Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
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Bochum: Linie 300 Opelwerk – Ruhr Universität
Herten Zentralbahnhof
Die Linie S9 fährt von Gladbeck über Herten nach Recklinghausen. Ursprünglich war schon vorgesehen, dass mit der S9 dort auch alle ihre Stationen kommen. Doch irgendwie haben da Gelsenkirchen, Herten und die DB ein wenig geschlafen zu haben. So kommt es, dass im Moment noch die S9 zwischen den Hauptbahnhöfen Gladbeck West und Recklinghausen Hbf nur in Herten-Zentrum hält, doch die beiden Bahnhöfe Gelsenkirchen-Buer Nord und Herten-Westerholt kommen noch in den nächsten Jahren. Gut, den Bahnhof Gelsenkirchen-Buer Nord gibt es bereits, jedoch wird dort der Bahnsteig an der Hertener Bahn nachgerüstet. Im Moment kann er nur von der Halterner Strecke aber nicht von der Hertener Strecke genutzt werden.
Kommen wir nun zu den Hertener Bahnhöfen. Westerholt wird reaktiviert. Dabei jedoch näher zur gleichnamigen Haltestelle Westerholt Bf verlegt.
Herten Bahnhof wurde hingegen laut Herten.de nicht an seiner alten Position reaktiviert, sondern entstand neu an der SÜ "Feldstraße" nahe der Haltestelle "Über den Knöchel". Auf Herten.de steht das nur sehr kurz und knapp und es sind auch keine Detaillkarten zu finden. Daher möchte ich das hier mal als genaueres Projektidee aus meiner Sicht vorstellen.
Ich habe zwei Seitenbahnsteige eingezeichnet. Diese entsprechen den neu gebauten Bahnsteigen. Im Moment sind die Bahnsteige noch nicht mit der SÜ Feldstraße verbunden, doch der Ausgang dorthin befindet sich in Bau. Dabei soll die SÜ Feldstraße mit Treppen und barrierefrei mit Aufzügen mit den Bahnsteigen verknüpft werden. Die SÜ Feldstraße soll für die Anlage von Bushaltestellen verbreitert werden. Auch sollen P+R-Plätze und Fahrradboxen an den Bahnsteig entstehen. So steht es auf hertenerleben.de. Mehr steht da aber nicht. Auch nicht, ob es vorgesehen ist, am Bahnhof Herten eine Wendemöglichkeit zu errichten oder nicht.
Nun der eigentliche Vorschlag:
Ich möchte vorschlagen, die Busverknüpfung mit dem Bahnhof Herten auszubauen. Dazu wird die Haltestelle "Über den Knöchel" auf die SÜ Feldstraße direkt zu den Bahnsteigen verlegt und in "Herten Bf" umbenannt; so ist es bereits laut hertenerleben.de geplant.
Über 300 m südlich vom Bahnhof Herten liegt der ZOB Herten Mitte. Der ZOB ist derzeit der zentrale Nahverkehrsknotenpunkt der Stadt Herten und ist - wie schon gesagt - derzeit mindestens 300 m und damit auch über 5 Minuten Fußweg vom neuen Bahnhof entfernt. Das bedeutet aber für Fahrgäste, die mit Bussen fahren, die nicht unbedingt Scherlebeck, Disteln oder Langenbochum erreichen wollen (ich meine jetzt übrigens weder die Distelpflanze, noch die Großstadt Bochum einschließlich des Stadtteils Langendreer), dass sie diese 300 m zwischen Bus und S-Bahn laufen müssen, was garantiert mindestens 5 Minuten Umsteigeweg bedeutet. Dieser Nachteil wird auch noch dadurch verstärkt, dass der ZOB Herten Mitte fast ausschließlich Ausgangspunkt radialer Buslinien ist. Nur 3 von insgesamt 12 Buslinien bedienen "Herten Mitte" als Durchmesserlinie. Daher enden bis auf die Linie SB27 alle Buslinien der SÜ Feldstraße (214, 224, 243 und 246) am ZOB Herten Mitte, sodass der Bahnhof Herten ausschließlich Scherlebeck, Disteln und Langenbochum mit Zubringerbussen erschließt.
Der ZOB lässt sich jetzt nur bedingt zum S-Bahnhof verlegen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Buslinien, die am ZOB enden - und das sind sogar die meisten - , um diese eine Haltestelle zum S-Bahnhof gut verlängert werden können. Dazu wird am S-Bahnhof eine Wendeschleife mit Pausenplatz und WC nötig. Die Wendeschleife kann auch als Kreisverkehrsplatz ausgeführt werden. Diese Verlängerung würde insbesondere die Linie 234 nicht bloß neben, sondern im ZOB halten lassen.
Busse, die derzeit am ZOB Herten Mitte enden, aber nicht über die SÜ Feldstraße fahren, können mit Bussen, die derzeit am ZOB Herten Mitte enden und über die SÜ Feldstraße fahren, umlaufverbunden werden, sofern das der Fahrplan und die Betriebsstabilität zulassen. Dann benötigen sie nicht zwingend eine Wendeschleife am Bahnhof Herten. Ohne eine Wendeschleife am Bahnhof Herten kann der Bahnhof Herten aber nur mit Umlaufverbindungen jedoch nicht per Stichfahrt (und damit nicht von den Linien SB49 und 249) erreicht werden. Ausführliche Informationen zur Bus+Bahn-Verknüpfung Herten Bf kann man meinem Vorschlag "Herten Bf mit Busverkehr vernetzen" entnehmen. Dort werden alle Alternativen "Buswendemöglichkeit mittels Kreisverkehrsplatz", "Buswendemöglichkeit mit Häuserblockschleife" und "Busverknüpfung durch Durchmesserlinien" intensiv und ausführlich einander gegenübergestellt.
Als weiteren Teil des Konzeptes sehe ich eine P+R-Platz an der Staakener Straße vor.
So wird Herten (62200 EW) optimal mit seinem zentralen Bahnhof vernetzt.
S9 Recklinghausen – Bochum
Für die S-Bahn-Linie 9 habe ich schon so einige Ausbaumöglichkeiten im nördlichen Ruhrgebiet vorgeschlagen. Diese sind:
- S-Bahn-Tunnel Bottrop zur Erreichen der Bottroper Innenstadt statt des am Stadtrand JWD-liegenden Hauptbahnhofs
- S-Bahnhof Bottrop-Prosperstraße zur besseren Erschließung Batenbrocks, Welheims, der Welheimer Mark und dem Alpincenter und Tetraeder
- Südumfahrung Gladbecks zur Erreichen der Gladbecker Innenstadt statt des abseits liegenden Gladbecker Westbahnhofs
- S-Bahnhöfe Gladbeck-Voßwiese und Gelsenkirchen-Scholven zur besseren Erschließung zwischen Gladbeck und Gelsenkirchen-Buer
- weitere S-Bahnhöfe in Marl, darunter der zweigleisige Ausbau des Bahnhofs Marl Mitte
So gut jeder einzelne Vorschlag auch ist, so muss auch der Fahrplan der S9 berücksichtigt werden, der nur 6 Minuten Wendezeit in Haltern am See vorsieht. Im Klartext bedeutet, dass die Umsetzung auch nur von einer dieser Ideen zum Bau einer Ausweichstelle zwischen Gelsenkirchen-Buer und Haltern, sowie den Einsatz und damit auch die Kosten für ein zusätzliches Fahrzeug führt. Dieses zusätzliche Fahrzeug hätte dann in Haltern eine Wendezeit von fast einer Stunde, was unwirtschaftlich wäre. In Haltern ließe sich das gut mit einer Verlängerung bis Dülmen lösen.
Die Frage ist aber was macht man am besten in Recklinghausen? Die S9 hat derzeit 9 Minuten Wendezeit in Recklinghausen und nach dem Bau der Bahnstationen GE-Buer Nord, Herten-Westerholt und Herten ca. 6 Minuten Wendezeit. Auch für den S9-Kurs nach Recklinghausen führt dies zu einer Fahrzeitenverlängerung, die auch die Kosten für ein zusätzliches Fahrzeug verursacht, was ebenfalls gut eine Stunde in Recklinghausen herumsteht. Eine Verlängerung über Sinsen nach Haltern und Dülmen kann ausgeschlossen werden, da man so den Fahrgast mit der Wagenbeschilderung nur verwirrt (außer man schreibt Dülmen über Marl-Mitte bzw. Dülmen über Recklinghausen auf die Matrix-Anzeige). Dennoch führen diese beiden verschiedenen Linienwege zwischen Buer Nord und Dülmen zu unterschiedlichen Fahrzeiten dort. Deswegen möchte ich das nicht unbedingt fordern. Eine Weiterführung nach Oer-Erkenschwick wäre nicht ohne Neubaustrecke möglich, die außerdem schlechte Reisezeiten nach Essen bietet, da der Weg über Wanne-Eickel schneller ist als über Buer Nord und Gladbeck. Zwei Dinge wären aber noch denkbar. Zum einen könnte man, wenn es Umlauf und Fahrplan zulassen, die S9 und die S2 in Recklinghausen Hbf umlauftechnisch verbinden. Zum anderen könnte man aber auch die langersehnte Verbindung Bochum - Recklinghausen realisieren. Dazu soll die S9 von Recklinghausen nach Bochum Hbf verlängert werden. Die von mir bereits vorgeschlagenen S-Bahnhöfe Recklinghausen-Grullbad, Herne-Holsterhausen und Bochum-Riemke werden dabei auch bedient. Die S9-Verlängerung hat ab Recklinghausen eine Länge von 17,357 km und würde lediglich ein zusätzliches Fahrzeug für die S9 benötigen. Sollte ein 30-Minuten-Takt für die Verbindung Bochum - Recklinghausen gefordert werden, so kann das zweite S-Bahn-Fahrzeug auf die S-Bahn-Strecke nach Oer-Erkenschwick fahren.GE: S-Bahn-Tunnel Buer
- S9 bedient genau die Innenstadt von Buer
- Sämtlicher ÖPNV im Norden Gelsenkirchens wird miteinander verknüpft
- Hohe Baukosten aufgrund des Tunnels
- Verlängerung der Straßenbahnlinie 302 und Bau eines zweiten ZOBs am Bahnhof Buer Nord sind billiger.
- Fahrzeitverlängerung für die S9
Essen: 173 über Zollverein Nord Bf
Verlängerung ICE 79 nach London
Erweiterung der 108 bis zum GE-Buerer Rathaus// 301 bis zum Essener Hbf
Dortmund-Bochum: H-Bahn zwischen den Universitäten
S-Bahnhof Gladbeck-Ellinghorst
Hagen HBF – Hagen Hohenlimburg Alternative
Mein Vorschlag beinhaltet eine eingleisige neubaustrecke von Hagen Hohenlimburg aus bis Hagen-Oberhagen. Mit Hilfe dieser Strecke lassen sich alle SPNV Linien von Letmathe aus kommend und in Richtung Letmathe fahren umlenken. nach dem aktuellen Gutachten des Deutschland Takts würde von den aktuellen Fahrzeugen einer eingleisigen Strecke genau ausreichen. ein weiterer Vorteil ist, dass die zukünftige Intercity Linie Frankfurt Münster auch einen halt am Hagener Hauptbahnhof einlegen könnte. Des Weiteren muss die Strecke zwischen Hagen Oberhagen und Hagen Hauptbahnhof elektrifiziert werden.
Bin gespannt was ihr drüber Denkt.E/BOT: U17: Karlsplatz – Welheim – Boy
Euregiobahn durch die Aachener Innenstadt — Meine Version
Bielefeld: Linie 4 Dürkopp Tor 6 – Bielefeld Ost
Köln – Linie 5 Verlängerung von Roggendorf bis Brühl
U36: Bochum – Wanne-Eickel – Herten
Von der U35 endet jeder zweite Kurs am Riemker Markt. Von der Hustadt gibt es die Möglichkeit, die U35 sowohl nach Witten als auch nach Langendreer verzweigen zu lassen. Wenn man das macht, kann man die U35-kurz Riemke - Hustadt als eine neue Linie, z. B. U36 bezeichnen, da die U35-lang ja einen anderen Südendpunkt hat, als die U35-kurz. Allerdings kann die U35-kurz auch von Riemke Markt in eine Richtung verlängert werden. Ich denke mir mal, sie sollte Wanne-Eickel Hbf erreichen. Damit wird Wanne-Eickel schneller mit Bochum verbunden als mit der Straßenbahn 306.
Die U-Bahn-Strecke Riemke Markt - Wanne-Eickel Hbf bringt mehrere Vorteile für die Verkehrsbeziehungen zwischen Bochum und Wanne-Eickel. Zum Einen wird das recht dichtbebaute Herne-Holsterhausen so besser erschlossen. Auch erlaubt die U-Bahn dann einen 10-Minuten-Takt zwischen Wanne-Eickel und Bochum Hbf. Derzeit sind Wanne-Eickel Hbf und Bochum Hbf nur durch die RB46 und die Straßenbahnlinie(n) 306 (und 316) miteinander verbunden. Die RB46 benötigt 16 Minuten von Wanne-Eickel nach Bochum Hbf und verkehrt alle 30 Minuten. Die Straßenbahn fährt viel häufiger (alle 15 Minuten bzw. 7,5 Minuten bei Verdichtung durch Linie 316), braucht aber eine halbe Stunde. Auf Bochumer und Herner Stadtgebiet fahren die Linie RB46 und U35 auf einem längeren Abschnitt parallel, auf dem die U35 die RB46 sogar nicht nur in Sachen Takt, sondern auch in Sachen Fahrzeit die RB46 schlägt. So benötigt die U35 von Bochum Hbf nach Riemke Markt 6 Minuten bzw. 7 Minuten bis Rensingstraße. Die RB46 braucht dagegen für die Strecke Bochum Hbf - Bahnhof Bochum-Riemke (er liegt auf Höhe des U-Bahnhofs Rensingstraße) 10 Minuten. Die U-Bahn ist also 3 Minuten schneller als die RB und fährt im 5- bzw. 10-Minuten-Takt, während die RB nur im 30-Minuten-Takt fährt. Damit liegt die U-Bahn dort klar im Vorteil. Für die Strecke Bochum-Riemke - Wanne-Eickel Hbf benötigt die RB46 6 Minuten. Ich denke mir, dass meine vorgesehene U-Bahn-Strecke Bochum-Riemke Markt - Wanne-Eickel Hbf sicherlich auch in weniger als 6 Minuten befahren werden kann, sodass die U-Bahn Wanne-Eickel - Bochum insgesamt sogar schneller als die RB46 Wanne-Eickel - Bochum würde. Aufgrund des dichteren Taktes (10 statt 30 Minuten) und der kürzeren Fahrzeit ist die U-Bahn Wanne-Eickel - Bochum dann deutlich attraktiver als die RB46 Wanne-Eickel - Bochum. Somit würde hier eine Verbindung zwischen zwei Städten und Knoten deutlich verbessert. Wanne-Eickel Hbf ist ein großer Bus- und Eisenbahnknotenpunkt in Herne und Bochum ist das nächste Oberzentrum und das würde dank der U-Bahn-Verbindung viel besser erreicht.
Ich führe die U-Bahn zwar über den Bahnhof Riemke, jedoch ist das jetzt nicht so wichtig, da die Verknüpfung der U-Bahn und der RB46 dort eine Verknüpfung der Verknüpfung willen wäre. Immerhin erreicht ist die U-Bahn vom Bahnhof Riemke nach Bochum Hbf um 3 Minuten schneller als die RB und die RB endet in Bochum Hbf, fährt aber nur alle 30 Minuten, während die U-Bahn alle 10 Minuten fährt, sodass per se dort keiner von der U-Bahn in die RB Richtung Bochum Hbf umsteigt. Das Gebiet um die Bahnhof Hamme kann mit Bussen ab "Feldsieper Straße" erreicht werden, und das Gebiet um den Bochumer Westbahnhof überschneidet sich mit dem direkten Einzugsgebiet des U-Bahnhofs Bochum Rathaus, wo übrigens zu sämtlichen Bussen und Straßenbahnen über "Bochum West Bf" umgestiegen werden kann. Daher würde auch kein Fahrgast in Riemke von der U-Bahn in die RB46 umsteigen, um einen Zwischenbahnhof zwischen Riemke und Bochum Hbf erreichen zu wollen. Auch in Richtung Gelsenkirchen Hbf würde niemand in Riemke in die RB46 umsteigen, da die U-Bahn, in der der Fahrgast drinsitzt, in maximal derselben Fahrzeit auch Wanne-Eickel Hbf erreicht, von wo aus der Takt Richtung Gelsenkirchen Hbf wesentlich dichter ist, als von Bochum-Riemke aus. Allerdings könnte eine Umsteigemöglichkeit zwischen einer U-Bahn in Riemke und einer RB Bochum - Recklinghausen sinnvoll sein.
Ich denke mal die U-Bahn bräuchte für die Relation Wanne-Eickel - Bochum max. 15 Minuten und wäre damit doppelt so schnell wie die heutige Straßenbahn und ein wenig schneller als die RB46, fährt aber dafür alle 10 und nicht nur alle 30 Minuten.
Über Wanne-Eickel Hbf soll die U-Bahn auch weiter nach Herten fahren. Weite Teile der U-Bahn verlaufen im Tunnel. Lediglich zwischen dem Rhein-Herne-Kanal und der A2 in Herten verläuft sie oberirdisch. Für die Route Wanne-Eickel Hbf - Herten habe ich bereits eine Straßenbahn vorgeschlagen, weil jedoch die U-Bahn zwischen Wanne-Eickel und Bochum doppelt so schnell wie die bestehende Straßenbahn Bochum - Wanne-Eickel ist, ist es aus Gründen der Fahrzeit natürlich sinniger die U-Bahn nach Herten statt der Straßenbahn nach Herten fahren zu lassen.
S-Bahn Essen – Altenessen – Gelsenkirchen
[K] Verlängerung Linie 158 nach Ostheim
U35 nach Recklinghausen und Herten
Schnellbus Essen – Gladbeck
E/GE: Abzw Katernberg – Gelsenkirchen Hbf
Essen: Borbeck – Alten- essen – Kray – Steele (Straßenbahn)
Essen lässt seine Buslinie 170 (Borbeck – Altenessen – Kray – Steele) mit Gelenkbussen im 5-Minuten-Takt zwischen Borbeck und Kray Nord Bf pendeln. Bei einem 5-Minuten-Takt auf einer Gelenkbuslinie denke ich mir, wäre eine Umrüstung auf Straßenbahn sicherlich denkbar. Entsprechend möchte ich diese vorschlagen. Allerdings möchte ich nicht zu 100 % dem Linienweg der 170 folgen, sondern auch bestehende Straßenbahnstrecken benutzen. So benutzt diese neue Straßenbahn zwischen Borbeck Bf und Bergeborbeck Bf die bestehende Strecke der Linie 101 oder auch in Katernberg die Strecke der Linie 107. Das mininmiert die Infrastrukturkosten. Auch erspart sie sich zwischen Kray Nord Bf und Steele S den zeitraubenden Umweg über Leithe, der 24 Minuten statt den 8 Minuten über die Krayer Straße dauert. Der Bahnhof Steele sollte schon Endpunkt sein, da er doch mit seinem großen Busbahnhof und den vielen Nahverkehrszügen in alle Richtungen den größten Nahverkehrsknotenpunkt im Essener Osten darstellt.
In Borbeck kann die Linie umlauftechnisch in Ulrich Conrads verlängerte 104 übergehen, in Steele S-Bahnhof in die Linie 103 oder 109.
Neben der innerstädtischen Tangentialmöglichkeit im Straßenbahnnetz kann diese Neubaustrecke es auch erlauben, eine neue Straßenbahn von Gelsenkirchen nach Altenessen Mitte zu schaffen. Ebenso ermöglich die Neubaustrecke auch den Anschluss des Stadions an der Hafenstraße (Heimspielstätte von Rot-Weiß Essen [kurz: RWE], das man übrigens gerne zu Ehren des ruhmreichsten RWE-Essener Fußballspielers in Helmut-Rahn-Arena umtaufen könnte) ans Straßenbahnnetz, welchen sich Essen immerzu gerne wünscht, da die Buslinien am Stadion, insbesondere die Linie 166, bei Heimspielen von RWE zu großen Beeinträchtigungen kommen.
Eine Faustregel besagt, dass sich in Städten ab 100.000 EW eine Straßenbahn lohnt und bei Städten ab 500.000 EW die Straßenbahnlinien auch tangentiale Verbindungen herstellen sollen. Essen hat fast 600.000 EW und tatsächlich noch keine tangentiale Straßenbahnlinie und diese Straßenbahn als Ersatz für die tangentiale 5-Minuten-Takt-Gelenkbuslinie 170 ist sicherlich ein gute Idee für eine erste Straßenbahntangente in Essen. Die hier miteinander verbundenen Stadtteile Borbeck-Mitte (13.800 EW), Bochold (17.900 EW), Vogelheim (6.000 EW), Altenessen-Nord (17.000 EW), Katernberg (24.100 EW), Schonnebeck (11.700 EW), Kray (19.900 EW) und Steele (16.800 EW) haben zusammen 127.200 EW, sodass das Kriterium mindestens 100.000 Einwohner für die Straßenbahn ebenfalls erfüllt ist.
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