Beschreibung des Vorschlags
Ich habe schon einiges an S-Bahnen im Bereich Gelsenkirchen/Wanne-Eickel vorgeschlagen:
- S-Bahn Gelsenkirchen Hbf – Herne – Castrop-Rauxel (Stammstrecke)
- S-Bahn Essen – Gelsenkirchen – Recklinghausen
- immer drin S-Bahn von Gelsenkirchen Hbf nach Wanne-Eickel über Herne-Röhlinghausen
Zwischen Gelsenkirchen und Herne lassen sich trotz hoher Belastung der Mischstrecke Köln-Mindener-Bahn/Essen-Münster S-Bahnen auf eigenen Gleisen gut entwickeln, da viele Gleise vorhanden sind.
Aber zwischen Essen Hbf und Gelsenkichen Hbf ist die Strecke ein Nadelöhr, da sich neben S2, RE2 und RE42 auch viel Fernverkehr auf der Strecke tummelt. Das Nadelöhr führt sogar weiter bis Wanne-Eickel, da alles (also auch der Zugverkehr der Köln-Mindener Bahn von Oberhausen über Gelsenkirchen und Wanne-Eickel nach Herne und Dortmund) dort auf nur einem Gleis pro Richtung fährt, weswegen für diese Strecke auch ein viergleisiger Ausbau vorgeschlagen wird. Die S-Bahnen habe ich zum Glück über eine parallele Strecke zwischen Gelsenkirchen und Wanne-Eickel vorgeschlagen, welche für Regionalexpress und Fernverkehr von Essen nach Münster uninteressant ist. S-Bahnen können über dies aber von Essen nach Recklinghausen (= dieselbe Fahrtrichtung wie nach Münster), da es noch eine südliche Einfädelung von den potentiellen S-Bahn-Gleisen (RB43, RB46) auf die Strecke nach Münster gibt, siehe beide verlinkten Vorschläge oben.
Zwischen Essen und Gelsenkirchen ist die Strecke aber nur zweigleisig. Sie muss aber viel Regional- und Fernverkehr aufnehmen. Da Essen zudem das Oberzentrum ist, kommen dann bei Realisierung beider S-Bahn-Vorschläge, insb. letzterem noch viele S-Bahnen mit mehr Zwischenhalten dazu. Letztendlich brauchen sie eigene Gleise.
Deswegen möchte ich den viergleisigen Ausbau der Strecke Essen – Gelsenkirchen vorschlagen. Er ist an meine beide S-Bahn-Vorschläge angepasst. Die S-Bahn Gelsenkirchen – Herne – Castrop-Rauxel verkehrt dabei im Linienbetrieb entlang der Köln-Mindener-Bahn. Entsprechend soll die S-Bahn Gelsenkirchen-Essen als Liniengleispaar östlich/südlich an die Bestandstrecke Gelsenkirchen – angefügt werden; sie wird also im Linienbetrieb viergleisig ausgebaut. Die S-Bahnen verkehren dabei östlich bzw. südlich, während die Nah- und Fernverkehrzüge westlich bzw. nördlich verkehren und in Gelsenkirchen Hbf nahtlos an die Ausbaustrecke Gelsenkirchen – Wanne-Eickel anschließen.
Es gibt einen ähnlichen Vorschlag, die Strecke Essen – Gelsenkirchen auszubauen (S-Bahn-Dreieck Essen / Recklinghausen / Herne). Er unterscheidet sich vor allem durch die Gleislagen, kommt mit weniger Brückenbauwerken aus und schließt sich auch besser an den viergleisigen Ausbau Gelsenkirchen – Wanne-Eckel an. Im anderen Vorschlag werden ebenfalls sämtliche Gleise im Linienbetrieb befahren, aber Regional-/Ferngleise und S-Bahn-Gleise sind dort gegenüber diesem Vorschlag hier vertauscht und das ist dort wirklich nachteilig, denn im anderen Vorschlag müsste im westlichen Vorfeld des Gelsenkirchen Hbf eine höhenfreie Gleiskreuzung auf mehreren Etagen gebaut werden, deren notwendige Rampen aus Platzgründen gar nicht herstellbar sind, und außerdem wird dort östlich vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof kein mehrgleisiger Ausbau Gelsenkirchen – Wanne-Eickel benötigt. Bei meinem Vorschlag sind aber aufgrund der vertauschten Gleise zwischen Essen und Gelsenkirchen nicht nur die Einfädlung in den Gelsenkirchener Hauptbahnhof baubar, da sich keine Gleise kreuzen müssen, sondern es können bereits bestehende Bahnsteiglagen verwendet werden und die S-Bahn kann im Essener Hauptbahnhof auch auf die Stammstrecke nach Essen-West einfahren; das geht im anderen Vorschlag (S-Bahn-Dreieck Essen / Recklinghausen / Herne) nicht.

Interessant, dass du den aktuell neuesten Vorschlag übersehen hast, der quasi genau dasselbe vorgeschlagen hat.
Was genau unterscheidet deinen Vorschlag davon und warum ist deiner besser?
Da sich hier seit langem nichts getan hat setzen wir den Vorschlag auf die Löschliste. Wenn nicht innerhalb einer Woche geantwortet wird, kann der Vorschlag gelöscht werden.
Der Vorschlag ist an die von mir vorgeschlagene Viergleisigkeit zwischen Gelsenkirchen und Wanne-Eickel angepasst. Man muss die ja aufeinander abstimmen, da die Züge schon ohne Flankenfahrten zwischen Gelsenkirchen und Wanne-Eickel fahren sollen.
Essen Hbf – Gelsenkirchen Hbf – Wanne-Eickel Hbf ist ein Nadelöhr und das gehört schon ausgebaut, da es schon Sinn macht mehr Züge fahren zu lassen, aber heute die Gleise schon am Limit sind.
Bitte füge diese Begründung und einen Link zum anderen Vorschlag in die Beschreibung hinzu, dann ist der Vorschlag auf einem akzeptablen Stand.
Gegenüberstellung mit dem Vorschlag S-Bahn-Dreieck Essen / Recklinghausen / Herne ist eingefügt. Bei der Gegenüberstellung ist festgestellt worden, dass der andere Vorschlag (S-Bahn-Dreieck Essen / Recklinghausen / Herne) gar nicht im Abschnitt Essen – Gelsenkirchen oder besser gesagt im Westlichen Vorfeld des Gelsenkirchner Hauptbahnhofs nicht realisierbar ist.
Die einzige „kritische“ Rampe in meinem Vorschlag war eine höhenfreie Einfädelung der RBs aus Richtung Oberhausen in die neuen S-Bahn-Gleise in Gelsenkirchen Hbf. Diese stellst du hier gar nicht her, dabei wäre es aus meiner Sicht elegant, diese Linie ebenfalls in die S-Bahn-Strecke einzubinden, vor allem wenn man sie wie im Zielnetz 2040 nach Bochum durchbindet.
Die anderen Rampen in meinem Vorschlag sind alle mehr als ausreichend lang und die eine „kritische“ Rampe habe ich in meinem Vorschlag jetzt durch eine neue Lösung ersetzt.
Eine Einfädelung der S-Bahnen aus Richtung Gelsenkirchen in die Gleise 7-11 von Essen Hbf halte ich für unrealistisch. Hier müssen laut dem Zielnetz 2040 bereits die S1/S21 (15′-Takt), S3 (30′-Takt), S9/S22 (15′-Takt), RE14 (30′-Takt) und RB40 (30′-Takt) an den 3 Durchgangsgleisen halten. Wie viele zusätzliche Züge möchtest du denn da langschicken? Beachte bitte auch, dass die Strecke nach Essen-West nur zweigleisig ist und bereits alle hier genannten Linien darüber müssen.
Für die Züge, die in Essen im Nordkopf enden sollen, hast du leider nur eine höhengleiche Kreuzung mit der Fernbahn vorgesehen. Damit schränkst du die Kapazität der neuen viergleisigen Strecke wieder stark ein.
Wenn du bei der Anordnung der Gleise im Zulauf auf Gelsenkirchen so wie in diesem Vorschlag behalten möchtest, würde ich westlich des Halts Essen-Frillendorf ein Kreuzungsbauwerk errichten und die Anordnung tauschen. Dann kannst du wie in meinem Vorschlag die Gleise 25 und 26 in Essen reaktivieren und alle S-Bahnen und den RE42 im Nordkopf von Essen Hbf enden lassen.