BB: RB Konzept für Potsdam mit NBS Nuthestraße

 

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Beschreibung des Vorschlags

Potsdam wächst immer weiter und ist trotzdem recht schlecht mit dem südlichen Berliner Umland vernetzt. Zudem sind selbst nahe Gemeinden wie Michendorf nicht wirklich gut an das Potsdamer Zentrum angebunden. Daher hat Eurozug eine Anbindung dieser Gemeinde vorgeschlagen. Allerdings teile ich nur die Verlegung des Bahnhofs Wilhelmshorst bei der Linienführung. Ich bin da eher auf Intertrains Seite und würde eine NBS entlang der Schnellstraße bauen wollen. Allerdings ist mir auch dieser Vorschlag nicht umfangreich genug ausgearbeitet, bzw. lässt das Ende ziemlich offen. Daher komme ich jetzt mal zu meinem Vorschlag.

Im groben betrifft mein Vorschlag 3 RB Linien: RB 20, RB 21 und RB 22. Ich fange mal mit dem RB 22 an, weil dieser schon heute entlang des BAR führt. So plane ich den Bahnhof Golm umzubauen, sodass es neu ein Mittelbahnsteig ist. Durch diesen Umbau wird ein Kehrgleis direkt hinter dem Bahnhof möglich, wo der RB 22 wenden kann. Auch möchte ich, da greife ich jetzt mal vor, alle Bahnsteige entlang auf mind. 210 m Länge bringen. Das hat den großen Vorteil, dass hier Umleitungen von den großen RE Linien wie RE 1 und RE 2 auch halten können und man für einen späteren Kapazitätsaufwuchs der Linien auch schon ausreichend lange Bahnsteige hätte. Als nächste große Ausbaumaßnahme möchte ich die Ausweitung auf 2 Gleise in der Verbindungskurve hinweisen. So wird ein Nadelöhr beseitigt, welches bei 3 Linien de facto vorhanden ist.

Die nächste größere Ausbaumaßnahme ist dann der Vorschlag von Intertrain, wobei ich seinen optionalen Halt nicht optional sehe, sondern zwingend gegeben. Dort sollen 3 Züge die Stunde fahren, weshalb so eine Art S-Bahn entsteht. Auch möchte ich dann einen 2. Halt bei der Einfädelung in die Strecke nach Dessau kommen soll. Der Bahnhof ist auch etwas besonders. Er soll nämlich doppelstöckig sein und so auch für den RE 7 neu hinzukommen. Beide Bahnhöfe bedeuten eine bessere Erschließung und neue Umstiegsverbindungen in Bus und Straßenbahn. Gerade wenn die Stadt weiter so schnell wächst, ist das sehr wichtig. Die dann kommende Kurve zum BAR soll nur eingleisig entstehen, da hier vorerst nur 2 Züge die Stunde verkehren werden. Daher gehe ich hier kostengünstig ran.

Entlang des BAR gibt es dann noch 2 Bahnhöfe die ich ergänzen möchte. So sollte ein Bahnhof in Großbeeren Süd entstehen, was durch eine Busanbindung bedeuten würde, dass der BER angeschlossen wird und natürlich auch Potsdam. Heute gibt es gerade in Richtung Potsdam keine wirkliche Anbindung. Der Bahnhof bei Mahlow ist auch nur eine Ergänzung um dem dort verkehrenden RB 22 eine Anbindung zu verschaffen. Auch hier ist der BER umständlich angebunden, was mit dem Bahnhof besser wird. Auch die Anbindung an Potsdam ist aus nördlicher Richtung weiterhin nicht so gut. In Rangsdorf soll dann der RB 21 enden. Der RB 22 fährt dann weiter wie bisher nach Königs Wusterhausen. Daher denke ich, dass es hier keinen zusätzlichen Fahrzeugbedarf gibt.

Der gerade erwähnte RB 21 wird von Potsdam an auch über die NBS gelenkt und fährt dann nach Rangsdorf. Dort wird es auch eine Erweiterung geben, in dem dort ein Kehrgleis hinter dem Bahnhof entsteht. Dieses ließe sich dann auch noch für andere Verstärkerfahrten in Richtung Berlin nutzen, da die S2 Verlängerung ja erstmal als unwirtschaftlich gesehen wurde.

Der RB 20 hingegen wird nicht wieder auf den BAR geleitet, sondern fährt nach Michendorf. Auch hier wird hinter dem Bahnhof umgebaut. So entsteht dort ein Kehrgleis, indem die Gleiswechsel anders angeordnet werden.

Der große Vorteil dieser Idee ist die viel bessere Erschließung der ganzen Umlandsgemeinden. Auch Ludwigsfelde wird halbwegs gut angebunden sein, da zum Bahnhof Struveshof ja auch mehrere Buslinien fahren. Daher verzichte ich auf eine direkte Anbindung dorthin, was sowieso bei der überlasteten Strecke schwierig werden würde. Das teuerste an meiner Idee ist die Neubaustrecke und der doppelstöckige Bahnhof. Bei dem RB 20 bin ich mir nicht sicher, ob ein weiterer Umlauf benötigt wird. Beim RB 21 wird es aber so sein, während der RB 22 definitiv ohne auskommt. Dadurch halten sich auch die Folgekosten im Rahmen. Da der RB 21 und 22 ja weiter bis Wannsee fahren, wäre es dann auch vorstellbar, dass eine Linie aus Golm kommend über die Stammbahn dann nach Berlin führen kann. Damit würde auch das Kehrgleis doppelt genutzt werden können.

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65 Kommentare zu “BB: RB Konzept für Potsdam mit NBS Nuthestraße

  1. Ab Dezember fahren die RBs in und Potsdam so:

    RE1 – alle 20 Minuten

    RE7 Dessau – Berlin – KW – Senftenberg

    RB20 (Mo-Fr: Griebnitzsee -) Potsdam Hbf – Golm – Oranienburg

    RB21 Potsdam Hbf – Golm – Spandau – Gesundbrunnen

    RB22 Griebnitzsee – Golm – BER – KW

    RB23 (Mo-Fr: Golm -) Charlottenburg – BER

    RB33 Potsdam Hbf – Pirschheide – Beelitz-Stadt – Jüterbog

    RB37 Beelitz-Stadt – Wannsee

    1. Tja, und das will Daniel Nieveling anders haben. Aus meiner Sicht ein durchaus interessanter Vorschlag, durch den sich der Verkehr in Potsdam HBF mengenmäßig nicht ändern würde. Lediglich endende Linien würden weitergeführt.

      1. Ulrich, die Strecke über Michendorf ist so ausgelastet, dass die RE7-Verstärker ab Dezember in Wilhelmshorst und Baitz (?) entgegen der Lastrichtung durchfahren werden. Auf der Wetzlarer Bahn reichen die Kapazitäten nicht aus, ob da noch zwei Linien mehr Sinn machen?

        1. Das ist echt der Hammer, dass du das jetzt schreibst und nicht in deinem Auftakt Kommentar. Damit kann man was anfangen und kann dagegen auch Maßnahmen ergreifen.

          Und die Strecke ist nicht so ausgelastet wie du gerade tust. Sie ist nur von den Blockabständen nicht wirklich dicht aufgebaut. Da könnte man durchaus von Michendorf bis Wannsee eine Verdichtung beiführen. Schließlich sollen laut Deutschlandtakt sogar 2 Linien mehr in Richtung Berlin verkehren. Man muss also nur die Kapazitätserhöhung bauen.

          1. Das ist echt der Hammer, dass du das jetzt schreibst und nicht in deinem Auftakt Kommentar. Damit kann man was anfangen und kann dagegen auch Maßnahmen ergreifen.

            Vielleicht muss man sich erst einmal einlesen?

            Und die Strecke ist nicht so ausgelastet wie du gerade tust.

            Warum fahren die RE7-Verstärker dann ab Dezember an den oben genannten Orten durch?

            Sie ist nur von den Blockabständen nicht wirklich dicht aufgebaut. Da könnte man durchaus von Michendorf bis Wannsee eine Verdichtung beiführen.

            Dazu findet man aber oben im Text nichts. Sollen wir das erraten?

            1. Wenn man sich erst einlesen muss, dann sollte man nicht solche Kommentare von sich geben, die gar nichts aussagen. Die irritieren nur und führen zu gar nichts!

              Weil das gängige Praxis bei einem RE ist. Sowas wird im übrigen auch bei der S3 gemacht. Völlig normal und hat nichts mit der Kapazität zu tun.

              Wow seit wann muss hier Detailplanung vorgenommen werden?

              1. Wenn man sich erst einlesen muss, dann sollte man nicht solche Kommentare von sich geben, die gar nichts aussagen.

                Wenn einem später noch Sachen auffallen, darf man die nicht mehr posten?

                Weil das gängige Praxis bei einem RE ist. Sowas wird im übrigen auch bei der S3 gemacht. Völlig normal und hat nichts mit der Kapazität zu tun.

                Natürlich hat es bei der S3X mit der Kapazität zu tun. Das X spart einen kompletten Umlauf ein.

                Wow seit wann muss hier Detailplanung vorgenommen werden?

                Detailplanung wäre die Ausarbeitung der genauen Signalstandorte. Du kannst doch auch mal zugeben, dass du das übersehen hast und musst nicht immer auf Angriff schalten.

                1. Das darf man selbstverständlich. Dann sollte man aber nicht so tönen wie du, sondern kleinlaut sein und vor allem seinen Erstkommentar durchdenken und begründen und nicht solch einen Nonsens von sich geben. Dann wird man auch Ernst genommen. Ulrich nehme ich z.B. sehr Ernst, weil in 99% der Fälle gibt er ein fundierten Kommentar ab und das obwohl ich mit ihm auch des öfteren gestritten habe. Daher schätze ich ihn als Diskussionspartner sehr. Das kann ich von dir leider nicht behaupten, denn du provozierst ständig mit deinen Kommentaren und sowas hasse ich. Das macht dich nicht besser als Krake.

                  Das hat 0 mit der Kapazität zu tun. Wow ist das schlecht! Du hast die Express Idee einfach nicht verstanden.

                  Nein ich habe da nichts übersehen, weil ich mich schlicht damit nicht befasst habe, weil ich es auch nicht muss. Die Möglichkeit das zu erweitern besteht ohnehin. Zudem versteht es sich von selbst, das Streckenkapazitäten ausgebaut werden müssen, wenn dort mehr Züge fahren sollen. Das brauche ich nicht extra zu recherchieren und zu begründen. Nur auf Strecken wie der Stadtbahn müsste ich einen so massiven Zusatzverkehr auch mit berücksichtigen, weil dort auch eine Kapazitätserhöhung eben nicht mehr so einfach ist. Davon sind wir hier aber wirklich weit weit entfernt.

                  1. „Ulrich nehme ich z.B. sehr Ernst, weil in 99% der Fälle gibt er ein fundierten Kommentar ab und das obwohl ich mit ihm auch des öfteren gestritten habe. Daher schätze ich ihn als Diskussionspartner sehr.“

                    Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. 🙂

                    Dass man gelegentlich unterschiedlicher Meinung ist, sollte keine Probleme aufkommen lassen. Man muss immer auch andere Meinungen akzeptieren, auch wenn es schwer fällt.

    2. Der Vorschlag gefällt mir. Über die Endpunkte könnte man sicher diskutieren. So könnte statt Michendorf z. B. auch Beelitz in Frage kommen. Rangsdorf sehe ich eher nicht als Endpunkt. Wenn sich da tatsächlich nicht einmal ein Endpunkt der Berliner S-Bahn rechnet, dann scheint mir eine Linie nach Potsdam noch chancenloser. Berlin dürfte doch auch für Rangsdorf wichtiger sein als Potsdam. Besser fände ich einen Abzweig über Ludwigsfelde und Trebbin nach Luckenwalde. Diese Gegend ist von Potsdam aus auch nur sehr schlecht zu erreichen.

      Den Halt südlich von Großbeeren würde ich weglassen. Die Gegend ist doch sehr einsam. Sinnvoller fände ich Halte in Ahrensdorf (war mal vorhanden) und Diedersdorf, sowie am Kreuzungspunkt mit der Dresdner Bahn (inklusive S-Bahnhof). Der Halt am Berliner Damm könnte dann entfallen.

      1. Ja Beelitz hatte ich auch überlegt. Kann man machen, aber ich habe mich jetzt so entschieden.

        Rangsdorf rechnet sich ja mit den Investitionskosten nicht. Die sind bei mir aber sehr gering, weshalb es schon anders aussieht. Daher habe ich auch erwähnt, dass man diesen Endpunkt für eine 2. Linie nutzen könnte, die dann in Richtung Berlin fährt. Das ist günstiger als die S-Bahn.

        Ludwigsfelde wird aber direkt an beide Linien angebunden, weil dort einige Busse am Bahnhof halten. Daher habe ich mich dagegen entschieden.

        Ja ich habe auch zwischen Diedersdorf und Großbeeren überlegt. Mich dann aber so entschieden. Da könnte man in der Tat auch Diedersdorf nehmen. Ich nehme nur an, dass bei meinem Bahnhof der Busverkehr einfacher drauf einzustellen wäre.

  2. Bemerkenswert, dass du dir bei der Zeichnung immer große Mühe gibst!

    Für mich als Nicht-Einheimischer klingt dein Konzept so auf den ersten Blick vernünftig. Potsdam ist ja geradezu erbärmlich Richtung Südost angebunden

    Ein paar Sachen sind mir dann aber doch aufgefallen:

    – Leider hast du außer Acht gelassen, dass die Babelsberger Nuthewiesen Landschaftsschutzgebiet sind. Nun ist die Zerschneidung durch die Nuthestraße de facto bereits vorhanden, sämtliche Umweltverbände werden das aber selbstverständlich anders sehen und dieses Projekt verhindern. Natürlich sehe ich die Vorteile, insbesondere für die RB22 (der Umweg über Golm ist mE unzumutbar), dennoch würde ich diesen Aspekt definitiv in die Beschreibung mit aufnehmen

    – Ich würde mal erwähnen, dass „BAR“ für „Berliner Außenring“ steht, das ist unter Umständen nicht allen klar

    – Dein Doppelstockbahnhof ist denke ich unnötiger Aufwand, und verteuert das ganze. Der RE7 muss da denk ich auch nicht halten. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Fahrgäste schnell nach Berlin zu bringen. Er hält ja schon in Babelsberg und Rehbrücke, meinst du nicht dass das reicht?

    – Der Bf Griebnitzsee würde praktisch vom Regio-Verkehr abgehängt werden, insbesondere Richtung Süden verschlechtert sich die Anbindung deutlich. Wie willst du damit umgehen?

    Ich bin sicher, die meisten der Sachen wirst du bedacht haben, ist halt das was mir aufgefallen ist 🙂

    1. Gut ein Landschaftsschutzgebiet ist nicht zwangsläufig ein Hinderungsgrund. Man kann aber als Kompromiss durchaus auch die Bahn über die Straße führen. Dann wirds aber teuer. Möglich ist es jedenfalls. … Golm muss zwingend angebunden werden. Daher soll die Linie dort ja starten.

      Jop danke für den Hinweis.

      Ich sehe da eine große Lücke. Die Erschließung wäre gerade für die Menschen östlich davon sehr gut, weil die Straßenbahn eben dort zum umsteigen verleitet. Damit kommen auch die Menschen schnell und einfach nach Berlin, was mehr Fahrgäste bringt, als wenn man den Umweg über den Hauptbahnhof nehmen muss.

      Wieso wird der abgehängt? RB 23 fährt dort weiterhin und auch der RE 1 könnte dort halten. Zudem kann ja auch eine weitere Linie in Golm starten und über die Stammbahn rein führen, was ja 3 Züge die Stunde dort bedeuten würde.

      1. Nee das wäre wirklich zu teuer. Dann lieber an die Nuthestraße kleben und hoffen, dass da nicht zu viele Beschwerden kommen…

        Ich hab da jetzt nicht so viel dagegen (die Tram mitzunehmen ist sicherlich ganz nett), der Halteabstand von nur 1km ist halt für RE schon sehr kurz. Der Osten hat ja Busverkehre zum Bahnhof Medienstadt Babelsberg.

        Ok ich bin blind :/

          1. Prinzipiell so hoch, dass es keine Einschränkungen für normale LKW gibt.

            1 km ist für einen RE wenig, das stimmt. Daher würde ich auch nur eine Zuggruppe aus dem 20 min Takt nehmen. Zudem in Potsdam so groß, dass es eine eigene kleine S-Bahn haben könnte. Also Werder-Wannsee und Golm-Michendorf.

              1. Das sagt ja keiner. Man kann Abfahrten der Schnellstraße auch anders bauen, sodass diese zwischen den Gleisen und der Straße liegen. Wir reden hier nicht zwangsläufig darüber, dass die Bahntrasse noch wesentlich höher liegen muss.

                1. Das war mir völlig klar, aber einem gewissen Harry muss man sowas eben ganz haarklein erklären. Alles, was man nicht exakt erläutert, wird von ihm missverstanden, obwohl es selbstverständlich sein sollte, dass man auch mal Straßen ein wenig anpassen muss. 🙂

                  (Und jetzt freue ich mich auf seine verärgerte Reaktion!)

                  1. Deswegen versuche ich ab einem gewissen Punkt nicht weiter zu diskutieren. Gelingt mir immer besser als früher.

  3. Da der RB 21 und 22 ja weiter bis Wannsee fahren, wäre es dann auch vorstellbar, dass eine Linie aus Golm kommend über die Stammbahn dann nach Berlin führen kann.

    Das stimmt eben ab Dezember nicht mehr.

        1. Doch auch die ändern sich immer wieder. Lässt sich ganz gut nachverfolgen, wie oft die RE-Linien Ihre Ziele ändern. Daher verstehe ich deine Kritik nicht, denn die Idee wird locker 20 Jahre brauchen, bis sie umgesetzt wäre.

  4. So plane ich den Bahnhof Golm umzubauen, sodass es neu ein Mittelbahnsteig ist. Durch diesen Umbau wird ein Kehrgleis direkt hinter dem Bahnhof möglich, wo der RB 22 wenden kann.

    Wo soll denn da der Vorteil sein? Heute wird direkt am Bahnsteig die Fahrtrichtung gewechselt, bei dir geht es erst in die falsche Richtung weiter um dann in einem Betriebsgleis die Fahrtrichtung zu wechseln. Dort wird dann auch der Dreiteiler der RB23 stehengelassen, der seit Griebnitzsee mit der RB 22 vereint ist. Der muss aber vorher abgelaufen werden. Dann wieder am Bahnsteig vorbei und dann Richtung KW, zurück umgekehrt. Das ist doch unnötig kompliziert.

    1. Was ist daran kompliziert? Die in Golm endende Linie fährt ins Kehrgleis, damit sie keinem anderen Zug im Wege steht. Heute ist es eine Wende am Bahnsteig, weshalb man im Weg steht. Das nimmt Kapazität und führt auch zu übertragenen Verspätungen. Das ist nicht gut. Zudem muss das Kehrgleis auch sein, damit dort Pause gemacht werden kann, bzw. auf Klo gegangen werden kann.

              1. Das kommt auf den Fahrplan an. Und solche Gleise gibt es doch nicht überall. Da man gerade in Marquardt den Bahnhof ausbaut, wäre dort ein solches Gleis vielleicht besser leichter zu realisieren. Das spart den Neubau der Golmer Brücken.

                1. Das kommt überhaupt nicht auf den Fahrplan an! Rein physikalisch steht der Zug im Weg. Sollte es Verspätungen geben, ist das ein Hindernis, dass nicht umfahren werden kann. Ein Zug wendet daher immer am besten im Kehrgleis, denn dafür sind die da. Warum soll wohl in Schönholz ein „ICE-Parkplatz“ gebaut werden? Nach deiner Logik können die auch in Gesundbrunnen stehen bleiben bis zum nächsten Einsatz.

                  Stimmt es gibt sie nicht an jeder Endstation, dass ist richtig. Es gibt aber sehr viele Kehrgleise, weil das genau so eben funktioniert! Gerade Potsdam ist das beste Beispiel dafür.

                  1. Natürlich kommt es auf den Fahrplan an, selbst in Spandau durfte der RE6 am Bahnsteig wenden, weil es schneller ging als die Fahrt über das Kehrgleis in Ruhleben und man so nur eine Trasse belegte und nicht zwei. Und ja, das war schon zu Zeiten, als Spandau als überlasteter Knoten galt. Dein Mittelbahnsteig bringt ja auch noch einen anderen Nachteil mit sich: Heute bleibt die RB22 auf einem Gleis, bei dir müsste sie das Gleis wechseln. Da du mit Sicherheit keine niveaufreien Überwerfungsbauwerke planst, blockiert der Gleiswechsel jeweils beide Gleise.

                    Der Vergleich von Fernverkehr und Regionalverkehr ist hoffentlich nicht dein ernst. Fernzüge werden ganz anders behandelt als Regionalzüge.

                  2. Und warum wurde der RE6 nach Gesundbrunnen dann doch verlängert? Achja richtig! Das Wenden in Spandau war nicht wirklich praktikabel, weshalb man dann doch eine Weiterführung wollte. Aber ja, schaffen wir doch alle Kehrgleise ab, denn die sind überflüssig und haben keinen Nutzen. Dann sparen wir Kosten. Ist das wirklich das was du aussagen willst?

                    Der RB 22 bleibt auf einem Gleis? Der Muss genauso Gleise kreuzen wie in meiner Idee. Schließlich fährt der auf dem BAR nicht alleine.

                    DU vergleichst doch Äpfel mit Birnen. Also warum soll ich das nicht auch machen?

                  3. Der RE6 wurde verlängert, weil man das so bestellt und bezahlt hat. Da die DB den RE6 nicht eigenwirtschaftlich fährt, hätte man sonst in Ruhleben gekehrt.

                  4. Nope das hatte 2 Gründe. Zum einen weil der Umlauf das hergegeben hat und zum anderen weil man das Kapazitätsproblem so eher in den Griff bekommt. Das dadurch auch noch Fahrgäste angelockt wurden, hat man mitgenommen, weshalb man ja jetzt richtig so plant. Du müsstest ja wissen, wie die zukünftige Linienführung aussieht.

                  5. Die DB fährt den RE6 also eigenwirtschaftlich nach Gesundbrunnen?

                    Man führt ab Dezember den RE6 nach Charlottenburg, die RB21 nach Gesundbrunnen. Auf beiden Bahnhöfen wird am Bahnsteig gewendet.

                  6. @Harry:

                    Die DB fährt den RE6 also eigenwirtschaftlich nach Gesundbrunnen?

                    Das hat Daniel Nieveling überhaupt nicht behauptet. Bitte provoziere also nicht durch solche Fragen. Kommentare sollten stets konstruktiv sein, also bemühe dich dabei zu helfen, den Vorschlag zu verbessern oder begründe, warum er nicht wenigstens in ähnlicher Form umsetzbar sein sollte oder lass es einfach gut sein.

                  7. Danke Ulrich!

                    Was ist denn der Unterschied zwischen Gesundbrunnen und Spandau, sowie zwischen Charlottenburg und Spandau? Ich erkläre es dir kurz:

                    Spandau hat 2 Bahnsteige für den Regional- und Fernverkehr und liegt an 2 der Top 3 Zulaufstrecken nach Berlin. Der Verkehr der darüber verkehrt ist so dicht, dass die Kapazität dort ausgeschöpft ist. Gesundbrunnen hingegen hat 3 Bahnsteige und liegt an keiner der Top 3 Zulaufstrecken. Zudem ist der Fernverkehr der nordwärts von Gesundbrunnen fährt echt überschaubar, weil bis auf Stettin keine Metropolregion mehr kommt. Daher sind die Kapazitäten in Gesundbrunnen noch nicht erschöpft, auch wenn sie hier schon knapper werden. Daher kann man durchaus hier wenden, weil man an den anderen Gleisen vorbeifahren kann.

                    Charlottenburg hat wie Spandau 2 Bahnsteige. Die Stadtbahn ist zudem überlastet. Die Besonderheit hier ist jedoch, dass Charlottenburg kaum Fernverkehr hat und dort quasi die selben Züge halten, wie in Zoo auch. Die Kapazität wird also durch Zoo schon so eingeengt, dass Charlottenburg Luft hat. Daher kann man hier wenden, da die Züge auch hier wieder am Hindernis vorbeifahren können. Das ist schon ein deutlicher Unterschied im Vergleich zu Spandau. Du vergleichst hier also weiterhin Äpfel mit Birnen. Ein Kehrgleis ist immer gut und schafft mehr Kapazitäten. Das ist der Grund warum man Schönholz ausbaut. Das ist der Grund, warum der BER für den FEX eins bekommen hat. Das ist der Grund warum Potsdam welche hat. Selbst Bahnhöfe wie Birkenwerder haben welche, obwohl dort nur ein 20 min Takt der S1 ist und der Regio nur stündlich fährt. Es gibt deutlich mehr Kapazität.

                    Und der VBB besteht nicht aus Idioten. Die wissen sehr wohl, dass Fahrplanstabilität manchmal auch etwas kostet. Daher fahren die Züge weiter, bzw. wurden so bestellt und bezahlt.

  5. Durch diesen Umbau wird ein Kehrgleis direkt hinter dem Bahnhof möglich, wo der RB 22 wenden kann.

    Der Satz bedeutet doch, dass die RB22 ins Kehrgleis soll. Also müsste, im Gegensatz zu heute, der Zug geräumt werden, dann geht es ins Kehrgleis und der Zugteil der RB23 bleibt dort stehen. Dann geht es zurück an den Bahnsteig, wo die Fahrgäste wieder einsteigen können. Da ist doch die heutige Verfahrensweise leichter und angenehmer.

     

    1. Wer redet denn davon, dass die weiterhin gekoppelt werden sollen? Habe ich das in einer Silbe erwähnt? Ich plane ja sogar den Ausbau der Kurve, damit dort keine Probleme mehr sind und mehr Kapazität existiert.

      1. Du hast aber auch nicht gesagt, dass die Kopplung entfallen soll. Von daher geht man natürlich vom jetzigen Zustand aus. Das System ist ja auch sehr gut. Es spart Personal und ermöglicht trotzdem eine umsteigefreie Verbindung. Da hat man mal mitgedacht.

  6. Ich würde den neuen Bahnhof nicht in Mahlow-West, sondern in Mahlow-Ost bauen, entweder an Glasower Damm oder B96. Dann könnte man die Linie Potsdam – Rangsdorf einsparen, weil man in dieser Relation in Mahlow-Ost umsteigen könnte. Und dann zwei Linien zum Flughafen leiten. Mit einem 30′- oder 20/40′-Takt kann man mehr Pendler und Fluggäste in den Zug locken.

    1. An der Stelle ist das äußerst schwierig einen Regionalbahnhof zu bauen, weil dort auch die Gleise vom FEX sind. So ohne weiteres geht das da nicht. Zudem hat dann Rangsdorf un die Region weiterhin keinen direkten und guten Anschluss an Potsdam. Genau darum geht es mir ja. Dann sollte lieber der Regionalbahntakt verdichtet werden, wenn so viele Leute zum Flughafen wollen. Das sehe ich ehrlicherweise nicht als notwendig an, weil alle Stunde durchaus zumutbar ist.

      1. Zwei Seitenbahnsteige an den äußeren Gleisen an der B96 sind gut machbar. Von Mahlow-Ost kann eine Buslinie Blankenfelde-Mahlow erschließen, und gleichzeitig dem Geschäftszentrum Lückefeld Kunden bringen.

        Den Beschäftigten ist nicht zumutbar, bis zu 1h vor Schicht anreisen zu müssen. Ich finde es nicht sinnvoll, jeden zweiten Zug kurz vor so einem bedeutenden Ziel und Umsteigeknoten wie dem Flughafen nach Rangsdorf abzuleiten. Wie Ulrich Conrad sehe ich Rangsdorf und Blankenfelde klar nach Berlin ausgerichtet, nicht Potsdam. Und dort hat man schon zwei Regionallinien. Dieses Betriebskonzept überzeugt mich nicht.

        1. Nein ist es nicht. 1. Ist da kein Platz unter der B96, weshalb dann daneben gebaut werden muss. 2. Musst du auch hier Bahnhofsgleise bauen, denn sonst stehen die Regionalzüge dem Fernverkehr und dem FEX im Weg. 3. Ist das gar nicht so leicht dort eine Abfahrt an der B96 zu bauen und vor allem zu rechtfertigen. Das wäre ja eine reine Abfahrt zum Bahnhof und hätte keinen anderen Nutzen. Damit sind die Folgekosten doch ziemlich hoch, ohne das es einen Busanschluss gibt.

          Du hast schon gelesen, dass ich selber vorgeschlagen habe, dass man das Kehrgleis auch für einen weiteren Zug nach Berlin nutzen kann? Es gäbe somit also eine 2. Nutzung und die kann man sehr wohl auf Berlin ausrichten. Und so viele Beschäftigte arbeiten ja nicht direkt im Flughafengebäude und viele haben auch noch Arbeitszeiten, wo der Zug gar nicht fahren wird. Daher wurde ja eine NX-Bus Linie vom Bahnhof Zoo eingerichtet, damit diese Menschen dort hingefahren werden können. Das kannst du bei dem Regio aber vergessen, denn der fährt leer.

          1. Krakes Idee ist doch nicht schlecht. Selbst wenn der Bahnhof Mahlow Ost östlich der B96 entsteht, so wäre vor der Straße Krügers Land ein bahnsteiggleicher Übergang von den Bussen den den Zügen Richtung Potsdam machbar. Die viergleisige Strecke, auf der sogar permissiv gefahren werden darf, sollte den Halt auch vertragen.

  7. Zum Vorschlag für den Bahnhof Golm:

    Der Mittelbahnsteig bringt nur für ein Szenario wirklich etwas: SPNV von Pirschheide nach Golm , der dort endet, kann ohne irgendwelche Kreuzungen abgestellt und gewendet werden. Gleichzeitig ergibt sich aber ein neues Problem: Züge, die über die Verbindungskurve 6115 aus Potsdam kommen, kreuzen jetzt den BAR. Für den geringen Nutzen – falls es ihn überhaupt gibt und nicht der erwähnte neue Nachteil stärker ausfällt – müsste ein zweistelliger Millionenbetrag ausgegeben werden (Neubau einer viergleisigen Eisenbahnüberführung plus Bahnsteig).

    Sinnvoll hingegen könnte die Bahnsteigverlängerung auf 200 Meter sein, da südlich des derzeitigen Bahnsteigs noch Platz ist und der Bahnhof tatsächlich als Ersatz für Potsdam bei Umleitungen des RE1 dienen kann.

    1. Aber das ist doch schon heute der Fall. Sowohl der RB 20, als auch der RB 21 kreuzen den BAR, weil sie aus dem Norden kommen. Auch der RB 22 muss beim wenden den BAR kreuzen. Bei meiner Variante muss jetzt nur noch der BAR in Richtung Norden gekreuzt werden und nicht mehr beide Richtungen. Da ich die Kurve ja gleich mit ausbaue, geht es hier auch ohne warten, wenn mal das Gleis blockiert wäre. So können beide Richtungen gleichzeitig befahren werden. Würde auf dem BAR ein Kreuzungsbauwerk Sinn machen, dann sollte man das auch bauen. Da aber an der Stelle planmäßig nur Güterverkehr fahren wird, sehe ich das nicht als notwendig an. Auch die Züge aus Potsdam haben mit dem RB 20 und RB 21 das gleiche Problem, da diese ja später auch nur auf die 2 gleisige Strecke einfädeln. Damit blockieren sie an anderer Stelle den Slot. Ich sehe jedenfalls das nicht als problematisch an.

  8. Zur Neubaustrecke an der Nuthe:

    Hier kann es eigentlich kein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis geben. Wegen der Ausfahrten der Nutheschnellstraße müsste die Strecke wahrscheinlich in Dammlage gebaut werden, plus ein knappes Dutzend Eisenbahnüberführungen. Dazu dann noch die Überwerfungsbauwerke an der Einfädelung; würde mich nicht wundern, wenn das achtstellig würde.

    Der Nutzen hingegen ist gering: Die beiden neuen vorgeschlagenen Haltepunkte in Potsdam liegen im Nirgendwo; sowieso müssten alle Fahrgäste, die nicht in die unmittelbare Umgebung des Hauptbahnhofes wollen, eh in die Straßenbahn umsteigen – und dann können sie auch gleich in Waldstadt oder am Schlaatz in die Straßenbahn steigen. Für Fahrgäste von weiter draußen gilt das gleiche: Wer nicht zum Hauptbahnhof oder einem der vorgeschlagenen neuen Haltepunkte im Nirgendwo will, kann auch in Pirschheide oder  Rehbrücke in die Straßenbahn umsteigen, ohne dass die Fahrt deutlich länger dauert (vielleicht fünf Minuten). Der einzige signifikante Vorteil ergibt sich für Orte am RE 1 westlich von Potsdam, da man von dort mit einem Umstieg in Potsdam schneller zum BER kommt als bei einem Umstieg in den FEX am Lehrter Bahnhof.

    Den vorgeschlagenen Bahnhof in Drewitz verstehe ich sowieso nicht: Er wäre teuer, schafft keine neue Umsteigeverbindung (vom RE7 könnte man auch in Rehbrücke umsteigen) und liegt außerdem relativ weit weg von potentiellen Fahrgästen.

    Als letzter Punkt: Die vorgeschlagene Kurve in Drewitz ist verdammt eng.

    1. Also im nirgendwo liegen die Bahnhöfe nicht. Dort verkehren Busse und Straßenbahnen zu denen man umsteigen kann. Genauso kann man alle 3 anderen Bahnhöfe von dort aus erreichen und nicht nur Potsdam Hauptbahnhof. Das ist schon sowas wie eine eigene S-Bahn von Rehbrücke bis Golm (immerhin 7 Bahnhöfe).

      Das ganze Gebiet östlich der Trasse wäre angebunden. Heute können die mit der Straßenbahn nur zum Hauptbahnhof fahren und dort in einen Zug nach Berlin umsteigen. Auch BER und Co sind so nicht gut zu erreichen. Genauso bringen die Busse eine Verteilung, bzw. schaffen Fahrgäste ran. Ich sehe das nicht so kritisch.

      Ich habe die Zeichnung mal ein wenig überarbeitet, um die Kurve etwas weiter zu machen.

  9. Zu Mahlow:

    Warum soll der Bahnhof so weit westlich gebaut werden? Auch wieder weit weg von den Fahrgästen. Warum nicht an der Kreuzung mit der Dresdner Bahn? Hier könnte man dann zumindest einen Umstieg zur S-Bahn ermöglichen.

    Und was sollen eigentlich die beiden Überholgleise am vorgeschlagenen Bahnhof Mahlow-West? Sollen die Regionalzüge dort etwa sechs Minuten lang halten, dass sich eine Überholmöglichkeit ergibt?

    1. Deine Frage finde ich gerade etwas seltsam. Einerseits sagst du, es sind sehr teure Bauwerke dabei, die vermutlich wenig nutzen haben, aber hier schlägst du dann einen sehr teuren Turmbahnhof vor, der im besten Fall einen 30 min RB auf dem BAR hat? Das verstehe ich jetzt nicht. Zudem wird die S-Bahn ja leider nicht mit ausgebaut, weshalb dort ein 20 min Takt gefahren werden muss und somit würden die Takte nicht mal passen. Daher bin ich gegen diesen Turmbahnhof. Die Lage westlich ist wegen den Busverbindungen wichtig. Dort fährt Stand heute eine Linie. Man kann bei weiterem Wohnungsbau (der dadurch auch begünstigt wird) auch eine 2. Linie etablieren oder die Linie dort verdichten. Zudem wird dadurch auch der Regio von Rangsdorf aus kommend noch mitgenommen, der dann einen 30 min Takt in Richtung Potsdam bildet.

      Nein die sollen da nicht warten. Sie haben aber 2 Gründe: 1. Sicherheitsgründe, weil dort Züge an einem Bahnsteig vorbeifahren würden, die irgendwann sicherlich mal 160 km/h fahren könnten (ja derzeit nicht). 2. Kann man so auch den Güterverkehr überholen, bzw. die können sich gegenseitig überholen. (3. Hier kann man Züge wenden lassen, wenn sie warum auch immer nicht nach Berlin fahren können.)

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