4 Kommentare zu “GE-Hbf – Wanne-Eickel Hbf ausbauen

  1. Die Idee ist nicht verkehrt. Allerdings ist so eine lange Brücke baulich schwierig und zweitens schwierig durchzusetzen. Gibt es da keine bessere Lösung?

    Außerdem verstehe ich nicht ganz die Anbindung der Gleise 5-8 im Osten: Bei der bisherigen Führung ist ja dann die Rampe im Weg, wie sollen die Verkehre dann abgewickelt werden?

  2. Tatsächlich wurde das Bahnsteig mit den Gleisen 1+2 bei der Modernisierung des Hauptbahnhofs Herne WE mit umgebaut und modernisiert, und auch mit den modernen Zugzielzeigern ausgestattet. Ich meine es fehlt nur der Aufzug. Das minimiert den Aufwand natürlich erheblich.

  3. Ich habe den Vorschlag übrigens noch um die im Vorschlag angesprochene Viergleisigkeit zwischen Gelsenkirchen und Wanne-Eickel ausgebaut.

    Insgesamt ist das schon sehr empfehlenswert, da ich oft erlebt habe, dass RE3/RB32-Züge in Gelsenkirchen warten mussten und einen verspäteten RE2 vorfahren lassen mussten. Zwei hochbelastete Hauptstrecken auf einigen Kilometern gebündelt statt parallel zu führen, ist wirklich betrieblicher Schwachsinn und gehört defintiv in die Kategorie: Engpassbeseitigung.

  4. So gut die Idee auch sein mag, habe ich einen Einwand:

    4% Neigung für das Brückenbauwerg anzustreben ist völlig utopisch. Das ist eine Achse, die viel vom Güterverkehr genutzt wird und wo nicht alle Züge mit 40 durch den Rangierbahnhof kriechen können. Ich bon dort selber schon Güterzüge gefahren und kann daher sagen, dass eine wesentlich flachere Neigung anzustreben sein muss. Selbst der RE2 mit seiner Lokbespannung wird dort Probleme haben, auch wenn das nur ein kurzes Stück ist.

    Generell wird das Thema Neigung oft viel zu Stiefmütterlich behandelt. Man darf das nicht unterschätzen, selbst 1% Neigung bringt auch leichtere Güterzüge echt schon zum Kämpfen, und bei 2% wirds auch für die meisten Personenzüge schwierig. Ja sie schaffen das, aber man darf auch nicht vergessen, dass Antriebe auch mal ausfallen können und dann wirds sehr schnell extrem schwierig, das überhaupt noch da hoch zu schaffen, selbst wenn es „nur“ 2% sind. Von 4% wollen wir da lieber garnicht erst sprechen, das ist absolut utopisch. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

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