Beschreibung des Vorschlags
Ich möchte die Pariser S-Bahn-Linie RER C in seiner jetzigen Form abschaffen, weil er langsam und unzuverlässig ist, und deswegen andere Verkehrsmittel zu stark belastet werden. Im ersten Teil habe ich den katastrophalen Nordwestast entkoppelt und zu einer Straßenbahn umgewandelt, wodurch die Nachfrage gesteigert wird, und trotzdem effizienter gefahren wird.
Im jetzigen Vorschlag möchte ich die Pendlerströme radikal neusortieren, um attraktivere und leistungsfähigere Verbindungen in die Pariser Innenstadt zu bieten. Ich wollte nur einmal erwähnen dass der Grand Paris Express nicht bedeutet, dass die Innenstadt nennenswert entlastet wird, denn
1. Viele Menschen wollen nach Paris
2. Für viele Verbindungen ist quer durch die Innenstadt fahren immernoch schneller als der Grand Paris Express
3. Die Entlastung bringt keine echte Entlastung, da immer wo mehr Kapazität besteht, diese sofort wieder genutzt wird.
Das heißt die Verbindungen in die Innenstadt müsssen weiter ausgebaut werden.
Aktuelle Nachfrage
Das Angebot nach Saint-Quentin-en-Yvelines ist schlichtweg zu gering. Zudem wird der RER C von allen Verbindungen nach Paris am wenigsten genutzt, weil sie die Innenstadt ungünstig anbindet, und weil sie langsam ist. Aus diesem Grund muss der Bereich um Versailles neu sortiert werden.
Die Linie N schafft eine schnellere, direkte Verbindung ab Versailles und Saint-Quentin-en-Yvelines nach Paris. Zugleich hat sie das Problem, dass Äste die weit außen liegen durch die vielen Zwischenhalte stark ausgebremst werden. Die Linie U, welche chronisch überlastet ist, verbindet Saint-Quentin-en-Yvelines mit dem Geschäftsviertel La Défense. Mit der Eröffnung der Métro-Linie 15 wird sie noch einmal wichtiger werden, da man über La Défense am schnellsten in Saint-Denis und weiter ist. Diese muss im Zuge dieser Reform ebenfalls verdichtet werden.
Reform
Transilien N
Die Linie N hält ab jetzt an allen Stationen. Sie fährt zur HVZ alle 10 – 15 Minuten zwischen Plaisir-Grignon und Montparnasse und etwa alle 10 Minuten ab Rambouillet und ab Saint-Quentin-en-Yvelines alle 5 – 10 Minuten verdichtet. Ab Saint-Cyr verdichten sich die beiden Äste und führen nun weiter nach Montparnasse. Insgesamt überlagern sich beide Außenäste zwischen Saint-Cyr und Versailles Chantiers auf einen Takt zwischen 5 und 7 Minuten, was etwa 13 Zügen/Stunde entspricht. Weiter bis Montparnasse fährt die Linie leicht ausgedünnt etwa alle 5 – 12 Minuten, was 9 Zügen/Stunde entspricht.
Transilien U
Die Linie U pendelt zwischen Cognieres und Saint-Quentin-en-Yvelines alle 15 Minuten und ab Saint-Quentin-en-Yvelines verdichtet auf alle 8 Minuten nach La Défense. Sie wird von gegenwärtigen 4 Zügen/Stunde auf 8 Züge/Stunde verdichtet. Im Gegenzug muss um Platz zu schaffen, der dünne Außenast der Linie L nach Saint-Nom-la-Bretèche von 6 Zügen/Stunde auf 4 Züge/Stunde ausgedünnt werden. Um den Umsteigeknoten La Défense zu entlasten werden ein Teil der Züge bis Becon-les-Bruyeres verlängert, um dort in die Métro 15 oder andere Züge der Transilien L umsteigen zu können.
Transilien Z neu
Diese Linie ersetzt die Transilien N teilweise. Sie pendelt alle 30 Minuten jeweils zwischen Mantes-la-Jolie und Dreux nach Montparnasse, und hält ab Plaisir-Grignon nur noch in Versailles Chantiers und teilweise in Clamart. Sie beschleunigt die Verbindung nach Paris massiv. Nachmittags ab ca. 12 Uhr fahren zusätzliche Nonstop-Expreszüge ab Versailles Chateau Rive Gauche etwa alle 15 Minuten nach Montparnasse. Alle Äste addieren sich zur nachmittäglichen HVZ auf etwa 7 Minuten was 8 Zügen/Stunde entspricht.
