Stuttgart: Seilbahn Heslach-Botnang-Weilimdorf

 

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Beschreibung des Vorschlags

Die Gegend um den Rudolf-Sophien-Stift ist zur Zeit mit der Buslinie 92 angebunden, welche aber nur stündlich (HVZ T30) und nur nach Heslach verkehrt. Hinzu kommt, dass die B14  zwischen Schattenring und Marienplatz extrem stauanfällig. Die Tatsache, dass die Gegend ein beliebtes Naherholungsgebiet ist (Heslacher Wasserfälle und Birkenkopf) und sich eine psychiatrische Klinik in unmittelbarer Nähe befindet, rechtfertigt eine bessere Anbindung.

Mit einer Weiterführung nach Weilimdorf könnte eine neue Tangente entstehen. Das Verkehrsmittel Seilbahn habe ich aufgrund des großen Höhenunterschieds zwischen Rudolf-Sophien-Stift, Heslach, Botnang und Weilimdorf, niedriger Kosten und der Tatsache, dass die Strecke durch viel Wald verläuft, gewählt. Kapazitiv dürfte eine Einseilumlaufbahn reichen.

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17 Kommentare zu “Stuttgart: Seilbahn Heslach-Botnang-Weilimdorf

  1. Warum sollte man eine Seilbahn bauen, wenn sich eine Reaktivierung des Haltepunktes bei einer Nachnutzung der Gäubahn sei es durch S-Bahn oder Stadtbahn geradezu aufdrängt?

  2. Was für eine Typ Seilbahn soll das denn genau sein? Kabinengröße? Beförderungskapazität? Zeitlicher Abstand der Kabinen? Seilgeschwindigkeit? Das müsste schon in der Beschreibung angegeben werden, denn sonst ist der Vorschlag genau wie dein anderer nicht hinreichend beurteilbar, ob es realistisch ist.

    Bei einem Vorschlag für eine Bahnstrecke braucht es ja auch die Angabe des Taktes, mit welcher Art Zügen gefahren werden soll und grundsätzlich noch die Geschwindigkeiten – daraus lässt sich insgesamt auch die Beförderungskapazität in etwa ableiten.

    Es gibt halt nicht die Einheitsseilbahn mit immer den gleichen Paramatern sondern ein durchaus breites Spektrum an verschiedenen Systemen und verschiedenen Kabinengrößen, verschiedenen zeitlichen Abständen, verschiedenen Seilgeschwindigkeiten und weiteren verschiedenen Eigenschaften wie max. Spannfeldlänge. Wenn du also korrekt verstanden werden willst, musst du deine Angaben schon etwas genauer machen. Ansonsten können wir alle nur raten, was du genau meinst.

    1. Das ist absurd. Ob eine Kabine 4 oder 6 Sitze hat, pro Minute 30 oder 40 Gondeln verkehren, alle 90 oder 120sek eine Gondel kommt oder ob das Seil 30 oder 35 km/h fährt, ist völlig irrelevant. Gerade bei einer Seilbahn lässt es sich ja flexibel einstellen.

      Bei einem Vorschlag für eine Bahnstrecke braucht es ja auch die Angabe des Taktes, mit welcher Art Zügen gefahren werden soll und grundsätzlich noch die Geschwindigkeiten – daraus lässt sich insgesamt auch die Beförderungskapazität in etwa ableiten.

      Wieso liest du dir nicht einfach die Regeln durch?

      Übrigens repräsentierst du weder Linie Plus („wir alle“), noch legitimiert dich irgendwas zu behaupten, dass mein Vorschlag regelwidrig ist. Oder hast du das schon wieder vergessen? 😉

      Im Übrigen werde ich hiermit nicht mehr auf solche Kommentare von dir eingehen, wenn sie keine ernsthafte Verbesserung oder Kritik enthält. Auch nicht auf diesen.

      1. <em>Das ist absurd. Ob eine Kabine 4 oder 6 Sitze hat, pro Minute 30 oder 40 Gondeln verkehren, alle 90 oder 120sek eine Gondel kommt oder ob das Seil 30 oder 35 km/h fährt, ist völlig irrelevant. Gerade bei einer Seilbahn lässt es sich ja flexibel einstellen.</em>
        Und? Auch auf einer Zugstrecke kann man Züge mit 2 oder 12 Wagen einsetzen, die alle 5 oder 120 Minuten verkehren und das mit 80 oder 350km/h. Aber gerade welche dieser Paramater genau für einen Vorschlag gelten sollten, sind für den Vorschlag essentiel, denn das bestimmt zu einem nicht kleinen Teil mit, ob der Vorschlag realistisch ist oder nicht. Gib die Paramater doch einfach an, dann kann sich jeder vorstellen und v.a. korrekt beurteilen, was genau du da vorschlägst.

        <em>Übrigens repräsentierst du weder Linie Plus („wir alle“), noch legitimiert dich irgendwas zu behaupten, dass mein Vorschlag regelwidrig ist.</em>
        Ich habe weder behauptet, für alle zu sprechen noch das dein Vorschlag regelwidrig wäre – das hast du dir hier selber zusammengereimt. Aber ist und bleibt nunmal Fakt: Wenn du in deinen Vorschlägen nicht wenigstens ein paar Grundparamater zu Dingen wie Takt, Geschwindigkeit, etc. schreibst, dann müssen alle immer nur raten, was du nun ganz genau meinst.

        Und damit kannst du sehr leicht missverstanden werden, weil niemand in deine Gedanken reinsehen kann. Du würdest dir also selbst einen großen Gefallen tun, wenn du hier einfach mal mehr Details angeben würdest anstatt derart schroff auf Kritik zu reagieren, denn dann würde man zum einem deinen Vorschlag bzw. deine Intention besser/klarer verstehen UND du würdest kritikfähig rüberkommen. Beides wäre doch nur in deinem eigenen Interesse, oder?

        <em>Im Übrigen werde ich hiermit nicht mehr auf solche Kommentare von dir eingehen, wenn sie keine ernsthafte Verbesserung oder Kritik enthält. Auch nicht auf diesen.</em>
        Hm, Fragen zu Förderkapazität, Geschwindigkeit, Gefäßgröße, etc. sind für dich also nicht „ernsthaft“? Dann hast du offenbar absolut kein Interesse, solch ganz einfache, sachliche und legitime Fragen zu beantworten bzw. bist absolut nicht kritikfähig. Du musst schon bereit sein, auf Fragen einzugehen, wenn andere User diese stellen – und ich habe auch ganz normal gefragt.

      2. Zumindest die erste Frage „Was für eine Typ Seilbahn soll das denn genau sein?“ ist berechtigt, da es zwei grundlegend unterschiedliche Arten gibt, die Pendelbahn und die Umlaufseilbahn.

        Deine Aussage „Ob (…) pro Minute 30 oder 40 Gondeln verkehren(…) ist völlig irrelevant“ sowie die Tatsache, dass du Zwischenstationen einplanst (ist bei einer Pendelbahn nicht möglich), deutet sehr deutlich auf eine Umlaufseilbahn hin. Die ist mit 1800-2400 Fahrten pro Stunde (entsprechend den von dir genannten Werten) aber denkbar schlecht als Anschluss an eine 12 mal pro Stunde verkehrende Stadtbahn geeignet. Da gäbe es in Heslach-Vogelrain nach jeder Ankunft einer Stadtbahn ein großes Gedränge, weil jeder möglichst in die erste Kabine will, dieser Andrang wird dann eine Minute lang abgearbeitet und die nächste 4 Minuten sind die Kabinen wieder komplett leer.
        Gilt auch für den anderen Seilbahnvorschlag.

        Die Überquerung von Wohnbebauung ist übrigens aus Gründen des Privatsphären-Schutzes nicht möglich.

        1. Das es keine Pendelbahn würde, ist auf Grund der vielen Zwischenhalte natürlich klar.

          Aber bei Umlaufbahnen gibt es heute zwei Systeme: Die Einseilumlaufbahn und die Dreiseilumlaufbahn. Die Einseilumlaufbahn hat man Kabinen mit 4-10 Personen, die ja nach Stationsgeschwindigkeit im Mittel einen zeitlichen Abstand von 15s haben können, was eine Förderkapazität von bis zu 2400 Pers./h/Richtung bedeutet. Man hat kleinere Stationen und kürzere mögliche Spannfeldlängen. Die Seilgeschwindigkeit ist bis 7m/s = 25,2km/h.

          Bei Dreiseilumlaufbahnen hat man Kabinen mit 24-35 Personen, die im Mittel einen zeitlichen Abstand von 21s haben können, also eine max. Förderkapazität von 6000 Pers/h/Richtung. Die Stationen sind baulich größer und die Spannfelder können deutlich länger sein. Die Seilgeschwindigkeit ist bis 8,5m/s = 30,6km/h.

          Damit sind die Grundparamater, die man überall im Internet finden kann, also bekannt. Nun muss Eurozug sagen, welchen Typ Seilbahn er für seinen Vorschlag möchte, also Einseil- oder Dreiseilumlaufbahn. Mit Ersterer hätte man den Vorteil einfacherer Technik, kleinerer Stationen und einem kürzeren zeitlichen Abstand der Kabinen aber man man braucht mehr Stützen dafür und hat weniger Förderkapazität. Mit Zweiterer hat man aufwändigere Technik, größere Stationen und mehr zeitlichen Abstand der Kabinen aber dafür deutlich mehr Förderkapazität und braucht weniger Stützen.

          So, welches System macht dann also aus Sicht des Autors mehr Sinn für die von ihm angedachte Verkehrsaufgabe? Mit dieser wichtigen Angaben steht und fällt das kanze Konzept.

          Und ich gebe Schienenzeppelin absolut Recht, dass zumindest in Deutschland ein Überschweben von Wohngebieten extrem kritisch ist. Das wird man so wohl nicht durchbekommen.

          1. Zunächst möchte ich mich für meine (doch etwas gemeine) Antwort entschuldigen und mich für die Angaben der Systeme bedanken.

            Ich dachte halt, dass es das „eine System“ Seilbahn gibt, aber da gibt es wohl doch Unterschiede.

            Ich denke, dass die Einseilumlaufbahn ausreichen dürfte, die Kabinengröße ist auch gut so.

            Zum Privatschutz: Ist das so schlimm? Würden denn nicht evtl abgedunkelte Scheiben ausreichen?

            1. Zunächst möchte ich mich für meine (doch etwas gemeine) Antwort entschuldigen und mich für die Angaben der Systeme bedanken.

              Ich dachte halt, dass es das „eine System“ Seilbahn gibt, aber da gibt es wohl doch Unterschiede.
              Entschuldigung angenommen. Du: Keiner hier ist dein Feind und wenn wenn jemand wie hier ganz normale Kritik übt, dann musst du das genau so abkönnen, wie ich und andere hier auch. Wie gesagt kann niemand in deine Gedanken reinschauen, weshalb du in deinen Beschreibung einfach mehr Angaben machen musst, denn sonst kann man deine Intention und deinen Vorschlag insgesamt einfach nicht hinreichend verstehen. Und da ich mich bei Seilbahnen etwas auskenne, wusste ich genau, was ich hier schreibe.

              Ich denke, dass die Einseilumlaufbahn ausreichen dürfte, die Kabinengröße ist auch gut so.
              Denke ich auch, denn erstens muss die Beförderungskapazität nicht derart hoch sein, zweitens ist eine Einseilumlaufbahn technisch einfacher, drittens braucht es hier nicht so große Spannfelder und vierstens fügen sich die kleineren Stationen besser in die Umgebung ein.

              Zum Privatschutz: Ist das so schlimm? Würden denn nicht evtl abgedunkelte Scheiben ausreichen?
              Es geht hier ja nicht nur um die Gebäude an sich sondern vor allem die Gärten der Wohngebäude, wo man halt auch mal im Badeanzug auf dem Liegestuhl sitzt oder die kleinen Kinder nur in Badehose oder nackt im Gartenpool planschen. Über Gärten kann man halt keine abgedunkelten Scheiben drüber machen.

              Und beim Thema Privatsphäre ist man in Deutschland halt besonders empfindlich und das ist jetzt nicht lächerlich gemeint sondern finde ich sogar bis zu einem bestimmten Grad verantwortungsbewusst. Auch das Thema Schattenwurf der Kabinen spielt hier mit rein, also dass es halt genau wie bei Windkraftanlagen keiner gerne mag, wenn man immer wieder das Geflacker hat.

              Das muss man einfach akzeptieren und eine entsprechend realistische Planung machen, mit der man das unter einen Hut bekommt.

              Eine Möglichkeit auch im urbanen Umfeld Kurvenradien fahren zu können, hat Doppelmayr schon seit ein paar Jahren in der Entwicklung – und zwar das System „City Cable Car“, wo die Seilbahnkabinen auch wie eine Hängebahn auf aufgeständerten Fahrwegen fahren können – auch direkt im Anschluss an Seilbahnstrecken. Sowas wurde mal für die neue Wälderbahn vorgeschlagen:

              Und es kommt auch in einem recht neuen Werbefilm vor, wo man zusätzlich noch andenkt, dass die Kabinen auf Fahrgestellen autonom im Straßenverkehr mitfahren können. Das ist zwar noch Zukunftsmusik aber das City Cable Car ist dagegen wohl schon recht serienreif und könnte bald gebaut werden, wenn es bestellt würde:

              Als ganz neue aber bereits serienreife Seilbahnlösung „RopeTaxi“ wird aktuell von der Firma Bartholet im schweizerischen Flims der „Flem Xpress“ gebaut. Hierbei handelt es sich um eine Seilbahntechnik, wo die Kabinen in den Stationen wirklich bis zum Stillstand anhalten und wo man direkt ohne Zwischenhalte zu der Station fahren kann, zu der man will. Hierbei fährt die Kabinen dann in den anderen Stationen auf dem Weg einfach ohne Halt durch. Und als weitere Innovation gibt es hier auch Dreiecksstationen oder später sogar mal Vierecksstationen, also wo Seilbahnen aus mehr als zwei Richtungen ankommen und dann flexibel in den jeweils anderen Ast weiterfahren können. Wenn der Flem Xpress bald in Betrieb ist und sich bewährt, dann wäre das eine sehr gute Lösung für das urbane Umfeld.
              https://www.flem.express/

              1. Keiner hier ist dein Feind

                Natürlich nicht, ich war einfach nur eh schon schlecht gelaunt, da hast du ja an sich recht

                Ich meinte ob man die Fenster der Seilbahnkabinen abdunkeln könnte. Aber das wäre wohl nicht zielführend. Ich habe die Trasse jetzt geändert.

                1. Das Abdunkeln der Fenster der Kabinen kann man freilich machen. Aber es wäre ja dann genau falsch rum in Sachen Privatsphäre, denn es geht ja drum, die Leute an den Häusern unten vor den Blicken zu schützen und nicht die Fahrgäste in den Kabinen.

                  1. Wenn man die Scheiben undurchsichtig macht, kann man aber auch nicht von oben rausschauen, die Privatsphäre ist also geschützt.
                    In der erwähnten Bonner Machbarkeitsstudie stand auch etwas bezüglich in der unteren Hälfte undurchsichtige und in der oberen Hälfte durchsichtige Scheiben.

          2. Nun muss Eurozug sagen, welchen Typ Seilbahn er für seinen Vorschlag möchte, also Einseil- oder Dreiseilumlaufbahn.

            Eine solche Entscheidung ist für einen Laien nicht möglich, da die Unterschiede nur marginal sind. Der Hauptaspekt bei dieser Entscheidung (die benötigte Kapazität) kann man nicht abschätzen, da bedarf es einer Machbarkeitsstudie.

            Soweit ich mich recht erinnere, kam die Machbarkeitsstudie der Bonner Seilbahn zu dem Schluss, dass der ursprüngliche Favorit nicht der beste ist.

  3. Im Bereich Botnang soll die Technik des Cable City Car zum Einsatz kommen

    Das fällt in meinen Augen recht deutlich hierunter:

    „Testbetriebe nicht praxiserprobter Verkehrsmittel sind nicht erwünscht und regelwidrig, da eine Realisierbarkeit und Verkehrswert nicht abgeschätzt werden kann.“

    Dieses System ist ja nicht nur nicht-praxiserprobt, es existiert noch nicht mal eine Testanlage.

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