U4 Ost Erweiterung

 

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Beschreibung des Vorschlags

Hallo, 

mit der U Bahn zum Horner Geest besteht eine sehr gute Möglichkeit die U4 nach Jenfeld und Rahlstedt zu verlängern. Laut der Hochbahn ist eine Verlängerung nach Jenfeld schon angedacht und auch mit dem wissen im Hinterkopf geplant worden, jedoch reicht dies nicht. Weiter nach Tonndorf/Rahlstedt gibt es viele Großsiedlungen die fast alle von dem U/S Bahn Netz abgeschnitten sind. 

Diese Verlängerung der U4 bietet eine erschließung des Osten hamburgs, der sehr Vernachlässigt wird. Es werden durch diese Verlängerung die Stadtteile Jenfeld, teile von Tonndorf, und Hamburgs Größter Stadtteil Rahlstedt an das U Bahnnetz angeschlossen, was auch zur Entwicklung und Aufwertung der Stadtteile führen wird. Außerdem werden 80.000-100.000 Menschen an das U Bahnnetz angeschlossen. Wenn man diese Nummer proportional mit der Strecke zur U5 vergleicht, dann bringt diese Erweiterung genau so viele Menschen eine U Bahn näher wie die ganze U5!

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10 Kommentare zu “U4 Ost Erweiterung

  1. Hallo, danke für den Vorschlag auf jeden Fall. Erweiterungen der U4 bis Jenfeld über Dringsheide sind ja wie du schreibst auch offiziell angedacht und auch aus meiner Sicht sinnvoll. Sie darüber hinaus weiter zu führen könnte man erwägen, aber ich halte die Idee hier für etwas problematisch.

    Zum einen ist der Charakter der Linie in deinem Vorschlag nicht ganz klar. Im Raum Rahlstedt-Ost hat sie zunächst den Charakter einer Radiallinie, wird dann zum Zubringer zur S4, verläuft danach eher tangential durch Jenfeld nach Süden und erst dann wieder Richtung Innenstadt. Letztlich dürfte es für Fahrgäste aus den letzten Haltestellen mit Ziel Innenstadt möglicherweise attraktiver sein, Am Pulverhof in die S4 umzusteigen als zunächst über Jenfeld und Horn zu fahren.

    Zweitens ist die Trassierung, so wie hier eingezeichnet fast unmöglich zu bauen, denn die Kurven sind sehr eng. Das müsste also noch etwas korrigiert werden. Denk dran, dass auch noch fahrbare enge Kurven dennoch niedrige Geschwindigkeiten erzwingen, was die Problematik, die ich im ersten Absatz angerissen habe, leider verstärkt (die S4 wäre einfach attraktiver für viele Rahlstedter).

    Drittens besteht bei einer Führung nach Rahlstedt grundsätzlich die Gefahr, dass der S4, die ja für einiges an Geld neu eingerichtet wird, Fahrgäste abgegraben werden. Das ist auch schon bei einer Endhaltestelle Jenfeld ein Problem. Zwar sind einige Wohnquartiere, vor allem an der Kielkoppelstraße durchaus ein gutes Stück von S4-Haltestellen entfernt und würden daher grundsätzlich Kandidaten für einen näheren Schnellbahnanschluss darstellen, allerdings befinden sie sich meist an der Siedlungsgrenze, so dass ein großer Teil des Haltestelleneinzugsbereiches einfach unbewohnte Felder währen. Ich habe also große Zweifel, ob diese Strecke wirtschaftlich sein könnte.

    Zumindest würde ich darüber nachdenken, die Strecke östlich von Jenfeld bis zum Raum Kielkoppelstraße konsequent oberirdisch zu bauen. Das verstärkt zwar die Problematik der dünn besiedelten Einzugsbereiche, ist aber vielleicht wegen der kürzeren Tunnelstrecke, deutlich geringeren Kosten und direkteren Trassierung dennoch lohnenswert.

    1. Hallo,

      erstmal vielen dank das Sie sich für den Kommentar zeitgenommen haben.

      Ich habe diese Linie extra so entworfen, sodass sie im Rahlstedter Raum eher als Zubringer zur S Bahn Am Pulverhof dient und auch nach Jenfeld über Horn in die Innenstadt fährt, weil 1. wie sie es schon gesagt haben eine S Bahn für viele Menschen das bessere Nahverkehrsmittel ist und ich so bewusst die Haltestelle Am Pulverhof miteingebaut habe um genau so ein Umstieg zu ermöglichen. 2. Wie sie bestimmt wissen fehlt es in Hamburg enorm an Querverbindungen, wo diese Linie als Verbindung zwischen zwei Bevölkerungsreichen Stadtteilen z.B zur Aufwertung und eines besser erschlossenen Netzes helfen kann.

      Der Charackter dieser Linie spielt in meinem Augen aber keine Rolle. Es gibt viele U Bahn Linien (wie z.B. die U7 in Berlin) die nicht den Charackter einer Typischen U Bahn Linie verfolgen.
      Um der S4 keine Konkurrenz zu machen muss diese Linie (wenn sie Jenfeld erschließen möchte) so gebaut werden muss.

      Das Einzugsgebiet von den Stadtionen ist klein aber dennoch Relevant. Die Großlohe besitzt mit 6.000 Einwohner eine Größe, die es durch aus erlaubt einen Schnellbahnanschluss zu besitzen. Durch diese U Bahn könnte auch die Wohngegend attraktiver machen, wodurch folglich mehr Menschen in das Gebiet ziehen können.

      Mit der Trassenführung haben sie natürlich recht, die Kurven habe ich in der Tat etwas Vernachlässigt, das überarbeite ich nochmals.

      1. Die Kurven sehen jetzt besser aus, sind aber wirklich immer noch sehr eng. Gerade die 250°-Kurve bei Am Pulverhof würde man so nicht bauen. Zum Vergleich: Die Richtlinie U-Bahn-Trassierung sieht einen Mindestradius von 240 m bei verminderter Geschwindigkeit vor und mindetens 303 m für 80 km/h.

        Wenn diese Haltestelle unbedingt so angebunden werden soll, dann wahrscheinlich eher über Kopfmachen und Fahrtrichtungswechsel wie in Blankenese.

        Ich habe diese Linie extra so entworfen, sodass sie im Rahlstedter Raum eher als Zubringer zur S Bahn Am Pulverhof dient […] fehlt es in Hamburg enorm an Querverbindungen, wo diese Linie als Verbindung zwischen zwei Bevölkerungsreichen Stadtteilen z.B zur Aufwertung und eines besser erschlossenen Netzes helfen kann.

        Wenn eine Linie eine Querverbindung darstellen soll, muss sie das aus meiner Sicht auch konsequent sein und nicht wie hier Zubringer-, Tangential-, und Radialfunktion vermischen.

        Der Tangentialabschnitt dieser Linie ist so kurz (<3 km), dass ein Zeitvorsprung gegenüber Straßen-ÖV (Bus und Straßenbahn kaum erreichbar sein dürfte. Wahrscheinlich ist auch das Fahrrad auf so einer kurzen Strecke schneller.

        Der Charackter dieser Linie spielt in meinem Augen aber keine Rolle. Es gibt viele U Bahn Linien (wie z.B. die U7 in Berlin) die nicht den Charackter einer Typischen U Bahn Linie verfolgen.

        Die U7 in Berlin wechselt ihre allgemeine Richtung allerdings nicht, sondern verläuft recht direkt von West nach Südost. Da sie u.a. den Kurfürstendamm und Fehrbelliner Platz erreicht und ihr Anfang und Ende in Vororten nimmt, darf man sie, denke ich, auch getrost als klassische Durchmesserlinie einstufen.

        Das Einzugsgebiet von den Stadtionen ist klein aber dennoch Relevant. Die Großlohe besitzt mit 6.000 Einwohner eine Größe, die es durch aus erlaubt einen Schnellbahnanschluss zu besitzen.

        Im 500 m Radius um Großlohe herum leben etwa 2.800 Einwohner, da sind einige andere Haltestellen, z.B. Sohrenkoppel stärker. Um die Haltestelle Jenfeld Zentrum sind das über 6.100. Ich denke auch, dass ein direkterer Schnellbahnanschluss für einige Gebiete in Rahlstedt schon sinnvoll wäre (nur nicht unbedingt bis Großlohe), er müsste aus meiner Sicht aber eben deutlich direkter und schneller sein, und kein Zubringer zur S4.

  2. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Haarnadelkurve wie von Dir gezeichnet für eine U-Bahn technisch machbar ist.

    Bis Jenfeld ist die Strecke sinnvoll und entspricht ja auch weitestgehend den offiziellen Überlegungen, danach wird Deine Strecke aber etwas wirr.

     

  3. Die grundsätzlich Idee ist gar nicht schlecht, allerdings folgende Anmerkungen:

    1. Es gibt bereits mehrere Vorschläge in diese Richtung, diese bitte verlinken und Vorteile der eigenen Variante erklären.

    2. Die Haltestelle Rodigallee (Mitte) würde ich weglassen, hier sehe ich eher Potenzial für eine mögliche Straßenbahn aus Wandsbek kommend.

    3. Möglicherweise könnte Rahlstedt mehr von einer direkten U-Bahn über Schöneberger Straße und Sorenkoppel mehr profitieren. Hier würde ich für eine Station Berliner Platz bereits auf der Schöneberger Straße tendieren, außerdem würde ich lieber eine Station Hüllenkamp bauen. Die Haltestelle Jonni-Schacht-Weg finde ich gut platziert, allerdings könnte man die Station Sorenkoppel noch an die Kreuzung Am Sooren/Schimmelreiterweg verlegen. Ich betrachte die Übergangsmöglichkeit zur S-Bahn aber als sinnvoll und die S4 bindet ja auch ein paar andere Ziele als eine mögliche U4 an.

    1. Die Sache ist die: Rahlstedter, die Ziele entlang der S4 besuchen möchten, würden im Regelfall einfach einen Bus zu einer S4-Haltestelle nehmen und dann dort einsteigen – oder auch einfach zu Fuß gehen.

      Eine ansonsten radiale U-Bahnlinie sollte aber nur für einen Umstieg zu einer Linie, die ja grob in die gleiche Richtung verläuft, nicht für den Großteil ihrer Fahrgäste indirekter und langsamer werden.

      Eine Option wäre vielleicht wie gesagt, die Verbindung zur S4 am Bhf Rahlstedt umzusetzen und von da aus mit einer aufgeweiteten (und schnell befahrbaren) Kurve über Großlohe Richtung Jenfeld zu bauen. Das würde den Umstieg erhalten, die allermeisten Menschen entlang der Linie würden aber direkt und schnell Richtung Innenstadt geleitet werden.

      1. Den Endpunkt am Bf. Rahlstedt zu machen, ist vielleicht fahrgasttechnisch gut, aber es sorgt für einen riesigen Bogen hinter Großlohe. Ich weiß nicht, ob sich das so lohnt. Übergang in Rahlstedt ist vielleicht eher für eine theoretische U5-Verlängerung möglich.

        1. Ja, dadurch verlängert sich die Tunnelstrecke. Aber da wir dadurch den Abstecher bis zu Am Pulverhof einsparen können und stattdessen direkt der Schöneberger Str. folgen (wie von dir vorgeschlagen) sollte die zusätzlich benötigte Strecke <1 km lang sein.

          Rahlstedt Bhf ist ja auch ein deutlich attraktiveres Ziel. Und tatsächlich entstehen die meisten Kosten beim U-Bahnbau nicht durch Tunnel, sondern die unterirdischen Haltestellen – und deren Zahl würde sich wohl eher verringern als erhöhen.

          Übrigens: Wenn man tatsächlich eine U5 über Farmsen nach Rahlstedt annimmt, könnte dort eine Gleisverbindung zwischen beiden Linien entstehen, möglicherweise mit bahnsteiggleichem Umstieg.

        2. Übergang in Rahlstedt ist vielleicht eher für eine theoretische U5-Verlängerung möglich.

          Da hatte ich mal einen Vorschlag zu erarbeitet, der könnte natürlich auch über S Rahlstedt hinaus verlängert werden. Das Ganze dann idealerweise eingefügt in eine neue Tangential-Verbindung, wie sie im Hamburger Schienennetz bislang fehlt.

          Mir gefällt an dem Vorschlag oben nicht, dass er zu viel auf einmal will. U4 verlängern und Jenfeld anbinden – gut! Die neue S4 mit dem restlichen Bahnsystem im dichtbesiedelten Osten von HH zu verknüpfen – auch gut. Rahlstedt besser zu erschließen -natürlich auch gut! Aber das alles mit einer U-Bahn – Strecke, die sich im Zickzack samt Haarnadelkurven durch die Gegend windet, halte ich weder für zielführend noch für wirtschaftlich!

          Jenfeld wäre ein sinniger Endpunkt der U4, eine Erschließung Rahlstedts samt S-Bahn – Verknüpfung sollte über eine zu verlängernde U5 geschehen.

           

          1. Als sinnig würde ich sonst eine direkte Führung Deiner Strecke vom Berliner Platz zum Jonni-Schacht-Weg entlang der Schöneberger Str. ansehen, damit würden die Siedlungsschwerpunkte Jenfeld, Hohenhorst und Großlohe gut erschlossen. Eine verbindung zwischen U und S-Bahn ist eher was für einen Bus, oder eben eine Tram.

            Außerdem währe es gut, wenn Du im Titel noch HH ergänzen könntest, es gibt ja mehrere U4 ist D.

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