Linien- und Streckenvorschläge

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SG: NRW S7: S-Bahn-Tunnel Solingen-Innenstadt

Da die beiden S-Bahnhöfe Solingen-Grünewald und Solingen Mitte doch eher am Südrand der Solinger City liegen und auch nur mager mit Buslinien besonders in Richtung Norden verknüpft werden können und die S7 mit der vorhandenen Strecke einen Bogen um die City fährt, schlage ich vor, sie in einem neuen geradem S-Bahn-Tunnel (Länge ca. 2,3 km bis 2,4 km) unter der City zu führen und an einem neuen S-Bahnhof Solingen-Stadtmitte unter dem Graf-Wilhelm-Platz mit dem gesamten Omnibusverkehr in der Solinger Innenstadt zu verknüpfen. Neben der Verknüpfung der S-Bahn mit dem gesamten Busverkehr Solingens bietet der Tunnelbahnhof unter dem Graf-Wilhelm-Platz auch den Vorteil einer sehr guten Innenstadterschließung durch die S-Bahn. Fahrgäste steigen dort direkt im Stadtzentrum aus. Besser kann ein Bahnhof nicht liegen.

Im Falle einer Umsetzung dieses Vorschlags würde die S1 auf der Strecke zwischen Solingen Hbf in Ohligs und Remscheid-Lennep die S7 ablösen und an ihrer Stelle diesen Tunnel benutzen, sodass es auch eine Durchbindung im Bahnverkehr nach Düsseldorf gäbe.

NRW S7: SG/RS/W: Elektrifizierung für Durchbindung von S1 und S9

Remscheid ist so ziemlich Deutschlands einzige Großstadt, die im SPNV nur an ihre beiden benachbarten und direkt angrenzenden Großstädte angeschlossen ist. Grund ist die fehlende Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Wuppertal-Oberbarmen-Remscheid-Solingen, welche von der Diesel-S-Bahn-Linie S7 bedient wird. Würde man sie elektrifizieren, dann beseitigt man den Umsteigezwang im Solinger Hbf (liegt in Solingen-Ohligs) von der S1 aus Düsseldorf in die S7 nach Solingen-Mitte und Remscheid, ebenso den Umstieg von der S9 oder S28 in Wuppertal auf die S7 nach Remscheid. Die S1 wird dabei von Solingen Hbf nach Remscheid-Lennep und die S9 von Wuppertal Hbf nach Remscheid Hbf verlängert. Neben der Elektrifizierung ist auch eine Verlängerung sämtlicher Bahnsteige auf mindestens 150 m notwendig. Daher schlage ich vor die Strecke zu elektrifizieren. Da eine Elektrifizierung der Strecke und im Zuge die Durchbindung beider Anschlusslinien an den Endpunkten eine Wendezeit von 6 Minuten spart, sowie einen schnelleren Betrieb erlaubt, ist es dann auch möglich noch zusätzliche weitere S-Bahn-Halte einzurichten. Meine Vorschläge:   Eine andere Möglichkeit für ein Betriebskonzept, insbesondere, weil die S-Bahn-Linie 1 ab 2019 zwischen Duisburg und Solingen im 20-Minuten-Takt, zwischen Duisburg und Essen im 30-Minuten-Takt und zwischen Essen und Dortmund im 15-Minuten-Takt verkehrt, sowie die S9 zwischen Gelsenkirchen-Buer Nord und Wuppertal im 30-Minuten-Takt, mit einer stündlichen Weiterfahrt über Wuppertal Hbf nach Hagen und jeweils einer stündlichen Weiterfahrt von Gelsenkirchen-Buer Nord nach Haltern bzw. Recklinghausen, ist folgendes:
  • S1: Xanten/Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn (jedes Ziel im Stundentakt, wobei zwei dieser Ziele zu einem Flügelzug kombiniert werden) - Moers - Duisburg - Mülheim/Ruhr - Essen - Bochum - Dortmund
    • Zwischen Moers und Essen im 30-Minuten-Takt, wobei die Züge in Moers (teilweise) geflügelt werden
    • Zwischen Essen und Dortmund 15-Minuten-Takt
  • S7: Dinslaken - Duisburger Norden - Duisburg Hbf - Duisburger Süden - Düsseldorf - Hilden - Solingen - Remscheid Hbf (Umsteigefreie Weiterfahrt als S8)
    • 20-Minuten-Takt auf ganzer Länge
    • Aufgrund der vielen Anschlussbeziehungen zum Oberbergischen Kreis am Bahnhof Remscheid-Lennep sollte die S7 nicht mit dem Ziel Remscheid Hbf, sondern mit dem Ziel Remscheid-Lennep beschildert werden. In Remscheid Hbf schildert sie jedoch auf die Liniennummer S8 um
  • S8: Mönchengladbach - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Gruiten - Wuppertal - Remscheid Hbf (Umsteigefreie Weiterfahrt als S7)
    • 20-Minuten-Takt auf ganzer Länge
    • Aufgrund der vielen Anschlussbeziehungen zum Oberbergischen Kreis am Bahnhof Lennep sollte die S8 aus Mönchengladbach bereits beim Erreichen des Bahnhofs Lennep auf die Bezeichung S8/S7 mit dem Ziel Duisburg Hbf bzw. Dinslaken umschildern. In Remscheid Hbf wechselt die Linienbeschilderung von S8/S7 auf S7.
  • S9: Haltern am See/Recklinghausen - Gelsenkirchen-Buer Nord - Gladbeck - Bottrop - Essen-Borbeck - Essen Hbf - Essen-Steele - Velbert-Langenberg - Wuppertal - Schwelm - Gevelsberg - Hagen (Umsteigefreie Weiterfahrt als S40)
    • Je ein stündlicher Zug zwischen Haltern und Gelsenkirchen-Buer Nord und zwischen Recklinghausen und Gelsenkirchen-Buer Nord
    • durchgehender 30-Minuten-Takt zwischen Gelsenkirchen-Buer Nord und Hagen Hbf
  • S40: Essen Hbf - Essen-Steele - Bochum-Wattenscheid-Höntrop - Bochum Hbf - Bochum-Langendreer - Witten - Wetter - Hagen (Umsteigefreie Weiterfahrt als S9)
    • zwischen Essen Hbf und Bochum-Langendreer identisch mit S1 und zwischen Bochum-Langendreer und Hagen Hbf identisch mit RB40
    • durchgehender 30-Minuten-Takt

Entlastung/Ergänzung der Hauptstrecke Bochum-Wattenscheid-Essen

In Zukunft wird die Strecke Essen-Wattenscheid-Bochum nur noch vom RRX und dem Fernverkehr genutzt. Die Linien RE16 und RB40 werden auf die südliche Trasse der S1 verlegt. Somit ist in Zukunft auch die Ausweichstrecke bei Streckensperrungen der Hauptstrecke stärker belastet. Um eine Umleitung über Gelsenkirchen und somit einen Haltausfall in Bochum und Wattenscheid sowie hohe Verspätungen zu vermeiden, eignet sich die von mir gedachte Strecke gut denke ich.   Der Hauptgrund für diese Strecke besteht aber in der Anbindung vieler unzureichend angeschlossener Wohngebiete an Fernbahnhöfe. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht praktikabel ist, diese Strecken im Alltag mit dem ÖPNV zu fahren. Es werden die Ortsteile Essen-Kray: 19.879 Einwohner GE-Süd: 36.732 Einwohner WAT-Leithe: 7.437 Einwohner GE-Ückendorf/WAT-MITTE: 18.967+22.178 Einwohner WAT-Günnigfeld: 5.626 Einwohner und große Teile von Bochum Mitte angebunden. Die Linie kann in Essen folgendermaßen verlängert werden. Als Flügelung a) Bis Essen Hbf (oder darüber hinaus, z.B. Bottrop oder Oberhausen)
  • 30 - Minuten Takt mit S2
b) bis zur Universität Duisburg/Essen - Dort kann die Bahnstrecke nur noch bis zum ehem. Bahnhof E-Nord genutzt werden, dahinter wurde der Bahndamm bereits abgerissen und ein neues Stadtviertel errichtet.
  • Stundentakt
Von Essen-Kray Nord S zweigt sie über die noch vorhandene Infrastruktur der Rheinischen Bahn nach Wattenscheid-Leithe ab. Dort nutzt sie weiter die vorhandene Trasse am Lohrheidestadion vorbei (SG Wattenscheid 09, 4.Liga / TV Wattenscheid 01, Deutsche Leichtathletikmeisterschaften und Naherholungsgebiet) bis sie im Zentrum von Wattenscheid-Günnigfeld hält. Dort besteht bereits eine Fußgängerbrücke über die Gleise, sodass gleich 2 Stadtteile gut erreicht werden können und man die Bahnsteige leicht erreichen kann. Weiter geht die Strecke in Richtung A40, wo ein Teil der Wattenscheider Heide erschlossen werden Kann.  Über das folgende Westkreuz Bochum ist ein Brückenneubau notwendig, da im Zuge des Ausbaus die Brücke abgerissen wurde. Von der rheinische Bahn führt dann eine Rampe auf einem Teilstück der Carolinenglücker Bahn zur Werksbahn, die von thyssenkrupp von WAT- Höntrop aus im weiteren Verlauf direkt gekreuzt wird. Der Bahnsteig für die neue Station Jahrhunderthalle befindet sich dann direkt am nördlichen Rand südlich der Rampe in Richtung Bochumer Verein. Dort kann der Westpark mit der Jahrhunderthalle angeschlossen werden (am Wochenende: Naherholung und Halt bei großen Veranstaltungen wie 1live-Krone). In der Woche sind die Einwohner im Einzugbereich bereits gut per U/Straßenbahn 310 und 302 sowie mit Bussen an das Zentrum angeschlossen. Im weiteren Verlauf werden Abstellgleise des Bochumer Vereins (südlich des alten Stellwerks) durchgebunden auf die dann wieder zweigleisig ausgebaute Strecke der Glückauf-Bahn bis zum Hauptbahnhof. Die Station Bochum West wird aufgrund der niedrigen Nachfrage übersprungen (ähnlich Mülheim-West), der Haltepunkt wird auf einem bahnsteiglosen Gleis westlich passiert. Anschlüsse: 1)Essen-Kray Nord S: Bahn:S2          Bus: 144, 146,147, 170,194 2)Wattenscheid-Leithe S: Bus: 389, NE13   Rad: ehem. Kray-Wanner Bahn 3) Wattenscheid Lohrheidestadion S (Bedarfshalt) Radweg nach GE         Bus: 365 4) GE-Wattenscheid S Straßenbahn: 302      Bus: NE13 5) Wattenscheid-Günnigfeld S Bus: 363, 390 6) Wattenscheider-Heide keine direkte ÖPNV Anbindung, etwa 500 Meter Fußweg zur Linie 302 7) BO-Jahrhunderthalle (Bedarfshalt) Bus: 360 8) Bochum Hbf RE/IC/ICE/EC/RB/S Verbindung, U- und S Bahnen, Busse und NE-Busse   Auf Teilen dieser Strecke soll der Radschnellweg Ruhr 1 gebaut werden, da diese Strecke aber immer mindestens 2-gleisig  und gut zu erreichen ist, sollte eine Coexistenz möglich sein. Somit wird die Strecke im Optimalfall auf Kurzstrecken oder im Sommer von Radfahrern befahren, welche im Winter zu einem Großteil auf die S Bahn umsteigen. In jedem Fall werden viele Autofahrer auf die gleich schnelle  oder schnellere Alternative umsteigen. Weitere Infos: Fahrtdauer: ca. 10-15 Minuten Bisherige erlaubte Streckengeschwindigkeit: 80 km/h   Eingezeichnete Abzweige: Ehem. Güterbahn nach Wanne-Eickel (stillgelegt 1990er, noch vorhanden), Ehem. Abzw. zur Zeche Holland, als Minibahnhof am Stadion nutzbar.   Verbindung in Richtung Unna: Direkt über die rheinische Bahn bis zum Ende und über Güterstrecke nach Langendreer. Halte in BO-Nord, Langendreer und Dortmunder S-Bahn Halten möglich. Auch als Umfahrung der Hauptstrecke für den RE11 möglich um direkt nach Soest durchgebunden zu werden. Ab Essen würde er mit Halt in WAT-Günnigfeld und Bochum Hbf/Nord direkt nach Unna fahren.   Verbindung Richtung Witten: Beliebig über Bochum Hbf oder BO-Nord mit Anbindung der Halte in Langendreer direkt über die real geplante Verbindungskurve direkt nach Witten oder darüber hinaus.        

RE4 NRW: Führung über Gevelsberg statt über Ennepetal

Führung des RE4s zwischen Schwelm und Hagen Hbf über Gevelsberg statt über Ennepetal, damit Gevelsberg wenigstens einmal die Stunde schnell an die größeren Städte Dortmund und Düsseldorf angeschlossen wird, immerhin wollen die wenigsten von Gevelsberg nach Gruiten oder Erkrath, nach Düsseldorf wollen sie hingegen schon. Was Fahrplantrassen betrifft:
  • Der RE4 Richtung Dortmund überholt in Wuppertal Hbf fahrplanmäßig die S8 nach Hagen Hbf (die vorige S8 endet/beginnt bereits in Wuppertal-Oberbarmen) und erreicht Schwelm 3 Minuten früher als die S8, sodass er vor der S8 nach Hagen auf die Trasse via Gevelsberg nach Hagen gelangt. Die S8 hätte er im Nacken. Da die S8, die fahrplanmäßig 20 Minuten vor dem RE4 FR: Dortmung den Hauptbahnhof Wuppertal erreicht, in Oberbarmen endet, gibt es keinen Zug der S8, der vor dem RE4 auf den Gleisen zwischen Schwelm und Hagen über Gevelsberg an jeder Station anhält.
  • In der Gegenrichtung wäre es etwas komplizierter, da der RE4 FR: Aachen (Abfahrt in Hagen Hbf zur Minute '30, Ankunft in Schwelm zur Minute '45) die S8 in Fahrtrichtung Mönchengladbach (Abfahrt in Hagen Hbf zur Minute '23, Ankunf/Abfahrt zur Minute '33 in Gevelsber Hbf, Ankunft in Schwelm zur Minute '44) vor sich hat, die er erstmal irgendwo dazwischen überholen muss, wozu auf der Strecke eine Überholmöglichkeit (Gevelsberg West) geschaffen werden muss oder in Schwelm eine Verbindungskurve von der Strecke Schwelm-Gevelsberg-Hagen auf die Ferngleise geschaffen werden muss. Diese ist sogar dort schon vorhanden und führt auf das Bahnsteiglose Gleis 5, was dafür einen neuen Bahnsteig bekommen soll. Dieses Problem wird jedoch ab 2019 geringer, da dann anstelle der S8 zur Minute '23 ab Hagen Hbf eine S9 zur Minute '33 ab Hagen Hbf und damit hinter dem RE4 ab Hagen Hbf verkehrt.
  • Auch ein 30-Minuten-Takt von Wuppertal nach Ennepetal, sowie von Ennepetal nach Hagen ginge nicht verloren, da der RE7 wenige Minuten vor dem RE4 zwischen Hagen und Wuppertal in beiden Richtungen verkehrt.

Ratingen/MH/Essen-Kettwig: 762 Ratingen-Lintorf – Essen-Kettwig

Bezogen auf Dowes Vorschlag einer Verlängerung der Linie 132 (heute 134) nach Essen-Kettwig eine Neueinrichtung der Linie 762 zwischen Essen-Kettwig und Ratingen-Breitscheid, wobei sie über Breitscheid noch nach Lintorf weiterführt und dorthin die Linie O16 ersetzt. Die eingezeichnete Streckenführung im Bereich Ringstraße/Ruhrtalstraße in Essen-Kettwig beruht auf meinen Vorschlag den S-Bahnhof Essen-Kettwig in Richtung Güterstraße/Kettwiger Ruhrbogen zu versetzen und ihn über die Güterstraße im Busverkehr anzusteuern. Zusammen mit meiner vorgeschlagenen Linie 132 MH-Saarner Kuppe - Oemberg - Saarn - Essen-Kettwig kann sie im 30-Minuten-Takt verkehren, wobei beide Linien den größten Teil ihres Linienweges im 30-Minuten-Takt fahrenjede zweite Fahrt in MH-Am Biestenkamp endet, aber umlauftechnisch auf der anderen Linie weiterläuft. Selbstverständlich fährt eine 132 als 762 nach Lintorf und eine 762 als 132 nach Saarn weiter. Zur Haltestelle "Lintorf Bahnhof" siehe die beiden Vorschläge: RB37-Verlängerung über die Ratinger Weststrecke nach Ratingen und Düsseldorf und S2 auf die Ratinger Weststrecke   In Ratingen-Lintorf soll sie bis zum Fliedner-Krankenhaus fahren. Um das Fliedner-Krankenhaus Ratingen-Lintorf durch eine normale Standard-Buslinie ansteuerbar zu machen, muss dort zunächst eine vernünftige Wendeschleife gebaut werden. Nicht ohne Grund verkehrt die Linie O19 dorthin als Rufbus.

MH/Essen: Linie 132: Saarner Kuppe – Oemberg – Saarn Alte Straße – Klostermarkt – Mintard – Essen-Kettwig

Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig: Bezogen auf Dowes Vorschlag einer Verlängerung der Linie 132 (heute 134) nach Essen-Kettwig eine Neueinrichtung der Linie 132 nach Verlängerung der Straßenbahnlinie 102 nach Saarn. Die Linie 132 beginnt auf der Saarner Kuppe und folgt dann über die B1 und verlässt diese in Richtung Oemberg und ersetzt so in Saarn die Buslinie 131 jedoch ohne Erreichen Selbecks (was mit 4 Fahrten/h heute überbedient ist), aber stattdessen mit Erreichen der Saarner Innenstadt, welche heute von Oemberg nicht erreicht werden kann. Die Bushaltestelle Wambach fasst die beiden Haltestellen Kiefernweg und Markenstraße zusammen und dient als Umsteigehaltestelle zwischen der Linie 132 und den Linien 752 und 753. Die eingezeichnete Streckenführung im Bereich Ringstraße/Ruhrtalstraße in Essen-Kettwig beruht auf meinen Vorschlag den S-Bahnhof Essen-Kettwig in Richtung Güterstraße/Kettwiger Ruhrbogen zu versetzen und ihn über die Güterstraße im Busverkehr anzusteuern. Zusammen mit meiner vorgeschlagenen Linie 762 Ratingen-Lintorf – Ratingen-Breitscheid – Essen-Kettwig kann sie im 30-Minuten-Takt verkehren, wobei beide Linien den größten Teil ihres Linienweges im 30-Minuten-Takt fahren, aber jede zweite Fahrt in MH-Am Biestenkamp endet, aber umlauftechnisch auf der anderen Linie weiterläuft. Selbstverständlich fährt eine 132 als 762 nach Lintorf und eine 762 als 132 nach Saarn weiter. Die in Essen-Kettwig endende Linie 132 kann dann auch umlauftechnisch mit der Linie 151 verbunden werden oder mit der Linie 142, wobei sie dann eine Verlängerung dieser wäre und im 20-Minuten-Takt fahren würde.

[MH]: SL102 nach Saarn

Wesentlich wirtschaftlicher und verkehrsbedeutender, ist es, die Straßenbahnlinie 102 in den einwohnerreichen und groß wachsenden Stadtteil Saarn (ca. 23500 Einwohner, davon fast 14000 auf Saarn-Mitte und Mintard [700 EW], sowie weitere 6400 auf Saarn-West, Quelle: Stadt MH Bevölkerungsstatistik bzw. Mintard auf Wikipedia) zu führen, statt in das Waldgebiet Uhlenhorst (372 Einwohner laut Stadt MH Bevölkerungsstatistik, Abschnitt Broicher Waldgebiet). Saarn ist mit 20000+ Einwohnern der größte Stadtteil im Mülheimer Süden und zugleich einer der wenigen Stadtteile Mülheims, die noch wachsen und die Saarner Kuppe in Saarn ist das am stärksten wachsendste Neubaugebiet Mülheims. Der Uhlenhorst hingegen ist ein Waldgebiet, an dessen Rand eine kleine Waldsiedlung liegen und in dem ein Hockeyclub beheimatet ist. Man kann also leicht feststellen, dass das Fahrgastpotential für die Straßenbahn eher in Saarn als im Uhlenhorst zu finden ist. Hier eine konkrete Streckenführung, welche durchaus von ProBahn und Tramvia Mülheim als sehr potentielle Strecke nach Saarn überlegt wird. Sie folgt in Saarn im wesentlichen der heute im 10-Minuten-Takt verkehrenden und straßenbahnwürdig ausgelasteten Buslinie 133. Entlang der Trasse liegen zunächst die Haltestelle Alte Straße, welche das Zentrum Saarns schon gut anschließt und zu einer Buszwischenwendemöglichkeit ausgebaut werden sollte. Dann folgt die Straßenbahn der großzügig breit gebauten B223 (Straßburger Allee) und der B1 (Kölner Straße). Dabei soll sie auf der Straßburger Allee komplett auf besonderem Bahnkörper in nördlicher Seitenlage verlaufen und auf der Kölner Straße ebenfalls komplett auf besonderen Bahnkörper in östlicher Seitenlage verlaufen. Die Straßburger Allee ist momentan vier- bis fünfstreifig (zwei Fahrspuren pro Richtung + ein Linksabbiegerstreifen, welcher jeweils zwischen zwei Kreuzungen seine Fahrtrichtung wechselt. Mit dem Bau der Straßenbahn würde dann nur noch ein MIV-Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung stehen, da die Straßenbahn ja auf den heutigen beiden MIV-Fahrspuren in Fahrtrichtung Kassenberg/MH-Zentrum trassiert würde. Ähnliches gilt für die in dem Bereich vierstreifige Kölner Straße. Auch hier wird es dann nur noch eine Spur pro Richtung geben, wobei die Fahrspur in Fahrtrichtung stadteinwärts auf der heutigen linken Fahrspur stadtauswärts läge und die beiden heutigen Fahrspuren stadteinwärts würden mit der Straßenbahntrasse auf besonderem Bahnkörper überbaut. Die Straßenbahntrasse könnte dann übrigens Rasengleis bekommen, was nicht nur schön aussieht, sondern auch lärmmindernd wirkt. Saarn wird durch eine Trasse (H) Alte Straße - Straßburger Allee - Kölner Straße - Luxemburger Allee - Saarner Kuppe nahezu optimal angebunden. Die Saarner Ortsmitte und auch das Kloster Saarn könnten zwar noch besser mit einer Straßenbahn über die Düsseldorfer Straße erschlossen werden, jedoch ist die Düsseldorfer Straße zu schmal für eine zweigleisige Straßenbahn. Die Straßburger Allee liegt jedoch von den wichtigen Zielen entlang der Düsseldorfer Straße nur knapp über 200 m entfernt und das Kloster Saarn liegt etwa 400 m von der Straßenburger Allee entfernt. Auch der Berufskolleg und die Gesamtschule Saarn liegen im Einzugsgebiet der Straßenbahn, nämlich im Einzugsbereich der Endstelle auf der Saarner Kuppe - Entfernung zu dieser etwa 300 m, aber durch eine andere Lage der Endstation könnte ich natürlich den Fußweg verkürzen. Auf Seite 69 des Mülheimer NVPs können übrigens weitere Trassierungsmöglichkeiten für eine Führung der SL102 zwischen (H) Alte Straße und Saarner Kuppe angesehen werden. Mein hier vorgestellter Vorschlag entspricht dabei der Variante 5 verlängert um eine Haltestelle entlang Variante 1. Im Zuge einer Verlängerung der Straßenbahnlinie 102 nach Saarn soll die Buslinie 133 zwischen Mülheim-Innenstadt und Saarn zur Vermeidung von Parallelverkehren eingestellt werden, zumal die Bebauung des Kassenbergs (überwiegend Stadtvillen und Gewerbe) einen 10-Minuten-Takt nicht rechtfertigt, Saarns Größe und die Strecke der 102 durch Broich hingegen schon und der Weg über Broich dauert dabei nur 1 bis 2 Minuten länger als die Fahrt über den Kassenberg. Der Betrieb der Straßenbahnlinie 102 nach Saarn ist also kostengünstiger als der Betrieb der Straßenbahnlinie 102 zum Uhlenhorst und der Buslinie 133 nach Saarn zusammen und gleichzeitig verschiebt sich die jetzt schon straßenbahnwürdige Auslastung der 133 auf die Straßenbahnlinie 102, die dann mindestens doppelt so viele Fahrgäste gegenüber heute befördert. Die Straßenbahnstrecke Heuweg - Uhlenhorst würde ich auf Busbetrieb umstellen, zumal sie eh kein großes Fahrgastpotenzial bedient, was einer Straßenbahn bedarf. Denkbar wäre es hierfür die Buslinie 131 zu nutzen, welche derzeit von Mülheim-Winkhausen über Mülheim Hbf, Mülheim-Innenstadt und Mülheim-Broich über den Oemberg im Süden Saarns nach Selbeck bis an die Stadtgrenze zu Breitscheid verkehrt. Sie könnte ab Heuweg den Linienweg der dann stillgelegten Straßenbahntrasse Heuweg - Uhlenhorst bis Waldschlösschen bedienen und dann über den Schneisberg rüber zum Lindenhof fahren und anschließend den Oemberg bis Markenstraße bedienen. Anschließend sollte sie bis Saarner Kuppe oder Saarn Alte Straße als Zubringer zur Straßenbahn verkehren, wobei der Endpunkt Alte Straße den Vorteil bietet, dass die Oemberger auch an ihr Ortszentrum Saarn-Mitte angeschlossen würden. Als weitere Linie vom Heuweg zum Waldschlösschen oder auch Uhlenhorst wäre Dowes verlängerter 942er aus Duisburg-Süd möglich. Momentan verkehrt die Buslinie 133 übrigens zwischen Saarn und Hbf alle 10 Minuten und zwischen Hbf und Heidkamp alle 20 Minuten, wobei sie auf dem Abschnitt Hbf - Heidkamp mit der ebenfalls im 20-Minuten-Takt fahrenden Buslinie 124 Speldorf - Hbf - Heidkamp - Dümpten - OB Wehrstraße zu einem 10-Minuten-Takt vertaktet ist, die selbst wiederum zwischen Speldorf und Mülheim Hbf mit der im 20-Minuten-Takt verkehrenden und am Hauptbahnhof stets endenden Linie 122 zu einem 10-Minuten-Takt vertaktet ist. Daher sollte als Ersatz für die komplett wegfallende Linie 133 im Zuge der Straßenbahnverlängerung der Linie 102, die Buslinie 122 vom Hauptbahnhof zum Heidkamp verlängert werden. Als ergänzendes Busnetz schlage ich auf Saarn bezogen folgende Linien vor: Vom Heuweg zum Uhlenhorst verkehrt stattdessen die Ringlinie 134/135. In Sachen Straßenbahnsystem leistet sich Mülheim ja den Irrsinn, dass zwischen der Hauptbahnhof und Schloss Broich ein sündhaft teurer Straßenbahntunnel betrieben wird, der kaum ausgelastet ist, parallel oben drüber aber zig Busse verkehren, die sich insbesondere im Bereich (H) Mülheim Stadtmitte gegenseitig behindern und ausbremsen. Jede Straßenbahnneubaustrecke, die dazu führt, dass weniger Busse, dafür aber mehr Straßenbahnen, vom Hauptbahnhof zum Schloss Broich verkehren, würden den teuren Straßenbahntunnel wirtschaftlicher machen und zugleich die oberirdischen Straßen entlasten. Eine SL 102 nach Saarn würde zwar jetzt nicht unbedingt eine Straßenbahn mehr in den Tunnel bringen, jedoch fünf Busse pro Stunde und Richtung weniger zwischen den Hauptbahnhof und Schloss Broich verkehren lassen - 133 im 10-Minuten-Takt entfällt und die Linie 753 kommt dafür im 60-Minuten-Takt hinzu.   Ich würde mir für Mülheim wünschen, dass diese Straßenbahnstrecke kommt, obgleich Mülheims Verkehrspolitik momentan der Straßenbahn sich ziemlich entgegenstellt. Allerdings hat Mülheim sich bei all seinen Straßenbahnstillegungen in der jüngsten Vergangenheit nur Eigentore geschossen, weil der Bus, der die Straßenbahn ersetzte höhere Betriebskosten verursachte, als die Straßenbahnlinie, die vorher fuhr. Und ähnlich würde es gegenüber Saarn gelten, denn hier würde ja ein Neubau der Straßenbahn die Betriebskosten für Mülheims ÖPNV sogar senken und ihn gleichzeitig wesentlich attraktiver machen.

KR: Hüls – Klinik Hüls

Angeregt durch diesen Vorschlag von "Tramfreund94", habe ich mir eine Alternative überlegt. Ich finde, es wäre besser die Strecke nicht zur Leidener Straße, sondern zum Klinikum zu führen, da dort vermutlich eine größere bedeutung zu erwarten wäre.

Krefeld: Straßenbahnverlängerung in Hüls

Verlängerung der am Hülser Betriebshof endenden Straßenbahnlinie 044 bis ins Wohngebiet Hüls-West. Eine Verlängerung allein bis Hüls Markt würde für die meisten Fahrgäste nur den Umsteigepunkt verlagern. Krefeld möchte verstärkt auf die Straßenbahn setzen und dieser Vorschlag hier dürfte dafür nützlich sein, da er die Attraktivität der Straßenbahnverbindung in den Stadtteil Hüls (15900 EW) verbessert. Der Hülser Markt bildet das Stadtteilzentrum, was so schon einmal besser durch die Tram erreicht wird. Da er jedoch nicht das große Siedlungsgebiet bildet, welches eher im Westen von Hüls zu finden ist, sollte die Straßenbahn auch noch bis Hüls-West verkehren, damit die Menschen, die dort wohnen direkt die Straßenbahn ins Stadtzentrum nutzen können. So etwas wird auch besser angenommen als ein Quartiersbus, der nur als Zubringer zur Straßenbahn dient. Die Straßenbahnlinie verläuft derzeit eingleisig entlang der Krefelder Straße zwischen "Am Schützenhof" und "Hüls Betriebshof". Ein zweigleisiger Ausbau könnte innerhalb der Einbahnstraßenregelung auch nicht gut durchgeführt werden. Deswegen schlage ich zwischen "Am Schützenhof" und "Hülser Markt" stadteinwärts ein Richtungsgleis entlang der Schul- und Ringstraße vor, welche zusammen die Gegeneinbahnstraße der Krefelder Straße bilden. Allerdings kann man auch ähnlich wie in der Mülheimer Innenstadt auch gemacht hat, die Einbahnstraße mit der Straßenbahn verkehrsberuhigen (in Hüls wäre dies die Krefelder Straße) und dafür die Einbahnstraße ohne Straßenbahn in beide Richtungen öffnen (Schul- und Ringstraße), vorausgesetzt die Straßenbreite erlaubt es. Ich möchte die Straßenbahn gerne über den Hülser Markt führen, da man so mit weniger Gleisbögen auskommt, die auch größer ausfallen können. Tatsächlich ist ein Gleisbogen mit R = 22 m möglich um vom Hülser Markt auf die Schulstraße Richtung Krefeld-Zentrum zu gelangen, welcher dann auch ergänzt wird, um am Hülser Markt eine Zwischenwendemöglichkeit zu bieten. Falls sich allerdings eine Straßenbahn über den Marktplatz nicht mit dem Wochenmarkt Hüls vereinbaren lässt, wird die Straßenbahn bereits ab "Am Schützenhof" über die Ring- und Schulstraße in Richtung Hüls-West trassiert. Die Ringstraße und die Schulstraße sind im Prinzip dieselbe Straße und immer mindestens 6,00 m breit, sodass die 2,30-m-breiten Krefelder Straßenbahnen auch zweigleisig gut über sie geführt werden können. Die Haltestellen "Hülser Markt", "Schulstraße" und "Steeger Dyk" gibt es dann auf der Schulstraße und Ringstraße in beide Richtungen. Eine Führung der Straßenbahn von der Krefelder Straße über die Straße "Auf dem Graben" zur Schulstraße (das ist etwas südlich vom Hülser Markt) würde aufgrund der engen Radien doch stark ausbremsen. Ursprünglich wollte ich in Hüls-West noch von der Lerchenstraße bis zur Brachter Straße, aber da der Bereich laut eines Kommentars noch immer im fußläufigen Bereich anderer Haltestellen läge, habe ich darauf nun verzichtet. Stattdessen soll die Straßenbahn an der St-Huberter Landstraße enden. Die Gleisschleife ist dort optional, da Krefeld ein Zweirichtungsbetrieb ist, jedoch sind dort Wendeschleifen noch immer üblich, z. B. am anderen Ende der Linie 044 am Rheinhafen. Deren Kreisbogen (R=22 m) habe ich auf die Grünfläche an der St.-Huberter-Straße übertragen und tatsächlich sind zwischen der Mülhauser Straße und der Gleisverschwenkung noch 40 m gerade Strecke, die ausreichend für eine 30-m-lange Straßenbahn sind. An der Endstation Lerchenstraße an der St.-Huberter Landstraße kann übrigens ein P+R-Platz errichtet werden. Eine Verlängerung von da aus nach St.-Hubert oder Hüls-Nord ist ebenfalls optional.

Essen: Straßenbahn von Essen-Rüttenscheid nach Essen-Haarzopf

Die U11-Strecke zur Messe soll auf Straßenbahn umgebaut werden und diese dann nach Haarzopf verlängert werden. Eine Neubaustrecke komplett westlich zur A52 ist etwa 2,613 km lang. Eine Straßenbahn vom Haarzopf durch den Rüttenscheider Tunnel benötigt von Haarzopf-Erbach zum Hauptbahnhof Essen etwa 12 Minuten (bei einer Führung über Karstadt HV höchstens 15 Minuten), bis zum Berliner Platz sind es 3 Minuten (Stadtbahntunnel) bzw. 5 Minuten (Straßenbahntunnel) mehr. Kein anderes ÖPNV-Verkehrsmittel ist hier schneller und auch der MIV dürfte Probleme haben die Fahrzeit von 12 bis 18 Minuten zwischen Essen-Haarzopf und Essen-Zentrum zu unterbieten. Warum eine Straßenbahn statt der U11? Nun ja die U11 benötigt 80 cm-hohe Hochbahnsteige. Solche Klötze sind schlecht in Haarzopf unterzubringen - es sei denn man baut die Hochbahnsteige als Mittelbahnsteige auf dem Grünstreifen in der Mitte der Hatzper Straße oder man baut in Haarzopf einen U-Bahn-Tunnel, welcher Hatzper Straße Ecke Spielkampsweg beginnt, der Rest der U-Bahn-Strecke verläuft dann als Tunnel in Nachbarschaft und auf derselben Ebene wie die A52. Eine Straßenbahn hingegen ist niederflurig. Außerdem verkehrt eine Straßenbahn im Rüttenscheider Tunnel nach Bredeney, wo ebenfalls keine Hochbahnsteige möglich sind, sodass es das Sinnvollste ist, die Hochflur-Stadtbahn U11 im Rüttenscheider Tunnel zur Niederflur-Tram umzubauen. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, da dann im Rüttenscheider Tunnel nur noch ein Bahnsystem, nämlich die Straßenbahn unterwegs ist. Außerdem verliert so das stark südlastige Stadtbahnnetz einen ihrer Südäste an das stark nordlastige Straßenbahnnetz. Die Straßenbahnhaltestelle "Karstadt HV/Engelsruh" würde ich mittels zweier Fußgängerampeln über die Norbertstraße und einer Fußgängerbrücke über die A52 mit dem Parkplatz der Karstadt HV verbinden, sowie eines neuen Fußgängerweges entlang der Parkplatzeinfahrt mit dem Büropark Bredeney. Allerdings habe ich auch eine alternative Straßenbahntrasse eingezeichnet, welche den Büropark Bredeney direkt anbinden kann (gestrichelt dargestellt). Kleiner Nachteil dieser Trasse: Sie benötigt zwei Brückenbauwerke über die A52. Der erhöhte Bauaufwand würde dabei die Fußwege zum Büropark und der Karstadt HV gerade mal um 300 m verkürzen.

S11 VRR: Verlängerung vom Flughafen Düsseldorf nach Krefeld und Umland

Verlängerung der S11 nach Krefeld, um Krefeld ans S-Bahn-Netz anzuschließen und gleichzeitig Krefeld wesentlich attraktiver an den Düsseldorfer Flughafen. Dabei verläuft sie zwischen dem Düsseldorfer Flughafen und dem Meerbuscher Rheinufer in einem zweigleisigen S-Bahn-Tunnel. In Krefeld-Lindenthal soll die S11 geflügelt werden, um abwechselnd die beiden Ziele Kempen und Tönisvorst ansteuern zu können. Gestrichelt habe ich eine Alternativroute zwischen Krefeld-Hüls und Kempen eingezeichnet, die durch St. Hubert führt. Von Kempen aus würde ich die Bahn dann auch weiter nach Nettetal und Venlo führen.   Zwischen Düsseldorf Hbf und Meerbusch-Osterath kann der RE10 künftig auch über diese Neubaustrecke über den Düsseldorfer Flughafen zum Düsseldorfer Hauptbahnhof gelangen.

[RE10/17 NRW]: Verlängerung von Düsseldorf nach Warburg

Es gibt ja von öffentlicher Seite aus die Idee, die RE10 (Nijmegen -) Kleve - Düsseldorf zu elektrifizieren. Wenn sie unter Fahrdraht ist, besteht die Möglichkeit sie über Düsseldorf weiter zu verlängern, wobei in Richtung Köln es aufgrund der Gleisinfrastruktur nicht möglich ist, nach Duisburg die Linie nicht auf ganzer Länge interessant wäre, zumal man von Kleve nach Duisburg über den direkten Weg via Rheinhausen besser bedient wäre. In Richtung Wuppertal jedoch dürfte die Linie interessant sein und auch infrastrukturiell lässt sie sich gut dorthin verlängern, da der RE10 dieselben Gleise wie der RE4 und RE13 benutzt. Lediglich die Eingleisigkeit der Fernbahn zwischen Düsseldorf und Wuppertal macht einen Strich durch die Rechnung. Daher würde ich unter Bedingung eines zweigleisigen Ausbaus der Fernbahn zwischen Düsseldorf und Wuppertal und einer Elektrifizierung von Hagen nach Warburg den RE10 wie eingezeichnet verlängern. Nebenbei kann hierbei optional überlegt werden, ob die Strecken Bestwig-Winterberg und Brilon Wald-Brilon Stadt nicht ebenfalls elektrifiziert werden sollen. Der RE17 würde dann in den RE10 integriert und das ganze Produkt hieße dann "RE10: Niers-Wupper-Sauerland-Express" oder "RE10: Niederrhein-Wupper-Sauerland-Express

OB/BOT/Gladbeck/GE-Buer: SB91zur Westfälischen Hochschule

Veränderung der Streckenführung der Linie SB91, um sie an die Westfälische Hochschule nahe heranzuführen. Ich habe mich dazu entschieden, den SB über die Gecksheide zu führen, da eine Führung über die B226 (Vinckestraße) noch immer einen sehr langen Fußweg über die Heegestraße verursacht. Die nur zu Vorlesungszeiten verkehrende Buslinie 399 wird zugunsten den SB91 eingestellt bzw. im Fahrplan ausgedünnt. Dies macht diese gut angenommene Regionalverbindung im nördlichen Ruhrgebiet für den Hochschulverkehr attraktiver.

Essen: Busansteuerung und P+R des versetzten Ⓢ-Bahnhof Kettwig

Hier einmal dargestellt, wie die Busansteuerung des versetzten S-Bahnhofs Essen-Kettwig aussieht. Gründe, warum es sinnvoll ist, ihn zu versetzen, kann im entsprechenden Vorschlag angesehen werden.

Die vorhandene Bushaltestelle Ringstraße würde 200 m nördlich der S-Bahn-Station liegen, sodass man noch ein Stück zu ihr hinlaufen müsste. Zudem ist die Haltestelle Ringstraße sehr verteilt und unübersichtlich, sodass das Umsteigen in Sachen Finden des Weges zur Bahn bzw. zum Bus nicht gerade einfach ist.

 

Um das Umsteigen zwischen der S-Bahn und dem Busverkehr dort wesentlich zu erleichtern schlage ich vor die Bushaltestelle Ringstraße durch eine Haltestelle direkt am S-Bahnhof zu ersetzen, wofür eine mit Omnibussen befahrbare Blockumfahrung (Häuserblockschleife) an Edeka und dm/Ärztehaus und entlang der Güterstraße geschaffen werden muss.

Die Häuserblockschleife muss im Uhrzeigersinn befahren werden. Andernfalls wird die Ampelkreuzung Ringstraße/Graf-Zeppelin-Straße/Hauptstraße/Ruhrtalstraße lahmgelegt.

Diese Blockumfahrung besitzt eine Streckenlänge von knapp 500 m. Ich habe übrigens das alles schon mal berechnet, die notwendigen Schleppkurven von 12,50 m bis 15 m Radius lassen sich alle einrichten und auch zwischen dm/Ärztehaus und der Straße Bauerschaft ist genug Breite, um mindestens 15 m westlich des dm/Ärtztehauses auf der Fläche 15 bis 20 m zwischen dem dm/Ärztehaus und der Straße Bauerschaft eine Bushaltestelle (in Form einer Busbucht) einzurichten. Der Bus kann dann tatsächlich auf die etwa 4,80-m-breite Güterstraße abbiegen, wobei ich für die Schleppkurve auch die paar als Parkplätze genutzte Kiesfläche auf Flurstück 650 (das ist die Grünfläche zwischen Güterstraße 25 und der Eisenbahnunterführung Güterstraße) gerne opfern würde. Auch müssen die Parkplätze auf Flurstück 650 noch aus dem Grund weichen, da im Zuge der Einbahnregelung in der Güterstraße sonst nicht das Siedlungsgebiet "Am Kettwiger Ruhrbogen" erreicht werden kann.

In der Bauerschaft ist nur ein Bussteig möglich. Am westlichen Ende vom Edeka Güterstraße 34 kann keine Haltestelle errichtet werden, weil dort Parkplätze sein müssen. An der Südwand von Gebäude Güterstraße 22 ist die Straße zu schmal für Bushaltestellen. Deswegen gibt es die Endstelle am Straßenrand an der Güterstraße im Bereich Hausnummer 16-18.

Was auffällt ist, dass ein Taxistand nur am P+R eingerichtet wird. Weil aber der Bahnsteig stets so liegt, dass zum P+R ein direkter Ausgang besteht, ist diese Lösung sehr gut praktikabel und weist kurze Umsteigewege zwischen S-Bahn und Taxi auf.

Alternativ kann man auch eines der beiden Geschäftsgebäude (Güterstraße 34: Edeka oder Güterstraße 22: dm/Ärztehaus) komplett abreißen, um so die notwendige Fläche für einen richtigen Busbahnhof (mittels Abriss Gebäude Güterstraße 34 bzw. Gebäude Güterstraße 22) und P+R zu schaffen, wobei man dem abzureißendem Gebäude einen neuen Standort bieten muss. Allerdings lässt sich eine P+R auch auf der Grünfläche westlich der Güterstraße unterbringen. Ein Taxenstand kann in der Straße Bauerschaft in Nachbarschaft zur Bushaltestelle untergebracht werden. Für den Abriss würde ich das nördliche bevorzugen, weil so mehr Fläche gewonnen werden kann als bei einem Abriss des südlichen Gebäudes.

Es ließe sich nur eine Busbucht für eine endende Buslinie errichten, jedoch wären die am Bahnhof endenden Linien nur die beiden Linien 142 und 151, da die übrigen Linien 132 aus Mintard, 190, 772 und 774 ohnehin weiterhin am Bahnhof vorbei müssten, um zum Kettwiger Markt zu gelangen, wo sie dann in der eigentlichen Ortsmitte Kettwigs ihren Endpunkt finden. Weil die Linie 151 nur im Stundentakt verkehrt und die Linie 142 evtl. als Ersatz für den wegfallenden S-Bahn-Halt Kettwig Stausee nach Kettwig-Vor-der-Brücke verlängert werden müsste, käme man mit einer Busbucht wunderbar aus.

Die vorhandene Haltestelle Ringstraße soll im Zuge dessen übrigens entfallen.  

 

Zu dem Vorschlag existiert ein E-Book. Dort kann man sich die ganze Planung auch noch detaillierter durchlesen. 

Wuppertaler Schwebebahn zum Bahnhof Vohwinkel

Veränderung der Streckenführung der Schwebebahn in Wuppertal-Vohwinkel, um sie direkt an den Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel heranzuführen, um die Schwebebahn auch an ihrem westlichen Ende in Vohwinkel mit den Nahverkehrszügen der DB zu verknüpfen.

Verlängerung der S-Bahn-Linie 28 nach Viersen und Mönchengladbach

Hier mal ein Vorschlag für eine Westverlängerung der Regiobahn S28 nach Viersen. Die Verlängerung ist etwa 21 km lang und verläuft nördlich der A52 und unterquert das Kreuz Neersen in einem kurzen Tunnel. Westlich des Kaarster Sees verlasse ich dabei bewusst die alte Strecke Neuss-Viersen, welche südlich der A52 verlief, damit die S-Bahn direkt an Schiefbahn und Neersen herangeführt werden kann. Würde sie entlang der alten Trasse verlaufen, so befänden sich die Bahnhöfe Schiefbahn und Neersen im Schiefbahner Industriegebiet bzw. am Cloerbruch in Nachbarschaft zum Neersener Autobahnkreuz und wären zusätzlich noch von den Orten Schiefbahn und Neersen, die sie erschließen sollen, durch die Autobahn A52 abgetrennt. Zum Ortseingang sind es in Schiefbahn mindestens 500 m und in Neersen mindesten 700 m. Mit anderen Worten: An der alten Eisenbahnstrecke Neuss-Viersen lägen die beiden Bahnhöfe Schiefbahn und Neersen so wirklich richtig schön JWD ("Janz weit draußen"), sodass ihr Nutzen für Schiefbahn und Neersen entsprechend gering ist. Meine Neubautrasse durch Schiefbahn und Neersen erlaubt außerdem im Gegensatz zur alten Trasse auch einen weiteren Halt in Knickelsdorf. Ich sehe vor, dass die Trasse die die Autobahnausfahrt Schiefbahn der Nordfahrbahn der A52 umfährt. Falls dies hinter der Ausfahrt aufgrund der Radien nicht ganz funktionier, so muss die Ausfahrt dann umgebaut werden. Sowohl die Auffahrt nach Roermond als auch die Ausfahrt nach Schiefbahn sollen zwischen Nordfahrbahn A52 und S-Bahn-Trasse liegen, wobei Auf- und Abfahrt als Holländer-Rampen durchgeführt werden. Alternativ kann Schiefbahn aber auch untertunnelt werden (gestrichelt dargestellt). Bahnhof Knickelsdorf: Darüber hinaus schlage ich vor, dass der Bahnhof Knickelsdorf über die Infrastruktur eines Flügelungsbahnhofs verfügt und die S28 von Wuppertal (Verlängerung von Mettmann nach Wuppertal befindet sich im Bau) bis Knickelsdorf in Doppeltraktion verkehrt und diese dann in Knickelsdorf geflügelt werden, wobei ein Zugteil Viersen und der andere Zugteil Mönchengladbach ansteuert. Nach Mönchengladbach soll der alten Strecke Krefeld-Willich-Mönchengladbach gefolgt werden, und dann im Bereich des Dünner Feldwegs in einem Tunnel auf die Eisenbahnstrecke Krefeld-Viersen-Mönchengladbach eingefädelt werden. Alternativ lassen sich Schiefbahn und Knickelsdorf aber auch mit einer Überlandstraßenbahn verbinden. Zwischen Autobahnkreuz und Bahnhof Neersen: Zwischen AK Neersen und Bahnhof Neersen verläuft die Trasse auf Höhenlinie 45 m, damit das AK Neersen mit 5 m Höhe über der Fahrbahn überquert werden kann. Die Waldkuppe zwischen AK Neersen und der Hauptstraße wird entsprechend entlang der Trasse mit einem Bahndamm aufgeschüttet, der eine Trassenbreite von 12 m (bei S-Bahn für zweigleisigkeit notwendig, eingleisig wären 7 m notwendig) aufweist. Die Hauptstraße wird noch mit einer Brücke überquert, ehe die S-Bahn dann eine Rampe herunter fährt und den Schlossweg erreicht. Bahnhof Neersen: Die Station Neersen soll zwischen Schlossweg und Niersplank parallel zum Niersweg eingerichtet werden und zwei Ausgänge besitzen, wobei der Ostausgang direkt auf den Schlossweg führt. Unmittelbar nördlich des Bahnhofs wird ein Mini-ZOB mit P+R angelegt. wobei es einen Kombibahnsteig zwischen der Busbucht und dem Richtungsgleis nach Viersen geben soll. Das Richtungsgleis nach Neuss und Düsseldorf wird mittels Treppe, Aufzug und Unterführung mit dem Mini-ZOB und P+R auf der anderen Seite verbunden. Da sich die Trasse dort noch immer in Hochlage befindet, wird ein Mittelbahnsteig angelegt. Jener wird mittels Treppe, Aufzug und Unterführung mit dem Mini-ZOB und P+R verbunden. Der Westausgang des Bahnsteigs Richtung Neuss/Düsseldorf unterquert ebenfalls die Eisenbahnstrecke und mündet dann auf den Niersweg. Die derzeitig am Neersener Schloss, das übrigens auch gleichzeitig das Rathaus Willich ist, endenden Buslinien 038 und 056 werden von Schloss Neersen bis Neersen S-Bf verlängert. Die Buslinie 036 fährt eine Stichfahrt über Neersen S-Bf. Nebenbei bemerkt: Die Haltestelle Neersen Bf (am alten Bahnhof Neersen) der Buslinie 036 wird in Cloerbruch umbenannt bzw. in Cloerbruch S-Bf nach Herstellung des S28-Ast nach Mönchengladbach. Von Viersen kann die S28 nach Venlo weitergeführt werden.   Ast nach Mönchengladbach: Der Ast nach Mönchengladbach folgt westlich von Knickelsdorf im Wesentlichen der alten Strecke Krefeld-Willich-Mönchengladbach. Dort wird der alte Bahnhof Neersen unter dem neuen Namen Willich-Cloerbruch reaktiviert, sowie der alte Bahnhof Mönchengladbach-Neuwerk, der sich früher an derselben Stelle befand, wie der von mir vorgeschlagene gleichnamige Halt. Zu guter Letzt fädelt sich die reaktivierte S-Bahn-Strecke nahe der Kreuzung mit der Bahnstrecke Krefeld-Viersen-Mönchengladbach in jene ein. Weil sich dort Häuser befinden, müssen die entweder untertunnelt oder umgesiedelt werden, falls keine eingleisige oberirdische Möglichkeit innerhalb der vorhandenen Bebauung besteht. Zu guter Letzt entsteht auf der Bahnstrecke Krefeld-Willich-Mönchengladbach noch als weitere Station die neue S-Bahn-Station Mönchengladbach Nord.

Verlängerung der Wuppertaler Schwebebahn von Vohwinkel Mitte zum Bahnhof Vohwinkel

Verlängerung der Schwebebahn von der Schwebebahnstation Vohwinkel zum Bahnhof Vohwinkel, wozu über der Gräfrather Straße eine Weiche eingebaut werden muss. Ich habe zwei Varianten für eine Schwebebahnstation Vohwinkel Bahnhof eingezeichnet, da für eine Verlängerung zum Bahnhofsvorplatz, die Schwebebahn noch einige Meter höher gelegt werden müsste, da sie jetzt 8 m über der Straße verläuft, die Eisebahnschienen jedoch in mindestens 7 m Höhe (Wagenunterkante muss mindestens 7 m über DB-Schienenoberkante - Vorgabe seitens der DB) überquert werden müssen. Die Schwebebahn über den P+R-Parkplatz am Bahnhof Vohwinkel zu bekommen, dürfte einfacher sein, wobei ich dann den Busbahnhof ebenfalls dorthin versetzen würde. Am besten dann eine Drei-Etagen-Lösung (oberste Etage: Schwebebahn, mittlere Etage: P+R unterste Etage: Busbahnhof) oder Halbierung des P+Rs, wobei die westliche Hälfte mit dem Busbahnhof und der Schwebebahnstation überbaut wird.

SG O-Bus: Höhscheidt-Brockenberg – Kohlsberg

Solingen erlaubt sich zwischen seinem ZOB Graf-Wilhelm-Platz und Widdert einen Parallelverkehr zwischen dem O-Bus und der Dieselbuslinie 699. Bei Verlängerung der O-Bus-Linie 682 von Höhscheid-Brockenberg nach Kohlsberg kann die Linie 699 eingestellt werden. Jedoch schlage ich die Verlängerung nicht im 10-Minuten-Takt, sondern im angemessenen 20-Minuten-Takt vor. Von mir aus auch wie bei der Linie 683 mit Diesel-Hilfsmotor oder wie auf der Linie 695 als Batterie-O-Bus. In diesem Fall kann man auf eine kostspielige Elektrifizierung verzichten.

Eine ähnliche Situation in Solingen existiert zwischen Widdert und Rüden  

SG O-Bus: Widdert – Rüden

Solingen erlaubt sich zwischen seinem ZOB Graf-Wilhelm-Platz und Widdert einen Parallelverkehr zwischen dem O-Bus und der Dieselbuslinie 697. Bei Verlängerung der O-Bus-Linie 684 von Widdert nach Rüden kann die Linie 697 eingestellt werden. Jedoch schlage ich die Verlängerung nicht im 10-Minuten-Takt, sondern im angemessenen 30-Minuten- oder 60-Minuten-Takt vor. Von mir aus auch wie bei der Linie 683 mit Diesel-Hilfsmotor oder wie auf der Linie 695 als Batterie-O-Bus. In diesem Fall kann man auf eine kostspielige Elektrifizierung verzichten. Aufgrund der Einbahnregelung, müssen die Straßen in Rüden vollständig im Kreis befahren werden, und da kann die Elektrifzierung sehr teuer werden, sodass der Batterie-O-Bus bzw. der Dieselhilfsmotor viel günstiger ist.

Eine ähnliche Situation in Solingen existiert zwischen Höhscheidt-Brockenberg und Kohlsberg

MK: Altena-Rosmart-Lüdenscheid

Diese Linie soll Lüdenscheid und Altena mit dem Industriegebiet Rosmart verbinden. In diesem recht jungen Gebiet sind einige Firmen, sowie eine Kletterhalle angesiedelt. Inbesondere letztere soll mit dem Bus erreichbar sein. In der HVZ  sollen auch Verstärker in die Städte fahren, während diese Linie einmal in der Stunde fährt.

[K] Zusätzliche Buslinie zwischen Mülheim und Kalk

Dieser Vorschlag soll im rechtsrheinischen Teil von Köln die stark nachgefragte Buslinie 159 zwischen Mülheim, Kalk und Humboldt/Gremberg entlasten, indem eine neue Linie - entweder ganz neu oder als Neukonzeption der Linie 156 - weitgehend parallel fährt und nebenbei andere Gebiete, insbesondere in Kalk, erschließt. Gegenüber dem bisherigen Angebot (Linie 159, teilweise auch 150) wäre dies eine erhebliche Verbesserung. Die Linie beginnt am Wiener Platz und folgt dem Verlauf der 159 bis hinter Buchforst. Von dort aus führt sie über den Norden und Westen von Kalk weiter, ehe sie in Kalk Post Anschluss zur Stadtbahn herstellt und die Haltestellen der 159 teilweise beschleunigt in umgekehrter Reihenfolge bedient. Anschließend fährt der Bus die Rolshover Straße entlang in Richtung Süden weiter nach Humboldt/Gremberg. Hinter der L124 biegt er in Richtung TÜV ab und folgt dann der Linie 156 bis zur Haltestelle Bahnhof Deutz/Lanxess-Arena. Die Bedienung würde zunächst nur montags bis freitags tagsüber erfolgen - in der Hauptverkehrszeit alle 10 Minuten, außerhalb alle 20 Minuten. Der Abschnitt Humboldt/Gremberg - Deutz könnte auf die Einzelfahrten, die jetzt zu sehr beschränkten Zeiten angeboten werden, beschränkt bleiben, außer man will auch dort eine Attraktivitätssteigerung erreichen. Die Haltestelle Wiener Platz an der Frankfurter Straße ist Start- und Endpunkt der Linie. Die Haltestellen Elisabeth-Breuer-Straße, Graf-Adolf-Straße, Kieler Straße, Sauerlandstraße und Am Grauen Stein werden nur in Richtung Humboldt/Gremberg bzw. Deutz bedient. In Richtung Mülheim hält die Linie an den Haltestellen TÜV-Akademie, Grünstraße (neu einzurichten) und Wiener Platz am Bergischen Ring.

Schnellbus-Linie Wuppertal – Radevormwald – Wipperfühth – Marienheide

Der Oberbergische Kreis verfügt als einzige schnelle Verbindung über die Eisenbahnlinie RB25. Ansonsten verkehren im Oberbergischen Kreis nur Buslinien, jedoch sind das alles Linien, die an wirklich jeder Milchkanne zwischen halten. Schnelle Busverbindungen dort? Fehlanzeige.

Deswegen: Die Schaffung einer wirklich schnellen Busverbindung von Radevormwald (22.386 Einwohner) und Wipperfürth (21.481 Einwohner) ins Oberzentrum Wuppertal. Von Wipperfürth soll sie außerdem bis Marienheide (13.560 Einwohner) durchgebunden werden, sodass sie einen Netzschluss zur RB25 herstellt. Diese Linie würde Teil eines neuen Schnellbusnetzes für den Oberbergischen Kreis werden.

Die eingezeichnete Streckenführung im Bereich Ronsdorf folgt der geplanten L419.  

EN:/GM: Verlängerung 565 Schwelm – Ennepetal-Schlagbaum – Radevormwald

Kreisgrenzen sind ÖPNV-technisch ein Graus, da sie dazu führen, dass Linien verschiedener Kreise nicht durchgebunden werden, sondern an der Kreisgrenze geteilt werden und nur zu ganz wenigen Tageszeiten miteinander verknüpft werden, z. B. die Linie 565 des Ennepe-Ruhr-Kreises (Schwelm Bahnhof - Ennepetal-Schlagbaum) und die Linie 339 des Oberbergischen Kreises (Ennepetal-Schlagbaum - Radevormwald - Hückeswagen) an ihrer gemeinsamen Endstelle in Ennepetal-Schlagbaum. Außerdem bedient die Linie 339 in Radevormwald einen ganzen Korridor doppelt. Daher schlage ich vor, die Linie 565 von Ennepetal-Schlagbaum im durchgehenden Stundentakt bis Radevormwald Busbahnhof zu verlängern, wobei sie entlang des bisherigen Linienwegs der Linie 339 zwischen Ennepetal-Schlagbaum und Radevormwald jene ersetzt.
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