10 Kommentare zu “F: Umgehungsstrecke Süd

  1. Zwar gibt es schon eine Regionaltangente West, aber ich denke dass diese Strecke für die Umgehung der Innenstadt sehr nützlich ist, und neue Korridore erschließt.

    Welche neuen Korridore werden denn erschlossen, und insbesondere: wie wichtig sind diese neuen Korridore? Bisher ist die Begründung hier viel zu allgemein, das Erschließen neuer Korridore schaffen eigentlich alle neuen Strecken, egal ob diese sinnvoll sind oder nicht.

    1. Der Fokus liegt darin Menschen aus dem Hochtaunus in den Frankfurter Süden zu befördern, anders als bei der RTW die Fahrgäste aus dem Norden schneller in den Westen bringen sollen. Die wichtigsten Stationen hierbei wären demnach Niederrad und Sachsenhausen, da hier viele Bürostandorte liegen. Der Punkt hierbei ist natürlich, dass nicht viel neu gebaut werden muss, und sich Kosten also in gutem Maße befinden. Zudem sehe ich die hier genannten Punkte als wichtig genug, um Linien nicht in die Innenstadt zu führen, welche das Angebot ohnehin verbessern. Der Bahnhof Rödelheim sollte dann auch eine wichtige Schnittstelle werden.

  2. Im Deutschlandtakt (auch wenn der 3. Entwurf nicht mehr ganz taufrisch ist) findet sich die Planlinie S10 HE, die von Offenbach Hbf kommend via Südbahnhof, Mainbahn und Forsthauskurve eine Direktverbindung nach Niederrad darstellt, von da aus aber via Griesheim und Nied nach Höchst. Könnte eine interessante Tangente sein, da in der Bürostadt in der Tag einige Arbeitsplätze liegen und die Nord-Süd-Verbindung über den Main der westlichen Viertel Frankfurts schlecht ist. Allerdings ohne Halt am Schafhof, das Potenzial wäre mangels Direktverbindung in die Innenstadt gering und hier eine Feinerschließung mit der Tram entlang Großer Hasenpfad (zum Beispiel) deutlich sinniger sein dürfte. (Wo sind da im südlichen Sachsenhausen eigentlich Büros? Das ist ein reines Wohngebiet).

    Die Idee, eine schnelle Direktverbindung vom Hochtaunus in den Frankfurter Süden kann ich durchaus verstehen, dies kann im Falle von Eschborn allerdings trotz Umweg direkt über die RTW erfolgen, Bad Soden kann in Höchst in die geplante Südtangente umsteigen. Bleibt noch Kronberg, wo das ganze in der Tat nicht optimal ist, ob sich die Ertüchtigung der Rebstockkurve allerdings dafür lohnt ist die Frage. Einziges wirkliches neues Ziel ist tatsächlich das Lyoner Viertel, und die Erreichbarkeit ist hier tatsächlich suboptimal, aber ich fürchte, dafür wird es nicht reichen.

    Ein Bahnhalt an der Mainzer Landstraße ist übrigens keine ganz neue Idee, dann aber vmtl. als Regionalhalt, da die S-Bahn-Linien des Kleyerbündels auch langfristig über Griesheim verkehren werden.

    1. Naja aber im Grunde genommen geht es auch vorallem darum, die Kapazitäten in den Hochtaunus langfristig zu erhöhen, und mehr Verkehr in die Innenstadt sehe ich da wirklich nicht, zumal man so auch wesentlich schneller nach Offenbach und Co kommt

      1. Die Idee, eine schnelle Direktverbindung vom Hochtaunus in den Frankfurter Süden kann ich durchaus verstehen, dies kann im Falle von Eschborn allerdings trotz Umweg direkt über die RTW erfolgen, Bad Soden kann in Höchst in die geplante Südtangente umsteigen. Bleibt noch Kronberg, wo das ganze in der Tat nicht optimal ist, ob sich die Ertüchtigung der Rebstockkurve allerdings dafür lohnt ist die Frage. Einziges wirkliches neues Ziel ist tatsächlich das Lyoner Viertel, und die Erreichbarkeit ist hier tatsächlich suboptimal, aber ich fürchte, dafür wird es nicht reichen.

        Die Rebstockkurve zu ertüchtigen ermöglicht auch einen einwandfreien Umleitungsverkehr bei Baustellen bspw. bei Galluswarte, zumal sich Kosten auch wirklich in Grenzen halten

      2. Verstehe ich durchaus, aber auch hier gilt – so einfach wird das nicht. Willst du den westlichen Bahnsteig der Flughafenspange in Niederrad nutzen (nur der hat 96cm), dann sind im Niederräder Südkopf (Hochlage, und hier werden im Rahmen der 3. Niederräder Brücke eh grade neue Gleise verlegt) und im Südbahnhof recht aufwendige Überwerfungen notwendig macht. Was die Übung dann wieder recht teuer macht, und im KNV wird man sich dann nicht nur dann existenten RTW erwehren müssen, sondern auch dem D III-Tunnel der U-Bahn Hauptbahnhof – Niederrad. Sind halt alles recht ähnliche Verkehrsachsen.

  3. Eine auf den ersten Blick deutlich anders ausschauende, beim näheren Hinsehen aber doch grundsätzlich ähnliche Bedürfnisse abdeckende Idee, habe ich hier mal vorgeschlagen. Bei der werden m.E. mehr Potentiale angeschlossen bzw. verbunden, weswegen ich sie bevorzugen würde.

    Die Verbindung vom Südbahnhof nach Niederrad ist bei meiner Idee zwar nicht abgedeckt und dort sehe ich auch durchaus Potenzial, aber (abgesehen davon, dass es deutlich sinnvoller wäre die bestehende S-Bahn-Strecke via Louisa mitzunutzen), könnte man mit einem kleinen Lückenschluss, mindestens genauso gut eine Straßenbahn errichten.

    1. Eine Führung über Louisa wäre sehr viel aufwendiger, da einerseits in Louisa, als auch am Forsthaus Überwerfungsbauwerke notwendig wären. Den östlichen Bahnsteig der Riedbahn kann man nur eingeschränkt nutzen, da, dieser nur eine Einstiegshöhe von 76cm hat, es wäre keine Barrierefreiheit gegeben.

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