Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!Nachtbusse für Lübeck – Linie N1
Linie N1: Moorgarten - Bhf. Moisling - ZOB/Hbf. - Gustav-Radbruch-Platz - Wesloer Brücke - Schlutup
Als jemand, der in seiner Jugend hindurch in der Lübecker Peripherie gewohnt hat, kann ich ein Lied davon singen, was für eine Qual es sein kann, am Wochenende nachts vom Geburtstag, vom Kneipenbesuch, von der Hausparty oder vom Kiezen auf der Hamburger Reeperbahn zurück nach Hause zu kommen, erst recht wenn man quer durch die ganze Stadt muss. Die letzten Busse haben ihre Fahrten nämlich für gewöhnlich zwischen Mitternacht und halb 1. Also bleiben einem bloß zwei Optionen: Das Taxi oder das Fahrrad. Ersteres kann, je nachdem wo man wohnt, gut und gerne zwischen 20€ und 40€ kosten, da Lübeck flächenmäßig ziemlich groß ist. Letzteres kann, je nach Alkoholisierungsgrad und Witterungsverhältnissen, ziemlich gefährlich sein. Ich spreche bezüglich beidem aus persönlicher Erfahrung.
Schon damals trieb mich die Frage um, weshalb Lübeck kein Nachtbus-Netz hat. Für eine Stadt mit um die 220.000 Einwohnenden - zählt man die Umlandgemeinden (z.B. Bad Schwartau, Stockelsdorf, Groß Grönau etc.) dazu, sind es sogar an die 290.000 - scheint dies doch eine enorme Lücke im System zu sein. Erst recht wenn man bedenkt, dass Lübeck Universitätsstadt mit drei Hochschulen ist. Darüber hinaus verkehrt der Regionalexpress von und nach Hamburg Hbf. freitag- und samstagnachts durchgängig zwischen den beiden Hansestädten. Schade nur, wenn man um 3 Uhr morgens am Lübecker Hbf. ankommt und anschließend noch weiter nach Schlutup oder Eichholz muss.
Dass ein Bedarf nach einem wochenendlichen Nachtverkehr vorhanden ist erkennt man alleine schon daran, wie viele Taxen des Nachts durch Lübeck düsen. Und doch höre ich schon die Zweifler mit ihren üblichen Argumenten: "Lübeck sei viel zu klein", "das lohne sich nicht", "Lübeck sei doch eh tot",... (in meinen Augen können sowas nur Menschen behaupten, die Freitagabend um 10 schon im Bett liegen). Tatsächlich würde ich diesen Leuten empfehlen, einmal über den Tellerrand hinaus zu blicken:
Kassel ist ein wunderbares Beispiel. Die nordhessische documenta-Stadt hat etwa 20.000 Einwohnende weniger als Lübeck und trotzdem wird ein Wochenend-Nachtfahrplan angeboten, laut dem die Straßenbahnen im Stundentakt bis ca. 3 Uhr morgens in sämtliche Himmelsrichtungen verkehren. Und das Angebot wird angenommen - die Bahnen sind voll. Auch Kiel, ungefähr von gleicher Größe wie Lübeck, verfügt über ein Nachtbusnetz. Was genau spräche also gegen Lübeck?
Schon richtig, Lübeck hat lümo. Doch die On-Demand-Kleinbusse fahren leider nicht überall hin (z.B. nicht nach Travemünde) und viele sind sich des Angebotes gar nicht bewusst oder haben keine Lust, sich damit zu befassen. Es besteht eine gewisse Bequemlichkeit darin, sich in dem Wissen an eine Haltestelle zu bewegen, dass in 5 Minuten mein Bus nach Hause kommt. Lange Rede kurzer Sinn, ich denke meine Standpunkte sind deutlich geworden.
Ich halte es für das kundenfreundlichste sowie für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse am verträglichsten, wenn die Busse nicht bloß sternförmig vom ZOB losfahren würden, sondern ihre Liniendienste bereits an den Start- bzw. Endhaltestellen begönnen. Denn nicht jede Nachteule feiert ausschließlich im Stadtzentrum. Ich persönlich war fast öfter auf Partys in den äußeren Stadtteilen, als in der Innenstadt. Als Vorbild könnten hier die NightLiner in Nürnberg dienen, wo das System teilweise ähnlich aufgebaut ist. Nichtsdestotrotz wäre es natürlich unabdinglich, dass die Linien möglichst zeitgleich am ZOB/Hauptbahnhof ankommen und losfahren, um komfortable Umsteigemöglichkeiten zu schaffen. Im Optimalfall wären die Abfahrten auf die Ankunftszeiten des RE aus Hamburg abgestimmt, folglich gegen 0:52 Uhr, 01:52 Uhr, 02:52 Uhr sowie eventuell noch 03:52 Uhr.
Somit wäre die Erreichbarkeit möglichst vieler Stadtteile und Vororte gewährleistet, sodass auch Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer sicher, zuverlässig und ohne ein Vermögen ausgeben zu müssen nach Hause kommen.
NBS Rosenheim – Salzburg / Brenner-Ostzulauf
NBS Rosenheim – Salzburg / Brenner-Ostzulauf
Dieser Vorschlag sieht eine neue SFS vor, die von beiden Richtungen vom Brenner-Nordzulauf abzweigt und damit Verbindungen im Fern- und Regionalverkehr zwischen München und Innsbruck nach Salzburg beschleunigt. Diese SFS hat den Vorteil, dass Salzburg und insbesondere Verbindungen zwischen Innsbruck und Salzburg auch profitieren im Gegensatz zur geplanten Innkreisbahn und der ABS München - Mühldorf, wobei ich diese Projekte nicht in Konkurrenz mit meinem Vorschlag sehe.
Weitere Vorschläge auf österreichischer Seite bringen leider kaum einen Nutzen für deutsche Verbindungen und dürften durch die Alpen auch erheblich mehr kosten, während meiner für beide Länder einen großen Nutzen bringt.
https://linieplus.de/proposal/sfs-woergl-salzburg-bischofshofen/
https://linieplus.de/proposal/atsalzburg-tirol-ueber-pinzgau-und-zillertal/
Folgende Vorschläge auf deutscher Seite sehen a) nur einzelne, lange Tunnel auf Teilen dieser Strecke vor, aber kein Gesamtkonzept, Diese langen Tunnel dürften sich den Kosten meines Vorschlags annähern. b) nutzt den Brennernordzulauf nicht mit und sieht deutlich engere Kurven vor, die die Höchstgeschwindigkeit verringern dürften.
a) https://linieplus.de/proposal/der-x-te-vorschlag-fuer-rosenheim-salzburg/
b) https://linieplus.de/proposal/y-trasse-muenchen-brennernordzulauf-salzburg/
Zeiten
München - Salzburg: ca. 0h45 (aktuell: 1h30)
Rosenheim - Salzburg ca. 0h25 (aktuell: 1h00)
Innsbruck - Salzburg: ca. 1h00 (aktuell: 1h45)
Strecke
Von Richtung Innsbruck und München zweigen jeweils 2 Gleise auf die neue Strecke ab. Die 2 gleisige SFS mündet kommt nach Frasdorf aus dem Tunnel, umfährt Bernau südlich und verläuft anschließend neben der Bestandsstrecke bis Bernhaupten. Von dort aus verläuft sie entlang der A8 bis Teisendorf. Auf diesem Abschnitt ensteht ein Fernverkehrsbahnhof bei Siegsdorf, der von einzelnen Fernverkehrszügen und beschleunigtem Regionalverkehr bedient wird. Im letzten Abschnitt verläuft die SFS erneut an der Bestandsstrecke bis nach Freilassing. In Freilassing werden 2 Durchgangsgleise zwischen den Bahnsteigen 2 und 3 gebaut. Alle eingezeichneten Streckenteile bis auf den Abzweig nach Rosenheim sind auf 250km/h ausgelegt. Zwischen Freilassing und Salzburg Aiglhof werden 2 von 3 Gleisen auf 250km/h ausgebaut.
B: Änderungen im Busverkehr für die neue Straßenbahnlinie MV-HBF
Straßenbahnvorschlag: https://linieplus.de/proposal/b-maerkisches-viertel-hbf/
Als Konsequenz aus meiner neuen Straßenbahnlinie muss der Busverkehr umgestellt werden. Daher hier die Beschreibung zu der Zeichnung:
120
Dieser Bus erhält eine ganz drastische Kürzung. So endet diese Linie zukünftig am Paracelsus Bad. Eine neue südliche Führung kann man sich zwar noch überlegen, aber mir fällt keine ein.
122
Diese Linie übernimmt ab Gotthardtstraße/Teichstraße die Linienführung des 125ers. So gibt es zwar einen Umweg zum Kutschi, dafür aber einen 10 min Takt.
125
Da diese Linie nur im 20 min Takt zwischen Kutschi und Residenzstraße fährt, eignet diese sich gut, dem Linienverlauf des 122ers nach Wilhelmsruh zu folgen. Dies ist nötig, damit das Gebiet Fontanestraße weiterhin an die S-Bahn angebunden bleibt.
142
Diese Linie endet neu vorzeitig an der Seydlitzstraße.
147
Diese Linie wird aus der Heidestraße verlegt und übernimmt daher den Verlauf des 142ers bis zur Fennbrücke und fährt dann weiter wie bisher.
221
Diese Linie übernimmt den Südabschnitt des 120ers.
B: Märkisches Viertel – HBF
Buskonzept: https://linieplus.de/proposal/b-aenderungen-im-busverkehr-fuer-die-neue-strassenbahnlinie-mv-hbf/
Streckenlänge: ~13,3 km
Haltestellen: 28
Diese Vorschlag hat gleich mehrere Seiten. So geht es darum die Europacity gut an den HBF anzubinden. Außerdem soll auch der Altbezirk Wedding eine bessere Anbindung als heute erhalten. Zudem existiert dann auch für Teile Reinickendorfs eine Direktverbindung zu diesem zentralen Punkt. Neben der neuen Direktverbindung werden auch diverse Busleistungen ersetzt. Diese sind in einem weiteren Vorschlag aufgelistet.
Durch den Schienenbonus werden mehr Fahrgäste angelockt. Zudem hat diese Verbindung an mehreren Punkte Vorteile gegenüber den Bus. So muss die Straßenbahn entlang der Heidestraße nicht im Stau stehen, da sie ein eigenes Gleisbett erhalten kann. Auch entlang des Kanals kann die Straßenbahn vom MIV getrennt werden, weshalb sie hier Vorteile hat. Selbiges gilt dann nochmal für die Müllerstraße, Aroser Allee und Residenzstraße, weshalb hier einige Staupunkte umgangen werden und der Verkehr stabiler wird.
Ein weiterer Punkt ist die Anbindung des MV. Hier gibt es grob genommen 4 Varianten. Variante 1 wäre einfach bei der M1 zu enden und die Schleife zu erweitern. Variante 2 wäre eine Kreisführung um den Senftenberger Ring. Variante 3 wäre wie hier (oder weiter zum S-Bahnhof). Variante 4 ist diese hier, wobei eine Fortführung nach Waidmannslust durchaus auch noch eine Option wäre. So wird der nördliche Teil des MV angebunden, ohne das eine U-Bahn kannibalisiert wird und die Straßenbahn eben nicht am Rand enden muss. Ja, die U8 ist in dieser Variante bis wenigstens Märkisches Zentrum verlängert.
Bremen: Tram-Train Bremen (-Nord) Netz – Bremen-Nord besser Anbinden (2)
Variante/Schritt 2 zum Thema Bremen-Nord besser anbinden
Moin!
Dies ist eine Alternative zu dem Straßenbahn Bremen-Nord-Vorschlag von mir. Daher würde ich mir auch wünschen, wenn ihr vielleicht beide vergleicht und schreibt, welcher sinnvoller, wirtschaftlicher oder besser ist.
https://linieplus.de/proposal/bremen-strassenbahn-nach-vegesack-burg/
Außerdem ist es eine (mMn bessere) Alternative eines anderen Vorschlags über eine RT von Bremen nach Schwanewede.
https://linieplus.de/proposal/hb-regiotram-linie-3-schwanewede-bremen-city/
Im Gegensatz zum Vorschlag von Lorwo besitzt mein Vorschlag andere Routen und allgemein ist er ausführlicher und die neuen Strecken habe ich genau eingezeichnet.
Bremen-Nord braucht mMn eine bessere Anbindung an Bremen. Natürlich besitzt der Bezirk mit 102.000 Einwohnern eine wirklich gute RS-Anbindung mit vielen Halten. Zwischen Vegesack und Bremen besteht ein T15, nach Farge ein T30. Aber trotzdem reicht dies nicht aus, sonst wären die Busse ja nicht so voll. Ich finde, da braucht es, bis auf die Erweiterung des T15 nach Blumenthal, keine Taktverdichtung. Das ist nicht das Problem, sondern eben das nicht Erreichen vieler Ortsteile.
Spontan gedacht ist da natürlich eine Straßenbahnverlängerung die logischste Lösung, deshalb habe ich sie ja auch vorgeschlagen, Da gibt es allerdings ein großes Problem - Die Fahrzeit. Diese würde vom Hauptbahnhof nach Vegesack 50 Minuten betragen, damit mehr als doppelt so viel wie mit der RS1. Daher wäre diese eher ein Zubringer zu den Bahnhöfen bzw. bis nach Burg konkurrenzfähig mit der RS.
Daher habe ich mir mal was etwas anderes überlegt - Ein Tram-Train-Netz.
Warum? So werden alle bislang nicht angebundenen Orte Bremen-Nords angebunden und diese werden direkt nach Bremen-Stadt gebracht, ohne das sie ewig lange durch Walle fahren müssen. Dadurch, dass die extrem lange Fahrzeit teils umgangen wird, kann die Bahn auch nach Schwanewede fahren. Dies wäre bei einer Straßenbahn ein viel zu langer Weg.
In diesem Vorschlag geht es um das Streckennetz, wobei man gar nicht von einem Netz reden kann, da das Tram-Train-Netz Bremen/-Nord nur eine Linie beinhaltet, die auf 5 verschiedenen Linienwegen verkehrt. Die genauen Trassen, genaue Lage der Haltestellen und ausführliche Begründungen der Strecken gibt es in meinem anderen Vorschlag.
Jetzt will ich aber erstmal noch erklären, was mein Vorschlag von den bestehenden unterscheidet:
https://linieplus.de/proposal/hb-regiotram-linie-3-schwanewede-bremen-city/
https://linieplus.de/proposal/regiotram-bremem-nord-city-oberneuland/
Die Strecke von Lorwo führt von Schwanewede nach Bremen (BSAG-Zentrum) und dabei ab Vegesack über die Eisenbahnstrecke. Nachteile: Die Strecke führt in Blumenthal mitten durch Park- und Waldanlagen. Zudem ist die Überwindung der Bahnstrecke in Blumenthal unnütz aufwendig. Eigentlich tut es auch eine einfache Unterführung von der Eisenbahnstrecke. Außerdem führt die Strecke durch die Fußgängerzone. Das ist quasi sehr, sehr schwierig bis unmöglich, da sie durch die Läden, Cafés und Restaurants lange nicht so viel Platz zur Verfügung steht, wie es auf der Karte aussieht. Nächster Nachteil, Grohn, das südliche St. Magnus und Burg-Grambke wird nicht erschlossen. Der letzte Nachteil an diesem Vorschlag von Lorwo wirkt erst einmal wie ein Vorteil, ist es mMn aber nicht. Die Strecke führt in die Bremer City. Da kommt dann natürlich das Problem mit den Bahnsteigen. Auf der Eisenbahnstrecke Hochbahnsteige, in der Innenstadt nicht. Das ist alles andere als Barriefrei. Außerdem ist ein großer Umbau des Hauptbahnhofs nötig, oder die Strecke ist einfach technisch schwierig. Denn es wäre eine sehr steile Rampe nötig, die nicht vorher schon beginnen kann, da sich dort die Bahnhofspassage befindet. Der zweite RT-Vorschlag nach Bremen-Nord von bexx89 führt einfach auf der bestehenden RS-Strecke in die Bremer Innenstadt. Keine großen Nachteile und keine großen Vorteile.
Meine Idee verbindet so ein bisschen die beiden Vorschläge, aber er bindet mehr Einwohner an und ist durch die Führung nur zum Hauptbahnhof einfacher umzusetzen. Endpunkt ist Schwanewede, genauer gesagt der Marktplatz. Danach folgt die Strecke der Buslinie 94 zum Bahnhof Blumenthal. (Genauere Erklärungen schreibe ich in die Beschreibung des Streckenvorschlags) Die Hälfte der Bahnen fährt dann in Blumenthal auf die Bahnstrecke, die andere Hälfte, bzw. die Bahnen, die dort beginnen, fahren weiterhin über die Straßenstrecke nach Vegesack. Die Bahnen, die in Blumenthal beginnen, fahren in Vegesack auf die Eisenbahnstrecke. Die Straßenstrecke führt hinter Vegesack durch Grohn und durch die Richthofenstraße. In Burg besteht wieder Übergang von der Straße zur Schiene. Zwischen Burg und Oslebshausen fahren 2 Linien über die Straße und 3 über die Eisenbahnstrecke.
Das "Netz" sieht wie folgt aus:
Linie 1a: Schwanewede (Tram) - Blumenthal (Zug) - Vegesack (Zug) - Burg (Zug) - Oslebshausen (Zug) - Walle (Zug) - Hbf (Zug)
Linie 1b: Schwanewede (Tram) - Blumenthal (Tram) - Vegesack (Tram) - Lesum (Tram) - Burg (Tram) - Oslebshausen (Tram) - Walle (Zug) - Hbf (Zug)
Linie 1c: Blumenthal (Tram) - Vegesack (Tram) - Burg (Zug) - Oslebshausen (Zug) - Walle (Zug) - Hbf (Zug)
Linie 1d: Vegesack (Tram) - Lesum (Tram) - Burg (Zug) - Oslebshausen (Zug) - Walle (Zug) - Hbf (Zug)
Linie 1e: Burg (Tram) - Oslebshausen (Tram) - Walle (Zug) - Hbf (Zug)
Die Strecke 1a ist der schnellste Weg von Schwanewede nach Bremen-Stadt. Bis Blumenthal fährt sie über die Straßenstrecke und dann komplett über die Eisenbahnstrecke. Sie fährt im Stundentakt plus Verstärkerfahrten.
Die Strecke 1b führt ebenfalls zwischen Schwanewede und Bremen Hbf, allerdings bis Oslebshausen auf der Straßenbahnstrecke. Daher nützt diese Linie eher der Verbindung zwischen Schwanewede und Fähr-Lobbendorf/Grohn/Grambke oder zwischen Bremen und Grambke/Lesum/St. Magnus. Betrieben wird diese Strecke im Stundentakt.
Die Strecke 1c führt von Blumenthal zum Hauptbahnhof. Bis Vegesack fährt sie über die Straße, dann über die Eisenbahnstrecke. Auch die Strecke der 1c wird im Stundentakt betrieben.
Die Strecke 1d führt von Vegesack, natürlich, zum Bremer Hauptbahnhof. Dabei bis Burg über die Straßenstrecke, ab dort über die Eisenbahnstrecke. Diese Strecke wird auch im T60 befahren.
Die 1e-Strecke führt von Burg zum Hauptbahnhof und dient als Ergänzung der 1b auf der Straßenstrecke zwischen Burg und Oslebshausen. Zwischen Burg und Oslebshausen würde sie im T30 fahren, dann im T60.
So herrscht zwischen Vegesack und Bremen Hbf ein 15-Minuten-Takt, zwischen Blumenthal und Bremen Hbf ein ungefährer 20-Minuten-Takt, zwischen Schwanewede und Bremen Hbf ein 30-Minuten-Takt und zwischen Burg/Oslebshausen und Bremen Hbf ein ungefährer 12-Minuten-Takt.
Insgesamt wirkt das Netz etwas groß und überdimensioniert, aber bei genauem Hinschauen ist es nur eine Straßenbahnstrecke zwischen Oslebshausen und Schwanewede, sowie mögl. ein eigenes Gleis zum Bremer Hauptbahnhof.
Als Ergänzung dieses Tram-Train-Netzes könnte es eine Straßenbahnstrecke von Gröpelingen nach Oslebshausen geben. Auf einem kleinen Stück könnte die Straßenbahn das gleiche Gleis wie die RT nutzen, nur das sie an unterschiedlichen Stationen halten. Die Straba auf der Südseite des Bf Oslebshausen und vor der Schule/Friedhof.
Bleibt noch eine Frage: Wie sollen die RS-Bahnen fahren?
Langfristig gesehen sollte die RS1 weiterhin im T15 fahren. Da es natürlich dauern würde, bis dieses Projekt umgesetzt werden könnte, soll also die RS1 im T15 oder T20 fahren.
Viele Grüße
Bremen: RT Bremen (-Nord) – Bremen-Nord besser anbinden (2)
Variante/Schritt 2 zum Thema Bremen-Nord besser anbinden
Moin!
Dies ist eine Alternative zu dem Straßenbahn Bremen-Nord-Vorschlag von mir. Daher würde ich mir auch wünschen, wenn ihr vielleicht beide vergleicht und schreibt, welcher sinnvoller, wirtschaftlicher oder besser ist.
https://linieplus.de/proposal/bremen-strassenbahn-nach-vegesack-burg/
Außerdem ist es eine (mMn bessere) Alternative eines anderen Vorschlags über eine RT von Bremen nach Schwanewede.
https://linieplus.de/proposal/hb-regiotram-linie-3-schwanewede-bremen-city/
Im Gegensatz zum Vorschlag von Lorwo besitzt mein Vorschlag andere Routen und allgemein ist er ausführlicher und die neuen Strecken habe ichgenau eingezeichnet.
Bremen-Nord braucht mMn eine bessere Anbindung an Bremen. Natürlich besitzt der Bezirk mit 102.000 Einwohnern eine wirklich gute RS-Anbindung mit vielen Halten. Zwischen Vegesack und Bremen besteht ein T15, nach Farge ein T30. Aber trotzdem reicht dies nicht aus, sonst wären die Busse ja nicht so voll. Ich finde, da braucht es, bis auf die Erweiterung des T15 nach Blumenthal, keine Taktverdichtung. Das ist nicht das Problem, sondern eben das nicht Erreichen vieler Ortsteile.
Spontan gedacht ist da natürlich eine Straßenbahnverlängerung die logischste Lösung, deshalb habe ich sie ja auch vorgeschlagen, Da gibt es allerdings ein großes Problem - Die Fahrzeit. Diese würde vom Hauptbahnhof nach Vegesack 50 Minuten betragen, damit mehr als doppelt so viel wie mit der RS1. Daher wäre diese eher ein Zubringer zu den Bahnhöfen bzw. bis nach Burg konkurrenzfähig mit der RS.
Daher habe ich mir mal was etwas anderes überlegt - Ein Tram-Train-Netz.
Warum? So werden alle bislang nicht angebundenen Orte Bremen-Nords angebunden und diese werden direkt nach Bremen-Stadt gebracht, ohne das sie ewig lange durch Walle fahren müssen. Dadurch, dass die extrem lange Fahrzeit teils umgangen wird, kann die Bahn auch nach Schwanewede fahren. Dies wäre bei einer Straßenbahn ein viel zu langer Weg.
In diesem Vorschlag geht es um die Neue Strecke. Die genaue Trasse, die genaue Lage der Haltestellen etc. Die Linie gibt es in dem anderen Vorschlag von mir.
Jetzt will ich aber erstmal noch erklären, was mein Vorschlag von den bestehenden unterscheidet:
https://linieplus.de/proposal/hb-regiotram-linie-3-schwanewede-bremen-city/
https://linieplus.de/proposal/regiotram-bremem-nord-city-oberneuland/
Die Strecke von Lorwo führt von Schwanewede nach Bremen (BSAG-Zentrum) und dabei ab Vegesack über die Eisenbahnstrecke. Nachteile: Die Strecke führt in Blumenthal mitten durch Park- und Waldanlagen. Zudem ist die Überwindung der Bahnstrecke in Blumenthal unnütz aufwendig. Eigentlich tut es auch eine einfache Unterführung von der Eisenbahnstrecke. Außerdem führt die Strecke durch die Fußgängerzone. Das ist quasi sehr, sehr schwierig bis unmöglich, da sie durch die Läden, Cafés und Restaurants lange nicht so viel Platz zur Verfügung steht, wie es auf der Karte aussieht. Nächster Nachteil, Grohn, das südliche St. Magnus und Burg-Grambke wird nicht erschlossen. Der letzte Nachteil an diesem Vorschlag von Lorwo wirkt erst einmal wie ein Vorteil, ist es mMn aber nicht. Die Strecke führt in die Bremer City. Da kommt dann natürlich das Problem mit den Bahnsteigen. Auf der Eisenbahnstrecke Hochbahnsteige, in der Innenstadt nicht. Das ist alles andere als Barriefrei. Außerdem ist ein großer Umbau des Hauptbahnhofs nötig, oder die Strecke ist einfach technisch schwierig. Denn es wäre eine sehr steile Rampe nötig, die nicht vorher schon beginnen kann, da sich dort die Bahnhofspassage befindet. Der zweite RT-Vorschlag nach Bremen-Nord von bexx89 führt einfach auf der bestehenden RS-Strecke in die Bremer Innenstadt. Keine großen Nachteile und keine großen Vorteile.
Meine Idee verbindet so ein bisschen die beiden Vorschläge, aber er bindet mehr Einwohner an und ist durch die Führung nur zum Hauptbahnhof einfacher umzusetzen. Endpunkt ist Schwanewede, genauer gesagt der Marktplatz. Danach folgt die Strecke der Buslinie 94 zum Bahnhof Blumenthal. (Genauere Erklärungen schreibe ich in die Beschreibung des Streckenvorschlags) Die Hälfte der Bahnen fährt dann in Blumenthal auf die Bahnstrecke, die andere Hälfte, bzw. die Bahnen, die dort beginnen, fahren weiterhin über die Straßenstrecke nach Vegesack. Die Bahnen, die in Blumenthal beginnen, fahren in Vegesack auf die Eisenbahnstrecke. Die Straßenstrecke führt hinter Vegesack durch Grohn und durch die Richthofenstraße. In Burg besteht wieder Übergang von der Straße zur Schiene. Zwischen Burg und Oslebshausen fahren 2 Linien über die Straße und 3 über die Eisenbahnstrecke.
Insgesamt gibt es 4 Übergänge von der Straßenstrecke zur Eisenbahnstrecke. Jeder wird regelmäßig genutzt. Startpunkt der Tram-Train-Strecke ist in Oslebshausen. Dort gibt es eine langgezogene Rampe. Ein kleiner Abschnitt zwischen Bf Oslebshausen und Ritterhuder Heerstraße könnte auch von einer SL genutzt werden. Zwischen der Ritterhuder Heerstraße und Stader Landstraße könnte man auch darüber nachdenken, ob die Strecke unabhängig vom restlichen Straßenverkehr geführt wird. Vorteil: Die täglichen Staus durch den Berufsverkehr, bzw. entstehende Staus durch die RT werden umgangen. Nachteil: Es ist natürlich deutlich aufwendiger. Der Platz wäre teilweise da. Die Haltestellen auf diesem Abschnitt liegen an den gleichen Orten wie die bestehenden Bushaltestellen. Zwischen Am Geestkamp und An Smidts Park verläuft die Strecke auf alle Fälle neben der Straße, da dort massig Platz ist. Am Bahnhof Burg befindet sich der zweite Übergang. Zwischen Burg und Stader Landstraße könnten die Schienen auf der aktuellen Busspur liegen. Zwischen Stader Landstraße und Vegesack ist es ohne gigantische Umbauten nicht möglich, dass die RT-Strecke unabhängig von der Straße liegt. Dort ist es allerdings auch nicht nötig. Die Haltestelle Bf Lesum befindet sich über der Eisenbahnstrecke mit direkter Verbindung zu den Bahnsteigen. Die Strecke durch St. Magnus führt, genau so wie meine vorgeschlagene Straßenbahnstrecke, durch die Richthofenstraße. Das bietet sich an, da die Straße gerade so breit genug ist und dort kein hoher Autoverkehr herrscht. Am Bahnhof Vegesack befindet sich der dritte Übergang. Die "Straßenbahn"-Haltestelle befindet sich auf dem Bahnhofsplatz. So besteht ein möglichst bequemer und übersichtlicher Umstieg. Durch die Halte an der Gerhard-Rohlfs-Straße und am Bürgerhaus ist auch die Fußgängerzone gut angebunden. Vom Fährgrund nach Blumenthal wäre teilweise eine eigene Führung neben der Straße möglich. Am Bahnhof Blumenthal habe ich mir folgendes überlegt. Die Straße wird um einen Meter höher gelegt. Die Eisenbahnstrecke wird um die noch fehlenden circa 4-5 Meter tiefer gelegt und teilweise auch der Bahnhof. Auf der nördlichen Seite der Überführung befindet sich der vierte Übergang, der von beiden Seiten befahren werden kann. Der Bahnhof Blumenthal, sowie teilweise die Strecke nach Vegesack, wird zweigleisig ausgebaut. Das ist natürlich ein etwas größeres Bauvorhaben, dadurch dass diese Überführung ja auch für den Autoverkehr einen großen Nutzen hat, denke ich, ist das noch im machbaren Rahmen. Zwischen Blumenthal und Schwanewede befinden sich die Stationen an den gleichen Standorten wie die aktuellen Bushaltestellen. Endpunkt der Tram-Train-Strecke ist auf dem Schwaneweder Marktplatz.
Warum dieser Streckenverlauf?
Durch diesen Streckenverlauf bindet man (sehr) viele Einwohner, auf relativ kurzer Strecke an. Um genauer zu sein die 8.000 EW Schwanewedes, die 5.000 EW Bockhorns, die 3.000 EW des nördlichen Lüssum, 6.000 EW des Kernort Blumenthals. Zwischen Blumenthal und Vegesack 6.000 EW Fähr-Lobbendorfs und 6.000 EW Vegesacks. Nach Burg werden die 6.000 EW Grohns, die 6.000 EW St. Magnus, die 9.000 EW Lesums und die 4.000 EW des südlichen Burgdamm und nördlichen Burg angebunden. Weiter nach Oslebshausen werden 12.000 EW angebunden (Burg-Grambke, Grambke und Oslebshausen). Somit bindet die neue RT-Strecke 71.000 Einwohner an. Zudem besitzen weitere 20 bis 30.000 EW eine bessere Schienenanbindung. Von den 71.000 EW besitzen tatsächlich über 30.000 aktuell keine RS-Anbindung. Weitere 20.000 würden durch eine RT eine bessere Anbindung besitzen. Das rechtfertigt ein solches Projekt.
Viele Grüße
Ingolstadt: Regional-(und S-Bahn) Kurve mit Stadtbahnhof
Die Lage des Ingolstädter Hauptbahnhofs ist historisch dadurch entstanden, dass dies der einzig mögliche Standort war, der von der südlich der Donau verlaufenden Donautalbahn ohne (das damals noch sehr aufwändige) Kopfmachen und ohne den Bau einer zusätzlichen Donaubrücke erreichbar war. Dies ist an der ehemaligen Streckenführung der Donautalbahn sehr gut erkennbar.
Wie im Link zu sehen, ist diese Streckenführung jedoch längst nicht mehr aktuell, sondern wurde durch eine mit der Paartalbahn gebündelte Streckenführung ersetzt, welche auf der Donautalbahn ohnehin einen Fahrtrichtungswechsel erfordert, unabhängig von der Lage des Hbf.
Daher spricht heutzutage nur noch eine Sache für den Hauptbahnhof an diesem Standort: Er ist eben schon da.
Ansonsten ist die Lage des Bahnhofs eher ungünstig:
Er liegt im südlich der Donau gelegenen Teil der Stadt, welcher gerade einmal ca. ein Drittel der Einwohner beherbergt, die Umgebung ist geprägt von eher loser Wohnbebauung mit größtenteils Reihen- und Einfamilienhäusern, welche mit Frei- und Grünflächen, Sporttrainingsplätzen sowie östlich der Gleise gar mit einzelnen landwirtschaftlichen Flächen durchsetzt ist. Die Fußgängerzonen der Innenstadt sind knapp 2,5 km entfernt, obwohl die Gleise im weiteren Verlauf in nur wenigen hundert Metern Entfernung daran vorbei führen. Trotz der peripheren Lage ist er dennoch auf der Straße nicht gut aus dem Umland erreichbar, da das Straßennetz keine sinnvolle, direkte Verbindung zu einer Autobahnausfahrt bietet.
Diese missliche Lage hat einige kuriose Auswüchse zur Folge:
– Während in den meisten Städten der ZOB als zentraler Knoten des innerstädtischen ÖPNV direkt an den Hauptbahnhof angegliedert ist, trennen in Ingolstadt ZOB und Hauptbahnhof knapp 3 km Luftlinie, was für eine Stadt dieser Größe einmalig sein dürfte
– War früher die durchgängige Befahrbarkeit der Donautalbahn noch ausschlaggebend für die Lage des Hauptbahnhofs, so wird sie heute in Ingolstadt gar gebrochen(!), um die Züge aus Regensburg zum zentraler gelegenen Bahnhof Ingolstadt Nord durchzubinden.
– Als sich während Planung/Bau der SFS Ingolstadt-Nürnberg abzeichnete, dass man einen schnellen Regionalverkehr über die Strecke abwickeln wollen würde, wurden nicht nur die ursprünglich als Bbf geplanten Gleisanlagen bei Kinding und Allersberg mit Bahnsteigen versehen, sondern auch im Bereich der Ausfädelungsrampe der SFS im Bahnhof Ingolstadt Nord Bahnsteige eingeplant, welche mit 2% Längsneigung gegen jede Norm verstoßen.
@schienenzeppelin 12.07.2022
-Der mittig ausgerichtete und kursiv geschriebene Abschnitt wurde von
Wie kann man SPNV in das Zentrum bringen ?
- Eine Straßenbahn wäre möglich. Sie ist aber für das Umland eher unattraktiv, da man vom Hbf erst einmal umsteigen muss. Dies geht nur etwas schneller wie der Bus.
- Zwickauer Modell: Für Ingolstadt eher schlecht möglich, da sich nur am Rand der Altstadt (Stadttheater, ZOB, ...) eine Endmöglichkeit finden lässt.
- Neuer Bahnhof neben der Frühlingsstraße. Hier sind es nur noch 700 Meter bis zur Ludwigsstraße. Wäre schon eine Verbesserung
- (Dieser Vorschlag) Eine durchgehende Bahnstrecke zur Innenstadt.
Auf der Bahnstrecke sollen alle Regionalzüge verkehren. Diese sind aktuell:
RE1 - RB 13* - RB 14 - RB 15* - RB 16
*Diese Linie endet am Stadtbahnhof und oder macht an diesem Kopf.
Zusätzlich sollen folgende S-Bahn Linien entstehen:
S1: Mailing - Am Wasserwerk -IN Nord - Stadtbahnhof - Hauptbahnhof - Manching West -
Baar-Ebenhausen - Reichertshofen
S2: Gaimersheim - Ingolstadt Audi - IN Nord- Stadtbahnhof - Hauptbahnhof - Manching Nord -Ernsgarden - Vohburg
S3: Kösching - Lenting - Oberhaunstadt - Müllerbadsiedlung - -IN Nord - Stadtbahnhof - Hauptbahnhof/ (Antonviertel - Haunwöhr)
Möglich ist die verlegung des ZOB zum Stadtbahnhof.
R: Stadtstrecke für RB als Stadtbahnersatz
Dieser Vorschlag ist teil einer Serie. Für die Innenstadt gibt zwei Varianten:
Diese Variante ist wegen eines 1,0 Kilometer langen Tunnels etwas teuerer, kann aber von allen Zügen nach EBO befahren werden.
Diese Variante ist in der Innenstadt oberirdisch. Hierfür müssen die Fahrzeuge leicht umgerüstet und eine Straße gesperrt werden. Diese wird mit BOStrab betrieben.
Beim Bürgerentscheid am 9. Juni 2024 stimmten schließlich 53,6 % mit „Nein“ und 46,4 % mit „Ja“ zur Fortsetzung der Planungen.[34] Die Oberbürgermeisterin Regensburgs Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) zeigte sich überzeugt, dass eine „historische Chance“ verpasst worden sei.[35][36]
1. Infos zum gescheiterten Projekt Stadtbahn Regensburg
Leider wird Regensburg wohl keine Straßenbahn (Stadtbahn) bekommen. Regensburg braucht aber einen hochwertigen ÖPNV. Deshalb brauchen wir Alternativen zur klassischen Straßenbahn.
Hier kommt natürlich vorerst ein Tram-Train System in Frage. Dieses wurde bereits 2016 vorgeschlagen:
Der Heidelberger Verkehrsplaner Robert Wittek-Brix sprach sich für eine Führung bestehender Regionalzuglinien durch die Innenstadt anstatt nur zum Hauptbahnhof vor. Hierzu wäre eine sechs Kilometer lange Straßenbahnstrecke vom Regensburger Nordosten bis zum Hauptbahnhof nötig. Auf den Linien würden Dieselhybrid- oder Akkuhybridfahrzeuge mit Oberleitungzum Einsatz kommen.
Dies wäre bestimmt eine gute Idee. Sie wäre aber im Kern der Stadt Regensburg genauso wie eine Straßenbahn (zumindest für die, die sich nicht genauer befassen). Zudem wären die Fahrzeuge deutlich breiter.
Ich glaube, dass man für ein klassisches Tram-Train System wie in Karlsruhe, Kassel, Chemnitz, ... fast noch deutlicher durch einen Bürgerentscheid scheitert.
2. Meine Lösung
Eines der größten Gegenargumente gegen eine Straßenbahn ist wohl das Stadtbild. Viele Gegner wollen:
- Keinen Oberirdischen SPNV in der Innenstadt
- Weitere Existenz der Fahrspuren für Autos und nicht Wegnahme für Mittelstreifen der Straßenbahn
Wie kann man also diese beiden Argumente beseitigen?
1. Innenstadt
Ein SPNV in der Innenstadt ist in Regensburg ja nötig. Dort ist das Zentrum der Stadt.
Das "Problem": Regensburg ist UNESCO Weltkulturerbe. Durch den Denkmalschutz (über welchen ich eigentlich froh bin) kann man oberirdisch den SPNV nicht ins Zentrum bringen. Ein 1000 Meter langer Tunnel ist notwendig.
2. Mittelstreifen
Hierfür kann man eine seperate Lösung wählen. Diese behindert den Autoverkehr nicht.
Dies ist nur durch eine geschickte Trassenwahl möglich. Hierfür eignet sich eine Strecke entlang der Donau. Leider müssen hierfür ein paar Bäume gefällt werden. Außerdem wird über den Nordarm eine Brücke gebaut. Hier können Regionalbahnen fahren.
Die gesamte Strecke kann mit EBO betrieben werden.
Eisleben – Mansfeld – Hettstedt (-> Sandersleben)
Grund:
Die Region rund um Eisleben, Mansfeld und Hettstedt ist derzeit nur schlecht vom SPNV erschlossen. Der RE 10 Magdeburg - Erfurt verkehrt hier nur alle 2 Stunden und hält nur in Hettstedt und Klostermansfeld, obwohl die Region recht dicht besiedelt ist. Der RE 10 fährt auch ziemlich am Bedarf vorbei. So sind regionale Ziele wahrscheinlich eher Eisleben und Aschersleben, und als Oberzentrum ist Halle für diese Region auch bedeutender als Magdeburg oder Erfurt.
Die S-Bahn-Linie S7 der S-Bahn Mitteldeutschland hat nicht wirklich S-Bahn-Charakter, was hauptsächlich dem dünnen Takt verschuldet ist. Eine solche Verlängerung könnte eine Taktverdichtung evtl. rechtfertigen.
Insgesamt werden über 40.000 Einwohner angebunden, was die Strecke mMn durchaus rechtfertigen kann. Ich habe zwar eine recht umwegige Streckenführung mit recht geringen Halstestellenabständen gewählt, jedoch nur, um möglichst viele Einwohner anzubinden und dass kein paralleles Busangebot bestehen muss.
Takt:
Die Linie S7 soll auf einen Halbstundentakt verdichtet werden und über Helbra, Mansfeld und Hettstedt nach Aschersleben verlängert werden. Zwischen Eisleben und Sangerhausen soll eine neue RB-Linie fahren, die stündlich verkehrt.
Liebe Grüße Tschaki
Ruhrgebiet: Schaffung einer weiteren Ost-West-Verbindung
Die Ost-West-Strecken im Ruhrgebiet sind chronisch überlastet. Es existieren i. W. nur drei Magistralen (Dortmund-Herne-Gelsenkirchen-Oberhausen, Dortmund-Bochum-Essen-Duisburg sowie Dortmund-Hagen-Wuppertal-Düsseldorf) um diese Beziehung zu bedienen. Gibt es eine Störung an eine Stelle ist oft die ganze Region lahmgelegt. Daher existieren zahlreiche Vorschläge für eine Entlastung in Nord-Süd-Richtung von einer der drei Magistralen auf die andere, wie die Reaktivierung der Elbschetalbahn.
Gleichzeitig gibt es jedoch eine weitere Ost-West-Verbindung, präziser es gibt sie fast. Und zwar betrifft dies die Ruhrtalbahn. Diese könnte zwischen Essen und Dortmund eine alternative Entlastungsstrecke bilden. Dabei sind die Voraussetzungen dafür im Streckenverlauf sehr unterschiedlich. Bis Hattingen ist die Strecke zweigleisig und elektrifiziert, von Hattingen bis Witten Bommern eingleisig, nicht elektrifiziert und im Übrigen quasi stillgelegt und nur noch von gelegentlichen Güterzügen und Museumsbahnen genutzt. In Bommern dreht die alte Strecke überdies nach Süden ab und führt nach Hagen, wodurch sie keinen direkten Ost-West-Verkehr ermöglicht.
Ziel meines Vorschlags ist, die Ruhrtalbahn als Alternativstrecke im Ost-West-Verkehr des/durch das Ruhrgebiet(s) auszubauen. Dabei muss sie aus meiner Sicht keine Kernverbindung werden, braucht keinen planmäßigen Fernverkehr. Aber als Regional-/S-Bahn-Strecke oder als Umfahrungsoption für Fern- und Güterverkehr wäre das aus meiner Sicht sehr sinnvoll, für die Kapazität und die Betriebsstabilität im Ruhrgebiet.
Dabei ist mir bewusst, dass eine Reaktivierung für eine S-Bahn bereits diskutiert wird. Dieses Konzept ist jedoch viel zu schmalspurig, da es einfach den bestehenden Streckenverlauf reaktivieren und damit eine Verbindung Hattingen - Hagen herstellen soll. Das ist nicht schlecht, aber im Vergleich zur Relation Richtung Dortmund nicht wirklich bedeutend.
Auch gibt es zahlreiche betrieblich orientierte Vorschläge zur Reaktivierung auf Linieplus. Die Autoren mögen es mir nachsehen, dass ich hier auf eine Verlinkung verzichte, denn mein Vorschlag wird sich nur auf die Infrastruktur beziehen.
Das Gesamtkonzept hat zwei Teile: (1) eine Ruhrquerung in Witten zur Schließung der Lücke nach Dortmund. Inspiration dieses Teils ist der Vorschlag von NGTD12DD. Auch er adressiert das Problem der fehlenden Verbindung Ruhrtalbahn <-> Witten HBF bzw. Dortmund. Dieser Vorschlag sieht jedoch eine sehr stark geschwungene Brücke vor, die noch dazu über das Betriebsgelände des Stahlwerks führen würde und danach wohl eine sehr (zu?) starke Steigung hätte. Sie soll nur eingleisig sein und eine Verbindung für den Regionalverkehr bieten.
Mein Vorschlag ist hingegen die Verbindung über die Ruhr in etwa auf dem Verlauf der alten Nachtigallbrücke herzustellen. Konkret würde meine Umfahrungsstrecke auf Höhe des Weichenwerks höhenfrei ausfädeln und über das Gelände "Am Puddelwerk" führen. Das Gewerbegebiet, welches dort entstehen soll, müsste entfallen. Im Verlauf des Geländes müsste die Strecke etwas ansteigen um die Hans-Böckler-Straße zu überqueren und im Anschluss westlich des Fischertalwegs zu verlaufen. Abhängig von der genauen Höhenführung und auch von der Akzeptanz könnten ggf. die Häuser überquert werden, alternativ müssten die drei Häuser dort gekauft und abgerissen werden. Das sollte kein Hindernis sein, ist es doch genauso bei der Koster Str. in Bochum geschehen. Nach Überquerung der Herbeder Str. hält sich die Strecke so, dass sie östlich des oberirdischen Teils des Pferdebachs bleibt und dann denn DEW Parkplatz überquert. Ob die DEW Karrierewerkstatt überquert werden kann oder weichen müsste wäre zu klären. Danach folgen eine Brache, die Querung der B226 und eine Süd-West-Kurve. Die Nachtigallbrücke wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der gerne auch einen Rad- und Fußweg beinhalten darf. Auf der südlichen Ruhrseite wird in die Ruhrtalbahn Richtung Hattingen eingefädelt.
Im Gegensatz zum oben erwähnten Vorschlag sehe ich hier auch die Möglichkeit, Fernverkehr fahren zu lassen. Die Strecke wäre zweigleisig, vergleichsweise gerade, es würde zudem kaum etwas kritisches überquert. Da es an derselben Stelle schon eine (deutlich kleinere) Brücke gibt wären auch die landschaftlichen Auswirkungen geringer, die zu querende Strecke über Wasser und Ruhrauen ebenso. Außerdem würde der Knoten Witten inkl. des durchaus relevanten Güterbahnhofs (Stahlwerk, Weichenwerk) gemieden, was für den Zweck einer Umfahrungsstrecke hilfreich wäre. Auch wenn es ein Infrastrukturvorschlag ist: Für einen Regionalverkehr wäre es nicht so optimal Witten HBF zu meiden. Meine Hauptstoßrichtung ist jedoch die Schaffung einer Ost-West-Alternative, daher habe ich diesen Punkt weniger beachtet.
Der zweite Teil des Vorschlags ist die Ertüchtigung der Ruhrtalbahn zwischen Zeche Nachtigall und Hattingen. Das ist weitgehend schon im bestehenden S-Bahn-Konzept abgebildet (v.a. Elektrifizierung). Zusätzlich müssten bei der Nutzung durch Fern- und Güterverkehr die Ausweichstellen Hattingen (nördlicher Teil des alten Güterbahnhofs) und Herbede ausreichend lange Abschnitte bieten. Je nach Dichte des Verkehrs wären die Übergänge "An der Kemnade" sowie "Feldstraße" zu prüfen und ggf. höhenfrei zu gestalten. Kleine Fußgängerquerungen wie am Schulknapp in Welper oder an der Museumshaltestelle Blankenstein Burg müssten geschlossen werden.
EDIT: Bei meinen Überlegungen bin ich davon ausgegangen, dass es wünschenswert ist möglichst wenig Wasserfläche zu kreuzen, das auch möglichst rechtwinkling, sowie den Flächenverbrauch in den Ruhrauen zu minimieren (diese sind u. a. für Hochwasserschutz und Trinkwassergewinnung relevant). Das führt zu den in den Kommentaren angesprochenen Kurven. Sollte das technisch nicht machbar sein könnte über eine gerade Trassierung vom Stahlwerk bis zur Ruhrtalbahn nachgedacht werden. Diese würde Ruhr und Ruhrauen quer kreuzen. Besser zu bauen und zu befahren - es müsste jedoch sorgfältig gegen die o. g. Bedenken abgewogen werden. Ich habe es alternativ gestrichelt eingezeichnet.
Köpenick-Hohenschönhausen-Gesundbrunnen
LEIPZIG: VERÄNDERUNG DER LINIE 60
Die Strecke der Linie 60 bleibt zwischen Lipsiusstraße und Liebigstraße erhalten und führt über das Seeburgviertel und dem Zentrum ins Waldstraßenviertel. Auf diese Weise wird das Seeburgviertel erstmalig an den ÖPNV angeschlossen. Der Abschnitt zwischen Liebigstraße und Lindenau entfällt, da hierfür eine neue Straßenbahn auf der sogenannten Südsehne fahren soll.
R: Zwickauer Modell alternativ zur abgewählten Stadtbahn
Dieser Vorschlag ist teil einer Serie. Für die Innenstadt gibt zwei Varianten:
Diese Variante ist wegen eines 1,0 Kilometer langen Tunnels etwas teuerer, kann aber von allen Zügen nach EBO befahren werden.
Diese Variante ist in der Innenstadt oberirdisch. Hierfür müssen die Fahrzeuge leicht umgerüstet und eine Straße gesperrt werden. Diese wird mit BOStrab betrieben.
Beim Bürgerentscheid am 9. Juni 2024 stimmten schließlich 53,6 % mit „Nein“ und 46,4 % mit „Ja“ zur Fortsetzung der Planungen.[34] Die Oberbürgermeisterin Regensburgs Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) zeigte sich überzeugt, dass eine „historische Chance“ verpasst worden sei.[35][36]
1. Infos zum gescheiterten Projekt Stadtbahn Regensburg
Leider wird Regensburg wohl keine Straßenbahn (Stadtbahn) bekommen. Regensburg braucht aber einen hochwertigen ÖPNV. Deshalb brauchen wir Alternativen zur klassischen Straßenbahn.
Hier kommt natürlich vorerst ein Tram-Train System in Frage. Dieses wurde bereits 2016 vorgeschlagen:
Der Heidelberger Verkehrsplaner Robert Wittek-Brix sprach sich für eine Führung bestehender Regionalzuglinien durch die Innenstadt anstatt nur zum Hauptbahnhof vor. Hierzu wäre eine sechs Kilometer lange Straßenbahnstrecke vom Regensburger Nordosten bis zum Hauptbahnhof nötig. Auf den Linien würden Dieselhybrid- oder Akkuhybridfahrzeuge mit Oberleitungzum Einsatz kommen.
Dies wäre bestimmt eine gute Idee. Sie wäre aber im Kern der Stadt Regensburg genauso wie eine Straßenbahn (zumindest für die, die sich nicht genauer befassen). Zudem wären die Fahrzeuge deutlich breiter.
Ich glaube, dass man für ein klassisches Tram-Train System wie in Karlsruhe, Kassel und Chemnitz fast noch deutlicher durch einen Bürgerentscheid scheitert.
2. Meine Lösung
Eines der größten Gegenargumente gegen eine Straßenbahn ist wohl das Stadtbild. Viele Gegner wollen
Weitere Existenz der Fahrspuren für Autos und nicht Wegnahme für Mittelstreifen der Straßenbahn
Wie kann man also diese beiden Argumente beseitigen?
1. Innenstadt
Ein SPNV in der Innenstadt ist in Regensburg ja nötig. Dort ist das Zentrum der Stadt.
Das "Problem": Regensburg ist UNESCO Weltkulturerbe. Durch den Denkmalschutz (über welchen ich eigentlich froh bin) kann man oberirdisch den SPNV nicht ins Zentrum bringen. Ein 1010 Meter langer Tunnel ist notwendig.
2. Mittelstreifen
Hierfür kann man eine seperate Lösung wählen. Diese behindert den Autoverkehr nicht.
Dies ist nur durch eine geschickte Trassenwahl möglich. Hierfür eignet sich eine Strecke entlang der Donau. Leider müssen hierfür ein paar Bäume gefällt werden. Außerdem wird über den Nordarm eine Brücke gebaut. Hier können Regionalbahnen fahren.
3. Infos zum Zwickauer Modell
Pilotprojekt zur Verknüpfung zwischen Straßenbahn und Eisenbahn bezeichnet, bei dem nach Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) zugelassene und nur geringfügig an die Besonderheiten der Straßenbahn angepasste Eisenbahnfahrzeuge auf Straßenbahngleise übergehen können.( Wikipedia: Zwickauer Modell)
Was ist also der Unterschied zur „normalen“ Tra-Train Zügen wie in Karlsruhe, Kassel und Chemnitz ?
Anders als bei herkömmlichen Tram-Trains nach dem Karlsruher Modell wurde in Zwickau die Strecke so ausgelegt, dass geringfügig adaptierte Vollbahnfahrzeuge zum Einsatz kommen können. ( Wikipedia: Zwickauer Modell)
Und wie schaut die Trasse eines solchen Zuges aus? Gibt es hier Unterschiede?
Ja, natürlich die Fahrzeuge sind breiter und die Spurweite größer. Die genaue Trasse bitte der Beschreibung und Karte entnehmen
Wie schaut es in Zwickau aus ?
Wegen ihrer Breite nehmen die Züge der Vogtlandbahn nicht am Straßenverkehr teil. Die Äußere Schneeberger Straße ist weitgehend für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Der eingedeckte Gleisbereich ist jedoch für Rettungsfahrzeuge und Schienenersatzverkehr befahrbar. ( Wikipedia: Zwickauer Modell)
Technische Daten
Spurbreite: 1435 mm (Normalspur)
Mindestradius: 180 Meter (Weniger geht bei Volleisenbahnfahrzeugen nicht)
Breite der Fahrzeuge: 290cm – 300 cm
Zukunft: Dann doch klassisches Tram-Train ?
Nein:
Langfristig gesehen, sollen alle Bahnstrecken elektrifiziert sein. Damit sind Dieselzüge oder die Akku-Lösung nicht mehr notwendig. Im Stadtbereich ist eine Elektrifizierung auf 15kV nicht möglich. Deshalb wird hier auf U=750V elektrifiziert.
Nun hat man jedoch bereits einige Vorteile:
- Schnellere Geschwindigkeit ist möglich
- Größere Breite der Fahrzeuge, dadurch mehr Kapazität
- Gute Fahrzeit in Regensburg aufgrund fehlender Teilnahme am Straßenverkehr.
--- Somit kann die geplante Regio-S-Bahn die Stadtbahn größtenteils ersetzen. Lediglich die Anbindung der Universität fehlt. --
4. Trassierung
Die Züge nehmen nicht am Straßenverkehr teil, dies heißt aber nicht, dass sie komplett unabhängig (wie eine U-Bahn) verkehren.Im gesamten Verlauf gibt es verschiedene Trassierungsmöglichkeiten
I. Weitgehende Sperrung für Motorisierten Induvidualverkehr
Dies soll zwischen der Eisernen Brücke und dem Hauptbahnhof passieren.
Hiermit soll eine ÖPNV Trasse zwischen dem Busbahnhof und der Eisernen Brücke entstehen. Diese wird nur von den Zügen und von Bussen genutzt.
Dies sollte dann so ähnlich aussehen.
Zwickau, Äußere Schneeberger Straße von der Brückenbergschachtbahn aus gesehen (2018)
RegioSprinter der in Zwickau
II. Auf dem Mittelstreifen
Der Mittelstreifen kann aufgrund geringer Breite der Straßen wahrscheinlichnicht genutztwerde. Dafür müssen Parkplätze am Rand und eine Fahrspur weichen. Dadurch gibt es genügend Platz.
Dies könnte so ähnlich aussehen:
5. Baumaßnahmen
5.1 EBO Strecke
Die Stadtstrecke wird fast vollständig oberirdisch gebaut. Lediglich unter der Altstadt wird ein 1010 Meter langer Tunnel mit der Station Domplatz errichtet. Diese liegt im Mittelpunkt der Altstadt.
Am Hauptbahnhof wollte ich auf ein unterirdisches Pilzkozept verzichten. Deshalb habe ich oberirdisch mehrere Bahnsteige an verschiedenen Orten gezeichnet. Dies kommt günstiger.
5.2. ÖPNV Trasse
Hier wird komplett auf unterirdische Abschnitte verzichtet. Dafür wird die Adolf-Kolping-Straße und der Dachauplatz zur ÖPNV Trasse. Dort gibt es Gleise und Busspuren. Die Eiserne Brücke wird durch einen Neubau erweitert.
Linien
Durch diese Strecke wird die Regio-S-Bahn zur S-Bahn. Deshalb halte ich es sinnvoll, neue Haltestellen für Regensburg zu bauen. Außerdem würde ich die Linien nach München, Nürnberg, ... verkürzen. Linienvorschläge werden folgen. Hier nur mal ein kleiner Überblick:
S1 (Expresslinie) Ingolstadt Nord - Saal - Regensburg Hbf. - Citystrecke- Maxhütte-Haidhof- Schwandorf - Weiden- Marktredwitz
S2: Kehlheim - Saal - Regensburg Hbf. - Citystrecke- Konradshöhe (-Wenzenbach langfristig)
S3 (Expresslinie): Neumarkt (Anschluss an S-Bahn Nürnberg) - Parsberg - Laaber - Regensburg Hbf. - Burgweinting - Straubing (-Bogen langfristig)
S4 Laaber - Regensburg Hbf. - Citystrecke- Donau Arena- Hafen - Burgweinting - Neutraubling
S5 Landshut - Eggmühl - Burgweinting- Regensburg Hbf. - Citystrecke- Konradshöhe
S6 Langenquaid - Eggmühl- Burgweinting- Regensburg Hbf. - Citystrecke- Maxhütte-Haidhof - Burglengenfeld
? S7 (Stadtlinie) Neutraubling - Burgweinting- Regensburg Hbf. - Citystrecke- Konradshöhe
? S8 (Ringlinie) Regensburg Hbf. - Citystrecke- Regensburg Hbf
Frankfurt E-Strecke
Eine neue Stadtbahnstrecke durch Frankfurt als Querverbindung und Ersatz/Entlastung der A66.
Die Idee dieser Strecke ist aus der Frage geboren: Was könnte man machen, wenn es die A66 zwischen Nordwestkreuz und Miquelallee nicht gäbe? Insofern ist dieser Vorschlag etwas anders gelagert i.d.S., dass weniger die reine Realisierbarkeit im Einzelnen im Vordergrund steht und eher die Frage, ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis der A66 zwischen Nordwestkreuz und Miquelallee jenes einer gleichwertigen Bahntrasse übersteigt.
Den hier vorgelegten Vorschlag habe ich in 4 Teilabschnitte (von Ost nach West nummeriert) gegliedert:
E III
Aufgrund des doch recht hohen Verkehrsaufkommens von täglich 80.000 Fahrzeugen auf dem Abschnitt dürfte auch bei konservativer Schätzung (10.000) ein P&R-Parkplatz sinnvoll sein. Diesen sehe ich an der neuen Station Am Nordwestkreuz gegenüber der Continental Teves AG & Co OHG, von wo aus man zum zur (im Rahmen der RTW geplanten) Station Eschborn Ost kommt und gen Osten nach der Station Ludwig-Landmann-Straße auf die Strecke der U7 gelangt. Dieser 2,5km lange Abschnitt zwischen Eschborn Ost und Hausener Weg kann oberirdisch gebaut werden - unter Annahme einer Verkürzung der A66 mit nur einer kurzen Brücke.
E II
Die A66 verläuft hinter der Ludwig-Landmann-Straße weiter zur Miquelallee. In diesem Bereich gibt es aufgrund der Autobahn momentan nicht so viel Fahrgastpotential, weshalb die Bahn hier weitgehend durchfährt. Bei Rückbau der A66 würden an Frankfurt-Miquelallee große Flächen frei. Meine erste Idee war ein größerer Bahnhof oder Güterbahnhof, allerdings hab ich keinen vernünftigen Anschluss hinbekommen und es würde sowieso nochmal größere Flächen benötigen. Insofern wäre entweder eine direkte (unterirdische) Anbindung an die geplante Station Europaturm der D-Strecke denkbar, oder die hier dargestellte einfache oberirdische Trasse zur Freseniusstraße. Fraglich wäre, inwieweit man die Brücke über den Niddapark mitnutzen kann.
E I
Dieser Abschnitt zwischen Parlamentsplatz und Freseniusstraße folgt dem Alleenring weiter und bietet eine Querverbindung nördlich der Innenstadt. Durch die Verbindung im Osten mit der C-Strecke bildet dieser Abschnitt einen Parallelverkehr zur U7 (die diese Strecke ebenfalls befahren könnte), nur etwas nördlich der Innenstadt und voraussichtlich schneller durch die geringere Stationsdichte.
Die Abgrenzung zu E II könnte auch an der Station Miquel-/Adickesallee getroffen werden, wodurch von Westen eine Direktverbindung zur A-Strecke hergestellt würde - von dort können die Fahrgäste weiter nach Norden fahren.
Kleinere Tunnelabschnitte (insgesamt 2km) sind vorgesehen, um an die Station Parlamentsplatz anzuschließen und um Kreuzungsfreiheit mit der Station Deutsche Nationalbibliothek sowie einfachere Umsteigebeziehungen an der Station Miquel-/Adickesallee herzustellen. In der Nähe der Station Rotlintstraße werden 2 Straßenbahnlinien gekreuzt; Im Zweifel kann der Tunnel hier um einige hundert Meter verlängert werden. Die Station Höhenstraße soll oberirdisch gequert werden, eine Unterquerung müsste durch den Doppelstockbau nochmals tiefer verlaufen.
E IV
Eine Verlängerung der U7 nach Steinbach ist schon oft diskutiert worden, auch hier auf Linieplus: https://linieplus.de/proposal/u-bahn-frankfurt-u6-nach-steinbach/. Grundsätzlich sind alle diese Varianten auch hier möglich, jedoch bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, die U-Bahn in Oberhöchstadt enden zu lassen. Das hat den Nachteil, dass Steinbach an sich nur tangiert wird, auf der anderen Seite ist eine Fortführung sonst nur schwer möglich (heißt Tunnel oder Häuser abreißen).
In Eschborn sind 3 Stationen vorgesehen, um alle 600m eine Station zu haben; ggf. kann eine Station gekürzt werden. Eschborn Ost sollte zum Umstieg zur RTW erhalten bleiben.
Fahrplan
Im Abschnitt E III würde ich eine weitere U7 über die C-Strecke im T10 sehen, wodurch diese auf 3 Bahnen pro 10 Minuten kommt.
Auf der E-Strecke insgesamt wäre ein T15 wohl ausreichend; durch Überlappung entsteht auf E III ein virtueller T6 (10 Bahnen pro Stunde), der Menschen in/durch die Stadt bringt. Ab Schäfflestraße bis Enkheim wären es 19 Bahnen pro Stunde (etwa T3).
Weitere Gedanken
Größter Negativpunkt dürfte der Parallelverkehr der U7 durch die Innenstadt sein, der zwar etwas langsamer ist, jedoch keineswegs an seiner Kapazitätsgrenze. Weiterhin ergibt sich das Problem der geringen Stationsdichte und entsprechendem Fahrgastpotential. Der Potentialansatz stützt sich weitgehend auf den derzeitigen Zahlen der Autobahnbelastung; Inwieweit gewechselt wird, bleibt abzuwarten. Auf der anderen Seite stehen günstiger Baugrund und schnelle Fahrzeiten.
Insgesamt bleibt mir das Fazit, dass eine autobahnnahe Trasse - bei Fernverkehrstrassen bevorzugt - für den Nahverkehr nicht besonders günstig ist. Mir scheint, dass eine Autobahn eine Art stabiler Fixpunkt ist: Ist sie erst gebaut, formt sie ihre Umgebung so, dass sie alternativlos wird. Eine Autobahn loszuwerden, bedeutet, einen Lebensraum wiederherzustellen. Und das braucht Zeit.
Augsburg: RB / RS nach Lechhausen
Die Straßenbahnlinie 1 nach Lechhausen ist oft stark überfüllt und auch die Buslinie 48 ist im Berufsverkehr stark überlastet. Eine Einführung einer Expresstram ist nur schwer möglich bis unmöglich und aufgrund der überlasteten Straßeninfrastruktur und der geringen Fahrgastkapazität von Bussen ist ein Expressbus genauso nicht zielführend. Es wäre also denkbar den 30.000 Einwohner starken Stadtteil Lechhausen durch eine Regional(S-)bahn deutlich besser anzubinden und so deutlich schnellere Reisezeiten zum Hauptbahnhof zu ermöglichen. Auch eine Anbindung des Medienzentrums ist aufgrund der hohen Belastung im Berufsverkehr denkbar. Selbstverständlich müssten zusätzlich zu dieser hier vorgeschlagen Linie Buslinien angepasst werden, oder möglicherweise neue eingerichtet werden. Fahrgäste die zum Hauptbahnhof wollen oder von diesem als Pendler ankommen und nach Lechhausen zur Arbeit fahren wollen haben so deutlich kürzere Reisezeiten und allgemein ein besseres Reisekomfort. Eine weitere Verlängerung in den Norden wäre zudem denkbar.
Der Linienbetrieb kann anfangs mit vergleichsweise geringen Kosten (für die Stationen) gestartet werden, da die Schieneninfrastruktur bereits vorhanden ist. Anfangs könnte die Linie auch nur in der HVZ verkehren bzw. es könnten auch nur einzelne Zugpaare gefahren werden. Dies spricht für die Umsetzung des hier genannten Vorschlags. Bei noch größerem Erfolg könnten Ausweichgleise gebaut werden um einen Taktverkehr zu ermöglichen. Es ist auch möglich nicht alle hier aufgeführten Stationen umzusetzen oder zusätzliche zu ergänzen.
Es gibt einen ähnlichen Vorschlag von Stuboy (Augsburg: Bahn nach Affing | Linie Plus), allerdings ist eine Führung bis nach Affing in meinen Augen nicht nötig. Auch die Haltestellendichte ist meines Erachtens selbst für eine RB viel zu hoch. Eine neue Station vor Lechhausen ist nicht nötig, da dort bereits eine Straßenbahnlinie verkehrt, die umstiegsfrei den Hauptbahnhof anbindet und dieser eine zu große Konkurrenz machen würde. Zudem ist durch die geringere Stationenanzahl eine kürzere Fahrzeit bis nach Lechhausen möglich, wodurch die Verbindung für die Pendler und Lechhauser attraktiver wird.
Einige Verbindungen könnten auch erst in Augsburg-Oberhausen enden.
Hier ist der Linienverlauf aufgeführt:

Vollständige Reaktivierung des "Hein Lüttenborg" für die Regio-S-Bahn Lübeck
Der "Hein Lüttenborg", die seit den 1970er-Jahren für den Personenverkehr stillgelegte Bahnstrecke zwischen Bad Malente (Kreis Ostholstein) und Lütjenburg (Kreis Plön), ist zurzeit wahrscheinlich eines der spannendsten Reaktivierungs-Projekte in Norddeutschland.
Während die Zukunft der Trasse lange mehr als ungewiss war und Pläne von Zügen, die durch die malerische Holsteinische Schweiz pendeln, ein Wunschtraum zu bleiben schienen, hat sich in den letzten Jahren eine sehr interessante Dynamik entwickelt. Die Anzeichen verdichten sich, dass in nicht allzu ferner Zukunft der schienengebundene ÖPNV seine Renaissance auf dieser fast vergessenen Verbindung feiern könnte.
Zur Einordnung für Nicht-Ortskundige oder für diejenigen, die die mediale Berichterstattung nicht verfolgt haben: Sven Ratjens und Prof. em. Dr. Heiner Monheim gründeten vor ein paar Jahren einen Verein, um die 17 Kilometer lange, eingleisige Strecke zu kaufen. Da sie vom restlichen Schienennetz isoliert ist, bildet sie einen geschützten Raum, in dem an wirtschaftlichen Lösungen für diese Art von stillgelegten Strecken geforscht werden kann. In der Forschungsinitiative REAKT unter der Federführung der Universität Kiel haben sich mehrere Hochschulen und diverse Unternehmen zusammengeschlossen, um dieses Reallabor für Forschung und Entwicklung des autonomen Bahnverkehrs zu nutzen. In absehbarer Zeit sollen hier fahrerlose SolarTrams zu Testzwecken eingesetzt werden. (Mehr Informationen: info@Schiene-M-L.de).
Doch inzwischen erfährt der "Hein Lüttenborg" auch von der lokalen und regionalen Politik, von Verkehrsverbänden sowie weiteren Initiativen gehörig Aufmerksamkeit. Zuletzt wurde seitens der Projekttragenden kommuniziert, dass im Zuge der Regio-S-Bahn Lübeck der südlichste Streckenabschnitt, ab dem Bahnhof Bad Malente-Gremsmühlen bis zu einem zukünftigen Haltepunkt "Malente Nord" reaktiviert werden könnte. Aber anders als bei ihrer sich bereits in der Reaktivierung befindlichen Schwesterstrecke "Hein Schönberg" zwischen Kiel und Schönberger Strand, ist eine vollständige Wiederinbetriebnahme bislang eher selten im Gespräch. Und wenn doch, dann zumeist als eigenständige Relation zwischen Malente und Lütjenburg.
Jedoch sehe ich persönlich das größte Potenzial von "Hein" in einer vollständigen Bedienung durch Züge aus Richtung Lübeck. Durch die Regio-S-Bahn entstünde eine umsteigefreie Durchbindung von Lütjenburg bis zum Lübecker Hbf und darüber hinaus. Die bislang ohnehin einkalkulierten Haltepunkte Bad Malente Markt und Bad Malente Nord könnten dabei durch zwei Stationen in Bad Malente-Krummsee sowie Högsdorf ergänzt werden, wo P+R-Anlagen die Bahnen für Bewohnende der umliegenden Dörfer in der Holsteinischen Schweiz erschließen könnten. Der Umstieg in Bad Malente-Gremsmühlen und damit einhergehende Wartezeiten oder verpasste Anschlüsse im Falle von Verspätungen, wären in diesem Konzept hinfällig und würden in der Konsequenz die Angebotsattraktivität signifikant erhöhen.
Nicht zuletzt wäre eine Direktverbindung von Lübeck quer durch die Holsteinische Schweiz für den regionalen Tourismus höchst vorteilhaft. Sowohl Tages- als auch Langzeittouristen könnten profitieren. So entsteht etwa in den nächsten Jahren das vom Hamburger Architekten Hadi Teherani entworfene Hotel "The Spiral" bloß ca. einen Kilometer Luftlinie vom alten Bahnhof Holsteinische Schweiz entfernt, der als Haltepunkt Bad Malente-Krummsee wieder bedient werden könnte. Die verbesserte Erreichbarkeit könnte die touristisch geprägte Region im Wettbewerb um Gäste mit den nahen Ostseebädern aufschließen lassen.
Die Vorteile für Berufspendelnde oder Schüler:innen sind denke ich selbsterklärend.
U-Bahn Kassel: U1 Klinikum Kassel <> Schönfeld
Trotz guter Straßenbahnverkehr in Kassel sollte nach meiner Empfehlung einen U-Bahn-Line dazu bauen, weil es schnellere Verbindungen dienen. Dafür ist die existierende Straßenbahnen und Regiotrams zu langsam. Beim spitzen Kurve sollte Straßenbahnen langsamer fahren und mit Haltestellen dauert es etwas länger. Diese U-Linie haben kaum Kurven und damit kann man Orte schneller erreichen.
Stadtbahn BI 1: Brake – Sennestadt
Hiermit schlage ich die Verlängerung der Stadtbahnlinie 1 in Bielefeld vor. Die Linie 1 soll von nun an vom Obersee starten und wenn der Vorschlag von einem Schildescher Bahnhof erfüllt ist, bis dorthin fahren. Vom Jahnplatz aus soll die Linie 1 über Oberntor fahren um die Stammstrecke entlasten zu können. Die aktuellen Planungen zur Verlängerung nach Sennestadt sollen übernommen werden und noch bis zur Würtermbergerallee erweitert werden, um die komplette Linie 135 ersetzen zu können.
Fakten:
Diese sollten einfach eine Verlängerung der jetzigen Hochflur Schienesystem sein und in 1.000 mm Schienenbreite.
Folgende Linien soll es noch geben:
- Linie 1
- Linie 2
- Linie 3
- Linie 4
- Linie 5
- Linie 6
- Linie 7
- Linie 8
Vor - Nachteile
Die Nachteile sind:
- Hohe kosten für Tunnelausgang zwischen Jahnplatz und Klosterstraße
- Straßen werden für Stadtbahn benutzt (Paderborner str.)
Allerdings sind die Vorteile:
- Mobilität für Sennestadt, Senne: Alle 10 Minuten Stadtbahn nach Bielefeld!
- Obersee, eine touristische Attraktion von Bielefeld kriegt eine deutlich bessere Anbindung (aktuell T30 Bus von Deciusstraße)
- Stammstrecke wird entlastet und Jahnplatz bleibt zentraler Umstiegspunkt
Und im welchem Takt?
Die Linie 1 soll im T10 fahren, um auch Sennestadt und dem Obersee einen T10 nach Bielefeld zu gewähren.
Wichtig! Genaue Trassierungen sind hier zu finden, hier ist nur der Linienweg eingezeichnet.
RD: Neue Hochbrücke Rendsburg
Die Hochbrücke in Rendsburg
Ausschnitte aus dem Wikipedia Artikel:
Technische Daten
Die Rendsburger Hochbrücke misst zusammen mit ihren beiden Auffahrtrampen 7,5 km. Die eigentliche stählerne Brückenkonstruktion hat eine Länge von 2486 m, wobei die Hauptbrücke bei einer Gesamtlänge von 317 m den Kanal mit einer lichten Höhe von 42 m und einer Stützweite von 140 m überspannt.
Eröffnung, Elektrifizierung und Instandsetzung
Die Brücke wurde am 1. Oktober 1913 eröffnet.
Die Bahnstrecke wurde 1995 elektrifiziert. Aus statischen Gründen wurde zunächst nur das östliche Gleis elektrifiziert, das westliche außer Betrieb genommen.
Von 1993 bis 2014 wurde die Brücke einer Grundinstandsetzung und Verstärkung unterzogen. Hierbei wurden der Verstärkung dienende Stahlteile eingefügt und der Korrosionsschutz vollständig erneuert. Die Niete wurden durch Schraubverbindungen ersetzt. Die Fundamente der gesamten Brücke wurden verstärkt. Die Hochbrücke sowie beide Rampenbrücken wurden so für die Streckenklasse D4 eingleisig (22,5 t Radsatzlast und 8,0 t Meterlast) und die Streckenklasse D2 zweigleisig (22,5 t Radsatzlast und 6,4 t Meterlast) ausgelegt. So kann die Hochbrücke an der wichtigen Bahnstrecke Deutschland–Skandinavien von schwereren Güterzügen befahren werden. Während der gesamten Bauzeit stand auf der Brücke nur ein Gleis für den Bahnverkehr zur Verfügung. Die Arbeiten konnten am 14. Dezember 2014 abgeschlossen werden und die Brücke ist wieder zweigleisig befahrbar. Die Sanierung war mit rund 170 Mio. Euro veranschlagt worden, was heute inflationsbereinigt 211 Mio. Euro entspräche.[5]
Warum wurde eine Schleife gebaut ?
Der Bahnhof Rendsburg war schon vor dem Bau des Kanals vorhanden; er liegt in nur 600 Meter Entfernung vom Kanalufer. Die Durchfahrtshöhe über dem Kanal konnte auf direktem Wege vom Rendsburger Bahnhof nicht erreicht werden. Die dafür erforderliche, etwa 4,5 km lange Rampe wurde als streckenverlängernde Rendsburger Schleife um den von ihr umschlossenen und nach ihr benannten Stadtteil Schleife mit einer mittleren Steigung von zirka 12 ‰ gebaut. Diese technische Lösung, die in bergigem Gelände geläufig ist (vgl. z. B. den Kreisviadukt von Brusio der Berninabahn in der Schweiz), wurde hier erstmals in der Ebene angewandt.
Mein Vorschlag
Problem
Nun zum eigentlichen Vorschlag. Folgende Probleme gibt es:
- Die Schleife Rendsburg verlängert die Fahrzeit deutlich. Sie hat enge Kurvenradien
- Die Hochbrücke Rendsburg ist sehr alt und steht unter Denkmalschutz. Ein Abriss bzw. radikaler Umbau ist nicht möglich.
- Der Bahnhof liegt nicht nahe der Altstadt sondern in Neuwerk.
- Höchstgeschwindigkeit ist zwischen 60 km/h und 90 km/h. Dies ist für eine solch wichtige Bahnstrecke sehr wenig.
Lösung
Der Bahnhof wird nördlicher neu gebaut. Dadurch ist die Strecke bis zum NOK lang genug, um eine neue Brücke direkt ohne Schleife zu errichten. Die Südrampe wird weiterhin genutzt.
Busverkehr
Die alte Hochbrücke wird für Busse und Fahrräder ausgelegt.
Der ZOB bleibt an seinem Standort. Eine Stammstrecke bis zum Bahnhof entsteht. Diese beginnt am Bahnhof und geht zum ZOB. hier geht ein Ast über die Hochbrücke und der andere über die Bundesstraße.
Nordrampe
Bis zum Bahnhof werden auf 2,5 Kilometern 20 Höhenmeter überwunden.
Steigung: 8‰.
Der Bahnhof hat (fast) keine Steigung. Er befindet sich (fast) konstant auf +20 Meter. Mit dem nördlichen und südlichen Bahnhofsvorfeld werden 2 Meter überwunden.
Nach dem Bahnhof sind es noch 2,0 Kilometer bis zum Nord-Ostsee Kanal (NOK) Hier müssen 20 Höhenmeter überwunden werden.
Steigung: 10‰
Die neue nördliche Rampe wird flacher als die alte mit 12‰ Steigung.
Bahnhof
Ich habe diesen in der Karte recht genau dargestellt. Das Gleis 1 ist für die Regio-S-Bahn Kiel, Gleis 2 und 3 für die Regionalbahn. Gleis 4 und 5 für den Fernverkehr. Unter den Gleisen ist Platz für viele Geschäfte. Auch ein Parkhaus wird unter den Gleisen entstehen. Dadurch werden die 20 Meter sinnvoll genutzt.
Wohnquartier
Auf dem Gelände des alten Bahnhofs entstehen neue Wohnungen. Hierfür ist genügend Platz. Der Bahndamm trennt die Gebiete in ein Westliches und ein Östliches.
Fahrzeitverkürzung
Nun zum wohl größten Vorteil des Vorschlags: der Fahrzeitverkürzung.
Die aktuelle Fahrzeit ist mir leider nicht bekannt. Deshalb wäre hier eine optimale Fahrzeit mit den Höchstgeschwindigkeiten. Diese werden Züge wohl nicht erreichen.
0,55 km 60 km/h
2,25 km mit 70 km/h
3,2 km + 1,65 km 80 km/h
3,07 km mit 90km/h
- Die Fahrtzeit beträgt also 8,095 Minuten. Diese Fahzeit ist ohne Halt und bei ständiger Ausnutzung der Höchstgeschwindigkeit. Mit Halt (ohne Standzeit) sind etwa 10,6 Minuten (8,1 + 1,5 für Fahrzeit + 1,0 für Bremsung/ Beschleunigung ) realistisch.
Neue Fahrzeit:
5,14 km mit 120 km/h
0,5 km mit 70 km/h
0,4 km mit 120 km/h
- Die Fahrtzeit beträgt also 3,16 Minuten. Diese Fahzeit ist ohne Halt und bei ständiger ausnutzung der Höchstgeschwindigkeit. Mit Halt (ohne Standzeit) sind etwa 4,65 Minuten (3,15 + 0,5 für Fahrzeit + 1,0 für Bremsung/ Beschleunigung) realistisch.
Somit beträgt die Fahrzeitverkürzung mindestens 6 Minuten. Je weniger ein Zug an die Höchstgeschwindigkeit rankommt, desto größer auch die Differenz der beiden Fahrzeiten.
Ähnliche Vorschläge
Großer Tunnel mit bestehendem Bahnhof
Ein Tunnel? Der muss ziemlich lang sein. Es sind auch lange Zulaufstrecken zu bauen.
HA: S-Bahnhöfe Altenhagen und Eckesey/Boelerheide
Während sich der westliche Teil der Hagener S-Bahnstrecke (S8, S9) durch vernünftig gelegene S-Bahnhöfe mit angemessenen Abständen auszeichnet, ist im nördlichen Teil (S5, RB40) primär die Abwesenheit von S-Bahnhöfen prägend. Darum wurden in der Vergangenheit sowohl von öffentlicher Seite, als auch hier auf Linieplus bereits mehrfach Vorschläge für einen oder zwei neue S-Bahnhöfe im Bereich Eckesey eingebracht (siehe u.a. hier und hier). In diesen Vorschlägen werden jedoch zumeist als Standorte die Unter-/Überquerungen der Bahnlinie durch Schwerter Straße und/oder Alexanderstraße gewählt. In diesem Vorschlag orientiere ich mich jedoch weniger an bereits existierenden Brücken und genauen Abständen, sondern gehe mehr auf die tatsächliche Siedlungsstruktur ein. Dafür sollen folgende zwei Haltepunkte errichtet werden:
Hagen-Altenhagen
Dieser Bahnhof soll in etwa auf Höhe der Brüderstraße platziert werden. Dabei ist vor allem der zentrale Bereich um den Altenhagener Markt (Friedensplatz) gut zu erreichen und durch dessen mittige Lage im Stadtteil auch die meisten restlichen Teile Altenhagens, wie das untere Altenhagen im Süden, das Alleestraßenviertel im Norden und das Flüsseviertel im Osten. In Altenhagen leben über 19.000 Menschen (Tendenz steigend). Zudem ist dies der nächste Punkt der Bahnlinie zum Sportpark Ischeland mit Ischelandstadion (aktuell Fußball RL West, 16.500 Plätze), Ischelandhalle (aktuell Basketball und Handball 2. Liga, 3.145 Plätze), geplanter neuer Großsporthalle (ebenfalls rund 3.100 Plätze) sowie dem Westfalenbad. Der Bahnhof wäre zwar nur ungefähr 1 km vom Hauptbahnhof entfernt, allerdings wäre die Positionierung meiner Meinung nach aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte trotzdem sinnvoll.
Hagen-Eckesey/Boelerheide
Dieser Bahnhof soll zwischen Eckesey und Boelerheide liegen. Dafür soll die Brücke zwischen Herderstraße und Grimmestraße (ehem. Harkortbrücke) als Fußgänger- und Fahrradbrücke wiederhergestellt werden. Dadurch werden von diesem Haltepunkt die zentralen Bereiche Eckeseys (Wielandplatz) und Boelerheides (Grimmestraße zwischen Freiligrathstraße und Fritz-Reuter-Straße) direkt erreicht und des Weiteren kann die Verbindung der beiden Stadtteile deutlich verbessert werden. In Eckesey und Boelerheide leben etwa 10.000 Menschen.
Bedienung
Sinnvollerweise würden an diesen beiden Bahnhöfen S-Bahnen (S5 und (geplant) S22), S-Bahn-ähnliche bzw. kurze Regionalbahnen (RB40 und RB 52 sowie (geplant) RB 54 und RB 55), aber keine Regionalexpresse oder längere Regionalbahnen (RB91) halten.
Bayreuth: Linie 311 nach Emtmannsberg
Die aktuelle Linie 311 ist relativ nutzlos, da sie zu großen Teilen die Linie 310 spiegelt und dabei nichtmal in einem Takt fährt.
Mein Vorschlag ist deswegen die Linie nach Emtmannsberg zu verlängern, damit zum einen die Linie einen echten Mehrwert hat und auch ein Teil des Landkreis besser an Bayreuth angebunden ist.
Emtmannsberg ist zwar aktuell mit der Linie 374 an das ÖPNV-Netz angeschlossen, aber diese ist, wie viele Landkreisbusse, ein taktloses Chaos.
Trotz der Nähe von Emtmannsberg zu Bayreuth kommt es nicht in den Genuss von einen halbwegs guten ÖPNV-Anschluss.
Desweiteren würde mit einem Stundentakt sich die neue Linie 311 sich mit der Linie 310 auf der geteilten Strecke von Kreuzstein bis nach Wolfsbacher Straße zu einem Halbstundentakt ergänzen.
Die neue Linienführung wäre folgende:
ZOH
Opernhaus
Oberfrankenhalle/Sportzentrum
Hospitalstift (aktuell nur auswärts erreichbar, hab dafür leider noch keine Lösung)
Kreuzstein
Nürnbergerstraße
Oberskonnersreuth Hauptstraße
Oberskonnersreuth Ortsmitte
Oberskonnersreuth Hauptstraße
Meyernreuth
Am Briefzentrum
Gottlieb-Keim Straße
Wolfsbacherstraße
Schlehenmühle
Schamelsberg
Huth
Emtmannsberg Alte Schule
Emtmannsberg Ortsmitte/Kirche (Name debattierbar)
Auf dem Rückweg könnte die Haltestelle Hospitalstift nicht angefahren werden und Opernhaus wird gegen Luitpoldplatz getauscht.
Desweiteren könnte man noch eine weiter Haltestelle im nördlichen Bogen durch Emtmannsberg hinzufügen, war jetzt aber nicht sicher wieviele Haltestelle Emtmannsberg braucht
Berlin: M41 teilen
M41 (Hauptbahnhof - Sonnenallee/Baumschulenstr.) ist eine der unzuverlässigsten Buslinien der BVG. Verspätungen, lange Wartezeiten trotz 5'-Takt, Kolonnen und Überfüllungen trotz Gelenkbuseinsatz sind hier an der Tagesordnung. Eine Verstraßenbahnung ist im Gespräch, wird aber noch lange auf sich warten lassen.
Als Übergangslösung schlage ich eine Teilung des M41 am U Hermannplatz vor. Hier wechseln ohnehin die meisten Fahrgäste. Die Fahrzeit sinkt von 46min auf jeweils ungefähr die Hälfte.
Der Nordteil behält seinen Namen. Am U Hermannplatz wendet der neue M41 per Blockumfahrung über Hobrechtstr. Der Südteil heißt neu M70, und wendet in der Urbanstr. M41 und M70 behalten vorerst ihre heutigen Taktungen.
Für M70 werden in der Urbanstr. Wende- und Betriebshaltestelle (2) nach Westen verlegt. Auch 171 und 194 können dann dort wenden, anstatt über die Blockumfahrung Reuterstr. An (4) findet der Ausstieg von M29, M70, 171 und 194 statt, Einstieg bei (1), (5) und (6). M41 hat Ausstieg und Betriebshalt bei (11), Einstieg bei (3) sowie einer neuen Haltestelle gegenüber (12). (12) entfällt, (7) wird nur noch vom Nachtbus genutzt.
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