2 Kommentare zu “Wuppertal: Buslinie Vohwinkel – Lüntenbeck

  1. An sich kein schlechter Vorschlag, auch die neuen Erschließungen in Vohwinkel. Das gute an der Linie wäre ja, das die Nachfrage in Vohwinkel warscheinlich groß genug sein wird um die Linie zu rechtfertigen; die Nachfrage in Lüntenbeck müsste sich dann erstmal entwickeln.

    Aber der Weg Richtung Elberfeld ist dadurch natürlich sehr umständlich, und auch wenn Vohwinkel näher liegt, ist die Innenstadt und der Hbf warscheinlich trotzdem das wichtigste Reiseziel. Gerade mit Blick auf den Weihnachtsmarkt sehe ich das kritisch, die Erschließung aus Elberfeld zu verschlechtern. Ob wirklich jemand den Bus in Lüntenbeck nimmt, um dann erst über Bruch oder Vohwinkel Bf wieder nach Elberfeld reinfahren zu können, halte ich für unwahrscheinlich. Wenn man eine gescheite Nachfrage haben will, müsste man eine Lösung finden die sowohl die Richtung Vohwinkel als auch Elberfeld abdeckt.

    Könnte man nicht die Linie auf dem alten Linienweg bis Sonnborner Str, dann von dort aus über die A46 und dann auf deinen vorgeschlagenen Linienweg führen? Die Fahrzeit verlängert sich, aber die Anbindung nach Elberfeld verschlechtert sich nicht (zumal ja der T629 dann wegfallen würde). Wenn man den Bus dann Vohwinkel so anfahren lässt, dass er Anschluss an den RE4 & RE13 und die RB48 hat (was ja im halbstundentakt machbar wäre) hätte man alle wichtigen Ziele abgedeckt.

    Eine Frage noch: Ist diese Stichfahrt in die Industriestraße so wichtig? Da geht ja immerhin Zeit für verloren.

     

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Aber der Weg Richtung Elberfeld ist dadurch natürlich sehr umständlich, und auch wenn Vohwinkel näher liegt, ist die Innenstadt und der Hbf warscheinlich trotzdem das wichtigste Reiseziel. Gerade mit Blick auf den Weihnachtsmarkt sehe ich das kritisch, die Erschließung aus Elberfeld zu verschlechtern. Ob wirklich jemand den Bus in Lüntenbeck nimmt, um dann erst über Bruch oder Vohwinkel Bf wieder nach Elberfeld reinfahren zu können, halte ich für unwahrscheinlich. Wenn man eine gescheite Nachfrage haben will, müsste man eine Lösung finden die sowohl die Richtung Vohwinkel als auch Elberfeld abdeckt.

      Da hast du recht, die Lüntenbeck ist wirklich nicht gut angeschlossen. Ich hatte mir überlegt und auch vorgeschlagen, die 619 vom Nützenberg aus zu verlängern. Allerdings wären selbst Solobusse viel zu groß für den kleinen Tunnel am Heuweg, sodass Midibusse die einzige Lösung sind – die 619 ist aus meiner Erfahrung nicht so gut nachgefragt, weil sie als einzige Aufgabe hat, den Nützenberg an den Hbf anzubinden. Mit der Verlängerung würde die Nachfrage deutlich zunehmen bzw. während des Weihnachtsmarktes sogar ausgelastet werden, aber zu letzterem kann man die 619 gerne verstärken.

      Könnte man nicht die Linie auf dem alten Linienweg bis Sonnborner Str, dann von dort aus über die A46 und dann auf deinen vorgeschlagenen Linienweg führen? Die Fahrzeit verlängert sich, aber die Anbindung nach Elberfeld verschlechtert sich nicht (zumal ja der T629 dann wegfallen würde). Wenn man den Bus dann Vohwinkel so anfahren lässt, dass er Anschluss an den RE4 & RE13 und die RB48 hat (was ja im halbstundentakt machbar wäre) hätte man alle wichtigen Ziele abgedeckt.

      Du meinst, der Bus fährt nach dem Industriegebiet den Sonnborner Bahnhof (wegen der S8 und S9) und die Sonnborner Straße (wegen der Schwebebahn) an? Also so wie die 629 damals? Das wäre eine sehr sinnvolle Idee, da man so noch früher zum Hbf umsteigen könnte – für Düsseldorf und Köln würde der Vohwinkeler Bahnhof natürlich weiterhin angefahren werden.

      Eine Frage noch: Ist diese Stichfahrt in die Industriestraße so wichtig? Da geht ja immerhin Zeit für verloren.

      Da hast du recht, ich hatte mich am alten Fahrplan der 629 orientiert und da war die Stichfahrt mit eingebaut. Ich kann diese aber gerne entfernen, wenn du möchtest.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.