Ergänze deinen eigenen Streckenvorschlag
Erweitere die Sammlung!Düsseldorf – Ersatz der Buslinie 721 – durch eine neu zu bauende Straßenbahnlinie 703
Die Linie geht mir seit 3 Jahren durch den Kopf. Evtl. könnte man einen 10-Minuten-Takt realisieren. In Klammern sind die jeweiligen Umsteigemöglichkeiten zu den übrigen Straßenbahn-/Stadtbahnlinien zu sehen. Allerdings ist der Vorschlag in Verbindung mit diesem Vorschlag zu sehen: Ersatz Linie 722, durch neue Linie 702 Momentan fahren die Linien 721 und 722 in weiten Teilen parallel zueinander, und haben jeweils einen 20-Minuten-Takt, was auf den überlagerten Strecken fast zu einem 10-Minuten-Takt führt. Im Nordteil steht sie ein wenig in Konkurrenz zur im Bau befindlichen U81 am Flughafen. Und sie würde den Flughafenbereich etwas feiner erschließen, als die geplante U81. Von "Tramfreund94" kam der interessante Vorschlag die Linie stattdessen über die Haltestelle "Eckenerstraße" in Unterrath zu führen, wo auch ein Anschluss an die Linien 705 und 707 bestehen würde. Ich habe ihn gestrichelt miteingezeichnet. Darunter fängt das Wohn- und Gewerbegebiet Stockum an, das im Westen bereits von der U78/U79 erschlossen wird. Danach würde die Linie, evtl. in Mittellage, über die Schnellstraße "Danziger Straße" gehen. Da an der Straße "Am Bonneshof" viele Firmen und Wohngebäude sind, würde ich dort ebenfalls einen Halt einrichten. Als Nächstes kommt der große Knotenpunkt "Nordfriedhof". Von dort geht es auf die stark befahrene Straße "Roßstraße", wo man evtl. eine Trasse in Mittellage anlegen könnte. An der "Roßstraße" liegen mehrere große Gebäude von diversen Landesbehörden. Die daran anschließende "Moltkestraße" beiinhaltet momentan viele Parkplätze. Danach geht es auf die Prinz-Georg-Straße, wo die Linie, links und rechts der "Nördlichen Düssel", verlaufen könnte. Am "Schloß Jägerhof" könnte die Trasse auf die bestehende Trasse der Linie 704 einschwenken. Die Linie könnte dann über den Worringer Platz und den Hauptbahnhof bis zum Mintropplatz die 704 begleiten. Ab Mintropplatz würde die Linie dann über die Ellerstraße bis zur Kölner Straße führen. Nach dem Stück über die Kölner Straße könnte die Linie auf die Trasse der 705 führen. Danach wird der "Rheinbahn Betriebshof Lierenfeld" südlich über die Trasse tangiert. Als Nächstes würde die Linie auf der Schlesischen Straße bleiben und weiter Richtung Vennhausen führen. Nach der Durchquerung von Vennhausen könnte die Linie weiter über den Kamper Weg und die Glashüttenstraße nach Gerresheim geführt werden. Dort besteht bereits eine Schleife für die niederflurige Stadtbahnlinie U73.
Neue U3 Berlin: Falkenberg/Blankenburg – Halensee
Neue U-Bahnlinie 3 Berlin (Großprofil):
1955 wurde eine neue U-Bahnlinie 10 in Berlin vorgestellt. In den 1990er wurde diese U-Bahnlinie aber wieder verworfen und eine neue U-Bahnlinie mit dem Namen U3 wurde geplant. Diese sollte von Weißensee durch die Innenstadt zum Adenauer Platz führen, unter Anderem auch dafür, damit die U2 und die M4 entlastet werden.
Ich habe mir diese Planungen angeschaut und dann etwas verändert:
- Die geplante U3 soll nicht nur zum Adenauer Platz verlängert werden, sondern noch zwei Stationen weiter bis zum S-Bahnhof Halensee, um dort in die Ringbahn umsteigen zu können.
- Im Norden soll die U-Bahn vom geplanten U-Bahnhof Weißensee über das geplante Neubaugebiet im Blankenburger Süden (eine ähnliche Idee hatte Triops) bis zum S-Bahnhof Blankenburg führen, da hier bis zu 6.000 Wohnungen entstehen sollen (Quelle: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/blankenburger-sueden/). Eine Alternative (oder sogar zusätzlich) wäre bis Falkenberg über den S- und Regionalbahnhof Hohenschönhausen.
- In der offiziellen Planung sollte die U-Bahnlinie vom Alexanderplatz zum U-Bahnhof Rotes Rathaus (unten), dann die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz und schließlich zum Kulturforum führen. Da die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz aber eine Straßenbahn geplant ist und ich es für nicht sinnvoll halte dort doppelt zu fahren, schlage ich vor nicht diesen Weg zu nehmen. Meine Idee ist, vom Alexanderplatz kurz vor dem Roten Rathaus südlich von der U5 abzuzweigen und einen Bahnhof „Nikolaiviertel“ am Molkenmarkt zu bauen. Weiter führt die Strecke über dem Mühlendamm und die Gertraudenstraße zum U-Bahnhof Spittelmarkt. Hier würde dann ein weiterer U-Bahnhof unter dem der U2 gebaut werden. Von hier aus geht es weiter geradeaus in die Axel-Springer-Straße. An der Kreuzung Lindenstraße/Oranienstraße biegt die U-Bahn westlich in die Rudi-Dutschke-Straße ab. Hier soll gleichzeitig in der Kurve der U-Bahnhof „Lindenstraße“ entstehen. Etwa 500 Meter weiter beim U-Bahnhof Kochstraße soll die nächste Station mit Übergang zur U6 sein. Der nächste Halt ist der Anhalter Bahnhof, wo man auch Umsteigemöglichkeiten zur S-Bahn hat. Weiter geht es unter dem Mendelssohn-Bartholdy-Park zum U-Bahnhof Mendelssohn-Bartholdy-Park, wo man wieder zur U2 umsteigen kann. Nun soll die U-Bahn parallel am Landwehrkanal bis zur Gehtiner Straße fahren, wo auch ein Halt sein soll. Von hier aus geht es auf der geplanten Route über den U-Bahnhof Wittenbergplatz und über den Kurfürstendamm weiter.
- Blankenburg / Falkenberg
- Papstfinkweg / Hohenschönhausen
- Mimestraße / Preower Platz
- Romain-Rolland-Straße / Feldtmannstraße
- Pasedagplatz / Giersstraße
- Weißer See
- Antonplatz
- Greifswalder Straße
- Danziger Straße
- Hufelandstraße
- Am Friedrichshain
- Alexanderplatz
- Nikolaiviertel
- Spittelmarkt
- Lindenstraße
- Kochstraße [Checkpoint Charlie]
- Anhalter Bahnhof
- Mendelssohn-Bartholdy-Park
- Potsdamer Brücke
- Gethiner Straße
- Lützowplatz
- Wittenbergplatz
- Kurfürstendamm
- Uhlandstraße
- Schlüterstraße
- Adenauer Platz
- Agathe-Lasch-Platz
- Halensee
Bauvorleistungen die für diese Route genutzt werden können:
- Zwei Gleise mit Bahnsteigen im U-Bahnhof Alexanderplatz
- Rohbau der Bahnsteige der U3 im U-Bahnhof Adenauerplatz
Linienänderungen:
- Die U3 fährt Blankenburg/Falkenberg – Halenseee
- Die U1 fährt Warschauer Straße – Krumme Lanke
- Der Takt der U2 wird evtl. etwas gesenkt
- Der Takt der M4 wird gesenkt oder die M4 wird nicht mehr verkehren
- Falls die U3 nicht nach Falkenberg gebaut wird und die M4 nicht mehr verkehrt kann die 12 nicht mehr zum Pasedagplatz, sondern nach Falkenberg/Hohenschönhausen, Zingster Straße fahren.
- M29 verkehrt nicht mehr, oder wird umgeleitet
Malaga – Rincon de la Victoria
Berlin: Neugliederung der Kleinprofillinien
AC/ Stolberg: Höhenfreie Einfädelung der RB20
Reaktivierung / Neubau: Herne-Shamrock | Herne-Holsterhausen
Gleisdreieck Berlin Umsteigemöglichkeit zwischen U-Bahn und S-Bahn
U1 Berlin Verlängerung nach S Grunewald via S Halensee
- Uhlandstraße
- Schlüterstraße (etwas weiter westlich Übergang zum Bus 101)
- Adenauer Platz (Übergang zur U7, Bus)
- Agathe-Lasch-Platz (Bus)
- Halensee (Übergang zur S41, S42, S46, Bus)
- Koenigsallee (Übergang zum Bus)
- Johannaplatz
- Grunewaldkirche
- Hagenplatz (Übergang zum Bus)
- Grunewald (Übergang zur S1, Bus)
EN Zürich – Prag/Dresden
PM – 646 nach Ferch verlängern
PM – 608 mit Stichfahrten über Tremsdorf
Neue S-Bahn-Linie Berlin (Gartenfeld – Spindlersfeld)
Dresden neues S-Bahn Netz Zusammenfassung
AC: Haltepunkt Alsdorf-Busch verlegen
Havelland: Expressbus Schönwalde – Falkensee
Eine Neubausiedlung mit 4000 Bewohnern wird bald in Schönwalde-Erlenbruch errichtet. Sollte kein Bahnhof am Berliner Außenring gebaut werden, muss mit Bussen eine attraktive Verbindung nach Berlin und Falkensee geschaffen werden. Denn weder die L16, noch das Falkenseer Zentrum sind für weiteren MIV gerüstet.
Da 671 nach Spandau 14 Minuten länger braucht, als 651 nach Falkensee, und RE2 nur 5 Minuten von Falkensee nach Spandau, plädiere ich für eine Konzentrierung des Busverkehrs auf die Route Schönwalde - Falkensee:
- 671 fährt nicht mehr nach Spandau, sondern Falkensee Bahnhof, und nur noch im 60'-Takt.
- 651 ebenfalls 60'-Takt, mit 671 zum 30'-Takt überlappend. Mehr Fahrten sollen bis Hennigsdorf gehen.
- Neue Linie X51 Erlenbruch - Bahnhof Falkensee geradlinig über L20, Fahrzeit etwa 18 Minuten, 30'-Takt in der HVZ, sonst 60'. X51 hält nur Erlenbruch, Schönwalde Dorf, L20/L16, Alter Wansdorfer Weg, Falkenhagener Anger und Bahnhof Falkensee. X51 wird auf die Züge von/nach Berlin ausgerichtet.
So entsteht eine attraktive Umsteigeverbindung, bei der der Expressbus als Verlängerung des Zuges wahrgenommen wird. Aber auch die Verbindungen nach Nauen, Havelpark Dallgow-Döberitz, die Kreisstadt Rathenow und das übrige Havelland werden verbessert.
Berlin: S-Bahnhof Kracauerplatz
Dortmund: Barrierefreie Stammstrecke 3
Frankfurt: C-Strecke durch Bergen-Enkheim
Wustermark – Nauen
Noch in den 90er Jahren wurde diese Strecke im Personenverkehr betrieben, doch dann hatte man für den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Hannover den Bahnübergang an der damaligen Bundesstraße 5 durch eine Brücke ersetzt, für die ein Teil der Bahntrasse in Anspruch genommen und überbaut wurde. Mein Vorschlag beruht nun auf dem Wunsch diese Strecke zu reaktivieren, indem man ihr im Bereich dieser Brückenrampe eine neue Trasse schafft. Außerdem sollte zwischen dem BAR und Wustermark ein neues Gleis gelegt werden, um diese Strecke unabhängig vom bestehenden Verkehr der Lehrter Bahn betreiben und gleichzeitig auf die nördliche Seite das Bahnhofs Wustermark wechseln zu können. Mit dieser Strecke könnte auch die für das Havelland wichtige Stadt Nauen auf der Schiene mit der Landeshauptstadt Potsdam verbunden werden. Das ginge zwar auch über Brieselang, jedoch müsste man dann Wustermark abhängen und, was noch entscheidender sein dürfte, würde die Hamburger Bahn zusätzlich belastet. Letzteres wäre kaum vertretbar. Mit einem Zwischenhalt in Bredow kann dann auf vorhandener Trasse Nauen erreicht werden, wobei die Strecke auch unabhängig von der Hamburger Bahn betrieben werden kann. Im Bereich des Bahnhofs Nauen sind bereits alle Gleise vorhanden und werden im Güterverkehr genutzt, wie Luftbilder zeigen. Ich wundere mich, dass sie auf unserer Kartengrundlage nicht dargestellt sind. Hoffentlich sind sie nicht inzwischen stillgelegt worden. Falls doch, müsste man wenigstens eines davon reaktivieren. Die Strecke ist ab Wustermark etwa 9 km lang. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 80 km/h ergäbe sich eine reine Fahrzeit von 6:45 min. Mit einem Halt in bredow sollte die Strecke in 8 min zurückzulegen sein. Da die RB 21 im Deutschlandtakt zur Minute 48 in Wustermark eintreffen und zur Minute 11 wieder abfahren soll, ergäben sich für Nauen als Ankunftszeit die Minute 56 und für die Abfahrt die Minute 03. Zusätzliche Umläufe oder Zugkreuzungen wären also nicht nötig.
Verlängerung der ICE Linie 25 nach Kiel
Verlängerung IC Linie 27 nach Lübeck
ABS Hagenow-Schwerin
Bahnstrecke Berlin–Hamburg: 3. Ausbaustufe
Die Bahnstrecke Berlin – Hamburg wurde Ende der 90er in einer ersten Ausbaustufe zweigleisig ausgebaut, elektrifiziert und für 160 km/h ertüchtigt. In einer zweiten Ausbaustufe Anfang der 2000er wurde sie für bis zu 230 km/h (mit Geschwindigkeitseinbrüchen) ertüchtigt.
Hier wird eine mögliche dritte Ausbaustufe dargestellt, welche die Geschwindigkeitseinbrüche größtenteils behebt, aber vor allem die Kapazität ind Betriebsflexibiltät der Strecke massiv steigert.
Grundsätzlich könnten alle Maßnahme einzeln betrachtet werden, um Betriebseinschränkungen sowie die Anzahl an Änderungen der Fahrplankonzepte auf ein Minimum zu reduzieren, ist jedoch zu empfehlen, das Maßnahmenpaket im Zuge eines Gesamt-Ausbau umzusetzen.
Nutzen:
1. deutliche Kapazitätsteigerung und Erhöhung betrieblicher Flexibilität durch Behebung höhengleicher Kreuzungen, Erweiterung der S-Bahn Berlin, neuen Überholmöglichkeiten und ETCS
2. Beschleunigung im SPFV, Müssen – Ludwigslust und Ludwigslust – Berlin-Seegefeld mit jeweils durchgehend 230 km/h, nurmehr ein Vmax-Einbruch in Ludwigslust (200 km/h).
Durch Beschleunigung und Kürzung von Pufferzeiten (wg. Punkt 1) FV-Fahrzeit von 90 Minuten mit Halt in Berlin-Spandau möglich.
3. zwei neue Stationen im Regionalverkehr
Maßnahmen im Detail:
1. ETCS Level 3
Das LZB-System soll zur Leistungssteigerung durch einen Einbau des ETCS Level 3 System ersetzt werden. Die Stellwerke müssen hierzu mit moderner Technik zu volldigitalen Stellwerken umgerüstet werden.
2: Neubau von 2 S-Bahn-Gleisen Berlin-Spandau → Nauen
Dies ist keine neue Idee, und daher in der Karte auch nicht eingezeichnet.
Bisher fahren zwischen Berlin-Spandau und Nauen im 30-Minuten-Takt RB-Züge mit sehr vielen Zwischenhalten und dadurch sehr niedriger Reisegschwindigkeiten auf den selben Gleisen wie die bis zu 230 km/h schnellen ICEs. Durch den bau von 2 S-Bahn-Gleisen sollen diese entfallen und neue Kapazitäten freigeben.
Dieses Teilprojekt wird bereits von offizieller Seite verfolgt.
3: Kreuzungsfreie Ausfädelung zum Berliner Außenring (Güterverkehr)
Durch eine eingleisige, mittig zwischen den Fernbahngleisen eingebaute Ausfädelung soll der Güterverkehr in beide Richtungen auf den Außenring geleitet werden.
4: Aufweitung zweier Kurven im Bereich Neustadt a.d. Dosse / Zernitz, Vmax=230 km/h
Im Bereich um Neustadt a.d. Dosse und Zernitz beschränken zwei Kurven die Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 190 km/h. Beide Kurven sind sehr flachwinklig und können daher mit vertretbarem Aufwand begradigt werden, um auch hier die sonst auf der Strecke üblichen 230 km/h zu fahren.
5: Neubau einer kleinräumigen Umfahrung Wittenberge, Vmax=230 km/h, 2x kreuzungsfreie Ausfädelung
In Wittenberge ist mit 160 km/h der größte Geschwindigkeitseinbruch zu verzeichnen; die dortige Kurve kann auf Grund des großen Winkels und der umgebenden Bebauung nicht lokal begradigt werden. Abhilfe kann hier eine 6 Kilometer lange Umfahrungsspange schaffen, welche mit 230 km/h befahrbar ist und größtenteils in einem Einschnitt bzw. einem Trog sein würde. Durch die kreuzungsfreie Einfädelung an beiden Enden der Umfahrungsspange wird auch automatisch die abzweigende Strecke nach Stendal neu kreuzungsfrei eingeführt.
6a: Neubau eines Überholgleises (Ri. Berlin) im Bbf. Dergenthin
6b: Wiederaufbau eines Überholgleises (Ri. Hamburg) in Karstädt
6c: Neubau eines Überholgleises (Ri. Berlin) im Bbf Klein Warnow
6d: Neubau eines Überholgleises (Ri. Berlin) in Grabow
Der Abschnitt zwischen Wittenberge und Ludwigslust ist einer der stärker befahrenen Abschnitte der Gesamtstrecke. In diesem Bereich gibt es 4 einseitige Überholmöglichkeiten (2x Pbf, 2x Bbf), wobei sich 3 der 4 Überholgleise am Richtungsgleis Richtung Hamburg befinden.
Zur Kapazitätssteigerung sollen alle 4 Ausweichen zu beidseitigen Ausweichen ausgebaut werden, sowie eine fünfte beidseitige Überholmöglichkeit geschaffen werden, siehe Punkt 7.
7: Neuerichtung Station Ludwigslust-Stadt
Der Bahnhof Ludwigslust befindet sich am nördlichen Stadtrand, mehr als 1 km vom Stadtzentrum entfernt. Dabei führt die Strecke im weiteren Verlauf deutlich näher am Stadtzentrum vorbei. Zur besseren Erschließung der Stadt soll hier ein weiterer Regionalzughalt entstehen. Dieser soll zwei Seitengleise mit je einem Bahnsteig umfassen.
8: Kreuzungsfreie Ausfädelung der Strecke Ludwigslust-Schwerin (Neubau eines Überwerfungsbauwerks)
Im Bereich Ludwigslust wird bisher die Strecke nach Schwerin höhengleich aus der Schnellbahnstrecke ausgefädelt. Mit einem Überwerfungsbauwerk kann hier die Kapazität gesteigert werden. Auch die RB Parchim-Hagenow kann mittels diesem Überwerfungsbauwerks kreuzungsfrei auf die Strecke gelangen.
9: Neubau eines Überholgleises (Ri. Hamburg) in Jasnitz Jasnitz ist die einzige Ausweiche im Abschnitt Ludwigslust-Hagenow, jedoch nur einseitig. Hier sollte in Gegenrichtung ebenfalls eine Ausweiche entstehen.10a: Umbau Bahnhof Hagenow Land, Verlegung des Richtungsgleises Berlin→Hamburg in einen Tunnel, Einbau von 2 Weichen für Vmax (im Abzweig) = 200 km/h
10b: Aufweitung Kurve bei Hagenow, Vmax=230 km/h
10c opt: Ergänzend möglich: ABS Hagenow Land – Schwerin-Süd, Vmax=200 km/h
Im Bereich Hagenow werden die Mischverkehrsstrecke (FV, RV, SGV) nach Schwerin, sowie die Regionalbahn-Strecke nach Hagenow-Stadt beide höhengleich ausgefädelt. Um beide Strecken kreuzungsfrei einzufädeln, kann das Richtungsgleis Berlin-Hamburg in einen kurzen Trog-Tunnel verlegt werden. Für die Ausfädelung der Strecke nach Schwerin sollten als Vorleistung Weichen mit einer Abzweiggeschwindigkeit von 200 km/h eingebaut werden, um die Strecke später (oder aber auch direkt) für diese Geschwindigkeit auszubauen.
Hier ist bisher ein Geschwindigkeitseinbruch auf 200 km/h zu verzeichnen. Durch eine deutliche Kurvenaufweitung könnte hier die Geschwindigkeit auf 230 km/h erhöht werden.
11: Neubau eines Überholgleises (Ri. Hamburg) in Pritzier
Im Abschnitt Hagenow – Hamburg ist Pritzier die einzige einseitige Ausweiche. Um auf beiden Richtungsgleisen die gleich hohe Kapazität zu haben, sollte auch in Pritzier ein weiteres Überholgleis auf der anderen Seite errichtet werden.
12: Umbau Bahnhof Boizenburg/Elbe samt Kurvenaufweitung, Vmax=230 km/h
In Boizenburg/Elbe ist ein Geschwindigkeitseinbruch auf 200 km/h zu verzeichnen. Zudem bestehen hier zwei Überholgleise, die Bahnsteige liegen jedoch an den Durchfahrtsgleisen. Durch eine Umgestaltung des Bahnhofsbereich kann hier eine Kurvenaufweitungen für 230 km/h realisiert werden, die Bahnsteige werden dabei an die Ausweichgleise verlegt.
13: Schaffen von 3 zusätzlichen Bahnsteiggleisen im Bahnhof Büchen
Damit ein Regionalzug in Büchen von einem ebenfalls dort haltenden Fernzug überholt werden kann, ohne das Gegengleis zu kreuzen und den Bahnsteig der Gegenrichtung zu nutzen, sollte je Richtung ein weiteres Bahnsteiggleis errichtet werden. Zudem sollte ein Stumpfgleis für endende Regionalzüge aus Hamburg gebaut werden.
14: Überwerfungsbauwerk der Strecke Lübeck-Lüneburg über die Fernbahngleise
Die Strecke Lübeck-Lüneburg durchkreuzt bisher beide Ferngleise höhengleich. Dies soll mit einem Überwerfungsbauwerk behoben werden. Dieses kann auch von auf dem (neu gebauten) Stumpfgleis beginnende Regionalzügen genutzt werden, um kreuzungsfrei auf das Gleis in Richtung Hamburg zu gelangen.
15: Umbau des Bbf Büchen zum Pbf Büchen-West
Büchen ist Wohnort zahlreicher Pendler nach Hamburg. Der Bahnhof befindet sich jedoch am östlichen Stadtrand. Zur besseren Erschließung soll im Westen ein weiterer RB-Haltepunkt errichtet werden. Dort besteht bereits der Bbf Büchen mit zwei Überholgleisen, an welchen sich die Bahnsteige befinden sollten.
Bisher halten alle Züge Hamburg-Büchen an allen Stationen, egal ob sie in Büchen enden oder weiter nach Rostock fahren. Zukünftig soll ein RE Hamburg – Rostock (Halt nur in Schwarzenbek und HH-Bergedorf) von einer RB Hamburg – Büchen (Halt an allen Stationen, auch Büchen-West) klar getrennt werden.
16a: Neubau eines 4-gleisigen Überholbahnhof (Bbf) Sachsenwald
16b: Einbau eines mittigen Überholgleises auf Höhe Krabbenkamp
Mit dem Bau der S-Bahn nach Nauen ist der Abschnitt zwischen Büchen und dem Abzw. Allermöhe der am stärksten belastete der ganzen Strecke. Genau hier gibt es auf 23 km Länge zwischen Schwarzenbek und Nettelnburg keine einzige Ausweichstelle, was der größte Abstand der Gesamtstrecke ist. Um diesen Umstand zu beheben, sollte auf Höhe des Reinbeker Stadtteuils Krabbenkamp ein mittiges Überholgleis eingebaut werden (mehr ist auf Grund der Platzverhältnisse nicht machbar), sowie ein großer, 4-gleisiger Bbf „Sachsenwald“ errichtet werden. An beiden Stellen könne so Güterzüge von Personenzügen überholt werden, oder außerplanmäßig im Verspätungsfall der RV vom FV.
17: Überwerfungsbauwerk am Abzw. Allermöhe (Ausfädelung Güterverkehr)
Am Abzweig Allermöhe verlässt der Güterverkehr aus Hagenow die Strecke und kreuzt dabei das Gegengleis. Durch ein Überwerfungsbauwerk soll dies verhindert werden.
18a: Überwerfungsbauwerk auf Höhe Tiefstack zur hochkapazitiven Umstellung auf Gleiswechselbetrieb und Ausfädelung Oberhafenkurve
18b: Verlängerung der Oberhafenkurve vom Abzw. Rothenburgsort bis Tiefstack (1-gleisiger Neubau einer Brücke über die Güterumgehungsbahn)
18c: 2-gleisiger Ausbau Abzw. Rothenburgsort → Üst Berliner Tor
Zwischen dem Abzw. Rothenburgsort und der Üst Berliner Tor ist die Strecke eingleisig. Im BVWP ist eine Verkürzung des eingleisigen Abschnitts vorgesehen, die Nicht-Sinnhaftigkeit einer durchgehende Zweigleisigekeit wird damit begründet, dass zwischen Berliner Tor und Hamburg Hbf im Gegensatz zum Rest der Strecke im Gleiswechselbetrieb statt im Richtungsbetrieb gefahren wird, weshalb eine eingleisige Stelle am Übergang der beiden Betriebe kein Problem sei.
Dies ist jedoch noch ganz Richtig: Mit einem Überwerfungsbauwerk könnte ein hochkapazitiver Übergang vom Gleiswechselbetrieb zum Richtungsbetrieb realisiert werden, ohne einen eingleisigen Engpass zu schaffen. Gleichzeitig könnte mit dem selben Überwerfungsbauwerk die eingleisige Oberhafenkurve, die zu Gleis 11-14 des Hamburger Hbf führt, kreuzungsfrei ausgefädelt werden.
19: Errichtung eines 3-gleisigen Pbf Hamburg-Berliner Tor
Die unter Punkt 14 erwähnte RB Hamburg-Büchen sollte zur Entlastung des Hamburger Hbf einen zusätzlichen Halt am Berliner Tor einlegen, da viele innerstädtische Linien der S- und U-Bahn bereits hier erreicht werden können. Die Station sollte 3-gleisig errichtet werden, so dass ggf. HVZ-Verstärkerzüge hier auch ihren End- bzw. Ausgangspunkt haben könnten.
P.S.: Andere haben auch schon Vorschläge in diese Richtung gemacht: https://extern.linieplus.de/proposal/abs-hamburg-berlin-250-300-km-h/ - nur auf Vmax bedacht, dort weitgehender, sehr viel unkonkreter https://extern.linieplus.de/proposal/250-kmh-hamburg-berlin/ - nur auf Vmax bedacht, dort weitgehender, unausgereift https://extern.linieplus.de/proposal/sfs-dergenthin-kuhblank/ - Nur Umfahrung Wittenberge, deutlich weiträumiger als nötig.Uicons by Flaticon
