Beschreibung des Vorschlags
Diese Linie ist Teil des Schnellbusnetzes Wuppertal.
Der Wuppertaler Norden ist nur umständlich an den SPNV angeschlossen, seit man die Nordbahn stillgelegt hat und durch Busse ersetzt hat, die zumeist zu den nächstgelegeneren Bahnhöfen fahren (Vohwinkel, Hbf, Barmen, Oberbarmen) und dabei immer von Ampeln abgebremst werden.
Auch auf Linie Plus findet man vermehrt Vorschläge zur Reaktivierung der Wuppertaler Nordbahn, z.B. von U-Bahnfuchs, vrobix oder Baum. Allerdings sind sämtliche Ansätze mit dem Nachteil behaftet, die Bebauung in Wichlinghausen nur mit teuren Mitteln überwinden zu können. Außerdem sehen sie alle den Bau von Schienen vor, wodurch die Kosten nochmal steigen.
Daher schlage ich vor, die Nordbahntrasse als Busstrecke zu nutzen und auf ihr eine Buslinie von Vohwinkel bis Silberkuhle fahren zu lassen.
Die Bustrasse soll sich vom Homanndamm bis zur Weiherstraße erstrecken, sodass die Linie auf diesem Abschnitt ihre Höchstgeschwindigkeit ausfahren kann, wofür die Nordbahntrasse verbreitert werden muss. Am Bergischen Plateau ist eine kurze Verbindung zwischen der Dr.-Kurt-Herberts-Straße und der Luhnsstraße ausreichend, da diese Straßen bereits existieren. Das Einzige, was sie dort ausbremst, sind die Haltestellen, welche sowohl an allen Nordbahn-Bahnhöfen als auch an einigen anderen Stellen liegen. Letztere sollen den Umstieg auf andere Buslinien erleichtern, sollte es entsprechende Umsteigemöglichkeiten in der Nähe geben.
Als Taktung ist zunächst ein T20 vorgesehen, da davon auszugehen ist, dass diese neue Tangentialverbindung erstmal nicht so rege genutzt wird wie erhofft. Da jedoch viele Schulen in der Nähe liegen und Schüler die Nordbahntrasse auf ihrem Schulweg nutzen, sollte in der HVZ ein T10 gefahren werden.
Als Fahrzeuge sind Gelenkbusse oder – wenn die Trasse zu schmal sein sollte – Spurbusse nach Essener Vorbild vorgesehen. Allerdings bin ich mir auch unsicher, ob nicht O-Busse die bessere Lösung wären, weil Dieselbusse weniger umweltfreundlich sind und an der Nordbahntrasse auch Bebauung vorhanden ist.

Du müsstest die Straße komplett neu bauen: Aktuell ist der Asphalt für Fußgänger und Fahrräder ausgelegt, du möchtest jedoch bis zu 28t schwere Fahrzeuge einsetzen.
Wenn du ohnehin schon ordentlich Geld ausgeben möchtest, kannst du auch gleich eine Bahnstrecke draus bauen, die auch städteübergreifendes Potential hat.
Wie möchtest du diese Strecke eigentlich konkret ausgestalten? Sollen Fußgänger und Fahrräder diese Strecke weiterhin benutzen dürfen, oder soll es eine reine Busspur werden? Letzteres halte ich aufgrund des miserablen Taktes für eine massive Verschlechterung, bei ersterem kämen die Busse kaum voran, da sie beim Überholen von Fußgängern und Radfahrern 1,5m Abstand halten müssen, ein Überholen jedoch aufgrund des dichten Verkehrs kaum möglich sein wird. An schönen Sommertagen käme diese Linie also höchstens mit Schrittgeschwindigkeit voran.
Du müsstest die Straße komplett neu bauen: Aktuell ist der Asphalt für Fußgänger und Fahrräder ausgelegt, du möchtest jedoch bis zu 28t schwere Fahrzeuge einsetzen.
Dann musst du noch sämtliche Brücken an das neue Gewicht ausrichten (v.a. das Viadukt am Steinweg), was den Aufwand massiv erhöht. Allerdings gibt es immer noch den Vorteil, dass ich vielerorts auf das normale Straßennetz wechseln kann (z.B. Homanndamm, Varresbeck, Luhnsstraße), wodurch gleich mehrere neue Verbindungen möglich wären (z.B. Vohwinkel – Nächstebreck, Vohwinkel – Nützenberg).
Wie möchtest du diese Strecke eigentlich konkret ausgestalten? Sollen Fußgänger und Fahrräder diese Strecke weiterhin benutzen dürfen, oder soll es eine reine Busspur werden?
Ich hatte da an eine reine Busspur (evtl. BRT oder Spurbus) gedacht, da eine zweispurige Straße + Bürgersteig an beiden Seiten zu breit ist. Lediglich an wenigen Stellen können Busspur und Rad-/Fußgängerweg koexistieren: Homanndamm – Varresbeck Bf, Unterer Dorrenberg – Zugang Schleswiger Straße, Zugang Rudolfstraße – Zugang Buchenstraße, Schulzentrum Ost – Luhnsstraße.
Übrigens habe ich hier noch nicht weiter bis Sprockhövel gedacht, sodass der nördliche Ast ab der Wittener Straße (vorerst) als Radweg erhalten bleibt.
Letzteres halte ich aufgrund des miserablen Taktes für eine massive Verschlechterung
Dann weitet man das Angebot aus. Wenn man jeden der heutigen Fußgänger und Radfahrer zählt (und die Trasse ist äußerst beliebt), dürfte ein T5 das realistischste sein.
Die Nordbahntrasse wird heute schon stark von Schülern und Pendlern genutzt (v.a. wenn man an der Trasse wohnt).