Linien- und Streckenvorschläge

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KLE: Impf-Express, später nutzbar als Wunderland-Express

Das Corona-Impfzentrum in Kleve ist von den südlichen Städten und Gemeinden (Straelen, Wachtendonk, Kerken, Geldern, Issum, Rheurdt und Kevelaer) nur sehr schwer erreichbar. Die Impfzentren in Krefeld, Venlo, Viersen, Duisburg und Mönchengladbach stehen Bürger:innen aus dem Kreis Kleve nicht zur Verfügung. Mit dieser Schnellbuslinie wird das Wunderland Kalkar direkt an den ÖPNV angebunden. Fahrgäste aus dem Südkreis gelangen somit über die RE10 mit Umstieg in Bedburg-Hau deutlich schneller ans Ziel. Da das Wunderland auch als Freizeitpark und Messe verwendet wird, ist auch eine Nachnutzung der Linie nach der Pandemie denkbar. Die Linie 97 kann dann über Hasselt und Moyland geführt werden, um die Feinerschließung zu übernehmen.

RE44 Moers – Münster

Der Fossa-Emscher-Express RE44 (Moers – Bottrop) soll eigentlich Kamp-Lintfort mit Bottrop verbinden, jedoch pendelt er zum Teil zwischen Oberhausen Hbf und Bottrop hin und her, einfach aufgrund des Lokführermangels. Sollte sich dieser beruhigen, könnte man aber so vorgehen. Hier möchte ich vorschlagen, den RE44 auf den Abschnitt Moers - Bottrop zu beschränken. Dann sollte der RE44 sollte von Bottrop Hbf über Gladbeck nach Haltern und über Haltern nach Münster verlängert werden. So würde Oberhausen wieder eine Direktverbindung nach Gladbeck Westbahnhof erhalten, aber nicht nur Oberhausen, sondern auch Duisburg und der linke Niederrhein bekämen neue Direktverbindungen nach Gladbeck, Gelsenkirchen-Buer Nord, Marl und Haltern. Zudem erhielten der linke Niederrhein Oberhausen, Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen-Buer und Marl eine Direktverbindung nach Münster. Das schöne an dieser Idee ist, dass die gesamte Achse Moers - Münster durchgehend elektrifiziert ist. Würde man Kamp-Lintfort anbinden wollen, müsste man dorthin auch elektrifizieren oder die in Moers endenden Kurse der Linie RB31 dorthin fahren lassen. Diese kann das auch aufgrund ihrer langen Standzeit (55 Minuten) in Moers, vgl. Machbarkeitsstudie S. 21ff. Der RE44 hält als RE nur an wichtigen Stationen, jedoch hält er zwischen Gelsenkirchen-Buer und Haltern an allen Stationen, da aufgrund der Eingleisigkeit der Strecken nur ein stündlicher Zug möglich ist. Deswegen muss die S9 in diesem Abschnitt entfallen, wenn man die Strecke nicht extra für den RE44 zweigleisig ausbauen möchte. Die S9 fährt dann mit beiden Kursen nach Recklinghausen.

DO: X45 DO-Hörde – DO-Kirchhörde – Herdecke – Wetter(Ruhr) – Haßlinghausen

Diese Linie würde ich im Süden über Stadthaus, Brünninghausen, Kirchhörde und Herdecke, Schanze nach Wetter (Ruhr) weiterführen. Auch hier würde alle 30 Minuten gefahren werden, wobei man überlegen könnte nach Wetter außerhalb der HVZ nur alle 60 Minuten zu fahren. Für den Südast würde ich folgende Fahrzeiten berechnen:

  • Dortmund, Reinoldikirche - Dortmund, Brünninghausen 13 Minuten (mit U46 und 450 in 13 Minuten)
  • Dortmund, Reinoldikirche - Dortmund, Kirchhörde 20 Minuten (mit U46 und 450 in 21 Minuten)
  • Dortmund, Reinoldikirche - Herdecke, Schanze 24 Minuten (mit U46 und 450 in 27 Minuten)
  • Dortmund, Reinoldikirche - Herdecke, Krankenhaus 34 Minuten (mit U46, 450, 564 und 376 in 55 Minuten)
  • Dortmund, Reinoldikirche - Wetter (Ruhr) 42 Minuten (mit RE4 in 15 Minuten bzw. mit Bus in 71 Minuten)
  • Dortmund, Brünninghausen - Wetter (Ruhr) 29 Minuten (mit U49 und RE4 in 37 Minuten, mit Bus in 55 Minuten

Der Südast dieser Linie würde also die größten Vorteile für die Leute bringen, die von Wetter oder Herdecke in den Dortmunder Süden wollen. Ich denke, das ist durchaus eine Relation, die einen solchen Schnellbus rechtfertigen kann.

Schnellbus X05 Wesel – Dorsten – Recklinghsn

Die Idee eines Schnellbusses von Wesel nach Dorsten hatte ich schon in meinem Vorschlag eines Schnellbusses von Venlo über Geldern nach Wesel und weiter nach Dorsten angesprochen, doch ich bekam den Kommentar, dass Venlo - Dorsten zu lang wäre, aber Wesel doch der sinnige Brechpunkt sei.

Entsprechend greife ich das hier auf und greife die Schnellbus-Idee Wesel - Dorsten nun in diesem Vorschlag neu auf. Wie Dowe bereits in seinem Vorschlag erwähnt, war die ÖPNV-Verbindung Wesel - Dorsten bis zur Einführung des X05 katastrophal, weil in Schermbeck Umsteigezwang bestand. Man wollte also dem Fahrgast wirklich zumuten, zwischen zwei mittelgroßen Städten mit 60000 bzw. 50000-75000 Einwohnern, die noch nicht einmal 27 km (Luftlinie noch nicht einmal 24 km) auseinander liegen, in einem unbedeutenden 13000 Seelendorf, das dazwischen liegt, von einem 30-Minütigen Bus in einen zweistündlichen Bus umzusteigen, und bezeichnetr die Verbindung als attraktiv. Mal ganz ehrlich: So wie es vorm X05 war, war  es nicht gut. Wesel und Dorsten liegen wie gesagt weniger als 30 km auseinander und haben beide über 50000 Einwohner, sodass eine durchgehende Buslinie schon das mindeste ist, zumal sowohl der Bahnhof Wesel mit ZOB als auch der Bahnhof Dorsten mit ZOB wichtige Anschlussknoten zu vielen weiteren Regionalen Bussen und vor allem deutschen Bahnen sind. Die neue Linie X05 als Direktverbindung Wesel - Schermbeck - Dorsten hat das schon einigermaßen verbessert. Aber nur einigermaßen, wenn man sich die Haltestellen

Hier möchte ich wie Dowe auch einen durchgehenden Schnellbus zwischen Wesel und Dorsten vorschlagen. Der kleine aber feine Unterschied ist jedoch, dass mein Schnellbus ein richtiger Schnellbus ist, und nicht wie bei Dowe die Verlängerung des SB28, der zwar als Schnellbus bezeichnet wird, jedoch an jeder Milchkanne hält. Allerdings sind solche falsch bezeichneten Schnellbusse ja in Form vom früheren SB21 (jetzt X05) und SB18 (vormals SB28) Gang und Gebe, aber auch in Form des X05. Tatsächlich bedient der wie seine Vorgänger SB21, SB18 und SB28 jede Haltestelle zwischen Wesel und Dorsten. Auf demselben Linienweg wie der X05 fahren parallel die Buslinien 299 (Wesel - Schermbeck) und 293 (Schermbeck - Dorsten). Ich wäre schon dafür, dass man vielleicht alle 30 Minuten Dowes Idee fahren lässt, also eine normale Buslinie (299) durchgehend von Wesel Bf nach Dorsten Bf, die an jeder Haltestelle hält und so alle Fahrgäste einsammeln kann, und einmal stündlich meinen Schnellbus fahren lässt, der nur an ausgewählten Haltestellen hält. Das erlaubt eine zügige Verbindung, die auch der Fahrzeit einer Regionalbahnverbindung gleich käme - eben ein richtiger Schnellbus, der über Land fährt, aber fahrzeitentechnisch eine eisenbahnähnliche Verbindung auf der Straße (Dauer-Schienenersatzverkehr) bietet, wenn das Fahrgastaufkommen zu klein für eine Eisenbahn ist. 

Dorsten an sich ist mit 74000 EW die viertgrößte Stadt im Kreis Recklinghausen nach Einwohnerzahl, jedoch ohne Zweifel die flächenmäßig größte Stadt im Kreis Recklinghausen. Die benachbarten Städte Marl und die dahinter liegende Kreisstadt Recklinghausen sind jedoch mit 84000 bzw 111000 EW noch größer und bieten auch mit ihren Bahnhöfen Marl Mitte bzw. Recklinghausen Hbf gute Anschlüsse an viele Nahverkehrszüge. Insbesondere hält in Wesel die Linie RE19 nach Arnhem in den Niederlanden und in Recklinghausen der RE2 nach Münster und Osnabrück. Für die Verbindung Münsterland - Arnhem (Gelderland) kann also ein Schnellbus zwischen Wesel und Recklinghausen einen zeitraubenden Umweg über Duisburg (Wesel - Duisburg Fahrzeit mindestens 30 Minuten) umgehen und so die Fahrzeit um 1 h drosseln. Deswegen denke ich mir mal meine Querverbindung zwischen den Zügen sollte auch noch bis Recklinghausen Hbf fahren, wobei es vielleicht auch denkbar wäre nach Buer Rathaus zu kommen, um nach Gelsenkirchen anschließen zu können, aber gut, fahren wir noch bis Recklinghausen weiter, wobei der Anschluss in Marl noch sinnvoller würde, wenn dort Züge hielten, die über Haltern weiter nach Münster führen. Auch hier gilt, dass der bestehende SB25 Dorsten - Recklinghausen, der an jeder Milchkanne hält, in einen 200er-Bus umgewandelt wird, und mein Schnellbus nur an ausgewählten Haltestellen hält.  

Kurz gefasst: Ich möchte vorschlagen, die Linie X05 (Wesel - Schermbeck - Dorsten) zu beschleunigen, indem sie nur noch an ausgewählten Haltestellen hält und von Dorsten nach Recklinghausen als Ersatz für die Linie SB25 zu verlängern. Auch zwischen Dorsten und Recklinghausen hält die Linie X05 nur an ausgewählten Haltestellen. Parallel zum X05 wird die Linie 299 von Schermbeck über Dorsten und Marl nach Recklinghausen verlängert und bedient jede Haltestelle. Die Linien X05 und 299 sollen beide im 30-Minuten-Takt fahren. Der X05 soll in Wesel auf die Linie RE19, in Dorsten auf die Linie RE14-lang (Borken/Coesfeld - Essen) und in Recklinghausen auf die Linie RE2 abgestimmt werden. So lässt sich die Fahrzeit Arnhem - Münsterland sicherlich um 1 h gegenüber dem Umstieg in Duisburg drosseln.

SB86 Viersen – Kaarst

Bis eine S-Bahn von Kaarst nach Viersen kommt, kann es auch ein Schnellbus tun. Dieser brächte sogar an sich schon einige Verbesserungen. Dazu ein Blick aufs bestehende Netz.
  1. Der SB86 verbindet Willich-Münchheide mit Kaarster See. In die Innenstadt Kaarst besteht Umsteigezwang. Er verlängert quasi die S28 als Schienenersatzverkehr, doch um nach Viersen zu kommen, besteht in Willich erneuter Umsteigezwang.
  2. Der SB51 verbindet den Kaarster Bahnhof (S28) über Kaarst und Meerbusch-Büderich mit dem Düsseldorfer Norden und dem Flughafen. Netztechnisch bringt der Endpunkt am Kaarster Bahnhof aber doch sehr wenig, da die S28 diesen ausschließlich aus östlicher Richtung, also aus Neuss erreicht - in Richtung Westen endet sie bereits eine Station weiter am Bahnhof Kaarster See. Dadurch ist der Kaarster Bahnhof bzw. S-Bahnhof Kaarst-Mitte/Holzbüttgen als Umsteigepunkt zwischen SB51 und S28 wenig interessant, weil die Verbindungen über andere Routen oft schneller und direkter gehen:
    1. Neuss Hbf --> Meerbusch-Büderich: S-Bahn oder U75 bis Neuss-Am Kaiser (S) und dann in den Bus nach Meerbusch.
    2. Neuss Hbf --> Düsseldorf-Nord: S-Bahn oder RE oder RB bis Düsseldorf Hbf und dann Umstieg in U78, U79 oder U75 bis Oberkassel oder Heinrich-Heine-Allee und dort Umstieg 800er Busse über den Rhein bzw. in U78 oder U79.
    3. Neuss Hbf --> Düsseldorf-Flughafen: Linie S11 benutzen
    4. Neuss Kaarster See und das Gebiet dahinter sind mit Umstieg von SB51 in die Busse am Rathaus Kaarst schneller zu erreichen.
  3. Der SB86 endet am Kaarster See und besitzt keinen Anschluss zum SB51, sodass um diesen zu erreichen auch Umsteigezwang besteht.
Zur Verbesserung schlage ich zwei Dinge vor: Zum einen soll die Linie von Münchheide bis nach Viersen verlängert werden und zum anderen von Kaarster See nach Kaarst Rathaus, wo sie gerne mit dem SB51 zu einer Linie kombiniert wird. Der SB86 fährt dabei zum Teil auch entlang der Strecke der Linie SB51, nämlich entlang der S28 bis Kaarster Bf. Sollte irgendwann doch die S28 von Kaarster See nach Viersen kommen, wird die Linie SB51 wieder bis Kaarster Bf gekürzt.

DO: X44 DO-Zentrum – DO-Hörde – Schwerte – HA-Kabel – HA-Hbf

Zwischen Dortmund und Schwerte gibt es aktuell die Buslinie 430, die alle 30 Minuten nach Dortmund Hörde fährt und die RB53, die ebenfalls alle 30 Minuten fährt. Das Dilemma ist, dass die 430 zu oft hält und die RB53 zu selten. Deswegen denke ich das eine Schnellbuslinie von Dortmund nach Schwerte sinnvoll wäre. Geplante Fahrzeit:

  • Dortmund, Reinoldikirche - Schwerte, Bahnhof 29 Minuten (mit der RB53 ab Hauptbahnhof in 19 Minuten und mit Bus/Stadtbahn in 46 Minuten)
  • Dortmund, Hörde - Schwerte, Bahnhof 15 Minuten (mit der RB53 in 10 Minuten und mit der 430 in 27 Minuten)

Gegenüber der aktuellen Fahrzeit mit Bus und oder Stadtbahn könnte dieser Schnellbus also eine deutliche Beschleunigung erzielen, obwohl er immer noch spürbar langsamer als die RB53 ist. Als Takt würde ich einen T30 empfehlen, allerdings sollte man die 430 wie bisher betreiben um auch dievVerbindung nach Berghofen zu sichern.

RB50: Lünen – Werne ausbauen

Zweigleisiger Ausbau der RB50 zwischen Lünen und Werne an der Lippe. Dabei soll neben einem zweiten Gleis auch drei neue Haltepunkte gebaut werden:

  • Lünen-Wethmar
    • eine kleine Straße erlaubt es den Bus dort zum Bahnhof zu führen
  • Langern
  • Werne-Amazon

Die drei Haltepunkte erlauben es ca. 5000 Einwohner Lünens direkt an Dortmund anzubinden, sowie den Ort Langern, aber auch ein Logistikzentrum von Amanzon, was den Arbeitnehmern dorthin die Anreise erleichtert.

DO: X43 Reinoldikirche – Kreuzviertel – Universität – Witten

Zwischen Dortmund und Witten gibt es aktuell eine einzige durchgehende Linie, die halbstündliche S5. Das Problem bei dieser ist, dass sie viel zu selten hält und daher große Gebiete der Städte gar nicht erschließt. Hier würde ich empfehlen die S5 durch eine neue Schnellbuslinie zu unterstützen. Fahrzeit:

  • Dortmund, Reinoldikirche – Dortmund Universität 14 Minuten (mit der S1 ab Hauptbahnhof in 6 Minuten)
  • Dortmund, Reinoldikirche – Witten, Stockumer Bruch 23 Minuten (mit der S1 ab Hauptbahnhof  und Umstieg in Oespel in 21 Minuten)
  • Dortmund, Reinoldikirche – Universität Witten/Herdecke 30 Minuten (mit der S1 ab Hauptbahnhof  und Umstieg in Oespel in 32 Minuten)
  • Dortmund, Reinoldikirche - Witten, Rathaus 42 Minuten (mit dem RE4 ab und bis Hauptbahnhof  in 10 Minuten)
  • Dortmund, Universität - Witten, Rathaus 28 Minuten (mit der S1 und Umstieg in Langendreer in 30 Minuten)
  • Witten, Stockumer Bruch - Witten, Rathaus 19 Minuten (mit der 371 in 21 Minuten)

Hier wird nochmal deutlich, dass auf fast allen Verbindungen Fahrzeitvorteile entstehen würden oder zumindest ein Umstieg wegfällt. Auf der Gesamtstrecke sind der RE4 und die S5 natürlich deutlich schneller, aber darum geht es mir ja gar nicht. Als Takt würde ich für den Anfang einen T30 empfehlen. Wenn sich nun aber herausstellen sollte, dass die Nachfrage größer ist, könnte man den Takt natürlich noch verdichten.

DO: X42 DO-Zentrum – DO-Flughafen – Holzwickede – Menden

Der Dortmunder Flughafen wird aktuell von drei Linien erreicht: AirportExpress (alle 60 Minuten), AirportShuttle (alle 30 Minuten) und 490 (je nach Flugplan alle 20 oder 30 Minuten). Das Problem bei den beiden erstgenannten ist, dass sie nicht im VRR-Tarif enthalten sind und besondere Tickets erfordern. Hier würde ich empfehlen diese beiden Linien einzustellen und durch eine neue Schnellbuslinie zum normalen Tarif zu ersetzen. Um mehr Fahrgäste anzuziehen würde ich die Linie von Holzwickede, Bahnhof bis Holzwickede, Landskrone verlängern. Die Linie würde alle 30 Minuten verkehren Fahrzeit:

  • Dortmund Reinoldikirche - Menden (Sauerland)
  • Dortmund Reinoldikirche - Holzwickede Bahnhof 32 Minuten (RB59 + Fußweg etwa gleich)
  • Dortmund Reinoldikirche - Dortmund Flughafen 27 Minuten (AirportExpress ist ohne Halt etwas schneller, aber die schnellste Verbindung zum VRR-Tarif ist aktuell 14 Minuten langsamer)
  • Dortmund Flughafen - Menden (Sauerland)

DO: X41 DO-Zentrum – DO-Kichlinde – Castrop-Rauxel – BO-Gerthe

Im Ruhrgebiet sind die Verbindungen in andere Städte häufig eher schlecht oder zumindest spürbar schlechter als die innerhalb einer Stadt. So fährt man aktuell zum Beispiel mindestens 38 Minuten vom Münsterplatz in Castrop-Rauxel bis zur Reinoldikirche in Dortmunds Stadtzentrum und muss einmal umsteigen. Mit diesem Bus würde die Fahrzeit zum Münsterplatz nur noch 22 Minuten betragen und bis Henrichenburg Mitte wären es dann 40 Minuten. Diese Linie würde alle 30 Minuten fahren und damit auch den SB22 zwischen Münsterplatz und Henrichenburg auf einen T15 verdichten. Die Liniennummer SB41 kommt daher, dass in Dortmund die Liniennummer, aufgrund des Fahrplanbereichs mit 4 beginnen muss.

S-Bahn Krefeld-Oberhausen

Dieser Vorschlag ist ein Vorschlag zur Anbindung Krefeld an das S-bahn-netz Rhein-Ruhr, wie auch um eine Gleisverbindung von Moers nach Krefeld. Die linksrheinischen Stadtteile von Duisburg werden mehr ans Stadtgebiete an Duisburg und Moers herangeführt. Viele Moerser hätten gerne eine Schienenverbindungen nach Krefeld, da die 052 nach Krefeld, eine komplette Stunde bis ins Zentrum braucht. Auf diese Idee hat mich der User Bahn4Future gebracht, mit seinem ursprünglichen Vorschlag: https://extern.linieplus.de/proposal/s4-nrw-duisburg-ruhrort-unna/ Vorteile: besser Anbindung von Moers an Krefeld und Duisburg erstmaliger S-Bahn Anschluss von Krefeld Bessere Anbindung Krefelds an das Ruhrgebiet-netzes Die Fahrzeit zum Krefelder Zentrum verkürzt sich deutlich Theoretische Verlängerung nach St. Tönis möglich Nachteile: Die Duisburger Trasse von Moers und Duisburg kreuzt die linksrheinische Trasse in Oppum Die Strecke ist ab Moers-Meerbeek nich mehr elektrifiziert -> man könnte sie elektrifizieren, um Lücken zu schließen und für den Gütervekehr wäre es auch ein Vorteil Technischer Infrastrutukvorschlag, der ihm zu Grunde liegt: https://extern.linieplus.de/proposal/verbindung-homberg-ruhrort/

HA: Haltepunkt Hagen-Oege

Tramfreund94 hatte ja bereits vorgeschlagen, den Bahnhof Hohenlimburg zu verlegen. Ich schlage einen zusätzlichen Haltepunkt am Güterbahnhof vor, um den topologisch ungünstig liegenden Ortsteil Oege besser zu erschließen. Die beiden Weichen sind notwendig, weil kein Platz für einen Mittelbahnhof vorhanden ist. An dem neuen Haltepunkt soll nur die Linie RB 91 halten.

Köln: Chorweilerring mit Niederflurstadtbahn

Köln: Chorweilerring mit Niederflurstadtbahn Meine Vorschlag soll zur besseren Anbindung von mehreren Stadtteilen zwischen Bilderstöckchen und Chorweiler führen und gleichzeitig die Buslinien auf der Merianstraße entlasten. Die Kurve durch Seeberg soll zudem den Fühlinger See und das dahinterliegende Ford-Werk besser anbinden. Ich habe die Strecke bis zur Linie 12 verlängert, sodass eine nördliche Schleife entsteht. Die Strecke würde die Buslinie 121 komplett ersetzten und auch weitere Buslinien könnten neugeordnet werden. Der Streckenverlauf in Bilderstöckchen stammt aus dem Vorschlag von joergm2706. Die Strecke beginnt unterirdisch in Nippes nach der Lohsestraße. Die Strecke verläuft parallel zum Gewerbegebiet Bilderstöckchen um dann bei Longerrich die Militäringstraße zu überqueren. In Lindweiler verläuft die Linie mit im Straßenfeld auf dem Unnauer Weg. Danach folge die Kurve zur S-Bahnhaltestelle Volkhovener Weg und biegt darauf zur Merianstraße nach Volkhoven/Weiler ab. Die Strecke folgt der Straße bis kurz vor das Aqualand. Dort verläuft die Trasse rechts an der Gustav-Heinemann-Schule vorbei und folge dem Parkweg nach Seeberg. Ab der Oranjehofstraße verläuft die Strecke am Fühlinger See parallel bis zur Industriestraße und schließt zur Linie 12 an. Die Stadt Köln plant die Linie 12 bis nach Langel zu verlängern. Diese Linie fährt zur Zeit im 10 Minutentakt. Da beide Linie in Nippes aufeinander treffen würde ich einen Schleifentakt von 20 Minuten vorschlagen. Die Strecke bis zur Karl-Marx-Allee soll ebenfalls im 10 Minutentakt angeboten werden. Man könnte überlegen, die endende Linie an der Karl-Marx-Allee nach Fühlingen zu verlängern, in dem Fall mit einem 20 Minutentakt. Sowie die Linie 12 nach Langel mit einem 20 Minutentakt.

ME: Ortsbus für Wülfrath

Im Kreis Mettmann gibt es Buslinien, die mit einem großen O beginnen. Das sind Ortsbuslinien. Sie fahren im Prinzip in jeder Stadt im Kreis Mettmann, außer in Langenfeld, Monheim und Wülfrath. In Velbert gibt es auch solche Linien, jedoch werden diese mit OV für Ortsbus Velbert gekennzeichnet. In Wülfrath fährt zwar keine Ortsbuslinie, jedoch besitzt Wülfrath mit dem S-Bahnhof Wülfrath-Aprath einen SPNV-Anschluss. Dort hält alle 30 Minuten die S9 (früher alle 20 Minuten). Im Busverkehr ist der S-Bahnhof Wülfrath-Aprath nur einmal die Stunde durch die Linie 601 an Wülfrath angeschlossen. Früher war das noch in Ordnung, da die S9 damals alle 20 Minuten Bottrop - Wuppertal, von denen eine stündliche Fahrt über Bottrop nach Haltern weiter fuhr. An diesen Haltener Kurs bot damals der stündliche Bus von und nach Wülfrath Anschluss. Das war damals noch in Ordnung und ausreichend, weil so Wülfrath, wenn auch nur einmal stündlich, an seine Eisenbahnlinie angeschlossen wurde und zwar genau an deren Zugkurse, die den gesamten Streckenverlauf abdecken. Nun besitzt die S9 aber seit Ende 2019 einen anderen Fahrplan. Sie fährt nun im 30-Minuten-Takt, der sich aus zwei Zuggruppen zusammensetzt:
  • S9: Recklinghausen - Gladbeck-West - Bottrop - Essen Hbf - Velbert-Langenberg - Wülfrath-Aprath - Wuppertal - Schwelm - Hagen
  • S9: Haltern - Marl - GE-Buer - Gladbeck-West - Gladbeck-West - Bottrop - Essen Hbf - Velbert-Langenberg - Wülfrath-Aprath - Wuppertal
Den gemeinsamen Abschnitt beider Zuggruppen habe ich unterstrichen. Da Wülfrath weiterhin nur einen stündlichen Bus (Linie 601) zum S-Bahnhof Aprath besitzt, ist das nun aber nachteilig, da Wülfrath nun nicht mehr von allen S9-Stationen mit kurzen Umsteigezeiten erreicht werden kann. Für die heutige Betriebskonzept der S9 wäre es viel besser, wenn Wülfrath alle 30 Minuten einen Bus zum Bahnhof Aprath bekäme. Nahelegend wäre es die Linie 601 im 30-Minuten-Takt zu velängern, jedoch fährt die Linie 601 in Wuppertal alle 20 Minuten zwischen Hauptbahnhof und Wieden und alle 20/40 Minuten über Wieden weiter bis zum S-Bahnhof Wülfrath-Aprath, da die Taktlücke durch die Linie 621 geschlossen wird. In Wülfrath würde aber ein 30-Minuten-Takt benötigt, sodass die Linie 601 bzw. 621 10 Minuten am S-Bahnhof Wülfrath-Aprath warten müsste. Gut man kann natürlich den Fahrplan so anpassen, aber die Linie 601 lässt sich aufgrund der Fahrgastströme in Wuppertal nicht auf einen 30-Minuten-Takt umstellen. Daher könnte man, wenn überhaupt die Linie 621 verlängern. Allerdings müsste deren Fahrplan um 10 Minuten verschoben werden, sodass die Linie 601 alle 20 Minuten zwischen Wülfrath-Aprath Bf und Wuppertal Hbf pendeln müsste. Falls der WSW (Wuppertaler Stadtwerke Verkehrsgesellschaft) das zu kompliziert würde, möchte ich vorschlagen, dass eine Ortsbuslinie im 30-Minuten-Takt zwischen Wülfrath und dem S-Bahnhof Wülfrath-Aprath pendelt. Wie die Linie 601 fährt sie über das Siedlungsgebiet Ellenbeek mit den preußischen Straßennamen. Die Linie 601 müsste diese Stichfahrt über die preußischen Straßen nicht mehr fahren, sodass die Fahrzeit zwischen Wülfrath-Stadtmitte und Wülfrath-Aprath S-Bahnhof auch gegenüber der jetzigen Fahrzeit verkürzt wird - zumindest einmal stündlich. Die Linie 601 endet derzeit in Wülfrath-Stadtmitte. So werden einige Bereiche von Wülfrath-Mitte, insbesondere der Südteil nicht direkt an den S-Bahnhof Aprath angeschlossen. Deswegen möchte ich meine Ortslinie nicht in der Stadtmitte enden lassen, sondern bis in die Südstadt führen. Dort endet an der Sporthalle. Die Vorteile der Ortsbuslinie noch mal aufgelistet:
  • 30-Minuten-Takt zwischen Wülfrath und S-Bahnhof Aprath der S9. Dadurch Anschluss der Stadt Wülfrath an jeden Kurs der S9
  •  30-Minuten-Takt im Preußenviertel, zuvor war dort nur Stundentakt möglich
  • Linie 601 wird zwischen Wülfrath und S-Bahnhof Aprath etwas beschleunigt.
  • Das gesamte Gebiet von Wülfrath-Hauptort wird an den S-Bahnhof Aprath angebunden.

Köln: Verlängerung Niederflurstadtbahn auf HGK-Strecke Richtung Innenstadt

Ich weiß nicht, ob hier jemand im Forum die Zeitschrift "Nachrichtenblatt" (herausgegeben von Pro-Bahn Rhein-Sieg) liest. In der aktuellen Ausgabe ist dort der Schwerpunkt eine mögliche (Nach-)Nutzung der sogenannten "Klüttenbahn" durch eine Stadtbahn. Ist hier auch im Forum mehrmals von b_hoepfner vorgeschlagen worden, z.B. hier und hier. Inzwischen ist auch die Kölner Politik auf den Zug aufgesprungen, es tut sich also was... Was allerdings seitens der Politik nicht erwähnt wird, ist, dass die Bezeichnung "Klüttenbahn" für die gesamte HGK-Strecke eigentlich falsch ist. Für alle Nichtkölner: "Klütten" sind Kohlen, über einen Teil der Strecke verkehren heute die Braunkohlenzüge, die die Briketts aus der RWE-Brikettfabrik bei Frechen-Benzelrath abtransportieren - über die Verbindungskurve an der Longericher Straße Richtung Kölner Gleisdreieck. Dieses Werk soll 2023 geschlossen werden, dann wäre der Streckenabschnitt zwischen der RWE Nord-Süd-Kohlenbahn und der Kreuzung mit der Bahnstrecke Köln-Aachen ohne regulären Verkehr. Immerhin soll danach der Gleiskörper nicht angetastet, sprich abgebaut werden, und ein Teil wird ja nach wie vor von der Stadtbahnlinie 7 nach Frechen genutzt. Ab der Kreuzung mit der Bahnstrecke Köln-Aachen herrscht jedoch ein ganz anderer Verkehr: Viele Güterzüge zum Niehler Hafen und dem HGK-Containerterminal, den Ford-Werken und der Kölner Müllverbrennungsanlage. Deshalb soll die Strecke in absehbarer Zeit mit 15 kV 16,7 Hertz Wechselstrom elektrifiziert werden. Auch das ist im Nachrichtenblatt angesprochen worden, im gleichen Heft. Ich weiß nicht ob das den Autoren aufgefallen ist, aber eine solche Streckenführung erfordert auf jeden Fall (teure) Zweisystem-Stadtbahnen, die sonst nirgendwo im KVB-Netz sinnvoll eingesetzt werden können. Das von mir nur als Anmerkung. Untersucht werden soll evtl. ein Pendelbetrieb, auf jeden Fall (Stufe 1) vorerst nur zwischen der Aachener Straße ((H) Klarenbachstift - Linie 1) und der Kreuzung mit der Linie 5 (Butzweilerstraße). Diese Voruntersuchung ist nicht Teil meines Vorschlags, ich habe den entsprechenden Streckenabschnitt gestrichelt auf der Karte eingezeichnet. Mir geht es um die Weiterführung Richtung Innenstadt. Und zwar nicht über die Aachener Straße - diese Strecke über die Ost-West-Achse ist zwischen Neumarkt und Köln-Deutz bereits jetzt überlastet. Ich würde die Bahnen am anderen Streckenende in Ossendorf Richtung Innenstadt, genauer gesagt Richtung Ebertplatz schicken. Grundvoraussetzung ist der zusätzliche Bau meiner Linie nach Bilderstöckchen. Und wie immer kommt jetzt hier der NKI (Nutzen-Kosten-Index) ins Spiel. Für eine Förderung durch Bund und Land muss dieser Wert mindestens bei 1 liegen, ich bin mir sehr sicher dass dieser Wert - auch durch die mögliche P+R-Anlage zur nebenan gelegenen A57 (Ausfahrt Bickendorf) - für die Relation Nippes-Bilderstöckchen auf jeden Fall erreicht werden sollte. Diese Strecke sollte gemäß diesem Vorschlag nach Esch verlängert werden. Als Quintessenz wären von der HGK-Strecke bis zum Gewerbegebiet Bilderstöckchen (Robert-Perthel-Straße) gerade einmal rund 300 m Gleise zu verlegen. Wobei dieses kurze Gleisstück später auch noch als Zulaufstrecke zur neu gebauten Abstellanlage (und Hauptwerkstatt) in Weidenpesch dienen könnte.

RE1 Koblenz nach Hannover

RE1 Beschleunigung und Anpassung auf Pendlerbedürfnisse Dabei wurden diese Punkte berücksichtigt:
  • Anbindung nach Koblenz, weil der Verlauf nach Aachen durch die RE4 Überflüssig ist
  • Von Köln nach Düsseldorf auf gewohnter Strecke
  • Anbindung nach Wuppertal und Hagen (wegen RE4 Entfall)
  • Anbindung nach Hannover
Der jetzige RE1 "NRW Express" verkehrt von Aachen nach Hamm, doch durch die RE4 Ergänzung, entfällt die Fahrt nach Aachen, dafür wird bis Bonn gefahren. Zusätzlich wird der RE1 bis Minden erweitert. Die Bezeichnung "NRW Express" wird ersetzt durch "Wupper Express", dafür erhält die RE4 diese Bezeichnung. Die RE1 bekommt durch die RE4 einen neuen Streckenverlauf und startet bereits in Bonn.  Entwurf kommt...

RE4 Köln/Bonn Flughafen nach Münster (Westfalen)

RE4 Beschleunigung und Anpassung auf Pendlerbedürfnisse Dabei wurden diese Punkte berücksichtigt:
  • Umstiegsfrei nach Köln (Aachen Durchgänig)
  • Unnötige Haltepunkte Ersparen
  • Anbindung nicht nur nach Köln, sondern auch zum Flughafen
  • Anschluss in das Ruhrgebiet, wo viele Pendler möglichst Umstiegsfrei hinkommen möchten
  • Anschluss nach Münster, sonst würde Hamm als Endhaltepunkt in Frage kommen
Der jetzige RE4 "Wupper Express" verkehrt von Aachen nach Dortmund, doch um Richtung Köln zu kommen erfordert es einen Umstieg in Aachen. Sieht man sich Grafiken mit den Pendlerströmen an, ist das jetzige Netz mit vielen Umstiegen verbunden, die für die Pendler sehr unattraktiv sind.

Die Bezeichnung "Wupper Express" wird ersetzt durch "NRW Express", dafür erhält die RE1 diese Bezeichnung. Die RE1 bekommt durch die RE4 einen neuen Streckenverlauf und startet bereits in Köln/Bonn Flughafen.  Entwurf kommt...

 

Köln: Niederflur-Stadtbahn (Ebertplatz-)Bilderstöckchen-Esch

Hallo, anbei mein Vorschlag zur Anbindung von Pesch und Esch. Anders als die bisherigen Vorschläge - auch den der Stadt Köln - die Linie 5 über die jetzige Endhaltestelle "Am Butzweilerhof" hinaus zu verlängern, sieht mein Vorschlag eine besser in das Ortsbild passende Niederflurstadtbahn vor. Von Bilderstöcken geht es durch das Gewerbegebiet über den Militärring. Dieser Abschnitt wird momentan von der Buslinie 121 bedient. Im weiteren Verlauf würde die Stadtbahn (10-Minuten-Takt) die Buslinie 125 bis Esch ersetzen, im Gegensatz zur Verlängerung der Linie 5 wird auch Lindweiler mit angebunden. Theoretisch wäre auch eine Verlängerung nach Sinnersdorf möglich, ich denke bloß dass die Fahrgastzahlen das nicht hergeben würden, außerdem wäre dafür der Rhein-Erft-Kreis zuständig. Mein Vorschlag ist die Verlängerung meiner Linie nach Köln-Bilderstöckchen. Diese Linie hier soll also nicht in Bilderstöckchen enden, sondern zumindest bis zum Ebertplatz geführt werden. Meine Vision ist sogar, diese eines Tages mittels dieses Vorschlags über den Hauptbahnhof, einen Rheintunnel und den Bahnhof Deutz/Messe bis ins Rechtsrheinische zu führen - zur Entlastung der Ost-West-Achse und als Alternative zu einem dortigen Tunnel. Die Gesamtkosten - für beide Strecken - entsprächen nämlich so ziemlich exakt denen eines Tunnels - nur die Mehrkosten für den Tunnel im Vergleich zum oberirdischen Ausbau, versteht sich - zwischen Deutzer Brücke und Innerer Kanalstraße. Ich meine, dass mein Vorschlag einen weitaus höheren Nutzen hätte. Die Bahn verläuft komplett oberirdisch, würde aber nur abschnittsweise einen eigenen Gleiskörper erhalten - z.B. nicht im Gewerbegebiet Bilderstöckchen, auf der Robert-Perthel-Straße und in den Ortslagen von Pesch und Esch. Das wäre aber insoweit zu verkraften als dass diese Straßen nicht so stark befahren sind, dass sich die Stadtbahn und der MIV (motorisierte Individualverkehr) ungebührlich ins Gehege kämen. Dem aufmerksamen Betrachter ist vielleicht aufgefallen, dass ich zwischen dem Gewerbegebiet Bilderstöckchen und der Kreuzung der HGK-Strecke mit der Linie 5 nach "Am Butzweilerhof" eine mögliche Linie gestrichelt eingezeichnet habe. Dazu erfolgt in Kürze sozusagen aus "aktuellem Anlass" ein eigener Vorschlag.

Schnellbus Kleve – Xanten – Wesel

Mit Sicherheit war es ein Fehler die Eisenbahnstrecke Xanten - Kleve zu kippen. Zumindest bietet die Bahnstrecke die Möglichkeit von Xanten mit dem Zug in ihre alte Kreisstadt zu kommen (Moers), jedoch nicht in die neue Kreisstadt Wesel. Auch ist es unglücklich, dass ein Zug in einer Sackgasse endet, ohne Weiterfahrmöglichkeit mit einem Schnellbus. Gut, wenn das auf dem Berggipfel oder an der Küste ist, kann man das nachvollziehen, aber auf dem platten Land, wo es noch weitergeht? Also hier möchte ich einen Schnellbus schaffen, der auf der Straße die Lücke zwischen Kleve und Xanten schließt und deutlich schneller als die Linie 44 ist. Im Prinzip ist es eine Verlängerung der Linie SB6 aus Wesel, die auch seltener hält. Netter Nebeneffekt: Zwei benachbarte Kreisstädte (Wesel und Kleve) werden besser verbunden.

Flughafenwendeschleife Köln

Das Enden von Zügen am Köln/Bonn Airport wird dadurch erschwert, dass die Züge immer das gesamte Bahnhofsfeld kreuzen müssen. Zumindest ist das laut fabi so. Andererseits wird er über eine Schleife erschlossen und deswegen möchte ich vorschlagen, diese auch zur Wendeschleife auszubauen. Das schafft betrieblich den Vorteil, dass am Flughafen endende Züge nicht durch die Kehranlage fahren müssen. Dazu ist lediglich die Verbindungsstrecke Porz - Airport bzw. Steinstraße - Frankfurter Straße, um auch in Richtung Bonn umkehren zu können. Züge, die aus Richtung Köln kommen und am Flughafen enden, sollten dann aber nicht in Porz halten, sonst hat das für Porz den Nachteil ein Richtungsbahnhof für Nahverkehrszüge zu werden, wobei Richtungsbahnhof hier nicht die Bauart meint, sondern die Funktion ein Bahnhof zu sein, der nur in einer Richtung bedient wird. Und das wäre schon ein großer Nachteil.

NRW/RLP: RE8 beschleunigen

Auch ohne Verlängerung in die Niederlande wäre das hier für den RE8 sicherlich sinnvoll. Das Produkt nennt sich Regionalexpress, hält jedoch an jeder Milchkanne. Der Grund dafür, dass die Linie RE8 jeden Halt zwischen Mönchengladbach und Köln bedient, liegt darin, dass das Fahrgastaufkommen an den einzelnen Stationen so hoch ist, dass ein stündlicher Zug nicht ausreicht. Weil jedoch die derzeitige RB27 zwischen Mönchengladbach und Bonn-Oberkassel durch S-Bahnen ersetzt werden soll - Ulrich Conrad hat den Abschnitt Köln - Mönchengladbach vorgeschlagen - würde an den Stationen im Planungsfall mindestens alle 20 Minuten ein Zug fahren. Das dürfte für die kleineren Bahnhöfe als Angebot genügen und Anlass sein, den RE8 zu beschleunigen und ihn, wie es sich für einen Regionalexpress gehört nur noch an größeren Stationen halten zu lassen. Ebenso sollte nach Möglichkeit die Linie RB27 im 30-Minuten-Takt zwischen Bonn-Beuel und Koblenz fahren, damit der RE8 auch zwischen Bonn und Koblenz schneller wird. Er soll dann nur noch in Königswinter und Neuwied zwischenhalten. Ich habe mir überlegt, dass der RE8 diese Stationen bedient:
  • Mönchengladbach Hbf
  • Rheydt Hbf
  • Grevenbroich Hbf
  • Pulheim
  • Köln-Ehrenfeld
  • Köln Hbf
  • Köln-Messe/Deutz
  • Köln Airport
  • Troisdorf
  • Bonn-Beuel
  • Bonn-Oberkassel
  • Königswinter
  • Neuwied
  • Koblenz-Stadtmitte
  • Koblenz Hbf

Dormund: Verlängerung der Stadtbahn nach Schwerte

Alle Änderungen im Raum Benninghofen/Berghofen/Holzen findet ihr in dieser Karte zusammengefasst.

Mit dieser Strecke werden Schwerte mit über 46.000 Einwohnern und die Dormunde Stadtteile Holzen und Benninghofen mit insgesamt fast 18.000 Einwohnern angeschlossen.

Die Strecke verläuft errstmal bis zur Straße An der Goymark durch einen neuen Tunnel. Hier müssten wohl ein paar Kleingärten geopfert werden. Nach einer Brücke über den Marksbach entsteht an der Bojerstraße eine neue Station, welche unterirdisch liegen wird. An der Overgünne entsteht die nächste Station. Diese wird ähnlich wie die Station Barop Parkhaus ausgeführt. Im Bereich Albinger Straße sind möglicherweise Anpassungen der Verkehrsführung notwendig, damit die Stadtbahn nicht vom Autoverkehr ausgebremst wird. Anschließend geht es erneut oberirdisch weiter Richtung Süden. Zwischenhalte würden an der Straße Bennighofer Heide und am Niederhofer Kohlenweg entstehen. Unter der Wittbräucker Straße würde die Station Mittelhöchsten entstehen. Die Kreisstraße und ein Sportplatz werden auf einer Brücke überquert. Dann entsteht die Station Holzen Friedhof. Weiter geht es mit einer Station an der Straße Feldmark und mit einer Brücke über die A1 nach Schwerte. Der unabhängige Bahnkörper endet dann kurz vor der nächsten Haltestelle. Bis zum Schwerter Bahnhof verläuft due Trasse nun straßenbündig. Der letzte Abschnitt entlang der Bahnhofstraße zum Postplatz wird eingleisg ausgeführt, da dort nur wenig Platz ist. Wenn der Platz nicht ausreichen sollte, kann die Strecke auch am Bahnhof enden. Besonders in Bereich Schwerte könnte es schwierig werden die Hochbahnsteige in den Straßenraum zu integrieren.

Diese Strecke könnte alle 10 Minuten von der U41 bedient werden.

Die Fahrzeit von Hörde Bahnhof bis Schwerte Postplatz würde dann ungefähr 18 bis 19 Minuten statt 27 Minuten (mit der 430)  betragen.

Es gibt bereits einen ähnlichen Vorschlag von Ulrich Conrad.

Ursprünglich hatte ich noch einen Abzweig nach Wandhofen geplant, aber diesen habe ich wieder verworfen.

NRW: RE8+RE13 nach Venlo – Eindhoven

Der VRR plant schon eine Verlängerung der Linie RE13 vom Endpunkt Venlo nach Eindhoven. Allerdings werden dafür mehrstromsystemfähige Fahrzeuge gebraucht. Jedoch ließe sich so ein wichtiges Wirtschaftszentrum im Süden der Niederlande attraktiv an die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf anschließen, die zugleich auch die zweitgrößte Stadt NRWs ist. Aber wenn die Landeshauptstadt nur zweitgrößte Stadt ist, dann gibt es in NRW eine noch größere Stadt und das ist die Millionenstadt Köln, welche die größte Stadt im Westen Deutschlands und die viertgrößte Stadt Deutschlands ist. Größer sind nur Minga/München, Hamborg/Hamburg und Berlin. Obwohl Hamburg sicherlich von den genannten Städten Köln am nächsten liegt, so ist die Stadt im äußersten Norden Deutschlands riesig weit entfernt, um genau zu sein: Luftlinie ca. 370 km. Da liegt sogar Amsterdam näher an Köln. Kölns Größe machen Köln zu einer nicht unbedeutenden Stadt und deswegen zu einem wirklich genauso wichtigen Ziel wie Düsseldorf. Entsprechend denke ich mir, wenn man eine Direktverbindung Eindhoven - Düsseldorf schafft, sollte man auch eine Direktverbindung Eindhoven - Köln schaffen. Um diese zu schaffen, schlage ich vor die Linie RE8 ab Mönchengladbach parallel zum RE13 nach Venlo und Eindhoven zu verlängern. Die Verlängerung nach Eindhoven ist etwa 83 km lang. Weil die Kölner eine S-Bahn zwischen Mönchengladbach und Köln vorsehen, wie Ulrich Conrad sie eingezeichnet hat, und der RE13 zwischen Mönchengladbach und Düsseldorf nur in Neuss und Düsseldorf-Bilk hält, möchte ich vorschlagen, den RE8 bei einer Verlängerung in die Niederlande zu beschleunigen. Sie soll zwischen Mönchengladbach und Köln nur noch in Rheydt, Grevenbroich und Köln-Ehrenfeld halten.
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