Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!Leipzig: Ost-West-S-Bahn
Die vielen Vorschläge zu Leipzig in letzter Zeit animierten mich auch mal ein größeres Projekt vorzuschlagen. Im Gegensatz zu ganzen U-Bahnnetzen, die hier schon angedacht wurden, und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der vorhandene S-Bahntunnel wohl durchaus als erfolgreich betrachtet werden kann, wage ich es einen weiteren S-Bahntunnel vorzuschlagen. Immerhin sind noch einige Bahnstrecken aus der Umgebung Leipzigs nicht in das S-Bahnnetz integriert, was auf Grund von deren Lage zum vorhandenen S-Bahntunnel auch schwierig wäre.
Insbesondere denke ich dabei im Osten an die Strecken nach Brandis und Trebsen, nach Grimma und Döbeln, sowie über Bad Lausnick nach Geithain und an die westlichen Strecken nach Zeitz, Weißenfels und Merseburg. Insbesondere aus Richtung Plagwitz, Grünau, Knautkleeberg, Knautnaundorf, Pegau und Zeitz, aber auch aus Bad Dürrenberg, Weißenfels und weiteren Orten ließe sich der Weg in die Innenstadt deutlich verkürzen. Das spart Fahrzeit und macht das S-Bahnsystem attraktiver.
Von diesen Strecken werden diejenigen nach Trebsen und Merseburg gar nicht mehr im Personenverkehr bedient. Sie sollten reaktiviert werden, um Pendlerströme aus dem Umland für den ÖPNV gewinnen zu können. Dazu sollte die Trebsener Strecke näher an das Stadtzentrum heran geführt werden.
Auf der Merseburger Strecke könnte eine neue Trasse über "Nova Eventis" sinnvoll sein. Außerdem könnte sie auch über Merseburg hinaus nach Halle-Neustadt verlängert werden.
Die Gleisanlagen habe ich noch nachgetragen, wobei ich aber betonen muss, dass ich auf der Strecke nach Merseburg nur innerhalb von Leipzig Zweigleisigkeit vorsehe. Im weiteren Verlauf müssten an einigen Stationen Ausweichgleise eingerichtet werden, da es aber von der Fahrplangestaltung abhängt, wo man diese benötigt, habe ich sie nicht eingezeichnet. Platz ist aber überall vorhanden. Das gleiche gilt auch für die Strecke nach Trebsen.
Als Ergänzung zum derzeitigen Netz mit sieben Linien könnten diese die Nummern 8 - 10 erhalten, mit folgender Linienführung:
8: Trebsen - alle 30 min - Brandis - alle 15 min - Leipzig - alle 15 min - Burghausen - alle 30 min - Merseburg
9: Döbeln - alle 30 min - Grimma - alle 15 min - Leipzig - alle 15 min - Knautnaundorf - alle 30 min - Zeitz
10: Geithain - alle 30 min - Bad Lausick - alle 15 min - Leipzig - alle 15 min - Markranstädt - alle 30 min - Weißenfels
Neben der Reaktivierung der Strecken nach Trebsen und Merseburg wäre folgendes zu errichten: Der vorhandene S-Bahntunnel sollte am Bahnhof Leipzig Markt nur noch in nördlicher Richtung genutzt werden, während ein neu, darunter im Schildvortrieb zu errichtender Bahnhofstunnel, in Richtung Süden zu nutzen wäre. Die Bestandsstrecke sollte dann auf beiden Bahnsteigen das jeweils östliche Gleis nutzen, während das vorhandene westliche Gleis an die neue Strecke übergeht. So sollen optimale Umsteigemöglichkeiten geboten werden. Das nach Süden führende Bestandsgleis müsste dazu in einen neueren, tieferen Tunnel verlegt werden.
In Richtung Westen soll am Neuen Rathaus die nächste Station folgen. Bis hier muss im Schildvortrieb gearbeitet werden, nun kann es in offener Baugrube weitergehen, bis es unter der Pleiße hindurch geht. Eine Station am Klingerweg ermöglicht einen Anschluss zu den SL 1 und 2. In geringer Tiefe könnte der Tunnel dann dem Straßenverlauf folgend, mit einer Station am Felsenkeller, zum Bahnhof Plagwitz führen. Auf die SL 14 könnte hier verzichtet werden. Unter der Karl-Heine-Straße könnte zur Schonung der Oberfläche auch eine einzige Röhre im Schildvortrieb errichtet werden, die dann für beide Gleise nutzbar wäre. Da so die Gleise an den Stationen nicht auseinandergerückt werden könnten, habe ich dort Seitenbahnsteige vorgesehen.
Die Station Plagwitz habe ich dreigleisig vorgesehen, um Züge aus Richtung Westen und Züge aus Richtung Zeitz gleichzeitig einfahren lassen zu können. Mit Rücksicht auf die Platzverhältnisse in der darüberliegenden Bebauung habe ich die Bahnsteige leicht versetzt zueinander anegordnet. Die Strecke führt dann weiter auf der alten Trasse und schwenkt, wie früher, in die Trasse zur Miltitzer Allee ein.
Das Gleis in Richtung Zeitz führt unter der S-Bahn zur Miltitzer Allee hindurch, während das andere ebenerdig die vorhandene S-Bahntrasse kreuzt, die durch die hier beschriebene neue ersetzt wird. Im weiteren Verlauf führt diese Abzweigung unter dem Zufahrtsgleis zum Eisenbahnmuseum Bayerischer Bahnhof hindurch und mündet in die Strecke nach Knautkleeberg, die vom stadteinwärts führenden Gleis unterquert wird. Zusätzliche Halte in Klein- und Großzschocher sollten eingefügt werden, auch wenn dadurch die SL 3 zumindest hinter Großzschocher überflüssig werden sollte.
Die Strecke zur Miltitzer Allee wird an ihrem Endpunkt verlängert und kurz vor Markranstädt in die Strecke nach Großkorbetha eingeführt, wie es bereits hier vorgeschlagen wurde. Das stadtauswärts führende Gleis wird dabei über die Strecke hinweg geführt, um ein kreuzungsfreies Einfädeln zu ermöglichen. Die vorhandene S1 könnte ab Plagwitz in Richtung Markkleeberg - Gaschwitz geführt werden, um so eine schnelle Querverbindung herzustellen.
Vor der Brünner Straße soll von der Strecke zur Miltitzer Allee noch eine Neubaustrecke abzweigen, die zur Bahn in Richtung Merseburg führen soll, wie sie Vrobix allerdings von Leutzsch aus vorgeschlagen hat. Hierzu muss vom Gelände des TÜV und einiger Werkstätten ein kleiner Teil abgetrennt und ein Werkstattgebäude entfernt werden. Dafür wird sich ein anderer Standort finden lassen. Neben der Brünner Straße befindet sich ausreichend Platz für die Bahntrasse, die in einem offenen Trog geführt werden müsste, um ein Queren der kreuzenden Straßen zu ermöglichen. Zusätzlich dient eine Lage im Trog auch dem Lärmschutz. An der Lützener Straße kann zu den SL 8 und 15 umgestiegen werden.
Rückmarsdorf erhält einen neuen Haltepunkt, da der alte wegen der Führung der S-Bahn über Miltitzer Allee nicht mehr benötigt wird. Ebenso entfällt der Bahnhof Miltitz, für dessen Ersatz auf die Straßenbahn verwiesen werden kann, die an der Brünner Straße einen S-Bahnanschluss erhält.
Für die Strecke in Richtung Osten müsste ein neuer Tunnel vom Markt zum HBF errichtet werden, der mit einer Rampe im Gleisvorfeld endet. Der weitere Streckenverlauf ist dargestellt.
In Paunsdorf sehe ich umsteigefreundliche Richtungsbahnsteige zur S4 vor, mit anschließender Verzweigung nach Bad Lausick bzw. Borsdorf. Es geht dann auf den vorhandenen Strecken weiter.
In Borsdorf sehe ich ein Überwerfungsbauwerk für die Strecke aus Beucha vor, um kreuzungsfrei einen gemeinsamen Bahnsteig für alle hier fahrenden S-Bahnlinien in Richtung Leipzig bieten zu können.
In Zweenfurth würde ich eine S-Bahnstation ergänzen.
Die Strecke von Beucha nach Trebsen habe ich dargestellt, aber ohne notwendige Ausweichstellen darzustellen, da es vom Fahrplan abhinge, wo diese sein müssten. In Trebsen habe ich von der alten Strecke im Bahnhofsbereich einen Abzweig zum Stadtzentrum eingefügt. Dadurch wäre der Markt nur noch 200 m vom Bahnhof entfernt, wodurch die S-Bahn gegenüber der bisherigen Bahnhofslage deutlich vorteilhafter liegen würde.
N: Südliche Altstadtquerung
Kassel/Fulda-Eisenach
S-Bahn Hannover : S5 über Pattensen
S-Bahn Leipzig-Merseburg
N: Verlängerung der 6 nach Fürth-Südstadt
Nürnberg: Verlängerung der S3 zum Nordostbahnhof (und weiter nach Gräfenberg)
Verlängerung der R21 nach Nürnberg Hbf
Nürnberg: U1 nach Erlenstegen
Ötztalbahn
Oberinntal: Seilbahn Serfaus & Fiss
Verlängerung R21 nach Fürth Hbf
Nürnberg: Verlängerung der S4 nach Gräfenberg
Nürnberg: Linie U5
Mainz leistungsfähiger – Version
Nürnberg: Linie U4
Stadtbahn Hannover : Wettbergen Variante 2
Stadtbahn Hannover : Wettbergen Variante 1
Oberinntal: Verbindung Landeck – Scuol
DO: Verbindung der Stammstrecken I und II am Hauptbahnhof und am Stadtgarten
Alternative zu diesen beiden Vorschlägen. Der U-Bahnhof Dortmund Hbf wird zu einem viergleisigen richtungsgetrennten Bahnhof umgebaut. Dazu werden die beiden neuen Gleise der Stammstrecke II jeweils nach außen gesehen an die vorhandenen Außenbahnsteige der Stammstrecke I angebaut. Das Richtungsgleis der Stammstrecke II von Nord nach Süd (Relation Brunnenstraße -> Reinoldikirche) unterquert dabei beide Richtungsgleise der Stammstrecke I sowohl nördlich als auch südlich des Hauptbahnhofs jeweils in der -2-Ebene. Am U-Bahnhof Reinoldikirche mündet die Stammstrecke II wieder in ihre alte Trasse und zwar nördlich des U-Bahnhofs, damit dieser nicht umgebaut werden muss. Mit all den vielen Verbindungsgleisen sollen die Stadtbahnlinien U42 und U46 künftig über den Hauptbahnhof geführt werden. Jene Verbindungsstrecken würde ich auch zuerst realisieren, da ich eine Verknüpfung des Hauptbahnhofs gerade mit der Linie U42 für sehr wichtig halte, immerhin erreicht die U42 viele Stadtteile weitab der Innenstadt, welche von keiner der Stadtbahnlinien im Hauptbahnhof erreicht werden. Über die weiteren Verbindungstunnel Hauptbahnhof - Reinoldikirche und Reinoldikirche - Stadthaus werden die Linie U45, sowie eine der beiden Linien U41 oder U47 geführt, sodass zwischen Hauptbahnhof und Stadtgarten die entsprechenden Trassen für die Linien U42 und U46 frei werden. Die U45 und U46 sollen wie folgt verkehren:
- U45: Brügmannplatz - Reinoldikirche - Kolpingstraße - Stadthaus S - Westfalenpark - Westfalenhallsen - Stadion
- U46: Brügmannplatz - Hauptbahnhof - Kampstraße - Stadtgarten Gleise 5+6 - Saarlandstraße - Polizeipräsidium - Westfalenhallen - Stadion
Die Linien U45 und U46 fahren an beiden Endstellen jeweils auf der anderen Linie weiter. Die U49 wierd zur Westfalenhütte verlängert. Die U44 soll entfallen und durch die U43 zwischen Marten und Dorstfeld und durch die U49 zwischen Kampstraße und Westfalenhütte ersetzt werden.
DO: Verbindung der Stammstrecken I und II nördlich von Stadtgarten
Dortmund: U45 oder U49 zur Westfalenhütte
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