Beschreibung des Vorschlags
Dies ist mein Vorschlag zur Umsetzung eines Ausbaus des Bahnhofs Münster-Mecklenbeck:
Dazu ist folgender Artikel zu beachten:
Nutzung der Güterumgehung für die S-Bahn
Die Umsetzung der Erweiterung dieses Bahnhofs bedingt, dass die Güterumgebung für den SPNV genutzt wird. Ansonsten wäre das Projekt wirtschaftlich auf keinen Fall tragbar. So ist die Wirtschaftlichkeit zu prüfen.
Warum?
In einem anderem Artikel habe ich beschrieben, wie die Güterumgehung in Münster für die S-Bahn ausgebaut werden könnte. Die Linie S10 soll dann von Münster-Mecklenbeck über die Umgehungsbahn weiter nach Osnabrück verkehren.
Dieser Bahnhof ist dazu da einen Umstieg zwischen der Umgehungsbahn und der S-Bahn und Richtung Dülmen und Coesfeld zu bieten, sowie zwischen Der Bahn aus Dülmen nach Coesfeld sowie andersrum zu bieten.
In meinem Idealplan soll die S10 von der Umgehungsbahn weiter nach Dülmen und Haltern am See verkehren. Allerdings gilt die Strecke von Münster nach Wanne-Eickel, auf der diese Linie zwischen Mecklenbeck und Dülmen verkehrt, bereits als Überlastet. Einen weiteren Zug, der jeden Zwischenhalt einlegt wäre fast unmöglich einzubauen. Deswegen möchte ich den Zug in Mecklenbeck enden lassen, um dort einen guten Umstieg in eben diese Richtung zu ermöglichen.
Aktueller Stand
Es existiert in Mecklenbeck ein 120 Meter langer Mittelbahnsteig mit dem Gleis 1 und 2 für die Züge des RB63 zwischen Coesfeld und Münster Hbf. Der Bahnsteig ist mit einem Fußgängerüberweg über Gleis 1 zu erreichen. Gleis 3 ist ein Überholungsgleis von Münster nach Essen, an dem Güterzüge warten können, um überholt zu werden. Gleis 4 und 5 sind für die Hauptbahn zwischen Münster und Essen. Gleis 6 fädelt von der Strecke aus Essen aus und verkehrt weiter auf die Umgehungsbahn Münster.
Bauliche Veränderungen
Gleis 3 soll zurück gebaut werden. Auf dem heutigen Gebiet des Gleis 3 wird ein neuer, 180 Meter langer Bahnsteig errichtet, welcher eine Bahnsteigkante zu Gleis 4 besitzt. Auf der anderen Seite, zu Gleis 2 entsteht ein Zaun, um diese voneinander zu trennen und Unfallgefahr zu minimieren. Neben dem heutigen Gleis 6 soll ein neuer Mittelbahnsteig entstehen und ein neues Gleis 7 errichtet werden. Gleis 7 wird dann aus Richtung der Umgehungsbahn diesen Bahnsteig erreichen und dann an diesem Bahnsteig enden. Dafür müsste die Straße Galgenheide etwas nach Süden verschoben werden. Natürlich muss geprüft werden, welche Nachbarflurstücke bebaut werden können. Das Grundstück des Hauses an der Heroldstraße 25 könnte betroffen sein.
Bahnsteigzugänge
Der Bahnsteig von Gleis 4 soll von Westen über eine Rampe erreicht werden, die bereits zum Bahnsteig für Gleis 1 und 2 existiert. Es soll ein (beschrankter) Fußgängerbahnübergang über Gleis 2 entstehen.
Am westlichen Ende von Bahnsteig 6/7 soll ein Zugang entstehen, der bereits in Form eines Fahrrad- und Fußweges existiert. Außerdem kann ein Aufzug zur Unterführung entstehen, der die Barrierefreiheit für den Umstieg zu Gleis 1, 2 und 4 herstellt. Außerdem könnte dort eine Treppe entstehen, um den schnellen Umstieg für gehende Personen zu ermöglichen, damit man nicht außen herum gehen muss. In der Nähe des Aufzugs zu Gleis 1, 2 und 4 müsste dann ebenfalls eine Treppe gebaut werden.
Betrieb
Auf Gleis 1 und 2 sollen weiterhin weiterhin die Züge zwischen Münster und Coesfeld (Heute RB63) verkehren.
Gleis 4 gilt für die Züge nach Essen. Es halten die Züge der heutigen Linie RE42 nach Essen und weiter nach Mönchengladbach. Der RE2, sowie Fern und Güterzüge sollen durchfahren.
Auf Gleis 5 sollen die Züge nach Münster durchfahren.
Auf Gleis 6 sollen die Züge der Linie RE42 nach Münster halten. Außerdem fahren hier, oder alternativ auf Gleis 5, die Güterzüge über die Umgehungsbahn durch.
Auf Gleis 7 starten und enden die Züge Zwischen Mecklenbeck und Osnabrück über die Umgehungsbahn.
Fahrplan
RE42 nach Münster an: :19 und :49
RE42 nach Essen ab: :10 und :40
RB63 nach Münster an: (:13) und :43
RB63 nach Coesfeld ab: :15 und (:45)
S10 bestenfalls an :05 (Umstieg nach Essen und Coesfeld möglich)
S10 bestenfalls ab :52 (Umstieg aus Coesfeld und Bahnsteiggleich Essen möglich)
Bei Halbstundentakt S10 an :05 ab: 22 und an: :35 ab: 52
Umstiegszeiten:
MS Umgehung -> Essen: 5 min
MS Umgehung -> Coesfeld: 10 min
Coesfeld -> Essen: 27 min
Coesfeld -> MS Umgehung: 9 min
Essen -> Coesfeld: 26 min
Essen -> MS Umgehung: 3 min (Bahnsteiggleich)
Vorteile
- Gute Verbindung von den Stadtteilen nahe der Umgehungsbahn in Richtung Essen und Coesfeld, ohne die Strecke zu überlasten
- Bauphase würde nur die Strecke nach Essen für die Bauzeit des Bahnsteigs an Gleis 4 beeinträchtigen. Der andere Bahnsteig kann ohne große Auswirkungen auf den Bahnbetrieb gebaut werden.
Nachteile
- Kostet Geld (logisch)
- Ein Überholungsgleis müsste abgebaut werden
