S-Bahn Hamburg: Elbtunnel Altona Moorburg

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Beschreibung des Vorschlags

Hintergrund:

Die Strecke über Wilhelmsburg ist überlastet, vor allem die S-Bahn Linien S3 und S31 sind stark ausgelastet.

Und wenn es eine Störung gibt, existiert aktuell keine Alternative.

Um Altona zu erreichen, muss zunächst die Hamburger Innenstadt durchquert werden, insbesondere der Hbf wird so noch stärker belastet.

Alle diese Probleme würden durch einen neuen S-Bahn Tunnel gelöst. Die Kapazität über die Elbe hinweg würde verdoppelt und die neue Strecke würde eine Umfahrungsmöglichkeit schaffen, wenn die andere Strecke gesperrt ist.

Außerdem verkürzt sich die Fahrzeit nach Altona deutlich.

 

Infrastruktur:

Im Süden würde die Strecke aus Richtung Harburg kommend mittig aus der bestehenden S-Bahn Strecke ausfädeln und oberirdisch bis zum neuen Bahnhof Moorburg-Altenwerder parallel zu der Güterstrecke verlaufen. Dabei würde auch der neue Haltepunkt Neuwiedenthal-Ost eingerichtet. Außerdem gäbe es eine Verbindungskurve aus Richtung Neuwiedenthal, die aber zum größten Teil unterirdisch verlaufen müsste.

Nördlich von Moorburg-Altenwerder würde der eigentliche Tunnel beginnen, der fast durchgehend aus zwei per TBM gebauten Röhren bestehen würde. Im Verlauf des Tunnels würde die neue Haltestelle Zollamt Waltershof entstehen, die in ca. 20m Tiefe liegen würde.

Nördlich der Elbe würde der Tunnel steil ansteigen (mit 40 ) und dann über ein neu zu bauendes unterirdisches Verzweigungbauwerk in den bestehenden S-Bahnhof Altona einmünden.

Das Verzweigungsbauwerk wäre der aufwändigste Teil der Strecke, hier müsste in offener Bauweise und auch teilweise bergmännisch gearbeitet werden. Gebäude würden hier allerdings nicht unterfahren, sondern nur im südlich anschließenden TBM Tunnel.

Der Vorteil wäre jedoch, dass in Altona kein neuer Bahnsteig gebaut werden müsste.

 

Unterschiede zu bisherigen Vorschlägen:

Bisher gab es diese Vorschläge: 

https://linieplus.de/proposal/elbtunnel-hamburg-altona/

https://linieplus.de/proposal/hannover-hamburg-y-trasse/

Beide Tunnel würden dem Fernverkehr und Regionalverkehr dienen und nicht der S-Bahn. Außerdem wäre bei beiden Tunneln ein neuer Tiefbahnhof in Altona sowie neue Rampen nötig, die oberirdisch an die Bestandsstrecken anschließen. Insbesondere für die Rampen ist aber kaum noch Platz, da genau dort neue Wohnungen gebaut werden sollen.

Bei meinem S-Bahn Tunnel könnte in Altona der bestehende S-Bahnhof genutzt werden und es bräuchte in Altona auch keine zusätzlichen Rampen.

Die S-Bahnhöfe Moorburg-Altenwerder und Zollamt Waltershof wären auch völlig neu und kamen in keinem bisherigen Vorschlag hier vor.

 

Unterschiede zur Skizze von Frank Wiesner (davon habe ich erst anschließend erfahren):

– Ausfädelung aus den mittleren Gleisen in Altona, anstatt aus den äußeren Gleisen.

– Andere Lage der Gleise, längerer Tunnel

– Eigene S-Bahn Gleise anstatt Nutzung der Hafenbahn

– Andere Lage der Station Waltershof

– keine Station Bostelbek, stattdessen unterirdische Verbindungskurve aus Richtung Neugraben

https://www.frank-wiesner.de/startseite/ideen/s33-mit-elbtunnel/

 

Bedienung:

– S11 (neuer Verlauf): Hamburg-Harburg <> Poppenbüttel [über Harburg Rathaus, Zollamt Waltershof, Altona, Dammtor, Hbf, Barmbek]

– S30 (neu): Stade <> Elbgaustraße [über Neuwiedenthal, Zollamt Waltershof, Altona, Diebsteich]

 

Im Abschnitt Blankenese <> Altona würde statt der S11 die S31 oder S32 fahren.

 

Metadaten zu diesem Vorschlag

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22 Kommentare zu “S-Bahn Hamburg: Elbtunnel Altona Moorburg

    1. In meinem Beitrag im Forum, den ich quasi gleichzeitig angelegt habe, habe ich auch schon ähnliches dargestellt: Züge aus Stade/Cuxhaven (Regio) fahren durch den Elbtunnel nach Altona, in Altona endende Züge können dann durch den Tunnel nach Harburg fahren, zudem kann es auch eine Ringlinie geben. Dafür war meine Idee weniger auf S-Bahnen als auf RBs, REs und den FV ausgelegt, bin mal auf das Konzept hier gespannt.

        1. Alles klar.

          Dann würde ich statt der alten 11 die 31 hinschicken, weil sie ja nun die 3 und die 1 verknüpft (mit Kopfmachen in Altona nehme ich natürlich an, wie die 11 zuvor), und die 30 würde ich dagegen 32, 33 oder 34 nennen, weil sie die Linien Nordwestlich, welche 2(1), 3 und 4 sind, verknüpft. Nach Osdorfer Born würde ich dann keine 32, sondern einfach eine 51 oder so fahren lassen, die man ja bei entsprechendem Ausbau aus Geesthacht oder Lüneburg holen kann. Auf der Verbindungsbahn würden dann 11, 21, 31, eventuell eine 41 und dann eine 51 fahren, im Tunnel nach wie vor 1, 2, 3, 4. Nur die von dir so bezeichnete 30 würde außenrum fahren.

          Bin nur gerade am überlegen, ob man deine beiden Äste nicht auch tauschen könnte, da der Bedarf von Stade Richtung Elbgaustraße vielleicht nicht so hoch ist, und von Harburg nach Poppenbüttel ist man wahrscheinlich über die derzeitige Strecke schneller. Also die 11 von Pop nach Stade (würde ich dann evtl. 13 nennen), die 30 von Har nach Elb (da würde ich schon fast eine neue Nummer nehmen). Naja ich will mal nicht so viel über Zahlen reden, das ist in Hamburg ohnehin nicht ganz leicht, und von Überall in jede Richtung klappt eben auch nicht.

          Tl;dr: Würde die Äste tauschen und andere Nummern vergeben.

          1. Wenn man stattdessen die S31 verlängern würde, würde eine Ringlinie entstehen und der Tunnel in Harburg würde zweimal durchfahren, das wäre für die Fahrgäste verwirrend.

            Die Äste zu tauschen und andere Nummern zu vergeben, dafür bin ich offen.

            Wichtig ist: Im Süden kommt je eine Linie aus Westen und Osten und im Norden muss eine Linie nach Diebsteich und eine auf die Verbindungsbahn führen.

            1. Rein theoretisch kann man die 31 ja tatsächlich zu einer Ringlinie umbauen, dann aber mit anderer Nummer, also z. B. S55 und S56 (vgl. Berlin, da ist es die 40er-Reihe). Dadurch gäbe es dann aber keine zusätzliche Fahrt Richtung Elbgaustraße. Zudem wäre das Problem der Rest-S11 sowie der S32 nicht gelöst. Falls man sich entscheidet, der S4 eine S41 zuzuschlagen, könnte ansonsten die S41 entweder die S11 oder die S30 von Stade übernehmen (oder vielleicht irgendwann eine Linie von Lüneburg, wenn die sich endlich mal auf einen Ausbau einigen können). Ebenso kann über einen dieser Wege auch eine S32 angebunden werden.

  1. Bitte den Vorschlag auch nachvollziehbar begründen. So ist er ein Löschkandidat und kommt auf die Löschliste.

    Wir brauchen keine Vorschläge, bei denen jemand nur eben eine Linie hinmalt, ohne dafür Gründe nennen zu können. Eine Eisenbahnstrecke zu errichten ist schließlich ein großer Aufwand und muss durchdacht sein.

    Bitte erläutere also in den nächsten drei Tagen den Sinn und Zweck dieser Strecke. Falls die Zeit nicht reicht, kannst du den Vorschlag in die Bearbeitungsphase setzen, dann hast du einen Monat Zeit.

    1. Abgesehen von dem von Ulrich genannten, bitte auch bestehende Vorschläge beachten, es gibt nämlich schon einige genau auf dieser Relation, allerdings mit überwiegendem Fernbahnnutzen. Einfach mal in der Suche „Elbtunnel“ eingeben.

      1. Sorry, dass ich bei den Formalien nochmal nachhaken muss: Du hast bestehende Vorschläge immer noch nicht verlinkt und die die Unterschiede deines Vorschlags beschrieben. Da die Strecke ja offenbar eine reine S-Bahn-Strecke mit Stromschiene werden soll, kannst du auch gut die entsprechende Symbolik verwenden. Sonst sieht dein Vorschlag auf den ersten Blick nahezu exakt genauso aus, wie z.B. dieser.

  2. Hallo,

    mir ist eben eingefallen, dass ich schon mal die Idee hatte Seevetal ans Hamburger S-Bahn-Netz anzuschließen und dafür ist dein Vorschlag sogar sehr nützlich, da er es erlauben würde die S-Bahnen aus Seevetal über den Harburger S-Bahn-Tunnel zu führen und dann sozusagen über Altona Richtung Hamburg Hbf. Entsprechend habe ich den Elbtunnel bei mir verlinkt. Wenn du willst kannst du meine Idee einer S-Bahn nach Seevetal auch bei dir verlinken.

  3. Prinzipiell sollte perspektivisch eine zusätzliche Elbquerung kommen. Ob diese dann wirklich als S-Bahn mit Stromschiene kommen muss, sei dahin gestellt.

    Ich denke, dass von den drei vorgeschlagenen Bahnhöfen höchstens 2, vermutlich eher nur einer, realisiert werden sollten. Der Bahnhof in Waltershof in 20 m Tiefe macht aus meiner Sicht nicht viel Sinn. Dort ist „nur“ Hafen. So viele Pendler arbeiten da nicht um einen solch teuren unterirdischen Bahnhof zu rechtfertigen. Da müsste man als Stadt Hamburg den Ort schon richtig touristisch ausschlachten, wenn z.B. irgendwann die Köhlbrandbrücke nicht mehr für die Autos genutzt wird (wenn dann der neue Tunnel kommen sollte) und man dort eine riesige Aussichtsplattform draus macht. Alles aber eher Zukunftsklänge.

    Auch der Bahnhof in Neuwiedenthal-Ost ist einerseits noch zu nah am Neuwiedenthaler Bahnhof und andererseits liegt östlich davon gar keine Wohnbebauung mehr. Dadurch das dieser Bahnhof oberirdisch ist, werden sich die Kosten vermutlich im Rahmen halten. Einen richtigen verkehrlichen Mehrwert ergibt sich nur für die Beschäftigten im nahen Verkehrsgebiet und der äußerste Osten Neuwiedenthals. Beides ist aber auch schon gut über die Buslinie 251 angebunden.

    Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach den Bahnhof in Moorburg zu bauen und verkehrlich gut in das Busnetz einzubinden. Hier könnte ein echter verkehrlicher Mehrwert entstehen.
    Die Linie 251 könnte bis hierhin verlegt werden und würde dann alles zwischen Moorburg und Neuwiedenthal erschließen können. Dann bräuchte es auch nicht Neuwiedenthal-Ost und der Bahnhof in Moorburg ist bei den Fahrgastzahlen nicht nur von den wenigen Einwohnern im direkten Umfeld abhängig. Das könnte aber genauso gut der große Nachteils dieses Bahnhofs sein. Umso wichtiger hier attraktive Umsteigeverbindungen zu schaffen.
    Es ist von allen drei Bahnhöfen nämlich der einzige Bahnhof der wirklich zusätzliche Umsteigeverbindungen (S-Bahn zu 157 Richtung Seehäfen Harburg und Altes Land; 146 Richtung Finkenwerder) schafft. Man könnte hier auch eine neue Linie nach Waltershof starten lassen (oder die 451 hierhin verlängern), das sollte ausreichend sein für die verkehrlichen Belange dort.

  4. Noch eine andere Anmerkung habe ich: Muss es zwingend ein östlicher Bogen sein? Weiter westlich könnte ein Tunnel parallel zur Autobahn verlaufen, die Unterquerung des Köhlbrands (>10m glaube ich) würde nicht mehr benötigt und durch die zusätzliche Führung unter Land können die Aufstiegsrampen bereits eher beginnen und der Tunnel eventuell verkürzt werden (bzw. ein längerer Teil einfacher hergestellt werden, z. B. in offener Bauweise).

      1. Naja man müsste direkt danach Richtung Westen. Aber ja, jetzt wo ich nochmal draufgeschaut habe, könnte das recht eng werden. Auch wenn man statt mittig von den äußeren Gleisen kommt wirds bestimmt nicht besser, weil das Gleis nach Norden ja trotzdem unter dem Tunnel durch muss.

  5. Diese Idee ist bis auf ein paar Abänderungen plagiiert.

    Die Abänderungen verursachen einen wesentlich größeren Bauaufwand für die Einfädelung in Altona, sowie eine Kollision mit dem in Planung befindlichen Köhlbrandtunnel.

    1. Nein, es gibt keine Konflikt mit dem Köhlbrandtunnel, denn in dem Bereich wäre der Köhlbrandtunnel noch gar nicht so tief. Der S-Bahn Tunnel könnte darunter verlaufen. Je nach finaler Lage des Köhlbrandtunnels könnte man den S-Bahn Tunnel auch 50m weiter westlich und etwas tiefer verlaufen lassen, dann passt es auf jeden Fall.

    2. Dann müssen in jedem Fall mindestens auch die offiziellen Planungen verlinkt und maßgebliche(!) Unterschiede beschrieben werden. Wenn es diese nicht gibt, dann ist dieser Vorschlag tatsächlich unnötig und kann gelöscht werden.

      1. Sorry, aber hast du dir diese „Planungen“ mal angeschaut? Die sind ja interessant, aber von „Offiziellen Planungen“ ist das extrem weit entfernt, das sind nur Ideen von einem einzigen SPD Politiker.
        Aber ich kann trotzdem gerne noch die Unterschiede dazu ergänzen.

        1. Okay, Planungen ist vielleicht das falsche Wort, wichtig ist es aber immer bereits bestehende „Ideen“ zu verlinken, egal ob sie bereits auf dieser Webseite oder in externen Quellen zu finden sind. Sicher übersieht man schnell was, gerade was externe Quellen angeht, kann man ja mit einer kurzen Google-Suche (die man aber schon stets bemühen sollte) auch nicht immer alles finden, daher hier ja auch nur ein freundlicher Hinweis. Diesen sollte man aber schon befolgen, da neben einer unnötigen Doppelung eben auch schnell eine Plagiatsvorwurf entstehen könnte.

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