6 Kommentare zu “Essen Hbf – Gelsenkirchen Hbf viergleisig DB-Strecke

      1. Der Vorschlag ist an die von mir vorgeschlagene Viergleisigkeit zwischen Gelsenkirchen und Wanne-Eickel angepasst. Man muss die ja aufeinander abstimmen, da die Züge schon ohne Flankenfahrten zwischen Gelsenkirchen und Wanne-Eickel fahren sollen.

        Essen Hbf – Gelsenkirchen Hbf – Wanne-Eickel Hbf ist ein Nadelöhr und das gehört schon ausgebaut, da es schon Sinn macht mehr Züge fahren zu lassen, aber heute die Gleise schon am Limit sind.

  1. Es gibt einen ähnlichen Vorschlag, die Strecke Essen – Gelsenkirchen auszubauen (S-Bahn-Dreieck Essen / Recklinghausen / Herne). Er unterscheidet sich vor allem durch die Gleislagen, kommt mit weniger Brückenbauwerken aus und schließt sich auch besser an den viergleisigen Ausbau Gelsenkirchen – Wanne-Eckel an. Im anderen Vorschlag werden ebenfalls sämtliche Gleise im Linienbetrieb befahren, aber Regional-/Ferngleise und S-Bahn-Gleise sind dort gegenüber diesem Vorschlag hier vertauscht und das ist dort wirklich nachteilig, denn im anderen Vorschlag müsste im westlichen Vorfeld des Gelsenkirchen Hbf eine höhenfreie Gleiskreuzung auf mehreren Etagen gebaut werden, deren notwendige Rampen aus Platzgründen gar nicht herstellbar sind, und außerdem wird dort östlich vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof kein mehrgleisiger Ausbau Gelsenkirchen – Wanne-Eickel benötigt.

    Die einzige „kritische“ Rampe in meinem Vorschlag war eine höhenfreie Einfädelung der RBs aus Richtung Oberhausen in die neuen S-Bahn-Gleise in Gelsenkirchen Hbf. Diese stellst du hier gar nicht her, dabei wäre es aus meiner Sicht elegant, diese Linie ebenfalls in die S-Bahn-Strecke einzubinden, vor allem wenn man sie wie im Zielnetz 2040 nach Bochum durchbindet.

    Die anderen Rampen in meinem Vorschlag sind alle mehr als ausreichend lang und die eine „kritische“ Rampe habe ich in meinem Vorschlag jetzt durch eine neue Lösung ersetzt.

    Bei meinem Vorschlag sind aber aufgrund der vertauschten Gleise zwischen Essen und Gelsenkirchen nicht nur die Einfädlung in den Gelsenkirchener Hauptbahnhof baubar, da sich keine Gleise kreuzen müssen, sondern es können bereits bestehende Bahnsteiglagen verwendet werden und die S-Bahn kann im Essener Hauptbahnhof auch auf die Stammstrecke nach Essen-West einfahren; das geht im anderen Vorschlag (S-Bahn-Dreieck Essen / Recklinghausen / Herne) nicht.

    Eine Einfädelung der S-Bahnen aus Richtung Gelsenkirchen in die Gleise 7-11 von Essen Hbf halte ich für unrealistisch. Hier müssen laut dem Zielnetz 2040 bereits die S1/S21 (15′-Takt), S3 (30′-Takt), S9/S22 (15′-Takt), RE14 (30′-Takt) und RB40 (30′-Takt) an den 3 Durchgangsgleisen halten. Wie viele zusätzliche Züge möchtest du denn da langschicken? Beachte bitte auch, dass die Strecke nach Essen-West nur zweigleisig ist und bereits alle hier genannten Linien darüber müssen.

    Für die Züge, die in Essen im Nordkopf enden sollen, hast du leider nur eine höhengleiche Kreuzung mit der Fernbahn vorgesehen. Damit schränkst du die Kapazität der neuen viergleisigen Strecke wieder stark ein.

    Wenn du bei der Anordnung der Gleise im Zulauf auf Gelsenkirchen so wie in diesem Vorschlag behalten möchtest, würde ich westlich des Halts Essen-Frillendorf ein Kreuzungsbauwerk errichten und die Anordnung tauschen. Dann kannst du wie in meinem Vorschlag die Gleise 25 und 26 in Essen reaktivieren und alle S-Bahnen und den RE42 im Nordkopf von Essen Hbf enden lassen.

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