Paris Verbindung der Bahnhöfe Montparnasse – Gare de Lyon

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Beschreibung des Vorschlags

Zur Schaffung einer schnellen Umsteigeverbindung zwischen den Parises Bahnhöfen Montparnasse und Gare de Lyon habe ich eine neue U-Bahnlinie entworfen. Die betriebliche Basis dafür bafür bildet die bisherige Linie 3bis zwischen Porte des Lilas und Gambetta. 

Im Norden wird die Linie von Porte des Lilas bis Pantin (RER E) und Aubervilliers (U3) verlängert. Dadurch entsteht eine Tangente im Osten, die Verkehre Richtung Gard de Lyon vom Zentrum ableitet.

Südlich von Gambette führt die neue U-Bahn zum Gare de Loyn und Gare d’Austerlitz. 

Ab hier erfüllt die neue U-bahn eher die Funktion einer schnellen Südtangente zwischen den Bahnhöfen Gare de Lyon / Austerlitz und Montparnasse.  Dewegen hält sich die Zahl der Zwischenbahnhöfe auch etwas in Grenzen. an der Kreuzung mit der U7 (Les Gobelins) sind leider ein paar Meter Fußweg erforderlich.  InMontparnasse ist dies zur U4 und U12 ebenfalls der Fall.

Westlich von Montparnasse wird die neue U-Bahn dann noch bis zur RER C am Seineufer (Haltestelle Javel) verlängert, so dass auch von dort die Tangentenfunktion gut erfüllt wird. 

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9 Kommentare zu “Paris Verbindung der Bahnhöfe Montparnasse – Gare de Lyon

  1. Zur Schaffung einer schnellen Umsteigeverbindung zwischen den Parises Bahnhöfen Montparnasse und Gare du Nord habe ich eine neue U-Bahnlinie entworfen

    Meinst du Gare de Lyon? Der Gare du Nord wird jedenfalls nicht erreicht.

  2. Was sollen denn diese Us?

    Die 6 (und 10) sind eine der unwichtigsten Metrolinien in Paris, sie brauchen wohl eher keine parallele Linie.

    Von Montparnasse nach Gare der Lyon bzw Austerlitz fährt Bus 91. Oder man nimmt die 6 und geht dann zu Fuß.

    1. Die 6 (und 10) sind eine der unwichtigsten Metrolinien in Paris, sie brauchen wohl eher keine parallele Linie.

      Steile These! Die Linie 10 ist tatsächlich nicht so stark frequentiert, aber die Linie 6 ist teilweise sehr überlastet. Vorallem der Abschnitt Bir-Hakeim – Montparnasse, noch mehr Montparnasse – Denfert-Rochereau sind komplett überlastet. Tatsächlich wäre ein Tunnel parallel zur M6 zum Teil ziemlich sinnvoll.

      Von Montparnasse nach Gare der Lyon bzw Austerlitz fährt Bus 91. Oder man nimmt die 6 und geht dann zu Fuß.

      Sehr schlechte Lösung. Die Busse der Linie 91 sind für eine schnelle Verbindung eher ungeeignet. Die Kombi aus M6+Fuß ist auch sehr langsam, vorallem dass Fußwege mit Koffern eher gemieden werden.

  3. Über die offene Straße zu Fuß gehen oder mit dem Bus zu fahren empfinde ich jetzt nicht als adäquaten Umstieg zwischen zwei Fernbahnhöfen….

     

    Die U-Bahn dient nicht der Entlastung der 6 oder 10, sondern hat eine eigene, heute nicht vorhandene Verkehrsfunktion.

    1. Über die offene Straße zu Fuß gehen oder mit dem Bus zu fahren empfinde ich jetzt nicht als adäquaten Umstieg zwischen zwei Fernbahnhöfen…

      In Paris denkt man anders. Der Bus ist ein beliebtes Verkehrsmittel in der Pariser Bevölkerung – gerade bei Familien mit Kinderwagen und Koffern! Zu Fuß gehen ist in einer kompakten Stadt wie Paris ebenfalls absolut normal und akzeptiert. Für Gebrechliche, Schwangere und anderweitig körperlich beeinträchtigte gibt es Taxis.

       

      Zumal der Fußweg zwischen Bercy M6, M14 und Gare de Lyon wirklich kurz ist. Deine Linie müsste in Gare de Lyon tief unter der Erde halten – von dort zu den Kopfbahnsteige zu gelangen, dürfte nicht weniger aufwendig sein. Für den Weg Bercy M6 – Gare de Lyon (oben) spräche immer noch die geringere Anzahl an Stufen und der schöne Fußweg, für den Weg Gare de Lyon (Bahnsteig Metro gemäß Vorschlag) – Gare de Lyon (oben) höchstens der Witterungsschutz.

       

      Die von dir angesprochene Problematik wird in Paris oder Frankreich nicht als solche empfunden! Man hat die Wahl zwischen Metro/RER, Bus, Taxi, Fußweg oder sich von Freunden bringen zu lassen.

       

      Mit deiner Linie wirst du in der Praxis weder den Modal Split des Umweltverbundes in Paris, noch den Marktanteil der Schiene nennenswert verbessern. Dass Paris keinen Hauptbahnhof hat, ist historisch so gewachsen, aber man hat sich damit arrangiert. Einige TGVs umfahren ja auch Paris.

       

      Zumal sich erstens die Destinationen der Montparnasse- und Austerlitz-Züge teilweise überschneiden (und einige Über-Eck-Verbindungen sind mit Umstieg in Tours oder Orléans möglich), und zweitens der Gare de Bercy wieder mehr Personenverkehr abwickelt – um Gare de Lyon zu entlasten. Und nach Gare de Bercy fährt eben die M6.

       

      Die U-Bahn dient nicht der Entlastung der 6 oder 10, sondern hat eine eigene, heute nicht vorhandene Verkehrsfunktion.

      Ich verstehe die Idee und das „Ärgernis“, dass Gare De Lyon von mehreren Linien (5, 8, 9) umfahren wird. Innerhalb Paris‘ ist der MIV-Anteil am Modal Split aber ohnehin verschwindend gering – und angesichts der Stadtstruktur ist es unwahrscheinlich, dass sich daran etwas ändert. Die Investitionskosten wären gewaltig, ohne dass, siehe oben, der Umweltverbund im Modal Split besser abschneidet. Nicht umsonst wurde die Metro innerhalb Paris‘ seit den 1930er Jahren kaum ausgebaut. Wenn, dann in der Regel nur, um wirklich stark belastete Linien wie die 1 oder 13 zu entlasten.

       

      Der östliche Teil deiner Linie fährt ähnlich wie Bus 61, diese Linie kann bei Bedarf im Takt verdichtet werden: https://www.ratp.fr/plans-lignes/busratp/61

  4. Ich finde es natürlich sehr interessant dass du eine Métro vorschlägst nachdem ich einen RER vorschlug, welcher GMP mit G‘ Lyon und Magenta verbindet. Sogar die Führung ist exakt die selbe. Wieso eine Métro und kein RER? Der RER bietet mehr Kapazitäten und ist schneller, zudem werden neue Verbindungen von Innenstadt in den Speckgürtel geschaffen. Ich finde erste Priorität sollte es sein Transilien in die Innenstadt durchzubinden, anstatt neue Métros zu bauen.

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