Beschreibung des Vorschlags
Umbau der Strecke Niebüll (NEG / DB) –> Dagebüll-Hafen
Eine wichtige Strecke in Norddeutschland ist die Strecke „Niebüll – Dagebüll Hafen“, da sie die Inseln Föhr und Amrum anbindet. Bis 2025 fuhren noch angekoppelte Kurswagen mit der Kleinbahn mit. Seit der Einführung des „ICE-L“ ist dies nicht mehr möglich. Um dennoch ein gutes Angebot anbieten zu können, wird seitdem versucht mit längeren Zügen (bspw. Doppeltraktion Br 628) genügend Kapazitäten anzubieten. Auch wird seitdem probiert, einen bahnsteiggleichen Umstieg anbieten zu können.
Problem: Dies ist leider nur möglich, wenn die ankommenden REs oder ICEs kaum Verspätung aufweisen, da die Kleinbahn noch wenden muss, um in den Bahnhof „Niebüll NEG“ einfahren zu können, um dann weiter nach Dagebüll zu fahren. Um den Bahnsteig „Niebüll NEG“ zu erreichen, müssen Passagiere 2 lange Treppen und eine Strecke von ca. 200m überwinden. Gerade für „mobilitätseingeschränkte“ Personen, kann das fatal sein.
Lösung: Die Kleinbahn fährt in Zukunft immer vom Bahnsteig der DB ab in Richtung Süden und fädelt dann eingleisig hinter der Niebüller Stadtgrenze aus. Die zu bauende Neubaustrecke verläuft von hier aus entlang der Bebauungsgrenze. Ein neuer Bedarfshalt für „Deezbüll“ könnte ebenfalls an der eingezeichneten Stelle entstehen, ist aber nicht zwangsläufig nötig. Kurz vor dem Bedarfshalt „Maasbüll“ fädelt die Strecke dann wieder auf der Bestandsstrecke ein.
Den stillgelegten Streckenabschnitt könnte man als „Event-Draisine“ nutzen o.ä.

Eisenbahnen brauchen deutlich größere Kurvenradien als Straßen (300m+), so wie hier eingezeichnet wird das nichts, auch wenn grundsätzlich schon genug Platz da wäre. Bitte überarbeite den Streckenverlauf noch einmal und gehe dabei auch sicher, dass du nicht zwischen Straße und Gebäuden trassierst, da du so die Anwohner von ihrer einzigen Straßenanbindung trennen würdest.