Linien- und Streckenvorschläge

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Verbindungskurven Northeim, Sangerhausen und Sömmerda für neue Nord-Süd-Achse

Diese drei Verbindungskurven machen zwar auch schon einzeln Sinn, erhöhen ihren Nutzen aber noch gegenseitig, daher sind sie in einem Vorschlag zusammengefasst. Es handelt sich um drei Verbindungskurven, die vorrangig dem Güterverkehr und einer erhöhten betrieblichen Flexibilität dienen. Einreihen tut sich dieser Vorschlag in die Reihe der Vorschläge für auszubauende Strecken mit freier Kapazität zur Entlastung der Korridore, wie z.B. diese hier. Aber mal im Einzelnen: Verbindungskurve Northeim: Ist zwar nicht ganz unaufwendig, da in besiedeltem Gebiet und aus Platz- und Lärmschutzgründen in Troglage verlaufend, aber ermöglicht durchgehende Züge aus/in Richtung Seehäfen Richtung Nordhausen. Erfordert eine Elektrifizierung der weitestgehend zweigleisigen und daher mit vielen Restkapazitäten ausgestatteten Strecke Northeim - Nordhausen, besser noch mit Verlängerung im Westen bis Altenbeken, wie hier vorgeschlagen. Verbindungskurve Sangerhausen: Zur Verbindung der Strecke aus Nordhausen nach Sömmerda. Wäre auch schon ohne eine Elektrifizierung angrenzender Strecken durchgängig elektrisch nutzbar, aber v.a. als Umleitungsstrecke, da die Umwege so zu groß für viele Relationen wären. Verbindungskurve Sömmerda: Mit zwei Ästen, dem einen für durchgehenden Güterverkehr aus Sangerhausen nach Großheringen (- Saaletal) und zum anderen für durchgehende Personenzüge Erfurt - Sömmerda - Buttstädt. Nötig wäre für beides eine Elektrifizierung der Strecke Sömmerda - Großheringen. Dies würde auch langfristig ihren Erhalt sichern und die Attraktivität im Personenverkehr steigern. Damit wäre auch eine Verlängerung auf die SFS mit einem durchgehenden RE möglich. Der Güterverkehr auf dieser Strecke könnte neben der Führung über die o.g. genannten Verbindungskurven auch gut über eine ausgebaute Strecke Magdeburg - Sangerhausen kommen, wie hier diskutiert. Bis auf die Northeimer Verbindungskurve helfen auch alle, den Güterverkehr von den Orten fernzuhalten, sodass eine Lärmentlastung und damit wenig Widerstand gegen die Baumaßnahmen zu erwarten ist. Insgesamt ist der Nutzen sicher nicht wahnsinnig hoch, da es für viele Relationen nach wie vor kürzere Verbindungen gibt, allerdings handelt es sich hier auch nur um kleine Investitionen, kurzer Kurven und eh sinnvoller Elektrifizierungen, sodass die Strecken für die begrenzte Anzahl an Güterzügen sinnvoll genutzt werden kann.

H: Stadtbahn Osttangente

Mithilfe dieser neuen Linie werden gleich mehrere Tangenten geschlagen und der Süd- bis Nordöstliche Teil Hannovers besser erschlossen. Die Strecke beginnt im Süden in der Wendeschleife Laatzen. Kurz danach biegt die Stadtbahn in die Wülferoder Straße ab und biegt nach dem Messeschnellweg ab um auf die bereits vorhandene Trasse der 6 anzuschließen. Diese Tangente ist auch in der Lokalpolitk Thema. Die Bahn folgt bis zur Feldbuschwende den Gleisen und biegt in der Gleiskurve nach Norden ab. Derzeit ist das nur Ackerfläche, in Zukunft wird hier mit Kronsberg Nord ein neuer Stadtteil entstehen. Die Neubaustrecke biegt auf die Gleise der 5 auf der Lehrter Straße ein. Auch hier geht es auf Bestandstrassen weiter, bis kurz nach der Haltestelle Annastift. Mit einem kleinen Gleisdreick schwenkt die Bahn auf die selben Gleise wie die Linie 4. Auch diesen wird gefolgt bis in den Kurztunnel kurz nach der MHH. Hier muss der Tunnel nach Norden kurz verlängert bzw. geöffnet werden, damit die Stadtbahn auf die Karl-Wiechert-Allee auffahren kann. Dieser wird bis zur Podbielskistraße gefolgt. Dort auf die A-Stammstrecke eingebogen. Die anschließende Haltestelle Noltemeyerbrücke bietet zu gleich drei Stadtbahnlinien Anschluss in die Stadt oder in den Nord-Westen Hannovers. Die Bahn folgt der Linie 9 bis Bothfeld. Die kleine Tangente zur Linie 2 ist ebenfalls Bestandteil der kommunalen Planungen, die Trasse ist also frei gehalten worden. Neu ist der Brückenschlag zur Linie 1 entlang des Kugelfangtrifts. Auch wenn das aktuell wenig besiedelt ist, so wird das Industriegebiet besser erschlossen und für eine Erweiterung der Bebauung im Norden ein Anschluss gewährt. Auf der Strecke der 1 geht es bis nach Langenhagen wo nach dem Langenforther Platz in einem leider recht engen Winkel nach links abgebogen wird. Die Strecke führt nun bis zum Bahnhof Langenhagen Mitte, wo sie auch endet.

Tram-Train S-Bahn-Ring Stuttgart

Schaffung der Tangentialverbindungen zwischen Ludwigsburg - Böblingen/Sindelfingen - Esslingen als tram-train nach dem Karlsruher-Modell (Nutzung bestehender SchieneninfrastruturAls Niederflurstrassenbahn in den Innenstädten, somit Integration Stadtbahn Ludwigsburg möglich. Anbindung wichtiger Arbeitgeber wie Daimler, Bosch, Trumpf, Mann+Hummel, Wüstenrot, Festo und Flughafen mit den Innenstädten der großen Mittelzentren der Region

Vellmar zweiter Streckenast Straßenbahn

Streckenast mit vier Haltestellen im Stadtgebiet von Vellmar der Kasseler Straßenbahn. Straßenbahnanschluss des Herkules-Einkaufszentrums und des Supermarktes an der Holländischen Straße. Neuerschließung des Gebietes nördlich der Haltestelle Obervellmar-Bürgerhaus. Auf den ersten Blick könnte man meinen, diese Straßenbahnstrecke wäre ein Parallelverkehr zur bestehenden RegioTram mit den Bahnhöfen Osterberg/EKZ und Obervellmar. Dem entgegen spricht eine nicht zu unterschätzende Steigung zwischen Obervellmar Bürgerhaus und Obervellmar Bahnhof, die wohl die wenigsten aktuell zu Fuß bewältigen.

Halle (Saale): Linie 4 > Heide-Süd

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Heide-Süd

Die Trasse nach Heide Süd wurde von der Stadt neulich als Untersuchungsvariante aufgegeben, da sich enormer Protest dagegen entfacht hatte. Die Trasse ist hier trotzdem mit aufgeführt, um Vollständigkeit zu erreichen. Das Konzept sah vor, die Buslinien 34 und 36 durch eine Tramlinie zu ersetzen. Diese könnte perspektivisch auch in Richtung Nietleben und Neustadt fortgeführt werden. Zusätzlich sollte in der Heideallee ein Wendegleis geschaffen werden, um spontanen Pendelverkehr, z.B. im Nachtverkehr, nach Heide-Süd mit Anschluss an Linie 5 zu ermöglichen. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

Halle (Saale): Linie 1 > Verbindung Hallmarkt/Glaucha/Böllberg

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verbindung Hallmarkt - Böllberger Weg

Die Trasse Marktplatz - Franckeplatz ist vollkommen überlastet. Die Trasse Marktplatz - West hingegen hat noch Kapazität für eine Tramlinie. Durch die neue Trasse könnte man die Linie 1 an der hauptachse vorbeiführen und somit die Reisezeit verkürzen. Zudem würde Glaucha und der Holzplatz eine direktere Tram-Verbindung auf der Nord-Süd-Achse erhalten. Hinzu käme ein neuer Umsteigeknoten Glauchaer Platz und die Erreichbarkeit der Stadtwerke ohne längere Fußwege. Die Trasse führt durch Hallorenring, wo das stadtauswärtige Gleis auf eigenem Bahnkörper verläuft, und Glauchaer Straße, wo die Straße neu verlegt wird, so dass (bis auf Künstlerhaus) ein durchgängiger Bahnkörper entsteht. Eine Alternativvariante wäre die Führung ab Alter Markt/Eselsbrunnen zum Glauchaer Platz, welche schneller ginge, alerdings das Nadelöhr nicht entfalten könnte und die Umsteigewege am Glauchaer Platz verlängern würde. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

Halle (Saale): Linie 12 > Verbindung Willy-Brandt-Straße

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verbindung Rannischer Platz – HBF

Im Zuge der Verkehrsberuhigung des Rannischen Platz könnte auch über autofreie Zonen entlang der Willy-Brandt-Straße (zumindest bis Höhe Beyschlagstraße) nachgedacht werden. Um den Bereich Thomasiusstraße/Lutherviertel besser anzubinden, eignet sich die Querverbindung HBF - Rannischer Platz durch die Linie 12. Damit würden die letzten Bereiche des Lutherviertels auch eine Tram-Anbindung erhalten. Zudem erhöht sich die Zuverlässigkeit bei Störungen im Steinweg. Die Trasse stellt zudem eine Tangentialverbindung Böllberg - Hauptbahnhof dar, welche es so nicht gibt. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

Halle (Saale): Linie 3 > Stadion-Tangente

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verbindung Rannischer Platz - Paul-Suhr-Straße am Stadion vorbei

Die Linie 3 ist die wichtigste Nord-Süd-Verbindung in Halle (Saale). Um deren Geschwindigkeit weiter zu erhöhen, sollte eine neue Trasse über Wörmlitzer Straße, Straße der Republik und Paul-Suhr-Straße errichtet werden. Diese würde zusätzlich das zu entwickelnde Sportdreieck sowie den ERDGAS Sportpark bedienen, was die Fantransporte zu Spieltagen einfacher gestalten dürfte. Dort sollte demnach auch ein Wendegleis für größere Fußballspiele errichtet werden. Am Stadion Süd würde die Strecke mit der ebenfalls vorgeschlagenen Südwesttangente kreuzen und einen verlässlichen Umsteigepunkt Süd - West bilden. Die Reise wäre im Endeffekt 2 bis 3 Minuten schneller. Da der Rannische Platz nach dem barrierefreien Umbau sehr staugeplagt ist, sollte nach dem Einbau der neuen Gleiskreuzung(en) vielleicht über eine Fußgängerzone nachgedacht werden. Das bzw. ein erneuter Umbau klingt zwar utopisch, trägt aber gut zur Klimaentwicklung und zur Erhöhung der Zuverlässigkeit im Stadtbahnprogramm bei. Theoretisch könnte auch ein KfZ-Tunnel gebaut werden... Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

[NDH] Mittelbahnsteig am Theaterplatz

Die Haltestelle am Theaterplatz ist in Nordhausen als Umstiegshaltestelle zwischen den Ästen zum Südharzklinikum und Nordhausen-Ost vorgesehen. Dafür sind die Abfahrtszeiten der Linien 1/10 und 2 auch so aufeinander abgestimmt, dass sich immer zwei Wagen unterschiedlicher Linien am Theaterplatz treffen. Dann soll der zum Südharzklinikum oder nach Nordhausen-Ost fahrende Wagen immer auf die umsteigewilligen Fahrgäste des anderen Wagens warten. Das Problem dabei ist jedoch, dass die Bahnsteige als überfahrbare Kapbahnsteige ausgeführt sind. Beim Umsteigevorgang überquert man also (bei vorschriftsmäßigem Verhalten) insgesamt vier mal eine Fahrbahn des Straßenverkehrs und hat einen unnötig langen Umstiegsweg. Zudem ist es dadurch nicht möglich, für die an dieser Haltestelle haltenden Busse die Barrierefreiheit herzustellen, da ein eigener Bussteig für die Ein-/Aussteiger der Straßenbahn zum Verlust der Barrierefreiheit führen würde, weil sie von der Fahrbahn auf diesen steigen müssten. Dabei wäre es platzmäßig nicht notwendig gewesen, überfahrbare Kapbahnsteige zu bauen. Ich schlage aufgrund dieser Probleme vor, an dieser Stelle einen Mittelbahnsteig zu errichten. Die Umstiegswege werden dadurch minimiert und die Bahnsteigausstattung (Fahkartenautomat usw.) ist teilweise nur einmal notwendig. Am Straßenrand könnte dann ein ganz normaler Bussteig errichtet werden. Da bei der Nordhäuser Straßenbahn auch Einrichtungswagen eingesetzt werden, müssen sich die Gleise natürlich auf beiden Seiten der Haltestelle kreuzen. Dies sollte jedoch im Betrieb nicht zu Problemen führen, da die sich begegnenden Bahnen sich gleichzeitig in der Haltestelle befinden sollen. Um weiterhin bei Bauarbeiten mit den vorhandenen Zweirichtungswagen am Theaterplatz zumindest mit einer der beiden Linien enden zu können, sollen außerdem Gleisverbindungen an beiden Seiten der Haltestelle errichtet werden. Als Länge sehe ich für den Bahnsteig 30m vor. Aktuell werden zwar nur 20m lange Wagen eingesetzt, doch sollte man sich an dieser Stelle nicht die Option verbauen, irgendwann auch längere Züge einzusetzen. Auf der Linie 1/10 bestünde dieses Potential nämlich durchaus. Ursprünglich wollte ich sogar 40m einplanen, um in der SVZ einen Sammelanschluss zu ermöglichen, da dann die Umstiegszeiten zwischen den Ästen Bahnhofsplatz und Nordhausen-Ost sowie Parkallee und Südharzklinikum besonders lang, nämlich 15min beim 30min-Takt, sind und in einer recht kleinen Stadt kurze Umstiegszeiten ganz besonders wichtig sind, doch wäre ein solcher Sammelanschluss fahrplanmäßig nur an der Haltestelle Nordbrand und mit einem 20min-Takt sinnvoll umsetzbar. Im 30min-Takt reicht auf der Linie 1/10 zwischen Bahnhofsplatz und Südharzklinikum nämlich genau ein Kurs, der logischerweise keine Haltestelle in beide Richtungen gleichzeitig bedienen kann und in einem 20min-Takt hätten die zwei Kurse der Linie 2 an den Enden nicht genug Puffer, um ihre Begegnung von Nordbrand zum Theaterplatz zu schieben.

Schnellbus Aachen-Kall

Auf der Relation Aachen-Trier braucht man momentan rund 4 Stunden. Allein zwischen Aachen und Kall braucht man über zwei Stunden inklusive Umstieg in Köln. Deshalb schlage ich diese Schnellbuslinie durch die Eifel vor. Von ihr würden auch Schleiden, Simmerath und Roetgen profitieren. Sie sollte stündlich in Abstimmung in Kall auf die Züge nach / aus Richtung Trier verkehren. In den Nebenverkehrszeiten könnte sie auch als Fortsetzung der SB63 verkehren. Hierzu müssten ggf. Fahrten der Linien 63 und SB82 angepasst werden. Unter der Woche halte ich es allerdings für wichtig eine schnelle Verbindung zu haben, die auch einige Orte und Halte dafür auslässt. Zudem ist eine dritte Fahrt nach Simmerath / Roetgen über Burtscheid vor allem in den Schülerverkehrszeiten sinnvoll.   Takt: Mo-Fr: 5 Uhr: 60-Min.-Takt als Fortsetzung der SB63 (ab Simmerath Bushof als SBxx) 6-20 Uhr: 60-Min. Takt 21-22 Uhr: 60-Min.-Takt als Fortsetzung der SB63 Sa: 6 Uhr: 60-Min.-Takt als Fortsetzung der SB63 7-8 Uhr: 60-Min.-Takt 9-16 Uhr: 60-Min.-Takt als Fortsetzung der SB63 17-19 Uhr: 60-Min.-Takt 20-22 Uhr: 60-Min.-Takt als Fortsetzung der SB63 So: 6-21 Uhr: 60-Min. Takt als Fortsetzung der SB63

ABS Magdeburg – Stendal mit Anschluss an die SFS

Hintergrund Beim Bau der SFS Hannover - Berlin wurde die Landeshauptstadt Magdeburg mit 235.000 Einwohnern nicht angebunden. Seitdem fährt sämtlicher regelmäßiger ICE-Verkehr an der Stadt vorbei, der Fernverkehr beschränkt sich auf einen stündlichen IC2 nach Hannover, in die Bundeshauptstadt gibt es ihn nur einmal täglich. Der Versuch zur Einführung eines gegenüber des RE beschleunigten IRE scheiterte nach einem zweijährigen Pilotprojekt. Im Zielkonzept des Fernverkehrs wie auch im Deutschlandtakt ist allerdings wieder eine Fernverkehrslinie vorgesehen, in ersterem eine IC2-Linie aus Hannover, in letzterem eine Verlängerung des EC(E) aus Warschau mit Endpunkt in Magdeburg. Gegenüber dem stündlich verkehrenden RE1 liegt der Zeitvorteil jedoch gerade mal bei 10-15 min. Abhilfe soll diese ABS nördlich von Magdeburg mit einer Verbindungskurve bei Stendal schaffen, die zu deutlich größeren Fahrzeitverkürzungen führt. Nutzen Berechnung der Fahrzeitersparnis Berlin - Stendal - Magdeburg:
  • Berlin Hbf - Berlin Spandau: 8 min
  • Halt Spandau: 2 min
  • Berlin Spandau - Stendal: 36 min (Vmax 200)
  • Stendal - Magdeburg: Ca. 33 min ohne Halt, abzüglich ca. 2*5min:
    • Einsparungen durch Umfahrung von Stendal: ca. 5 min
    • Einsparungen durch Beschleunigung Stendal - Magdeburg auf 160-200 km/h: ca. 5 min
Gesamtfahrzeit ca. 1:10 h im Gegensatz zu der heutigen RE Verbindung mit einer Fahrzeit von ca. 1:40 h => 30 min schnellere Verbindung als bisher. Der 2014 wieder eingestellte IRE Magdeburg-Berlin-Express, welcher non-stop zwischen Magdeburg und Südkreuz verkehrte, hatte eine Fahrzeit von 1:25 h, der im D-Takt angedachte IC/EC(E) mit Halt in Brandenburg, Potsdam und Zoo hat eine Fahrzeit von 1:29 h. Es lassen sich also gegenüber der offiziellen Planung weitere 20 min sparen. Zum weiteren Nutzen gehört, dass neben den hier dargestellten Nutzen einer Fernzuganbindung Magdeburgs an Berlin, auch der Nahverkehr, insbesondere der RE Halle - Stendal - Uelzen beschleunigt wird. Technisch/Konstruktiv Grundsätzlich ist eine Zielgeschwindigkeit von mindestens 160 km/h vorgesehen. An den Kurven zwischen Zielitz und Rogätz müsste geprüft werden, welche Geschwindigkeiten möglich und ob ggf. eine Kurvenaufweitung sinnvoll ist. Nördlich von Rogätz verläuft die Strecke schnurgerade, hier sind trassierungstechnisch auch 200 km/ möglich, die Kosten für die BÜ-Auflassung und Brückenersatz etc. sind dem jedoch gegenüberzustellen. Der Abzweig zur/von der SFS ist nach Möglichkeit mit 160 km/h mindestens jedoch mit 130 km/h zu trassieren. Zur Entlastung des Knotens Spandau sind Lösungen wie zusätzliche Bahnsteiggleise auf der Südseite anzustreben. Diskussion dazu bitte nicht hier. Bedienmöglichkeiten:
  1. Neue Linie Berlin - Magdeburg - Halle (nach Möglichkeit mit Flügelungzur Fortführung aus/nach Erfurt - München): Vorteil: Anbindung Magdeburgs nach Süden, Westen und Osten Nachteil/Problematik: Zusätzliche Fahrzeuge erforderlich, evt. Einkürzen des EC Warschau - Magdeburg bis Potsdam oder Brandenburg oder Führung ab Genthin via Stendal nach Hannover
  2. EC(E) aus Warschau wie im D-Takt vorgesehen: Vorteil: Keine zusätzlichen Fahrzeuge notwendig, sogar mit Vmax 230 ggf. sogar noch 1-2 min schneller, schnelle Anbindung Magdeburgs nach Osten Nachteil/Problematik: Anbindung von Brandenburg und Potsdam nur mit Alternativkonzept
  3. Führung des im D-Takt vorgesehenen IC Chemnitz - Dessau - Berlin über Magdeburg: Vorteil: Keine zusätzlichen Linien und Fahrzeuge notwendig Nachteil/Problematik: Aktuell nur 160er-Material vorgesehen, Fahrzeit ca. 30 min länger* als Dessau - Berlin im D-Takt vorgesehen, aber etwa gleich schnell wie RE Dessau - Berlin, von daher trotzdem genutzt. *Ca. 37 min Dessau - Magdeburg + 1:09 h Magdeburg - Berlin = ca. 1:45 h vs. 1:15 h direkt (laut D-Takt)
Bei Möglichkeit 3 (vielleicht auch 1) erscheint eine Fortführung der IC 55 bzw. 56 südlich Magdeburg über Dessau - Bitterfeld sinnvoll, während die neue Linie stattdessen über Halle fährt. Dadurch würde sich ein Kopfmachen sowohl der L55/56 als auch der neuen Linie einsparen lassen. Die Fahrzeit Magdeburg - Leipzig ist fast gleich und es würden sich interessante neue Direktverbindungen ergeben.

Halle (Saale): Linie 1 > Tornau/STAR PARK II

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verlängerung nach Tornau und möglicherweise weiter zum geplanten Gewerbegebiet STAR PARK II

Perspektivisch sollte der STAR PARK II mit der Tram erschlossen werden. Diese Bedeutung könnte auch dem Güterverkehr zu Gute kommen, welcher schon im Tramverkehr erprobt wird. Im Bereich Dessauer Straße/Posthornteiche wird die Straße zugunsten der besseren Trassierung verlegt. Die neue Strecke sollte nicht mit jeder Fahrt der Linie 1 bedient werden, deshalb wird ein Wendegleis an der Frohen Zukunft gebraucht. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

Halle (Saale): Linie 10 > Hufeisensee

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verlängerung der Linie 10 zum Hufeisensee.

Die Strecke schließt das Wohngebiet Franz-Maye-Straße deutlich besser an als die bisherige der Linie 7. Die Linie 10 soll dorthin verkehren, allerdings die Linie 10 nach der Liniennetzreform (Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.).

Halle (Saale): Linie 5,7 > Dölau-Ost/Heide-Nord/P&R Lettin

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verlängerung in Richtung Dölau/Heide-Nord

Nach neuestem Stand gehört die Trasse bis nach Lettin mit zum Stadtbahnprogramm. Der genaue Endpunkt steht noch nicht fest, in meinem Vorschlag soll er südlich der Schiepziger Straße an der Stadtgrenze liegen. Dort könnte ein P&R-Platz entstehen. Zudem wäre der Uni-Standort, welcher erweitert werden muss, endlich an den Nahverkehr angebunden. Des Weiteren sollte eine Trasse in Blumenau in Richtung Dölau abzweigen. Dort könnte der neue Endpunkt der Linie 21 entstehen, und Dölau wäre tangential an die Tram angebunden. Perspektivisch sollte dazu noch eine Verlängerung in Richtung Salzmünder Straße erwogen werden. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

Halle (Saale): Linie 6,11 > Weststraße

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verlängerung von Göttinger Bogen nach Weststraße

Dort entsteht wie am Friedhof Neustadt ein P&R-Platz. In dem Fall günstig für Reisende aus Richtung Zscherben und Teutschenthal. Zudem werden die Versorgungsgebiete südlich der B80 an die Straßenbahn angebunden. Der entscheidende Aspekt ist allerdings die bessere Verknüpfung zur Linie 36. Aktuell braucht diese für ihre Schleifenfahrt 4 zusätzliche Minuten. Diese Schleifenfahrt würde durch die Verlängerung und Schaffung einer Umsteigemöglichkeit an der Haltestelle Weststraße komplett entfallen. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

Halle (Saale): Linie 9 > P&R Friedhof Neustadt

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verlängerung ab Mindener Straße zum P&R Friedhof Neustadt

Im Bereich südlich von Granau/westlich Soltauer Straße Schleife plant die Stadt ein neues Wohngebiet. Dafür sollte die aktuell im Nichts endende Strecke von der Soltauer Straße (Haltestelle entfällt) über die Haltestelle Granau zum neuen P&R Friedhof Neustadt verlängert werden. Dort kann man ganz einfach als Reisender von B80 und A143 sein Auto parken und ist in 20 Minuten am Marktplatz. Der Buslinienverkehr soll selbstverständlich beibehalten bleiben. Auch der Friedhof erhält eine bessere Anbindung an die Stadt. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

N: U1 bis Knotenpunkt Nürnberg Süd

Dies soll eine Ergänzung dieses Vorschlages sein. Hier schlage ich die Verlängerung der U1 zum Knotenpunkt Nürnberg Süd vor. Dieser soll den Nürnberger Süden mit den S-Bahnen und Regionalbahnen sowie die S- und Regionalbahnlinien mit dem Nürnberger Süden verbinden. Die Strecke kann hauptsächlich oberirdisch verlaufen und somit relativ billig werden. Einen ähnlichen gibt es hier bereits. Allerdings führt dieser zum Bahnhof Fischbach.

FÜ: HBF – Poppenreuth – Stadeln

Mit dieser Linie möchte ich ein künftiges Fürther Straßenbahnnetz, das sowohl über Leyh, als auch über Schniedling mit Nürnberg verbunden sein könnte, vervollständigen. Sie könnte einerseits nach Stadeln führen und dort enden oder weiter nach Vach führen, sie könnte aber auch noch einen Abzweig nach Sack bekommen. Die wenigen Wihnhäuser in Bislohe rechtfertigen jedoch keine Straßenbahn. Denkbar wäre natürlich auch eine Fortsetzung über Bislohe, entlang der Wiesbadener Straße nach Großgründlach, doch damit würde wieder Nürnberger Stadtgebiet erreicht werden, und ich denke es wäre der Stadt nicht zumutbar eine Straßenbahn mitzufinanzieren, welche die Wirtschaftskraft der Anwohner nach Fürth leitet. Zwischen Fürth HBF und der Poppenreuther Straße könnte diese Linie gemeinsam mit einer Linie nach Schniedling und weiter nach Nürnberg verlaufen. Am Schnittpunkt mit der Eisenbahnstrecke nach Bamberg sollte natürlich auch ein Halt für die S-Bahn entstehen. Eine weitere Fürther Linie könnte in den Süden und weiter nach Röthenbach führen.

FÜ: Zentrum – Fürth Süd – Röthenbach

Mit dieser Linie möchte ich ein künftiges Fürther Straßenbahnnetz, das sowohl über Leyh, als auch über Schniedling mit Nürnberg verbunden sein könnte, vervollständigen, wobei eine Fortsetzung in den Nordosten von Fürth, etwa nach Bislohe oder Stadeln (-Vach)möglich wäre. Zwischen Fürth HBF und Flößaustraße könnte die Linie gemeinsam mit einer Linie in Richtung Leyh fahren. In Rötenbach würde die U2 erreicht werden, in Fürth Süd möglicherweise bald die U3. Außerdem wäre eine Verknüpfung mit weiteren Straßenbahnlinien nach Stein, Deutenbach, Eibach und Katzwang denkbar.

N: SL über Leyh nach Fürth

Diese Strecke soll nicht nur der besseren Anbindung der Nürnberger Stadtteile Gaismannshof und Leyh dienen, sondern darüber hinaus einen Grundstock für ein künftiges Fürther Straßenbahnnetz bilden. Fürth ist mit über 126.000 Einwohner eine Großstadt, fast genauso groß wie Würzburg, sodass die eine einzige U-Bahnlinie aus Nürnberg nicht in ausreichendem Maße den wesentlichen in Fürth anfallenden ÖPNV abdecken kann. Zwischen Fronmüller- Ecke Schwabacher Straße und Fürth HBF könnte die Linie gemeinsam mit einer Linie aus Röthenbach fahren. Weitere Strecken könnten in Richtung Poppenreuth (-Schniegling), Fürth Süd (- Röthenbach), Bislohe oder Stadeln (-Vach) folgen. Die hier vorgeschlagene Strecke könnte darüber hinaus einen Anschluss zur U1 an der Maximilianstraße herstellen, sowie an einen möglichen S-Bahnhalt an der Jansenbrücke. Eine Weiterführung in die Altstadt von Nürnberg mittels dieser oder dieser Strecke wäre ebenfalls denkbar.

N: SL6 über Schniegling nach Fürth

Diese Strecke soll nicht nur der besseren Anbindung der Nürnberger Stadtteile Wetzendorf und Schniegling dienen, sondern darüber hinaus einen Grundstock für ein künftiges Fürther Straßenbahnnetz bilden. Fürth ist mit über 126.000 Einwohner eine Großstadt, fast genauso groß wie Würzburg, sodass die eine einzige U-Bahnlinie aus Nürnberg nicht in ausreichendem Maße den wesentlichen in Fürth anfallenden ÖPNV abdecken kann. Weitere Strecken könnten in Richtung Fürth Süd (- Röthenbach), Südstadt (- Leyh), Bislohe oder Stadeln (-Vach) folgen. Nur mit der Anbindung an die bestehende Linie 6 bin ich mir nicht ganz sicher. Einesteils wäre eine Fortsetzung ab dem Westfriedhof möglich, aber auch etwas umwegig. Andererseits wäre eine Abzweigung an der Schnieglinger Straße denkbar, was kürzere Fahrzeiten ermöglichen, aber eine etwas längere Neubaustrecke erzwingen würde. Da aber ohnehin auch auf der Linie 6 langfristig ein 5-min-Takt angestrebt wird, könnte man dann die bestehden Endstelle weiterhin alle zehn Minuten bedienen, während die neue Strecke ebenfalls im 10-min-Takt zu befahren wäre. Nach Fürth sollte das wohl auch genügen, ansonsten wäre gegen weitere Fahrplanverdichtungen natürlich nichts einzuwenden. Eine Weiterführung in die Altstadt von Nürnberg mittels dieser oder dieser Strecke wäre ebenfalls denkbar.

Halle (Saale): Linie 8 > S Wohnstadt Nord

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Verlängerung zum S-Bahnhof Wohnstadt Nord.

Die Tramtrasse zum S-Bahnhof Wohnstadt Nord ist die günstige Alternative zur Verlängerung zum S-Bahnhof Trotha. Vorteile liegen auf der Hand: Reisende aus Richtung Norden müssen mit dem Zug erst zum Hauptbahnhof fahren, um in die Innenstadt zu gelangen, da alle anderen Bahnhöfe selten bedient werden oder der Umsteigeweg zu lang ist. Durch die Trasse zum S-Bahnhof Wohnstadt Nord entstünde eine Tür-zu-Tür-Verknüpfung, und mit der Linie 8 ist man im Nu in der Altstadt. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.

Halle (Saale): Linie 1 > Südtangente/Betriebshof Rosengarten

Realistische Verlängerungsoptionen bezüglich STADTBAHN Halle (neben Heide-Nord und Industriestraße):

In diesem Fall: Südtangente

Die Linie 1 soll ab Wörmlitz über die neue Südtangente bis zum Betriebshof Rosengarten geleitet werden. Dafür wird eine neue Trasse gebaut, welche auch Neubauviertel sowie die noch nicht von der Tram erschlossenen Bereiche der Silberhöhe abdeckt. Der Vorteil ist die Reisezeitverkürzung für tangential Reisende im Süden sowie von Böllberg aus. Am Anhalter Platz sollte zudem ein Wendegleis mit eingeplant werden, um nicht alle Fahrten nach Beesen führen zu müssen. Weitere Informationen und die Verlinkung aller Stadtbahn-Ausbauvorschläge gibt es im Forum.
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