kaiserplatz - Marienhospital bleibt aus betrieblichen Gründen erhalten und wird erst - zusammen mit der oberirdischen Strecke Aktienstraße U - Friedrich-Ebert-Straße - Stadtmitte - Ev. Krankenhaus - Kaiserplatz - Marienhospital - stillgelegt, wenn die Linien 104 und 112 in den Straßenbahntunnel der Linie 102 eingefädelt werden.
HH: sÜd4 – Kirchdorf & Harburg
Aktuell gibt es etwa drei Kategorien von Vorschlägen für die "sÜd4":
1. Via Kirchdorf-Süd:
2. Via ehemalige Reichsstraße:
3. Via Georg-Wilhelm-Straße:
Offiziell wird laut erweiterter Konzeptstudie bisher nur bis zur Georg-Wilhelm-Straße (GWS) untersucht. Dabei werden zwei Varianten betrachtet: Tunnelführung unter dem Grasbrook oder eine Hochbahn über den Hafen zur GWS.
> Haltestelle Werkcentrum Elbinsel
- Ein bisher offiziell nicht berücksichtigter Aspekt wäre eine Haltestelle am Werkcentrum Elbinsel, die besonders im Zusammenhang mit dem Bau des IBA Spreehafenviertels nützlich wäre. Durch geschickte Planung könnte man die Haltestelle integrieren und somit sowohl das neue Viertel als auch das bestehende Werkcentrum erschließen.
Meiner Meinung nach lohnt sich eine Tunnelführung durch den Grasbrook nicht, da dieses Gebiet durch den U-Bahnhof Moldauhafen bereits ausreichend erschlossen sein wird, – selbst unter Berücksichtigung der geplanten Umbauten ähnlich der HafenCity. Bus-Optionen entlang des Veddeler Dammes is genügend - und braucht nicht eine Rieseninvestizion in einen Tunnel.
> Wilhelmsburg
- Die Nutzung der GWS bis zur Rotenhäuser Straße schafft eine optimale Abdeckung des Wohngebiets in Wilhelmsburg. Der Einzugsbereich rund um die Stationen wäre ideal positioniert, um den Fußgängerverkehr optimal zu bedienen.
Eine Streckenführung entlang des Metrobus-Korridors der Linie 13 würde zwar einige Anwohner näher anbinden, würde jedoch mehr Tunnelbau erfordern und rechtfertigt nicht die zusätzlichen Kosten. Ein einfacher Tunnel in offener Bauweise (Cut-and-Cover) unter der GWS bis zur Stadtteilschule bietet zwei Optionen:
- Weiterführung bis zur Reichsstraße unterirdisch
- Frühes Auftauchen, Überquerung der Rathauswettern und Einrichtung einer Station nahe dem Rathaus
Die zweite Option würde sowohl das südliche Ende der Schule, das Stadtentwicklungsgebiet "Wilhelmsburger Rathausviertel" als auch die Bereiche südlich des Rathauses abdecken. Diese Streckenführung ermöglicht zusammen mit den Stationen Rotenhäuser Straße und GWS die beste Erschließung Wilhelmsburgs bei minimalem Tunnelbaubedarf und erlaubt einen überwiegend oberirdischen Verlauf nach der Rotenhäuser Straße.
> Streckenführung durch den Inselpark
Eine Hochbahnführung durch den Inselpark bietet ausreichend Platz und Optionen für eine aufgeständerte Streckenführung, inklusive einer Station an der Arena. Der Park bietet genügend Fläche, um solche baulichen Maßnahmen umzusetzen, ohne das Stadtbild zu beeinträchtigen oder massiv in die bestehende Infrastruktur einzugreifen. Mit einer Haltestelle südöstlich der bestehenden S-Bahn-Station Wilhelmsburg – näher an den Wohnquartieren – würde den Einzugsbereich optimal abdecken: mit dem Einkaufszentrum und S-Bahnhof im Nordwesten und Wohngebieten in allen anderen Richtungen. Die oberirdische Querung der B75 sowie der S-Bahn-Hauptstrecke ist technisch unkomplizierter und kostengünstiger als eine Tunnellösung – mit kürzerer Bauzeit und geringeren Beeinträchtigungen.
> Umstieg und Anbindung S Wilhelmsburg
Viele bisherige Vorschläge sind unentschlossen, wie eine Anbindung an die S-Bahn Wilhelmsburg aussehen soll:
- - Einige umgehen sie vollständig westlich der B75 (wo man komplett am anwohnerreichen Kirchdorf-Süd vorbeifährt)
- - andere führen parallel zur Alt-Reichsstraße (wo man den Inselpark wieder zerschneidet, keinerlei Population erschließt, und man zu viel Parallel-verkehr zur S-Bahn herstellt)
- - wieder andere sehen aufwändige Tunnelumsteigepunkte vor (wo man viel zu viel Geld ausgeben wird)
Ich halte einen schnellen/direkten Umstieg an der S-Bahn Wilhelmsburg nicht für zwingend erforderlich.
Die U4 in Richtung Harburg ist primär als Erschließungs- und Entlastungsstrecke gedacht – nicht als alternative Schnellverbindung zur bestehenden S-Bahn. Wer schnell zwischen Harburg und Hamburg pendeln möchte, wird weiterhin die S-Bahn nutzen. Fahrgäste aus Hamburg mit Ziel Wilhelmsburg oder Kirchdorf würden direkt mit der U4 (ab Jungfernstieg oder Hbf Nord) ans Ziel gelangen – ohne Umstieg. Gleiches gilt umgekehrt für Fahrten aus Harburg.
Ein Umstieg in Wilhelmsburg wäre meist ein Umweg.
Nur im Falle einer Störung auf der S3/S5 kann der "indirekte" U-/S-Knoten als akzeptable Notlösung sinnvoll bleiben – sofern der Fußweg zwischen den Bahnsteigen vertretbar bleibt.
> Weiterführung nach Kirchdorf-Süd
Der Streckenverlauf nach Kirchdorf-Süd orientiert sich an bestehenden Straßenverläufen und ermöglicht so eine effiziente Flächenabdeckung. Dies unterstützt potenzielle Cut-and-Cover-Verfahren im Bereich östlich der Hauptbahnstrecke. Im Umfeld der geplanten Station "Museum Elbinsel" liegt weiteres Entwicklungspotenzial, da hier derzeit überwiegend Grünflächen vorhanden sind. In Kirchdorf-Süd erlaubt die breite Straßenführung eine oberirdische Trasse in Straßenmitte – mit ausreichend Platz und hoher Sichtbarkeit. Diese Variante ist kostengünstiger als eine Tunnellösung und bringt den ÖPNV sichtbar und direkt ins Quartier.
> Weiterführung nach Harburg
Nach der Station Kirchdorf-Süd würde die Strecke – je nach Bedarf – oberirdisch bzw. auf einem Viadukt weitergeführt und sich weitgehend am Verlauf der bestehenden Hauptbahnstrecke sowie der B75 orientieren, bis sie Harburg erreicht. Diese Trassenführung reduziert die visuellen Eingriffe ins Stadtbild und vereinfacht gleichzeitig den Grunderwerb für den Streckenbau erheblich.
In Harburg soll die Strecke idealerweise an einer aufgeständerten Endstation münden, deren Ausrichtung bewusst so gewählt wird, dass eine spätere Verlängerung Richtung Süd-Harburg möglich bleibt. Eine Führung nach Westen ist durch das bestehende Einkaufszentrum blockiert, während eine Anbindung nach Nordwesten langfristig durch die bevor-vorgeschlagene S-Bahn Verlängerung ab Harburg-Rathaus abgedeckt wird.
HH/SH: Bergedorf in den Norden
Der Anschluss der U2 nach Bergedorf wird wahrscheinlich nie kommen – denn selbst wenn man sich entscheidet, die U2 weiterzuführen, bleiben der Bus nach Bergedorf, die RE1 und auch die S-Bahn wahrscheinlich schnellere Optionen ins Zentrum als die U2 - auch mit "Superlösungen" der U2 wie (https://linieplus.de/proposal/z-hamburg-u2-nach-glinde-und-bergedorf/) oder (https://linieplus.de/proposal/hh-u2-nach-bergedorf/) oder (https://linieplus.de/proposal/hamburg-u2-verlaengerung-nach-geesthacht/) - alle drei setzen auf umfangreiche Tunnelbauten – und erreichen das Zentrum trotzdem langsamer als RE1 und S2
Daher kann man sich Gedanken machen: Manche Züge der S2 enden derzeit in Bergedorf – und da Geesthacht diese Züge vermutlich nicht bekommt (weil man entweder eine RB direkt zum Hbf haben wird oder diese Strecke eine Straßenbahn erhält), könnte man diese S2 Züge statt nach Süden auch nach Norden schicken. So ließe sich Lohbrügge – zumindest der östliche Teil – ohne ein Tunnel-Großprojekt an die Bahn anschließen.
Mit den Baulücken entlang der Bille und dem Lohbrügger Grünen Zentrum wäre es weitgehend möglich, die Ortschaften sinnvoll an die Bahn anzubinden – insbesondere das Areal an der Sander Straße, von wo aus man heute realistischerweise bis zum Bergedorfer Hbf laufen muss.
In Lohbrügge scheint die Haltestelle im Südosten des Gymnasiums der beste Kompromiss zu sein – denn ein Zentimeter weiter östlich, und es liegt weniger "Relevantes" in fußläufiger Entfernung zur Station; geht man weiter nach Westen, riskiert man, langsamer zu sein als mit dem Bus nach Bergedorf oder Billstedt - auch wenn der Korridor entlang der Lohbrügger Landstraße als 'beste Option' normalerweise scheinen würde.
Die Station am Reinbeker Redder (die vermutlich auch ohne die vollständige Umsetzung von Option 2 sinnvoll wäre) hätte zudem Potenzial für P&R-Verkehr aus dem nördlichen Reinbek – falls man diese Linie nicht ganz bis Glinde verlängert.
-----
> Evtl. Option 1 – Der Westen:
Je nach Finanzierung und Interesse wäre es theoretisch jederzeit möglich, vom Nordende in Lohbrügge weiter nach Westen zu fahren – wo man hinter dem Boberger Krankenhaus theoretisch wieder an die Oberfläche kommen könnte. So ließe sich eventuell – mit einem Anschluss an die Südstormarnsche Kreisbahn (bzw. sogar den B5-Korridor zur Güterumgehungsbahn) – eine alternative S-Bahn-Verbindung nach Bergedorf schaffen - die auch in Bergedorf enden könnte. (i.e. Bergedorf - Lohbrügge - Boberg - B5 - GüB - Eidelstedt/Elbgaustraße)
-----
> Evtl. Option 2 – Der Osten:
Andererseits – und wahrscheinlich günstiger – könnte man über die Reinbeker Redder und weiter nach Norden (durch das Parkgelände in Glinde) bis nach Neuschönningstedt fahren (oder auch nur bis Glinde, über die Industriegleise, die nahe an der Landesgrenze enden). Damit würden zwei Ortschaften angebunden, bei denen die U2 wohl dauerhaft „zu langsam“ bleiben wird. In Neuschönningstedt gäbe es zudem noch genügend Platz für ein zusätzliches Depot – falls man eines bräuchte, da man hier ja am Depot Bergedorf vorbeifährt.
Haltepunkt Leipzig Stünz
Das Stünzer Gebiet östlich der Bahntrasse ist nicht besonders gut an den ÖV angebunden. Die Straßenbahn ist mind. 350m entfernt und der Quartiersbus kommt nur alle 20 Minuten. Außerdem würde die S-Bahn Stünz und Sellerhausen besser an südlicher liegende Orte anbinden, denn die Straßenbahnen fahren ja nur in West-Ost Richtung.
Laut ioki Plan habe einige der Gebiete nur die Güteklasse F (in einer Angebotsanalyse zur Erschließungsqualität von A-G)
Zusätzlich wird der Halt in Sellerhausen mit der Umstellung der RB110 auf die S1 nicht mehr bedient (bzw. nur von der RB113 welche nicht einmal im Stundentakt fährt), der Halt in Stünz könnte als Ersatzhalt dienen.
Bedient würde der Halt mit der S1 und S3 (ab 2026 S4) welche beide im Halbstundentakt fahren.
Der User KrisTastisch hat in seinem Konzept für Tangential S-Bahnen auch einen Halt in Stünz eingebaut (https://linieplus.de/proposal/leipzig-s15-und-s16/), allerdings hat er diesen nicht weiter begründet also dacht ich mir, dass mein Vorschlag vielleicht auch noch einen Platz hat.
Berlin: U2 Stadtmitte – Spittelmarkt neu bauen
Die U2 ist zwischen Alexanderplatz und Potsdamer Platz aus politischen Gründen absichtlich umwegig gebaut worden. Ein kompletter Neubau mit geradliniger Trassierung unter der Leipziger Str. käme allerdings ziemlich teuer für geringen Nutzen. Denn unter anderem müssten zwei Flüsse unterquert, und bauzeitlich die U6 unterbrochen werden.
Daher dieser Vorschlag einer "U2-Begradigung light": Dazu wird ein Tunnel ab der Station Stadtmitte unter Mohren-, Jerusalemer und Leipziger Str gebaut. Die Station Spittelmarkt wird westlich der A.-Springer-Str. verschoben, und erschließt so auch die Hochhäuser und Behörden der östlichen Friedrichstadt. Der alte Tunnel wird zum Abstellen aussetzender Züge umgenutzt.
Die begradigte Trasse erschliesst die östliche Leipziger Str., so dass diese vom Busverkehr befreit werden kann. Buslinie 200 soll dann ab Spittelmarkt nach U Mehringdamm fahren. 300 übernimmt dessen Abschnitt zum Zoo via Tiergartenstr., 248 fährt U Breitenbachplatz - U Hallesches Tor. Die U2 wird um circa 100 Sekunden beschleunigt, was beim zukünftigen 3/3/4'-Takt einen Kurs einspart.
SK : Rychlik 2 Bratislava – Prešov
Die Einführung der neuen Linie R2 (Gemeran) als Fernverkehrszug im Taktknoten T120 zielt auf eine signifikante Verbesserung der nationalen Fernverkehrsanbindung der südlichen und östlichen Slowakei ab. Das heutige Angebot auf dieser Relation ist fragmentiert, langsam und für viele Reisende nicht attraktiv. Mit dem R2 wird eine langjährige Lücke im slowakischen Rychlík-System geschlossen.
1. Bisherige Situation und Problemstellung
Der heutige Rychlík Gemeran verkehrt ausschließlich zwischen Košice und Zvolen. Für Reisende aus Prešov, Lučenec, Nitra oder Galanta ist damit keine direkte Anbindung an andere Regionen gegeben – stattdessen sind zeitaufwendige Umstiege nötig, häufig in Zvolen oder Košice, teilweise mit langen Übergangszeiten. Für Prešov, immerhin die drittgrößte Stadt des Landes, existiert bis heute keinerlei attraktive nationale Fernverkehrsanbindung in Richtung Westen.
Gerade in den Regionen Süd- und Ostslowakei, die infrastrukturell und wirtschaftlich strukturschwächer sind, stellt diese Zergliederung des Netzes ein massives Entwicklungshemmnis dar, sowohl für den Alltagsverkehr als auch für Tourismus, Arbeitsmobilität und regionale Integration.
2. Linienverlauf und Halte
Die Linie R2 (Gemeran) soll folgende Relation bedienen:
Bratislava hl. st. – Galanta – Nitra - Žiar nad Hronom – Zvolen – Detva – Lučenec – Fiľakovo – Plešivec – Rožňava – Moldava nad Bodvou – Košice – Prešov
Die Strecke nutzt durchgehend vorhandene und befahrbare Infrastruktur. Die Haltauswahl orientiert sich an regionalen Zentren mit hohem Pendleraufkommen sowie Städten mit bisher schwacher oder umständlicher Fernverkehrsanbindung.
Die Bedienung erfolgt im durchgehenden Zweistundentakt (T120). In Bratislava bestehen Anschlussverbindungen nach Wien, Brno und Budapest; in Košice nach Trebišov, Michalovce und Humenné; in Prešov nach Bardejov und Sabinov.
3. Fahrzeit und Anschlüsse
Die voraussichtliche Fahrzeit beträgt auf Basis realer Abschnittsgeschwindigkeiten und unter Berücksichtigung der Haltezeiten rund:
-
Bratislava – Zvolen: ca. 1:45h
-
Zvolen – Košice: ca. 3:00h
-
Košice – Prešov: ca. 0:15h
- Gesamtfahrzeit Bratislava – Prešov: rund 5:00h
Der durchgehende Linienverlauf ist trotz der langen Strecke attraktiv, da er zahlreiche Teilrelationen (z. B. Bratislava – Nitra, Košice – Fiľakovo, Zvolen – Rožňava etc.) integriert, sodass viele Fahrgäste auf einzelnen Segmenten profitieren.
4. Vorteile und Nutzen
-
Direkte Verbindung bedeutender Mittelstädte ohne Umsteigezwang: Zvolen, Lučenec, Rožňava, Moldava, Prešov.
-
Anschluss des Ostens an den Westen: Prešov wird erstmals sinnvoll an die Hauptstadt angebunden.
-
Stärkung des regionalen Bahnverkehrs in einem bislang vernachlässigten Gebiet – mit durchgehender Bedienung der Südroute statt Umwegen über Žilina.
-
Verbesserung der Angebotsstruktur im Fernverkehr: Weniger Zwangsumstiege, logischere Linienführung, bessere Fahrplankonsistenz.
-
Kein Infrastrukturneubau erforderlich – sofort umsetzbar.
5. Fazit
Die Rychlík-Linie R2 (Gemeran) schafft einen realistischen und sinnvollen Ausbau des nationalen Fernverkehrsnetzes in der Slowakei. Die Anbindung von Prešov an das Fernverkehrsnetz, die durchgehende Bedienung der Südstrecke und die Einbindung wirtschaftlich relevanter Mittelzentren machen diese Linie zu einem zentralen Baustein eines integrierten und leistungsfähigen SPFV-Systems.
Uicons by Flaticon




