7 Kommentare zu “Schnellbahn Hamburg 2050 | U4 Tonndorf

  1. Ich halte ja Straßenbahnen für erstrebenswerter, aber wenn es eine Verlängerung der U4 sein soll, so würde ich sie bestenfalls bis Jenfeld Zentrum sinnvoll finden, da sie dahinter nur noch Querverkehr zwischen Jenfeld und Tondorf bedienen könnte. Nach Tondorf wäre dei S-Bahn das verkehrsmittel der Wahl. Wenn es aber unbedingt über Jenfeld Zentrum hinaus gehen soll, dann wären die Milliarden besser unter der Charlottenburger und Schöneberger Straße vergraben, da hier mehr Anwohner erreichbar wären.

  2. An sich finde ich die Strecke nicht schlecht allerdings würde auch ich, wie Ulrich Conrad bereits erwähnte, die Strecke entweder nur bis Jenfeld, oder von dort aus über die Charlottenburger-, Schöneberger und Kielkoppelstraße führen, da so deutlich mehr Fahrgäste von der Linie profitieren könnten. Die Tonndorfer haben ja bereits einen S-Bahn Anschluss.

  3. Ich hab den Linienverlauf nun bearbeitet und jetzt verläuft die Strecke entlang der Charlottenburger Straße bis zur Haltestelle Kreuzburger Straße und dann richtung nordwesten zur Jenfelder Allee und Tonndorf. Die Haltestelle Kreuzburger Straße liegt nun ca. 600 meter weiter östlich unter der Charlottenburger Straße anstatt wie vorher unter der Jenfelder Allee. Dies betrachte ich als sinnvoll, da hier eine Hochhaussiedlung erschlossen wird. Eine Streckenführung weiter richtung norden oder gar bis zur Kielkoppelstraße sehe ich hingegen als unsinnvoll, da die Bebauung dort nicht mehr so dicht ist. Natürlich wird dadurch die Schöneberger Straße erschlossen, aber wenn man sich den Streckenverlauf von Jenfeld Zentrum bis zur Kielkoppelstr. anschaut, sieht man, dass die U4 in nord-süd Richtung parallel zur S4 verlaufen würde bzw. sie tangieren würde. Ein Link zur Veranschaulichung dieses Beispiels befindet sich in der Beschreibung. Dazu kommt; jemand, der im Bereich Schöneberger Str. wohnt oder arbeitet ect. und in die innenstadt will, nimmt nicht eine U4, die von dort erst 20 minuten richtung Horner Rennbahn und dann noch 10 minuten zum Hbf fährt. Von der Schönbeberger Str. sind die (baldigen) S-Bahnhöfe Tonndorf, Am Pulverhof (Neubau) und Rahlstedt viel näher und direkter. Deshalb verläuft die U4 von der Kreuzburger Straße nach Tonndorf, von wo man mit der U5 weiter nach Bramfeld fahren kann. Die U5 (Bramfeld -> Tonndorf) wird aber in einem weiteren, seperaten Vorschlag von mir enthalten sein. Schaut man sich nämlich die U5 von Bramfeld nach Tonndorf und die U4 von Tonndorf zur Horner Rennbahn als Ganzes an, entsteht ein sogenannter U-Bahn-Osthabring. Der Link dazu ist ebenfalls in der Beschreibung.

    1. An der Kielkoppelstraße ist tatsächlich nicht mehr so viel los. Es gibt zwar noch größere Wohnblöcke, aber auch viel leeres Land in der Umgebung und eine mehrere Hektar große Waldfläche mitten am Weg. Ich hatte deshalb auch nur eine Führung entlang der Schöneberger Straße vorgeschlagen, etwa bis zur Liliencronstraße. Dort befindet sich ausreichend dichte Bebauung, ein Krankenhaus und noch Hinterland, von dem aus weitere Fahrgäste mit Zubringerbussen hinzugeführt werden könnten.

      Deine Fahrgastwunschvermutungen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ein Anwohner der Schöneberger Straße würde wohl kaum erst ca. 10 min mit dem Bus fahren und dann ca. 12 min mit der S-Bahn, um zum HBF zu gelangen, denn da kämen noch Umsteigewege und Wartezeiten hinzu. Außerdem sind Busse kaum geeignet Menschen, die frei wählen können, in den ÖPNV zu locken.

      Außerdem würde ein Pararllelverkehr zwischen S- und U-Bahn durch deinen Vorschlag erst zwischen Tonndorf und HBF entstehen. Eine U4 nach jenfeld oder zur Schöneberger Straße würde ein anderes Stadtgebiet erschließen, zugegebenermaßen kein weit entferntes, aber ein anderes.

      Deine Bedenken in Bezug auf diese U-Bahn kann ich zwar nachvollziehen, doch deine Führung nach Tonndorf wäre, wegen der Konkurrenz zur demnächst kommenden S-Bahn, noch schlechter. Ich empfehle daher lieber auf dei Straßenbahn zu setzen. Diese wäre genau das richtige Verkehrsmittel für eine solche Relation.

      Es ist für mich ohnehin nicht nachvollziehbar, warum man sich in Hamburg dermaßen konsequent der Lächerlichkeit preis gibt, indem man auf eine Straßenbahn, wie sie inzwischen in allen anderen Millionenstädten Europas anzutreffen ist, verzichtet. In allen anderen europäischen Metropolen hat man ihren Sinn erkannt. Es ist eigentlich nicht zu fassen, wie verbohrt man in Hamburg an einer völlig antiquierten Verkehrspolitik festhält.

       

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