Karlsruhe – Verlängerung S2 nach Bruchsal

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Beschreibung des Vorschlags

Grund:

Bruchsal (45000EW) und Karlsdorf-Neuthard (10.000EW) sind relativ wichtige Anlaufpunkte im Raum Karlsruhe. Außerdem wird so die Bruchsaler Innenstadt erschlossen.

 

Streckenverlauf:

Der Linienverlauf deckt die Umgebung relativ gut ab, evtl. sind die Haltestellen etwas zu dicht gesetzt.

Zwischen Karlsdorf und Bruchsal nutzt die S2 die Gleise der S33, hier wäre evtl. ein Ausbau nötig, da ich Anschlüsse in Karlsdorf vorgesehen habe. Außerdem besteht in Bruchsal Anschluss nach Heidelberg und Mannheim. 

 

Liebe Grüße Tschaki

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7 Kommentare zu “Karlsruhe – Verlängerung S2 nach Bruchsal

  1. Warum führst du deine Strecke (auch oft in deinen anderen Vorschlägen) durch so kleine Straßen mit engen Bögen? Da kommt eine Straßenbahn/Stadtbahn doch kaum durch und wenn dann nur ganz langsam. Besser ist es in der Regel, breitere und gradlinige Hauptstraßen zu verwenden. Der genaue Streckenverlauf ist in der Form auch gar nicht begründet, bitte noch ergänzen. Konkret stellt sich mir die Frage, wie du in Bruchsal vom Bahnhof in die Stadt kommen willst und warum du so einen 270°-Schlenker bei Karlsdorf machst.

  2. Von Spöck zum Karlsruher Marktplatz braucht die S2 bereits jetzt 38 Minuten.
    In Kombination mit der sehr ungünstigen Trassierung in Spöck, Neuthard und Karlsdorf ergeben sich nur völlig unattraktive Fahrtzeiten.

    1. Genau diese langen Fahrzeiten machen die Strecke unattraktiv. Es fährt niemand mit der S2 von Bruchsal (Zentrum) zum Karlsruher Marktplatz. Ich sehe das genauso. Die Fahrzeiten sind nicht wettbewerbsfähig.

      Vor einiger Zeit wurde daher das hier aufgeführte „Projekt“ beendet. Die NKU war wohl negativ. Einen genauen Wert bzw. die NKU kenne ich leider nicht.

      Zwar gibt es bei der Linienführung zwischen Karlsdorf und Bruchsal deutliche Abweichungen zur untersuchten Variante, trotzdem sind noch viele Ähnlichkeiten zu erkennen.

      Es wundert aber auch nicht, man hat wirklich an nichts gespart! Die Fahrt durch die Ortschaften kostet viel Geld und zudem richtig viel Zeit, weil die Geschwindigkeit innerhalb der Ortschaften unterirdisch ist.

      Und auf dem Streckenabschnitt ist nicht mit mehreren tausend Fahrgästen pro Tag zu rechnen! Demzufolge ist eine NKU auch schnell negativ.

      Langfristig sehe ich für den Ast nach Spöck – alleine – wenige Chancen.

      Aus meiner Sicht gibt es zwei Varianten die heutige Lücke doch noch zu schließen:

      Variante A:
      Die Linie wird nicht durch die Straßen von Spöck, sondern rechts an Spöck (am Ortsrand) mit einem Gleis vorbei geführt. Gleiches gilt für den Ortsrand von Neuthart und links am Ortsrand von Karlsdorf. Am DB-Haltepunkt Karlsdorf gibt es dann eine Endhaltestelle.

      Variante B:
      Ist wie A nur mit einer Weiterführung vom heutigen Haltepunkt Karlsdorf bis zum Bahnhof Bruchsal (Westseite). Seit einiger Zeit gibt es auf der Westseite des Bahnhofs (Richtung ADAC) einen Durchgang. Dort könnte ein zusätzlicher Bahnsteig recht kostengünstig gebaut werden, weil Unterführung, Treppenaufgang / Fahrstuhl, etc. alles bereits vorhanden ist.
      Heute sind die Gleiskapazitäten im Bahnhof Bruchsal für endende Züge stark begrenzt. Gleis 7 bzw. 8 hat zwar noch freie Kapazitäten. Hier müssten aber alle Gleise überquert werden. Dies ist schwer vorstellbar.

      Vorteile:
      Bei der Variante A kann in Karlsdorf am Haltepunkt (DB) ein Anschluss in Richtung Schwetzingen/Mannheim sowie Germersheim/Speyer und Bruchsal hergestellt werden.
      Ähnlich sieht es bei der Variante B aus. Nur das hier noch eine Direktverbindung von Blankenloch, über Friedrichstal und Spöck sowie Neuthard nach Bruchsal entsteht.

      Eine eingleisige Linie zwischen Spöck und Karlsdorf mit ggf. 1-2 Ausweichstellen (oder Überholungsabschnitten) und dann noch am Ortsrand dürfte deutlich günstiger sein, als die bisher geplante Linie durch die Ortschaften und (lt. bisherige Variante vom Kreis) wie mit 2 Gleisen.
      Das Fahrgastaufkommen dürfte den Nordteil der Strecke deutlich stärken, weil Bruchsal ein wichtiger Umsteigebahnhof ist. Zudem hat die Stadt Stutensee mit immerhin ca. 25.000 Einwohner einen Direktanschluss nach Bruchsal. Der Ordnunghalber sei erwähnt, dass an der Strecke im Bereich Stutensee nicht ganz 25.000 Einwohner leben, weil Ortsteile wie Staffort weiterhin nicht mit der Stadtbahn angefahren werden.
      Dazu kommt aber Neuthard mit rund 4.300 Einwohner.

      Ob die heutigen Haltestellen zwischen Karlsdorf und Bruchsal (DB) verwendet werden können ist fraglich. Diese sind auf S-Bahn-RN-Höhe. Zwischen Karlsruhe und Spöck fährt heute die Straßenbahn mit sehr niedrigen Einstiegshöhen.

      Ohne Frage, ein 2. Gleis ist schon schön – aber eben aktuell auch nicht wirtschaftlich. Gleiches gilt für die Fahrt durch die Ortsschaften. Stand heute wird es die Strecke schlicht nicht geben.

      Es gibt aber durchaus auch Argumente, die für eine Fahrt am Ortsrand sprechen.
      Sicherlich sind die Wege für einige Anwohner weiter. Die fehlende Ortdurchfahrt ermöglicht aber auch deutlich höhere Geschwindigkeiten, weil die Strecke dann einen eigenen Gleiskörper hat und diesen sich nicht mit einer Hauptstraße teilen muss. Letztlich wird dann auch die Fahrzeit wenigstens etwas attraktiver.

      Mittelfristig ist denkbar Neubaugebiete auf der anderen Seite Gleise anzusiedeln. So wird langfristig die Linie ebenfalls in der Mitte des Dorfes sein. Dann aber auch mit einem eigenen Gleiskörper, welche sich die Straße nicht mit Autos teilen muss.
      Es ist sicherlich auch sinnvoll, Platz für ein 2. Gleis zu lassen. Zunächst würde ich aber auf diese Kosten verzichten, um erst einmal die Strecke zu realisieren.

      Strecke ins Zentrum von Bruchsal:
      Die Strecke ins Zentrum von Bruchsal wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben. Die Kosten sind einfach viel zu hoch. Alleine eine Brücke über den Bahnhof von Bruchsal (mit ca. 10 Gleisen) wäre mit sehr hohen Kosten verbunden. Auch hier müssten die Straßen umgebaut werden und im Bereich der Tunnelstraße fährt die Linie ein Stück auch noch neben der Bestandsstrecke.
      Hinzu kommt, dass vsl. 80-90% der Fahrgäste sowieso am Bahnhof umsteigen würden, weil die Fahrzeiten nach Karlsruhe viel zu lange sind.

      Daher sind dies aus meiner Sicht 2 getrennte Linien, die so gut wie nichts miteinander zu tun haben.

      Zusammengefasst:
      Aktuell wurde die „ De Lux-Variante“ geplant und abgelehnt. Hierfür fehlen letztlich die Fahrgäste. Die abgespeckten Varianten außerhalb der Ortschaften, dürften die Kosten in erheblichem Umfang reduzieren. Hiermit ist vielleicht ein NKU-Wert >1, und somit eine Förderung, möglich. Nur dann wird es zu einer Umsetzung kommen.

      Ich halte es für ausgeschlossen, dass der Kreis die Kosten alleine, also ohne Förderung, trägt. Die finanzielle Situation des Kreises ist derzeit auch nicht gerade optimal und daran wird sich in den nächsten Jahren vermutlich wenig ändern.
      Für den Ast ins Bruchsaler Zentrum sehe ich mittelfristig keine Chance. Die Kosten sind einfach zu hoch und der Nutzen ist zu gering.

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