Beschreibung des Vorschlags
Erschließung der Parkstadt Solln über die Tram Westtangente
Das beschriebene Gebiet wird derzeit nahezu ausschließlich von Bussen angebunden. Der Vorschlag soll eine schnelle Verbindung von der Parkstadt Solln in die Innenstadt (via Aidenbachstr. U) und in den Westen (über die Westtangente) herstellen. Startpunkt der Ausfädelung ist die Haltestelle Drygalski Allee der künftigen Westtangente. Für den Betrieb ist zu ermitteln, welche Linien von der Parkstadt Solln zur U-Bahn Aidenbachstr. fahren und welche den Weg nach Westen nehmen. Dies kann je nach den erreichten Fahrgastzahlen flexibel angepasst werden.
Bei der Trassierung wurde vor allem auf ausreichend Platz, Verzicht auf Tunnel/Brücken und wenige Kurven geachtet. Das sollte die Kosten so gering wie möglich halten.
Da am Endpunkt bei der Herterichstraße vsl. zu wenig Platz für eine Wendeschleife ist, muss diese ggf. über die Herterich- und Springerstr. realisiert werden.
Die Siedlungsdichte der Parkstadt Solln rechtfertigt aus meiner Sicht einen Trambetrieb, vor allem, wenn man das Ausbaupotential rund um das DEBA-Haus berücksichtigt.

Es wäre sehr gut, wenn du noch genauer auf den bisherigen Busverkehr eingehen würdest: welche Linien fahren dort wie häufig mit welchen Bussen (insbesondere „normale“ oder Gelenkbusse)? Dadurch kann man viel besser begreifen wie viel Nachfrage es in diesem Bereich überhaupt gibt.
– Für eine schnelle Verbindung hat die Strecke zu viele Haltestellen
– Die Strecke führt durch eher gering bebautes Gebiet. Die bestehenden Buslinien entlang der Strecke fahren deshalb auch relativ selten, teils mit Kleinbussen und phasenweise sogar gar nicht, warum also ein Upgrade auf eine Straßenbahn?
– Die Parkstadt Solln, wo noch am ehesten eine Nachfrage zu holen wäre, wird zum Großteil links liegen gelassen
– Die Anbindung an das hochrangige Schienennetz ist dürftig und im Busnetz wesentlich besser. Zum Bahnhof Solln ist der Fußweg relativ lang, die U3 wird ganz verfehlt.
Aufgabelung bedeutet schlechtere Zugfolge in jedem der Äste.
In der Hofbrunnstraße fehlt der Platz wie auch in dem Abschnitt der Sollner Straße, der jetzt schon Staus hat. In Solln wären es relativ weite Wege zum Umstigen in die S-Bahn. Zwischen Solln und Pullach fährt schon die S-Bahn, es fehlt das Verkehrsaufkommen und das Gymnasium wird auch nicht erschlossen.
Bessere Alternative: 10-Minuten-Takt zwischen Solln und Innenstadt im Tagesverkehr, oder noch öfter, Züge wenden teils in Großhesselohe (Weiche ist vorhanden, würde auch in den Fahrplan passen) oder fahren anteilig nach Deisenhofen bzw. Holzkirchen weiter. Stadtseitig Ende am Hauptbahnhof oder Einfädelung in die Stammstrecke, wenn die zweite fertig ist. Das erfordert keine oder nur geringe Investitionen an der Strecke. Vielleicht wäre dann in Deisenhofen ein Flyover für die S-Bahnen aus dem Hachinger Tal Richtung Holzkirchen hilfreich, oder für die Richtung Holzkirchen – Solln, um diesen Knoten zu entflechten.
Danke für die Kommentare. Es ist wohl realistischer, die Linie einfach nur geradeaus bis zum Ende der Drygalski-Allee zu führen. Weil für eine Wendeschleife dort eher kein Platz ist, müsste ersatzweise durch die Herterich- und Springerstraße gefahren werden. Dann geht es links zurück auf die Drygalski-Allee.
Der direkte U-Bahn-Anschluss an der Forstenrieder Allee wäre nur mit sehr großem Aufwand an Unter- oder Überführungen machbar. Einfacher wäre es, an der Kreuzung Drygalski-Allee / Boschetsrieder Str. auch eine Kurve nach rechts und damit zur Aidenbachstr. vorzusehen, wo U-Bahn-Anschluss besteht. Welche Linien man dann in welcher Richtung betreibt, wäre dann zu ermitteln.
In diesem Szenario würde die Parkstadt Solln erschlossen (das Bauvorhaben beim DEBA-Hochhaus ist hier auch zu berücksichtigen), alles wäre kürzer und günstiger.