Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!Lückenbahn Rottal-Inn (Viechtach – Burghausen)
- Viechtach 8.130 Einwohner mit Anschluss an die Waldbahn (leider nur mit einer Umsteigezeit von 45 min möglich)
- Prackenbach 2.704 Einwohner
- Voggenzell
- Cham 16.701 Einwohner (zentrales Wirtschafszentrum sowie Mittelzentrum) Anschluss an OPB nach Schwandorf und ALX
- Loifling-Wilting (Churpfalzpark)
- Traitsching 4.130 Einwohner
- Sattelbogen
- Wiesenfelden 3.726 Einwohner (zentralste Gemeinde zwischen Straubing und Cham mit der höchsten Einwohnerzahl)
- Straubing-Kirchroth 3.691 Einwohner
- Rain-Atting 2.805 + 1.676 Einwohner
- Straubing (mit Tiergarten) 47.142 Einwohner (größte Stadt der Linie - Schaffung des Halbstundentakt mit dem Fernverkehrshalt Plattling und der Stadt Deggendorf - Anschlüsse nach Bogen und Neufahrn(Niederbayern)
- Plattling 12.960 Einwohner (+32.782 mit Deggendorf) - Anschluss an die halbstündliche WBA zwischen Platt und Degg, sowie an die ICE's in Richtungen Frankfurt und Wien (bei Verspätung des Fernverkehrs)
- Buchhofen-Wallerfing 871 + 1313 Einwohner (zentraler Halt im Landkreis Deggendorf)
- Mariakirchen (für Roßbach, Arnstorf, Eichendorf) 600 (+ 2964 + 6779 + 6530 Einwohner) sowie zentraler Halt im Vilstal für weitere Dörfer
- Pfarrkirchen 12.410 Einwohner (Anschluss ist aufgrund der Größe des Bahnhofs nur möglich in: Plattling -> Passau, Mühldorf, Marktl bzw. Marktl, Passau, Mühldorf -> Plattling (ein Umsteigen von Eggenfelden in Richtung Marktl zum Beispiel ist nur mit einer Stunde Wartezeit möglich)
- Triftern 5.183 Einwohner
- Tann 3.946 Einwohner
- Marktl 2.700 Einwohner Anschluss für Züge aus SimbachInn 9.736 (und Braunau 16.887) und Altötting 12.808 ist nur mit einer Umsteigezeit von 30 min bis 40 min möglich, wenn die Umsteigezeit in Pfarrkirchen möglichst gering gehalten werden soll, in Marktl müsste ein dritter Bahnsteig gebaut werden
- Haiming 2.442 Einwohner
- Burghausen Rottaler-Steig (mit Wacker) 18.431 Einwohner attraktive Stadt im Tourismus und großer Arbeitgeber in der Region mit OMV und Wacker, Anschluss weiter nach Mühldorf wäre vom neu gebauten Bahnsteig 400 m zu Fuß möglich
- Cham - Burghausen 2-4 Umstiege mit durchschnittlicher Fahrtzeit von 3:51 h über Landshut und Mühldorf
- Plattling - Burghausen 2-3 Umstiege mit durchschnittlicher Fahrtzeit von 3:15 h über Mühldorf, Landshut wobei in Landshut 54 min umgestiegen werden müsste
- Straubing - Cham 1-2 Umstiege mit durchschnittlicher Fahrtzeit von 2 Stunden über Regensburg (und Schwandorf)
- Cham - Viechtach 1 Umstieg mit durchschnittlicher Fahrtzeit von 2 Stunden mit der OPB und Rufbus über Bad Kötzting und einer Umsteigezeit von 49 min oder nur Schienenverkehr 3-4 Umstiege mit durchschnittlicher Fahrtzeit von 4 Stunden über Regensburg, Plattling, Gotteszell
- Pfarrkirchen - Plattling 1 Umstieg mit durchschnittlicher Fahrtzeit von 2:24 h über Passau
- Cham - Burghausen 0 Umstiege (Zug würde ca. alle 3 Stunden am Tag verkehren) 3:31 h (ausbaufähig)
- Plattling - Burghausen 0 Umstiege (Zug würde ca. alle 3 Stunden bis nach Burghausen verkehren) 2:08 h (1 Stunde und 7 Minuten weniger)
- Straubing - Cham 0 Umstiege (Zug würde tagsüber stündlich verkehren) 1:05 h (1 Stunde weniger als zuvor und nur 25 min mehr als mit dem Auto auf der vielbefahrenen B20)
- Cham - Viechtach 0 Umstiege (Zug würde hier zweistündlich verkehren) 0:53 h (um 1 Stunde schneller als mit der OPB und Rufbus Verbindung und bis zu 4 mal schneller als die schnellste Zugverbindung
- Pfarrkirchen - Plattling 0 Umsteige (stündlich verkehrend) 0:56 min (da die Straßenverbindungen im Rottal nach Deggendorf oder auch nach Pfarrkirchen nur sehr kurvig sind und viele Kreuzungen haben, wäre ein Zug hier genauso schnell unterwegs wie ein Fahrzeug auf derselben Strecke
IC/IRE München-Hof-Chemnitz-Dresden
Garmischer O-Bus: Grainau – Garmisch-Partenkirchen – Klinikum
Garmischer O-Bus: Eibsee-Linie
Umbau Knoten Rottendorf
IRE: Lindau – Nürnberg
Zukunft des Verkehrs München-Berlin
ICE-Halt Ingolstadt Nord
Korridorentlastung: Nord-Süd-Achse Gerstungen – Schweinfurt
Hintergrund/Allgemein:
Aktuell wird in ganz Deutschland viel über Neubaustrecken zur Entlastung der Korridore diskutiert. Einige Bahnstrecken platzen schon länger aus allen Nähten und teilweise können nicht mehr alle Züge über die gewünschte Trasse und vor allem nicht zur gewünschten Zeit fahren. Zu großen Problem führen daher auch immer wieder (planmäßige) Bauarbeiten und noch viel mehr (unplanmäßige) Störungen, die einer Umleitungen bedürfen. Im ungünstigsten Fall kann dies zu solchen Ereignisse wie in Rastatt führen. Ursprungsproblem ist dabei, dass in den letzten Jahrzehnten der Verkehr stark auf einzelne Korridore konzentriert wurde, während das sonstige Netz immer mehr ausgedünnt wurde. Zahlreiche Nebenbahnen wurden stillgelegt, andere Hauptbahnen zu Nebenbahnen degradiert und/oder ihres zweiten Gleises beraubt. Und die allermeisten arbeiten noch Technik, die 100 Jahre oder älter ist. Ausbauten gab es lange Zeit kaum, erst in jüngerer Zeit im Zuge der Regionalisierung gab es vermehrt Modernisierungen, wobei sich dies oft nur auf Fahrzeuge und Bahnsteiganlagen beschränkten, Gütergleise wurde weiterhin zurückgebaut. Daneben entstanden auf einzelnen Hauptstrecken zunehmend Kapazitätsprobleme. Als kleinere Ausbauten nicht mehr ausreichten, wurde auf einigen Korridoren der ganz große Wurf gewagt und eine Neubaustrecke errichtet. Zwar wird meist die Verkürzung der Reisezeit in den Vordergrund gestellt, doch waren und sind Kapazitätsprobleme in vielen Fällen der wichtigere Grund. Die folgenden Strecken sind alle mehr oder weniger daher entstanden:
- Hannover – Würzburg
- Mannheim – Karlsruhe/Stuttgart
- Köln – Rhein/Main
Und auch bei diesen geplanten NBS spielt der Zeitgewinn eine Nebenrolle, dieser würde sich durch Ausbauten auf den Bestandsstrecken oft sehr viel günstiger realisieren lassen, bei den Strecken in flacherer Topographie mit fast den gleichen Fahrzeiteffekten:
- Frankfurt – Mannheim
- Fulda – Frankfurt
- Hannover – Porta Westfalica
- Bremen/Hamburg – Hannover
- Dresden – Decin
- Karlsruhe – Basel
- München – Innsbruck – Brenner
Auch immer wieder aktuell werdende Planungen zu den folgenden Korridoren werden stark von Kapazitätsgedanken getrieben:
- Würzburg – Nürnberg
- Köln – Koblenz – Mainz – Mannheim
Ich will auf keinen Fall alle genannten NBS infrage stellen, anzweifeln oder schlecht reden. Nur wäre so manche Mark oder so mancher Euro sinnvoller ausgegeben, wenn man einfach mal eine parallel liegende Bahnstrecke ertüchtigt, insbesondere da die Kosten für eine NBS (am Ende) deutlich höher liegen als jeder Ausbau. Daher werde ich jetzt eine Reihe beginnen, die Projekte zum Ausbau von Bestandsstrecken umfasst, welche zukünftige NBS-Projekten ersetzen können.
Aktuell gehören dazu folgende Teile:
- Korridorentlastung Nord-Süd-Achse Deutschland West
- Korridorentlastung Nord-Süd-Achse Uelzen – Braunschweig – Kreiensen
- Korridorentlastung West-Ost/Nord-Süd: Altenbeken – Nordhausen einschließlich Verbindungskurven
- Dieser Vorschlag
Grundsätzlich ist insbesondere der Ausbau von Bestandsstrecken zur Aufnahme von Güterverkehren als zweischneidiges Schwert zu sehen, da hier die Belastung von Anwohnern höher sein können, als durch bei einer NBS durch Wald und Wiese. Ein ausreichender Schallschutz und für Einzelfälle vielleicht auch eine Eintrogung (tw. mit Deckel) oder eine Ortsumgehung sind je nach Belastung vorzusehen. Jedoch profitieren die Anwohner andererseits auch von einer deutlichen Verbesserung des ÖPNVs mit schnelleren und leiseren Fahrzeugen. Auch werden keine weiteren Natur- und Erholungsräume zerschnitten oder zerstört.
Nun zur Beschreibung dieses Vorhabens:
Die Idee ist die Entlastung der teilweise nach wie vor überlasteten Nord-Süd-Strecke, welche im Raum Würzburg - Gemünden wohl auch noch längerfristig als überlasteter Schienenweg gelten wird. Dabei würde eine Strecke genutzt werden, die ursprünglich als Hauptstrecke mit zweigleisigem Ausbau konstruiert wurde. Das zweite Gleis existierte zwischen Schweinfurt und Meiningen, Eisenach und Salzungen und Schwallungen - Wasungen, aber wurde auf fast allen Abschnitten entfernt, da die Strecke im Zuge der Deutschen Teilung nur noch eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Das Planum ist jedoch noch vielfach vorhanden und auch die Ingenierbauwerke weisen teilweise Vorrichtungen auf, die sich noch nutzen lassen. Einzelne Abschnitte können bei größerem baulichen Aufwand natürlich auch eingleisig bleiben. Neben einem zweigleisigen Ausbau ist eine Elektrifizierung des gesamten Abschnitts notwendig. Außerdem muss die Bahnstrecke Förtha - Gerstungen wiederaufgebaut werden. Sie bestand von 1962 bis 1992 zur Umfahrung des auf westdeutschem Gebiet gelegenen Streckenabschnittes Herleshausen - Wommen der Bahnstrecke Halle - Bebra. Dies dient zum einen der Umgehung der bis zu 22,5 Promille steilen Rampe zwischen Eisenach und dem Förthaer Tunnel und zum anderem dem Entfall der Notwendigkeit in Eisenach Kopf zu machen. Außerdem wird die Strecke aus/in Richtung Bebra deutlich verkürzt. Neben dem Güterverkehr profitiert natürlich auch der Personenverkehr sehr von diesem Vorhaben. Denkbar wären neben überall haltenden RBs, die von spurtstarken Elektrotriebwagen profitieren, durchgehende IC2-Züge von (Dortmund -) Kassel über Bebra - Meiningen - Schweinfurt - Bamberg nach Nürnberg. Oder als RE nur im Abschnitt Bebra - Schweinfurt.München-Stuttgart-Express
Umbau Bahnhof Mering
S-Bahn Nürnberg: Ausbau und Elektrifizierung Hartmannshof – Amberg
Straßenbahn Hof (Saale): Hochschule – Zentrum – Krötenbruck
Straßenbahn Hof (Saale): Hbf – Altstadt – Bürgerpark Theresienstein
Regionalexpress Erfurt – Saalfeld – Hof
ICE 27: Hamburg-Kassel-Augsburg-München
RE Fulda-Würzburg.
RB München – Ingolstadt: neue Halte
RB Passau – Plattling (- …)
RE Nürnberg-Deggendorf
Elektrifizierung Plattling-Deggendorf
Neufahrn – Furth i. Wald (Reaktivierung + Elektrifizierung)
Die Züge München-Prag fahren ein großes Eck über Schwandorf und müssen dabei zweimal Kopf machen. Im Rahmen der so genannten Donau-Moldau-Bahn war ursprünglich geplant, diese Ecke mit einer aufwändigen Neubaustrecke abzukürzen. Nachdem dies auf Grund eines katastrophal schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses gekübelt wurde, steht nun eine Variante im Raum, die jediglich mit einer Neuen Kurve das Kopfmachen in Schwandorf aussparen soll. Doch auch deren Umsetzung ist weiter ungewiss. Währenddessen wird derzeit geplant, den tschechischen Teil bis Furth zu elektrifizieren.
Meine Idee ist nun, die Strecke Neufahrn-Straubing-Bogen zu ertüchtigen und zu elektrifizieren, und die Strecke Bogen-Miltach wieder aufzubauen so wie ebenfalls zu elektrifizieren. Östlich von Cham soll eine Verbindungskurve nach Furth gebaut werden, sowie die Strecke von Miltach über jene Kurve nach Furth ebenfalls zu elektrifizieren. So entsteht zwischen München und Prag eine durchgehend elektrifizierte Strecke, die 35 Kilometer kürzer ist als die heute befahrene Strecke und auf der nicht gewendet werden muss. Die Fahrzeit zwischen Neufahrn und Furth im Wald lässt sich mit dieser Baumaßnahme von heute 1:55 auf 1:15 im Neigezug reduzieren, zusätzlich entfällt der Lokwechsel, der heute in Pilsen und zukünftig in Furth stattfindet, weil die Strecke dann durchgehend elektrifiziert ist. Die gesamte Fahrzeit München-Prag wird mit dieser Maßnahme um ca. 45 Minuten im Neigezug gesenkt, ohne dass große Neutrassierungen nötig sind. Zudem können durch die Reaktivierung der Strecke Bogen-Miltach 13.500 Einwohner wieder an den Bahnverkehr angeschlossen werden.
Die Trasse der Strecke Furth-Miltach ist durch die Nutzung als Radweg noch sehr gut erhalten, der Aufwand für eine Reaktivierung hält sich also in Grenzen. Die Strecke soll eingleisig und für Geschwindigkeiten zwischen 80 und 120 km/h im Neigezug gebaut werden. Hört sich nach wenig an, die Strecke über Schwandorf hat aber auch nicht gerade SFS-Charakter. Die Strecke Neufahrn-Straubing-Bogen soll für Geschwindigkeiten bis 140 km/h ertüchtigt werden. Die Strecke soll eine reine Personenzugstrecke werden, mit entsprechender Überhöhung und entsprechende Überhöungsfehlbetrag.
Zum Thema Regensburg: Das würde aus der Verbindung rausfallen. Die Verbindungen nach München, die hier wohl am wichtigsten sein dürften, sollen durch eine Verdichtung das Angebots nach Hof kompensiert werden, so dass für Regensburg keine Verbindung nach München wegfällt und für Oberfranken noch neue geschaffen werden können. Zusätzlich soll zu Kompensation ein RE Regensburg – Furth im Wald fahren, der dort Anschluss zum EC hat.
Betriebskonzept:
2-stündlicher EC:
München Hbf – Freising – Landshut – Neufahrn – Straubing – Furth i. Wald – Domazlice – Holysov – Pilsen – Praha-Smichov – Praha hl.n.
Stündliche RB:
Neufahrn – Landshut – Cham (Alle Zwischenhalte)
Zweistündlicher RE (Kompensation):
Regensburg Hbf – Regenstauf – Maxhütte-Haidhof – Schwandorf – Roding – Cham – Furth i. Wald
Verdichtung ALX/IC München - Hof
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