B: Aus OL 123E wird OL223

 

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Beschreibung des Vorschlags

Die Verstärkerfahrten der OL 123, welche am Stieffring enden, werden zunächst bis bis Gartenfeld verlängert. Da hier eine andere Linienführung als bei der OL 123 verwendet wird, ist für die verlängerten Verstärkerfahrten die neue Liniennummer 223 sinnvoll. Zudem könnten die „westlichen“ Verstärkerfahrten der OL 123 durch diese Linie ebenfalls kompensiert werden, so dass der generelle 10-Minuten-Takt nahezu erhalten wird. Diese neue OL 223 verbessert die Erschließung in Charlottenburg-Nord, Siemensstadt und Gartenfeld. Später kann die Linie dann für die Erschließung des neuen Stadtviertels in Gartenfeld genutzt werden. Bereits jetzt soll das Neubaugebiet am S-Bahnhof Gartenfeld an den ÖPNV angeschlossen werden.

Für die Busse X33, 133 und N33 soll ein neues Haltestellenpaar an der Gartenfelder Straße eingerichtet werden, um hier den Umstieg zur S-Bahn zu verkürzen. Auf dem Saatwinkler Damm entstehen zwei neue Haltestellenpaare am Buchenweg und direkt vor dem S-Bahnhof. Vorläufige Endstelle ist die vorhandene Endstelle Gartenfeld.

In diesem Zusammenhang werden die Haltestellen auf dem Rohrdamm neu geordnet und umbenannt, wobei letztendlich die Haltestellenanzahl auf dem Rohrdamm gleich bleibt und somit auch die Fahrzeit. 

An der Habermannzeile werden die Haltestellen-Standorte von N7 und 123 sowie dann 223 vereinigt. An der Weltlingerbrücke soll eine LSA-basierte Busschleuse entstehen, damit die Busse N7, 123 und dann auch 223 an der bestehenden Haltestelle von M21 und 109 halten können. So sollen Haltestellen-Standorte zusammen gefasst werden und auf Dauer die Instandhaltungskosten für Haltestellen gesenkt werden. Zudem können die aufgegeben Bereiche teilweise für Parkplätze genutzt werden.

Auf dem Stück zwischen U Siemensdamm und Habermannzeile entstehen in regelmäßigen abständen neue Haltestellenpaare. In diesem Zusammenhang müsste die Verkehrsführung im Jungfernheideweg geändert werden, welcher gegenwärtig eine Einbahnstraße in nördlicher Richtung ist.

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14 Kommentare zu “B: Aus OL 123E wird OL223

    1. Ansicht eine gute idee. Es wäre aber besser wenn der 223er auch die S-Bahn am Bahnhof Beusselstraße erreichen würde.

      Das steht doch so da:

      Die Verstärkerfahrten der OL 123, welche am Stieffring enden, werden zunächst bis bis Gartenfeld verlängert. Da hier eine andere Linienführung als bei der OL 123 verwendet wird, ist für die verlängerten Verstärkerfahrten die neue Liniennummer 223 sinvoll.

    1. Das muss man anhand der Fahrgastzahl an den dann drei Haltestellen mit ausgedünntem Takt auswerten. Theoretisch könnte man diese integrieren, denn der Großteil der gemeinsamen Strecke wird ja abgedeckt. Warum man diese Verstärker nicht damals nach Gartenfeld geleitet hat um neue Verbindungen zu schaffen ist mir rätselhaft, zumal ja dort auch seit je her eine Endstelle zur Verfügung steht.

      1. Der 223er (Gartenfeld – Goebelplatz) fuhr damals leer. Die Endstelle Gartenfeld ist wesentlich unwichtiger als die Hochhäuser am Saatwinkler Damm. Nach der Inbetriebnahme der Siemensbahn macht diese Strecke noch weniger Sinn. Das ist nur Geldverbrennerei und Parallelverkehr.

        1. Das stimmt nicht. Die neuen Gartenfelder müssen ja auch irgendwo einkaufen. Zudem entsteht gerade am S-Bahnhof Gartenfeld eine größere neue Wohnsiedlung. Mit dem neuen Stadtquartier auf der Insel werden sich die Verkehrsströme ändern. Mit diesem Bus erreichen Sie dann die Einkaufsmöglichkeiten am U-Bahnhof Siemensdamm ohne Umsteigen. Die in Haselhorst erreichen Sie dann mit X33 und 133, die an der Zitadelle mit dem X33 und Tegel mit dem 133.

           

          Mit Ihrem Argument des Parallelverkehrs müsste man so einige Linien einstellen, so den 124 zwischen Tegel und Heiligensee, den 133 zwischen Tegel und Holzhauser Straße, die M1 im Bereich der U2 und den M48 und M85 parallel zur S-Bahn zwischen Potsdamer Platz und Rathaus Steglitz, sowie den Bus 100 zwischen Brandenburger Tor und Alex. Das um nur einige Beispiele zu nennen.

          1. Das stimmt nicht. Die neuen Gartenfelder müssen ja auch irgendwo einkaufen. Zudem entsteht gerade am S-Bahnhof Gartenfeld eine größere neue Wohnsiedlung. Mit dem neuen Stadtquartier auf der Insel werden sich die Verkehrsströme ändern. Mit diesem Bus erreichen Sie dann die Einkaufsmöglichkeiten am U-Bahnhof Siemensdamm ohne Umsteigen. Die in Haselhorst erreichen Sie dann mit X33 und 133, die an der Zitadelle mit dem X33 und Tegel mit dem 133.

            Und die Gartenfelder wollen nicht eventuell schnell zur U7 und/oder am U Paulsternstraße einkaufen? Wer aus Gartenfeld zum Kaufzentrum am Siemensdamm will, der hat ab 2029 die S-Bahn bis Wernerwerk.

            Mit Ihrem Argument des Parallelverkehrs müsste man so einige Linien einstellen, so den 124 zwischen Tegel und Heiligensee, den 133 zwischen Tegel und Holzhauser Straße, die M1 im Bereich der U2 und den M48 und M85 parallel zur S-Bahn zwischen Potsdamer Platz und Rathaus Steglitz, sowie den Bus 100 zwischen Brandenburger Tor und Alex. Das um nur einige Beispiele zu nennen.

            Welche dieser Linien kommt aus der gleichen Richtung wie die Schnellbahn und endet dann auch noch gemeinsam mit der Schnellbahn? Nur der oben nicht genannte X33er wäre so ein Fall, aber der steht oft genug bei der Rotstiftfraktion zur Disposition.

  1. In diesem Zusammenhang müsste die Verkehrsführung im Jungfernheideweg geändert werden, welcher gegenwärtig eine Einbahnstraße in nördlicher Richtung ist.

    Äußerst du dich noch dahingehend, wie du die Verkehrsführung ändern würdest? Eine Umkehrung der Richtung würde das Problem ja nicht beheben. Für eine Aufhebung der Einbahnstraße scheint mir nicht ausreichend Platz, sofern nicht sämtliche Parkmöglichkeiten aufgehoben werden. Damit würdest du dir dort aber nur wenig Freunde machen.

    1. Ja, es soll im Jungfernheideweg in beide Richtungen gehen. Es muss in Berlin endlich umgedacht werden. Der Individualverkehr, vor allem der ruhende, müssen bei der Priorisierung deutlich hinter dem ÖPNV landen. Wenn es den ÖPNV attraktiver macht oder es neue Angebote geben soll, dann müssen die Parkplätze verschwinden oder verlegt werden. Zumal mit diesem Vorschlag ja auch wieder Parkplätze entstehen könnten, wenn die angesprochenen drei Haltestellenstandorte aufgegeben werden. Im Verhältnis wird es dennoch einen Rückgang an Parkplätzen geben, was ja auch sinnvoll und richtig ist. Nur wenn das Auto unattraktiv wird, dann nutzen die Bürger dieser Stadt auch andere Verkehrsmittel und es muss dabei nicht nur der ÖPNV sein.

        1. Na ja, wenn man da nirgends parken kann, entfällt dort aber der Parkplatzsuchverkehr. Die Anwohner fahren dann durch andere Straßen auf der Suche nach einer Parklücke.

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